Vertrauen sie Magyar sagt der Standard, der hat die besten Leute, sagt der Standard - und wenns der nicht weiß, wer dann?

16. April 2026

Die Mit­zi­tant nickt auch schon ganz fleis­sig… Gut die deut­schen Strom­preis­ver­gleichs­por­ta­le sagen mir, so bil­lig wie in Ungarn ists nir­gend­wo in der EU - aber die haben ein­fach noch nicht Péter Magyar beim Rech­nen über die Schul­ter geschaut!

Hier neh­men wir doch die Eurostat-Tabelle für Strom­prei­se, pri­va­te Haushalte:

Bildschirmfoto 2026 04 16 um 07 52 08
src: click

Der Stan­dard zum Bei­spiel sagt, dass der Magyar in die­sem Inter­view an einer Stel­le sehr sach­lich und kohä­rent war, bevor er wie­der über­ge­schnappt ist.

Und war­um nicht dem Huren­drecks­stan­dard ver­trau­en, sag ich mir immer…

Péter, Péter, Pétr! Dund dei­ne zwei Drit­tel Mehr­heit, ihr macht das in Ungarn! Ihr seid ein­fach die­se tol­le demo­kra­ti­sche Auf­fri­schungs­kur, die die­ses Land gebraucht hat. Um 35 Mil­li­ar­den von der EU zu bekommen.

Péter du Genie. Du redu­zierst jetz­tals Land mit dem bil­ligs­ten Strom-Arbeitspreis in der EU die Zitat “vier mal zu hohen Netz­kos­ten”, und diver­si­fi­zierst damit das Ener­gie­netz Ungarns. Péter du noch nie in dei­nem Leben quel­len­ge­prüf­tes Genie, du schaffst das.

Péter, Péter, Péter!

Wel­ches Qua­li­täts­me­di­um dürf­te in Öster­reich scho eine abwei­chen­de Mei­nung haben?

Vlcsnap 2026 04 16 07h09m07s521

Vlcsnap 2026 04 16 07h09m55s833

Vlcsnap 2026 04 16 07h10m26s915

Die Uni­ver­si­täts­pro­fes­so­ren der PoWi Wien waren hin und weg von dei­ne stahl­blau­en Augen, Péter.

Nur bei uns im Wertewesten.

Der Péter (Ori­gi­nal­zi­tat), sagt ja auch, dass er die Ver­sor­gungs­in­fra­struk­tur diver­si­fi­zie­ren wür­de, und dabei die Netz­kos­ten die auf ein vier­fa­ches gestie­gen sind rück­baut! Weil irgend­was mit 3 Mil­lio­nen von uns hei­zen noch mit Brennholz.

Ja, so isser, der Populisten-Péter, immer nur am sich wei­ter­bil­den, egal in wel­cher Funk­ti­on, als head of the legal depart­ment of the Hun­ga­ri­an Deve­lo­p­ment Bank, oder als diplo­mat at the hun­ga­ri­an for­eign ministry…

Übri­gens, die 10cent/kWh sind bereits der nicht sub­ven­tio­nier­te Preis, … Falls sie sich nicht eh schon gewun­dert haben.

Komm die Péter Magyar Rech­nung prü­fen wir jetzt aber auch bei “die sie­ben­fach teu­re­re” Gas, oder?

YAY! Euro­stat!

Bildschirmfoto 2026 04 16 um 07 45 58
src: click

Ja gut, sagen sie, aber bei den Gas-Preisen ist Ungarn ja GARNICHT das bil­ligs­te Land in Europa! 

Schaun sie doch, da sind noch 6 Län­der unter ihm! 

Moment, … Polen, Nor­we­gen, Fin­land, Zypern… JA GRATULATION, ALLE LÄNDER DIE BEIM HAUSHALTSGASPREIS UNTER UNGARN LIEGEN, HABEN KEINE DATEN AN EUROSTAT ABGELIEFERT (N.A.)!

Und der Gaspras in Ungarn liegt 3.7 fach unter dem EU Schnitt.

Boah! Ein­mal so Wahl­kampf füh­ren, wie der Magyar Péter du! Das wärs doch!

Das is er eben, unser Péter. 

Das Genie Péter sagen wir zu ihm. Die ehr­lichs­te Haut unter der Populistensonne, …

Gut, das kann der Huren­drecks­stan­dard natür­lich wie­der nicht berich­ten, wo kämen wir denn da hin.

