Die NZZ wie sie ihre Leser belügt

30. Juni 2026

Was darf in einem Arti­kel über die “Iso­la­ti­on der Krim”, die im Lau­fe des Arti­kels zu “kei­ne Iso­la­ti­on der Krim, aber eine nahe­zu Iso­la­ti­on der Krim” wird auf kei­nen Fall feh­len? Ganz klar:

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Und dann blie­be Russ­land auch inter­na­tio­nal iso­liert, geäch­tet - ohne inter­na­tio­na­le Ver­trä­ge, und ohne lega­lis­ti­sche - oder for­mal­le­ga­lis­ti­sche Sta­tus­ab­kom­men zu den besetz­ten Gebieten, …

Was ja auch wirk­lich das ist - was sich die Leu­te in Mariu­pol heu­te am meis­ten wünschen.

Wir über Jah­re im Lim­bo! - das wärs doch”, sagt man sich dort in Cafees und auf den Stras­sen. “Wegen Selen­skyj dem Gro­ßen. Bau­en wir ihm Helden-Statuetten.”

(Sta­tu­en wäre zu hoch - Sprach­pau­se - gegriffen.)

Was muss in einem Arti­kel der deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­pres­se über die Iso­la­ti­on der Krim auf jeden Fall fehlen?

1. Jeg­li­che Ana­ly­se über den Ein­satz der Tau­rus und die sei­tens des deut­schen Mili­tärs gele­ak­ten Hintergründe.

2. Jeg­li­che Ana­ly­se über die logis­ti­schen Aus­wir­kun­gen der Zer­stö­rung der Kertch Brü­cke - im heu­ti­gen logis­ti­schen Versorgungs-Kontext.

3. Jeg­li­che Erwäh­nung des Phra­sie­rung “Hun­gers­not in einer zwei Mil­lio­nen Metropole”.

und natür­lich

4. Jeg­li­che Ana­ly­se über die stra­te­gi­sche und logis­ti­sche Bedeu­tung zumin­dest noch einen Schwarz­meer­ha­fen zu hal­ten - aus rus­si­scher Per­spek­ti­ve (bye, bye Afri­ka, so schön war die Zeit, …) -

gefolgt von natürlich

5. (Dem Feh­len jeg­li­cher) Jeg­li­che Ana­ly­se - dass die im der im Arti­kel erwähn­te “Ver­hand­lungs Bonus”

Dadurch soll­te die Halb­in­sel iso­liert und der Kreml zu Frie­dens­ver­hand­lun­gen gezwun­gen wer­den. Die Offen­si­ve schei­ter­te kläg­lich, aber die Krim blieb im Visier.

Rischen­ko weist gegen­über der Zei­tung «New Voice» auch dar­auf hin, dass die Abschnü­rung der Krim als star­ker Trumpf in künf­ti­gen Ver­hand­lun­gen mit Mos­kau die­nen könnte.

dazu genutzt wer­den soll die Krim von Russ­land los­zu­lö­sen, auf dem Vehand­lungs­weg natür­lich. Russ­land von Afri­ka los­zu­lö­sen, logis­tisch natür­lich. Die Krim auto­ma­tisch der Ukrai­ne zufal­len zu las­sen, völ­ker­recht­lich natürlich.

Das Regime in Mos­kau fal­len (im Sin­ne von Umsturz) zu las­sen poli­tisch natürlich --

und das obwohl die For­mu­lie­rung “was hat Putin in die­sem Krieg dann eigent­lich noch erreicht?!” im sel­ben Arti­kel zu fin­den ist.

Die regio­na­len Behör­den haben Ende ver­gan­ge­ner Woche den Not­stand aus­ge­ru­fen, schei­nen mit der Situa­ti­on aber eben­so über­for­dert zu sein wie die Zen­tral­re­gie­rung in Mos­kau. Das Dra­ma auf der Krim wirft eine Fra­ge auf, die in Russ­land nur die wenigs­ten öffent­lich zu stel­len wagen: Was hat Putin in die­sem Krieg als Erfolg über­haupt vor­zu­wei­sen? Wenn selbst die Erobe­rung von 2014 nicht mehr sicher ist, wird das gan­ze mili­tä­ri­sche Unter­fan­gen sinnlos.

