Gut warum ist im deutschsprachigen Qualitätsjournalismus schon wieder untergegangen was der neue Feminismus macht, ..

27. April 2026

…, ich kann mir das gar­nicht erklären, …

Aber dafür haben wir ja das Boulevard.

ZARA gegen Bau­ers Linie

Was in der Auf­re­gung unter­ging: ZARA kri­ti­sier­te aus­ge­rech­net eines der zen­tra­len Pro­jek­te Bau­ers scharf – das Kopf­tuch­ver­bot für Mäd­chen unter 14 Jahren.

Im kürz­lich erschie­ne­nen Rassismus-Report 2025 schreibt ZARA, das Ver­bot grei­fe „eine kon­kre­te reli­giö­se Pra­xis“ her­aus und mar­kie­re mus­li­mi­sche Mäd­chen „ganz spe­zi­fisch als ‚anders‘“. Die Rege­lung erzeu­ge „Fremd­be­stim­mung, Stig­ma­ti­sie­rung und Aus­gren­zung“, ver­stär­ke Vor­ur­tei­le, „nor­ma­li­siert anti­mus­li­mi­schen Ras­sis­mus“ und erhö­he das Risi­ko von Anfein­dun­gen gegen mus­li­mi­sche Mäd­chen und Frauen.

Wir hal­ten fest: Ein ÖVP-geführtes Res­sort finan­ziert jah­re­lang eine NGO. Die­se NGO erklärt eine ÖVP-Maßnahme zum Schutz min­der­jäh­ri­ger Mäd­chen prak­tisch zu anti­mus­li­mi­schem Ras­sis­mus. Und wenn die Minis­te­rin die För­de­rung been­det, ist der Auf­schrei groß.

src: click (exxpress.at)

Ein Hoch auf den neu­en Femi­nis­mus, den nicht mal mehr Ali­ce Schwar­zer ver­steht -- vor­auf Zaras Gesin­nungs­ge­nos­sen sie natür­lich deplattformen.

Meh­re­re Per­so­nen stür­men Büh­ne wäh­rend Lesung mit Ali­ce Schwarzer

Schwar­zer mein ich. Die nichts mehr von Femi­nis­mus versteht.

So die Ver­tre­ter des neu­en Feminismus.

Es geht hier um Universitätsstellen.

Aber zum Glück kon­tex­tua­li­siert das der Spie­gel ja für uns, es geht ja um die UMSTRITTENE Femi­nis­tin Ali­ce Schwar­zer. Im Gegen­satz zu den unum­strit­te­nen staat­lich geför­der­ten Femi­nis­ten bei der “unter­halb der Rechts­gren­ze Zen­sur NGO Zara”.

Woge­gen sich der Pro­test der neu­en Femi­nis­ten gewandt hat?

Nun, gegen die­sen “ras­sis­ti­schen, trans­feind­li­chen aus­gren­zen­den Radi­kal­fe­mi­nis­mus” natürlich!

Eine Lesung von Autorin und Publi­zis­tin Ali­ce Schwar­zer, 83, in Ham­burg wur­de am Sonn­tag­abend mas­siv gestört. Mehr­fach stürm­ten Demons­trie­ren­de auf die Büh­ne, rie­fen ins Publi­kum, erzeug­ten Tumult. Im Saal: Buh­ru­fe, Gereizt­heit, Fron­ten. Das berich­ten Ham­bur­ger Medien.

Ali­ce Schwar­zer saß wäh­rend­des­sen wei­ter­hin auf der Büh­ne und war­te­te die Pro­tes­te ab. Spä­ter sag­te sie: »Wir sind da, um von­ein­an­der zu hören, uns aus­zu­tau­schen. Wir müs­sen über­haupt nicht einer Mei­nung sein.«

src: click

Also Femi­nis­mus der für Frau­en­rech­te und gegen das Patriachat kämpft, das Frau­en Kopf­tü­cher aufdrängt.

Der NEUE Femi­nis­mus kämpft selbst­re­dend auch für - Moment, medium.com hat das 2021 mal aufbereitet:

Bildschirmfoto 2026 04 27 um 05 46 25
src: click

Also bevor es Elon Musk neu­lich kom­men­tiert hat.

Gut, wor­um gings da schon wieder, …

Jetzt sit­zen die aber Gott sei Dank bei Zara, der öster­rei­chi­schen Stel­le für Inter­net­zen­sur unter­halb der Strafbarkeitsgrenze.

Das wird man ja wohl nicht mehr sagen dürfen!

Schließ­lich gehts hier um gesell­schaft­li­chen Fortschritt!

