Noch Fragen?

06. Mai 2026

Am WICHTIGSTEN ist ja, dass jetzt jemand von der Fio­na Hill die Rol­le des­je­ni­gen über­nimmt, der weiß was Putin denkt - netwoar?

Des wär so wich­tig. Nach dem gro­ßen Erfolg der Zah­len­mys­ti­ke­rin Fio­na (1|2|3) und Mary Eli­se Sarot­te (1|2).

Und was denkt die­ser Putin schon wie­der? Nun, der hasst es, dass …
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Genau - daher hat der ORF ja auch vor drei Tagen berich­tet, dass Russ­land erneut 127.000 Sol­da­ten rekru­tiert hat:

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Und die Kro­nen­zei­tung hat des­halb auch vor sechs Tagen gemel­det, dass gesamt 450.000 in der Pipe­line sind:

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Gut, das sind jetzt schon vie­le - wenn wir uns ver­gleichs­wei­se die bestä­tig­ten gefal­le­nen Sol­da­ten nach Media­zo­na anse­hen - Rus­si­an los­ses in the war with Ukraine.
Media­zo­na count, updated

Aber sind die auch jung?!

Nein! Sind sie nicht. (Sehen sie, wenn sie bis­her gemeint haben dass Russ­land die Alters­grup­pe die noch kei­ne Kin­der gezeugt hat bis­her aus­spart, sie wis­sen schon, wie die Ukrai­ne -- nein sehen sie, das ist jetzt kein Grund, dass so weni­ge jun­gen, … Putin hasst es, dass die Jun­gen nicht für ihn ster­ben wollen!

Kur­ze Ver­ständ­nis­fra­ge, könn­te man die­se Umfra­ge viel­leicht auch mit Alten wie­der­ho­len? Und dann Putin Fra­gen, ob er auch die Alten hasst, die nicht für ihn ster­ben wol­len? Und es dann dem Zygar sagen - damit er einen Ver­gleichs­wert hat? Bit­te, dan­ke.) Die jun­gen Rus­sen wol­len ja ihren Expat-Podcaster Rus­sen, den Zygar! Ganz nar­risch sind die, auf ihren feschen Buch­au­tor. Der laut Sny­der Russ­land nach der Revo­lu­ti­on in Russ­land in 12 Ver­wal­tungs­zo­nen auf­tei­len soll, für die Sny­der die gera­de, BEZAHLT VON DER UKRAINE, die Lokal­ge­schich­te schreibt - ein so Sny­der “sehr inter­es­san­tes Pro­jekt” (Zitat, sie­he Video etwas wei­ter unten.).

Also, viel­leicht noch irgend­wel­che Fra­gen aus wel­cher Rich­tung der Stan­dard bedient wird?

https://harlekin.me/allgemein/neues-von-den-social-media-headline-designern-der-presse/

Broo­kings Insti­tu­ti­on (Fio­na Hill):

Daher kommt sie ja im öster­rei­chi­schen Stan­dard so oft und so ger­ne zu vor - selbst nach ihren öffent­li­chen Stat­ments, dass sie in der Ukrai­ne Agen­da „Geschich­ten erfin­de, damit die rus­si­sche Pro­pa­gan­da kei­ne Trak­ti­on ziehe“

Fio­na Hill: “You know, you’ve lost—forgotten—and this is exact­ly what he said. You’ve kind of lost huma­ni­ty. What’s hap­pen­ed to the Ame­ri­cans who go out the­re and tell a sto­ry, you know, that makes it very clear about why peop­le are doing things? And, you know, that’s some­thing that mem­bers of the Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons do. It’s why we’re having this event.

It’s also what peop­le do in jour­na­lism, like Ser­ge and, you know, all of his opi­ni­on and com­men­ta­ry pie­ces. But it’s kind of, you know, some­thing that we’re all going to have to do on a regu­lar basis. And, you know, I think some of you might have read just recent­ly in the New York Times the movie of Bul­ga­kov, Mas­ter and Mar­ga­ri­ta, that’s being shown, you know, right now in in Rus­sia and having an impact. We’ve got to start being crea­ti­ve about things like this, about tel­ling stories.