Also - das ist eine ech­te Leis­tung… Und das alles nur dank Elon dem Kriegs­ver­län­ge­rer (sie­he Sön­ke Nei­zel: click, sie­he Gres­sel beim Ost­aus­schuss Salon­ko­lum­nis­ten). Ich mein - gut, man muss das ver­ste­hen, er hat­te ja auch US Mili­ta­ry Con­tracts und brauch­te als Pri­vat­per­son das Geld.

Gut aber, dass die NZZ heu­te nicht die vol­le Geschich­te erzählt - die wär ja auch so schwer für unse­re Uschi Tant zu konsumieren…

Was könn­te denn wohl in einer sol­chen Situa­ti­on die Posi­ti­on Russ­lands sein… Hmm, ehmm.. Des ist so schwer imaginierbar.…

Wir brau­chen ein neu­es Druck­mit­tel gegen die Ukraine.”

Und das nach­dem sie jetzt end­lich Trup­pen tau­schen konn­te, um die Moral ihrer Ein­hei­ten nach eh nur vier Jah­ren zu stei­gern, Moment - die FT hat­te einen Arti­kel darüber:

https://www.ft.com/content/923a4168-0b25-4c63-aaa5-f2cb62795abc?syn-25a6b1a6=1

Komi­scher­wei­se hal­ten die Drecks-Journalisten des Werte-Westens bei der NZZ aber immer noch stark dar­an fest - dass die Ukrai­ne “DOCH NUR EINEN WAFFENSTILLSTAND WOLLE UM DANACH ZU VERHANDELN!”:

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Also noch mehr kann man sei­ne Bevöl­ke­run­gen wirk­lich nicht mehr ver­ar­schen, wäh­rend man nach fünf Jah­ren auf einen Sieg­frie­den hinarbeitet…

Wo blei­ben eigent­lich die rus­si­schen Pro­pa­gan­da­bil­der der hun­gern­den Leu­te auf der Krim? Ach­ja - die kann Russ­land innen­po­li­tisch nicht bringen…

Na dann ist ja alles gut.

Ich mein wir haben ja inter­na­tio­na­le Beob­ach­ter dort eh auch.

Ach nein - haben wir nicht.

Naja - solan­ge die Kertsch Brü­cke steht, wer­den die 2 Mil­lio­nen ja wohl nicht hungern.

Die haben auf der - Moment, wie drückt das die NZZ noch mal aus, auf der “bal­di­gen Insel” -

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halt nur kan Strom - und ka Ben­zin. Aber einen Flucht­weg über die Kertsch Brü­cke haben die noch!

Moment, wie lang ist jetzt noch­mal die Kertschbrücke…?

Aso - 19km… Gut, wenn sich das Rus­si­sche Mili­tär “in Hor­ror von der Krim zurück­ge­zo­gen hat” (Direkt­zi­tat aus dem Jahr 2023) - könn ma die eh für “Per­so­nen­ver­kehr zu Fuss” öff­nen. Dann schi­cken wir die Ers­ten vor, die zu Fuss an Die­sel holen gehen, und dann könn ma in nur drei Jah­ren auch schon die Omis evakuieren.

Druck­mit­tel” sagt die NZZ und “Putin könnt ja eh jeder­zeit mit dem Krieg auf­hö­ren” sagt die NZZ.

Und Selen­skyj ist Chur­chill sagen alle deutsch­spra­chi­gen Qualitätsmedien.

Nur damit sie ein­mal einen Begriff davon haben wie (Kom­mu­ni­ka­ti­on im) Krieg funktioniert.

Nur die Redak­ti­on beim Huren­drecks­stan­dard - die sagt rein garnichts.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

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Toll sagt die Kaja Kal­las. Das wärs doch.

Das ist Selen­skyj Pre­si­den­ti­al Office Logik, nach­dem das jetzt der ukrai­ni­sche Auslands-Geheimdienst über­nom­men hat. 

(Geheim­dienst­chef Kyry­lo Budanow wird Selen­sky­js neu­er Stabs­chef (Zeit))

Ich mein sonst geht ja auch nichts weiter…

Gott sei dank sind die so gut mit den US koor­di­niert, sag ich mir immer…

Ich mei­ne - und das ist noch­was, was mir seit Tagen im Kopf rum­spukt - was die NZZ in ihrem “die geis­tes­kran­ke Tul­si soll sich schlei­chen” Mei­nungs­ar­ti­kel ver­se­hent­lich über­se­hen hat­te zu erwähnen - 

Als die­se es an die Öffent­lich­keit sickern hat las­sen, dass in US finan­zier­ten Bio­la­bo­ren in der Ukrai­ne gain of func­tion rese­arch statt­ge­fun­den hat…

*räus­per*

Die US finanzier(t)en welt­weit 120 Biolabore.

