Grauer Star OP User Beitrag im Standard

16. Januar 2026

128 Postings.

0.5 brauch­bar.

Fuck.

Kei­ner dort hat wis­sen­schaft­li­che Papers gelesen.

Fuck.

Ich bin umge­ben von Idioten.

- Mono­fo­kal: Ent­we­der Nähe oder Fer­ne, mit Seh­be­helf im ande­ren Spek­trum. Dafür kei­ne opti­schen Nebeneffekte.
- Unter­schied Trifokal/EDOF: Trif­o­kal in der Nähe bes­ser, opti­sche Neben­ef­fek­te bei neu­en Model­len auch bei trif­o­ka­len bei­na­he ausgemerzt.
- EDOF: etwas weni­ger Halo Arte­fak­te, dafür ggf Mono­vi­si­on not­wen­dig, wenns schlecht läuft. Oder Bril­le im Nahbereich.

Ich mein, dass jemand - bevor er sei­nen Senf unter einen Zei­tungs­bei­trag schreibt, bei dem ein Betrof­fe­ner um Hil­fe bei der Aus­wahl bit­tet, zuvor “trif­o­kal, oder edof” goog­let, und zwei der ers­ten fünf Such­ergeb­nis­se liest -- ist für Stan­dard Leser nicht mehr machbar…

Good enough als Zusam­men­fas­sung: click

Vor- und Nach­tei­le über­zeich­net, Wer­be­ar­ti­kel, aber gera­de des­halb brauchbar:

https://eyelaser.ch/edof-vs-trifokal-linsen-vergleich-grauer-star-rle/

Ich mein, als mir die bei­den EDOFs ein­ge­setzt wur­den, hab ich davor drei Mona­te recher­chiert, und hat­te auch noch ande­re Fak­to­ren abzuwägen.

(Deut­lich schlech­te­re trif­o­ka­le Lin­sen als heu­te in Punk­to opti­sche Neben­ef­fek­te, Blis­te­ring (edit: Glis­tenings) das es zu ver­mei­den galt, weil die Lin­sen bei mir 40+ Jah­re “hal­ten” soll­ten, UV Fil­ter, Licht­qua­li­tät (ich wollt kei­nen Blau­stich haben, auch wenn das Hirn das eh auf nor­mal stellt, nur damit der Kon­trast bes­ser wird)…)

Und dann habe ich zwei Jah­re nach den OPs noch­mal nach­re­cher­hiert, was sich geän­dert hat (trifo­ca­le sind bes­ser gewor­den, die Argu­men­te für EDOFs weniger).

Aber in den 128 Kom­men­ta­ren beim Stan­dard? Nichts davon. Nüs­se. Blank. Die Mitzi-Uschitant, hat­te im Uhud­laspi­tal so eine ver­ständ­nis­vol­le Pfle­ge­rin, und hat danach die Wän­de wie­der gesehen.

Mei­ne Fresse…

So - und jetzt noch die All­ge­mei­nen Leitsätze:

- Wenn schon grau­er Star vor­han­den, am Ende alles besser.
- Mono­fo­kal: Wird wohl nen Seh­be­helf brau­chen (nah, oder fern), dafür kei­ne opti­schen Neben­wir­kun­gen. Es sei denn man hat­te beim Ein­mes­sen den 12er im Lot­to (bei ner Mono­fo­cal plus).
- EDOFs: Sub­jek­tiv: kei­ne Pro­ble­me mit nega­ti­ven Emp­fin­dun­gen von Halos, oder nied­ri­gem Kon­trast­se­hen im All­tag. Da es bei mir auch Sym­f­o­nys und damit nicht die bes­ten heu­te ver­füg­ba­ren waren - Nah­be­reich durch Mini Mono­vi­si­on kom­pen­siert. Com­pu­ter­ar­beit: Pro­blem­los. Bücher­le­sen (40cm) vor allem auf­grund der Mono­vi­si­on lang­sa­mer als vor­her. Bril­le hilft wie­der auf die alte zu kom­men, ver­wend ich im All­tag trotz­dem nie, weil es geht ja auch ohne.
- Leicht ande­res Farb­emp­fin­den - wird dem meis­ten im All­tag aber sowas von egal sein, was davon jetzt alters­be­ding­te Lin­sen­kap­sel­trü­bung (grü­ner) war, kei­nen Ahnung. Und nach eini­gen Mona­ten auch mir kom­plett egal war.
- Kei­ne ande­ren opti­schen Artefakte
- Mini-Monovision stört mich nur beim Bücherlesen

