We have a better translation base, courtesy of a creator on chinese Tencent news

13. März 2026

- who trans­la­ted the ent­i­re Ukrain­s­ka Prav­da arti­cle into chi­ne­se. 🙂

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So now we can use Qwen 3.5. 🙂

edit: The eng­lish trans­la­ti­on is basi­cal­ly flaw­less in terms of legi­bi­li­ty and inte­gri­ty of con­cepts so use that one.

Short com­ment if I may - I have always seen ukrai­nes “oh our MPs find it so hard to find the moti­va­ti­on to vote”, and “oh 20 ran­doms vanish befo­re every vote, we have moun­ted an inves­ti­ga­ti­on into whats causing that” sim­ply as Ukrai­ni­an stal­ling tac­tics to be able to pro­long the war.

Selen­sky­js new argu­ments on the inter­na­tio­nal sta­ge of “what might be able to get a vote and what not” scream mani­pu­la­ti­on of the nego­tia­ti­on nar­ra­ti­ves and goals, more than anything else.

And they arent even good at it. With that - I pre­sent you with the full machi­ne trans­la­ti­on on the Ukrain­s­ka Prav­da arti­cle, men­tio­ned in the pre­vious posting.

Deutsch:

Ana­ly­sis of Ukrai­ni­an Poli­ti­cal Cri­sis & Par­lia­men­ta­ry Collapse

Eine Recher­che der Ukrain­s­ka Pravda

Laut Ukrain­s­ka Prav­da: Unter­su­chung ent­hüllt, wie „Umschlag-Politik”-Verfolgung zum Zusam­men­bruch von Selen­sky­js par­la­men­ta­ri­scher Kon­trol­le führte

Eine Unter­su­chung von Ukrain­s­ka Prav­da ent­hüllt, wie der Ein­schüch­te­rungs­ef­fekt, der durch die Ermitt­lun­gen zur „Umschlag-Politik” (Bestechungs­gel­der in Cash für Stim­men) aus­ge­löst wur­de, zum Zusam­men­bruch der Kon­trol­le der Frak­ti­on von Prä­si­dent Selen­skyj über das Par­la­ment geführt hat. Die Ana­ly­se weist dar­auf hin, dass die struk­tu­rel­le Span­nung zwi­schen Anti­kor­rup­ti­ons­me­cha­nis­men und legis­la­ti­ver Effi­zi­enz die Ukrai­ne vor eine dop­pel­te Kri­se stellt: Sta­gna­ti­on bei den IWF-Reformen und eine fis­ka­le Klip­pe. Dies spie­gelt tie­fe insti­tu­tio­nel­le Dilem­ma­ta inner­halb der Kriegs- und Nach­kriegs­re­gie­rungs­sys­te­me wider.

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Die Ukrai­ne hat gera­de den här­tes­ten Win­ter ihrer Geschich­te über­stan­den und soll­te sich im frü­hen Früh­ling eigent­lich erho­len kön­nen. Doch lei­der ist das unwahr­schein­lich. Seit dem Aus­bruch des umfas­sen­den Krie­ges war die Gefahr eines wirt­schaft­li­chen Zusam­men­bruchs noch nie so unmittelbar.

Das Land betritt sei­nen schwie­rigs­ten Früh­ling mit einer unaus­ge­wo­ge­nen Wirt­schaft und einem Zustand, der fast voll­stän­dig von der Recht­zei­tig­keit exter­ner Kre­di­te abhängt. Im wört­li­chen Sin­ne hängt die Fähig­keit, erfolg­reich wei­ter­zu­kämp­fen, davon ab, ob die Behör­den die wirt­schaft­li­che Kon­trol­lier­bar­keit und finan­zi­el­le Sta­bi­li­tät auf­recht­erhal­ten können.

Daher muss die Arbeit der poli­ti­schen Füh­rung der Ukrai­ne dem Ziel unter­ge­ord­net sein, Finan­zie­rungs­quel­len für den Staat zu finden.

Ers­tens geht es dar­um, den von der EU bereit­ge­stell­ten Kre­dit über 90 Mil­li­ar­den Euro freizugeben.
Zwei­tens müs­sen die Bedin­gun­gen für die IWF-Hilfe und das Pro­gramm „Ukraine-Fazilität” schnell erfüllt werden.
Die ers­te Auf­ga­be ist äußerst schwie­rig, weil Kiew nur begrenz­ten Ein­fluss auf Ungarn hat, das tief in Wahl­po­li­tik und Ukraine-Feindlichkeit ver­strickt ist. In der Zwi­schen­zeit hät­ten die „Haus­auf­ga­ben” im Zusam­men­hang mit der Reform­agen­da ohne Ver­zö­ge­rung umge­setzt wer­den sollen.

Aber wie man so sagt, gibt es ein Problem—das ein­zi­ge Gre­mi­um, das in der Lage ist, die not­wen­di­gen legis­la­ti­ven Refor­men zu ver­ab­schie­den, die Wer­chow­na Rada, brö­ckelt vor aller Augen.

Am 5. März hielt Prä­si­dent Selen­skyj ein gro­ßes gemein­sa­mes Tref­fen mit der Regie­rung, dem Prä­si­di­al­amt und dem Par­la­ment ab. Nach dem Tref­fen führ­te die Rada-Führung ein mehr­stün­di­ges Gespräch mit Kach­ka (Vize­pre­miers­mi­nis­ter für euro­päi­sche Inte­gra­ti­on). Der Vize­pre­miers­mi­nis­ter schlug vor: ‘Ich habe eine gran­dio­se Konzeption—300 Gesetz­ent­wür­fe zur euro­päi­schen Inte­gra­ti­on beim Par­la­ment ein­rei­chen.’ Ste­fan­chuk ant­wor­te­te: ‘Taras, ver­giss es. Du hast den ers­ten Clus­ter (der EU-Beitrittsverhandlungen)—reiche sogar nur einen (!) Gesetz­ent­wurf ein, und lass uns ver­su­chen, ihn durch­zu­brin­gen. War­um die­se ‘Maschi­ne’ 300 Mal im Leer­lauf lau­fen las­sen?’ ” — berich­te­te ein Augen­zeu­ge des Dia­logs der Beamten.

Tat­säch­lich beschreibt die­ser Kon­trast zwi­schen dem mas­si­ven Umfang drin­gen­der Pro­ble­me und der tat­säch­li­chen Fähig­keit des Prä­si­di­al­teams, Beschlüs­se durch das Par­la­ment zu brin­gen, prä­zi­se die Kata­stro­phen­si­tua­ti­on, auf die die Behör­den zusteu­ern. Das gesam­te Land gerät folg­lich in eine Krise.

Alles begann mit dem rück­sichts­lo­sen Angriff auf die Anti­kor­rup­ti­ons­be­hör­den im Juli letz­ten Jah­res, bei dem die Wer­chow­na Rada die Rol­le des Voll­stre­ckers zuge­wie­sen bekam.

Nach dem „Mendych-Skandal”, der Auf­de­ckung zahl­rei­cher Kor­rup­ti­ons­fäl­le inner­halb des Prä­si­di­al­amts und der Regie­rung sowie dem Ver­dachts­schlei­er über „Umschlag-Anreize” für Abge­ord­ne­te, ist die einst mäch­ti­ge mono­po­lis­ti­sche Mehr­heit auf eine pre­kä­re Grö­ße geschrumpft.

Dar­über hin­aus ver­lor die Par­tei Die­ner des Vol­kes nach dem Start einer „umschlag­ar­ti­gen poli­ti­schen Verfolgungs”-Operation des Natio­na­len Anti­kor­rup­ti­ons­bü­ros (NABU) gegen Juli­ja Timo­schen­ko auch die Mög­lich­keit, nach „exter­nen Ver­bün­de­ten” zu streben.

Sys­te­ma­tisch dar­auf aus­ge­rich­tet, die „Mehr­heit zu zer­trüm­mern”: Vor­wür­fe, Timo­schen­ko „kau­fe Herzen”
Das Ergeb­nis ist, dass sen­si­ble Gesetz­ent­wür­fe, die für die IWF-Zusammenarbeit ent­schei­dend sind, bei Abstim­mun­gen wie­der­holt schei­tern. Selbst mit aller Kraft kann die Par­tei Die­ner des Vol­kes kaum 120 Stim­men zusam­men­krat­zen, weit ent­fernt von den erfor­der­li­chen 226 Stimmen.