40 davon stehen(/standen) in der Ukraine.

Kann mal jemand einen Sta­tis­ti­ker holen, damit ich ihn fra­gen kann wie wahr­schein­lich es ist, dass die alle für zivi­le Zwe­cke genutzt wurden?

Was haben die Impf­stof­fe ent­wi­ckelt in der Ukrai­ne, sag ich mir immer. Jun­ge, Jun­ge, … Zur Ver­tei­di­gung gegen Patho­ge­ne dies noch nicht mal gab! Die sie daher erst erstel­len muss­ten, um dann auch die Wirk­sam­keit ihrer Impf­stof­fe tes­ten zu kön­nen nämlich.

USA - defen­ding Free­dom sin­ce May of 1945, oder so…

Man muss das ver­ste­hen… Also, dass die Zahl über­all fehlt - in unse­rer Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung der deutsch­pra­chi­gen Qualitätsmedien.

Ich mei­ne - hät­te man die Zahl ver­öf­fent­licht, hät­te man sich den Kom­men­tar eigent­lich auch spa­ren können…

Gut - unter den Tep­pich damit, da gibts aktu­ell wich­ti­ge­re Din­ge die media­le Auf­merk­sam­keit benötigen.

Zum Verständnis

29. Juni 2026

Also für die dies noch nicht wussten.

Selen­skyj ver­tei­digt… (been­den sie die­sen Satz)

Nun glas­klar sagt Stol­ten­berg, das wuss­te er schon immer -

Selen­skyj ver­tei­digt die USA.

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Das Ver­hält­nis zwi­schen Washing­ton und sei­nen Bünd­nis­part­nern ist ange­spannt. Kurz vor dem Nato-Gipfel mahnt Ex-Generalsekretär Stol­ten­berg nun zur Ein­heit. Die Ver­tei­di­gung der USA begin­ne an der europäisch-russischen Grenze.

Als wich­tigs­te Armee Europas.

Stol­ten­berg hat nicht euro­päi­sche Nato­port­ner gesagt. Stol­ten­berg hat nicht EU gesagt, …

Zwei­te Fra­ge - hat eigent­lich jemand schon die US Bevöl­ke­rung gefragt wie sie das sieht von Euro­pa ver­tei­digt zu werden?

Bit­te auch einen Fra­gen­block “Wie sehen sie es von Selen­skyj ver­tei­digt zu wer­den?” abfragen.

Dan­ke, gnä­digst an die Meinungsforscher -

Ein Ver­tei­di­ger der USA.

Wel­ches Nato Nar­ra­tiv? Also ich seh keins. Das war ja Stol­ten­bergs Privatmeinung.

edit:

Good Cop, bad cop?

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Achja, noch was.

26. Juni 2026

Es geht gera­de eine Erzäh­lung rum, dass der euro­päi­schen Pro­pa­gan­da was ent­glit­ten sei, da die Anfra­ge von Antó­nio Cos­ta eine Replik auf eine rus­si­sche Anfra­ge bezüg­lich der “mili­tä­ri­schen Kräf­te­ord­nung danach” gewe­sen sein soll und die EU dem nur fol­gen woll­te um vor­be­rei­tet zu sein, und nicht um eine Nach­fra­ge im Bezug auf die Ver­hand­lungs­be­reit­schaft Russ­lands in dem Konflikt.

Wie soll ich sagen.

Höchst wahr­schein­lich - wenn sich die EU nicht als Ver­hand­ler bin­den las­sen woll­te, da das Neu­tra­li­tät gegen­über Russ­land vor­aus­setzt (Kaja Kal­las hat den Trick erkannt! Trump auch?) - und man anstatt des­sen auch das haben kann:

Ex-Soldat droht Putin mit Meu­te­rei: „Die Armee wird ihre Waf­fen gegen den Kreml richten“

Ein ehe­ma­li­ger rus­si­scher Sol­dat for­dert eine Live-Audienz bei Putin. Andern­falls wer­de sich die Armee gegen den Kreml wen­den. Der Vor­fall erin­nert an den Wagner-Aufstand.