- Arzt macht mal ein Auge, und kom­pen­siert dann sei­ne Rech­nung, beim ande­ren je nach­dem, wie gut das Sta­tis­ti­sche Modell nach Mes­sung getrof­fen hat, nach. Das dürf­te so 80% der “mein Arzt rät mir zur Mini-Monovision” Rat­schlä­ge erklä­ren. (Erwar­tungs­ma­nage­ment.)

- Nach­star kommt. Wird in einer Sit­zung (pro Auge) YAG gelasert, wenn er den zen­tra­len Visus erreicht hat.

Alles in allem Über­wiegt heut­zu­ta­ge wohl die “die Pati­en­ten gewöh­nen sich an alles” Beur­tei­lung, die ein­zel­nen Ärz­te “opti­mie­ren” ihren Linsen­ein­satz erfah­rungs­ge­mäß auch sehr lang­sam, weil das im Zwei­fels­fall immer eher von Mar­ge, und wer sie letz­tens auf den Kon­gress in Rimi­ni ein­ge­la­den hat abhängt.

Also ger­ne ver­glei­chen­de Stu­di­en lesen. Es nicht so machen wie die Stu­die die ich ver­linkt hab, die sta­tet, unter den EDOFs fin­det sie nur Stu­di­en mit der John­son and John­son Linse.

Bereits zu mei­ner Zeit waren Pati­en­ten die mit den opti­schen Arte­fak­ten der trif­o­ka­len nicht zurecht­ge­kom­men sind sehr sel­ten. Mit den neue­ren Model­len sind sie noch sel­te­ner geworden.

Falls jemand wissen möchte was im Iran abgegangen ist --

15. Januar 2026

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Nun, der Iran hat die Pro­tes­te erfolg­reich niedergeschlagen.

Mit vie­len Opfern, deren Zahl unbe­stä­tigt ist.

Wäh­rend US Sena­to­ren gegen­über US Medi­en bestä­tigt haben, dass da der Mos­sad mit­läuft.

Nach­dem die Pro­tes­te dann erfolg­reich nie­der­ge­schla­gen waren, haben Isra­el und Sau­di Ara­bi­en den US gesi­gnalt, sie sol­len mal lie­ber nicht angreifen.

Was natür­lich wie­der dem deutsch­spra­chi­gen Jour­na­lis­mus scheiß egal war, weils ja gegen rus­si­sche Inter­es­sen ging - wes­halb es die His­to­ri­ker hier ein wenig schwer haben werden, …

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Dafür zahlst du doch dem Huren­drecks­stan­dard sein Zei­tungs­abo, nicht?

Dafür, dass er die Zah­len der Pres­se ver­dop­pelt. Die Israe­li­sche Bot­schaft hat sichs gemerkt.

Luft­an­griff, when? Der Stan­dard war­tet immer noch.

Naja - gut, nied­ri­ge Wahr­schein­lich­keit, aber aus­schlie­ßen würd ichs immer noch nicht.

Vor allem aber würd ich den ver­fick­ten Huren­drecks­stan­dard abbe­stel­len, der wie­der Akti­vis­mus betrie­ben und sei­ne Leser belo­gen hat.

Irgend­wann müs­sen sies ja lernen.

