Gut warum ist im deutschsprachigen Qualitätsjournalismus schon wieder untergegangen was der neue Feminismus macht, ..

27. April 2026

…, ich kann mir das gar­nicht erklären, …

Aber dafür haben wir ja das Boulevard.

ZARA gegen Bau­ers Linie

Was in der Auf­re­gung unter­ging: ZARA kri­ti­sier­te aus­ge­rech­net eines der zen­tra­len Pro­jek­te Bau­ers scharf – das Kopf­tuch­ver­bot für Mäd­chen unter 14 Jahren.

Im kürz­lich erschie­ne­nen Rassismus-Report 2025 schreibt ZARA, das Ver­bot grei­fe „eine kon­kre­te reli­giö­se Pra­xis“ her­aus und mar­kie­re mus­li­mi­sche Mäd­chen „ganz spe­zi­fisch als ‚anders‘“. Die Rege­lung erzeu­ge „Fremd­be­stim­mung, Stig­ma­ti­sie­rung und Aus­gren­zung“, ver­stär­ke Vor­ur­tei­le, „nor­ma­li­siert anti­mus­li­mi­schen Ras­sis­mus“ und erhö­he das Risi­ko von Anfein­dun­gen gegen mus­li­mi­sche Mäd­chen und Frauen.

Wir hal­ten fest: Ein ÖVP-geführtes Res­sort finan­ziert jah­re­lang eine NGO. Die­se NGO erklärt eine ÖVP-Maßnahme zum Schutz min­der­jäh­ri­ger Mäd­chen prak­tisch zu anti­mus­li­mi­schem Ras­sis­mus. Und wenn die Minis­te­rin die För­de­rung been­det, ist der Auf­schrei groß.

src: click (exxpress.at)

Ein Hoch auf den neu­en Femi­nis­mus, den nicht mal mehr Ali­ce Schwar­zer ver­steht -- vor­auf Zaras Gesin­nungs­ge­nos­sen sie natür­lich deplattformen.

Meh­re­re Per­so­nen stür­men Büh­ne wäh­rend Lesung mit Ali­ce Schwarzer

Schwar­zer mein ich. Die nichts mehr von Femi­nis­mus versteht.

So die Ver­tre­ter des neu­en Feminismus.

Es geht hier um Universitätsstellen.

Aber zum Glück kon­tex­tua­li­siert das der Spie­gel ja für uns, es geht ja um die UMSTRITTENE Femi­nis­tin Ali­ce Schwar­zer. Im Gegen­satz zu den unum­strit­te­nen staat­lich geför­der­ten Femi­nis­ten bei der “unter­halb der Rechts­gren­ze Zen­sur NGO Zara”.

Woge­gen sich der Pro­test der neu­en Femi­nis­ten gewandt hat?

Nun, gegen die­sen “ras­sis­ti­schen, trans­feind­li­chen aus­gren­zen­den Radi­kal­fe­mi­nis­mus” natürlich!

Eine Lesung von Autorin und Publi­zis­tin Ali­ce Schwar­zer, 83, in Ham­burg wur­de am Sonn­tag­abend mas­siv gestört. Mehr­fach stürm­ten Demons­trie­ren­de auf die Büh­ne, rie­fen ins Publi­kum, erzeug­ten Tumult. Im Saal: Buh­ru­fe, Gereizt­heit, Fron­ten. Das berich­ten Ham­bur­ger Medien.

Ali­ce Schwar­zer saß wäh­rend­des­sen wei­ter­hin auf der Büh­ne und war­te­te die Pro­tes­te ab. Spä­ter sag­te sie: »Wir sind da, um von­ein­an­der zu hören, uns aus­zu­tau­schen. Wir müs­sen über­haupt nicht einer Mei­nung sein.«

src: click

Also Femi­nis­mus der für Frau­en­rech­te und gegen das Patriachat kämpft, das Frau­en Kopf­tü­cher aufdrängt.

Der NEUE Femi­nis­mus kämpft selbst­re­dend auch für - Moment, medium.com hat das 2021 mal aufbereitet:

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Also bevor es Elon Musk neu­lich kom­men­tiert hat.

Gut, wor­um gings da schon wieder, …

Jetzt sit­zen die aber Gott sei Dank bei Zara, der öster­rei­chi­schen Stel­le für Inter­net­zen­sur unter­halb der Strafbarkeitsgrenze.

Das wird man ja wohl nicht mehr sagen dürfen!

Schließ­lich gehts hier um gesell­schaft­li­chen Fortschritt!

Und nicht um staat­lich bezahl­te Zensur-Stellen in NGOs, und die kor­re­spon­die­ren­den Universitätsprofessuren.

War­um die als Wer­te­kon­ser­va­ti­ver nicht seit drei Jah­ren staat­lich för­dern, sag ich mir immer.

Gott sei dank macht das jetzt der Babler.

Fema­le vote to the res­que. Also von Zen­sur. Nicht von Frauenrechten.

Jeder der der Über­zeu­gung ein Kopf­tuch­zwang wür­de Frau­en unter­drü­cken ist, ist selbst­re­dend umstrit­ten, und gehört daher von der Büh­ne geschrien.

Weil er, sie, es sich nur per­sön­lich aus­drückt - und auch mit uns suupp­per wach­sen könn­te, wen sie den Femi­nis­mus um ihre/seine Per­spek­ti­ve “erwei­tert”.

Alles ande­re wäre Eth­no­se­xis­mus gegen Inter­sek­tio­na­li­tät und Femi­nis­ti­sche Selbstbestimmung.

Moment, die Sozio­lo­gie an der Unver­si­tät Frei­burg hat das mal kurz für uns aufbereitet:

In der spe­zi­fi­schen Form des Eth­no­se­xis­mus benach­tei­ligt die­ser Frau­en* und Män­ner*, wel­che durch ihre Eth­ni­zi­tät als ‚anders‘ mar­kiert wur­den. Daher stam­men die Betrof­fe­nen meis­tens aus einer gesell­schaft­lich und sozi­al mar­gi­na­li­sier­ten Grup­pe (Diet­ze 2016b:178).

Dis­kur­se

Dis­kur­se über die ‚Ande­ren‘ oder die Anders­ar­tig­keit einer bestimm­ten Grup­pe inner­halb der Gesell­schaft fol­gen bestimm­ten Logi­ken und lau­fen in der Regel inner­halb eines bereits exis­tie­ren­den Inter­pre­ta­ti­ons­rah­mens (Dis­po­si­tiv) ab. Daher basie­ren sie auf ver­meint­lich bereits ‚gesi­cher­tem Wis­sen‘ oder zumin­dest den Vor­stel­lun­gen eines sol­chen über eben jene spe­zi­fi­sche Grup­pe, wel­che als ‚anders‘ kon­stru­iert wird. Ten­den­zi­ell kon­sti­tu­iert sich die eige­ne Iden­ti­tät dabei durch die, meist nega­tiv besetz­te, Abgren­zung zu die­sem ‚Ande­ren‘. Die­se Art von kol­lek­ti­vem Gedächt­nis bedient sich somit viel­fach ras­sis­ti­scher Ste­reo­ty­pe, wodurch eine Kul­tu­ra­li­sie­rung von Ras­sis­mus statt­fin­det. Des­we­gen kann die „’inter­pre­tie­ren­de Gemein­schaft’“ (Diet­ze 2016b:181) wie­der­keh­ren­de The­men, Moti­ve und Aus­drü­cke wie zum Bei­spiel Fami­li­en­ver­hält­nis­se, Sexu­el­le Gewalt und Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät in bekann­te Deu­tungs­sche­ma­ta ein­ord­nen, wor­auf­hin sich nega­ti­ve Asso­zia­tio­nen repro­du­zie­ren und ver­fes­ti­gen. Auf­fäl­lig ist hier­bei, dass auf­grund der ste­ti­gen Prä­senz die­ser The­men eben­falls eine Sexua­li­sie­rung des Dis­kur­ses statt­fin­det, wes­halb auch von „sexualisierte[n] Ras­sis­men“ (Diet­ze 2016b:178) gespro­chen wer­den kann.

