Prüfen wirs doch!

19. Februar 2026

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Prü­fen wir doch einfach!

Wie vie­le Erleich­te­run­gen im Hin­blick auf Russ­landsank­tio­nen, hat Russ­land aktu­ell erreicht.

Ach kei­ne. Dar­an ist sicher wie­der Trump schuld. Na gut -- aber das rich­tet sich ja an die zukünf­tig erreichbaren…

Also Putin will durch Ver­hand­lun­gen über ein Ende des Krie­ges auf ein Ende der Sank­tio­nen ein­wir­ken, damit der Wirt­schafts­krieg nicht Ana­log zur Kore­a­lö­sung für 10 Jah­re wei­ter­läuft - wäh­rend Russ­land im Free­ze steckt.

Dadurch wäre Russ­land dann nicht so schwäch­bar, dass Selen­skyj die Krim auf dem Ver­hand­lungs­weg zurückbekommt. 

Und die de fac­to Tei­lung der Ukrai­ne blie­be über 20 Jah­re bestehen.

Es bie­be beim Free­ze. Es blie­be beim de fac­to Stand zum Zeit­punkt des Freezes.

Die US hät­ten weni­ger Pro­ble­me bei den Sicher­heits­ga­ran­tien -- es sei denn natür­lich Russ­land rüs­te wie­der auf um NACH 20 JAHREN US SICHERHEITSGARANTIEN - erneut anzugreifen.

Also gilt es zu ver­hin­dern, dass Russ­land Erleich­te­run­gen bei den Sank­tio­nen raus­ver­han­delt bekommt, damit Selebn­skyj die Krim zurückbekommt.

Und sobald Selen­skyj - oder sein Nach­fol­ger die Krim zurück­be­kommt, sperrt er Russ­land den See­zu­gang nach Afri­ka und ins Mit­tel­meer. Wäh­rend die rus­si­sche Wirt­schaft gera­de kol­la­biert ist, denn davor stimmt Russ­land dem nicht zu.

Will der “Insi­der meh­re­rer Geheim­diens­te” dazu Stel­lung beziehen?

Ich mein, dass Russ­land IRGENDWAS bekommt -- ist laut unse­ren Geheim­dienst­in­si­dern - zu verhindern?

Den Insi­dern zufol­ge hat der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin sei­ne stra­te­gi­schen Zie­le nicht auf­ge­ge­ben. Dazu gehör­ten die Abset­zung des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj und die Neu­tra­li­tät der Ukrai­ne. Die Ein­schät­zun­gen zei­gen eine Kluft zwi­schen den Euro­pä­ern und den Dar­stel­lun­gen von Trump. Die­ser setzt bei den Ver­hand­lun­gen auf den Immo­bi­li­en­un­ter­neh­mer Ste­ve Wit­koff und Trumps Schwie­ger­sohn Jared Kushner.

Selen­skyj hat sei­ne aber auch nicht auf­ge­ge­ben und die bestehen in einer Waf­fen­ru­he, bei bei­be­hal­te­nen Sank­tio­nen, bis er die Krim zurück­ver­han­delt bekommt.

Neu­tra­li­tät ist heu­te wie­der zum Schimpf­wort gewor­den -- aber kei­ne Angst, sie haben ein­fach als Öster­rei­cher in vier Jah­ren Medi­en­be­richt­erstat­tung gelernt wie unnütz die eigent­lich ist -- wenn man von Geheim­dienst­sei­te auch eine NATO (drei Nato­län­der mit US Back­stop) in der Ukrai­ne haben kann.

Gut, der Rus­se sagt noch, man kann nicht - aber was weiß der schon.

Der Selen­skyj ver­han­delt die ja als Stra­gi­sches Ziel - aktu­ell bei den Friedensverhandlungen, …

Mit lang­an­hal­ten­den Wirt­schafts­sank­tio­nen, … geht so einiges!