Es ist ja schon fast schwer eine The­ma­tik von his­to­ri­scher Bedeu­tung der letz­ten fünf Jah­re zu fin­den, bei der der Stan­dard nicht kom­plett falsch gele­gen hat.

Denen willst du doch regel­mä­ßig dein Geld geben.

Na endlich Klartext. Wurde aber auch Zeit.

15. Januar 2026

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Nächs­ter Punkt einer Recher­che, wel­che poli­ti­schen, euro­päi­schen Netz­wer­ke haben das bis­her aktiv verheimlicht?

Sowas benö­tigt Ressourcen.

Go.

You do some rese­arch. Dont fol­low mine. You tell me.

edit:

HAHA, asking AI for a net­work ana­ly­sis is so effing fun, …

https://grok.com/share/bGVnYWN5LWNvcHk_25681874-616c-4850-bc91-453ae12fa2e5

Oh, my god. Enough already!

(So glad, they actual­ly all used Twitter.)

edit: Moment, stellt sich raus, man muss das gar­nicht recher­chie­ren, weil wir das eh schon alle wissen:

12.23 Uhr: Polens Regie­rungs­chef rügt Trumps Äuße­rung zu Selenskyj

Polens Minis­ter­prä­si­dent Donald Tusk hat Aus­sa­gen von US-Präsident Donald Trump zurück­ge­wie­sen, in denen die­ser den ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj als Hin­der­nis für ein Frie­dens­ab­kom­men bezeich­ne­te. Tat­säch­lich habe nicht Selen­skyj, son­dern Russ­land den von den Ver­ei­nig­ten Staa­ten aus­ge­ar­bei­te­ten Frie­dens­vor­schlag abge­lehnt, erklär­te Tusk auf der Platt­form X. Die ein­zi­ge Ant­wort Russ­lands sei­en wei­te­re Rake­ten­an­grif­fe auf ukrai­ni­sche Städ­te gewe­sen. Die ein­zi­ge Lösung sei mehr Druck auf Russ­land. “Das wisst ihr alle.”, so Tusk.

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Was ein Glück.

Hey Leu­te, good news, wir kön­nen die staat­li­chen PR Depart­ments zusper­ren, es ver­brei­ten sich nur Nar­ra­ti­ve, die wir eh schon alle wissen.

In Zei­ten wie die­sen spart das schon a Geld.

Wor­auf dann natür­lich Russ­land ver­öf­fent­licht hat, dass die Euro­pä­er nur gespielt haben und Russland…

13.27 Uhr: Kreml hofft auf neu­es Tref­fen mit US-Unterhändlern

Der Kreml setzt auf einen zeit­na­hen Besuch der US-Unterhändler Ste­ve Wit­koff und Jared Kush­ner, um Gesprä­che über ein mög­li­ches Ende des Ukraine-Kriegs zu füh­ren. Wie Kreml­spre­cher Dmi­tri Pes­kow gegen­über der staat­li­chen Nach­rich­ten­agen­tur Tass erklär­te, ste­he man wei­ter­hin im Aus­tausch mit den USA. Sobald die Ter­mi­ne fest­ge­legt sei­en, sol­le der Besuch statt­fin­den. Dabei sei es aus Mos­kau­er Sicht wich­tig, die eige­ne Posi­ti­on in die Bera­tun­gen ein­zu­brin­gen. Pes­kow ver­wies dar­auf, dass es zuvor bereits zahl­rei­che Gesprä­che zwi­schen ame­ri­ka­ni­schen, ukrai­ni­schen und euro­päi­schen Ver­tre­tern gege­ben habe.

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Wozu braucht man einen Digitalisierungsminister?

14. Januar 2026

Genau, um die Finan­zie­rung des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ters zu sichern.

Wait what?