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Und daher ist Ali­ce Schwar­zer umstritten.

Wobei, nach aktu­el­lem Fach­rich­tungs­dis­kurs eigent­lich eine “sexua­li­sier­te Ras­sis­men schleu­dern­de Nutte”.

Deren Geld wol­len jetzt wir vom Staat!

Wir sind ja um so viel mehr gewach­sen, seit wir für das Kopf­tuch im Klas­sen­zim­mer sind.

Also wir

MMIWG2SSLGBTQQIA+

peop­le.

Moment, die haben da ein hilf­rei­ches Red­dit Pos­ting auf AskLGBT bereitgestellt -

https://www.reddit.com/r/AskLGBT/comments/1shjzzz/what_is_mmiwg2slgbtqia/

das erklärt ihnen genau, wie das funktioniert.

Sehen sie, sie kön­nen hori­zon­tal wach­sen, oder ver­ti­kal - Haupt­sa­che ist, sie wach­sen sag ich mir immer -- und bekom­men ihre staat­lich finan­zier­te Stel­le bei der NGO Zen­sur­be­hör­de, die sich nur mit Staats­gel­dern hal­ten kann.

Das aber jetzt aus dem Frau­en­mi­nis­te­ri­um und vom Babler.

Weil wir wer­den Kri­ti­ker ja wohl noch deplat­for­men dürfen!

Unmög­lich die­ser Ganster.

Jetzt aber zu was ganz ande­rem, das hier wirkt eh über­haupt­nicht tota­li­tär - UvdL stellt sich 80 Publi­kums­fra­gen (War­um nicht von Putin ler­nen? - Ihre PR Bera­te­rIn), der Redak­teur sieht sich nur als Über­mitt­ler der UvdL aus Jugend­ta­gen per­sön­lich kennt und sie daher wei­ter­hin duzt -

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Nein, da kämpft nur wer für unse­re Frei­heit! Sicher­heit. Sor­ry, Sicher­heit wollt ich sagen!

Jawohl, ja!

Wenn UvdL von per­sön­li­chen Frei­hei­ten (Stu­die­ren, Frei­zü­gig­keit) spricht. Hören ihr alle im Zeit Publi­kum ganz fas­zi­niert zu.

Über Gren­zen hin­weg dies nicht gibt, sagt die UvdL und mein damit den Schutz der Aus­sen­gren­zen gegen den Aggressor.

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Gut, man­che wür­den jetzt sagen der heu­ti­ge Jour­na­lis­mus hat in Zei­ten der Pro­pa­gan­da Voll­be­spie­lung das Kri­ti­sie­ren ver­lernt, aber nein - sehen sie, sie müs­sen das wie ein Spie­gel Redak­teur sehen:

Nach 20 Jah­ren als Jour­na­list fra­ge ich mich: Kön­nen wir so weitermachen?

Ein Bekennt­nis von Chris­toph Hickmann

Wir schrei­ben vor allem nega­tiv über Poli­tik und Poli­ti­ker, wir kri­ti­sie­ren, meckern, pran­gern an. Man könn­te mei­nen, damit spiel­ten wir den Sys­tem­fein­den in die Hän­de. Viel­leicht soll­ten wir etwas ändern.

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Gut, wenn man als Spie­gel Redak­teur schon vom Staat bezahlt ist, …

War­um die Kri­tik am Staat dann nicht gleich abschaf­fen. Es wär auch nur kon­se­quent und ehrlicher.

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Wo wir doch alle wis­sen, das wir in Zei­ten leben in denen es uns so gut geht, dass in Deutsch­land kein Wachs­tum bis 2030 pro­gnos­ti­ziert wird.

Moment, auch das hat der Spie­gel kontextualisiert:

Gut, was sind schon vier Jah­re, sag ich mir immer.

Dann bin ich ja auch end­lich 50. Also in etwa. Plus minus. Nicht ganz.

Aber zumin­dest sicher bin ich in der EU.

Das ist ja schon was.

Seit dem Deutsch­land in den letz­ten drei Jah­ren 111 Mil­li­ar­den für Rüs­tung aus­ge­ge­ben hat.

Man könn­te fast mei­nen, die waren davor nicht sicher.

Und bekom­men das Bestell­te erst 2035 von Rhein­me­tall gelie­fert. Plus minus. Nicht ganz.

Die UvdL sagt, es kom­men Leu­te zu uns um Fami­li­en zu grün­den, weil die in Euro­pa sicher in den Stra­ßen sind.

Gut, in der Sta­tis­tik bil­det sich das noch nicht ab, …

Aber sicher bald.

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Der demo­gra­phisch ältes­te Kon­ti­nent hat eh Zeit, wir sagen den Pen­sio­nis­ten nur, dass dank der UvdL jetzt wie­der Kin­der auf den Stra­ßen spielen.

Gut, das tun sie schon seit drei Jahr­zehn­ten nicht mehr, aber Haupt­sa­che die Meta­pher stimmt, sag ich mir immer.

Ich bin ja auch so froh, dass die ZIB1 ges­tern wie­der dem Pen­sio­nis­ten­ver­band das Wort erteilt hat, damit die­ser in der Kri­se “wir sind nicht der Ban­ko­mat der Nati­on” als Phra­se coi­nen konnte.

Doch sind sie. Abso­lut. Bis sie sterben.

Yeah Baby!

26. April 2026

Schon lan­ge nicht mehr Le Mon­de gele­sen, aber heu­te an einem Sonn­tag, war­um nicht?

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Nato­nar­ra­ti­ve? Ich bit­te sie - kein Mensch hät­te wel­che in frei­er Wild­bahn gesehen!

Das bil­den sie sich doch nur ein!

Moment, was wär das nur ohne Opinion-Kontext, …

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Was ist noch­mal der “aut­ho­ri­ta­ri­an thre­at” in Japan?

Chi­na, oder?

God save japa­ne­se liberalism.

edit Der new Lea­der of the wes­tern world hat die schöns­ten Hauben, …

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Hat die NYT berichtet.

Nachdem sich Chernov sechs mal widersprochen hat, macht jetzt Maloletka weiter

26. April 2026

Same dif­fe­rence - es ändert sich nichts. Wie­der mit einem blu­ti­gen Pho­to den Euro­pa­preis des World Press Awards gewonnen.

Als Pho­to­graph ein Buch über Mariu­pol geschrieben.

Haupt­messaging “Wenn Russ­land gegen dein Foto eine Fake-Kampagne star­tet, weisst du, dass es gut ist”
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Was die NZZ nicht weiß, die gesam­te Mariu­pol Geschich­te der Cher­nov Crew hat so vie­le Feh­ler und Lücken - und Pro­pa­gan­da Ansatz­punk­te, dass jedem der da nur nach­re­cher­chiert bis zum erbre­chen schlecht wird.