The sto­ry of Ale­xei Naval­ny dying—you know, some­bo­dy of that kind of unspeaka­ble bra­very to, you know, do the things that he did, and to sacri­fice hims­elf in the way that he did—telling that sto­ry and moving it forward.

Becau­se you can’t just lea­ve Vla­di­mir Putin to tell the sto­ry. And I think that this docu­men­ta­ry is a chal­len­ge to all of us about how do we get out the­re and work on the narrative.“

src: https://www.youtube.com/watch?v=-uSKnR92pHs

Natio­nal Endow­ment for Demo­cra­cy (Zygar and Fiona):

[In a 1991 inter­view with the Washing­ton Post, NED foun­der Allen Wein­stein said: “A lot of what we do today was done covertly 25 years ago by the CIA.”[24] src: click]

Und wel­cher Trot­tel aktu­ell auch immer den Sny­der bezah­len muss, der sich selbst durch kom­plet­ten Wahn­sinn aus dem Tal­king Cir­cle gekickt hat (Zygar und Snyder):

Ich mein - muss ich jetzt noch one degree of sepa­ra­ti­on zu App­le­baum belegen?

Das ist die hier -


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- gut, ich mein war­um nicht:

Damit hier irgend­je­mand das Voka­bel NEOCON Pro­pa­gan­da in den Mund nimmt?

Oder lie­ber doch nicht?

Lie­ber - das hier ist alles ganz nor­mal, oder?

Buch­au­tor Zygar: “Putin hasst es, dass die jun­gen Rus­sen nicht für ihn ster­ben wollen”

Jetzt Fol­ge­schluss:

Russ­land hat sich unter Wla­di­mir Putin zu einer para­no­iden Dik­ta­tur ent­wi­ckelt. Mikhail Zygar beschreibt in sei­nem neu­en Buch, wie es so weit kom­men konnte

Ich mein, was man so alles aus den Vor­keh­run­gen raus­le­sen kann, das die Ukrai­ne dank Euro­päi­schem Know How, Bezah­lung und Weg­schaun bei Kor­rup­ti­on jetzt Russ­lands Para­den angrei­fen kann.

Hat Zygar Ein­blick in Grheim­dienst­in­for­ma­tio­nen? Nein, natür­lich nicht - das ist der wich­tigs­te V-Blogger der rus­si­schen Expat-Community. Der macht Pod­casts und schreibt Bücher. Wenn du dem was steckst - kommt das in die Öffentlichkeit.

Und wenn ich den Stan­dard mal fra­gen darf, was zur Höl­le ist ein “Buch­au­tor”? (Buch­au­tor Zygar: “Putin hasst es, dass die jun­gen Rus­sen nicht für ihn ster­ben wollen”)

Ist das jemand der von einem geför­der­ten Fel­low­ship zum nächs­ten noch kein bemer­kens­wer­tes Oeu­vre auf­ge­baut hat, aber bald dann?

Ich mein jetzt sagts mir nicht, dass der Stan­dard den Zygar plötz­lich als Buch­au­tor ent­deckt hat.

Nach­dem ihn App­le­baum, Sny­der und Fio­na Hill als Podcast-Influencer der rus­si­schen Expat Com­mu­ni­ty ken­nen­ge­lernt haben.

Ich mein hat der jetzt 100.000 Insta­gram­fol­lower, oder nicht?

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Mal schaun, was sagt denn sein Wiki­pe­dia Ein­trag, sicher auch Buch­au­tor, oder?

Sin­ce April 2022, Zygar has been making a seri­es of inter­views on You­Tube with “the brigh­test minds of humanity”,[18] inclu­ding Fran­cis Fuku­ya­ma, Robert Sapol­sky, Yuval Noah Hara­ri, Ste­ven Pin­ker, Anne App­le­baum, Ralph Fien­nes, John Mal­ko­vich, Timo­thy Sny­der, Karl Schlö­gel, Mas­si­mo Pig­liuc­ci, Wil­liam Taub­man, Fareed Zaka­ria, Alek­san­der Kwaś­niew­ski and Mikhail Gorbachev.

