Wenn das Atlantic Council mit Alpbach spricht, …

16. April 2026

Pro­fi­tiert in Öster­reich ja vor allem der Standard.

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Weil dann kann der wie­der sei­ne Bericht­erstat­tung um 180 Grad dre­hen, und sorgt dafür, dass er dem Rau­scher noch ein laaaaaaa­an­ges und erfüll­tes Leben bie­ten kann, also wenn der Stan­dard auch hie und da mal wie­der Exper­ten wie Ben Hod­ges ein­la­den tut. (Tut sagt man nicht! Ach komm, hier in dem Fall, …) Auf die auch das ZDF heu­te wie­der ver­traut, … (Nach ein biss­chen Moderatoren-Karusell geht das schon.)

Was wär der HURENDRECKSSTANDARD nur ohne sei­ne Alp­bach Connections.

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So funk­tio­niert in Öster­reich Sys­tem­er­halt. Also im Qualitätsjournalismus.

Gut, aber wer ist jetzt schon wie­der Tom Tugend­hat, wer­den sie sich fra­gen, und vor allem, war­um schreibt der mit Veit Deng­ler einen Artikel, …

Gut, dass sie fra­gen, das ist der hipps­te Instagram-MP der Bri­ti­schen Tories - gut und UK Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter war der auch einmal:

https://www.facebook.com/tomtugendhat/videos/winter-is-coming-and-were-already-short-of-energy-that-means-rising-prices-and-i/949046571447770/

Der uns erklärt was “Win­ter is com­ing” denn in der Über­schrift des Stan­dard zu suchen hat, jetzt im Spät­früh­ling in Europa.

Wobei dahin­ter dann gleich schon der Phil­ip­pe Nar­val steht, der es schon an der Zeit fin­det Social Media zu verbieten -

weil das funk­tio­niert so:

Der Phil­ip­pe Nar­val hat dem Veit Deng­ler gesagt, er soll dem Tom Tugend­hat in Lon­don sagen: “Tom, geh du vor­an - auf Insta, …”

Und da weiß der Stan­dard halt, dass er sei­nen Jour­na­lis­mus wie­der um 180 Grad mit Hife der Blatt­li­nie dre­hen muss, weil er sonst unter kom­men­den gesell­schaft­li­chen Zwän­gen nicht überlebt.

Und damit ist in Öster­reich dann wie­der die Ent­schei­dungs­struk­tur der Intel­li­gen­zia geret­tet, die den Qua­li­täts­stan­dard im Print Abo abon­niert hat.

Weil die sind schon alt, und wür­den gar­nicht wis­sen, wie man ein Abo kündigt.

Was ein Glück für den Stan­dard gibt es die Alpbach-Connection.

edit: Gut sagen sie jetzt, aber ich weiß ja als durch Qua­li­täts­jour­na­lis­mus infor­mier­ter Bür­ger in Deutsch­land nicht, was Moderatoren-Karussell bedeu­tet, könn­ten sie mir viel­leicht als Feierabend-DJ auch ein­mal erklären.

Klar kann ich. Sie haben die Wahl, ob sie die 40 Sekun­den Vari­an­te, oder doch das Quel­len­vi­deo in vol­ler Län­ge bevorzugen:


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Grüs­se an den ECFR bitte.

edit: Dem Stan­dard Leser fetzts dabei grad a Siche­rung und der pos­tet jetzt non­se­qui­turs wie: 

Euro­pa befin­det sich in einer Posi­ti­on bemer­kens­wer­ter Schwä­che.“ Das ist eine lee­re Phra­se, die an der Rea­li­tät vorbeigeht!”

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Kommt auch schon sehr gut an.

Ich hab das mal gra­phisch aufbereitet:

Das ist das GDP growth dif­fe­ren­cial zu den US in den letz­ten 25 Jah­ren in Fünf-Jahres Seg­men­ten (des is ja so ähn­lich wie Regie­rungs­pe­ri­oden im dem bes­ten aller Polit­sys­te­me, der Demokratie):

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Also, mei­ne Erwerbsjugend.

Gut, der Stan­dard­le­ser sieht das prag­ma­ti­scher, was sind schon 15 Jah­re rela­ti­ve decli­ne… Die nie mehr auf­hö­ren (irgend­was mit Demo­gra­phie und R&D Invest­ments die nie­mand mehr in Euro­pa getä­tigt hat, ich weiß auch nicht, …)

Gut, aber da sind die Gra­du­en­ten auf der Y Ach­se so komisch, wie fixen wir denn das?