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Also jedes mal, wenn ich auf die aktu­el­le Situa­ti­on occam’s razor als Logik­tool anwen­de, komm ich ja genau bei “Euro­pa woll­te eh ver­han­deln” raus.

Um die Krim in 10 Jah­ren Waf­fen­still­stand durch Nach­ver­hand­lun­gen ukrai­nisch wer­den zu las­sen, und dann mit Nato Flot­ten­tei­len zu ehm -- schützen.

Die Tür­kei ist auch schon ganz wild drauf hört man. (*sar­casm*)

Trotz­dem, das geht grad rum.

Und noch­was - für Köppel.

Es wer­den bei Kon­stan­ti­now­ka gera­de wirk­lich wie­der vie­le Sol­da­ten ein­ge­setzt. Um die Städ­te des “Sicher­heits­gür­tels” geht es aktu­ell aus zwei Gründen.

1. Media Victory
2. Ein­kes­se­lung hät­te die ukrai­ni­sche Armee stark schwä­chen können.

2. Ist aktu­ell vom Tisch. Dh. es läuft für Russ­land stra­te­gisch (!) nicht wie erhofft. Die alte Stra­te­gie für die nächs­ten drei Jah­re ist null und nich­tig. Russ­land braucht eine neue (Trup­pen scho­nen, Luft­an­grif­fe?) - es sei denn, sie wol­len 1. durchziehen.

Hört man.

Neues aus der Kategorie “You dont say, …”

26. Juni 2026

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#mit­pu­t­in­kann­man­nicht­ver­han­deln

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, für unse­re vor allem in US Fonds inves­tier­ten Rentner:

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Rhein­me­tall plant offen­bar eine Muni­ti­ons­fa­brik in Polen und damit den Ein­stieg in einen bis­lang für deut­sche Rüs­tungs­kon­zer­ne nahe­zu ver­schlos­se­nen Markt.

Wobei, man muss das im Kon­text sehen, zum Bei­spiel in dem des Brüs­sel­kor­re­spon­den­ten der NZZ:

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Sap­pa­lot! Hat Polen sei­ne Märk­te nicht weit genug geöff­net? Und das in der EU!

Heute mal ein Schmankerl für echte Kenner

25. Juni 2026

Rai­ner Munz miss­re­prä­sen­tiert heu­te die Ana­ly­sen von For­eign Affairs und der New York Times - und die NTV Mode­ra­to­rin “lernt so viel davon”.

Zur Klar­stel­lung, der Deal war nie final.

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A final agree­ment pro­ved elu­si­ve, howe­ver, for a num­ber of rea­sons. Kyiv’s Wes­tern part­ners were reluc­tant to be drawn into a nego­tia­ti­on with Rus­sia, par­ti­cu­lar­ly one that would have crea­ted new com­mit­ments for them to ensu­re Ukraine’s secu­ri­ty. The public mood in Ukrai­ne har­den­ed with the dis­co­very of Rus­si­an atro­ci­ties at Irpin and Bucha. And with the fail­u­re of Russia’s encir­cle­ment of Kyiv, Pre­si­dent Volo­dym­yr Zelen­sky beca­me more con­fi­dent that, with suf­fi­ci­ent Wes­tern sup­port, he could win the war on the battle­field. Final­ly, alt­hough the par­ties’ attempt to resol­ve long-standing dis­pu­tes over the secu­ri­ty archi­tec­tu­re offe­red the pro­spect of a las­ting reso­lu­ti­on to the war and endu­ring regio­nal sta­bi­li­ty, they aimed too high, too soon. They tried to deli­ver an over­ar­ching sett­le­ment even as a basic cease-fire pro­ved out of reach.

NEIN! Ja ist denn das die Möglichkeit…

Hier die New York Times:

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Lea­ders in Poland — ear­ly and strong sup­por­ters of Ukrai­ne — fea­red that Ger­ma­ny or Fran­ce might try to per­sua­de the Ukrai­ni­ans to accept Russia’s terms, accord­ing to a Euro­pean diplo­mat, and wan­ted to pre­vent that from happening.

To that end, when Poland’s pre­si­dent, Andrzej Duda, met with NATO lea­ders in Brussels on March 24, he held up the March 17 text, said the diplo­mat, who was present.

