Der Standard lässt heute aus seinen Wachstumsbetrachtungen für Österreich die Inflation raus, weil ohne rechnet sichs viel angenehmer

15. Februar 2026

Und schon ist mana­ged decli­ne eine leich­te Stagnation…

Aber ver­ges­sen sie nicht die Argu­men­ta­ti­on dazu!

Der Stan­dard weiß es gibt in Öster­reich kei­ne Deindus­tria­li­sie­rung, denn er hat in Öster­reich das kei­ne Rüs­tungs­kos­ten hat, mit einem Mili­tärzu­lie­fe­rer gespro­chen und weiss -

- Das das Wachs­tum in der EU ist soli­de. (What.)
- Wer einen Indus­trie­job ver­liert hat meist 3 Mona­te spä­ter einen schlech­ter bezahl­ten in der Ser­vice Industrie.
- Alles was run­ter geht, geht auch wie­der… Oh fuck me… GDP Wachs­tums­kur­fen sehen anders aus.

Bit­te ach­ten sie nicht auf Deutsch­land (Wirt­schafts­mo­tor der EU), oder die Sta­gna­ti­on im EU Raum, die gera­de mal von Spa­ni­en und Polen geschönt wird:

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Und dann zoo­men wir mal raus, und ver­glei­chen im inter­na­tio­na­len Ver­gleich, gell?

Also wir infla­ti­ons­be­rei­ni­gen, zoo­men raus, fügen ne Null Linie hin­zu, und zeich­nen den Trend für Öster­reich seit den 90ern (rot), zeich­nen den Trend seit den 80ern (gelb) ein und …

.. nein sowas - GDP growth decli­ne! Gut damit konn­te natür­lich wie­der nie­mand rech­nen… Wo doch beim Stan­dard ohne Infla­ti­on so schön rauf geht!

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Die Kur­ven bei 2025 sind von top to bottom:

- Ost­asi­en
USA
- Europa
- Österreich
- Deutschland

In Öster­reich gibt es ja auch gar kei­ne Real­lohn Sta­gna­ti­on, vor allem nicht bei der infla­ti­ons­berein­ten Lohnentwicklung.

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Ja - schon scheis­se, wenn man eine Zei­tung betreibt…

Wos - net­to seit 1998 sta­gniert und brut­to gefal­len? Na aber net beim Standard!

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Ich mein, schaun sie sich die Sta­gna­ti­on beim GDP Wachs­tum an!

Ich halt den Dreck den der Stan­dard pro­du­ziert wirk­lich nicht mehr aus…

Aber das kann sich der ver­dumm­te Stan­dard Leser eh nicht mehr selbst zusam­men rei­men, nach­dem der Stan­dard für die “Infor­ma­ti­on der Bevöl­ke­rung” eh nur fol­gen­de Reiss­lei­nen zieht:

- Alles was run­ter geht, geht auch wir­der rauf (Wie - defi­ni­ti­on von zwei ver­lo­re­nen Genera­tio­nen, haben wir nie gehört)

- Wir haben mit dem Rüs­tungs­zu­lie­fe­rer gespro­chen, und dem gets Pri­ma! (Gut, die Indus­trie­ar­beits­plät­ze in Öster­reich neh­men schon ab, …)

- Gekün­dig­te Indus­trie­ar­bei­ter bekom­men im Schnitt in 3 Mona­ta­ten einen neu­en Job (gut, schlech­ter bezahlt im Ser­vice Sek­tor, aber who cares.)

- Aber wir sind ja je nach geschön­ter Metho­de die die Infla­ti­on aus­spart leicht über EU Schnitt (gut, die US und Chi­na wach­sen Euro­pa schon davon, aber das ist dem Stan­dard als kli­ma­be­wuss­te Akti­vis­ten­qua­li­täts­zei­tung ja scheiss Egal.)

- Wir sind ja je nach geschön­ter Metho­de die die Infla­ti­on aus­spart, punk­tu­ell - also in einem Jahr, leicht über EU Schnitt - nach­dem der Wirt­schafts­mo­tor der EU im frei­en Fall ist und nur noch Ita­li­en, Spa­ni­en und Polen den Schnitt preppen.

- Aber wis­sen sie war­um? Weil unse­re Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen -- über den Indus­trie­strom­preis lau­fen (wait what?! - Staat kauft Indus­trie­wachs­tum durch -- eh.. Staat­li­che Pro­duk­ti­ons­kos­ten­sen­kung bei Privatunternehmen?)

- Gut scheiss drauf, dass das nur die staat­li­che Maß­nah­me zur Ein­he­gung der davon­gal­lo­pie­ren­den Infla­ti­on in Öster­reich ist.

- Gut, scheiss drauf, dass das nur Öster­reich machen kann, weil es kei­ne Mili­tär­aus­ga­ben hat, …

- Aber mir haben ja auch Zukunfts­bran­chen, nicht -- kannst du mal Standard?

Ohne uns könn­ten uns die US gar­nicht davon­wach­sen -- gut, Tech­no­lo­gie­vor­teil haben wir nicht, aber wir hams lagernd!