Hey Russ­land, höhe­re Gewalt um aus den Lie­fer­ver­trä­gen raus­zu­kom­men geht nicht?

Ihr wisst schon, Pipe­lines in der Ukrai­ne zer­stö­ren. Was bei uns im Wer­te­wes­ten eben als höhe­re Gewalt gilt, bei der wir Unter­su­chungs­ver­fah­ren abkürzen, …

Vlcsnap 2026 04 16 08h32m39s507

Laut Péter Magyar, im nächs­ten Satz hat jedes Euro­päi­sche Land, auch Öster­reich, die 8000 Mil­li­ar­den Forint an EU Sub­ven­tio­nen bekom­men, die nur Orban nicht bekom­men hat.

Das freut aber mein Net­to­zah­ler Herz, Herr head of the legal depart­ment of the Hun­ga­ri­an Deve­lo­p­ment Bank, and diplo­mat at the hun­ga­ri­an for­eign ministry…

Man muss dem Magyar nur Zeit geben, sag ich immer! Als director-general of the Stu­dent Loan Cent­re in Ungarn seit frü­hes­ter Jugend, lernt der ja immer in Rekordzeit.

Das hat ihn so erfolg­reich gemacht.

Boah Péter, du - nur du allein musst des Stan­dards Herz­blatt sein, …

Vlcsnap 2026 04 16 08h39m39s111

Öster­reichs Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, unge­schla­gen seit­dem Oscar Bron­ner eine Familien-Privat-Stiftung gegrün­det hat.

Es ist immer erfreulich, wenn Leute dazulernen.

15. April 2026

Bildschirmfoto 2026 04 15 um 17 30 21
src: click

(Sub­tit­le qua­li­ty is not optimal.)

I’ll upload ger­man Deep­seek trans­la­ted sub­tit­les in a few minutes.

edit: Bet­ter qua­li­ty ger­man sub­tit­les: click

Hmm… Der Tag an dem ich mit Kubicki einer Meinung bin

15. April 2026

ist heu­te.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, WWKKD?

What would Kaja Kal­las do?

Bildschirmfoto 2026 04 15 um 22 54 34
src: click

Gut, das kann der Standard natürlich auch nicht berichten…

14. April 2026

Der ist ja an der Party-Industrie betei­ligt… (Click me Bit­ches!, sel­bes Par­ty­mi­glied auch bei Phoe­nix)

Bildschirmfoto 2026 04 14 um 12 52 27
src: click

Hier der FT Arti­kel im Ori­gi­nal: click

Money­quo­tes:

Noch bevor Péter Magyar sei­nen Amts­eid able­gen kann, hat Brüs­sel die Rech­nung auf den Tisch gelegt. 27 Bedin­gun­gen, um rund 35 Mil­li­ar­den Euro an ein­ge­fro­re­nen EU-Geldern freizugeben.

- Anti­kor­rup­ti­ons­maß­nah­men.
- Die Rück­nah­me von Orbán-Entscheidungen, die nach Ansicht der EU-Kommission gegen euro­päi­sches Recht verstoßen.
- Die Auf­he­bung der Blo­cka­de eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine.
- Die Zustim­mung zur nächs­ten Run­de der Russland-Sanktionen.
- Reform des Jus­tiz­sys­tems, der Sicher­heits­diens­te, der Füh­rung öffent­li­cher Insti­tu­tio­nen und staats­na­her Unternehmen.
- Dazu die Bei­le­gung eines Streits über Ungarns Asyl­ge­setz­ge­bung, der das Land bereits fast 900 Mil­lio­nen Euro an Straf­zah­lun­gen gekos­tet hat – eine Mil­li­on pro Tag, die Brüs­sel direkt vom unga­ri­schen Anteil am EU-Haushalt abzieht.