Und nicht um staat­lich bezahl­te Zensur-Stellen in NGOs, und die kor­re­spon­die­ren­den Universitätsprofessuren.

War­um die als Wer­te­kon­ser­va­ti­ver nicht seit drei Jah­ren staat­lich för­dern, sag ich mir immer.

Gott sei dank macht das jetzt der Babler.

Fema­le vote to the res­que. Also von Zen­sur. Nicht von Frauenrechten.

Jeder der der Über­zeu­gung ein Kopf­tuch­zwang wür­de Frau­en unter­drü­cken ist, ist selbst­re­dend umstrit­ten, und gehört daher von der Büh­ne geschrien.

Weil er, sie, es sich nur per­sön­lich aus­drückt - und auch mit uns suupp­per wach­sen könn­te, wen sie den Femi­nis­mus um ihre/seine Per­spek­ti­ve “erwei­tert”.

Alles ande­re wäre Eth­no­se­xis­mus gegen Inter­sek­tio­na­li­tät und Femi­nis­ti­sche Selbstbestimmung.

Moment, die Sozio­lo­gie an der Unver­si­tät Frei­burg hat das mal kurz für uns aufbereitet:

In der spe­zi­fi­schen Form des Eth­no­se­xis­mus benach­tei­ligt die­ser Frau­en* und Män­ner*, wel­che durch ihre Eth­ni­zi­tät als ‚anders‘ mar­kiert wur­den. Daher stam­men die Betrof­fe­nen meis­tens aus einer gesell­schaft­lich und sozi­al mar­gi­na­li­sier­ten Grup­pe (Diet­ze 2016b:178).

Dis­kur­se

Dis­kur­se über die ‚Ande­ren‘ oder die Anders­ar­tig­keit einer bestimm­ten Grup­pe inner­halb der Gesell­schaft fol­gen bestimm­ten Logi­ken und lau­fen in der Regel inner­halb eines bereits exis­tie­ren­den Inter­pre­ta­ti­ons­rah­mens (Dis­po­si­tiv) ab. Daher basie­ren sie auf ver­meint­lich bereits ‚gesi­cher­tem Wis­sen‘ oder zumin­dest den Vor­stel­lun­gen eines sol­chen über eben jene spe­zi­fi­sche Grup­pe, wel­che als ‚anders‘ kon­stru­iert wird. Ten­den­zi­ell kon­sti­tu­iert sich die eige­ne Iden­ti­tät dabei durch die, meist nega­tiv besetz­te, Abgren­zung zu die­sem ‚Ande­ren‘. Die­se Art von kol­lek­ti­vem Gedächt­nis bedient sich somit viel­fach ras­sis­ti­scher Ste­reo­ty­pe, wodurch eine Kul­tu­ra­li­sie­rung von Ras­sis­mus statt­fin­det. Des­we­gen kann die „’inter­pre­tie­ren­de Gemein­schaft’“ (Diet­ze 2016b:181) wie­der­keh­ren­de The­men, Moti­ve und Aus­drü­cke wie zum Bei­spiel Fami­li­en­ver­hält­nis­se, Sexu­el­le Gewalt und Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät in bekann­te Deu­tungs­sche­ma­ta ein­ord­nen, wor­auf­hin sich nega­ti­ve Asso­zia­tio­nen repro­du­zie­ren und ver­fes­ti­gen. Auf­fäl­lig ist hier­bei, dass auf­grund der ste­ti­gen Prä­senz die­ser The­men eben­falls eine Sexua­li­sie­rung des Dis­kur­ses statt­fin­det, wes­halb auch von „sexualisierte[n] Ras­sis­men“ (Diet­ze 2016b:178) gespro­chen wer­den kann.

src: click

Und daher ist Ali­ce Schwar­zer umstritten.

Wobei, nach aktu­el­lem Fach­rich­tungs­dis­kurs eigent­lich eine “sexua­li­sier­te Ras­sis­men schleu­dern­de Nutte”.

Deren Geld wol­len jetzt wir vom Staat!

Wir sind ja um so viel mehr gewach­sen, seit wir für das Kopf­tuch im Klas­sen­zim­mer sind.

Also wir

MMIWG2SSLGBTQQIA+

peop­le.

Moment, die haben da ein hilf­rei­ches Red­dit Pos­ting auf AskLGBT bereitgestellt -

https://www.reddit.com/r/AskLGBT/comments/1shjzzz/what_is_mmiwg2slgbtqia/

das erklärt ihnen genau, wie das funktioniert.

Sehen sie, sie kön­nen hori­zon­tal wach­sen, oder ver­ti­kal - Haupt­sa­che ist, sie wach­sen sag ich mir immer -- und bekom­men ihre staat­lich finan­zier­te Stel­le bei der NGO Zen­sur­be­hör­de, die sich nur mit Staats­gel­dern hal­ten kann.