War­um ist die Par­tei von Prä­si­dent Selen­skyj in einen Zustand der (Semi-)Desintegration gera­ten? Hat sie noch die Fähig­keit, die Kräf­te der Abge­ord­ne­ten neu zu sam­meln? Kön­nen Timo­schen­ko und ande­re „Oppositions”-Figuren auf einen kon­struk­ti­ven Kurs zurück­keh­ren? Noch wich­ti­ger: Kann das Land ohne exter­ne Hil­fe einen wirt­schaft­li­chen Zusam­men­bruch vermeiden?

Der feh­len­de Kern oder das Dilem­ma der „nicht län­ger Mehrheit”
Die soge­nann­te „ein­zel­ne Mehr­heit” hält tat­säch­lich kei­ne Mehr­heits­sit­ze mehr. In den frü­hen Pha­sen der Inva­si­on ver­ei­nig­ten sich die Abge­ord­ne­ten, und das Par­la­ment funk­tio­nier­te mit vol­ler Kapa­zi­tät. Doch als die­ser gro­ße Krieg Jahr für Jahr andau­er­te, ver­schlech­ter­te sich die Situa­ti­on allmählich.

Eini­ge gewähl­te Ver­tre­ter sind im „Uschhorod-Kessel” (ein Slang­be­griff, der Unord­nung impli­ziert) ver­streut, eini­ge sind ins Aus­land geflo­hen, und ande­re wur­den aus den Frak­tio­nen ausgeschlossen.

Insta­bi­li­tät inner­halb der Par­tei Die­ner des Vol­kes hat es immer gege­ben. Trotz­dem behielt die Frak­ti­on immer eine sta­bi­le Kern­kraft bei. Vor dem Krieg und wäh­rend des „Mendych”-Vorfalls blieb ihre Kern­mit­glie­der­zahl bei etwa 170 bis 180.

Dar­über hin­aus konn­te die Par­tei Die­ner des Vol­kes auch die Oligarchen-Gruppe „Ver­trau­en” von Andriy Ver­evs­ky hin­zu­zie­hen, die immer bereit war, etwa 20 loya­le Stim­men bereit­zu­stel­len. Es gab auch die Mög­lich­keit, eine Ver­ein­ba­rung mit der Grup­pe „Für die Zukunft” unter der Lei­tung von Ihor Palit­sa zu tref­fen. Obwohl ihre Abstim­mungs­dis­zi­plin schlecht war, konn­ten sie bei Bedarf immer noch 10 bis 15 Stim­men sammeln.

Plus jene Stim­men, die von den Abge­ord­ne­ten selbst als „Gefangenen-Stimmen” bezeich­net wer­den, die aus den Oligarchen-Lagern von Ser­hiy Lyo­voch­kin und Dmy­t­ro Fir­tash sowie der (Rest-)Gruppe der Par­tei „Oppo­si­ti­ons­platt­form – Für das Leben” unter der Lei­tung von Vadym Sto­lar stammen.

Die Frak­ti­on von Juli­ja Timo­schen­ko such­te eben­falls immer nach Mög­lich­kei­ten, Ein­fluss aus­zu­üben. Sie han­del­ten mit Stimmrechten—manchmal für zusätz­li­che Rede­zeit, manch­mal für Sen­de­zeit im Pro­gramm „Ver­ei­nig­tes Mara­thon”, und manch­mal, um von den Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den zu ver­lan­gen, Ermitt­lun­gen gegen ihre Mit­glie­der einzustellen.

Kurz gesagt, trotz 180 Sit­zen war die Par­tei Die­ner des Vol­kes immer in der Lage, gemäß der vom Prä­si­di­al­amt aus­ge­ge­be­nen Agen­da abzu­stim­men. Bis zum Som­mer 2025, als sich die Situa­ti­on stark zum Schlech­te­ren wand­te. Zu die­sem Zeit­punkt ver­such­te das Prä­si­di­al­amt, eine klei­ne Anti­kor­rup­ti­ons­re­vo­lu­ti­on in der Ukrai­ne zu star­ten, erlitt jedoch letzt­end­lich eine kata­stro­pha­le Nie­der­la­ge beim „Papp-Maidan”-Vorfall.

In die­sem Krieg zwi­schen dem Prä­si­di­al­amt und den Anti­kor­rup­ti­ons­be­hör­den dien­te die Wer­chow­na Rada ledig­lich als Voll­stre­cker des „kri­mi­nel­len Plans”. Doch obwohl der Prä­si­dent nach die­sem Skan­dal sei­ne Unter­stüt­zungs­ra­te erfolg­reich wie­der­her­stell­te, erhol­te sich das Par­la­ment nie von dem Schlag.

Als NABU die „Umschlag-Anreize” in Fra­ge stell­te, ins­be­son­de­re bei Ziel­per­so­nen, die Juriy Kisyel, einem Abge­ord­ne­ten der Par­tei „Bat­kiwscht­schy­na” (Vater­land), nahe­stan­den, begann die bereits fra­gi­le Struk­tur der „ein­zel­nen Mehr­heit” noch hef­ti­ger zu wanken.

Die Par­tei Die­ner des Vol­kes beschwert sich jetzt, dass in den Anschul­di­gun­gen gegen Kisyel und ande­res betei­lig­tes Per­so­nal erwähnt wird, sie hät­ten Zah­lun­gen erhal­ten für die Abstim­mung zur Geneh­mi­gung „bedeu­tungs­lo­ser Fäl­le zur Rati­fi­zie­rung zwi­schen­staat­li­cher Abkommen”.

Wäh­rend des gesam­ten Krie­ges hat die Wer­chow­na Rada nur zwei Abstim­mun­gen durch­ge­führt, die ‘ves­tier­te Inter­es­sen’ betra­fen: die Sojabohnen-Änderung und der Fall zur Beschaf­fung von Aus­rüs­tung für das Kern­kraft­werk Chmel­nyz­kyj. Das war’s. Zu die­sem Zeit­punkt griff das Natio­na­le Anti­kor­rup­ti­ons­bü­ro plötz­lich ein und behaup­te­te, Abge­ord­ne­te hät­ten Bestechungs­gel­der für die Geneh­mi­gung inter­na­tio­na­ler Abkom­men erhal­ten. Das ist völ­li­ger Unsinn. Jeder ver­steht, dass Abge­ord­ne­te unter Druck ste­hen wegen des Krie­ges zwi­schen dem Prä­si­den­ten und den Anti­kor­rup­ti­ons­be­hör­den. Okay, lass sie zuerst inter­ne Wider­sprü­che lösen, dann wer­den wir abstim­men.” — erklär­te ein ein­fluss­rei­cher Abge­ord­ne­ter der Par­tei Die­ner des Vol­kes bezüg­lich der Empö­rung der Fraktion.

Die Abge­ord­ne­ten wichen schüch­tern der Tat­sa­che aus, dass der Fall zur Rati­fi­zie­rung inter­na­tio­na­ler Abkom­men nur einer der Abstim­mungs­punk­te war, bei denen besto­che­ne Abge­ord­ne­te „Umschlag-Anreize” erhiel­ten. Aber der Schlüs­sel ist, dass es inner­halb der Regie­rungs­frak­ti­on tat­säch­lich einen all­ge­mei­nen Kon­sens bezüg­lich der oben genann­ten Inter­pre­ta­ti­on der Maß­nah­men der Anti­kor­rup­ti­ons­be­hör­de gibt.

Seit der Gehalts­er­hö­hung für Abge­ord­ne­te im Dezem­ber letz­ten Jah­res ist die Nach­fra­ge nach Bar­geld­zu­schüs­sen in Umschlä­gen natür­lich ver­schwun­den. Jetzt, wie par­la­men­ta­ri­sche Quel­len Ukrain­s­ka Prav­da ver­si­cher­ten, besticht nie­mand mehr Abge­ord­ne­te der Par­tei Die­ner des Vol­kes. Aber sie neh­men auch nicht mehr an Abstim­mun­gen teil.