He orga­ni­zed the only inter­view of Rus­si­an inde­pen­dent media with Ukrai­ni­an pre­si­dent Volo­dym­yr Zelen­skyy after the start of the war. In 2024, he was con­vic­ted in absen­tia for dis­se­mi­na­ting fake news about the armed for­ces of the Rus­si­an Federation.[19][20]

[…]

In 2018, Zygar’s Future Histo­ry stu­dio laun­ched its next digi­tal ven­ture: 1968.digital, a web docu­men­ta­ry seri­es with ver­ti­cal epi­so­des that “show the life of real his­to­ri­cal per­so­na­li­ties through the screens of their would-be smartphones”.[42] The seri­es covers the events of 1968 all over the world and is dis­tri­bu­t­ed in Eng­lish on Buz­z­Feed News,[43] in Rus­si­an and in French on the web­site of the Libé­ra­ti­on news­pa­per. It beca­me a fina­list for the 3rd annu­al Shor­ty Awards for Social Good in 2018.[44][45]

[…]

Zygar par­ti­ci­pa­ted in the 2018 TED con­fe­rence in Van­cou­ver tal­king about his his­to­ri­cal digi­tal ven­tures and the sto­ry­tel­ling tech­ni­ques he uses in his work.[46]

In Novem­ber 2018, Future Histo­ry pre-launched a seri­es of an app of Moscow wal­king tours – the Mobi­le Art Theat­re. The tours resem­ble a play taking place in the ima­gi­na­ti­on of the audi­ence, tel­ling the sto­ries of his­to­ri­cal figu­res who lived and worked in the­se city streets. The first tour is nar­ra­ted by Kirill Serebren­ni­kov who “tells the histo­ry of his neigh­bour­hood in Moscow, which was home to cul­tu­ral icons such as Mikhail Bulgakov, …

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Bul­ga­kov?! DAS IST JA EIN BINGO!

(Und dabei mag ich Meis­ter und Margarita!)

Ganz klar - Buch­au­tor Zygar.

Moment, hier noch kurz sei­ne Filme:

To Bury Sta­lin (2013)
Who’s the Power (2013)
Past and Duma (2013). Dra­ma­tic mini-series about the histo­ry of the Rus­si­an Parliament.

Das ist die­se sel­te­ne Spe­zi­es von Jour­na­list, Fil­me­ma­cher, Buchautor -

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die…

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Jetzt hab ich ver­ges­sen wie der Satz aus­ge­hen soll.

Also Pro­pa­gan­da hat der Stan­dard in sei­nem Leben noch nie ent­deckt -- wie denn auch? Die käme ja von sei­nen gan­zen Freun­den die ihm die­se tol­len Arti­kel und Inter­vie­wideen für sei­ne Auf­ma­cher­ar­ti­kel geben!

Woran man erkennt, dass die Ukraine Frieden will

06. Mai 2026

Things you’ll never hear Selen­skyj say­ing in public:

US-Generalstabschef Dan Cai­ne sag­te, ira­ni­sche Angrif­fe gegen US-Streitkräfte lägen der­zeit „unter der Schwel­le für eine Wie­der­auf­nah­me grö­ße­rer Kampf­hand­lun­gen“. Auf die Fra­ge, was Iran tun müs­se, um die Waf­fen­ru­he zu bre­chen, ant­wor­te­te Trump: „Sie wis­sen, was sie nicht tun dürfen.“

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Dazu Selen­skyj am 01. Febru­ar 2026: Die Energie-Waffenruhe wur­de durch eine Droh­ne gebro­chen! Der Rus­se hat gelo­gen! Cant trust Putin, cant trust Putin. Wir kön­nen die­sen Krieg nicht auf dem Ver­hand­lungs­weg been­den, da wir Putin nicht ver­trau­en können!