Which of you would sign it?” Mr. Duda asked his coun­ter­parts, the diplo­mat said.

None of the NATO lea­ders spo­ke up.

A Bre­akthrough in Istanbul?
A few days later, on March 29, Rus­sia and Ukraine’s repre­sen­ta­ti­ves met at an Istan­bul palace on the Bos­po­rus. To some, the talks felt like a bre­akthrough dri­ven by Russia’s battle­field struggles.

After each mili­ta­ry set­back, a mem­ber of Ukraine’s nego­tia­ting team said, Mr. Putin “redu­ced his demands.”

In Istan­bul, the Rus­si­ans see­med to endor­se Ukraine’s model of neu­tra­li­ty and secu­ri­ty gua­ran­tees and put less empha­sis on their ter­ri­to­ri­al deman­ds. After­ward, Mr. Medi­n­sky, Russia’s lead nego­tia­tor, said Ukraine’s offer of neu­tra­li­ty meant it was “rea­dy to ful­fill tho­se princi­pal deman­ds that Rus­sia insis­ted on for all the past years.”

Ukrai­ne sum­ma­ri­zed the pro­po­sed deal in a two-page docu­ment it cal­led the Istan­bul Com­mu­ni­qué, which it never publis­hed. The sta­tus of Cri­mea was to be deci­ded over a 10- or 15-year peri­od, with Ukrai­ne pro­mi­sing not to try to reta­ke the pen­in­su­la by for­ce; Mr. Zelen­sky and Mr. Putin would meet in per­son to fina­li­ze a peace trea­ty and strike a deal on how much Ukrai­ni­an ter­ri­to­ry Rus­sia would con­ti­nue to occupy.

[…]

The com­mu­ni­qué, pro­vi­ded to The Times by a Ukrai­ni­an nego­tia­tor, descri­bed a mecha­nism in which other coun­tries would inter­vene mili­ta­ri­ly if Ukrai­ne were atta­cked again — a con­cept that the Ukrai­ni­ans poin­ted­ly desi­gna­ted as Arti­cle 5, a refe­rence to the mutu­al defen­se agree­ment in Arti­cle 5 of the NATO treaty.

But Rus­si­an offi­cials sent mixed signals in public on whe­ther the Krem­lin was real­ly rea­dy to sign onto the deal. The Rus­si­ans and Ukrai­ni­ans retur­ned to hours­long nego­tia­ting ses­si­ons by video call, exch­an­ging trea­ty drafts via Whats­App, nego­tia­tors said.

The Boss’
In ear­ly April, after Rus­sia with­drew from the out­skirts of Kyiv, images of mas­sa­c­red civi­li­ans in the sub­urb of Bucha, some with their hands tied with white cloth, sho­cked the world. For Ukrai­ni­ans, the idea that their coun­try could strike a com­pro­mi­se with Rus­sia see­med more remo­te than ever.

But Mr. Zelen­sky, visi­t­ing Bucha on April 4, said the talks would go on, even as Rus­sia dis­mis­sed the Bucha atro­ci­ties as a sta­ged “pro­vo­ca­ti­on.”

[…]

We didn’t know if Putin was serious,” said the for­mer seni­or U.S. offi­cial. “We couldn’t tell, on eit­her side of the fence, whe­ther the­se peop­le who were tal­king were empowered.”

One Ukrai­ni­an nego­tia­tor said he belie­ved the nego­tia­ti­ons were a bluff on Mr. Putin’s part, but two others descri­bed them as serious.

On April 15, five days after Mr. Abra­mo­vich told the Ukrai­ni­ans about his mee­ting with Mr. Putin, the Rus­si­an nego­tia­tors sent a 17-page draft trea­ty to their president’s desk.

Sti­cking Points
Simi­lar to the month-earlier ver­si­on, the April 15 draft inclu­des text in red high­ligh­t­ing issu­es in dis­pu­te. But such mar­kings are almost ent­i­re­ly absent from the treaty’s first pages, whe­re points of agree­ment emerged.

Nego­tia­tors agreed that Ukrai­ne would decla­re its­elf per­ma­nent­ly neu­tral, though it would be allo­wed to join the Euro­pean Union.