Aber HEY fea­turen wir halt wie­der mal Pro­pa­gan­da im deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­jour­na­lis­mu - war­um nicht.

Ich gehs noch­mal durch für die - dies nicht mit­ver­folgt haben.

- Letz­tes Kame­ra­team in Mariupol
- ZUUUUUUUUU­fäl­lig wegen einer Rauch­säu­le zur Gebur­ten­kli­nik gerannt, mit fast lee­ren Akkus gefilmt.

Ers­tes Pro­pa­gan­da Pro­blem, das Kran­ken­haus war nicht die Gebur­ten­kli­nik also hat­te nicht das Label das ihr die Ukrai­ne umge­hängt hat. Es war eine aus­ge­la­ger­te Klein­kin­der­ab­tei­lung eines etwas grö­ße­ren Kran­ken­hau­ses - kei­ne Geburts­kli­nik. Schwan­ge­re waren trotz­dem dort.

Die­se Kin­der­ab­tei­lung liegt in der unmi­tel­ba­ren Nähe der Azov Aka­de­mie in Mariu­pol - also einem Militär-Ausbildungsgebäudes.

Die Bom­be, von der Augen­zeu­gen in der Kli­nik spä­ter behaup­ten wer­den, da sei “zwei­mal was explo­diert - und erst beim zwei­ten Mal sein die Fens­ter­schei­ben gebors­ten”, hat die “Geburts­kli­nik” auch nicht direkt getrof­fen, son­dern einen Vor­hof. Fens­ter gebors­ten, Fas­sa­de ver­sengt. (Falls sie jetzt schon nicht mehr lesen wol­len, weil das wien Ent­schul­di­gungs­etxt klingt, die Pro­pa­gan­da­lü­gen kom­men erst, ich bin nur genau.)

Etwa ein dut­zend Ver­letz­te - noch kei­ne Toten, spä­ter wer­den unbe­stä­tigt zwei­ein­halb Tote gemeldet.

Cher­nov (der obers­te Lei­ter des Ukrai­ni­schen Pho­to­gra­phen­ver­ban­des und ZUUUUUU­fäl­li­ger wei­se letz­tes Kame­ra­team in Mariu­pol) Team macht Bil­der - über­mit­telt die (dazu spä­ter Details) an News agencies.

Auf den Bil­dern ist eine hoch­schwan­ge­re Social Media Influ­en­ce­rin zu sehen, neben einer Ver­letz­ten schwan­ge­ren Frau auf einer Tra­ge - von der der Malo­let­ka lor­ry Shots im Video Modus filmt. Also er rennt mit der Tra­ge mit.

Die Bil­der sind so schön Hoch­glanz, dass die sich toll ver­brei­ten, die Rus­si­sche Bot­schaft gibt her­aus, dass man kein Kin­der­kran­ken­haus ange­grif­fen habe -- und setzt sich aus ukrai­ni­scher Pro­pa­gan­da Sicht wun­der­bar in die “die Social Media Influ­en­ce­rin war ja gar­nicht dort, weil die schwan­ger war, das ist ges­ta­ged!” Nesseln.

Die Empö­rung im Wer­te­wes­ten rache­tet in Stu­fen hoch, am Ende der Akti­on hat man ent­schie­den -- KEIN Rus­si­scher Ver­tre­ter, darf im Wer­te­wes­ten noch eine Mei­nung äus­sern -- weil, die Kinder.

Also das war die Akti­on Russ­land die das Fass zum Über­lau­fen gebracht hat - Cher­nov, der Held.

Jetzt gibts da aber so ein paar GROBE Pro­ble­me mit dem Nar­ra­tiv der Cher­nov Crew.

Laut dem ers­ten Inter­view (afair Al Jaze­e­ra war eine der ers­ten Quel­len die Cher­novs Geschich­te gedruckt hat), sind sie allei­ne in Kiew rum­ge­fah­ren -- konn­ten alles fil­men was sie woll­ten (Pro­pa­gan­da­pro­blem, zu dem Zeit­punkt ver­lang­te die Ukrai­ne bereits Akkre­di­tie­run­gen durch die Sicher­heits­po­li­zei -- komm egal), haben das gefilmt --

wur­den zur Ziel­schei­be der rus­si­schen Pro­pa­gan­da - haben noch schnell einen Doku­men­ta­ti­ons­film gedreht (als Agen­tur Jour­na­lis­ten -- dh, dafür wur­den sie nicht bezahlt, aber jeder in der Cher­nov Crew ist halt auch ein klei­ner Unter­neh­mer, …) - und sind dann unter höchs­tem Risi­ko mit dem Mate­ri­al durch 10 rus­si­sche Check­points und als letz­te Jour­na­lis­ten aus Mariu­pol geflohen.

Von der Geschich­te ist genau nichts mehr übrig. Also nichts davon stimmt.

Als sie mit fast lee­ren Akkus (war­um habt ihr nur so wenig Bild­ma­te­ri­al) die “Geburtsklinik-Bilder” fil­men, ist das bereits Stun­den nach dem Ein­schlag. Die Mili­tär­po­li­zei steht dort im Zwan­zi­ger­pack rum, trotz­dem sind wir noch am Ende der Eva­kua­ti­ons­pha­se - so weit kein Problem.

Cher­nov und Malo­let­ka ler­nen vor Ort “Vla­di­mir” ken­nen einen “”””“Patrol-Police””””””” Mit­ar­bei­ter, der zufäl­li­ger­wei­se ihr Gespräch mit­hört und ihnen sagt “Cher­nov und Malo­let­ka - die­se Bil­der wer­den die Welt ver­än­dern, zeigt der Was ihr gese­hen habt (oder zeigt der Welt Mariu­pol - dazu noch spä­ter)”, ihr habts es ja kan Strom -- kommts es ein­fach mal mit Akku laden.

Und so fah­ren Cher­nov und Malo­let­ka mit ihm mit, anstatt die Akkus wie sonst in Kran­ken­häu­sern (Not­strom) zu laden, und laden erst mal zünf­tig ihre Akkus.

Der­weil haben sie noch genug Saft Vla­di­mir für die spä­te­re CBS Doku «20 Days in Mariu­pol», die den Oscar für den bes­ten Doku­men­tar­film erhal­ten wird zu dre­hen - und der Sagt in die Kame­ra rein “Zeigt der Welt mein Mariu­pol” -- zwei­ter Teil des Glied­sat­zes, wir brau­chen die 300 Pan­zer, die Selen­skyj für die Befrei­ung fordert.

Komi­scher­wei­se, oder ein­fach weils schnel­ler geht, laden sie auch ihr Video­ma­te­ri­al mit der Hil­fe von Vla­di­mir hoch - und jetzt Zitat “indem sie es vor­her in klei­ner Chunks split­ten damit es schnel­ler hochläd”.

War­um sie das tun ist voll­kom­men unver­ständ­lich, da Vla­di­mir sie das “”””“Poli­zei”””””” Inter­net in Mariu­pol nut­zen lässt - weil sonst keins mehr gibt, und das nicht gera­de con­ge­sted sein dürf­te. Egal - hat­te die “”””””“Patrol-Police””””” halt einen unfä­hi­gen IT-Guy, what gives.