Er hat ein voll­wer­ti­ges Man­dat, Din­ge zu ver­än­dern – und wir arbei­ten vom ers­ten Tag an mit ihm zusam­men“, sag­te ein hoher EU-Beamter der Finan­cial Times. „Die Devi­se lau­tet: Wenn sie lie­fern, lie­fern wir.“ Ursu­la von der Ley­en ver­glich die Dimen­si­on des Wahl­sonn­tags mit dem Ungarn­auf­stand von 1956 und dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs 1989 – und schob sofort nach: „Es gibt viel zu tun, wenn Ungarn auf den euro­päi­schen Weg zurückkehrt.“

Span­nend ist auch eine Zahl, die in den Jubel­be­rich­ten über Buda­pests gro­ße Nacht kaum vor­kommt: null. Null Sit­ze für die Sozi­al­de­mo­kra­ten. Null für die Grü­nen. Null für die Libe­ra­len. Die lin­ken Par­tei­en Ungarns kamen zusam­men auf weni­ger als fünf Prozent.

In der ers­ten Ana­ly­se die­ses Macht­wech­sels haben wir gezeigt, wie Péter Magyar in der Sache – bei Waf­fen­lie­fe­run­gen, Migra­ti­on, EU-Beitritt der Ukrai­ne – die Linie sei­nes Vor­gän­gers fort­schreibt. Seit­dem hat der neue Regie­rungs­chef auf sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz die Fort­füh­rung bestä­tigt. In jedem ein­zel­nen Punkt.

Beim 90 Mil­li­ar­den Kre­dit für die Ukrai­ne, macht er kol­por­tiert natür­lich EINE GROSSE AUSNAHME - hat er schon einer Jour­na­lis­tin gesi­gnalt - hört man. Also nach­dem er im EU Par­la­ment gegen ihn gestimmt hat - weil da war ja noch Wahlkampf.

Wil­liam Nat­trass bringt es auf den Punkt: Magyar pla­ne „kei­ne signi­fi­kan­ten Ände­run­gen an Ungarns Hal­tung zu den Schlüs­sel­the­men, für die Orbán im Aus­land kri­ti­siert wur­de“. Und John O’Sul­li­van, Lei­ter des Buda­pes­ter Danu­be Insti­tu­te, lie­fert den Slo­gan, der über die­ser gesam­ten Ana­ly­se ste­hen könn­te: Das inof­fi­zi­el­le Mot­to der Tisza-Partei lau­te: „Orba­nis­mus ohne Orbán“.

Gut, sagen sie jetzt, aber wie­so Erpres­sung, alle mein Poli­tik­wis­sen­schafts­pro­fes­so­ren in Wien waren doch voll für den - und wenns die nicht wis­sen, wer dann?

Nun - Magyar ist enorm unter Druck vor allem die jün­ge­re Wäh­ler­schaft zufrie­den­zu­stel­len, denn wenn der jetzt nicht sein Regie­rungs­wun­der in der Rezes­si­on wirkt, sind die wie­der von der Poli­tik ent­täuscht und ver­ab­schie­den sich direkt von der Par­ty­mei­le wie­der in einen Nichtwählerhaushalt.

Magyar braucht also sei­ne 28-35 Mil­li­ar­den von der EU intravenös.

Und das dürf­te auch die EU wis­sen - bei einem For­de­rungs­ka­ta­log von eh nur 27 Bedingungen.

Auf der ande­ren Sei­te, das ist das Har­nisch, dass sich Magyar nicht so ver­hält wie ALLES aus sei­ner Wahl­kampf­füh­rung einem nahe­legt, dass er sich jetzt ver­hal­ten könnte.

Aber die UvdL hat ja so sön getweetet…

There’s a lot of leverage on our side,” said the EU offi­cial. “The pres­su­re is on him and I think he wants to deli­ver quickly.”

Die Uhr tickt“, warn­te Pau­la Pin­ho, die Chef­spre­che­rin von EU-Kommissionspräsidentin Ursu­la von der Ley­en, am Diens­tag in Brüs­sel. „Der Ball liegt auf dem unga­ri­schen Spiel­feld“, beton­te sie. Magyar müs­se bewei­sen, dass er es mit dem ange­kün­dig­ten Sys­tem­wech­sel in Ungarn ernst meint und von Brüs­sel gefor­der­te Refor­men umsetzt.

src: click

Der ita­lie­ni­sche Rechts­pro­fes­sor Alber­to Ale­man­no for­mu­liert den schärfs­ten Ein­wand: „Magyar ist kein Außen­sei­ter. Er ist ein Fidesz-Insider, geformt von der­sel­ben poli­ti­schen Kul­tur, den­sel­ben Netz­wer­ken und dem­sel­ben Sys­tem, das Orbán her­vor­ge­bracht hat.“ Sein Kern­satz ver­dient es, lang­sam gele­sen zu wer­den: „Er ist nicht gegen den Orba­nis­mus ange­tre­ten. Er ist gegen Orbán ange­tre­ten. Das ist ein ent­schei­den­der Unter­schied, den die meis­ten Beob­ach­ter in ihrer Erleich­te­rung übersehen.“

Prös­ter­chen.

