
Der Konflikt zwischen Washington und Brüssel um die Kontrolle über Online-Inhalte eskaliert. Nachdem US-Vizepräsident JD Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz im vergangenen Jahr in einer heißdiskutierten Rede europäischen Regierungen vorwarf, unter dem Deckmantel der Regulierung die Meinungsfreiheit zu unterdrücken, wird im US-Außenministerium laut Reuters ein konkretes Instrument vorbereitet.
Unter der Domain Freedom.gov soll ein Portal entstehen, das Nutzern in Europa den Zugriff auf Inhalte ermöglicht, die nach EU-Recht oder nationalem Recht als illegal eingestuft und von Plattformen entfernt wurden. Bislang zeigt die Seite nur eine Platzhalternachricht: „Freedom Is Coming…Information ist Macht. Beanspruche dein Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung. Macht euch bereit.“ Angaben zu Trägern, Finanzierung oder technischer Architektur fehlen vollständig.
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Das werden die aber nicht mit den nächsten Wahlen in - Dings - koordinieren, oder?
Falls es auch ein VPN wird, kann man mit dem sicher auch US Netflix schaun, oder?
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten, der Standard hat heute zum Beispiel herausgefunden, wie er den Krieg und seine Journalistische Performance für kommende Generationen aufarbeiten will.

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Academic Leadership: He served as the head of the Department of Contemporary History at the University of Vienna (2008–2012, 2016–2022).
International Prominence: He has held visiting professorships at prestigious institutions, including Harvard University (2000–2001) and the University of Chicago (2003). These international postings solidified his reputation as an expert on transatlantic relations.
Advisory and Cultural Roles: He is highly involved in public history, including serving as Chairman of the Academic Advisory Board of the House of Austrian History (Haus der Geschichte Österreich) until 2019 and as a member of the advisory board of the House of European History in Brussels.
Editor: He is the managing editor of the respected journal zeitgeschichte (Contemporary History).
Als Mitglied der Forschungsgruppe „New Cold War Studies“ befasst er sich mit der Rückkehr geopolitischer Blockbildungen. Er warnt davor, dass Europa den Übergang in diese neue Ära teilweise “verschlafen” habe.
Lerne den Kalten Krieg zu lieben.
Typischer Kandidatat für einen staatlich finanzierten Journalistenjob in der Spätphase seines Schaffens.
Hier eine Vorlesung von ihm vom 17.11.2022:
Also Quasi, die Video-Jobbewerbung.
Ich seh schon die 700 “Mei, der Herr Professor is so gscheit, der erklärt mir unterm neuen kalten Krieg die Welt” - Standard Foren-Postings vor mir.
Neocons to the rescue.
edit: Wrong blog article linked, fixed.
