Things you’ll never hear Selenskyj saying in public:
US-Generalstabschef Dan Caine sagte, iranische Angriffe gegen US-Streitkräfte lägen derzeit „unter der Schwelle für eine Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen“. Auf die Frage, was Iran tun müsse, um die Waffenruhe zu brechen, antwortete Trump: „Sie wissen, was sie nicht tun dürfen.“
SKANDAL! Russland bricht Energie-Waffenruhe! (Auch wenn ein Bus mit Minenarbeitern angegriffen wurde.) Der Österreichische Presserat weist eine eingebrachte Beschwerde zurück. Nein - die Österreichischen Qualitätsmedien hätten alle korrekt berichtet. (Kein einziges österreichisches Medium hat korrekt berichtet.) Begründung? Muss der Presserat nach dem Senatsbeschluss nicht vorlegen, “da es sie (also mich) ja nicht persönlich betrifft”.
Dazu Selenskyj am 11. April 2026: Die Waffenruhe wurde durch 1700 Drohnen gebrochen!
Dazu Selenskyj am 04. Mai 2026: Wir beginnen eine Waffenruhe am 05. Mai, obwohl die Russen eine am 8. und 9. wollten - und ab dem Datum nur reziprok! Ich werde persönlich 10 Drohnen in die russische Parade fliegen lassen, sobald ich ohne Quellenprüfung westlicher Medien verlautbart habe, dass 10 russische Drohnen, die kein Sattelitensystem der Welt detektieren kann in Grosznopuliknolez in Grenznähe…
Darauf der Hurendrecksstandard: “SEHR, SEHRCLEVERERTRICK! Applaus für Herrn Selensky!” Weil er konnts ja abschreiben.
Darauf Russland - nö.
Darauf der Hurendrecksstndard: “Den Fehler findet niemand! (Die von der Ukraine einseitig ausgerufene Waffenruhe wurde von Russland gebrochen!)”
Darauf der Hurendrecksstandard, den Fehler hier findet NIEMAND!
(4. Mai 2026) Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lehnt eine von Russland angeregte eintägige Feuerpause im Krieg gegen Russland als “nicht ernst gemeint” ab. Kiew habe bislang keinen offiziellen Vorschlag erhalten, betont er.
Darauf der US-Generalstabschef in nem anderen Kontext:
US-Generalstabschef Dan Caine sagte, iranische Angriffe gegen US-Streitkräfte lägen derzeit „unter der Schwelle für eine Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen“. Auf die Frage, was Iran tun müsse, um die Waffenruhe zu brechen, antwortete Trump: „Sie wissen, was sie nicht tun dürfen.“
Ganz klar, sie verfasst drei Artikel zum Schlagwort Narzissmus im Monat.
Hier noch das google ngram dazu:
Gut 30 fache Aufmerksamkeitssteigerung seit den 80ern, bei etwa gleichbleibenden Fallzahlen (Traits).
Küchenpsychologie meets die letzte psychiatrische Auffälligkeit die man noch offen beschimpfen kann. Also als Gutmensch, bei uns im Wertewesten.
Was der durchschnittliche Standard Redakteur eben so auf Insta und Bluesky lernt.
Machen wir mal die reverse Korrelation der Begriffshäufigkeit zum Begriff Psychologie im Vergleich:
Und jetzt im deutschen Sprachraum:
Begriffshäufigkeit im deutschen Sprachraum (Psychologie zu Narzissmus): 100:1
Begriffshäufigkeit im Hurendrecksstandard (Psychologie zu Narzissmus): 5,6:1
Ob der Standard dafür auch Journalismus-Preise für seinen Wissenschaftsjournalismus entgegennimmt?
Ergebnis:
Der Standard rage-baited ganz klar seine Leserschaft.
Oder in einem Satz:
Was der Krone ihr Rassismus, ist dem Standard sein Narzissmus.
Wär doch mal ein tolles Thema für ne Dissertation.
edit: Woran sie außerdem eine Qualitätszeitung erkennen ist ihre Aalysefähigkeit - und natürlich die qualifizierten Leser.
