A Capitalism Love Story

30. August 2021

im öster­rei­chi­schen Standard.

Arti­kel #1
Mon, 30 Aug 2021 13:56:56 GMT

Der Kapi­ta­lis­mus als Ret­ter des Klimas
Damit Euro­pa sei­ne Refor­men finan­zie­ren kann, braucht es tau­sen­de Mil­li­ar­den an Euro –

Arti­kel #2
Mon, 30 Aug 2021 14:00:11 GMT

Der Kapi­ta­lis­mus wird in Alp­bach zum Ret­ter des Klimas
Damit Euro­pa sei­ne Refor­men finan­zie­ren kann, braucht es tau­sen­de Mil­li­ar­den an Euro –

Arti­kel #3
Mon, 30 Aug 2021 14:23:31 GMT

Der Kapi­ta­lis­mus wird in Alp­bach zum Ret­ter des Kli­mas stilisiert
Damit Euro­pa sei­ne Refor­men finan­zie­ren kann, braucht es tau­sen­de Mil­li­ar­den an Euro –

Arti­kel #4
Mon, 30 Aug 2021 15:06:51 GMT

Der Kapi­ta­lis­mus wird in Alp­bach als Ret­ter des Kli­mas präsentiert
Damit Euro­pa sei­ne Refor­men finan­zie­ren kann, braucht es tau­sen­de Mil­li­ar­den an Euro –

Arti­kel #5
Mon, 30 Aug 2021 15:16:51 GMT

Wie der Kapi­ta­lis­mus zum Ret­ter vor dem Kli­ma­wan­del wer­den könnte
Damit Euro­pa sei­ne Refor­men finan­zie­ren kann, braucht es tau­sen­de Mil­li­ar­den an Euro –

src: click und click

When Khashoggi starts to become subtext

08. April 2021

Amnesty

… in an Amnes­ty Inter­na­tio­nal communiqué.

No Words.

click and learn some­thing you alrea­dy knew.

The carbon footprint sham

08. April 2021

It’s here that Bri­tish Petro­le­um, or BP, first pro­mo­ted and soon suc­cess­ful­ly popu­la­ri­zed the term “car­bon foot­print” in the ear­ly aughts. The com­pa­ny unvei­led its “car­bon foot­print cal­cu­la­tor” in 2004 so one could assess how their nor­mal dai­ly life — going to work, buy­ing food, and (gasp) tra­ve­ling — is lar­ge­ly respon­si­ble for hea­ting the glo­be. A deca­de and a half later, “car­bon foot­print” is ever­y­whe­re. The U.S. Envi­ron­men­tal Pro­tec­tion Agen­cy has a car­bon cal­cu­la­tor. The New York Times has a gui­de on “How to Redu­ce Your Car­bon Foot­print.” Mas­ha­ble publis­hed a sto­ry in 2019 enti­t­led “How to shrink your car­bon foot­print when you tra­vel.” Out­door­sy brands love the term.

This is one of the most suc­cess­ful, decep­ti­ve PR cam­pai­gns may­be ever,” said Ben­ja­min Fran­ta, who rese­ar­ches law and histo­ry of sci­ence as a J.D.-Ph.D. stu­dent at Stan­ford Law School.

It’s time to go on a low-carbon diet,” BP wro­te in bold let­ters on its web­site in 2006, with its “car­bon foot­print cal­cu­la­tor” just a click away. (In 2004 alo­ne, 278,000 peop­le cal­cu­la­ted their foot­prints.) The site was part of BP’s ad cam­pai­gn, “Bey­ond Petroleum.”

Fast for­ward, and BP is still pro­du­cing boun­ties of oil and gas every day (4 mil­li­on bar­rels a day in 2005 ver­sus 3.8 mil­li­on bar­rels today). In 2019, BP purcha­sed its “big­gest acqui­si­ti­on in 20 years,” new oil and gas reser­ves in West Texas that gave the oil giant “a strong posi­ti­on in one of the world’s hot­test oil patches,” accord­ing to the com­pa­ny. Today, BP touts its foray into lower-carbon fuels, but the­se are limi­ted in scope. In 2018, BP inves­ted 2.3 per­cent of its bud­get on rene­wa­ble ener­gies. Its bread and but­ter is still black oil and gas. What low-carbon diet?