Das aber jetzt aus dem Frau­en­mi­nis­te­ri­um und vom Babler.

Weil wir wer­den Kri­ti­ker ja wohl noch deplat­for­men dürfen!

Unmög­lich die­ser Ganster.

Jetzt aber zu was ganz ande­rem, das hier wirkt eh über­haupt­nicht tota­li­tär - UvdL stellt sich 80 Publi­kums­fra­gen (War­um nicht von Putin ler­nen? - Ihre PR Bera­te­rIn), der Redak­teur sieht sich nur als Über­mitt­ler der UvdL aus Jugend­ta­gen per­sön­lich kennt und sie daher wei­ter­hin duzt -

Bildschirmfoto 2026 04 27 um 06 40 33

Nein, da kämpft nur wer für unse­re Frei­heit! Sicher­heit. Sor­ry, Sicher­heit wollt ich sagen!

Jawohl, ja!

Wenn UvdL von per­sön­li­chen Frei­hei­ten (Stu­die­ren, Frei­zü­gig­keit) spricht. Hören ihr alle im Zeit Publi­kum ganz fas­zi­niert zu.

Über Gren­zen hin­weg dies nicht gibt, sagt die UvdL und mein damit den Schutz der Aus­sen­gren­zen gegen den Aggressor.

Bildschirmfoto 2026 04 27 um 06 43 22

Gut, man­che wür­den jetzt sagen der heu­ti­ge Jour­na­lis­mus hat in Zei­ten der Pro­pa­gan­da Voll­be­spie­lung das Kri­ti­sie­ren ver­lernt, aber nein - sehen sie, sie müs­sen das wie ein Spie­gel Redak­teur sehen:

Nach 20 Jah­ren als Jour­na­list fra­ge ich mich: Kön­nen wir so weitermachen?

Ein Bekennt­nis von Chris­toph Hickmann

Wir schrei­ben vor allem nega­tiv über Poli­tik und Poli­ti­ker, wir kri­ti­sie­ren, meckern, pran­gern an. Man könn­te mei­nen, damit spiel­ten wir den Sys­tem­fein­den in die Hän­de. Viel­leicht soll­ten wir etwas ändern.

src: click

Gut, wenn man als Spie­gel Redak­teur schon vom Staat bezahlt ist, …

War­um die Kri­tik am Staat dann nicht gleich abschaf­fen. Es wär auch nur kon­se­quent und ehrlicher.

Bildschirmfoto 2026 04 26 um 20 13 11

Wo wir doch alle wis­sen, das wir in Zei­ten leben in denen es uns so gut geht, dass in Deutsch­land kein Wachs­tum bis 2030 pro­gnos­ti­ziert wird.

Moment, auch das hat der Spie­gel kontextualisiert:

Gut, was sind schon vier Jah­re, sag ich mir immer.

Dann bin ich ja auch end­lich 50. Also in etwa. Plus minus. Nicht ganz.

Aber zumin­dest sicher bin ich in der EU.

Das ist ja schon was.

Seit dem Deutsch­land in den letz­ten drei Jah­ren 111 Mil­li­ar­den für Rüs­tung aus­ge­ge­ben hat.

Man könn­te fast mei­nen, die waren davor nicht sicher.

Und bekom­men das Bestell­te erst 2035 von Rhein­me­tall gelie­fert. Plus minus. Nicht ganz.

Die UvdL sagt, es kom­men Leu­te zu uns um Fami­li­en zu grün­den, weil die in Euro­pa sicher in den Stra­ßen sind.

Gut, in der Sta­tis­tik bil­det sich das noch nicht ab, …

Aber sicher bald.

Bildschirmfoto 2026 04 27 um 07 05 52
src: click

Der demo­gra­phisch ältes­te Kon­ti­nent hat eh Zeit, wir sagen den Pen­sio­nis­ten nur, dass dank der UvdL jetzt wie­der Kin­der auf den Stra­ßen spielen.

Gut, das tun sie schon seit drei Jahr­zehn­ten nicht mehr, aber Haupt­sa­che die Meta­pher stimmt, sag ich mir immer.

Ich bin ja auch so froh, dass die ZIB1 ges­tern wie­der dem Pen­sio­nis­ten­ver­band das Wort erteilt hat, damit die­ser in der Kri­se “wir sind nicht der Ban­ko­mat der Nati­on” als Phra­se coi­nen konnte.

Doch sind sie. Abso­lut. Bis sie sterben.









Hinterlasse eine Antwort