Wie sich Putin auf den “schwarzen Schwan” über dem Kreml vorbereitet
[…]
Der “schwarze Schwan”, wie Politologen ein dramatisches, unabsehbares Ereignis wie einen Umsturz im Kreml nennen, wurde bis jetzt jedenfalls nicht über der Moskwa gesichtet. Wichtigstes Merkmal: Man erkennt ihn erst, wenn es längst zu spät ist. (Florian Niederndorfer, 5.5.2026)
Was war passiert - nun, der Standard hat zwei Monate nach allen anderen endlich erkannt, warum Russland das mobile Internet in Moskau abgeschalten hat --
und verkauft seinen Lesern einen “Black Swan Event” den Putin erst sehen wird, wenn er eintritt. Und dann aber zu spät sehen wird - weil ja “Black Swan Event”.
Darauf ein populärer gebildeter Standard Leser.
Rechts unten, wie immer Christof “Glatze” Wanner mit seinem ukrainischen Fahrer Jevgen der uns wie immer erklärt, die Ukraine sei am gewinnen.
Oben Dr. Matthias Werner, in Cherson - der uns erklärt Cherson ist seit neuestem lowkey eingekesselt (Drohnen haun die Versorgung weg).
Bei dem Springer erst gar kein Namens insert gebastelt hat, weil die Wurstsemmel dem Insert Designer einfach wichtiger war -
und in den Videokommentaren natürlich - die Affiliationsbeschreibung --
es handele sich um Dr. Matthias Werner von “Euphometer” -
was unglaublich toll ist - da die Hilfsorganisation Eufomeda heißt (https://eufo-meda.org/).
Pro Tip: Registrieren sie Euphometer.com noch heute, die domain wär noch frei.
Die welt.de in der 219ten Kriegswoche als Gesprächspartner entdeckt hat. (Wie wir könnten auch neutrale Humanitarians fragen? Aber die sind doch garnicht embedded wie unser Christof “Glatze” Wanner mit seinem Fahrer Jevgen!)
Muss der deutchsprachige Qualitätsjournalismus irgendwas davon berichtigen?
Nein, natürlich nicht - das ist ja gute im deutschsprachigen Qualitäts-Journalismus, er hat halt schlicht keine Qualitätssicherungs- oder Kontrollinstanzen.
Jetzt gehn wir auch noch mal die Qualifikationen durch -
Dr. Matthias Werner ist Facharzt für Allgemeinmedizin mit Krankenhauspraxis in:
Ich mein - ich pitch ja normalerweise nicht rechte Medienvertreter gegen Götter in weiß, aber FUCKME, hat die Glatze grad übersehen, dass Cherson eingekesselt ist?
Vielleicht noch ein Redaktionspraktikum für Christof Wanner in Moskau? Nur zur Auffrischung… Wo doch eh sein ukrainischer Fahrer Jevgen die Themenauswahl für ihn macht.
Was da drinnen steht? Keine Ahnung, als ob ich da clicken würde.
Lesen wir lieber was anderes, …
Über das Experten-Unwesen: Wer uns im ÖRR die Welt erklärt
Schon so mancher Erklärer hat sich als Hochstapler oder Fantast entpuppt. Doch solange man eloquent formuliert und schnell liefern kann, ist erstmal alles gut.
Alexander Teske
04.05.2026
Bei der Tagesschau habe ich als Planer gearbeitet. Zu den Aufgaben eines Planers gehört es, Experten zu suchen. Gesprächspartner, die als Koryphäen auf ihrem Gebiet, in knappen Sätzen etwas gut erklären können. Oder einordnen. Warum Iran bombardiert wird, der Strom so teuer ist, Wale stranden, Trump Erfolg hat. Umso überraschter war ich über die Frage einer Kollegin, wonach wir eigentlich Experten einladen. Was da unsere Kriterien sind. Sie sei auf eine Veranstaltung eingeladen und solle diese Frage beantworten. Das Verblüffende: Ich wusste auch nach 21 Jahren als Planer bei MDR und NDR keine schnelle Antwort.