300 West­li­che Medi­en titeln daraufhin:

SKANDAL! Russ­land bricht Energie-Waffenruhe! (Auch wenn ein Bus mit Minen­ar­bei­tern ange­grif­fen wur­de.) Der Öster­rei­chi­sche Pres­se­rat weist eine ein­ge­brach­te Beschwer­de zurück. Nein - die Öster­rei­chi­schen Qua­li­täts­me­di­en hät­ten alle kor­rekt berich­tet. (Kein ein­zi­ges öster­rei­chi­sches Medi­um hat kor­rekt berich­tet.) Begrün­dung? Muss der Pres­se­rat nach dem Senats­be­schluss nicht vor­le­gen, “da es sie (also mich) ja nicht per­sön­lich betrifft”.

Dazu Selen­skyj am 11. April 2026: Die Waf­fen­ru­he wur­de durch 1700 Droh­nen gebrochen!

Dazu Selen­skyj am 04. Mai 2026: Wir begin­nen eine Waf­fen­ru­he am 05. Mai, obwohl die Rus­sen eine am 8. und 9. woll­ten - und ab dem Datum nur rezi­prok! Ich wer­de per­sön­lich 10 Droh­nen in die rus­si­sche Para­de flie­gen las­sen, sobald ich ohne Quel­len­prü­fung west­li­cher Medi­en ver­laut­bart habe, dass 10 rus­si­sche Droh­nen, die kein Sat­teli­ten­sys­tem der Welt detek­tie­ren kann in Groszno­pu­likn­o­lez in Grenznähe…

Dar­auf der Huren­drecks­stan­dard: “SEHR, SEHR CLEVERER TRICK! Applaus für Herrn Selen­sky!” Weil er konnts ja abschrei­ben.

Dar­auf Russ­land - nö.

Dar­auf der Huren­drecks­stndard: “Den Feh­ler fin­det nie­mand! (Die von der Ukrai­ne ein­sei­tig aus­ge­ru­fe­ne Waf­fen­ru­he wur­de von Russ­land gebrochen!)”

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Dar­auf der Huren­drecks­stan­dard, den Feh­ler hier fin­det NIEMAND!

(4. Mai 2026) Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj lehnt eine von Russ­land ange­reg­te ein­tä­gi­ge Feu­er­pau­se im Krieg gegen Russ­land als “nicht ernst gemeint” ab. Kiew habe bis­lang kei­nen offi­zi­el­len Vor­schlag erhal­ten, betont er.

src: click (derstandard.at)

Dar­auf der US-Generalstabschef in nem ande­ren Kontext:

US-Generalstabschef Dan Cai­ne sag­te, ira­ni­sche Angrif­fe gegen US-Streitkräfte lägen der­zeit „unter der Schwel­le für eine Wie­der­auf­nah­me grö­ße­rer Kampf­hand­lun­gen“. Auf die Fra­ge, was Iran tun müs­se, um die Waf­fen­ru­he zu bre­chen, ant­wor­te­te Trump: „Sie wis­sen, was sie nicht tun dürfen.“

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Waf­fen­ru­he - nur echt mit Wer­te­wes­ten “jo so von 0-50 Angrif­fen gilt sie eh als ein­ge­hal­ten”, aber halt nicht für Selenskyj…

Und ja - das ist Korruption:

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Bei guter Füh­rung, 6 Monate.

Gezeich­net, Selenskyj.

Woran sie in Österreich eine Qualitätszeitung erkennen

05. Mai 2026

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Ganz klar, sie ver­fasst drei Arti­kel zum Schlag­wort Nar­ziss­mus im Monat.

Hier noch das goog­le ngram dazu:

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Gut 30 fache Auf­merk­sam­keits­stei­ge­rung seit den 80ern, bei etwa gleich­blei­ben­den Fall­zah­len (Traits).

Küchen­psy­cho­lo­gie meets die letz­te psych­ia­tri­sche Auf­fäl­lig­keit die man noch offen beschimp­fen kann. Also als Gut­mensch, bei uns im Wertewesten.

Was der durch­schnitt­li­che Stan­dard Redak­teur eben so auf Ins­ta und Blues­ky lernt.