Die Ukraine informiert die Welt

19. Februar 2026

vor 15 Stun­den bei Piers Morgan.

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Boah du.

Ham­mer.

Könnt ma ein wöchent­li­ches For­mat draus machen.

Selen­skyj erzählt. 

- Rus­si­sche Ver­lust­zah­len und so. (Reli­able!)

- Dass es bei den Ver­hand­lun­gen vor allem wich­tig war dass sie in der Schweiz statt­fin­den, weil der Krieg in Euro­pa statt­fin­det. (Rela­te­ab­le!)

- Nato Mili­tär muss in die Ukrai­ne. (Hil­la­ry Clin­ton and Vic­to­ria Nuland Agree! Trump does not (only “invol­ved”, and US only enters after a pro­lon­ged vio­la­ti­on), Putin doesnt agree, Euro­peans part­ly don’t agree - so we - in my left coat pocket I have a.… coali­ti­on of the wil­ling! Look at my right coat pocket, its empty now -- and now.… three ent­i­re NATO coun­tries in Ukrai­ne! It’s Magic! Of Selen­sky­js cur­rent swiss negotiations!)

- “Bila­te­ral­ly, we dont have same view on land ques­ti­on! EVEN TRILATERALY WE DONT have same view!” [For Selen­skyj a three way tie is less com­pli­ca­ted than a tie - becau­se he surely can count to three. Surely. He must be able to. He just wasnt able to show it this time. It hap­pens to all of us.]

- “In the­se peace talks, we pro­po­sed, what US pro­po­sed to us in Sau­di Ara­bia -- sei­ze fire, first sei­ze fire, and then we talk about all the ter­ri­to­ries in diplo­ma­tic way, …”

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(Hier der his­to­ri­sche Moment der bei­de Inter­view­part­ner zugleich an der Spit­ze ihrer geis­ti­gen Leis­tungs­fä­hi­geit ange­langt zeigt - also in der Sekun­de in der Selen­skyj das letz­te State­ment von sich gibt - also this was the ukrai­ni­an posi­ti­on sin­ce May of 2022. Much, … Such huge con­ces­si­on! Such only becau­se Trump told us to in Sau­di Ara­bia two years later!)

Piers nickt. Fünfmal.

Kei­ne wei­te­ren Nachfragen.

Dann schreit Piers sei­ne ande­ren Gäs­te zusammen.

Das hat alles.

Sollt ma wiederholen.

edit: Moment, Piers ret­tet am Ende noch Selen­skyj, als der zu sei­ner Hass­ti­ra­de gegen Rus­si­sche Oym­pio­ni­ken ansetzt, die aus Russ­land geflo­hen sind und ihre Natio­na­li­tät gewech­selt haben.

Das sei­en ganz böse Rus­sen, die in Mos­kau trai­niert haben, und die das IOC von den spie­len Aus­schlie­ßen Muss, so Selen­skyj - da hat Piers plötz­lich eine wich­ti­ge, ganz ande­re Frage… 

Das ein­zi­ge mal - dass er Selen­skyj unterbricht.

Der Standard informiert wieder seine Leser

19. Februar 2026

(((620+8.6%)+7.8%)+2.9%)+3.6%)

Was ne his­to­ri­sche Infla­ti­ons­ra­te ist, wird der Stan­dard nie verstehen.

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Vier Jah­re Ukraine-Krieg: Öster­reichs Expor­te über Vorkriegsniveau
Vier Jah­re nach Beginn des rus­si­schen Angriffs auf die Ukrai­ne zieht die Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich (WKÖ) eine Zwi­schen­bi­lanz: Die hei­mi­schen Waren­ex­por­te sind im Vor­jahr nicht nur um geschätz­te 16,7 Pro­zent gestie­gen, son­dern haben auch das Vor­kriegs­ni­veau klar über­trof­fen. Die rund 200 vor Ort ver­tre­te­nen öster­rei­chi­schen Nie­der­las­sun­gen hal­ten dem Markt weit­ge­hend die Treue.