Dazu der Ultsch:

Kla­re Kampf­an­sa­ge an Orbáns Eli­ten: Péter Magyar will nach sei­nem Wahl­tri­umph auf­räu­men in Ungarn

Ungarns künf­ti­ger Pre­mier, Peter Magyar, defi­niert den Umgang mit der EU neu, bleibt aber prag­ma­ti­sche gegen­über Russ­land und skep­tisch gegen­über der Ukrai­ne. Zugleich for­dert er eine Abrech­nung mit kor­rup­ten Machenschaften.

src: click

Na nein, du Idi­ot, wenn die in den Insti­tu­tio­nen sit­zen in die die TISZA rein will. Fuck me - der öster­rei­chi­sche Qualitätsjournalismus.

Btw: Das zwei­te Magyar Inter­view­vi­deo ist so gut wie unwat­cha­ble - ich bin bei 01:07 in und hab eine Stun­de kom­plett sinn­lo­se Polit­rhe­to­rik hin­ter mir, ohne das eine ein­zi­ge Aus­sa­ge gefal­len wäre außer, wir brin­gen unse­re Leu­te im Appa­rat unter.

Magyar hat zu dem Zeit­punkt offi­zi­ell ja nur 20-50 Leu­te und ca 5000 bis 10000 Frei­wil­li­ge. War da aber eh bereits voll im Wahl­kampf, hat noch kei­ne Ministerpräsident- oder Minis­ter­kan­di­da­ten auf­ge­stellt - und der Mode­ra­tor fragt ihn etwa seit 40 Minu­ten, was er denn über­haupt mache - und bekommt jedes mal die Ant­wort “wir sind weni­ger kor­rupt als Fidez” zurück.

Tal­king to a sack of rice in Per­fek­ti­on! Das Ein­zi­ge was pas­siert ist das der Mode­ra­tor immer ange­zipf­ter wird, und der Magyar immer tes­to­ste­ron male-iger…

Gut und ein­mal hat der Magyar den Mode­ra­tor dabei erwischt nen kom­plet­ten Blöd­sinn gefragt zu haben, da war er aber Bud­dy, Buddy.

Ich könnt wirk­lich genau­so­gut Far­be an der Wand beim Trock­nen zusehen.

Ich finds toll, dass ich das mach.

edit: Moment, nach einer Stun­de 20 hat der Mode­ra­tor die ers­te Fra­ge, die nicht mit “wir sind weni­ger kor­rupt als Fidez” beant­wor­tet wer­den kann:

Die Poli­zei hat in einem Fall ver­sagt, was machen sie gegen Häus­li­che Gewalt?

Dar­auf Magyar. Wir wer­den die Poli­zei ver­bes­sern, wir sind weni­ger kor­rupt als Fidez.

Und Péter wird eine Frau­en­rechts­kon­fe­renz aus­ru­fen und bei der auch per­sön­lich dabei sein. (Also rhe­to­risch war die Ant­wort super.)

edit: 1:25 - “Man” müss­te den Min­dest­lohn erhö­hen! Er will aber auch nicht wirt­schafts­feind­lich sein!

edit: Nein!!!! Sowas.

Al Jazeera hat das play by play über Magyar online

13. April 2026

https://www.aljazeera.com/news/2026/4/13/who-is-peter-magyar-hungarys-new-leader-who-trounced-viktor-orban

Euob­ser­ver auch: https://euobserver.com/210846/who-is-peter-magyar-the-ex-regime-insider-who-crushed-orban/

Und die Moti­va­tio­nen lesen sich wie eine ein­zi­ge Politkampagne…

Ich hab heut ver­sucht irgend­wel­che west­li­chen in depth Video Repor­ta­gen zu fin­den - null gefun­den. Arte allei­ne hat zwei-einhalb über den Orb­an­wahl­kampf (AI Vide­os im Wahl­kampf, Angst Kam­pa­gne) aber kei­ne über Magyar.