15.21 Uhr: Selen­ski will neu­es Mobilisierungssystem

Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­di­mir Selen­ski hat «weit­rei­chen­de­re Ände­run­gen» am Sys­tem des Lan­des zur Mobi­li­sie­rung von Trup­pen für den Krieg mit Russ­land gefor­dert. «Es wur­den bereits Ent­schei­dun­gen getrof­fen, um eine gerech­te­re Ver­tei­lung des Per­so­nals auf die Kampf­bri­ga­den zu gewähr­leis­ten», schrieb Selen­ski auf X nach einem Tref­fen mit dem neu ernann­ten Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Mikhailo Fedo­row. «Aller­dings sind weit­rei­chen­de­re Ände­run­gen im Mobi­li­sie­rungs­pro­zess erfor­der­lich, die sowohl den Verteidigungs- und Sicher­heits­kräf­ten der Ukrai­ne als auch den wirt­schaft­li­chen Pro­zes­sen in unse­rem Staat mehr Mög­lich­kei­ten garantieren.»

Selen­ski lis­te­te zudem wei­te­re Punk­te auf, an denen der neue Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter arbei­ten soll. Prio­ri­tät habe die Ver­bes­se­rung der Luft­ver­tei­di­gung. «Es gibt kon­kre­te Ent­schei­dun­gen, die so schnell wie mög­lich umge­setzt wer­den müs­sen», schrieb Selen­ski. Der bis­he­ri­ge Digi­ta­li­sie­rungs­mi­nis­ter Fedo­row wer­de zudem die «tech­no­lo­gi­sche Kom­po­nen­te erheb­lich» gestärkt, «um den Vor­marsch der rus­si­schen Besat­zer auf dem Schlacht­feld zu stop­pen und pro­ble­ma­ti­sche Fra­gen im Zusam­men­hang mit der Logis­tik an der Front zu lösen.» Fedo­row wer­de sich auch um die Finan­zie­rung des Ver­tei­di­gungs­sek­tors küm­mern müssen.

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Man… Und das gera­de als die UvdL gera­de­mal drei Tage auf eine Reak­ti­on Mos­kaus auf den so gut wie beschlos­se­nen 20 Punk­te Frie­dens­plan der EU gewar­tet hat kün­digt Selen­skyj eine neue Mobi­li­sie­rungs­in­itia­ti­ve an.

Des is so a blö­des Timing.

Wobei - man muss das auch mal aus der Sicht der Kaja Kal­las sehen - end­lich kann der Krieg noch Jah­re wei­ter gehen! Per­so­nal­not abgewandt.

Der Reis­ner wird sich auch so freuen…

Sag dem mal jemand Bescheid.

Hier ist noch­mal der Haupt­ver­ant­wort­li­che des ukrai­ni­schen Mili­tärs für Finan­zen laut Selenskyj:

Mikhailo Fedo­row
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Gut, Onkel Selen­skyj wird ihm schon sagen auf wel­che Kon­ten jetzt wel­ches Geld zu kom­men hat.

Der lebt sich als Haupt­ver­ant­wort­li­cher für die Finan­zie­rung des ukrai­ni­schen Mili­tärs schon noch ein.

Gra­tu­la­ti­on, Herr Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter muss man jetzt glaub ich sagen.

Michailo Fedo­row steht auf der Büh­ne des Ukraine-Hauses in Davos.

Mei, mei - so kurz war die Zeit der Unschuld, …

Naja, da kennt er dann ja eh schon alle.

Fedo­row prä­sen­tiert Vide­os, eines zeigt die Ukrai­ne im Jahr 2030. Zu futu­ris­ti­scher Musik lau­fen Bil­der von Hoch­häu­sern und Tech­fir­men über den Moni­tor. Die Ukrai­ne sei inzwi­schen das Land mit dem schnells­ten Inter­net der Welt, den tiefs­ten Unter­neh­mens­steu­ern und der bes­ten Cyber-Armee, heisst es dar­in. Aber die Visi­on ist noch grös­ser: die Ukrai­ne als das Sili­con Val­ley Euro­pas, als mili­tä­risch hoch­ge­rüs­te­ter Front­staat gegen Russ­land, als Leucht­turm des Wes­tens – eine Demo­kra­tie gegen den gefähr­li­chen Auto­ri­ta­ris­mus. «Wir haben gezeigt, wer wir sind und was wir brau­chen», sagt Fedo­row stolz im Gespräch mit der «NZZ am Sonn­tag» in Davos.