Rus­sia drop­ped its ear­lier objec­tions to Ukraine’s full-fledged E.U. membership.
“The Par­ties to this Trea­ty share the under­stan­ding that Ukraine’s sta­tus as a per­ma­nent­ly neu­tral sta­te is, sub­ject to the pro­vi­si­ons of this Trea­ty, com­pa­ti­ble with Ukraine’s pos­si­ble mem­bers­hip in the Euro­pean Union.”

Much of the trea­ty would “not app­ly” to Cri­mea and ano­t­her to-be-determined swath of Ukrai­ne — mea­ning that Kyiv would accept Rus­si­an occup­a­ti­on of part of its ter­ri­to­ry without reco­gni­zing Rus­si­an sov­er­eig­n­ty over it.

But cru­cial sti­cking points remai­ned. Rus­sia wan­ted the firing ran­ge of Ukraine’s mis­si­les to be limi­ted to 25 miles, while Ukrai­ne wan­ted 174 miles — enough to hit tar­gets across Cri­mea. Rus­sia still wan­ted Ukrai­ne to repeal laws rela­ted to lan­guage and natio­nal iden­ti­ty, and to pull back Ukrai­ni­an tro­ops as part of a cease-fire.

Russia’s cease­fire pro­po­sal decla­red that Ukrai­ne would need to with­draw its tro­ops on its own territory.
“Ukrai­ne car­ri­es out the with­dra­wal (return) of units of its armed for­ces, other armed for­ma­ti­ons, wea­pons and mili­ta­ry equip­ment to pla­ces of per­ma­nent deploy­ment or to pla­ces agreed upon with the Rus­si­an Federation.”

The big­gest pro­blem, howe­ver, came in Arti­cle 5. It sta­ted that, in the event of ano­t­her armed attack on Ukrai­ne, the “gua­ran­tor sta­tes” that would sign the trea­ty — Gre­at Bri­tain, Chi­na, Rus­sia, the United Sta­tes and Fran­ce — would come to Ukraine’s defense.

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An was ist es geschei­tert, Herr Munz?

Dar­an, das Putin von der Ukrai­ne viel zu gerin­ge Armee Zah­len gefor­dert hat, als dass die Ukrai­ne über­le­ben hät­te können!

Sie wis­sen schon, dem Teil:

A for­mer seni­or U.S. offi­cial who was brie­fed on the nego­tia­ti­ons, noting how Rus­si­an for­ces were being repel­led across nort­hern Ukrai­ne, said Mr. Putin see­med to be “sali­vat­ing” at the deal.

Ame­ri­can offi­cials were alar­med at the terms. In mee­tings with their Ukrai­ni­an coun­ter­parts, the seni­or offi­cial recal­led, “We quiet­ly said, ‘You under­stand this is uni­la­te­ral dis­ar­ma­ment, right?’”

Vom 24. März.

Lea­ders in Poland — ear­ly and strong sup­por­ters of Ukrai­ne — fea­red that Ger­ma­ny or Fran­ce might try to per­sua­de the Ukrai­ni­ans to accept Russia’s terms, accord­ing to a Euro­pean diplo­mat, and wan­ted to pre­vent that from happening.

To that end, when Poland’s pre­si­dent, Andrzej Duda, met with NATO lea­ders in Brussels on March 24, he held up the March 17 text, said the diplo­mat, who was present.

Und das war der Sti­cking point in der Draft Ver­si­on vom 15. April (einer der letzten):

To the Ukrai­ni­ans’ dis­may, the­re was a cru­cial depar­tu­re from what Ukrai­ni­an nego­tia­tors said was dis­cus­sed in Istan­bul. Rus­sia inser­ted a clau­se say­ing that all gua­ran­tor sta­tes, inclu­ding Rus­sia, had to appro­ve the respon­se if Ukrai­ne were atta­cked. In effect, Moscow could inva­de Ukrai­ne again and then veto any mili­ta­ry inter­ven­ti­on on Ukraine’s behalf — a see­min­gly absurd con­di­ti­on that Kyiv quick­ly iden­ti­fied as a dealbreaker.

With that chan­ge, a mem­ber of the Ukrai­ni­an nego­tia­ting team said, “we had no inte­rest in con­ti­nuing the talks.”

Ich wüss­te gar­nicht wo ich mich infor­mie­ren soll­te - wenn es nicht das Außen­re­por­ter Netz­werk von NTV geben würde.