Das Export­vo­lu­men klet­ter­te 2025 laut WKÖ-Schätzungen auf rund 770 Mil­lio­nen Euro. Damit lie­gen die Aus­fuh­ren deut­lich über dem Wert des letz­ten Frie­dens­jah­res 2021, als Waren im Wert von rund 621 Mil­lio­nen Euro in die Ukrai­ne gelie­fert wurden. 

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Ja, wenn der Stan­dard unter Vor­kriegs­ni­veau meint, hat er recht.

Wenn der durch­schnitt­li­che Stan­dar­re­dak­teur am Abend an Räu­er­lachs hat -- und seis auch nur, weil er wie der Rau­scher beim IWM Vien­na huckt und dort die Bröt­chen frisst - is er zfrieden…

SCHEISS EGAL WAS BEI DER RECHNUNG RAUSKOMMT.

Ich mei­ne, hab mich eh schon dran gewöhnt. Was die Scheis­se aller­dings im Ukrai­ne Ticker ver­lo­ren hat -- unend­li­che, ver­fick­te Arschlöcher…

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Und dabei ist noch nicht­mal der Wech­sel­kurs zum Dol­lar oder Schwei­zer Fran­ken drin.

You dont say? Der zwei Jahre Todespakt der EU (“Sterben sie für uns TM, dann haben sie Perspektive.”) ist unfair?

19. Februar 2026

22.40 Uhr: Streit um Ver­hand­lungs­druck – Washing­ton wider­spricht Selenskyj

Das Wei­ße Haus hat dem ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj wider­spro­chen, der ame­ri­ka­ni­schen Druck auf sein Land als unfair kri­ti­sier­te. Selen­skyj hat­te am Diens­tag gesagt, es sei nicht fair, dass US-Präsident Donald Trump die Ukrai­ne beharr­lich zu Zuge­ständ­nis­sen an Russ­land drän­ge, wäh­rend er Prä­si­dent Wla­di­mir Putin weni­ger ener­gisch zu Ver­hand­lun­gen über ein Ende des Krie­ges auffordere.

Ich den­ke, der Prä­si­dent wür­de dar­auf ant­wor­ten, dass er es nicht für fair hält, dass Tau­sen­de Ukrai­ner und auch Rus­sen in die­sem töd­li­chen Krieg ihr Leben ver­lie­ren”, sag­te die Pres­se­spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses, Karo­li­ne Lea­vitt, auf Selen­sky­js Kri­tik ange­spro­chen. Sie füg­te hin­zu: “Ich den­ke, der Prä­si­dent emp­fin­det die gesam­te Situa­ti­on als sehr unfair, nicht nur gegen­über den Rus­sen und Ukrai­nern, die ihr Leben ver­lo­ren haben, son­dern auch gegen­über dem ame­ri­ka­ni­schen Volk und den ame­ri­ka­ni­schen Steu­er­zah­lern, die die Kos­ten für die­sen Krieg getra­gen haben.”

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Na aber nicht, wenn er dafür Euro­pa vor einem zukünf­ti­gen Angriff schützt, der… kom­men kann, oder nicht!

Las­sen wir doch Selen­skyj so lan­ge frei dre­hen, bis er mit den Neo­cons an der Colum­bia wie­der ideo­lo­gisch ver­eint wird, und wir end­lich den Wirt­schafts­kol­laps in Russ­land haben! Nur damit - und ich zitie­re hier Euro­päi­sche Krei­se - “Russ­land nicht noch Appe­tit auf mehr bekommt”!

Ja, so funk­tio­niert Wertewesten…

Moment, jetzt müs­sen wir nur noch kurz Trump denun­zie­ren, und in Euro­pe so weit deplat­tor­men, dass man sei­nen Namen nicht mehr aus­spre­chen kann, ohne dass das Gegen­über debil zu lachen anfängt.