It’s evi­dent that BP didn’t expect to slash its car­bon foot­print. But the com­pa­ny cer­tain­ly wan­ted the public — who com­mu­t­ed to work in gas-powered cars and stored their gro­ce­ries in ref­ri­gera­tors lar­ge­ly powe­red by coal and gas gene­ra­ted electri­ci­ty — to attempt, futile­ly, to signi­fi­cant­ly shrink their car­bon foot­print. In 14-year-old web pages no lon­ger acces­si­ble online but docu­men­ted by Julie Doyle, a pro­fes­sor of media and com­mu­ni­ca­ti­on at the Uni­ver­si­ty of Brighton, BP publis­hed ads asking “What on earth is a car­bon foot­print?”, “Redu­cing our foot­print. Here’s whe­re we stand,” and “What size is your car­bon footprint?”

Doyle con­clu­des BP sought to exp­lain what a car­bon foot­print is “in a way which assigns respon­si­bi­li­ty for cli­ma­te impact to the indi­vi­du­al, while BP regis­ters its own con­cerns by appearing alrea­dy to be doing some­thing about it.”

Yet in a socie­ty lar­ge­ly powe­red by fos­sil fuels, even someo­ne without a car, home, or job will still car­ry a sizab­le car­bon foot­print. A few years after BP began pro­mo­ting the “car­bon foot­print,” MIT rese­ar­chers cal­cu­la­ted the car­bon emis­si­ons for “a homeless per­son who ate in soup kit­chens and slept in homeless shel­ters” in the U.S. That desti­tu­te indi­vi­du­al will still indi­rect­ly emit some 8.5 tons of car­bon dioxi­de each year.

src: click

Nach­trag: Tele­po­lis hat das The­ma auf­ge­grif­fen: click

Nach­trag: DW hats nur etwas mehr als ein Jahr spä­ter eben­falls auf­ge­grif­fen: click

Nach­trag: Nur etwas mehr als ein Jahr und fünf­zehn Tage spä­ter, hats dann auch der öster­rei­chi­sche Stan­dard auf­ge­grif­fen. click

Klimaschutz auf österreichisch

17. Dezember 2020

(Wie heben wirs auf Ver­fas­sungs­rang, alle ande­ren machens ja auch.)

Öffent­li­ches Exper­ten­hea­ring des Umwelt­aus­schus­ses zum Kli­ma­volks­be­geh­ren vom 16. Dezem­ber 2020.

Hier als Video ein­seh­bar. (OTS)

Initia­to­ren des Volk­be­geh­rens wol­len vor allem ’sym­bo­li­schen Akt’ dann aber wie­der doch nicht, weil ja nur sym­bo­li­scher Akt, und es sol­len ja KMUs dazu bewegt wer­den auf Soll einzuschwenken.

Dr. Mar­tin Kocher, Ver­hal­tens­öko­nom, IHS (Seg­ment star­tet bei 2:06:28), die Zie­le ken­nen wir ja, alter­na­tiv­los, wür­de teu­rer wer­den wenn wir nichts tun (mit tat­säch­lich erho­be­nem Zei­ge­fin­ger) ansons­ten dro­hen fis­ka­li­sche Kos­ten, und da sind noch nicht mal die Hit­ze­to­ten im Som­mer dabei. In Öster­reich. Wie gut, dass es dann das Volks­be­geh­ren gege­ben hat. Die öster­rei­chi­sche Poli­tik wüss­te ansons­ten gar­nicht an wem sie sich ori­en­tie­ren soll­te. Dazu noch die Schaf­fung einer neu­en unab­hän­gi­ge Insti­tu­ti­on zur Prü­fung der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit wirt­schaft­li­chen Han­delns, nach­dem dem Kli­ma end­lich auch Ver­fas­sungs­rang zuge­bil­ligt wird. Es wäre bereits jetzt gut zu über­le­gen, wie die denn aus­ge­stal­tet wer­den sol­le (eher als Prüfinstanz).

(Star­tend bei 2:15:30) Univ.Prof.Dr. Sig­rid Sta­gl, WU Wien, kann - aus öko­no­mi­scher Sicht - nur ergän­zen, da wirds nicht viel Wider­spruch geben, has­tet durch Foli­en mit Para­dig­men­wech­sel, fett mar­kiert, und sufi­zi­enz­ori­en­tier­te Stra­te­gien (Redu­zie­rung von wirt­schaft­li­cher Pro­duk­ti­on und Kon­sum), fett mar­kiert, hand­ge­trie­be­ne Web­stüh­le, Pfer­de­kut­schen, struk­tu­rel­ler Wan­del ist ein Teil einer dyna­mi­schen Wirt­schaft und auf ‘Ent­kopp­lung vom BIP’ auf der ers­ten Folie, braucht man nicht wei­ter ein­zu­ge­hen - nächs­te Folie, bitte.