Die Cher­nov Crew ver­ab­schie­det sich am Abend die­sen Tages von Vla­di­mir (der Zufalls­be­kannt­schaft in der Ukrai­ni­schen Patrol Poli­zei) -- und zieht wie­der frei von Dan­nen um wie­der alles mög­li­che zu filmen.

Sita­ti­ons­check - Nach­dem die Pho­tos viral gegan­gen sind (das neben der Tra­ge das spä­ter prä­miert wer­den wird, und das ein Video­s­till war (ein Frame eines Vide­os)), hat die Welt jetzt end­lich auch Video!

Und sieht ein­wand­frei - dass der Vla­di­mir kei­ne Abzei­chen der “””””“Patrol Poli­ce””””””” trägt, son­dern Abzei­chen des Poli­zei Haupquar­tiers der Donezk Regi­on. Die Patrol Poli­ce - dies­mal ohne Anfüh­rungs­zei­chen war auch vor Ort (Vide­os der spä­te­ren Doku­men­ta­ti­on), und dadurch erkenn­bar dass sie dort 1:100 in der Unter­zahl war (MIli­tär­po­li­zei in der Mehr­heit), und natür­lich ande­re Abzei­chen auf der Jacke hat­te. Egal, nicht…?

Am nächs­ten Tag mel­det sich der pro­du­zie­ren­de Redak­teur des Pres­se­diensts beim der Cher­nov Crew und will Namen, Daten, Fak­ten, Ein­wil­li­gungs­er­klä­run­gen, … Sie haben nichts.

Aber Cher­nov wär nicht Cher­nov, wenn er nicht sofort sei­nen Pro­du­zen­ten belügt, dass sie sich dar­um küm­mern werden.

Gut. Cher­nov kennt kei­ne Namen, weiß nicht wie vie­le gestor­ben sind, weiß nicht wohin sie eva­ku­iert wurden, …

Also “”””””“forscht er nach”””””””” und fin­det ein Kran­ken­haus in der Front­nä­he, in das eini­ge der Frau­en über­stellt wor­den sind. Quel­le Hörensagen.

Jetzt kommt er dort aber nicht hin, weil Front-Nähe.

Also erin­nern sich Cher­nov und Malo­let­ka wie­der an den GUUUUUTEN VLADIMIR “Patrol-Polizisten” (die Patrol Poli­zei ist in etwa mit der Gen­dar­me­rie in Öster­reich gleich­zu­setz­ten), und ruft den an - um die Durch­fahrts­schei­ne für “Front­nä­he zu bekommen”.

Dar­auf der Vla­di­mir -- “du super Idee, du zei­gen die Welt mei­ne Mariu­pol”, ich hab eh grad nichts bes­se­res zu tun, ich begleit euch mit mei­nen Männern!

Was ja auch irsin­nig toll stim­mig ist, da spä­ter raus­kommt, dass Vla­di­mir die Cher­now Crew bereits am Tag davor ERNEUT beglei­tet hat­te, um “die letz­te Feu­er­wehr­sta­ti­on Mariu­pols zu fil­men” (toll fürs Nar­ra­tiv eigentlich).

Egal, komm Vla­di­mir Poli­zei­haupt­quar­tier Donezk Regi­on Jacke bringt das Cher­nov Team also drei (in etwa) Tage spä­ter in das Kran­ken­haus an der Front.

Wo das Cher­nov Team - PROMPT, kei­nen ein­zi­gen der Leu­te fin­det, von denen sie die Unter­schrift gebraucht hät­ten, oder bestä­ti­gen sol­len, dass sie (die Hoch­schwan­ge­ren) exis­tie­ren, oder auch nur was ihre Namen sind.

Was willst du machen, sie haben nichts davon doku­men­tiert, der Akku war ja schon fast leer.

Was sie im Kran­ken­haus aber fin­den ist zwei Tage spä­ter ein Arzt, der ihnen erzäh­len kann, die Mut­ter auf der Tra­ge? Also das “Haupt­bild” der Repor­ta­ge, die sei ja Lei­der ver­stor­ben, mit Gebro­che­ner Hüf­te und so, und mit dem Unge­boh­re­nen GANZ SCHLIMM.

Zwei Mona­te spä­ter wer­den wir erfah­ren dass noch eine zwei­te Per­son gestor­ben ist. Schein­bar eben­falls auf­grund von her­un­ter­fal­len­dem Debris, einer Druck­wel­le, einer Bom­be - die nicht ins Haus (““Geburts­kli­nik“”) ein­ge­schla­gen hat. Also 300 Ton­nen Bom­be (RIESEN KRATER) - 2,5 Tote. Aber man muss sich ja nur ein­mal vor­stel­len, was pas­siert wäre - wenn der Rus­se nicht ver­fehlt hätte!

Egal, also die­sen Arzt der ihnen das wirk­lich glaub­haft ver­si­chert fin­den sie zwei Tage später.

Was sie aber sofort im Kran­ken­haus in Grenz­nä­he fin­den ist -- den ers­ten Sturm­an­griff Russ­lands auf Mariu­pol (die Stadt war “under Sie­ge”), der erfolg­reich war - den sie ZUUUUUUUU­fäl­li­ger wei­se vom Kran­ken­haus aus filmen.

Aber nicht irgendwie, …

Zuerst sind Cher­nov und Vla­di­mir im Kran­ken­haus WIEDER EINMAL auf der Suche nach Inter­net. War­um? Kei­ne Ahnung, ist bes­ser fürs Nar­ra­tiv, wenn spä­ter jeder Durch­schnitts­bür­ger was anders im Kopf hat, wenns um “die Inter­net­su­che des Cher­nov geht” - und als jemand der in einem Kran­ken­haus in Front­nä­he nach Inter­net sucht, macht Cher­nov gleich das abso­lut nahe­lie­gn­de, und fährt mit dem Vla­di­mir (Poli­zei­haupt­qua­tier Donezk Regi­on) in den sechs­ten Stock des Kran­ken­hau­ses in der Frontnähe.

Weil dort die Ver­bin­dung bes­ser ist. Cher­nov wird spä­ter sagen, dass sie dort Sat­teli­ten­in­ter­net gesucht hät­ten. Bei dem es kei­nen Unter­schied macht, ob du die Anten­ne im Erd­ge­schoss, oder im Sechs­ten Stock auf­stellst -- (der Unter­schied von Win­kel und Signal­stär­ke zwi­schen ers­tem und sechs­te Stock - ist bei Sat­teli­ten­in­ter­net ein Rundungsfehler).

Und wir ken­nen das natür­lich bereits von vor­hin - sie ken­nen ja wie das ist, Infra­struk­tur in Kran­ken­häu­sern, da hat der IT-Guy des Kran­ken­hau­ses wie­der kei­ne Kabel in die Ver­wal­tung um Erd­ge­schoss legen kön­nen, und WLAN war ihm zu teu­er - also SECHSTER STOCK - it is.

Jetzt ste­hen also der Vla­di­mir und der Cher­nov im sechs­ten Stock eines Ran­dom Kran­ken­hau­ses in Front­nä­he, und sehen die rus­si­schen Pan­zer auf das Are­al vordringen.