Machen wir mal die rever­se Kor­re­la­ti­on der Begriffs­häu­fig­keit zum Begriff Psy­cho­lo­gie im Vergleich:

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Und jetzt im deut­schen Sprachraum:

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Begriffs­häu­fig­keit im deut­schen Sprach­raum (Psy­cho­lo­gie zu Nar­ziss­mus): 100:1

Begriffs­häu­fig­keit im Huren­drecks­stan­dard (Psy­cho­lo­gie zu Nar­ziss­mus): 5,6:1

Ob der Stan­dard dafür auch Journalismus-Preise für sei­nen Wis­sen­schafts­jour­na­lis­mus entgegennimmt?

Ergeb­nis:

Der Stan­dard rage-baited ganz klar sei­ne Leserschaft.

Oder in einem Satz: 

Was der Kro­ne ihr Ras­sis­mus, ist dem Stan­dard sein Narzissmus.

Wär doch mal ein tol­les The­ma für ne Dissertation.

edit: Wor­an sie außer­dem eine Qua­li­täts­zei­tung erken­nen ist ihre Aaly­se­fä­hig­keit - und natür­lich die qua­li­fi­zier­ten Leser.

Wie sich Putin auf den “schwar­zen Schwan” über dem Kreml vorbereitet

[…]

Der “schwar­ze Schwan”, wie Poli­to­lo­gen ein dra­ma­ti­sches, unab­seh­ba­res Ereig­nis wie einen Umsturz im Kreml nen­nen, wur­de bis jetzt jeden­falls nicht über der Moskwa gesich­tet. Wich­tigs­tes Merk­mal: Man erkennt ihn erst, wenn es längst zu spät ist. (Flo­ri­an Nie­dern­dor­fer, 5.5.2026)

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Was war pas­siert - nun, der Stan­dard hat zwei Mona­te nach allen ande­ren end­lich erkannt, war­um Russ­land das mobi­le Inter­net in Mos­kau abge­schal­ten hat --

und ver­kauft sei­nen Lesern einen “Black Swan Event” den Putin erst sehen wird, wenn er ein­tritt. Und dann aber zu spät sehen wird - weil ja “Black Swan Event”.

Dar­auf ein popu­lä­rer gebil­de­ter Stan­dard Leser.

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Weil der Stan­dard sei­nen Lesern nicht berich­tet hat, dass Russ­land jetzt gera­de mal eben in eine Rezes­si­on schlit­tert.

Der Krieg läuft noch zwei, drei Jah­re -- und der Stan­dard wird weni­ger, und weni­ger drü­ber berichten.

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Neues aus der Kategorie - auch bei Springer stimmt einfach alles

05. Mai 2026

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Rechts unten, wie immer Chris­tof “Glat­ze” Wan­ner mit sei­nem ukrai­ni­schen Fah­rer Jev­gen der uns wie immer erklärt, die Ukrai­ne sei am gewinnen.

Oben Dr. Mat­thi­as Wer­ner, in Cher­son - der uns erklärt Cher­son ist seit neu­es­tem low­key ein­ge­kes­selt (Droh­nen haun die Ver­sor­gung weg).

Bei dem Sprin­ger erst gar kein Namens insert gebas­telt hat, weil die Wurst­sem­mel dem Insert Desi­gner ein­fach wich­ti­ger war -

und in den Video­kom­men­ta­ren natür­lich - die Affiliationsbeschreibung --

es han­de­le sich um Dr. Mat­thi­as Wer­ner von “Eupho­me­ter” -

was unglaub­lich toll ist - da die Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on Eufo­me­da heißt (https://eufo-meda.org/).

Pro Tip: Regis­trie­ren sie Euphometer.com noch heu­te, die domain wär noch frei.

Die welt.de in der 219ten Kriegs­wo­che als Gesprächs­part­ner ent­deckt hat. (Wie wir könn­ten auch neu­tra­le Huma­ni­ta­ri­ans fra­gen? Aber die sind doch gar­nicht embed­ded wie unser Chris­tof “Glat­ze” Wan­ner mit sei­nem Fah­rer Jevgen!)

Muss der deut­ch­spra­chi­ge Qua­li­täts­jour­na­lis­mus irgend­was davon berichtigen?