Selbstreflexion unserer Arbeit war selten
Jeder sah sich als Einzelkämpfer und hatte seine eigene Datei mit Experten. Wie und wonach er jemand aussuchte, blieb ihm überlassen. Daran musste ich denken, als ich über einen Artikel der Kollegen der „Zeit“ stolperte. Die Wochenzeitung beschäftigte sich mit Rüdiger Maas. Überschrift: „Ist Deutschlands bekanntester Generationenforscher ein Blender?“ Maas wurde als Experte und Psychologe durch fast alle deutschen Medien gereicht. Jahrelang war er einer der gefragtesten Erklärer gesellschaftlicher Trends.
Als „Psychologe” wurde er in den Tagesthemen oder auf NDR info vorgestellt und ordnete ein, warum die AfD so gut Erstwähler erreicht. Angeblich würde das über die Eltern vererbt. Im SWR 1 wurde er als „renommierter Generationenforscher“ vorgestellt, bei Bayern 2 als „Experte für Arbeits- und Organisationspsychologie“ eingeführt und beim WDR sitzt er als „Wirtschaftspsychologe“ auf der Couch. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk war der Experte im stets offenen Hemd ein Stammgast – im ARD-Morgenmagazin, im heute journal oder bei Markus Lanz. Wurde er als „Philosoph“ vorgestellt, widersprach er nicht.
Vier-Tage-Woche, Generation Z, Tik-Toks-Trends – Maas konnte alles erklären. Doch eine Recherche der „Jungen Freiheit“ machte zahlreiche Ungereimtheiten in seinem Lebenslauf, seiner Forschung und seinem Institut öffentlich. Er sei kein Diplom-Psychologe, promoviert habe er in Psychologie auch nicht. Die „Zeit“ recherchierte weiter. Nun hatte Maas plötzlich in Informationswissenschaften promoviert – an der Hochschule für Bibliothekwesen in Sofia. Und die Mitarbeiter seines Instituts gaben reihenweise an, dort vor Jahren einmal ein Praktikum absolviert zu haben oder nur in Teilzeit tätig zu sein. Eine Zweigstelle in Berlin existiert unter der angegebenen Adresse nicht. Wissenschaftliche Arbeiten publizierte Maas, wenn überhaupt, in drittklassigen Publikationen, die zum Beispiel in Pakistan herausgegeben werden.
Einen Abschluss als Philosoph hat Maas auch nicht. Nun interessierte sich auch die „FAZ“ für den Fall. Der Plagiatsjäger Stefan Weber hat schließlich aktuell in der Doktorarbeit von Maas Zitate aus Studien gefunden, die gar nicht existieren. Ein neuer Baron Münchhausen? Das ZDF hat Maas vorsorglich von seiner 500 Namen umfassenden Experten-Liste gestrichen. Interessant wäre zu erfahren, wie er dort landen konnte. Eine Frage, die sich an alle Redaktionen richtet. Und zwar ganz ohne Schaum vor dem Mund: Sie wissen ja – wer im Glashaus sitzt… Vielleicht war Rüdiger Maas so ein beliebter Gesprächspartner in deutschen Medien, weil er gesagt hat, was Journalisten gern hören?
Er vertrat Positionen wie ein Social-Media-Verbot für Jugendliche bis 18 Jahre und schrieb das Buch „Generation arbeitsunfähig – warum uns die Jungen zwingen, Arbeit und Gesellschaft jetzt neu zu denken“. Es ist der Nachfolger des Machwerks „Generation lebensunfähig“. Sein nächster Paukenschlag ist für Juni angekündigt. Kurz vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland trägt es den Titel: „Generation rechts? Zwischen Überbehütung und Existenzangst: Warum sich junge Menschen von der politischen Mitte abwenden.“ Die „Zeit“ konstatiert: „Maas beschreibt in seinen Büchern, was viele ohnehin im Gefühl haben.“ Vielleicht sein Erfolgsgeheimnis.
Hmm, das ham wir doch schon mal wo gesehen… Klar!