Der Cher­nov filmt noch den Polizeihaupquartier-Donezkt Regi­on Ange­sell­ten, der sei­ne Män­ner dafür abge­stellt hat Cher­nov ins Kran­ken­haus zu beglei­ten (gut, und am Tag davor zur letz­ten Feu­er­wehr­sta­ti­on in Mariu­pol zu beglei­ten), da schreit der Vla­di­mir, den Cher­nov an - der Cher­nov, soll die Pan­zer auf der Stras­se fil­me, wor­auf der Cher­nov “shaky­cam” zum Fens­ter läuft, und wie ein Fünf­zäh­ri­ger mit Zoom draufhält.

VOILA! Da ist er. Der ope­ning Shot der Doku­men­ta­ti­on «20 Days in Mariu­pol» von der die CBS Pro­du­zen­tin spä­ter auf dem Sundance Film­fes­ti­val sagen wird “Cher­nov und Crew hat­ten ja bereits eine Idee, was sie erzä­hen wollten”.

War­um schnautzt ein Poli­zei­haupt­quar­tier Donezk Regi­on Ober­hocho jetzt noch­mal den Cher­nov an was der fil­men soll? Wird wohl auch ein Hob­by­fil­mer gewe­sen sein - und genau, zu vie­le blö­de Fra­gen, es wird end­lich Zeit - dass der aus der Geschich­te verschwindet.

Nur - scheis­se - die Rus­sen Stür­men gera­de Mariupol.

Also ziehn sich Cher­nov und Crew fluchs Ärz­te­kit­tel über, die ihnen die Schwes­tern rei­chen, und kau­ern sich zum Schla­fen in die Gän­ge. War­um? Kei­ne Ahnung, viel­leicht Bombenwarnung.

Selbst wol­len sie nicht mehr raus, weil drau­ßen bereits ein Zivi­list von einem rus­si­schen Sni­per erschos­sen wur­de - und irgend­was mit ihrem Auto gings ja auch nicht gut -- soweit verständlich.

Also macht Vla­di­mir das Nahe­lie­gends­te -- und ver­schwin­det aus dem Kra­ken­haus. Aus der Geschich­te. Laut den Inter­views mit Cher­nov und Maloletka.

Am nächs­ten Mor­gen ÜBERRASCHUNG! schneit ein Son­der­kom­man­do des Ukrai­ni­schen Mili­tärs vor­bei, das erst mal in den Raum schnauzt “wo sind die­ser ver­fick­ten Jour­na­lis­ten (wegen denen wir unser Leben ris­kiert haben), wor­auf Cher­nov das nahe­lie­gends­te macht, sei­nen Arzt­kit­tel abstreift, und schreit HIER - HIER - HIER sind wir, ret­tet uns!

Es fol­gen 20 Minu­ten Shaky­cam wir ren­nen mit dem Mili­tär durch Mariu­pol von Deckung zu Deckung - der Höhe­punkt von «20 Days in Mariupol».

Jetzt stellt das Cher­nov aber schon wie­der in spä­te­ren Inter­views falsch dar, da er behaup­tet - woher kamen denn jetzt die Kavel­la­rie­sol­da­ten? Nun ja - Vla­di­mir hat­te die am Vor­tag ange­funkt - und eigent­lich sein die eh schon in der Nähe gewe­sen, da wär eine sol­che Exfil­tra­ti­on ja kom­plett spon­tan qua­si - Rie­sen Glück hät­ten sie gehabt!

(“Whe­re are the fuck­ing jour­na­lists, ..?” Hier, hier!)

Im Video­ma­te­ri­al sieht man nie ob Vla­di­mir mit exfil­triert wird oder nicht. Laut Nar­ra­tiv der spä­te­ren Oscar­do­ku wird er erst zu die­sem Zeit­punkt exfiltriert.

Jetzt wider­spricht sich aber schon wie­der Cher­nov. Ich weiss, unfass­bar eigent­lich. Cher­nov näm­lich sagt in Inter­views, es wär ihm ja UNFASSBAR der Bam­mel gegan­gen sich erken­nen zu geben, da er ja nicht wuss­te - ob die Sol­da­ten viel­leicht Rus­sen waren - die auch nach Jour­na­lis­ten gesucht haben. Aber Cher­nov hat­te sich ein Herz gefasst, hat den Kit­tel abge­wor­fen, und sich spon­tan zu erken­nen gege­ben (Hier, hier sind wir!).

Also auf das “Wo sind die ver­damm­ten Jour­na­lis­ten!” des Einsatzkommandos.

Das zufäl­lig in der Gegend war.

Wes­halb es ja nach Jour­na­lis­ten gesucht hat.

Was Vla­di­mir am Vor­tag (der Ein­fa­che Patrol Poli­zist (mit Poli­zei­haupt­quar­tier Donezk Regi­on Abzei­chen) arran­giert habe.

Hier, hier sind wir!

Das ist dess­halb wesent­lich, weil in der ers­ten Al Jaze­e­ra Repor­ta­ge von Cher­nov “die Poli­zis­ten das Kran­ken­haus am Tag davor ver­las­sen hätten”.

Cher­nov und Crew shacky camen sich also 20 Minu­ten durch Mariu­pol, fin­den dann die Ein­satz­fahr­zeu­ge des Exfil­tra­ti­ons­trups, und die brin­gen sie prompt --

Ins Gen­da­ma­rie Haupt­quar­tier, sagt der Cher­nov (Patrol Poli­ce Headquaters),

in einen Kel­ler in der Innen­stadt von Mariu­pol sagt der Malo­let­ka. In Interviews.

In dem Cher­nov dann ein Mann begeg­net - der Cher­nov ERSTMALIG (laut Nara­tiv der ers­ten Cher­nov Repor­ta­ge die über AL Jaze­e­ra ging) sagt -- was ihr hier habt, das wird den Blick der Welt auf die­sen Krieg ver­än­dern, nehmt das Mate­ri­al - wir wol­lens gar­nicht und FLIEHT, FLIEHT aus Mariu­pol -- da drü­ben gibts nen Kor­so, da fah­ren meh­re­re Fahr­zeu­ge, viel, viel Glück!

Ich geh jetzt erst­mal mit mei­nem Son­der­ein­satz­kom­man­do was essen.

Gut - genau das hat der Vla­di­mir am Tag des “Geburts­kli­nik Bom­bar­de­ments” in die Kame­ra gesagt. Ist Teil der Doku. Aber wer die­ser Neue - Kel­ler Dings war, der das CHer­naov laut sei­ner ers­ten Repor­ta­ge zu die­sem Zeit­punkt erst­ma­lig gesagt hat…??

Komm egal - das is so schön roman­tisch, da geht dir das Herz auf.

Also macht Cher­nov das naheliegende --

und tut sich am Tag danach WIEDER mit Vla­di­mir zusam­men, und klap­pert wei­te­re Kran­ken­häu­ser in Mariu­pol nach Bild­ma­te­ri­al ab. Also so rich­tig mit Blut - Kno­chen draufhalten!!!

Die­se Bil­der gehö­ren spä­ter zu den wirk­mäch­tigs­ten der Repor­ta­ge, da die Cher­nov Crew da “Defi­an­ce” als Emo­ti­on einfängt.

Das Mariu­pol das sich nicht ergibt!

Jetzt muss man dazu sagen, war­um die zwar ALLES FILMEN KÖNNEN WAS SIE WOLLEN Pas­sa­gier­schein kein Hin­der­nis, aber sie trotz­dem zu 90% nur Tot und Ster­ben in Kran­ken­häu­sern fil­men (kei­ne Über­trei­bung), also war­um die stän­dig dort abhän­gen, und die Erklä­rung ist -- Not­strom­ag­gre­ga­te für die Akkus gibt es - in Krankenhäusern.

