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Irgendwann, Irgendwie, …
Nein?
Gut.
Ich versicher mich eh nur, dass der deutschsprachige Qualitätsjournalismus bis heute keine entdeckt hat.
#alsotheirdaddy
Ich hab ja da gelacht:
3. Serbien rüstet auf: Im März bestätigte Präsident Aleksandar Vucic, dass sein Land chinesische Raketen des Typs CM-400 beschafft hat. «Wir haben eine beachtliche Zahl dieser Raketen, und wir werden noch mehr haben», sagte Vucic. Die CM-400 ist eine der europaweit schlagkräftigsten Luft-Boden-Raketen mit einer Reichweite von 400 Kilometern. Bereits im Dienst sind chinesische Kampfdrohnen und Flugabwehrsysteme.
Die Nachbarländer, insbesondere Kroatien und Kosovo, reagierten scharf. Zagreb, selber Nato-Mitglied, appellierte an die Nato und bezeichnete den Kauf als weiteren Schritt in einem gefährlichen regionalen Wettrüsten. Kosovo charakterisierte die Offensivwaffe als Instrument des serbischen Revisionismus.
Was die Nachbarn ebenso beunruhigte, war die fehlende Reaktion aus Washington.
Sicher, dass das nicht der serbische Imperialismus ist? Der serbische Exeptionalismus vielleicht? Nein?
Any takers on “Serbischer Neokolonialismus”?
Der Rest ist auch super - (Es tut mir leid, dass ich den gesamten Artikel zitiere, aber hier ist alles relevant. Kaufen sie ein NZZ Abo.)
Kann Europa den Balkan allein stabilisieren? Die Antwort fällt differenziert aus. Die Herausforderung ist weniger ein militärisches Problem als eine politisch-strategische Frage. Die EU wäre grundsätzlich in der Lage, zusammen mit dem europäischen Pfeiler der Nato die Ordnungsmacht für den westlichen Balkan zu sein. Um ethnopolitisch und kriminell motivierte Warlords in Schranken zu weisen, wie sie in Nordkosovo 2023 und zuvor 2001 in Mazedonien und 2004 in Kosovo generell in Erscheinung traten, reichen die militärischen Kapazitäten der Europäer aus.
Das Hauptproblem liegt anderswo. Die EU hat ihr stärkstes strategisches Instrument in den letzten Jahrzehnten verkümmern lassen: eine glaubwürdige Erweiterungspolitik. Stabilität hat auch viel mit Entwicklung zu tun. Und die Erfahrung der Osterweiterung zeigt, dass ein funktionierender Integrationsprozess die politische Energie für Reformen weckt.
Doch der Beitrittsprozess ist langwierig und verbürokratisiert. Zudem lehnen viele Mitgliedstaaten den Vollbeitritt der Westbalkan-Länder ab. Diskussionen um einen stufenweisen Beitritt sind im Gang und werden auch von den Kandidatenländern befürwortet. Die Lösung liegt also auf der Hand. Sie besteht in einem neu gestalteten Beitrittsprozess, der eine schnelle Teilintegration des Westbalkans ermöglicht. Ihr Gelingen wäre ein Tatbeweis europäischer Mündigkeit und der sicherheitspolitischen Emanzipation von den USA.
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Die Chancen der Ukraine auf einen schnellen Beitritt steigen gerade.