Der will sich ja nur bereichern.

Das is schon ein har­ter Job. Für unse­re Propagandisten.

Aber Selen­skyj will ja die Krim de jure und spä­tes­tens nach 10 Jah­ren Ver­hand­lun­gen de fac­to UND US Sicher­heits­ga­ran­tien für 20 Jah­re. 15 sind zu wenig, denn er braucht ja Marge.

Also war­um kann Trump jetzt nicht auch auf Russ­land Druck aus­üben, dass Russ­land kein Land bekommt, und Selen­skyj alle Sicherheitsgarantien?

Das wär doch nur fair - weils… so sym­e­trisch ist, sagt der Selenskyj.

Sehen sie, er zieht sich 40 km von der Kon­takt­li­nie zurück, und der Rus­se zieht sich 40 km von der Kon­takt­li­nie zurück, und am Ende Gehört der Ukrai­ne de jure aber immer noch alles!

Und wenn er dann in zehn Jah­ren über Ver­hand­lun­gen alles wie­der unter Ver­wal­tung hat (die Wirt­schafts­sank­tio­nen (wobei, nen­nen wirs doch ein­fach­heits­hal­ber den Wirt­schaft­krieg, die UN Anna­le­na hats doch auch getan) gegen Russ­land neh­men wir ja nur dann zurück), sperrt der Selen­skyj Nach­fol­ger den Rus­sen den See-Zugang zum Mit­tel­meer und Afrika.

Und hat noch zehn Jah­re US Sicherheitsgarantien!

Also war­um darf der Rus­se nicht de jure for­dern?! Klar, weil ihm das zu viel Appe­tit macht!

Und war­um darf er jetzt auch nicht mal de fac­to for­dern, und muss sich 40 km zurückziehen?!

Damit der Selen­skyj - in dem Punkt in den Ver­hand­lun­gen Sym­e­trie hat.

Weil Selen­skyj schon wie­der erkannt hat, dass bei der Volks­ab­stim­mung das Volk gegen alles stim­men wird was kei­ne Sym­e­trie in dem Punkt hat. Weil ja Symetrie.…

Und die 4000 km² die Russ­land pro Jahr seit den letz­ten bei­den nimmt?

Die zäh­len nicht, wenn man den Krieg jetzt been­den will, denn so Selen­skyj - die wer­den eh weni­ger SEITDEM DER MUSK PUTIN STARLINK ABGESCHALTET HAT.

Dan­ke Elon!

Das hat jetzt wirk­lich zemen­tiert, dass die Ver­hand­lun­gen scheitern.

Ob da die US Army im Hintergrund…

Aber nein, Trump will ja Frie­den… Nun - immer weni­ger, seit­dem er den für die Mid­terms nicht mehr brau­chen kann… Ver­hand­lungs­mas­se, nicht?

Das wird Selen­sky­js Büro sicher auch nicht bemerkt haben, …

Ein­mal in der Logik ver­han­deln wie Selenskyj.

Gut, unser Mili­tä­ri­scher Track bei den Ver­hand­lun­gen kommt schon gut vor­an aber der poli­ti­sche stockt!!

NEIN!

Ich frag mich ja war­um, wenn Polen, Deutsch­land und die Colum­bia der Ukrai­ne zu nem län­ge­ren Krieg raten, und Selen­skyj selbst mit “Russ­land ist in zwei Jah­ren May­er!” an die Pres­se geht.…

DA WIRD DOCH NICHT DIE USA ZU VIEL DRUCK AUSÜBEN!

Aber erklär dem deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­me­di­en Kon­su­men­ten mal wie Asy­m­e­trie in Ver­hand­lun­gen funktioniert…

Der kon­tert dich dann immer mit “aber dann tät der Selen­skyj verlieren!”!