Wir haben ein her­vor­ra­gen­des Natio­na­les Anti­kor­rup­ti­ons­bü­ro und eine spe­zi­el­le Antikorruptionsstaatsanwaltschaft—sie sind Hel­den. Was das betrifft, dass wir jetzt kei­ne Geset­ze bezüg­lich Fonds­me­cha­nis­men oder des IWF ver­ab­schie­den können—das sind tri­vi­al Details. Das inter­es­siert nie­man­den.” — bemerk­te sar­kas­tisch ein Abge­ord­ne­ter aus der Füh­rung der Par­tei Die­ner des Volkes.

Vie­le Leu­te sagen: ‘Ich stim­me lie­ber für nichts, als dass das Natio­na­le Anti­kor­rup­ti­ons­bü­ro anklopft.’ Die Kern­mit­glie­der der par­la­men­ta­ri­schen Frak­ti­on sind auf 110-120 gesun­ken. Wie man über kom­ple­xe Gesetz­ent­wür­fe abstimmt—es gibt ein­fach kei­ne Lösung. Schließ­lich kom­men die NABU-Leute nicht, um für uns zu stim­men.” — ergänz­te ein Kol­le­ge Abge­ord­ne­ter müde und zog es vor, die gan­ze Schuld auf die­je­ni­gen zu schie­ben, die die „Umschlä­ge” auf­deck­ten, anstatt auf die­je­ni­gen, die sie füllten.

Die Abstim­mun­gen im Par­la­ment am 10. März schei­nen nur das zu bestä­ti­gen, was Ukrain­s­ka Pravda-Quellen sag­ten. Die Abge­ord­ne­ten soll­ten über den sen­si­blen Gesetz­ent­wurf zur soge­nann­ten Digitalplattform-Steuer und meh­re­re Regie­rungs­ent­wür­fe abstimmen.

Doch obwohl der Gesetz­ent­wurf zur Digitalplattform-Steuer nur eine Erstlesungs-Abstimmung erfor­der­te, konn­te er den­noch nicht ver­ab­schie­det wer­den. Dabei waren umstrit­te­ne Klau­seln zur Besteue­rung inter­na­tio­na­ler Pake­te unter 150 Euro und zur Erhe­bung der Mehr­wert­steu­er auf Ein­zel­un­ter­neh­mer ursprüng­lich geplant, vor der zwei­ten Lesung in den Gesetz­ent­wurf auf­ge­nom­men zu werden.

Selbst unter die­sen gelo­cker­ten Bedin­gun­gen konn­ten der Gesetz­ent­wurf und die Regie­rungs­so­zi­al­pro­jek­te der Par­tei Die­ner des Vol­kes nur 120-130 Stim­men Unter­stüt­zung gewinnen.

Bei der Abstim­mung am 10. März muss man jedoch nicht nur auf die geschei­ter­ten Gesetz­ent­wür­fe schau­en, son­dern auch jene prü­fen, die Unter­stüt­zung erhiel­ten. Andern­falls kann kein voll­stän­di­ges Bild erhal­ten werden.

Die ers­ten zwei Abstim­mun­gen (Geneh­mi­gung des Über­ein­kom­mens zur Bekämp­fung der Bestechung aus­län­di­scher öffent­li­cher Bediens­te­ter im inter­na­tio­na­len Geschäfts­ver­kehr und Ermäch­ti­gung der Haupt­nach­rich­ten­di­rek­ti­on des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, spe­zi­el­le Funk­fre­quen­zen zu nut­zen) erhiel­ten brei­te Unter­stüt­zung im Par­la­ments­saal und wur­den rei­bungs­los ver­ab­schie­det. Die Par­tei Die­ner des Vol­kes gab jeweils 183 und 170 Stim­men dafür ab. Aber nur 6 Minu­ten spä­ter, wäh­rend der Abstim­mung zum „Fall Digitalplattform-Steuer”, ver­schwand die­ses Unter­stüt­zungs­po­ten­zi­al mysteriöserweise.

Nie­mand ver­steht, wie das sein kann: Wir müs­sen von jedem Paket Geld ein­sam­meln, die Böse­wich­te sein, wäh­rend Juli­ja und der Prä­si­dent ihre neue Run­de von Tau­sen­den Griw­na, eSup­port usw. ver­tei­len wol­len. Jetzt müs­sen wir die Schuld für sie über­neh­men, wird der Prä­si­dent danach unter­schrei­ben? Wir haben das schon erlebt, dass er sich direkt die Hän­de wäscht und nicht unter­schreibt.” — erklär­te ein Abge­ord­ne­ter der Par­tei Die­ner des Vol­kes, der an der Behin­de­rung des IWF-Gesetzentwurfs betei­ligt war.

Die Füh­rung denkt, er kann wei­ter­hin will­kür­lich Ideen aus­ge­ben, und wir wer­den ohne Wider­spruch dafür stim­men. Da wir zum sel­ben Team gehö­ren, tei­len Sie bit­te die öffent­li­che Ver­ant­wor­tung mit uns. Selbst nur eine Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Abge­ord­ne­ten wäre gut. Aber für uns ist es ein­fa­cher, bestimm­ten Leu­ten rou­ti­ne­mä­ßi­ge Vor­tei­le zu strei­chen, hart zu kämp­fen, um erbärm­li­che 1 Mil­li­ar­de Griw­na für Woh­nun­gen für Bin­nen­ver­trie­be­ne zu beschaf­fen. Und dann kön­nen wir läs­sig 10 Mil­li­ar­den Fonds für eini­ge absur­de Pro­jek­te bereitstellen—wie einen Gesundheitscheckup-Plan für Men­schen über 40—nur weil die­se in abend­li­chen Fern­seh­an­spra­chen gla­mou­rös klin­gen.” — ergänz­te eine Ukrain­s­ka Pravda-Quelle wütend bezüg­lich der inter­nen Situa­ti­on der Par­tei Die­ner des Volkes.

Die Prä­si­dent­schafts­frak­ti­on beklagt ein wei­te­res Problem—es wird „ziel­ge­rich­te­te Arbeit” gegen Die­ner des Vol­kes geleistet.

Vor jeder wich­ti­gen Abstim­mung ver­schwin­den plötz­lich 15-20 unse­rer Abge­ord­ne­ten. Sie waren ursprüng­lich anwesend—dann plötz­lich ver­schwun­den. Die­se Leu­te gehö­ren kei­ner fes­ten Grup­pe oder orga­ni­sier­ten Frak­ti­on an, nur eini­ge unver­bun­de­ne zufäl­li­ge Per­so­nen. Wir unter­su­chen den Mas­ter­mind dahin­ter, weil die­se Situa­ti­on sehr ver­däch­tig erscheint,” — ent­hüll­te eine Füh­rungs­per­sön­lich­keit der Par­tei Die­ner des Volkes.

Inter­ne Quel­len der Par­tei Die­ner des Vol­kes sag­ten, sie ver­mu­te­ten, dies sei eine Akti­on von Poro­schen­ko oder Timo­schen­ko, um die Regie­rungs­ko­ali­ti­on zu zer­le­gen. Ins­be­son­de­re da Timo­schen­ko selbst in der Ver­gan­gen­heit von NABU für ähn­li­ches Ver­hal­ten auf­ge­zeich­net wor­den war.

Aller­dings sind die Gesprächs­part­ner von Ukrain­s­ka Prav­da in der Par­la­ments­füh­rung und den Frak­tio­nen nicht all­zu klar dar­über, was die­je­ni­gen, die ver­su­chen, die Par­tei Die­ner des Vol­kes zu spal­ten, eigent­lich wollen.

Weder die Ver­fas­sung noch das Gesetz füh­ren das Feh­len einer Koali­ti­on als Grund für den Rück­tritt der Regie­rung oder eine ande­re Been­di­gung ihrer Befug­nis­se an. Dies ist auch kein Grund für eine vor­zei­ti­ge Auf­lö­sung des Par­la­ments. Ers­tens ist es nicht mehr mög­lich, über eine vor­zei­ti­ge Auf­lö­sung des Par­la­ments zu spre­chen, da das Par­la­ment bereits Über­stun­den macht. Zwei­tens kann das Par­la­ment wäh­rend des Kriegs­rechts ein­fach nicht auf­ge­löst wer­den. Also wer­den sowohl die Regie­rung als auch das Par­la­ment han­deln. Es ist ver­geb­li­che Mühe,” sag­te eine Füh­rungs­per­sön­lich­keit der Par­tei ‚Die­ner des Vol­kes’, wäh­rend sie hilf­los die Hän­de ausbreitete.