Gut, und wir könn­ten an der Stel­le so ver­söhn­lich enden, wenn nun --- wenn da nicht die oscar­prä­mier­te Doku­men­ta­ti­on wäre,

denn am Tag nach sei­ner Eva­ku­ie­rung, erneut mit Vla­di­mir im Schlepp­tau (ist in snip­pets der Oscar doku zu sehen, die Jacke ist halt sehr tele­gen), in einem drit­ten Kran­ken­haus -- sagt Cher­nov einem Ober­arzt, er soll mit dem Kame­ra­team mal in die Kühl­ab­tei­lung run­ter­ge­hen, und ihnen ein gestor­be­nes Baby aus­pa­cken, vor der Kame­ra für die Doku.

War das ein gestor­be­nes Baby der “Geburts­kli­nik”?

Nein.

Es war irgend­eins. Für die Sto­ry. Für den fuck­ing Hor­ror, für den - wir haben eh ver­sucht die Frei­ga­be­er­klä­rung von den Müt­tern zu bekom­men, aber in dem zwei­ten Kran­ken­haus kei­ne gefun­den, dann sind wir in ein drit­tes und haben nicht mal mehr nach ihnen gesucht.

So weit so normal.

Am Tag danach gehen sie dann auch zum Auto­kor­so der aus Mariu­pol fährt - fin­den eine Fami­lie mit einem Hyun­dai, die sie mit­nimmt, und ver­las­sen durch 10 rus­si­sche Check­points mit ihrem Video­ma­te­ri­al die Stadt. Wäh­rend sie das Leben der Fami­lie mit Hyun­dai gefährden.

Kommt ZEHN MONATE SPÄTER RAUS -- nein Moment, kommt zehnt Mona­te Spä­ter auf einem Pres­ser des FUCKING Sundance Film Fes­ti­vals raus, dass der Fah­rer des Hyundai --

Vla­di­mir der Poli­zei­haupt­quar­tir Donezk Regi­on Hand­ler war der in dem Hyun­dai auch sei­ne Frau mit rein­ge­packt hat - die Cher­nov aus der Stadt gefah­ren haben.

Was Cher­nov in der ers­ten Dokumentation/Interviewreihe die als Jaze­e­ra als eine der ers­ten Ver­brei­tet haben ver­schwie­gen hat­te, denn dort steht wei­ter­hin schwarz auf weiss “der Kel­ler­man wies uns in Rich­tung einer Men­ge an Autos die aus der Stadt woll­ten und wünsch­te uns viel Glück.”

(Beim Baby­lei­chen Aus­pa­cken am nächs­ten Tag mit ran­dom Ober­arzt und Vla­di­mir dem Handler.)

Wir fan­den dort dann eine Fami­lie mit Hyundai.”

Gut, so weit so Räu­ber­pis­to­le, wie kommts zur Oscardoku.

Nun -- die US haben mit­be­kom­men, dass Russ­land sich mit der Influ­en­ce­rin in die Nes­seln gesetzt hat - und haben da mal was ver­mit­telt. CBS Frontline.

Tol­le Part­ner, des Doku­men­ta­ris­ten liebs­tes Publi­shing Haus, die Sundance Film Fes­ti­val Scree­nings kamen da auch im Kom­plett­de­al (ein­fach ma die Inter­views auf dem Sundance anschauen).

Jetzt kommt ja das Mate­ri­al vom Malo­let­ka damit raus… Also wir sehens.

Und was sehen wir?

Sub­jek­ti­ve Kame­ra won­hin das Auge reicht, 3rd Per­son ich renn­mal mit Leu­ten die Lei­chen in ein Mas­sen­grab wer­fen mit um mach nen 3rd Per­son shot. Sand der aus der Fro­sh­per­spek­ti­ve aus ne hand rieselt.

Schwenk vom Rau­chen­den Kran­ken­haus­per­so­nal in der Mariu­po­ler Nacht zur Ukrai­ni­schen Flag­ge über der Tür.

Also -- genau das mal hun­der was du nicht machen darfst, wenn du für ne Agen­tur arbei­test. Als “Nachrichten-Reporter Team”. Mit dem Lei­ter des Ukrai­ni­schen Pho­to­gra­phen­ver­bands Chernov.

Und kaum ist den Repor­tern bei Sundance das Wort im Hals Ste­cken geblie­ben (Moment, der Vla­do­mier hat euch aus Mario­pol gefahren?!)

Kam auch schon die EU daher, und hat die Cher­nov Crew ins EU Par­la­ment gela­den, für Ehrun­gen -- und der eh nicht poli­ti­sche Aus­land­sos­car kein Jahr spä­ter -- machts dann so rich­tig rund.

Gut -- was aber wur­de aus unse­ren Hel­den, nach dem Mediablitz?

Nun - gut dass sie fragen.…

Der Cher­nov hat den Künst­ler in sich gefun­den, und sich von der Vik­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on (Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da Schirm­ver­an­stal­tung) Foto­aus­stel­lun­gen in Kiev zah­len las­sen (sie­he https://www.russianwarcrimeshouse.org/)

Evge­ny Malo­let­ka - ist unter die Autoren gegangen.

Und die NZZ hat noch immer nichts davon auf­ge­ar­bei­tet -- weil, fuck me -- unse­re lügen.

Und wir wis­sen ja - dass es die­se zwei­ein­halb unbe­stä­tig­ten Toten waren, von denen wir nicht ein­mal ihren Namen ken­nen, die das Fass zum Über­lau­fen gebracht haben als Russ­land die Nicht­ge­burts­kli­nik GEBURTSKLINIK ver­fehlt hat. Mit ner 300 Ton­nen Bomm­be die zwei­mal explo­diert ist, sagen die Augen­zeu­gen, beim zwei­ten Mal sei­en die Fens­ter geborsten.

Gut die Ver­sen­gung der Haus­wand schaut so aus als sei die Trich­ter­för­mig von unten erfolgt aber hey, die Bom­be hat sich eh erst ein­ge­gra­ben, bevor sie explo­diert ist.

Dar­auf­hin hat der deutsch­spra­chi­ge Qua­li­täts­jour­na­lis­mus das gemacht was er immer macht -- er hat exper­ten gefragt ob das ein ech­ter Bom­ben­trich­ter ist - ja haben die gesagt - und damit war alles geklärt.

Neh­men sie zum Bei­spiel den Armin Wolf - der hat sei­ner­zeit get­wit­tert, dass ein Rus­si­scher Bot­schaf­ter (der in Wien, nicht der ursprüng­li­che in Lon­don), der dar­auf besteht Russ­land habe kei­ne Geburts­kli­nik ange­grif­fen, DAS PERFIDESTE IST, WAS DEM ARMIN WOLF IN SEINER JOURNALISTENKARRIERE UNTERGEKOMMEN SEI!

Die Rus­sen dür­fen wir seit dem nicht mehr in west­li­chen Medi­en zu Wort kom­men lassen --

ich mein -- spu­len wir 5 Jah­re vor -- gegen die sind wir laut den Aus­sa­gen deut­scher Regie­rungs­krei­se in “Kriegs­vor­be­rei­tung”.

So süss die­ser Malo­let­ka, zum Abschlecken.