Hier, bei der sel­ben “US in decli­ne” US growth base­li­ne, ist das das Wachs­tums­dif­fe­ren­zi­al Euro­pas zu den US und das des Asia Paci­fic Raums zu den US:

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Und hier bei bei der sel­ben “US in decli­ne” US growth base­li­ne, ist das das Wachs­tums­dif­fe­ren­zi­al Euro­pas zu den US und das der Emer­ging and Deve­lo­ping eco­no­mies zu den US:

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Sehen sie, das ist gleich so viel anschau­li­cher, als wenn wir ein­fach nur die REAL GDP growth chart des IMF nehmen…

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Uns gehts ja nicht schlecht - und wenn wir dazu noch die Zukunfts­pro­gno­se der NZZ heu­te nehmen:

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Dann wis­sen wir, dass der Stan­dard nie wie­der was ande­res braucht als sei­ne Standard-Redakteure. Die die Welt nicht mehr verstehen.

Guy Laron lehrt an der Hebräi­schen Uni­ver­si­tät in Jeru­sa­lem Geschich­te und Inter­na­tio­na­le Bezie­hun­gen. Er ver­öf­fent­lich­te Bücher zum Sechs­ta­ge­krieg und zum Suez-Krieg. Sein neu­es Buch, «Oil Wars», erscheint im Oktober.

Gut, was uns dann aber gleich zu einer sys­te­mi­sche­ren Fra­ge bringt, war­um soll­te der Stan­dard Leser auch die Welt um sich rum verstehen?

Per­len vor die Säue. Nicht?

Der Stan­dard weiß ein­fach - der Veit Deng­ler und die­ser ehe­ma­li­ge Tories UK Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter, das sind ein­fach ganz böse Rus­sen­freun­de, von denen lass ich mir mei­nen Abstieg nicht kaputtmachen!

So gese­hen erfüllt der Stan­dard auch schon wie­der eine gesell­schaft­li­che Funk­ti­on, … Wo der Online­stan­dard ja im Gegen­satz zu allen ande­re Öster­rei­chi­schen Qua­li­täts­me­di­en gra­tis ist, damit ihn auch die Armen lesen können.

Jo mei, sagt der Stan­dard­le­ser - ein Pro­zent mehr Infla­ti­on… Das hol ich mir in mei­nen Lohn­ver­hand­lun­gen sofort wie­der rein, ich mein die US haben ja auch 8% Neu­ver­schul­dung pro Jahr.

edit: When in doubt, Mexi­ko und Kolum­bi­en sind ja auch sooo schön, …

When in doubt, ORF. Head­line Artikel.

Auch auf der Web­site der Tou­ris­mus­mes­se WTM ist zu lesen: „Der jüngs­te inter­na­tio­na­le Hype um die Krea­tiv­wirt­schaft Latein­ame­ri­kas – von der puer­to­ri­ca­ni­schen Musik Bad Bun­nys bis hin zu Perus kuli­na­ri­scher Diplo­ma­tie – bie­tet dem Tou­ris­mus­sek­tor Chan­cen, die­sen Trend in eine lang­fris­ti­ge Nach­fra­ge zu verwandeln.“

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Die Kari­bik­küs­te Kolum­bi­ens, und ein Bad Bun­ny Album, was gibts für die Genera­ti­on Can­cel Cul­tu­re schöneres.

Nichts.

Das ist wie mit der Bra­vo Tee­nie Indus­trie damals, da wuss­ten auch die PR Agen­ci­es immer zuerst, was die 15 Jäh­ri­gen wollten.

Ich war bei den Maya Rui­nen in Gua­da­la­pi­chotl, die haben sie ja jetzt mit Zement wie­der so schön auf Vor­der­man gebracht, traum­haft. Das ist fast wie in die­sem Mel Gib­son Film Apo­ca­lyp­to von 2006, … Wie? wie­so soll ich mir Asi­en anschau­en? Zu den Bar­ba­ren im Osten? Zu den über­al­ter­ten Süd­ko­rea­nern? In Gua­da­la­pi­chotl hab ich einen ken­nen­ge­lern, ich sags dir, brau­ne Haut, Six­pack, … Aber hast du schon gehört, der Gün­ther? Der wollt ja nach Thai­land, …” Dar­auf alle im Chor: “Unmög­lich!”

Hier die beliebts­ten Rei­se­zie­le in Süd­ame­ri­ka laut ORF:

- Mexi­ko, weil super beliebt, die haben auch noch jun­ge Kellner.
- Die Kari­bik­küs­te Kolumbiens
- Machu Pic­chu in Peru
- Boli­vi­en wegen der Viel­falt der Natur am Baggersee:
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und natürlich
- Bue­nos Aires (wegen der guten Luft.…!)
- sowie der Bast­ler­hit unter den Out­door­lieb­ha­bern: Die Step­pe Patagoniens

Da hab ich mich dann gefragt, Moment - Pata­go­ni­en - da gibts ja wirk­lich nichts, …

Ja aber sehen sie - ARTE hat das schon vor einem Jahr ent­deckt, das ist die, Moment --

Phä­no­me­na­le Natur im WILDEN Patagonien!

Sooo roman­tisch.

(Du kannst ihnen ja wirk­lich alles verkaufen.)









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