Timothy Snyder: “The actual ancient Greece existed in a synthesis with the scythians which [are] people around the Black Sea and into the step and into Central Asia, the scythians - ancient Athens, Pericles, Aristotle, Plato, Socrates, the whole kit and kaboodle were only possible because of economic relationships and culture relationships with the Black Sea.
Which is reflected in Greek myth, it’s reflected in Greek tragedy, but we we have chosen not to see that, and to take the Greeks away from their own geography.
If you put the geography back in, you see a very interesting and different story. Things that we have categorized as Greek myth, turn out to be the history of the Ukrainian lands.
I’ll give you one dramatic example and then I’ll be done.
The Amazons.
So the Amazons figure as Greek myth.
There couldn’t possibly have been women warriors. The Greeks must have made that up for some cultural reason of their own.
But it turns out that on grave sites in Ukraine, there is evidence of female warriors for about a hundred years!
Moneyquotes (in etwa - bitte das Video zur Gänze konsumieren) - “wir schreiben gerade die Lokalgeschichte Russlands neu, ein sehr interessantes Feld”, “nach der Revolution sollte Russland einfach in 12 Regionalverwaltungen geteilt werden, mit ihrem eigenen Nationalmythos, das machst du doch für uns Zygar (wichtigster Russische expat Blogger), nicht?”
Gut da konnte der Tagesspiegel natürlich seinen aktuellen Jobtitel nicht ausschreiben:
Chair in Modern European History, Supported by the Temerty Endowment for Ukrainian Studies
Director, Public History Lab
Professor, Munk School of Global Affairs & Public Policy
Das ist von 2020. Aber sehen sie, das alles konnte beispielsweise der Hurendrecksstandard bis heute nicht recherchieren, …
Moment! Ich hab eine Idee! Laden wir den Timothy Snider doch einfach zum Deutsche Welle Global Media Forum 2022 damit er uns erklären kann, wie wir Media Coverage in terms of Crisis gestalten können!
Gleich nachdem er bei der Robert Bosch Stiftung Ukrainische Propagandanarrative zitiert!
Vergleiche:
mit -
Letzteres Video bei 34:09 in.
Was wurde jetzt eigentlich aus Zygar? Nun, gut dass sie fragen, der hat vor Fiona Hill beim National Endowment for Democracy (Wikipedia Eintrag lesen!) leider verweigert die Revolution der Expat Russen anzuführen und wollte irgendwie doch nur lieber langweiligere Bücher schreiben (siehe folgendes Videointerview):
Nato Narrativ? Was wär das eigentlich, so ein Nato Narrativ?
Sehen sie, solche Dinge fallen in Österreich einfach keinem Qualitätsmedium auf, …
Dass dieser strategische Flirt mit der Leinwand bereits Wirkung zeigt, belegt eine interne E-Mail der britischen Autorenvereinigung (WGGB), die vom Guardian zitiert wird. Diese führt nämlich an, dass bereits drei Filmprojekte in der Entwicklung sind, die „zumindest teilweise“ von den Briefings des Militärbündnisses inspiriert wurden.
Nato-Treffen: „eindeutig Propaganda“
„Ich fand es taktlos und verrückt, diese Treffen als eine Art positive Möglichkeit darzustellen“, sagt der irische Drehbuchautor Alan O’Gorman laut dem Bericht. Er verweist dabei ausdrücklich auf Menschen mit Freunden und Familie in Ländern außerhalb der Nato, die „unter Kriegen gelitten haben, an denen die Nato beteiligt war und die sie propagiert hat“. Der Gewinner des irischen Film- und Fernsehpreises sieht in den Treffen den Versuch, von Medien und Politik, die Nato in einem positiven Licht darzustellen. „Ich glaube, derzeit wird in ganz Europa Panikmache betrieben, dass unsere Verteidigung schwach sei.“ Die Gespräche bezeichnete er als „empörend“ und „eindeutig Propaganda“.
Wer hätte hier jemals Propaganda entdeckt, nein, da muss es sich um eine Verwechslung handeln.
Whats the Over/Under, dass der Hurendrecksstandard hier den Guardian zitiert?
Und seine ganze schöne Förderung, und die Bezahlung seiner Recherchekollektive riskiert?
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