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Zudem habe die Agentur kritisiert, dass das Video unter anderem von russisch-nationalistischen Telegram-Kanälen sowie von islamistisch geprägten Medien verbreitet worden sei, die in antieuropäischem Sinne agieren würden. Das Vertrauensverhältnis zu Nunziati sei dadurch „eindeutig zerstört“ worden, habe ihm die Nachrichtenagentur mitgeteilt.
Sind die durchgedreht? Ja.
Der Nationale Rat der Journalisten in Italien (Cnog) stellte sich öffentlich hinter Nunziati und kritisierte seine Entlassung scharf. In einer auf der Website des Verbandes veröffentlichten Erklärung betonte das Gremium, dass es zu den grundlegenden Aufgaben von Journalisten gehöre, auch unbequeme oder unerwünschte Fragen zu stellen – unabhängig von ihrem arbeitsvertraglichen Status. Zugleich sprach sich der Cnog für eine sofortige Wiedereinstellung Nunziatis aus.
Geh, ber doch bitte nicht in den deutschsprachigen Qualitätsmedien… Oder in Italien.
„Über Palästina zu sprechen, ist in der EU nicht einfach. Es gibt Versuche der Einflussnahme“, sagt der Journalist. Niemand verbiete offiziell, bestimmte Dinge zu sagen. Viele Kollegen würden jedoch offen sagen: „Ich schreibe diesen Artikel – aber ich weiß nicht, ob er am Ende überhaupt veröffentlicht wird“, so Nunziati. Genau daraus entstehe eine Art Selbstzensur: „Nicht, weil sie jemand ausdrücklich verlangt, sondern weil das System sie indirekt erzeugt.“
You dont say?! Über die Blattlinie wird die Arbeit von Journalisten strukturell beeinflusst?
Nein, wer hätte uns das sagen können? Wer?! Niemand hätte uns das sagen können.