Nein, natür­lich nicht - das ist ja gute im deutsch­spra­chi­gen Qualitäts-Journalismus, er hat halt schlicht kei­ne Qualitätssicherungs- oder Kontrollinstanzen.

Jetzt gehn wir auch noch mal die Qua­li­fi­ka­tio­nen durch -

Dr. Mat­thi­as Wer­ner ist Fach­arzt für All­ge­mein­me­di­zin mit Kran­ken­haus­pra­xis in:

- Inne­re Medizin
- Diabetologie
- Intensivmedizin
- Kardiologie
- Onkologie
- Notarzt
- Anästhesie
- Chirurgie
- Orthopädie
- Naturheilverfahren

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Chris­tof “Glat­ze” Wan­ner ist Stu­di­en­ab­bre­cher und TV Korrespondent -

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Ich mein - ich pitch ja nor­ma­ler­wei­se nicht rech­te Medi­en­ver­tre­ter gegen Göt­ter in weiß, aber FUCK ME, hat die Glat­ze grad über­se­hen, dass Cher­son ein­ge­kes­selt ist?

Viel­leicht noch ein Redak­ti­ons­prak­ti­kum für Chris­tof Wan­ner in Mos­kau? Nur zur Auf­fri­schung… Wo doch eh sein ukrai­ni­scher Fah­rer Jev­gen die The­men­aus­wahl für ihn macht.

Neues von den social Media Headline Designern der Presse

05. Mai 2026

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Hät­ten wir das auch geklärt.

Was da drin­nen steht? Kei­ne Ahnung, als ob ich da cli­cken würde.

Lesen wir lie­ber was anderes, …

Über das Experten-Unwesen: Wer uns im ÖRR die Welt erklärt

Schon so man­cher Erklä­rer hat sich als Hoch­stap­ler oder Fan­tast ent­puppt. Doch solan­ge man elo­quent for­mu­liert und schnell lie­fern kann, ist erst­mal alles gut.

Alex­an­der Teske
04.05.2026

Bei der Tages­schau habe ich als Pla­ner gear­bei­tet. Zu den Auf­ga­ben eines Pla­ners gehört es, Exper­ten zu suchen. Gesprächs­part­ner, die als Kory­phä­en auf ihrem Gebiet, in knap­pen Sät­zen etwas gut erklä­ren kön­nen. Oder ein­ord­nen. War­um Iran bom­bar­diert wird, der Strom so teu­er ist, Wale stran­den, Trump Erfolg hat. Umso über­rasch­ter war ich über die Fra­ge einer Kol­le­gin, wonach wir eigent­lich Exper­ten ein­la­den. Was da unse­re Kri­te­ri­en sind. Sie sei auf eine Ver­an­stal­tung ein­ge­la­den und sol­le die­se Fra­ge beant­wor­ten. Das Ver­blüf­fen­de: Ich wuss­te auch nach 21 Jah­ren als Pla­ner bei MDR und NDR kei­ne schnel­le Antwort.

Selbst­re­fle­xi­on unse­rer Arbeit war selten
Jeder sah sich als Ein­zel­kämp­fer und hat­te sei­ne eige­ne Datei mit Exper­ten. Wie und wonach er jemand aus­such­te, blieb ihm über­las­sen. Dar­an muss­te ich den­ken, als ich über einen Arti­kel der Kol­le­gen der „Zeit“ stol­per­te. Die Wochen­zei­tung beschäf­tig­te sich mit Rüdi­ger Maas. Über­schrift: „Ist Deutsch­lands bekann­tes­ter Genera­tio­nen­for­scher ein Blen­der?“ Maas wur­de als Exper­te und Psy­cho­lo­ge durch fast alle deut­schen Medi­en gereicht. Jah­re­lang war er einer der gefrag­tes­ten Erklä­rer gesell­schaft­li­cher Trends.