Ja Scheis­se, jetzt wo der die Mili­tär­fi­nan­zie­rung über­nimmt, was wird denn jetzt aus dem Leucht­turm­pro­jekt Ukrai­ne 2030?

Onkel Selen­skyj?

Wobei, man soll nicht immer so nega­tiv sein, .…

Zum einen kann jetzt der Krieg end­lich wei­ter­ge­hen, zum Ande­ren hat das mit der Wahl im zwei­ten Durch­gang auch pri­ma geklappt nach dem der neue Präsidialamtsleiter/Inlandsgeheimdienstchef in einer Per­son mal kurz durch­ge­grif­fen hat, …

10.34 Uhr: Raz­zia in Par­tei­bü­ro von ukrai­ni­scher Ex-Regierungschefin Timoschenko

Das Büro der Vater­lands­par­tei der frü­he­ren ukrai­ni­schen Minis­ter­prä­si­den­tin Julia Timo­schen­ko ist von Ermitt­lern der ukrai­ni­schen Anti­kor­rup­ti­ons­be­hör­den durch­sucht wor­den. Das Natio­na­le Anti­kor­rup­ti­ons­bü­ro (Nabu) und die Spe­zia­li­sier­te Anti­kor­rup­ti­ons­staats­an­walt­schaft (Sap) infor­mier­ten über eine Ver­dachts­mit­tei­lung. Sie sol­le das Abstim­mungs­ver­hal­ten von Abge­ord­ne­ten ande­rer Par­la­ments­grup­pen mit Geld­zah­lun­gen beein­flusst haben.

[…]

Timo­schen­ko selbst schrieb nach der Raz­zia auf Face­book: «Über 30 bis an die Zäh­ne bewaff­ne­te Män­ner haben ohne Vor­la­ge jeg­li­cher Doku­men­te fak­tisch das Gebäu­de besetzt und die Mit­ar­bei­ter als Gei­seln genom­men.» Sie bezeich­ne­te die Mass­nah­me als «PR-Aktion» und wies «alle absur­den Anschul­di­gun­gen kate­go­risch zurück». Es sei­en Tele­fo­ne, Par­la­ments­do­ku­men­te und «per­sön­li­che Erspar­nis­se» beschlag­nahmt worden.

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Die Jus­tiz arbei­tet. Ehm, ich mei­ne die Exekutive.

Der Ver­däch­tig­ten dro­hen bis zu zehn Jah­re Gefäng­nis. Timo­schen­ko ist Che­fin der mit 25 Abge­ord­ne­ten dritt­stärks­ten Frak­ti­on ihrer Vater­lands­par­tei im Parlament.

Kei­ne vor­ge­leg­ten Doku­men­te, aber ihr dro­hen 10 Jah­re Gefängnis.

Ich mein sie hätt ja mit Die­ner des Vol­kes auch fusio­nie­ren können.

Sowas geht in einer Demokratie.

Im ver­gan­ge­nen Juli hat­te sie Nabu und SAP als Mit­tel aus­län­di­scher Kon­trol­le über die Ukrai­ne kritisiert.

Uhh… Das wiegt schwer,… Bis in 12 Jah­ren bei guter Füh­rung dann.

Sla­va Ukraini!

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten. Wis­sen sie was wir schon lan­ge nicht mehr hatten?

Not­stands­ge­set­ze!