Wie das Par­la­ment ohne Moti­va­ti­on und ohne „Süßig­kei­ten” überlebt
„Das Par­la­ment arbei­tet seit fast 7 Jah­ren. Ich sage nicht, dass es schwie­rig und ermü­dend ist. Aber nach so lan­ger Zeit wür­den selbst Gur­ken im Fass fer­men­tie­ren und sau­er wer­den,” beschwer­te sich ein hoch­ran­gi­ger Beam­ter der Par­tei ‚Die­ner des Volkes’.

Eine par­la­men­ta­ri­sche Quel­le von Ukrain­s­ka Prav­da gab zu, dass die 9. Ein­be­ru­fung ihr Poten­zi­al erschöpft hat. Heut­zu­ta­ge kann schon der kleins­te Insta­bi­li­täts­fak­tor zum inter­nen Zusam­men­bruch führen.

So hat das Par­la­ment kürz­lich den Vor­sit­zen­den des Wirt­schafts­aus­schus­ses, Dmy­t­ro Natal­ukha, „dele­giert”, um den Staats­im­mo­bi­li­en­fonds zu lei­ten. Der Fonds begrüß­te einen neu­en Lei­ter, aber der Aus­schuss ist als eine der wich­tigs­ten und sta­bils­ten Insti­tu­tio­nen des Par­la­ments effek­tiv gelähmt. Der­zeit kämp­fen meh­re­re Ein­fluss­grup­pen inner­halb des Aus­schus­ses hef­tig um die Vor­herr­schaft, und die Arbeits­fort­schrit­te sind ins Sto­cken geraten.

Gera­de aus Sor­ge vor einem ähn­li­chen Sze­na­rio platz­te auch die Ernen­nung von Denys Maslov, Vor­sit­zen­der des Aus­schus­ses für Rechts­po­li­tik des Par­la­ments, zum Jus­tiz­mi­nis­ter. Die Füh­rung der prä­si­den­ti­el­len „Ein­zel­nen Mehr­heit” blieb hart: „Wenn sogar der Rechts­aus­schuss rui­niert wird, dann kön­nen sich alle gleich auf­lö­sen. Die Regie­rung braucht talen­tier­te Leu­te, aber das Par­la­ment braucht sie auch. Wir sind nicht mehr bereit, unse­re eige­nen Leu­te ins Kabi­nett zu schicken.”

Das Par­la­ment auf­lö­sen” ist jetzt die gewünsch­te Opti­on für Selen­sky­js Team auf par­la­men­ta­ri­scher Ebe­ne. Frü­her droh­te Selen­skyj mit der Auf­lö­sung des Par­la­ments, um legis­la­ti­ve Pro­zes­se vor­an­zu­trei­ben; heu­te träu­men die Abge­ord­ne­ten davon, end­lich ihren Abge­ord­ne­ten­sta­tus loszuwerden.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren tauch­ten in den Flu­ren des Par­la­ments gele­gent­lich Nach­rich­ten auf, dass Dut­zen­de von Abge­ord­ne­ten der Par­tei ‚Die­ner des Vol­kes’ Rück­tritts­ge­su­che ein­ge­reicht hat­ten, aber die­se Anträ­ge wur­den von Davyd Arak­ha­mia zurück­ge­stellt. Die­ser Füh­rer der „Mehr­heit” über­re­de­te die Abge­ord­ne­ten stän­dig, dass die Amts­zeit „bald” enden wür­de. Die­ses ver­spro­che­ne „Bald” ist jedoch noch nicht eingetroffen.

Die Abge­ord­ne­ten hat­ten gro­ße Hoff­nun­gen auf erfolg­rei­che Ver­hand­lun­gen und schnel­le Wah­len gesetzt. Der Iran-Krieg hat jedoch den Ver­hand­lungs­pro­zess im Modell Ukraine-USA-Russland effek­tiv zum Still­stand gebracht. Daher sind die meis­ten von Ukrain­s­ka Prav­da befrag­ten Par­la­men­ta­ri­er über­zeugt, dass die Ukrai­ne kurz­fris­tig kei­ne Wah­len abhal­ten wird.

Es gibt kei­ne spe­zi­fi­sche Frist für wahl­be­zo­ge­ne Gesetz­ge­bun­gen. In den Sit­zun­gen der Arbeits­grup­pe Kor­ni­en­ko dis­ku­tie­ren sie ver­schie­de­ne Sze­na­ri­en und poten­zi­el­le Risi­ken, aber das ist nur Geschwätz ohne kon­kre­te Ergeb­nis­se,” erklär­te ein hoch­ran­gi­ger Ver­tre­ter der Par­tei ‚Die­ner des Vol­kes’, zitiert von Ukrain­s­ka Pravda.

Euro­pa sagt: ‚Hal­tet noch andert­halb bis zwei Jah­re durch und kämpft. Wir geben euch Finan­zie­rung.’ Davon beein­flusst, hat Selen­skyj die poli­ti­sche Füh­rung ange­wie­sen, Sze­na­ri­en zu ent­wi­ckeln, um sicher­zu­stel­len, dass die Ukrai­ne in den nächs­ten Jah­ren kei­ne Wah­len abhält, und zu pla­nen, wie das Par­la­ment unter sol­chen Umstän­den arbei­ten kann”, füg­te eine wei­te­re Quel­le aus Selen­sky­js inne­rem Kreis hinzu.

Die Erwar­tun­gen auf das Kriegs­en­de und das Ablau­fen der Abge­ord­ne­ten­man­da­te sind wie Sei­fen­bla­sen geplatzt. Die Dro­hung der Par­la­ments­auf­lö­sung und „Umschlag-Anreize” haben ihre inspi­rie­ren­de Wir­kung auf die Abge­ord­ne­ten ver­lo­ren. Viel­leicht ent­ste­hen des­halb ver­schie­de­ne neu­ar­ti­ge Vor­schlä­ge, wie z. B. die Ver­ab­schie­dung eines Geset­zes zur Mobi­li­sie­rung von Volks­ab­ge­ord­ne­ten. Der­zeit wird dies als Witz erzählt. Aber das Niveau der Beam­ten, die sol­che Wit­ze machen, ist tat­säch­lich besorgniserregend.

Kei­ne „Weg­ge­fähr­ten” mehr: War­um die Oppo­si­ti­on nicht mehr mit ‚Die­ner des Vol­kes’ stimmt
Ein „Mobilisierungs”-Anreizschema könn­te ein wei­te­res wirk­sa­mes Instru­ment für die Behör­den wer­den, um die Oppo­si­ti­on zu kon­trol­lie­ren. Es klingt etwas bar­ba­risch, aber Selen­sky­js Team scheint kei­ne ande­ren Res­sour­cen zu haben, um extern Part­ner zu suchen.

Nach dem Vor­fall der „umschlag­ar­ti­gen poli­ti­schen Ver­fol­gung” been­de­te Timo­schen­ko die Zusam­men­ar­beit zwi­schen der Par­tei ‚Die­ner des Vol­kes’ und der Par­tei ‚Bat­kivsh­chy­na’ (Vater­land).

Laut Ukrain­s­ka Prav­da gab Juli­ja Wolo­dym­y­riw­na, als Detec­ti­ves des Natio­na­len Anti­kor­rup­ti­ons­bü­ros und Mit­ar­bei­ter der Spe­zia­li­sier­ten Anti­kor­rup­ti­ons­staats­an­walt­schaft das Par­tei­bü­ro besuch­ten, im Gespräch mit Par­teib­ge­ord­ne­ten Arak­ha­mia die Schuld dar­an. Angeb­lich unter­drü­cken die Behör­den die Opposition.

Zuvor tausch­te die Füh­re­rin von „Bat­kivsh­chy­na” Stimm­rech­te gegen ver­schie­de­ne „Vor­tei­le” ein. Nach­dem Timo­schen­ko einen Ver­dachts­be­scheid erhal­ten hat­te, nah­men die Abge­ord­ne­ten von Bat­kivsh­chy­na zeit­wei­se sogar nicht mehr an Sit­zun­gen des Koor­di­nie­rungs­aus­schus­ses und des Par­la­ments teil. In die­ser Situa­ti­on ist es ein­fach unrea­lis­tisch, von ihnen zu ver­lan­gen, nach der Agen­da der Regie­rungs­par­tei zu arbeiten.