Der Stan­dard sagt mir, Magyar ist toll, denn alle sei­ne Minis­ter Kan­di­da­ten sind west­lich ori­en­tiert, und tol­le Leu­te. Ich schau mir auch das noch an -- aber in depth Polit-Reportagen - Fehlanzeige.

Also kommt da die von Al Jaze­e­ra wie gerufen.

Why did Magyar beco­me Orban’s opponent?

Sin­ce his ent­ry into poli­tics, Magyar ser­ved as a loy­al Fidesz offi­cial. But a scan­dal in 2024 sou­red his rela­ti­ons­hip with the party.

In Febru­a­ry 2024, it beca­me known that almost a year ear­lier, Hungary’s for­mer Pre­si­dent Kata­lin Novak had par­do­ned a man con­vic­ted of hel­ping cover up a sex abu­se case in a children’s home. Also impli­ca­ted in the par­don was Var­ga, who had signed the par­don as jus­ti­ce minister.

[…]

Pro­tests bro­ke out after the reve­la­ti­ons sur­roun­ding the children’s home scan­dal. Novak resi­gned as pre­si­dent, and Var­ga step­ped down from her seat in the Hun­ga­ri­an parliament.

Magyar, mean­while, emer­ged as a face of the public outra­ge over the scandal.

src: click

Gut, etwas über­ra­schend, aber sehr emo­tio­nal anspre­chend, was waren denn da so die wich­tigs­ten media­len Momente?

1. Magyar der Investigativjournalist

In March that year, in a Face­book post, he accu­sed Orban’s government of cor­rup­ti­on and also publis­hed a record­ing of a Janu­a­ry 2023 con­ver­sa­ti­on with his ex-wife in which she detail­ed an attempt by aides of Orban’s cabi­net chief to inter­fe­re in the pro­se­cu­ti­on files of a cor­rup­ti­on case.

2. Magyar der empör­te Mann, der komi­scher­wei­se nicht mehr weiß, wie Polit Cover ups funk­tio­nie­ren - nicht nur in Ungarn.

He also told Hun­ga­ri­an media out­let Par­tizan that Orban and his allies were “hiding behind women’s skirts” in the scandal.

And his allies” -- ist eh nicht fal­se attri­bu­ti­on (blan­ket style) und mit Dreck wer­fen, das wirkt nur so… Gut, viel­leicht wars ein emo­tio­na­ler Aus­bruch - geben wir ihm den bene­fit of doubt…

3. Direk­te Ver­bin­dung des Kin­der­schän­der­co­ver­up Skan­dals mit dem Kor­rup­ti­ons­to­pos durch einen sei­ner Mit­strei­ter (“Ive seen him, he is so enga­ged and driven”)

Peter had told local media that he had beco­me dis­il­lu­sio­ned for some time and incre­a­singly frus­tra­ted with all the pro­blems, the cor­rup­ti­on, wit­hin Fidesz,” Gyo­ri said.

Back­ground

The Face­book post and inter­views with local media hel­ped incre­a­se Magyar’s domestic popu­la­ri­ty. Ear­lier that mon­th, he had told repor­ters in Hun­ga­ry that he plan­ned to estab­lish a new, pro-European Uni­on poli­ti­cal party.

4. Haupt­sa­che pro Euro­pä­isch, weil Kor­rup­ti­on is ja schlimm…

Weil - eh klar:

Magyar lived with her and their child­ren in Brussels, then worked for years as a diplo­mat at the for­eign minis­try. After retur­ning home, he worked as a mana­ger; for several years he was director-general of the Stu­dent Loan Cent­re and obtai­ned posts in state-owned com­pa­nies. He also ser­ved as head of the legal depart­ment of the Hun­ga­ri­an Deve­lo­p­ment Bank. He could not rise any hig­her, however.

src: click

Sie sehen also auch, ganz nor­ma­ler Kar­rie­re­weg. Diplo­mat im Außen­mi­nis­te­ri­um > Direc­tor gene­ral Stu­dent Loan Cent­re > Head of the legal depart­ment of the Hun­ga­ri­an Deve­lo­p­ment Bank.

Gut, der Magyar ist eben noch hoch­in­tel­li­gent! Der schafft sol­che Bran­chen­wech­sel in Rekordzeit.