19.13 Uhr: Selen­skyj ruft wegen rus­si­schen Angrif­fen auf Ener­gie­sek­tor Not­stand aus

Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj kün­digt einen Not­stand für den Ener­gie­sek­tor des Lan­des an. Damit wol­le er die Pro­ble­me bei der Strom­ver­sor­gung nach den anhal­ten­den rus­si­schen Angrif­fen auf die Infra­struk­tur ange­hen, schreibt Selen­skyj auf der Social-Media-Plattform X auf Eng­lisch. Es wer­de dar­an gear­bei­tet, die Strom­im­por­te in die Ukrai­ne deut­lich zu erhöhen.

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Des war jetzt aber a schon nach der Fest­nah­me der Timo­schen­ko, oder?

Ich frag ja nur, weil das wär ja a jetzt auch sehr prak­tisch, wenn zum Bei­spiel ihr regu­lä­res Gerichtsverfahren, …

Wie europäische Recherche funktioniert

14. Januar 2026

Erst­mal Putin sagen. Zur Ein­stim­mung. Putin.

Gut - also, was soll ich sagen.

Arte macht zur Zeit enorm krea­ti­ve Repor­ta­gen - in denen die Recher­che so funktioniert.

Ehe­ma­li­ger Droh­nen­fa­brik “Mana­ger” mel­det sich bei Expat You­tube­rin. You­tube­rin sagt: “Rie­sen Glück.” In die Kame­ra. Da sich das ARTE Doku­men­ta­ti­ons­team bereits drei Jah­ren spä­ter bei ihr meldet.

Die Droh­nen­fa­brik wur­de jetzt bereits vier­mal angegriffen.

Das war Teil eins:
https://www.arte.tv/de/videos/122224-000-A/putins-geheime-waffen-1-2/

Teil Zwei ist dann:

SERGEI MEDVEDEV is a jour­na­list, tele­vi­si­on and radio host, and poli­ti­cal sci­en­tist. Now a pro­fes­sor at Moscow Free Uni­ver­si­ty, Dr. Med­ve­dev also taught for 16 years at the School of Eco­no­mics in Moscow and ear­ned mul­ti­ple tea­ching awards. He has worked at the Mar­shall Cen­ter for Secu­ri­ty Stu­dies in Ger­ma­ny, the Fin­nish Insti­tu­te of Inter­na­tio­nal Affairs, the Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik (Eben­hau­sen), and the Isti­tu­to Affa­ri Inter­na­zio­na­li (Rome). Dr. Med­ve­dev advo­ca­tes inter­na­tio­nal con­trol over the Arc­tic, based on the Ant­arc­tic model. He belie­ves Rus­sia has a spe­cial respon­si­bi­li­ty to pro­tect the Arc­tic and advo­ca­tes a ban on oil dril­ling and eco­no­mic acti­vi­ty and on mili­ta­ry actions and move­ments. Dr. Medvedev’s most recent book is The Return of the Rus­si­an Leviathan. 

tin­gelt vor zwei Jah­ren im trans­at­la­ti­schen Tal­king cir­cuit rum --

und nur zwei Jah­re spä­ter, mel­det sich bereits das ARTE Doku­men­ta­ti­ons­team bei ihm, da es ne byline braucht.

Das ist Teil zwei:
https://www.arte.tv/de/videos/122225-000-A/putins-geheime-waffen-2-2/

Und jetzt muss Alp­bach ganz stark sein.

Alles haben die Alp­ba­cher versucht.