Hat er doch.… über den Stan­dard­jour­na­lis­ten sei­nes Ver­trau­ens vom Selen­skyj! Sel­ber den­ken? Ach komm…

Bei asy­m­e­tri­schen Ver­hand­lun­gen? Das rafft der bis zum Lebens­en­de nicht.

Aber - ich muss den unfass­ba­ren Dreck (ich hätt auch das von Euro­pa finan­zier­te Ster­ben schrei­ben kön­nen) ja “gerech­te Ukrai­ne beim Ver­tei­di­gen ihrer Eth­nie gegen Völ­ker­mord” nennen --

sie wis­sen schon, wäh­rend mich die Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da mit “jeder Krieg ist ein Auf­rei­bungs­krieg” vollstopft.

Read this ten times in a row.

Und mit “das IOC sind Sadis­ten”. Ich zitier hier eh nur wörtlich.

Und mit unser Pro­pa­gan­da­fah­rer den Selen­skyj mit den Höchs­ten Ehren­me­dail­len sei­ner Nati­on aus­ge­zeich­net hat woll­te aber nur sei­ne Freund ehren.

Und - wel­ches Panel auf der MSC hätt mir das erklä­ren sol­len, … Ich hab grad keins gefunden.

Aber die Bevöl­ke­rung zwei Jah­re zwin­gen “völ­ker­rechts­wid­ri­ger Angriffs­krieg zu sagen”, wo jeder Angrif­s­krieg völ­ker­rechts­wid­rig ist.

Sogar die Andro­hung eines Angriffs­krie­ges, was die US aktu­ell jeden zwei­ten Tag machen.

Aber unse­ren Jour­na­lis­ten wär das noch nicht aufgefallen.

Weil die US ja laut JD Van­ce im Fox Inter­view “so vie­le unter­schied­li­che Mit­tel haben, hat Trump” und das reicht uns im Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, da fra­gen wir dann nicht mal mehr “Völ­ker­rechts­bruch?!” - wenn die US Army eh nur mit 12 Kreu­zern vorm Iran liegt.

Aber das muss ja.

Die ist näm­lich Weltpolizei.

Gegen nuklea­re Proliferation.

(Poli­zei gegen nuklea­re Proliferation?)

Über­wacht durch die UN.

Deren rati­fi­zier­ten Ver­trag Trump ein­sei­tig gekün­digt hat - weil er ja “such a bad deal” war.

Hat ihm der Bibi verraten.

Und dann Revo­lu­ti­on mit 20.000 Toten, die nicht erfolg­reich genug für nen Regi­me­chan­ge war, weil sie zu schnell nie­der­ge­schla­gen wur­de. Nach 10 Jah­ren Wirtschaftssanktionen.

Wer­te­wes­ten!

Wir gewin­nen!

Trump ist unbe­re­chen­bar und

Selen­skyj Churchill!

Das hat mir doch der Huren­drecks­stan­dard rich­tig ver­mit­telt, oder?

Ähh, muss ich das jetzt verstehen?

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Die Jugend dort abho­len, wo sie ist - und dabei nicht aus­fal­lend wer­den, sag ich mir immer.

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Wenn du glaubst, die NZZ ist das letzte Outlet das noch nicht komplett verblödet ist…

18. Februar 2026

Ok, ok, …

21.07 Uhr: Selen­ski kri­ti­siert Ver­hand­lungs­er­geb­nis als unzureichend
Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­di­mir Selen­ski kri­ti­siert die Ergeb­nis­se nach den zwei­tä­gi­gen Ver­hand­lun­gen mit rus­si­schen Ver­tre­tern in Genf über ein Kriegs­en­de als unzu­rei­chend. «Die Ukrai­ne ist an einem Resul­tat inter­es­siert. Zum jet­zi­gen Zeit­punkt kön­nen wir nicht sagen, dass das Ergeb­nis aus­rei­chend ist», sagt Selen­ski in sei­ner in Kiew ver­brei­te­ten abend­li­chen Video­bot­schaft. Schon vor­her hat­te er den Rus­sen eine Ver­zö­ge­rungs­tak­tik bei den Ver­hand­lun­gen unter US-Vermittlung vorgeworfen.