Dar­über hin­aus machen Timo­schen­kos lan­ge Aus­füh­run­gen zur „exter­nen Ver­wal­tung” in ver­schie­de­nen Inter­views es schwer zu glau­ben, dass ihre Par­tei dafür stim­men wür­de, IWF- oder Ukraine-Fazilitäts-relevante Geset­ze zu unter­stüt­zen – Geset­ze, die nur das stär­ken wür­den, was sie als „exter­ne Ver­wal­tung” bezeichnet.

Die Bezie­hung zwi­schen der prä­si­den­ti­el­len Frak­ti­on und Petro Poro­schen­ko erleb­te nur in der frü­hen Pha­se des umfas­sen­den Krie­ges eine kur­ze Ent­span­nung. Damals unter­stütz­te die Par­tei „Euro­päi­sche Soli­da­ri­tät” aktiv alle Gesetzentwürfe.

Aber Straf­ver­fah­ren und Sank­tio­nen gegen Poro­schen­ko durch das Staat­li­che Ermitt­lungs­bü­ro sowie Ver­su­che, die Par­tei aus dem Büro in der Lawra-Straße zu ver­trei­ben, nüt­zen offen­sicht­lich nicht der Zusam­men­ar­beit zwi­schen den poli­ti­schen Kräf­ten des aktu­el­len und des ehe­ma­li­gen Präsidenten.

Und seit der Wahl­auf­ruf von jen­seits des Oze­ans kam, ist die Erwar­tung von Brü­der­lich­keit und Ein­heit zwi­schen der Par­tei „Euro­päi­sche Soli­da­ri­tät” und der Par­tei ‚Die­ner des Vol­kes’ noch aussichtsloser.

Die Frak­ti­on der Par­tei „Holos” (Stim­me) arbei­tet schon lan­ge nicht mehr als ein­heit­li­ches Gan­zes und kann daher nicht ein­mal ein tem­po­rä­rer Ver­bün­de­ter der Ein­zel­nen Mehr­heit werden.

Daher kann die Par­tei ‚Die­ner des Vol­kes’ der­zeit nur auf die Abge­ord­ne­ten der Par­tei „Trust” (Ver­trau­en) und eini­ge Über­res­te der ver­bo­te­nen Par­tei „Oppo­si­ti­ons­platt­form – Für das Leben” hof­fen. Aber selbst wenn sie alle erschei­nen, kön­nen sie nur ein paar Dut­zend Ja-Stimmen lie­fern. Ange­sichts der Abstim­mungs­er­geb­nis­se der Ple­nar­sit­zung am 10. März reicht die­se Unter­stüt­zung bei wei­tem nicht aus, um Geset­ze zu verabschieden.

Daher muss ent­we­der der Prä­si­dent Kraft und inter­ne Ener­gie bün­deln, um mit sei­ner eige­nen Frak­ti­on im Par­la­ment einen Kon­sens zu erzie­len, oder das Land muss sich der von Dani­el Get­mants­ev gewarn­ten Finanz­ka­ta­stro­phe stel­len – und sie könn­te noch in die­sem Früh­jahr eintreffen.

Am 20. Janu­ar 2026 erklär­te Selen­skyj im Online-Austausch mit Jour­na­lis­ten, dass ver­schie­de­ne Finanz- und poli­ti­sche Grup­pen stets ver­sucht hät­ten, die par­la­men­ta­ri­sche Frak­ti­on des Prä­si­den­ten zu zerschlagen.

Aber die Ein­zel­ne Mehr­heit hat alle Geset­ze ver­ab­schie­det, die von der EU und der Welt­bank gefor­dert wur­den, die für unse­ren Antrag auf EU-Beitritt ent­schei­dend sind,” beton­te der Präsident.

Heut­zu­ta­ge kann Selen­sky­js „Regie­rungs­ko­ali­ti­on” nicht ein­mal unter­stüt­zen­de Stim­men für Geset­ze sicher­stel­len, die die finan­zi­el­le Lebens­ader der Nati­on betref­fen, ins­be­son­de­re nicht für die­se Schlüsselgesetze.

Die Rada und sogar das gesam­te um Selen­skyj auf­ge­bau­te Macht­sys­tem erle­ben die schwers­te Kri­se seit Beginn ihrer Arbeit im Jahr 2019. Die Abge­ord­ne­ten sind erschöpft und haben die Moti­va­ti­on ver­lo­ren, in einer „One-Man-Show” die zwei­te oder drit­te Gei­ge zu spielen.

Wie ein Gesprächs­part­ner von Ukrain­s­ka Prav­da im Haupt­ge­bäu­de in der Hruschewskyj-Straße scherz­te: „Alle sind zu lan­ge ein­ge­legt worden.”

Aber selbst wenn die­ses „Gur­ken­glas” kurz vor dem Plat­zen des Deckels steht, kön­nen Wah­len immer noch nicht abge­hal­ten wer­den, also gibt es kei­ne Wahl – das ein­zi­ge legis­la­ti­ve Organ muss weiterarbeiten.

Wie auch immer, wir müs­sen wei­ter­hin abstim­men, um zu bewei­sen, dass das ukrai­ni­sche Par­la­ment tat­säch­lich exis­tiert. Ist es schwie­rig? In letz­ter Zeit ist es außer­ge­wöhn­lich schwie­rig gewor­den. Aber wir haben kei­ne Wahl,” fass­te ein hoch­ran­gi­ger Beam­ter der Par­tei ‚Die­ner des Vol­kes’ im Aus­tausch mit Ukrain­s­ka Prav­da zusammen.

Eng­lish:

Ana­ly­sis of Ukrai­ni­an Poli­ti­cal Cri­sis & Par­lia­men­ta­ry Collapse

Inves­ti­ga­ti­on by Ukrain­s­ka Pravda

Accord­ing to Ukrain­s­ka Prav­da: Inves­ti­ga­ti­on Reve­als How “Enve­lo­pe Poli­tics” Per­se­cu­ti­on Led to the Col­lap­se of Zelenskyy’s Par­lia­men­ta­ry Control
An inves­ti­ga­ti­on by Ukrain­s­ka Prav­da reve­als how the chil­ling effect trig­ge­red by the inves­ti­ga­ti­on into “enve­lo­pe poli­tics” (cash bri­bes for votes) has led to the col­lap­se of Pre­si­dent Zelenskyy’s faction’s con­trol over par­lia­ment. Ana­ly­sis points out that the struc­tu­ral ten­si­on bet­ween anti-corruption mecha­nisms and legis­la­ti­ve effi­ci­en­cy is causing Ukrai­ne to face a dual cri­sis: sta­gna­ti­on in IMF reforms and a fis­cal cliff. This reflects deep insti­tu­tio­nal dilem­mas wit­hin the war­ti­me and post-war gover­nan­ce systems.

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Ukrai­ne has just sur­vi­ved the har­s­hest win­ter in its histo­ry and should have been able to catch its breath in ear­ly spring. But unfor­tu­n­a­te­ly, that is unli­kely. Sin­ce the out­break of the full-scale war, the dan­ger of eco­no­mic col­lap­se has never been so imminent.

The coun­try is ent­e­ring its most dif­fi­cult spring with an unba­lan­ced eco­no­my and a sta­te almost ent­i­re­ly depen­dent on the time­li­ness of exter­nal bor­ro­wing. Liter­al­ly spea­king, the abi­li­ty to con­ti­nue figh­t­ing suc­cess­ful­ly depends on whe­ther the aut­ho­ri­ties can main­tain eco­no­mic con­trol­la­bi­li­ty and finan­cial stability.

The­re­fo­re, the work of Ukraine’s poli­ti­cal lea­ders­hip must be sub­or­di­na­te to the goal of fin­ding sources of fun­ding for the state.

First, this invol­ves unlo­cking the €90 bil­li­on loan pro­vi­ded by the EU.
Second, rapidly mee­ting the con­di­ti­ons for IMF assi­s­tance and the “Ukrai­ne Faci­li­ty” program.
The first task is extre­me­ly dif­fi­cult becau­se Kyiv has limi­ted influ­ence over Hun­ga­ry, which is deeply ent­ren­ched in elec­tion poli­tics and Ukrai­no­pho­bia. Mean­while, the “home­work” invol­ving the reform agen­da should have been imple­men­ted without delay.