Betrü­gen, lügen, heu­cheln, schmei­cheln, reli­giö­se Über­zeu­gun­gen in die Bevöl­ke­rung ein­brin­gen, Fes­ti­vals, Musik­hal­len, tol­le Jugend­er­leb­nis­se ver­kau­fen, Voll­ver­sor­gungs­pos­ten für Stieg­litz Frau auf den Foren anbie­ten (die wirk­lich für nichts gut war, also ein­fach nur um den Namen bei der Ver­an­stal­tung zu hal­ten), Glücks­in­di­ka­to­ren­me­tri­ken über den sta­tis­ti­schen Dienst der Euro­päi­schen Uni­on von der Bevöl­ke­rung mes­sen, Ver­zicht pre­di­gen las­sen, alter­na­ti­ve Mei­nun­gen can­celn, Künst­ler instru­men­ta­li­si­ern, … ESGs in jedem Vor­trag unter­brin­gen. Bäl­le­bad. Lie­ge­stüh­le für ange­pass­te Mei­nun­gen ver­mie­ten. Den Stan­dard kau­fen. Die öster­rei­chi­sche Pres­se kau­fen, Geld von Micro­soft und N26 neh­men, um sie Wer­be­vor­trä­ge vor dem jun­gen Publi­kum abhal­ten zu lassen.

Wie­der die Hälf­te der NGOs und Think­tanks als Part­ner auf Lis­ten füh­ren, die heu­te in der EU die öffent­li­che Mei­nung zen­sie­ren (Grü­ße an Mer­ca­tor bit­te!) - sie­he heu­te NZZ:

Von wegen auf­ge­klär­te Gesell­schaft: Die Mei­nungs­hü­ter sind zurück

Fal­sche Grün­de, um die Mei­nungs­frei­heit ein­zu­schrän­ken, gibt es vie­le. Sie haben der­zeit Hoch­kon­junk­tur. Auch in der Schweiz gewin­nen die Zen­so­ren an Boden.

src: click (NZZ)

Das cross­re­fe­ren­zie­ren kön­nen ruhig sie über­neh­men: click

Ist auch gar­nicht schwer.

Nichts hat gefruchtet.

Also muss der Stieg­litz im Stan­dard wie­der den Kom­men­tar zur Ein­ord­nung schreiben.

Ist der Gip­fel der Trump-Ära erreicht?

Die übri­ge Welt soll­te zwar das Bes­te erhof­fen, muss sich aber auf das Schlimms­te vor­be­rei­ten. Und womög­lich gibt es kei­ne Alter­na­ti­ve zu wirt­schaft­li­cher und sozia­ler Äch­tung der USA

src: click

Alp­ba­cher, seid stark, ich glaub jetzt isses soweit. Alp­bach muss sich von den alten Mar­shall Fund Ver­bin­dun­gen lösen, und ich glaub, also falls sich die die Lage nicht von sel­ber bessert, …

Die USA ächten.

Und wer nicht die­ser Mei­nung ist, .…

… der bekommt in Öster­reich kei­nen Fuss mehr auf den Boden.

Und das ist dann Teil drei, wie im deutsch­spra­chi­gen Jour­na­lis­mus Recher­che funktioniert:
https://www.derstandard.at/story/3000000303804/ist-der-gipfel-der-trump-aera-erreicht

Also - “ein­fach jeman­den aus dei­nem Netz­werk selbst den Kom­men­tar schrei­ben lassen”.

Gut, weiß der Teu­fel, woher die NZZ heu­te noch die Zeit nimmt, die täg­li­che Nato Pro­pa­gan­da (Alp­bach auch hier) zu kri­ti­sie­ren, also - in Öster­reich wird sowas nicht bezahlt.

Beim Stan­dard wärst du für so nen Arti­kel dei­nen Job los.

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src: click

Ich mein, was wol­len sie hier betrei­ben? Journalismus?

Na, aber sicher nicht.

Dafür haben wir unse­re Expat You­tuber, denen die Quel­len zulau­fen, unse­re gut, ist er jetzt eigent­lich His­to­ri­ker - egal, His­to­ri­ker die wir in den rich­ti­gen Tal­king cycles im Kreis schi­cken, unser ARTE, das sechs Mona­te bis zwei Jah­re spä­ter die Pro­pa­gan­da Doku­men­ta­ti­on aus den Leu­ten macht, die wir gut fin­den, unse­re Recher­che­kol­lek­ti­ve die bis letz­tes Jahr von USAID bezahlt waren, unse­ren Zen­sur­ap­pa­rat gegen den jetzt schon die NZZ auf­steht, weil er so infam ist -- und unse­ren Alp­ba­cher Stieg­litz, der ganz offen als Kom­men­ta­tor in dem von Alp­bach gekauf­ten Stan­dard sagt - also, wenn die US jetzt nicht ein­len­ken, müs­sen wir sie womög­lich wirt­schaft­lich und sozi­al ächten.