Bildschirmfoto 2026 04 14 um 07 55 35

Moment, ich glaub die NEUE und nur rund­um ver­bes­ser­te Wie­ner Zei­tung hat dazu was recher­chiert (klei­ner Scherz zur Auflockerung).

Die TISZA grün­det er dann natür­lich nicht, son­dern über­nimmt sie als klei­ne Par­tei, die kei­ne Trak­ti­on ABER EIN PRIMA NETZWERK hat­te, und führt sie zum Sieg ges­tern, aber grei­fen wir nicht vor…

5. Der Freund hat vor den Medi­en dann auch Jesus gefunden:

The main rea­son Magyar beca­me popu­lar with peop­le in Hun­ga­ry in 2024 was becau­se, till then, the­re was this kind of hopel­ess­ness in the oppo­si­ti­on. Peop­le felt that no oppo­si­ti­on par­ty would be capa­ble of chal­len­ging Fidesz suc­cess­ful­ly. But when Peter came along amid the scan­dal, the­re was sud­den hope,” Gyo­ri said.

6. Die US sagen - sie sei­en ja erst zwei Jah­re spä­ter auf ihn Auf­merk­sam gewor­den, als es ihnen wie Schup­pen von den Augen fiel, was für ein tol­ler Per­for­mer Typ Magyar sein kön­ne -- das Poten­ti­al du!

But it was only in April 2024 that Magyar deci­ded to join the centre-right Tis­za as a can­di­da­te in the 2024 Euro­pean Par­lia­ment elec­tions and Hungary’s natio­nal elec­tions in 2026.

He won a seat in the Euro­pean Par­lia­ment, repre­sen­ting Tis­za. On Sunday, his par­ty won the Hun­ga­ri­an elec­tions by a lands­li­de, and he is pro­jec­ted to beco­me the country’s next prime minister.

Zsuz­san­na Vegh, a poli­ti­cal ana­lyst at the Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes, told Al Jaze­e­ra that Magyar’s vic­to­ry in the natio­nal elec­tions has dis­pel­led the belief that Orban could not be defeated.

Vor allem habe ja sei­ne “Bot­tom up”-ness den Mar­shall Fund inspi­riert, sagt der Mar­shall Fund:

Magyar built some­thing new from the bot­tom up and, through his own com­mit­ment, gave voters not only a rea­son to hope but also to belie­ve. He mana­ged to unite an ideo­lo­gi­cal­ly diver­se coali­ti­on – not of par­ties, but of voters,” she said.

In einem der frü­hen Medi­en­in­ter­views gibt er ver­ba­tim zu Pro­to­koll, dass er das Fidez Sys­tem an loka­len Sup­port Groups und die Kon­troll­me­cha­nis­men (also die PR) von der Pie­ke auf ken­ne und es daher “für ihn” ein leich­tes sei das Sys­tem der Syri­za zu “hacken”.

Das Video wird drei Mil­lio­nen mal gesha­red und laun­ched ihn auf dem natio­na­len Level in die Posi­ti­on als Haupt­kon­kur­rent von Orban.

Deut­sche Unter­ti­tel (Deep­Seek): click

und

Deut­sche Unter­ti­tel (Deep­Seek): click

rele­van­ter Part bei 14:20 in

7. Der Inves­ti­ga­ti­v­jour­na­list, Ret­ter der Kin­der, poli­ti­sche Grün­der­na­tur, PR Topos Exper­te, per­fek­ter Hacker der Fidez Pro­gram­ma­tik, Slim fit suit Trä­ger und over­all nice guy, war dann natür­lich auch noch das per­fek­tes poli­ti­sches Par­tei­o­be­haupt und die Füh­rungs­per­sön­lich­keit - die Ungarns Oppo­si­ti­on so lan­ge gesucht hatte.

Das hat in etwa die natu­ra­lis­ti­sche Anmu­tung einer Medi­en­ope­ra­ti­on eines gro­ßen Geheim­diens­tes, mit voll­stän­di­ger Public Rela­ti­ons Con­sul­tancy Anbin­dung ala BLK oder Moni­tor Group.

Wobei - es muss nicht unbe­dingt ein Dienst gewe­sen sein, kommt drauf an ab wann er pro­fes­sio­nel­le con­sul­ting Unter­stüt­zung bekom­men hat…

So “natu­ral­ly flowing” wie Zucker­si­rup aus ner Sun­kist Packung.

