Wenn Selenskyj die ukrainische Position zum Kriegsende ausspricht ist das plötzlich eine “düstere Prognose”.
Nun, es deckt sich so garnicht mit der Propaganda die die deutschsprachigen Medien in die Bevölkerung gefickt haben. Da müssen wir die Bevölkerung natürlich primen, dass das so gar nichts mit dem Dreck zu tun hat, den wir ihr gefüttert haben.
Originalinterview:
Automatische Übersetzung (Deepseek v3.2) der automatischen Untertitel auf Deutsch:
Auszüge:
Interviewer
Der entscheidende Punkt der Verhandlungen, wie Sie mehrfach gesagt haben, sind die Gebiete, insbesondere der Donbas. Die Russen wollen, dass Sie sich aus Gebieten zurückziehen, die sie noch nicht erobert haben, wie zum Beispiel Donezk. Sie haben gesagt, das ist eine rote Linie, das sagen Sie auch heute Abend, das ist ein Nein. Wir werden uns nicht bewegen…
Wolodymyr Selenskyj
Wir Ukrainer sind uns des Preises, den jeder Meter und jeder Kilometer dieses Landes die russische Armee kostet, vollkommen bewusst. Sie zählen die Menschen nicht, die sterben. Wir sind gezwungen, das zu tun. Um die Ostukraine zu erobern, würde es sie 800.000 Leichen mehr kosten, die Leichen ihrer Soldaten. Sie bräuchten mindestens 2 Jahre mit einem sehr langsamen Fortschritt. Meiner Meinung nach werden sie so lange nicht durchhalten.
Interviewer
Aber zu welchem Zugeständnis sind Sie bereit? Sie sagen Nein zu Donezk, aber zu welchem Zugeständnis sind Sie bereit? Sind Sie bereit, Gebiete im Donbas aufzugeben?
Wolodymyr Selenskyj
Seien wir ehrlich. Wenn wir von einem eingefrorenen Konflikt sprechen, was ich nie wollte, aber wenn wir die Frontlinie einfrieren und unsere jeweiligen Positionen behalten, ist das bereits ein enormes Zugeständnis von unserer Seite.
Einige schlagen heute vor, ein bisschen so zu arbeiten, wie man ein Gericht im Restaurant auswählt. Das ist es, was man Ihnen anbietet. Aber das ist völlig falsch. Es geht um Zugeständnisse für beide Lager. Die Russen brauchen eine Pause. Wenn wir zum Beispiel über eine Wirtschaftszone sprechen, müssen unsere Militärs sich zurückziehen. Die Russen müssen das auch tun. Wenn wir über eine entmilitarisierte Zone sprechen, müssen wir die Kontrolle über unseren Teil haben, müssen ihre kontrollieren, aber zwischen uns muss eine internationale Friedenstruppe stehen.
Position in Stichwörtern:
1. Mit einem langsamen Fortschritt braucht der Russe noch 2 Jahre für den Donbas
[deckt sich mit CSIS Analysen]
- [das] würde […] sie 800.000 Leichen mehr kosten
2. Eingefrorener Konflikt sei bereits ein enormes Zugeständnis der Ukraine, bei kompletter territorialer Integrität - die es der Ukraine ermöglicht in 10 Jahren Kiew zurückzuverhandeln, wenn Putin gestorben ist - und die Europäischen Sanktionen Russland weit genug in Richtung Wirtschaftskollaps manövriert haben
3. Es geht um Zugeständnisse für beide Lager. […] Wenn wir zum Beispiel über eine Wirtschaftszone sprechen, müssen unsere Militärs sich zurückziehen. […] Wenn wir über eine entmilitarisierte Zone sprechen, müssen wir die Kontrolle über unseren Teil haben, müssen ihre kontrollieren, aber zwischen uns muss eine internationale Friedenstruppe stehen.
4. Die Russen brauchen eine Pause.
Und jetzt widerlegen wir jede einzelne dieser “düsteren?!?!” Aussagen:
1.
Mit einem langsamen Fortschritt braucht der Russe noch 2 Jahre für den Donbas
[deckt sich mit CSIS Analysen]
[das] würde […] sie 800.000 Leichen mehr kosten
Beides komplett durch Fakten widerlegt.
Noch immer sind 24 Prozent der Provinz Donezk in ukrainischer Hand, und mit ihnen die gut befestigten Städte Kramatorsk, Slowjansk, Liman, Siwersk, Kostjantiniwka und Druschkiwka. Diese 6200 Quadratkilometer, die gemäss dem amerikanischen Friedensplan kampflos an Russland fallen sollen, entsprechen etwa der Fläche des Kantons Bern. Würde man mathematisch simpel extrapolieren, müsste Russland noch rund anderthalb Jahre bis zur vollständigen Eroberung des Donbass weiterkämpfen und eigene Verluste von mindestens 100 000 Mann in Kauf nehmen. Das spräche gegen eine rasche ukrainische Kapitulation.
src: click (NZZ)
2.
- Eingefrorener Konflikt sei bereits ein enormes Zugeständnis der Ukraine, bei kompletter territorialer Integrität - die es der Ukraine ermöglicht in 10 Jahren Kiew zurückzuverhandeln, wenn Putin gestorben ist - und die Europäischen Sanktionen Russland weit genug in Richtung Wirtschaftskollaps manövriert haben
Eingefrorener Konflikt an der Konfliktlinie, und dann die Krim in 10 Jahren über wirtschaftlichen Druck auf Russland über Diplomatische Verhandlungen zurück - ist die offizielle Wunschposition der Ukraine seit dem 26. Mai 2022 - darf ich vorstellen, der ukrainische Masterplan, wie sie ohne einen Angriff wieder alles zurückbekommt - inklusive Schwarzmeerhafen:
3.
