Der Standard ist da wieder was ganz heißem auf der Spur!

05. Februar 2026

Bildschirmfoto 2026 02 05 um 21 26 02
src: click

Das ist der laut Stan­dard nun auch rus­si­sche Agent Epstein:

Im August 2018 koor­di­niert Groff erneut Hin- und Rück­flü­ge für Frau­en, wobei eines der Zie­le die süd­ukrai­ni­sche Stadt Odes­sa ist. In einer E-Mail teilt sie einer der Frau­en mit, Epstein habe für ihren ein­wö­chi­gen Auf­ent­halt eine Woh­nung organisiert.

Beson­ders pikant: Eine E-Mail von Brock Pier­ce, Mit­be­grün­der der Kryp­to­wäh­rungs­platt­form Tether, an Epstein. Dar­in schreibt Pier­ce, „ein Boot in Anti­gua voll mit Ukrai­nes Bes­ten“ war­te auf ihn. Die Akten doku­men­tie­ren außer­dem einen Immo­bi­li­en­kauf im west­ukrai­ni­schen Lwiw. Umfang­rei­che Kor­re­spon­denz aus dem Jahr 2017 zwi­schen Epstein, der in der Ukrai­ne gebo­re­nen Kunst­händ­le­rin Ana­sta­si­ja Siroo­chen­ko, dem Buch­hal­ter Micha­el Stein und dem Immo­bi­li­en­mak­ler Jon Tom­lin­son betrifft ein Gebäu­de in der Borys-Romanyzkyj-Straße 24.

Ich wür­de dich ger­ne als weib­li­che Olig­ar­chin sehen“

Das Haus wird 2015 von Siroo­chen­kos Mut­ter Tetja­na für 128.500 US-Dollar erwor­ben, finan­ziert über eine Fir­ma namens Lviv Enter­pri­ses LLC. Die Mut­ter schenkt das Gebäu­de spä­ter ihrer Toch­ter. Als mög­li­che Nut­zung wird unter ande­rem ein Pilates-Studio diskutiert.

In einer der E-Mails bezeich­net Epstein die Ver­käu­fe­rin Olga Krawt­schuk als „kri­mi­nel­les Ele­ment“ und fragt, ob sie aus der Ukrai­ne geflo­hen sei. Wei­te­re Doku­men­te zei­gen, dass Siroo­chen­ko 2015 ins­ge­samt 400.000 US-Dollar über­weist, etwa 128.500 US-Dollar für den Haus­kauf und knapp 200.000 US-Dollar als Inves­ti­ti­on in eine Fir­ma namens Cura­ti­on Media.

Wie die Ber­li­ner Zei­tung bereits berich­te­te, zei­gen die E-Mails aus dem Jahr 2019, dass Epstein die ukrai­ni­sche Innen­po­li­tik auf­merk­sam ver­folgt. Drei Tage nach der Wahl von Wolo­dym­yr Selen­skyj zum Prä­si­den­ten weist er eine unbe­kann­te Gesprächs­part­ne­rin an, die ukrai­ni­sche Poli­tik zu beob­ach­ten, ins­be­son­de­re Selen­skyj, das Par­la­ment und Ent­wick­lun­gen im Bereich der Korruption.

Als die Frau ant­wor­tet, es sei nun inter­es­sant, die ukrai­ni­sche Poli­tik zu ver­fol­gen – eine ein­zi­ge „Comedy-Show“–, reagiert Epstein: „Ja, es ist lus­tig, aber raf­fi­nier­te Kor­rup­ti­on. Rie­si­ge Geld­sum­men wer­den gemacht. Rie­sig. Ich wür­de dich ger­ne als weib­li­che Olig­ar­chin sehen.“

Eine E-Mail vom Juni 2019 erwähnt, dass jemand „die­sen Don­ners­tag Selen­skyj besucht“. An dem Gespräch ist auch der ehe­ma­li­ge US-Finanzminister Lar­ry Sum­mers betei­ligt. Sum­mers schreibt bereits Anfang Mai 2019, er kön­ne über die Ukrai­ne spre­chen, da er mehr­fach auf der Pintschuk-Konferenz gewe­sen sei, einem hoch­ran­gi­gen Dis­kus­si­ons­fo­rum, aus­ge­rich­tet vom ukrai­ni­schen Olig­ar­chen Vik­tor Pintschuk.

Der dama­li­ge slo­wa­ki­sche Außen­mi­nis­ter Miros­lav Lajčák dis­ku­tiert im Schrift­wech­sel mit Epstein den Wahl­sieg Selen­sky­js über Petro Poro­schen­ko. „Die Rus­sen has­sen Poro­schen­ko, das könn­te also gut sein, um den Kon­flikt zu lösen“, schreibt Lajčák. „Aber ich habe kei­ne Ahnung, ob Selen­skyj in der Lage ist, das Land zu führen.“

src: click

Ich les ja vor allem den Stan­dard. Die Zei­tung für Leser.









Hinterlasse eine Antwort