Spiel dich nicht mit unse­rer Funk­ti­ons­eli­te USA!

Gut, Geld fürs Recher­che­kol­lek­tiv hat dabei kei­ner mehr, aber sind wir uns ehr­lich, den gro­ßen Unter­schied macht das heu­te auch nicht mehr.

Grü­ße an Alp­bach bit­te. Grüs­se ans IWM­Vi­en­na, das den Pres­se­club Con­cordia immer so pri­ma för­dert. Und des­sen Ein­la­dungs­po­li­tik bestimmt.

Ach­ja, um in den Tal­king Cir­cuit zu kom­men, musst du zuerst von ner ordent­li­chen US NGO mit Namen gecas­tet wor­den sein, ich ver­gess das immer - weils eh voll­kom­men nor­mal ist.

The Cam­den Con­fe­rence was foun­ded in 1987 as a non­pro­fit, non-partisan edu­ca­tio­nal orga­niz­a­ti­on who­se mis­si­on is to fos­ter infor­med dis­cour­se on world issu­es. In the years sin­ce, it has con­ve­ned its annu­al Con­fe­rence on the third wee­kend of Febru­a­ry in the his­to­ric Cam­den Ope­ra House, drawing some of the best minds on for­eign poli­cy to share their insights and exper­ti­se on a ran­ge of glo­bal issu­es with the com­mu­ni­ty. Con­fe­rence topics have inclu­ded The Making of Ame­ri­can For­eign Poli­cy, The Influ­ence of the News Media on For­eign Poli­cy, US-Japan Rela­ti­ons, Glo­ba­liz­a­ti­on, The Poli­tics of Ener­gy and Water, Reli­gi­on, Glo­bal Lea­ders­hip and a num­ber of con­fe­ren­ces focu­sing on regi­ons of the world.

Glo­bal LeadershipTM!

Dank Recher­che!

Dan­ke Netzwerk!

Ja, sagen sie jetzt, aber kön­nen wir das nicht auch mit Recher­che von Georg Mas­co­lo haben. Die mögma.

Na sicher doch.

Das Publi­kum in der Ham­bur­ger Lan­des­ver­tre­tung in Ber­lin erlebt zu Beginn der zwei­ten Janu­ar­wo­che nicht nur Lan­ge­wei­le, son­dern auch eine Recht­fer­ti­gungs­or­gie von Olaf Scholz. Anlass war die Buch­vor­stel­lung von „Das Ver­sa­gen“, einer inves­ti­ga­ti­ven Recher­che des Jour­na­lis­ten­paars Kat­ja Glo­ger und Georg Mas­co­lo über die Russ­land­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung der letz­ten Jahr­zehn­te. Auch Pro­mi­nenz aus Funk und Fern­se­hen war unter den Gäs­ten: San­dra Maisch­ber­ger, Mela­nie Amann, Caren Miosga.

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Aber nur wenn der Ischin­ger die Mode­ra­ti­on macht!

Auf dem Podi­um sit­zen der ehe­ma­li­ge Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz sowie der frü­he­re Bot­schaf­ter und Mode­ra­tor Wolf­gang Ischinger. 

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Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten - end­lich wie­der eine Wachstumsstrategie!

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Frei nach dem Mot­to: “Hey Ukrai­ne, die US wol­len den Krieg gar­nicht mehr ver­län­gern, ich hof­fe ihr wisst was gut für euch ist!”