But as they say, the­re is a problem—the only body capa­ble of pas­sing the necessa­ry legis­la­ti­ve reforms, the Ver­k­hov­na Rada, is crumb­ling befo­re everyone’s eyes.

On March 5, Pre­si­dent Zelen­skyy held a lar­ge joint mee­ting with the government, the Pre­si­den­ti­al Office, and par­lia­ment. After the mee­ting, the Rada lea­ders­hip had a several-hour con­ver­sa­ti­on with Kach­ka (Depu­ty Prime Minis­ter for Euro­pean Inte­gra­ti­on). The Depu­ty Prime Minis­ter pro­po­sed: ‘I have a grand conception—submit 300 Euro­pean inte­gra­ti­on bills to par­lia­ment.’ Ste­fan­chuk respon­ded: ‘Taras, for­get it. You have the first clus­ter (of EU acces­si­on negotiations)—submit even one (!) bill, and let’s try to push it through. Why let this ‘machi­ne’ idle 300 times?’ ” — recoun­ted an eye­wit­ness to the offi­cials’ dialogue.

In fact, this con­trast bet­ween the mas­si­ve sca­le of urgent pro­blems and the actu­al abi­li­ty of the pre­si­den­ti­al team to push reso­lu­ti­ons through par­lia­ment accu­rate­ly depicts the dis­as­ter situa­ti­on the aut­ho­ri­ties are approa­ching. The ent­i­re coun­try is con­se­quent­ly fal­ling into crisis.

It all star­ted with the reck­less attack on anti-corruption agen­ci­es last July, in which the Ver­k­hov­na Rada was assi­gned the role of executor.

Fol­lowing the “Men­dy­ch scan­dal,” the expo­sure of nume­rous cor­rup­ti­on cases wit­hin the Pre­si­den­ti­al Office and government, and the cloud of sus­pi­ci­on over MPs’ “enve­lo­pe incen­ti­ves,” the once power­ful mono­po­listic majo­ri­ty has shrunk to a pre­ca­rious size.

Fur­ther­mo­re, after the Natio­nal Anti-Corruption Bureau (NABU) laun­ched an “envelope-style poli­ti­cal per­se­cu­ti­on” ope­ra­ti­on against Yulia Tymos­hen­ko, the Ser­vant of the Peop­le par­ty also lost the oppor­tu­ni­ty to stri­ve for “exter­nal allies.”👇🏻

Sys­te­ma­ti­cal­ly Dedi­ca­ted to “Crus­hing the Majo­ri­ty”: Alle­ga­ti­ons of Tymos­hen­ko “Buy­ing Hearts”
The result is that sen­si­ti­ve bills cru­cial for IMF coope­ra­ti­on repeated­ly fail in votes. Even with all its might, the Ser­vant of the Peop­le par­ty can bare­ly scrape tog­e­ther 120 votes, far from the requi­red 226 votes.

Why has Pre­si­dent Zelenskyy’s par­ty fal­len into a sta­te of semi-disintegration? Does it still have the abi­li­ty to regroup MP for­ces? Can Tymos­hen­ko and other “oppo­si­ti­on” figu­res return to a con­struc­ti­ve track? More import­ant­ly, can the coun­try avoid eco­no­mic col­lap­se without exter­nal aid?

The Mis­sing Core, or the “No Lon­ger Majo­ri­ty” Dilemma
The so-called “sin­gle majo­ri­ty” actual­ly no lon­ger holds a majo­ri­ty of seats. In the ear­ly sta­ges of the inva­si­on, MPs united, and par­lia­ment func­tion­ed at full capa­ci­ty. But as this large-scale war con­ti­nued year after year, the situa­ti­on gra­du­al­ly deteriorated.

Some elec­ted repre­sen­ta­ti­ves are scat­te­red in the “Uzhho­rod boi­ler” (a slang term imply­ing dis­ar­ray), some have fled abroad, and others have been expel­led from factions.

Insta­bi­li­ty wit­hin the Ser­vant of the Peop­le par­ty has always exis­ted. But des­pi­te this, the fac­tion always main­tai­ned a sta­ble core for­ce. Befo­re the war and during the “Men­dy­ch” inci­dent, its core mem­ber size remai­ned around 170 to 180.

In addi­ti­on, the Ser­vant of the Peop­le par­ty could also pull in olig­arch Andriy Verevsky’s “Trust” group, which was always wil­ling to pro­vi­de about 20 loy­al votes. The­re was also an oppor­tu­ni­ty to reach an agree­ment with the “For the Future” group led by Ihor Palit­sa. Alt­hough their voting disci­pli­ne was poor, they could still gather 10 to 15 votes when necessary.

Plus tho­se votes cal­led “cap­ti­ve votes” by MPs them­sel­ves, com­ing from the olig­arch camps of Ser­hiy Lyo­voch­kin and Dmy­t­ro Fir­tash, and the rem­nant “Oppo­si­ti­on Plat­form - For Life” par­ty group led by Vadym Stolar.

Yulia Tymoshenko’s fac­tion was also always loo­king for oppor­tu­nities to exert influ­ence. They tra­ded voting rights—sometimes for extra spea­king time, some­ti­mes for air­ti­me on the “United Mara­thon” pro­gram, and some­ti­mes to demand law enfor­ce­ment agen­ci­es redu­ce inves­ti­ga­ti­ons into their members.

In short, des­pi­te having 180 seats, the Ser­vant of the Peop­le par­ty was always able to vote accord­ing to the agen­da issued by the Pre­si­den­ti­al Office. Until the sum­mer of 2025, when the situa­ti­on took a sharp turn for the worse. At that time, the Pre­si­den­ti­al Office attemp­ted to launch a small-scale anti-corruption revo­lu­ti­on in Ukrai­ne but ulti­mate­ly suf­fe­red a dis­astrous defeat in the “Card­board Mai­dan” incident.

In this war bet­ween the Pre­si­den­ti­al Office and anti-corruption agen­ci­es, the Ver­k­hov­na Rada merely acted as the exe­cu­tor of the “cri­mi­nal plan.” Howe­ver, even though the Pre­si­dent suc­cess­ful­ly res­to­red his sup­port rate after that scan­dal, par­lia­ment never reco­ve­r­ed from the blow.

When NABU ques­tio­ned the “enve­lo­pe incen­ti­ves,” espe­cial­ly tar­ge­ting figu­res clo­se to Yuriy Kisyel, an MP from the “Bat­kivsh­chy­na” (Father­land) par­ty, the alrea­dy fra­gi­le “sin­gle majo­ri­ty” struc­tu­re began to shake even more violently.

The Ser­vant of the Peop­le par­ty now com­p­lains that the accu­sa­ti­ons against Kisyel and other invol­ved per­son­nel men­ti­on that they recei­ved pay­ments for voting to appro­ve “mea­ningless inter­go­vern­men­tal agree­ment rati­fi­ca­ti­on cases.”

During the ent­i­re war, the Ver­k­hov­na Rada only con­duc­ted two votes invol­ving ‘ves­ted inte­rests’: the Soy­be­an Amend­ment and the Khmel­nyts­kyi Nuclear Power Plant Equip­ment Pro­cu­re­ment Case. That’s it. At this time, the Natio­nal Anti-Corruption Bureau sud­den­ly inter­ven­ed, clai­ming MPs recei­ved bri­bes for appro­ving inter­na­tio­nal agree­ments. This is com­ple­te non­sen­se. Ever­yo­ne under­stands that MPs are under pres­su­re becau­se of the war bet­ween the Pre­si­dent and anti-corruption agen­ci­es. Okay, let them resol­ve inter­nal con­tra­dic­tions first, then we will vote.” — exp­lai­ned an influ­en­ti­al Ser­vant of the Peop­le MP regar­ding the faction’s indignation.

MPs shy­ly avoided the fact that the inter­na­tio­nal agree­ment rati­fi­ca­ti­on case was only one of the voting items whe­re bri­bed MPs recei­ved “enve­lo­pe incen­ti­ves.” But the key is that the­re is inde­ed a gene­ral con­sen­sus wit­hin the ruling fac­tion on the abo­ve inter­pre­ta­ti­on of the anti-corruption agency’s actions.