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Übri­gens - es gab da eine UN Ana­ly­se. Also zu dem Vor­fall. Die bezieht sich Haupt­säch­lich auf eine Wei­te­re par­ti­el­le Anly­se einer ande­ren Quel­le -- mit sol­chen Bon­monts drin­nen wie “die sehen das ja auch so - wir neh­men es daher als gege­ben an”.

Mit Quel­len­bil­dern in der ers­ten Ana­ly­se - die die von Radio Free Euro­pe redak­teu­ren hat, die die auf Twit­ter bepos­tet haben.

Ohne Times­tamps. Ohne irgend­was in den Metadaten.

Und die Bil­der sind Satelitenaufnahmen.

Die Bele­gen, dass es sich also in dem Hof, gabs kei­ne Mili­tä­ri­sche Nutzung/Absicherung der Ein­rich­tung 200m ent­fernt vom der Azov-Universität, weil da stan­den ja auf den Sat­teli­ten­pho­tos nur Pri­vat­au­tos rum.

Zu nem Datum. Das vom Radio Free Euro­pe Redak­teur behaup­tet wird. Auf Sat­teli­ten­pho­tos von nem pri­va­ten Kon­sor­ti­um mit eh nur Mil­li­ar­den an US Regierungsaufträgen.

Und der ein­zi­ge der das Datum dazu­sagt, ist der Radio Free Euro­pe Redak­teur auf Twitter.

Dazu die United Nati­ons im Bericht -- wir sehen das wie die ers­te Ana­ly­se, also gehen wir davon aus -- Völ­ker­rechts­bruch wars. Ganz schlimm -- Russ­land darf nicht mehr Öffent­lich sei­ne Posi­ti­on in deutsch­spra­chi­gen Medi­en darstellen.

Von Wahr­heit spricht eh kei­ner mehr. Die Nar­ra­ti­ve sind uns ja viel lieber.

«Wenn Russ­land gegen dein Foto eine Fake-Kampagne star­tet, weisst du, dass es gut ist» 

Wis­sen sie was die­se Fake Kam­pa­gne war? Russ­land das ver­laut­bart hat, dass es nie eine Gebur­ten­kli­nik in Mariu­pol ange­grif­fen hat, und dass das wohl eine Pro­pa­gan­da Kam­pa­gne war, da da ja eine bekann­te Schwan­ge­re Influencerin, …

Das war die Fake Kam­pa­gne gegen dein Photo.

Was zur Höl­le ist dann - wir müs­sen jetzt auf die Sei­te der Ukrai­ne ein­schwen­ken, und Ein­sei­tig berich­ten für - zwei ein­halb völ­ker­rest­s­wid­ri­ge Tote.

Vor dem Sturm auf Mariupol.

Ich sag eh nichts mehr - der Malo­let­ka sagts für mich.

Gera­de haben Sie wie­der einen der World Press Pho­to Awards gewon­nen. Auf Ihrem Bild ist eine Frau zu sehen, die nach einem rus­si­schen Angriff im April 2025 blut­über­strömt vor ihrem Haus sitzt. Fühlt es sich merk­wür­dig an, mit Bil­dern von Leid Prei­se zu gewinnen?

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Das ist auch die ers­te Fra­ge die sie sich nach dem allen als Jour­na­list stel­len oder?

Cher­nov behaup­tet bis heu­te, sie sei­en in Mariu­pol nur von der “Patrol Poli­ce” und das auch nur eini­ge Male her­um­ge­fah­ren wor­den. Und hät­ten Zeit in deren Haupt­quar­tie­ren ver­bracht. (Weil sie Inter­net brauchten?)

Die ers­ten Pho­tos hat Cher­nov noch über ne eige­ne Sat­teli­ten­ver­bin­dung an “sei­ne” Nach­rich­ten­agen­tur geschickt - für die Vide­os, die schnell fol­gen soll­ten, hät­te das nicht aus­ge­reicht. Nur um auch hier den Bogen zu schließen.

Finde den Fehler wird auch konstant lustiger, …

25. April 2026

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Wie in unse­rem kor­rup­ten Mili­tär wird ver­schwie­gen, dass wir Sol­da­ten unter­ver­sor­gen? Also bis sie vor Hun­ger in Ohn­macht fallen?

Wie unse­re Joint Task For­ce teilt uns mit, dass das ein Pro­blem auf der Korp­s­ebe­ne ist?

Die für den Front­ab­schnitt zustän­di­ge Joint For­ces Task For­ce (JFTF) sprach laut Poli­ti­co von einer „schreck­li­chen Schan­de des Manage­ments“. Die Lage sei Fol­ge lang­fris­ti­ger Füh­rungs­ent­schei­dun­gen auf Korp­s­ebe­ne; Berich­te, wonach alles unter Kon­trol­le sei, hät­ten „nicht der Rea­li­tät entsprochen“.

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Lass uns mal einen Bri­ga­de Com­man­deur als Ska­pe­goat feuern -

Die ukrai­ni­sche Armee­füh­rung hat den Kom­man­deur der 14. mecha­ni­sier­ten Bri­ga­de, Ana­to­lii Lys­ets­kyi, ent­las­sen und den Befehls­ha­ber des 10. Korps, Ser­hii Perts, degradiert.

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Und einen der Ver­ant­wort­li­che degradieren.

Wie - nein, also im Job bleibt der schon! Wir haben ihn nur im Rang gestutzt.

Neu­er Bri­ga­de­kom­man­deur wird Taras Mak­si­mow, das Korps über­nimmt Artem Bohomolow.

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Wen inter­es­siert der scheiss Brigadekommadeur?

Der Befehls­ha­ber des 10. Korps, Ser­hii Perts - ist WEITER IM JOB!

Mean­while, citing mili­ta­ry sources, Ukrain­s­ka Prav­da repor­ted that Perts has been trans­fer­red to the posi­ti­on of chief of staff of Ope­ra­tio­nal Com­mand East, whe­re he will ser­ve along­side Major Gene­ral Vik­tor Nikoliuk.

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Dop­pel­kom­man­do!

Wir zah­len ihn wei­ter voll bei hal­bem Arbeitspensum.

Das muss im ukrai­ni­schen Mili­tär ja wohl ausreichen!

Sla­va.

Sehr viel Sla­va, bitte.

edit: Ich weiß was wir jetzt brau­chen! Eine Inspektion!

In addi­ti­on, Commander-in-Chief of the Armed For­ces of Ukrai­ne Olek­san­dr Syrs­kyi has orde­red Major Gene­ral Mykhailo Dra­pa­tyi, com­man­der of the Joint For­ces Group, to con­duct an inspec­tion to ensu­re that all necessa­ry sup­plies are being deli­ve­r­ed to front­li­ne troops.

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Wir hat­ten ja schon seit nem Monat kei­ne mehr.

Oder seit sieben, …

Selbst das eine Lüge

24. April 2026

Nicht im Detail, aber in der Sache, und die Sache ist wichtiger.

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Jeder weiss, dass die Ukrai­ne vom ers­ten Jahr an hin­weg ein­fach nur noch durch­ge­lo­gen hat.

Jeder hier weiss, dass die Ukrai­ne Schmier­geld­zah­lun­gen zuge­las­sen hat um genau das zu prolongieren.

Jeder hier weiss, dass Selen­skyj allei­ne für fuck­ing Pro­pa­gan­da­pho­tos bis an die Front gefah­ren ist. Allei­ne für die fuck­ing fünf Meter.

