Profitiert in Österreich ja vor allem der Standard.

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Weil dann kann der wieder seine Berichterstattung um 180 Grad drehen, und sorgt dafür, dass er dem Rauscher noch ein laaaaaaaanges und erfülltes Leben bieten kann, also wenn der Standard auch hie und da mal wieder Experten wie Ben Hodges einladen tut. (Tut sagt man nicht! Ach komm, hier in dem Fall, …) Auf die auch das ZDF heute wieder vertraut, … (Nach ein bisschen Moderatoren-Karusell geht das schon.)
Was wär der HURENDRECKSSTANDARD nur ohne seine Alpbach Connections.

So funktioniert in Österreich Systemerhalt. Also im Qualitätsjournalismus.
Gut, aber wer ist jetzt schon wieder Tom Tugendhat, werden sie sich fragen, und vor allem, warum schreibt der mit Veit Dengler einen Artikel, …
Gut, dass sie fragen, das ist der hippste Instagram-MP der Britischen Tories - gut und UK Verteidigungsminister war der auch einmal:
Der uns erklärt was “Winter is coming” denn in der Überschrift des Standard zu suchen hat, jetzt im Spätfrühling in Europa.
Wobei dahinter dann gleich schon der Philippe Narval steht, der es schon an der Zeit findet Social Media zu verbieten -
weil das funktioniert so:
Der Philippe Narval hat dem Veit Dengler gesagt, er soll dem Tom Tugendhat in London sagen: “Tom, geh du voran - auf Insta, …”
Und da weiß der Standard halt, dass er seinen Journalismus wieder um 180 Grad mit Hife der Blattlinie drehen muss, weil er sonst unter kommenden gesellschaftlichen Zwängen nicht überlebt.
Und damit ist in Österreich dann wieder die Entscheidungsstruktur der Intelligenzia gerettet, die den Qualitätsstandard im Print Abo abonniert hat.
Weil die sind schon alt, und würden garnicht wissen, wie man ein Abo kündigt.
Was ein Glück für den Standard gibt es die Alpbach-Connection.
edit: Gut sagen sie jetzt, aber ich weiß ja als durch Qualitätsjournalismus informierter Bürger in Deutschland nicht, was Moderatoren-Karussell bedeutet, könnten sie mir vielleicht als Feierabend-DJ auch einmal erklären.
Klar kann ich. Sie haben die Wahl, ob sie die 40 Sekunden Variante, oder doch das Quellenvideo in voller Länge bevorzugen:
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Grüsse an den ECFR bitte.
edit: Dem Standard Leser fetzts dabei grad a Sicherung und der postet jetzt nonsequiturs wie:
“Europa befindet sich in einer Position bemerkenswerter Schwäche.“ Das ist eine leere Phrase, die an der Realität vorbeigeht!”
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Kommt auch schon sehr gut an.
Ich hab das mal graphisch aufbereitet:
Das ist das GDP growth differencial zu den US in den letzten 25 Jahren in Fünf-Jahres Segmenten (des is ja so ähnlich wie Regierungsperioden im dem besten aller Politsysteme, der Demokratie):

Also, meine Erwerbsjugend.
Gut, der Standardleser sieht das pragmatischer, was sind schon 15 Jahre relative decline… Die nie mehr aufhören (irgendwas mit Demographie und R&D Investments die niemand mehr in Europa getätigt hat, ich weiß auch nicht, …)
Gut, aber da sind die Graduenten auf der Y Achse so komisch, wie fixen wir denn das?
Hier, bei der selben “US in decline” US growth baseline, ist das das Wachstumsdifferenzial Europas zu den US und das des Asia Pacific Raums zu den US:

Und hier bei bei der selben “US in decline” US growth baseline, ist das das Wachstumsdifferenzial Europas zu den US und das der Emerging and Developing economies zu den US:

Sehen sie, das ist gleich so viel anschaulicher, als wenn wir einfach nur die REAL GDP growth chart des IMF nehmen…

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Uns gehts ja nicht schlecht - und wenn wir dazu noch die Zukunftsprognose der NZZ heute nehmen:

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Dann wissen wir, dass der Standard nie wieder was anderes braucht als seine Standard-Redakteure. Die die Welt nicht mehr verstehen.
Guy Laron lehrt an der Hebräischen Universität in Jerusalem Geschichte und Internationale Beziehungen. Er veröffentlichte Bücher zum Sechstagekrieg und zum Suez-Krieg. Sein neues Buch, «Oil Wars», erscheint im Oktober.
Gut, was uns dann aber gleich zu einer systemischeren Frage bringt, warum sollte der Standard Leser auch die Welt um sich rum verstehen?
Perlen vor die Säue. Nicht?
Der Standard weiß einfach - der Veit Dengler und dieser ehemalige Tories UK Verteidigungsminister, das sind einfach ganz böse Russenfreunde, von denen lass ich mir meinen Abstieg nicht kaputtmachen!
So gesehen erfüllt der Standard auch schon wieder eine gesellschaftliche Funktion, … Wo der Onlinestandard ja im Gegensatz zu allen andere Österreichischen Qualitätsmedien gratis ist, damit ihn auch die Armen lesen können.
Jo mei, sagt der Standardleser - ein Prozent mehr Inflation… Das hol ich mir in meinen Lohnverhandlungen sofort wieder rein, ich mein die US haben ja auch 8% Neuverschuldung pro Jahr.
edit: When in doubt, Mexiko und Kolumbien sind ja auch sooo schön, …
When in doubt, ORF. Headline Artikel.
Auch auf der Website der Tourismusmesse WTM ist zu lesen: „Der jüngste internationale Hype um die Kreativwirtschaft Lateinamerikas – von der puertoricanischen Musik Bad Bunnys bis hin zu Perus kulinarischer Diplomatie – bietet dem Tourismussektor Chancen, diesen Trend in eine langfristige Nachfrage zu verwandeln.“

Die Karibikküste Kolumbiens, und ein Bad Bunny Album, was gibts für die Generation Cancel Culture schöneres.
Nichts.
Das ist wie mit der Bravo Teenie Industrie damals, da wussten auch die PR Agencies immer zuerst, was die 15 Jährigen wollten.
“Ich war bei den Maya Ruinen in Guadalapichotl, die haben sie ja jetzt mit Zement wieder so schön auf Vorderman gebracht, traumhaft. Das ist fast wie in diesem Mel Gibson Film Apocalypto von 2006, … Wie? wieso soll ich mir Asien anschauen? Zu den Barbaren im Osten? Zu den überalterten Südkoreanern? In Guadalapichotl hab ich einen kennengelern, ich sags dir, braune Haut, Sixpack, … Aber hast du schon gehört, der Günther? Der wollt ja nach Thailand, …” Darauf alle im Chor: “Unmöglich!”
Hier die beliebtsten Reiseziele in Südamerika laut ORF:
- Mexiko, weil super beliebt, die haben auch noch junge Kellner.
- Die Karibikküste Kolumbiens
- Machu Picchu in Peru
- Bolivien wegen der Vielfalt der Natur am Baggersee:

und natürlich
- Buenos Aires (wegen der guten Luft.…!)
- sowie der Bastlerhit unter den Outdoorliebhabern: Die Steppe Patagoniens
Da hab ich mich dann gefragt, Moment - Patagonien - da gibts ja wirklich nichts, …
Ja aber sehen sie - ARTE hat das schon vor einem Jahr entdeckt, das ist die, Moment --
Phänomenale Natur im WILDEN Patagonien!
Sooo romantisch.
(Du kannst ihnen ja wirklich alles verkaufen.)