- Es geht um Zugeständnisse für beide Lager. […] Wenn wir zum Beispiel über eine Wirtschaftszone sprechen, müssen unsere Militärs sich zurückziehen. […] Wenn wir über eine entmilitarisierte Zone sprechen, müssen wir die Kontrolle über unseren Teil haben, müssen ihre kontrollieren, aber zwischen uns muss eine internationale Friedenstruppe stehen.
Komplett durch die deutsche Generalität widerlegt.
Der Ex-General [Klaus Wittmann] gehört zu den streitbarsten Verfechtern einer harten Linie in der Russlandpolitik. Friedensinitiativen gibt er keine Chance. Ein Gastbeitrag.
[…]
Völlig unrealistische Vorschläge
[…]
Andererseits ist die Forderung nach einer demilitarisierten Zone von 60 Kilometer Breite, aus der jede Seite ihre Streitkräfte also 30 Kilometer tief zurückziehen müsste, völlig unrealistisch. Das ist zu sehen in Verbindung mit den hier getroffenen Aussagen zum ukrainischen Festungsgürtel im Donbass und der Forderung der Autoren, wonach diese Zone von UN-Friedenstruppen ohne Beteiligung von Truppen aus Nato-Staaten „überwacht“ werden soll – außerdem mit dem von den Verfassern nicht zitierten russischen Anspruch, dass in dieser Zone die russische Nationalgarde und Polizei für Ordnung sorgen müssten. Das schüfe eine Situation, die russischen Truppen den Einmarsch in diese Zone innerhalb von zwei bis drei Tagen erlauben würde, ohne irgendeine Aussicht, dass man sie wieder hinauswerfen könnte.
src: click (BZ.de, gestern)
sowie und ich zitiere - “Einfach nur Selbstbetrug”:
weiteres Highlight dieses Videos, vier Leute bei Lanz wissen nicht was Tripwire bedeutet, ach komm - es war ja auch nur 60 Jahre lang die Nato Strategie für Europa. Experten halt.
4.
- Die Russen brauchen eine Pause.
Durch die Tagesschau widerlegt.

src: click
Der Russe braucht schon wieder so dringend eine Pause - dass die Ukraine zuerst einen Waffenstillstand will um überhaupt zu verhandeln.
Aber dieser komische Trump sagt seit sechs Monaten, das würde den Krieg nur verlängern, da sich die Ukraine dann wieder Ausruhe - und, Moment - dann was mache lieber Herr Staatspräsident?
Wolodymyr Selenskyj
Präsident Trump weiß, dass er Druckmittel hat, durch die Wirtschaft, durch Sanktionen, durch Waffen, Waffen, die er uns übergeben könnte, wenn er die US-Armee nicht direkt einsetzen will. Durch unsere Armee kann er diesen Druck auf Putin aufrechterhalten. All das ist möglich. Der amerikanische Präsident will diesen Krieg mit Kompromissen beenden. Wir haben diese Vorschläge unterstützt, aber es kann keine Kompromisse bei der Frage unserer eigenen Souveränität geben.
Achja, den Krieg beenden, während die Ukraine wieder die Krim zurück will.
Und schon wieder können alle deutschsprachigen Qualitätsmedien keinen einzigen Aspekt der ukrainischen Propaganda aus dem Mund von Selenskyj factchecken.
Auch die französischen nicht.
Also stellen sie sich vor, sie sind Moderatorin bei France2 und sagen einfach nichts zu all diesem Müll.
Stellen sie sich vor, sie sind Österreicher - und keine ihrer Zeitungen schreibt auch nur irgendetwas über diesen Dreck -- und das seit Kriegsbeginn nicht.
Stellen sie sich vor.
Haben sie das.
Toll.
5.
Wolodymyr Selenskyj
Europa hilft der Ukraine, Europa ist sich der Herausforderungen bewusst. Aber es ist, als ob die Europäer nicht glauben könnten, dass so etwas in ihrem eigenen Land passieren kann. In Europa ist das Leben cool, es ist angenehm. Deshalb sage ich, wir alle kämpfen darum, diese Lebensweise zu verteidigen.
Aber heute ist es sehr klar: Wenn die Ukraine Putin nicht aufhält, werden die Nachbarländer die ersten Opfer sein. Russland wird vorrücken. Ihre Drohnen können tief im Hinterland operieren. Die Reichweite ihrer Raketen ist unbegrenzt. Diejenigen in Europa, die das gut verstanden haben, helfen der Ukraine sehr effektiv. Aber die Länder, die es nicht erkennen, sagen: „Unsere Prioritäten sind innenpolitisch. Mehr für Waffen ausgeben? Das ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft.“
Moment, können wir das auf einer Karte sehen?

Frankreich hab ich weggelassen, die schicken kaum Militärhilfe. Dafür aber Intel. Nur, groß investiert sind sie auch nicht.
Was mir zu den Niederlanden sonst noch so einfällt.…
Aruba, Oranjestad
Curaçao, Willemstad
Sint Maarten, Philipsburg
Bonaire, Kralendijk
Sint Eustatius, Oranjestad
Saba, …
Ich weiß aber nicht warum.
Die defacto Kolonien von Frankreich lass ich weg, ok? Ich mein…
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edit: Good one. 🙂
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