Über die Angrif­fe um die Ver­hand­lungs­po­si­ti­on zu stär­ken reden wir noch nicht.

Jeder hier weiß, dass es ihne einen SCHEISSDRECK geküm­mert hat wie es irgend­ei­ner Per­son geht, weil er im zwei­ten Kriegs­jahr die­se Emo­ti­on “in die Armen Müt­ter die er rächen muss umtrans­for­miert hat”, um damit leben zu können.

Jeder hier weiß, dass 60 Minu­tes es sich drei­mal über­legt hat, wie sie den Take im drit­ten Jahr brin­gen sol­len, damit der fuck­ing Wich­ser nicht wie ein todes­sehn­süch­ti­ger Wahn­sin­ni­ger wirkt.

Kei­ner in den deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­me­di­en hat das Maul aufgebracht.

Dass sich das jetzt ändern soll ist eine ein­zi­ge, per­fi­de, ver­fick­te Lüge.

Nicht im Kern.

Und nicht wenns um die Sache geht.

Das Sys­tem wird hier eine klei­ne Kurs­kor­rek­tur vor­neh­men. Die Kor­rup­ti­on wei­ter ren­nen las­sen, die Lügen wei­ter finanzieren.

Und die UvdL wird jeden Grund­satz der Euro­päi­schen Uni­on ver­ra­ten, um den Weg der Ukrai­ne in die Uni­on zu beschleunigen.

Um die Struk­tur danach macht sich immer noch kein Schwein Gedan­ken -- die Neo­cons hät­ten Russ­land immer noch ger­ne vom Schwar­zen Meer abgeschnitten.

Die EU wuss­te von Anfang an davon, sie hat zu allem Ja und Amen gesagt.

Das hier ist eine ein­zi­ge Übung in Präsentation.

Wel­che Hure im deutsch­spra­chi­gen Jour­na­lis­mus glaubt - dass der Ukrai­ne sol­che Män­gel im fünf­ten Kriegs­jahr auf­ge­fal­len sind, als Pho­tos auf Social Media gele­akt sind?

Wie kom­plett bescheu­ert muss der Jour­na­list sein, der davon ausgeht?

Die Öffent­lich­keit will ver­arscht wer­den von jedem ein­zel­nen ver­fick­ten Akteur.

Klar, Selen­skyj biegt das wie­der in Ord­nung in dem er die Kor­rup­ti­on -- ja was, DECKELT?

Klar, Selen­skyj macht das wie­der gut, damit die­sel Leu­te Akti­ver ster­ben können!

In Don­nie­land.

Es ist alles eine ver­fick­te Lüge.

Nicht im Detail. Aber in der Sache.

Und am ver­lo­gens­ten sind die Medi­en, die sich hier jetzt als Auf­klä­rer gerieren.

Der Spie­gel.

Die Pres­se.

Dan­ke fürs Zuhören.

Was glau­ben die deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­me­di­en denn, das Kor­rup­ti­on in der Armee bedeutet?

Die du inmit­ten des Krie­ges nicht bekämpfst.

Nur wenn wie­der was auf social Media leakt -- bekom­men wir ein betre­te­nes Sel­fie. Eine Rede. Eine fuck­ing Teelichter-Orgie.

Ich kotz schon seit Jah­ren durch.

Die Ukrai­ne hat spä­tes­tens vor einem Jahr, mit der Aus­wei­tung der grey­zo­nes - das Lügen auf exakt die­ser Ebe­ne struk­tu­rell eta­bliert. Es muss nicht des­halb pas­siert sein.

Aber wir alle wuss­ten dass sie exakt in die­sem Detail lügen.

Nur dass unse­re von ihnen über­nom­me­nen Lügen, mit dem Abschwä­chen des rus­si­schen Vor­mar­sches weni­ger wie Lügen geklun­gen haben.

Wir hal­ten ein­fach die Bil­der von der Bevöl­ke­rung fern, wie “Infil­tra­ti­on” im urba­nen Raum aussieht.

Ja, haben die kein gere­gel­tes Abend­essen? Wenn sie im Kel­ler irgend­ei­nes Hau­ses hocken und auf wei­te­re Leu­te war­ten? Sowas, …

Wie lang war das jetzt die Stra­te­gie? Zwei Jah­re? Ein einhalb?

Am hin­ter­trie­bens­ten sind die Medi­en die jetzt so tun als ob.

Der Spie­gel.

Die Pres­se.

Die ers­te Lüge ist, dass die­ser Krieg zivi­li­siert abläuft.

Die zwei­te Lüge ist, dass er ab jetzt zivi­li­sier­ter lau­fen wird.

edit: Zum Glück gibts May­brit Illner.

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edit: Neu­es lus­ti­ges Spiel - “Ent­de­cken sie die Kriesen-PR”:

Ana­sta­si­ia Silchuk, Ehe­frau eines Bri­ga­de­an­ge­hö­ri­gen, schrieb am 21. April auf Face­book, die Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln, Was­ser, Medi­ka­men­ten und Treib­stoff sei seit sie­ben Mona­ten unre­gel­mä­ßig; Lie­fe­run­gen trä­fen teils erst nach sie­ben bis 14 Tagen ein. Auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on sei meh­re­re Tage aus­ge­fal­len. Die Jour­na­lis­tin Anna Kali­usch­na erklär­te laut AFP in Online-Netzwerken: „Ich hät­te nie­mals gedacht, dass unse­re Mili­tär­füh­rung so eine Schan­de über unse­re Armee brin­gen würde.“

So erklärt die Armee die Unter­ver­sor­gung der Soldaten
Der Gene­ral­stab erklär­te auf Face­book, „sys­te­ma­ti­sche“ rus­si­sche Luft- und Rake­ten­an­grif­fe auf die Über­gän­ge über den Fluss Oskil hät­ten die Ver­sor­gung der Trup­pen rund um Kup­jansk erheb­lich erschwert. Der Nach­schub erfol­ge über Boo­te und schwe­re Droh­nen. Eine Eva­ku­ie­rung der betrof­fe­nen Sol­da­ten sol­le erfol­gen, „sobald es die Umstän­de erlauben“.

Die für den Front­ab­schnitt zustän­di­ge Joint For­ces Task For­ce (JFTF) sprach laut Poli­ti­co von einer „schreck­li­chen Schan­de des Manage­ments“. Die Lage sei Fol­ge lang­fris­ti­ger Füh­rungs­ent­schei­dun­gen auf Korp­s­ebe­ne; Berich­te, wonach alles unter Kon­trol­le sei, hät­ten „nicht der Rea­li­tät ent­spro­chen“. Die Task For­ce kün­dig­te zusätz­li­che Lie­fe­run­gen an die Stel­lun­gen der 14. Bri­ga­de an und for­der­te ande­re Feld­kom­man­deu­re auf, Pro­ble­me nicht zu verschweigen.

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Wann hät­te die Ukrai­ne die Not­ver­sor­gung schon jemals mit schwe­ren Droh­nen her­stel­len müs­sen. Seit sie­ben Mona­ten. Wann?

Ich mein - sie haben eh am lau­fen­den Band Pro­pa­gan­da­vi­de­os dar­über gedreht, aber jetzt mal im Ernst, wann?

Ukrai­ni­an Vam­pi­re dro­ne leads 2025 battle­field strikes with 2.5 mil­li­on missions