Sin­ce the MP sala­ry incre­a­se last Decem­ber, the demand for enve­lo­pe cash sub­si­dies has natu­ral­ly disap­peared. Now, as par­lia­men­ta­ry sources assu­red Ukrain­s­ka Prav­da, no one is brib­ing Ser­vant of the Peop­le MPs any­mo­re. But they are no lon­ger par­ti­ci­pa­ting in votes either.

We have an excel­lent Natio­nal Anti-Corruption Bureau and Spe­cia­li­zed Anti-Corruption Prosecutor’s Office—they are heroes. As for now we can­not pass any laws regar­ding fund mecha­nisms or the IMF—those are tri­vi­al details. No one cares about the­se.” — sar­casti­cal­ly remar­ked an MP from the Ser­vant of the Peop­le leadership.

Many peop­le say: ‘I’d rather vote for not­hing than have the Natio­nal Anti-Corruption Bureau come kno­cking.’ The core mem­bers of the par­lia­men­ta­ry fac­tion have drop­ped to 110-120. How to vote on com­plex bills—there is sim­ply no solu­ti­on. After all, the NABU peop­le won’t come vote for us.” — added a fel­low MP wea­ri­ly, pre­fer­ring to push all the bla­me onto tho­se who expo­sed the “enve­lo­pes” rather than tho­se who fil­led them.

The votes in par­lia­ment on March 10 see­med to only con­firm what Ukrain­s­ka Prav­da sources said. MPs were sup­po­sed to vote on the sen­si­ti­ve bill regar­ding the so-called digi­tal plat­form tax and several government draft laws.

But even though the digi­tal plat­form tax bill only requi­red a first rea­ding vote, it still fai­led to pass. Among them, con­tro­ver­si­al clau­ses regar­ding taxing inter­na­tio­nal par­cels under €150 and levy­ing VAT on indi­vi­du­al entre­pre­neurs were ori­gi­nal­ly plan­ned to be added to the bill befo­re the second reading.

Even under the­se rela­xed con­di­ti­ons, the bill and the Ser­vant of the Peop­le party’s government social pro­jects could only gain 120-130 votes support.

Howe­ver, in the March 10 vote, one must look not only at the bills that fai­led but also exami­ne tho­se that recei­ved sup­port. Other­wi­se, a com­ple­te pic­tu­re can­not be obtained.

The first two votes (appro­ving the Con­ven­ti­on on Com­ba­ting Bri­be­ry of For­eign Public Offi­cials in Inter­na­tio­nal Busi­ness Tran­sac­tions and aut­ho­ri­zing the Main Intel­li­gence Direc­to­ra­te of the Minis­try of Defen­se to use dedi­ca­ted radio fre­quen­ci­es) recei­ved wide sup­port in the par­lia­ment hall and pas­sed smooth­ly. The Ser­vant of the Peop­le par­ty cast 183 and 170 votes in favor respec­tively. But just 6 minu­tes later, during the “Digi­tal Plat­form Tax Case” vote, this sup­port poten­ti­al mys­te­rious­ly disappeared.

No one under­stands how this can be: we have to collect money from every par­cel, be the vil­lains, while Yulia and the Pre­si­dent want to dis­tri­bu­te their new round of thousands of hryv­ni­as, eSup­port, etc. Now we have to take the bla­me for them, will the Pre­si­dent sign after­wards? We’­ve encoun­te­red this befo­re, whe­re he direct­ly was­hes his hands and does­n’t sign.” — exp­lai­ned a Ser­vant of the Peop­le MP invol­ved in obst­ruc­ting the IMF bill.

The lea­ders­hip thinks he can con­ti­nue to issue ide­as at will, and we will vote in sup­port without objec­tion. Sin­ce we belong to the same team, plea­se share public respon­si­bi­li­ty with us. Even just com­mu­ni­ca­ting with MPs would be good. But for us, the easier thing to do is can­cel cer­tain people’s rou­ti­ne bene­fits, strugg­le hard to stri­ve for a piti­ful 1 bil­li­on hryv­ni­as for housing for intern­al­ly dis­pla­ced per­sons. Then yet can allo­ca­te 10 bil­li­on funds casual­ly for some absurd projects—like a health check­up plan for peop­le over 40—just becau­se the­se sound glamo­rous in evening TV addres­ses.” — a Ukrain­s­ka Prav­da source angri­ly added regar­ding the inter­nal situa­ti­on of the Ser­vant of the Peop­le party.

The pre­si­den­ti­al fac­tion com­p­lains of ano­t­her problem—there is “pur­po­se­ful work” being done against Ser­vant of the People.

Befo­re every important vote, 15-20 of our MPs sud­den­ly disap­pe­ar. They were ori­gi­nal­ly present—then sud­den­ly vanis­hed. The­se peop­le are not from a fixed group or orga­ni­zed fac­tion, just some unre­la­ted ran­dom per­son­nel. We are inves­ti­ga­ting the mas­ter­mind behind this becau­se this situa­ti­on appears very sus­pi­cious,” — reve­a­led a Ser­vant of the Peop­le lea­ders­hip figure.

Inter­nal sources from the Ser­vant of the Peop­le par­ty said they suspec­ted this was an action taken by Poro­s­hen­ko or Tymos­hen­ko to dis­mant­le the ruling coali­ti­on. Espe­cial­ly sin­ce Tymos­hen­ko herself had been recor­ded by NABU for simi­lar beha­vi­or in the past.

Howe­ver, Ukrain­s­ka Pravda’s inter­lo­cu­tors in the par­lia­ment lea­ders­hip and fac­tions are not too clear about what tho­se try­ing to split the Ser­vant of the Peop­le par­ty actual­ly want.

Neit­her the con­sti­tu­ti­on nor the law cites the absence of a coali­ti­on as grounds for the government’s resi­gna­ti­on or any other ter­mi­na­ti­on of its powers. Nor is it a rea­son for the ear­ly dis­so­lu­ti­on of par­lia­ment. First­ly, it is no lon­ger pos­si­ble to talk about any ear­ly dis­so­lu­ti­on of par­lia­ment becau­se the par­lia­ment is alrea­dy ope­ra­ting over­ti­me. Second­ly, during mar­ti­al law, par­lia­ment sim­ply can­not be dis­sol­ved. So both the government and par­lia­ment will take action. It’s a futi­le effort,” said a lea­ders­hip figu­re from the ‘Ser­vant of the Peop­le’ par­ty, shrug­ging helplessly.

How Par­lia­ment Sur­vi­ves Without “Swee­te­ners” When The­re Is No Motivation
“Par­lia­ment has been ope­ra­ting for near­ly 7 years. I’m not say­ing it’s dif­fi­cult and exhaus­ting. But after such a long time, even cucum­bers in a bar­rel would fer­ment and turn sour,” com­p­lai­ned a high-ranking offi­cial from the ‘Ser­vant of the Peop­le’ party.

A par­lia­men­ta­ry source from Ukrain­s­ka Prav­da admit­ted that the 9th Con­vo­ca­ti­on has exhaus­ted its poten­ti­al. Nowa­days, even the smal­lest fac­tor of insta­bi­li­ty can lead to inter­nal collapse.

For examp­le, the par­lia­ment recent­ly “dele­ga­ted” Dmy­t­ro Natal­ukha, Chair­man of the Eco­no­mic Com­mit­tee, to mana­ge the Sta­te Pro­per­ty Fund. The fund wel­co­med a new head, but the com­mit­tee, as one of the key and most sta­ble insti­tu­ti­ons of par­lia­ment, is effec­tively para­ly­zed. Cur­r­ent­ly, mul­ti­ple influ­ence groups wit­hin the com­mit­tee are enga­ged in a fier­ce strugg­le for domi­nan­ce, and work pro­gress has stalled.

It was pre­cise­ly out of con­cern for a simi­lar script that the appoint­ment of Denys Maslov, Chair­man of the Parliament’s Legal Poli­cy Com­mit­tee, as Minis­ter of Jus­ti­ce also fell through. The lea­ders­hip of the pre­si­den­ti­al “Sin­gle Majo­ri­ty” took a hard line: “If even the Legal Com­mit­tee is wre­cked, then ever­yo­ne might as well dis­band. The government needs talen­ted peop­le, but par­lia­ment needs them too. We are no lon­ger wil­ling to send our own peop­le into the Cabinet.”