DI Dr. Diet­rich Wertz, Exper­te, das Umschwen­ken auf aus­schließ­lich erneu­er­ba­re Ener­gie­quel­len sei ein ’net posi­ti­ve’ für die Außen­han­dels­bi­lanz, da brauchts kei­ne Ener­gie­im­por­te mehr, das rech­net sich ja von selbst. (Das wird die Ener­gie expor­tie­ren­den Staa­ten freu­en, wie gut dass wir an deren poli­ti­sche Part­ner so gut wie nichts expor­tie­ren, naja - viel­leicht doch ein wenig…)

Leo­no­re Gewess­ler, Bun­des­mi­nis­te­rin - der euro­päi­sche Rat hat sich ver­gan­ge­ne Woche auf eine 55%ige Reduk­ti­on von THG Emis­sio­nen gegen­über 1990 geei­nigt, das ist rich­tig, das ist wich­tig, denn im Kampf gegen die Kli­ma­kri­se ist Schei­tern ein­fach kei­ne Opti­on. (Nen­nen in wel­chem Zeit­raum die Reduk­ti­on zu erfol­gen hat zumin­dest in dem State­ment auch nicht. (2030))

Flo­ri­an Schle­de­rer (Retur­ner - Sti­pen­di­at Forum Alp­bach 2020), und tol­ler Red­ner, sie mei­ne ver­ehr­ten Damen und Her­ren könn­ten, mit einer fal­schen Ent­schei­dung heu­te, ent­schei­den Öster­reich zurück­fal­len zu las­sen, im Cli­ma­te Race, Spit­zen­tem­po, Tem­po­ma­cher, dafür brauchts den ‘Kli­ma­rech­nungs­hof’ (dens noch nicht gibt, aber dann eh bald), der wird uns dann prü­fen. Kli­ma­mut, sehr ver­ehr­te Mit­glie­der die­ser Sit­zung! Wir dür­fen uns den Zeit­fort­schritt bei den Inves­ti­tio­nen nicht vom Brot neh­men las­sen. Es inves­tie­ren jetzt alle!

Dazu die Washing­ton Post von vorgestern:

But of cour­se, the United Sta­tes will not get to net zero in pre­cise­ly the ways descri­bed in the report, Jenkins ack­now­led­ged, nor is it likely to get the­re pre­cise­ly in 2050. Rather, the docu­ment lays out the exac­ting details, and the peop­le deci­de how many of them to accept — and when.

src: click

Ein wei­te­res High­light (bei 3:17:10) Ant­wort­run­de der Exper­tin­nen und Exper­ten, Pro­fes­sor Kocher (IHS) - 

Natür­lich kann die Ver­hal­tens­öko­no­mie das Ver­hal­ten (der Unter­neh­men, und der Individuen/Konsumenten) nicht voll­stän­dig ändern, ohne dass es Preis­si­gna­le gibt […], aber man kann es beglei­ten. Wich­tig is, dass die umwelt­scho­nen­den Ent­schei­dun­gen kogni­tiv ein­fach sind, wich­tig ist, dass man die­se Ent­schei­dun­gen unter­stützt, dass die Infor­ma­ti­on bereit­ge­stellt wird - dass man viel­leicht auch ein paar Din­ge ein­setzt wie Gami­fi­ca­ti­on usw. es gibt also eine Rei­he von Ideen, die ich jetzt nicht aus­füh­ren kann, die wir ger­ne auch als Ver­hal­tens­öko­no­men ein­brin­gen - an der ein oder ande­ren Stel­le machen wir das auch schon, wie man eben die Ent­schei­dungs­ar­chi­tek­tur der Leu­te -- ver­ein­facht - und wenn das 5% Ein­spa­rung bringt ist das schon sehr, sehr viel, weil die Kos­ten für sol­che Maß­nah­men viel gerin­ger sind. Die poli­ti­schen, als auch ande­re Kosten”.

Nud­ging so naiv und ehren­wert wie eh und je.

Der Rest ist ein Sam­mel­su­ri­um aus Pro­fa­ni­tät und Plat­ti­tü­den­haf­tig­keit, dass es sich gewa­schen hat.

Nach­trag: Pri­mer für sufi­zi­enz­ori­en­tier­te Ansätze.

Embedded journalism is allowed to ask a question

17. Dezember 2020

… sad­ly gets a PR ans­wer, but oh well.

Wer ist Tho­mas Sei­fert, Redak­teur Wie­ner Zei­tung?