Ohne solche Fähigkeiten kann man Friedensverhandlungen mit den US ja praktisch garnicht durchführen.
Selenskyj machte zugleich deutlich, dass ein Abkommen, das die Ukraine zum einseitigen Rückzug aus den von ihr kontrollierten Teilen des Donbass zwinge, in einem Referendum abgelehnt würde. Die Frage ist derzeit der größte Knackpunkt in den Verhandlungen.
„Emotional werden die Menschen das niemals verzeihen“, sagte er Axios. Sollte ein Abkommen hingegen die aktuellen Frontlinien einfrieren, halte er eine Zustimmung der Bevölkerung für möglich. Selenskyj argumentierte, der Weg zu einem dauerhaften Frieden führe nicht darüber, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin „den Sieg zu schenken”, auch wenn es für Trump einfacher sein möge, die kleinere Ukraine unter Druck zu setzen.
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Dank sei Selenskyj dem Hellseher.
Ich werd jetzt auch Hellseher, die sollen ja top bezahlt sein. In Österreich ist das ja sogar eine von der AK geförderte Berufsgruppe.
Selenskyj, der in zehn Jahren immer noch die Krim auf dem Verhandlungsweg zurück möchte (Interview von vor 12 Tagen). Und bis dahin Freeze - aber nur wenn die Ukraine währenddessen
HIER DER GERECHTE UND LANGANDAUERNDE FRIEDEN EUROPAS FÜR DIE UKRAINE, nach Vorgabe aus der Columbia. Dem selben Friedens-Prozess folgend (und der Prozess ist ja so wichtig, so Jermak damals, sie wissen schon - die “Friedensformel”), der auch bereits in Bürgenstock erzwungen werden sollte, was - sie wissen schon, laut France 24 “actually a pretty clever um you know trick” war - wie “fitting” dass Selenskyj ihn heute in Genf erzwingen will -- also nur wenn die Ukraine währenddessen:
1. aufrüsten kann (keine Beschränkungen der Militärkapazität) und
2. von mindestens drei Nato-Staaten in einer Koalition der Willigen militärisch geschützt wird,
3. die alle drei in der Ukraine zwecks “Sicherung” aufmarschieren müssen,
4. der US Senat Sicherheitsgarantien für 20 (nicht 15 die die US - Selenskyj bereits zugesichert haben) Jahre beschließt,
5. die die territoriale Integrität der Ukraine nicht berühren - denn die ist unverhandelbar (siehe Empörung Europas, wenn der Russe die wieder de jure will), Gerne aber auch in solchen komplett unproblematischen Formulierungen, wie auf br.de gestern:
Die europäischen Verbündeten der Ukraine sehen es als hochproblematisch an, Russland für seinen Angriffskrieg noch mit Gebietsgewinnen zu belohnen und damit den territorialen Appetit der Russen zusätzlich anzuregen.
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6. wonach Selenskyj nach 10 weiteren Jahren Wirtschaftssanktionen gegen Russland weltweit (die sollen ja nur schrittweise abgebaut werden, dafür aber konditional nur wenn Russland Reparationszahlungen bezahlt),
7. bereits heute guter Dinge ist, die Krim in 10 Jahren wieder auf dem Verhandlungsweg zurück zu bekommen, er hat sie ja noch immer de jure
8. wonach er Russland den Seezugang nach Afrika und in den mediteranen Raum sperrt, was die US-Neocons sehr freut -
9. während er noch 10 weitere Jahre US Sicherheitsgarantien hat)
sodass
10. Russland während dieses Prozesses nicht mehr angreifen kann.
Aber Russland bekommt dafür auch --- äääh, eine schrittweise Erleichterung bei den Sanktionen!
Wenn es brav ist!
Und Selenskyj hat endlich langandauernd -- was er aktuell militärisch nicht erreicht.
Dazu müsse man Russland endlich zwingen, so Selenskyj (Churchill!) heute:
Es sei „nicht fair”, dass Trump öffentlich stets die Ukraine und nicht Russland zu Zugeständnissen auffordere, sagte Selenskyj dem Nachrichtenportal Axios in einem längeren Telefoninterview am Dienstag.
„Ich hoffe, das ist nur seine Taktik und nicht seine Entscheidung”, erklärte Selenskyj mit Blick auf Trumps jüngste Äußerungen. Trump hatte in den vergangenen Tagen gleich zweimal öffentlich die Verantwortung für einen Verhandlungserfolg bei Selenskyj verortet. Am Montag sagte der US-Präsident an Bord der Air Force One gegenüber Journalisten: „Die Ukraine sollte besser schnell an den Verhandlungstisch kommen. Das ist alles, was ich sage.“ Damit machte Trump erneut deutlich, dass er den Druck derzeit vor allem auf Kiew und nicht auf Moskau richtet.
Sehen sie, wir brauchen von Russland nur das kleine Zugeständnis, dass --
- Es keine Territorien bekommt
- Es einem Nato Aufmarsch in der Ukraine zustimmen muss
- Es keine Beschränkung der militärischen Aufrüstungsfähigkeit der Ukraine bekommt
- Es keinen Regierungswechsel der Ukraine forcieren kann (es auch keinen Einfluß über Politische Akteure, oder die Kirche bekommt)
- Es sein eingefrohrenes Vermögen verliert, das die Ukraine bekommt
- Es die Wirtschaftssanktionen erst konditionell loswird, wenn es Reparationen bezahlt
- und Putin in den Haag steht
- Es während dessen einen Freeze gibt
- während dem die Ukraine ihr Militär mit Europäischer Hilfe auf 800.000 Manstärke bringt (das ist bereits Teil des “europäischen 20 Punkte Plans” den komischerweise die US nicht übernommen haben, nachdem die Europäer 8 Plus Punkte gestrichen haben)
- Es keine Beschränkungen bei der Bewaffnung (Waffengattungen) der Ukraine gibt
- Die US bei jeder Verletzung des Freezes die länger als drei Tage anhält mit eigenem Militär retaliaten
- Es keine neutrale Zone gibt, die von der UN verwaltet wird.
Sehen sie, unsere deutschsprachigen Qualitätsmedien haben hier voll den Durchblick:
„Jede nicht kremlfreundliche Regierung ablehnen“: Warum Putin eine Ukraine unter UN-Verwaltung vorschlägt
[…]
Der Kreml treibt nach Einschätzung des Institute for the Study of War (ISW) weiterhin die Erzählung von der angeblichen „Illegitimität“ der ukrainischen Regierung voran, um Einfluss auf politische Prozesse in der Ukraine zu nehmen. Das geht aus dem jüngsten Lagebericht des Thinktanks hervor, der am Sonntag veröffentlicht wurde.
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Die wissen einfach, wo Selenskyj ist - da ist die Moral zu Hause, … Und das reicht ihnen, dass sie vier Jahre nur Propaganda publizieren.
Alles nur damit Selenskyj am Ende nicht als der Präsident dasteht, der der Ukraine die Krim verloren hat!
Zwei Jahre längerer Krieg - natürlich.
Pfeifen eh schon die Experten in NTV von ihren Elfenbeintürmen! Europa hat noch für zwei Jahre gezahlt, jetzt soll die Ukraine auch! Ausgesprochen von Jürgen Hardt, dem außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion.
Und was die Ukraine dafür wieder für Konditonen einzugehen bereit war! ZUM FREEZE WAR man bereit!
Wie schon seit Mai 2022!
So Selenskyj im Originalwortlaut vor 12 Tagen.
Soll der Trump doch nicht immer nur von der Ukraine fordern!