«Die Mili­tärs haben eini­ge Fra­gen ernst­haft und inhalt­lich dis­ku­tiert. Sen­si­ti­ve poli­ti­sche Fra­gen, Fra­gen zu mög­li­chen Kom­pro­mis­sen und das not­wen­di­ge Tref­fen der Staats­chefs sind noch nicht aus­rei­chend erör­tert wor­den», sagt Selen­ski. Er hat­te gefor­dert, dass in Genf über ein Tref­fen zwi­schen ihm und Kreml­chef Wla­di­mir Putin gespro­chen werde.

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… ok, … Wait what?!

Putin hat sol­che direk­ten Gesprä­che zwar ange­bo­ten – aber nur in Mos­kau, was Selen­ski ablehnt.

Habs es gsof­fen, oder was?

Kloar, wir bre­chen den Ver­hand­lungs­track unter der Ver­hand­lungs­füh­rung der USA pro­ak­tiv ab, damit Selen­skyj end­lich Putin per­sön­lich sagen kann, wie das mit der Ter­ri­to­ri­al­fra­ge unter ukrai­ni­scher Sou­ve­rä­ni­tät lau­fen wird.

Damit hat die EU end­lich das USA Pro­blem gelöst! Sogar noch bevor Trump abtritt!

Inhalt­li­ches Ver­ständ­nis darf der Ticker Jour­na­list kei­nes mehr mitbringen?

Was ist das, das Tickerjournalisten-Karusell?

Zudem habe er für Genf die Auf­ga­be gestellt, huma­ni­tä­re Fra­gen wie den Aus­tausch von Gefan­ge­nen und Zivi­lis­ten zu klä­ren, sagt Selenski.

Vor­fall im letz­ten Jahr (2025):
Der Ort: Selen­skyj reis­te nach Anka­ra, um Prä­si­dent Erdoğan zu tref­fen, wäh­rend die eigent­li­chen Ver­hand­lungs­de­le­ga­tio­nen zeit­gleich nach Istan­bul reist. Ver­han­delt wer­den soll in… Istan­bul? Anka­ra? Who cares.

Selen­skyj beschwert sich ein­ein­halb Tage dar­über dass Putin nicht kommt, wäh­rend die rus­si­sche Ver­hand­lungs­de­le­ga­ti­on in Istan­bul auf die ukrai­ni­sche Dele­ga­ti­on wartet.

Nach­dem er die head­lines hat, wird für EINEN TAG VERHANDELT -- dann Komplett-Abbruch, man mun­kelt sei­tens der Ukraine.

Und was wur­de an die­sem einen Tag ver­han­delt! Genau - Gefan­ge­nen­aus­tausch, sonst nichts…

Gut, für die deutsch­spra­chi­ge Qua­li­täts­pres­se reicht die­ser Fakeout…

Die krie­gen das nicht mal mit.

Aber immer­hin - es gibt ein Ende des Geplänkels:

Die Ukrai­ne hof­fe nun auf wei­te­re Ver­hand­lun­gen noch im Febru­ar, so Selen­ski. Zuvor hat­te die rus­si­sche Sei­te mit­ge­teilt, dass es die nächs­ten Gesprä­che in Kür­ze geben sol­le. Kreml­spre­cher Dmi­tri Pes­kow sag­te, noch sei aber kein Ort oder Ter­min fest­ge­legt. Der rus­si­sche Chef­un­ter­händ­ler Wla­di­mir Medi­n­ski hat­te von schwie­ri­gen, aber gehalt­vol­len Ver­hand­lun­gen in Genf gespro­chen. Zu kon­kre­ten Ergeb­nis­sen äus­ser­te sich kei­ne der Seiten.

Ter­mi­ne bit­te. Danke.