Als „Psy­cho­lo­ge” wur­de er in den Tages­the­men oder auf NDR info vor­ge­stellt und ord­ne­te ein, war­um die AfD so gut Erst­wäh­ler erreicht. Angeb­lich wür­de das über die Eltern ver­erbt. Im SWR 1 wur­de er als „renom­mier­ter Genera­tio­nen­for­scher“ vor­ge­stellt, bei Bay­ern 2 als „Exper­te für Arbeits- und Orga­ni­sa­ti­ons­psy­cho­lo­gie“ ein­ge­führt und beim WDR sitzt er als „Wirt­schafts­psy­cho­lo­ge“ auf der Couch. Im öffentlich-rechtlichen Rund­funk war der Exper­te im stets offe­nen Hemd ein Stamm­gast – im ARD-Morgenmagazin, im heu­te jour­nal oder bei Mar­kus Lanz. Wur­de er als „Phi­lo­soph“ vor­ge­stellt, wider­sprach er nicht.

Vier-Tage-Woche, Genera­ti­on Z, Tik-Toks-Trends – Maas konn­te alles erklä­ren. Doch eine Recher­che der „Jun­gen Frei­heit“ mach­te zahl­rei­che Unge­reimt­hei­ten in sei­nem Lebens­lauf, sei­ner For­schung und sei­nem Insti­tut öffent­lich. Er sei kein Diplom-Psychologe, pro­mo­viert habe er in Psy­cho­lo­gie auch nicht. Die „Zeit“ recher­chier­te wei­ter. Nun hat­te Maas plötz­lich in Infor­ma­ti­ons­wis­sen­schaf­ten pro­mo­viert – an der Hoch­schu­le für Biblio­the­k­we­sen in Sofia. Und die Mit­ar­bei­ter sei­nes Insti­tuts gaben rei­hen­wei­se an, dort vor Jah­ren ein­mal ein Prak­ti­kum absol­viert zu haben oder nur in Teil­zeit tätig zu sein. Eine Zweig­stel­le in Ber­lin exis­tiert unter der ange­ge­be­nen Adres­se nicht. Wis­sen­schaft­li­che Arbei­ten publi­zier­te Maas, wenn über­haupt, in dritt­klas­si­gen Publi­ka­tio­nen, die zum Bei­spiel in Paki­stan her­aus­ge­ge­ben werden.

Einen Abschluss als Phi­lo­soph hat Maas auch nicht. Nun inter­es­sier­te sich auch die „FAZ“ für den Fall. Der Pla­gi­ats­jä­ger Ste­fan Weber hat schließ­lich aktu­ell in der Dok­tor­ar­beit von Maas Zita­te aus Stu­di­en gefun­den, die gar nicht exis­tie­ren. Ein neu­er Baron Münch­hau­sen? Das ZDF hat Maas vor­sorg­lich von sei­ner 500 Namen umfas­sen­den Experten-Liste gestri­chen. Inter­es­sant wäre zu erfah­ren, wie er dort lan­den konn­te. Eine Fra­ge, die sich an alle Redak­tio­nen rich­tet. Und zwar ganz ohne Schaum vor dem Mund: Sie wis­sen ja – wer im Glas­haus sitzt… Viel­leicht war Rüdi­ger Maas so ein belieb­ter Gesprächs­part­ner in deut­schen Medi­en, weil er gesagt hat, was Jour­na­lis­ten gern hören?

Er ver­trat Posi­tio­nen wie ein Social-Media-Verbot für Jugend­li­che bis 18 Jah­re und schrieb das Buch „Genera­ti­on arbeits­un­fä­hig – war­um uns die Jun­gen zwin­gen, Arbeit und Gesell­schaft jetzt neu zu den­ken“. Es ist der Nach­fol­ger des Mach­werks „Genera­ti­on lebens­un­fä­hig“. Sein nächs­ter Pau­ken­schlag ist für Juni ange­kün­digt. Kurz vor den Land­tags­wah­len in Ost­deutsch­land trägt es den Titel: „Genera­ti­on rechts? Zwi­schen Über­be­hü­tung und Exis­tenz­angst: War­um sich jun­ge Men­schen von der poli­ti­schen Mit­te abwen­den.“ Die „Zeit“ kon­sta­tiert: „Maas beschreibt in sei­nen Büchern, was vie­le ohne­hin im Gefühl haben.“ Viel­leicht sein Erfolgsgeheimnis.

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Hmm, das ham wir doch schon mal wo gese­hen… Klar!