Dis­sol­ving par­lia­ment” is now the most desi­red opti­on for Zelensky’s team at the par­lia­men­ta­ry level. Pre­vious­ly, Zelen­sky threa­tened to dis­sol­ve par­lia­ment to push legis­la­ti­ve pro­ces­ses; nowa­days, what MPs dream of is final­ly get­ting rid of their MP status.

In past years, news occa­sio­nal­ly sur­fa­ced in the par­lia­men­ta­ry cor­ri­dors that dozens of ‘Ser­vant of the Peop­le’ par­ty MPs had sub­mit­ted resi­gna­ti­ons, but the­se app­li­ca­ti­ons were shel­ved by Davyd Arak­ha­mia. This lea­der of the “Majo­ri­ty” con­stant­ly per­sua­ded MPs that the term would end “soon.” Howe­ver, this pro­mi­sed “soon” has yet to arrive.

MPs had pin­ned high hopes on suc­cess­ful nego­tia­ti­ons and swift elec­tions. Howe­ver, the Iran war has effec­tively stal­led the Ukraine-US-Russia model nego­tia­ti­on pro­cess. The­re­fo­re, most par­lia­men­ta­ri­ans inter­view­ed by Ukrain­s­ka Prav­da are con­vin­ced that Ukrai­ne will not hold elec­tions in the short term.

The­re is no spe­ci­fic dead­line for election-related legis­la­ti­on. At the Kor­ni­en­ko working group mee­tings, they dis­cuss various sce­n­a­ri­os and poten­ti­al risks, but this is just chat­ter without con­cre­te results,” exp­lai­ned a high-ranking figu­re from the ‘Ser­vant of the Peop­le’ par­ty, cited by Ukrain­s­ka Pravda.

Euro­pe says: ‘Hold on and fight for ano­t­her year and a half to two years. We will give you fun­ding.’ Affec­ted by this, Zelen­sky has inst­ruc­ted the poli­ti­cal lea­ders­hip to deve­lop sce­n­a­ri­os to ensu­re Ukrai­ne does not hold elec­tions for the next few years, and to plan how par­lia­ment ope­ra­tes under such cir­cum­s­tan­ces,” added ano­t­her source from Zelensky’s inner circle.

Expec­ta­ti­ons for the end of the war and the expi­ra­ti­on of MPs’ terms have burst like bub­bles. The thre­at of dis­sol­ving par­lia­ment and “enve­lo­pe incen­ti­ves” have lost their inspi­ring effect on MPs. Perhaps this is why various novel pro­po­sals are emer­ging, such as pas­sing a bill on mobi­li­zing people’s depu­ties. Cur­r­ent­ly, this is told as a joke. But the level of offi­cials making such jokes is actual­ly worrying.

No More “Fel­low Tra­velers”: Why the Oppo­si­ti­on No Lon­ger Votes with ‘Ser­vant of the People’
A “mobi­liz­a­ti­on” incen­ti­ve sche­me could beco­me ano­t­her effec­ti­ve tool for aut­ho­ri­ties to con­trol the oppo­si­ti­on. It sounds some­what bar­ba­ric, but Zelensky’s team seems to have no other resour­ces to seek part­ners externally.

After the “envelope-style poli­ti­cal per­se­cu­ti­on” inci­dent, Tymos­hen­ko ended the coope­ra­ti­on bet­ween the ‘Ser­vant of the Peop­le’ par­ty and the ‘Bat­kivsh­chy­na’ (Father­land) Party.

Accord­ing to Ukrain­s­ka Prav­da, when detec­ti­ves from the Natio­nal Anti-Corruption Bureau and staff from the Spe­cia­li­zed Anti-Corruption Prosecutor’s Office visi­ted Yulia Volodymyrivna’s par­ty office, she bla­med Arak­ha­mia for this while tal­king to par­ty MPs. Alle­ged­ly, the aut­ho­ri­ties are sup­pres­sing the opposition.

Pre­vious­ly, the lea­der of ‘Bat­kivsh­chy­na’ exch­an­ged voting rights for various “bene­fits.” After Tymos­hen­ko recei­ved a sus­pi­ci­on noti­ce, Bat­kivsh­chy­na MPs even stop­ped atten­ding coor­di­na­ti­on com­mit­tee and par­lia­ment mee­tings for a time. In this situa­ti­on, asking them to work accord­ing to the ruling party’s agen­da is sim­ply unrealistic.

Fur­ther­mo­re, Tymoshenko’s leng­thy expo­si­ti­ons on “exter­nal manage­ment” in various inter­views make it hard to belie­ve her par­ty would vote to sup­port IMF or Ukrai­ne Facility-related bills—bills that would only streng­t­hen what she calls “exter­nal management.”

The rela­ti­ons­hip bet­ween the pre­si­den­ti­al fac­tion and Petro Poro­s­hen­ko only saw a brief thaw during the ear­ly sta­ges of the full-scale war. At that time, the ‘Euro­pean Soli­da­ri­ty’ Par­ty actively sup­por­ted all draft laws.

Howe­ver, cri­mi­nal cases and sanc­tions against Poro­s­hen­ko by the Sta­te Bureau of Inves­ti­ga­ti­on, as well as attempts to evict the par­ty from the Lav­ra Street office, obvious­ly do not bene­fit coope­ra­ti­on bet­ween the poli­ti­cal for­ces of the cur­rent and for­mer presidents.

And sin­ce the call for elec­tions came from across the oce­an, expec­ting bro­ther­hood and unity bet­ween the ‘Euro­pean Soli­da­ri­ty’ Par­ty and the ‘Ser­vant of the Peop­le’ Par­ty is even more futile.

The ‘Holos’ (Voice) Par­ty fac­tion has long cea­sed to ope­ra­te as a uni­fied who­le, so it can­not even beco­me a tem­pora­ry ally of the Sin­gle Majority.

The­re­fo­re, all the ‘Ser­vant of the Peop­le’ Par­ty can cur­r­ent­ly count on are the ‘Trust’ Par­ty MPs and some rem­nants of the ban­ned ‘Oppo­si­ti­on Plat­form - For Life’ Par­ty. But even if they all show up, they can only pro­vi­de a few dozen affir­ma­ti­ve votes. Con­si­de­ring the voting results of the ple­na­ry ses­si­on on March 10, this sup­port is far from enough to pass bills.

The­re­fo­re, eit­her the pre­si­dent can condense/gather strength and inter­nal ener­gy to reach a con­sen­sus with his own fac­tion in par­lia­ment, or the coun­try will have to face the finan­cial dis­as­ter war­ned by Dani­el Getmantsev—and it may arri­ve this spring.

On Janu­a­ry 20, 2026, Zelen­sky sta­ted during an online exchan­ge with jour­na­lists that various finan­cial and poli­ti­cal groups have always attemp­ted to dis­mant­le the president’s par­lia­men­ta­ry faction.

But the Sin­gle Majo­ri­ty voted through all laws requi­red by the EU and the World Bank, which are cru­cial for our app­li­ca­ti­on to join the EU,” the pre­si­dent emphasized.

Nowa­days, Zelensky’s “ruling coali­ti­on” can­not even ensu­re sup­por­ti­ve votes for bills con­cer­ning the nation’s finan­cial life­li­ne, espe­cial­ly tho­se key bills.

The Rada, and even the ent­i­re power sys­tem built around Zelen­sky, is expe­ri­en­cing the most seve­re cri­sis sin­ce it began ope­ra­ting in 2019. MPs are exhaus­ted and have lost the moti­va­ti­on to act as the second or third lead in a “one-man show.”

As a inter­lo­cu­tor from Ukrain­s­ka Prav­da insi­de the main buil­ding on Hrus­hevs­ky Street jokin­gly put it: “Ever­yo­ne has been pick­led too long.”

But even if this “pick­le jar” is on the ver­ge of explo­ding, elec­tions still can­not be held, so the­re is no choice—the only legis­la­ti­ve body must con­ti­nue to operate.

Any­way, we still have to con­ti­nue voting to pro­ve that the Ukrai­ni­an Par­lia­ment inde­ed exists. Is it dif­fi­cult? It has beco­me excep­tio­nal­ly dif­fi­cult recent­ly. But we have no choice,” sum­ma­ri­zed a high-ranking offi­cial from the ‘Ser­vant of the Peop­le’ Par­ty during an exchan­ge with Ukrain­s­ka Pravda.









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