Mal sehen, woher er sein Media Trai­ning hat, … 

EU Obser­ver:

https://euobserver.com/210846/who-is-peter-magyar-the-ex-regime-insider-who-crushed-orban/

Ah - ich sehe der Mar­shall Fund war nicht untätig…

In his favour, too, is the fact that over the past two years he has mana­ged to sur­round hims­elf with respec­ted experts (such as for­mer Shell vice-president Ist­ván Kapi­tá­ny and Ani­ta Orbán, for­mer depu­ty CEO of Voda­fone), who may beco­me important figu­res in the par­ty in future.

src: click

Medi­enst­ra­te­gie Gestal­ter im spä­te­ren Wahl­kampf war angeb­lich ein gewis­ser Márk Rad­nai (no rese­arch done on him yet)

Haupt­ak­ti­ons­be­rei­che: Face­book und Tik­tok, da Orban online kei­ne Prä­senz hatte…

Moment, was weiß der Stan­dard noch mal über den?

Ach ja.…!

Thor­brietz: Ich den­ke schon, dass das ein Unsi­cher­heits­fak­tor sein kann. Aber die Per­so­nen, die Magyar für Minis­ter­äm­ter vor­ge­schla­gen hat, sind alle inter­es­sant. Das sind sehr erfah­re­ne Leu­te, vie­le spre­chen meh­re­re Spra­chen, sind west­lich ori­en­tiert. Sie machen einen sehr pro­fes­sio­nel­len Ein­druck. Es gab da ein rich­ti­ges Aus­wahl­ver­fah­ren. Magyar hat also ver­sucht, mit die­ser Unsi­cher­heit umzu­ge­hen, und hat das auch trans­pa­rent gemacht.

src: click

Supi.

Der Stan­dard ist schon wie­der ver­liebt in sein public image.

edit: Ja fuck me, jetzt hätt ich fast die Wahl­fahr­ten vergessen!

Bildschirmfoto 2026 04 13 um 21 51 50
src: click

Gut, den würd ich auch wäh­len, das ist eben noch der Rechts­po­li­ti­ker mei­nes Ver­trau­ens. Der Stan­dard hat ein­fach wie­der auf die rich­ti­gen Exper­ten gehört.

Magyars Kampagnen-Slogan: “Now or never.”

Cut to inter­view Snip­pet of a 70 year old par­ty acti­vist (see print on swea­ter) lady: “This is Hun­ga­rys last chan­ce to beco­me an hono­r­able coun­try again!”


src: click

Dan­ke DW!

Der Face­book Chan­nel vom UK Tele­graph ist auch schon so begei­tes­tert… (Ich hätt da auch den Arti­kel der Gra­zer Klei­nen Zei­tung neh­men kön­nen, is eh schon egal, …)

Tis­za Par­ty MP Zsolt Hegedüs’s dance moves took cent­re sta­ge after Péter Magyar’s Hun­ga­ry elec­tion victory:


src: click

Ich hab noch kurz über­legt, ob ich die Über­schrift in “Nur bei uns im Wer­te­wes­ten” umän­dern soll, aber ne - das wär zu auffällig…

Unfass­bar auch wie eini­ge Kampf­pos­ter wie­der die­sen orga­ni­schen, rein unga­ri­schen Erfolg untergraben!

Bildschirmfoto 2026 04 14 um 09 51 49
src: click

Sie wis­sen schon, die Erfolgs­stra­te­gie aus Frankreich.

Das konn­te der öster­rei­chi­sche Qua­li­täts­jour­na­lis­mus natür­lich auch nicht berichten.

Names sur­fa­ced as minis­ter can­di­da­tes via AI so far: Zsolt Hege­dűs, Ist­ván Kapi­tá­ny (Shell - bra­ha­ha), Ani­ta Orbán (Voda­fone Hun­ga­ry), Romu­lusz Ruszin-Szendi, Krisz­ta Bódis, Andrea Rost, ..

Fer­ner lie­fen: Zol­tán Tanács, Márk Rad­nai just some AI picks for me to do some rese­arch on later, plea­se igno­re for now.

edit: To be fol­lo­wed up on as well:

One of the often-repeated and sur­pri­sing claims by Magyar and his team is that they will sus­pend the news pro­gram­mes of pro­pa­gan­distic public-service media until the public media have been trans­for­med. They are pre­pa­ring to adopt a new media law.

src: click