Timo­thy Sny­der: “The actu­al anci­ent Greece exis­ted in a syn­the­sis with the scy­thi­ans which [are] peop­le around the Black Sea and into the step and into Cen­tral Asia, the scy­thi­ans - anci­ent Athens, Peri­cles, Aris­tot­le, Pla­to, Socra­tes, the who­le kit and kabood­le were only pos­si­ble becau­se of eco­no­mic rela­ti­ons­hips and cul­tu­re rela­ti­ons­hips with the Black Sea.

Which is reflec­ted in Greek myth, it’s reflec­ted in Greek tra­ge­dy, but we we have cho­sen not to see that, and to take the Greeks away from their own geography.

If you put the geo­gra­phy back in, you see a very inte­res­ting and dif­fe­rent sto­ry. Things that we have cate­go­ri­zed as Greek myth, turn out to be the histo­ry of the Ukrai­ni­an lands.

I’ll give you one dra­ma­tic examp­le and then I’ll be done.

The Ama­zons.

So the Ama­zons figu­re as Greek myth.

The­re couldn’t pos­si­b­ly have been women war­ri­ors. The Greeks must have made that up for some cul­tu­ral rea­son of their own.

But it turns out that on gra­ve sites in Ukrai­ne, the­re is evi­dence of fema­le war­ri­ors for about a hund­red years!

src: https://harlekin.me/allgemein/this-is-not-a-magic-trick/

Money­quo­tes (in etwa - bit­te das Video zur Gän­ze kon­su­mie­ren) - “wir schrei­ben gera­de die Lokal­ge­schich­te Russ­lands neu, ein sehr inter­es­san­tes Feld”, “nach der Revo­lu­ti­on soll­te Russ­land ein­fach in 12 Regio­nal­ver­wal­tun­gen geteilt wer­den, mit ihrem eige­nen Natio­nal­my­thos, das machst du doch für uns Zygar (wich­tigs­ter Rus­si­sche expat Blog­ger), nicht?”

Bildschirmfoto 2026 05 05 um 07 46 29
src: click

Gut da konn­te der Tages­spie­gel natür­lich sei­nen aktu­el­len Job­ti­tel nicht ausschreiben:

Chair in Modern Euro­pean Histo­ry, Sup­por­ted by the Tem­er­ty Endow­ment for Ukrai­ni­an Studies
Direc­tor, Public Histo­ry Lab
Pro­fes­sor, Munk School of Glo­bal Affairs & Public Policy

src: click (munkschool.utoronto.ca)

Gut, wer­den sie sich jetzt fra­gen, was ist denn wie­der das “Tem­er­ty Endow­ment for Ukrai­ni­an Studies”?

Gut, dass sie fragen…

https://www.ualberta.ca/en/canadian-institute-of-ukrainian-studies/news-and-events/news-at-the-cius/2020/february/the-temerty-foundation-enhancing-understanding-of-the-ukrainian-past.html

Das ist von 2020. Aber sehen sie, das alles konn­te bei­spiels­wei­se der Huren­drecks­stan­dard bis heu­te nicht recherchieren, …

Moment! Ich hab eine Idee! Laden wir den Timo­thy Snider doch ein­fach zum Deut­sche Wel­le Glo­bal Media Forum 2022 damit er uns erklä­ren kann, wie wir Media Coverage in terms of Cri­sis gestal­ten können!

Gleich nach­dem er bei der Robert Bosch Stif­tung Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da­nar­ra­ti­ve zitiert!

Ver­glei­che:

mit -

Letz­te­res Video bei 34:09 in.

Was wur­de jetzt eigent­lich aus Zygar? Nun, gut dass sie fra­gen, der hat vor Fio­na Hill beim Natio­nal Endow­ment for Demo­cra­cy (Wiki­pe­dia Ein­trag lesen!) lei­der ver­wei­gert die Revo­lu­ti­on der Expat Rus­sen anzu­füh­ren und woll­te irgend­wie doch nur lie­ber lang­wei­li­ge­re Bücher schrei­ben (sie­he fol­gen­des Videointerview):