Beson­ders gefragt sind Tur­bo­ge­ne­ra­to­ren für Gas­kraft­wer­ke in den USA. Mit ihnen wird mecha­ni­sche in elek­tri­sche Ener­gie umge­wan­delt. Der Boom bei Gas­kraft­wer­ken hängt mit dem KI-getriebenen Aus­bau von Daten­zen­tren in den USA zusam­men, etwa durch Ama­zon oder Micro­soft. Die IT-Unternehmen stat­ten ihre Daten­cen­ter teils mit mit­tel­gro­ßen Kraft­wer­ken aus. Ein Teil die­ser Auf­trä­ge geht an Andritz. “Unser Vor­teil ist, dass wir schnell anbie­ten kön­nen”, sagt Mana­ger Holzer. 

Und natür­lich:

Die deut­sche Phar­ma­in­dus­trie die jetzt in Chi­na pro­du­ziert hat aber in Öster­reich auf­grund der Staat­li­chen “mir müss­ma Abhän­gig­kei­ten redu­zie­ren” Sub­ven­tio­nen ihre Pro­duk­ti­ons­hal­len noch nicht abge­baut, und natür­licht, wer könn­te es ver­ges­sen - BYD, GAC und Xpeng las­sen so viel Wert­schöp­fung in Österreich.

Zuletzt gab es eine Sta­bi­li­sie­rung. Im ver­gan­ge­nen Jahr leg­te die Phar­ma­in­dus­trie zu, eben­so die Luft­fahrt­pro­du­zen­ten. Öster­reich habe zudem ein Stand­bein in der Zulie­fer­indus­trie für E-Mobilität, was die Elek­tro­in­dus­trie antrei­be, sagt der Bank Austria-Chefökonom Ste­fan Bruck­bau­er. BMW baut in Steyr Elek­tro­mo­to­ren, die Voest belie­fert BYD in Ungarn, Magna fer­tig im Gra­zer Werk E-Autos für den chi­ne­si­schen Her­stel­ler GAC und Xpeng. 

Da buchst du dir doch lie­ber schon die Lobo­to­mie­rung bevor du dir über­legst die auf Abo zu beziehen…

Aber der Stan­dard weiß auch schon wie­der war­um die Indus­trie so schreit, nach­dem die Ener­gie­kos­ten Explo­die­ren -- die haben gar kei­ne Pro­ble­me, die wol­len nur die Löh­ne drücken…

Die Pro­ble­me der Indus­trie die­nen zudem als Argu­ment für eine Dere­gu­lie­rungs­wel­le. Weni­ger Auf­la­gen bedeu­tet gerin­ge­re Kos­ten, so die Logik.

Gut, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit Öster­reichs hängt schon davon ab…

Neben struk­tu­rel­len Fak­to­ren wie stär­ke­rem Wett­be­werb aus Chi­na und gestie­ge­nen Lohn­kos­ten dürf­te viel davon abhän­gen, wie es mit der Nach­fra­ge­schwä­che in Euro­pa wei­ter­geht. In der EU wer­den der­zeit pro Jahr um zwei Mil­lio­nen Pkw weni­ger zuge­las­sen als vor der Pan­de­mie. Unklar ist, wie viel von die­sem Geschäft zurück­kommt, wenn die Kon­junk­tur wie­der anzieht.

Wol­len wir mal Steyr und die Voest fra­gen die in Euro­pa, für den Euro­päi­schen Markt für BYD, GAC und Xpeng pro­du­zie­ren. Wo der Stan­dard so stolz auf die Wert­schöp­fung war?

Ein­mal ein stu­dier­ter Stan­dard Redak­teur sein…

Du liegst wirk­lich bei allem falsch, du redest mit der Rüs­tungs­in­dus­trie über Auf­wärts­trends, und -- die kon­junk­tu­rel­le Erhohlung Deutsch­lands kommt aus --- Momee­ent, Momeeent…

In der deut­schen Indus­trie zei­gen sich zuletzt deut­li­che Anzei­chen einer Bele­bung, vor allem dank stei­gen­der Rüs­tungs­auf­trä­ge. Davon könn­ten auch öster­rei­chi­sche Unter­neh­men wie etwa Test-Fuchs pro­fi­tie­ren. Die Wald­viert­ler stel­len auch mili­tä­ri­sche Güter her.

RÜSTUNGSAUFTRÄGEN - die gesamtwirtschaftlich, …

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Gut EZB Berich­te kön­nen wir mit unse­rem Per­so­nal eh seit Jah­ren nicht mehr lesen, was bedeu­tet schon - 

Like in the other models, an incre­a­se in government spen­ding is asso­cia­ted with an incre­a­se in real GDP, des­pi­te a crowding-out effect on pri­va­te con­sump­ti­on. The blue lines on Chart 4 show the impli­ca­ti­ons of the fis­cal shock under a bench­mark spe­ci­fi­ca­ti­on of the HANK model. Pri­va­te con­sump­ti­on and invest­ment are signi­fi­cant­ly crow­ded out owing to both hig­her inte­rest rates and hig­her labour taxes.

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Gut, aber das ist sicher so eine Modell Unsicherheit…

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Gut, aber ich mein - wer glaubt schon der fin­ni­schen Nationalbank, …

Gut, und das hama schon wie­der vergessen…

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Laut den Berech­nun­gen der EZB belau­fen sich die zusätz­li­chen Wachs­tums­ef­fek­te durch höhe­re Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben auf ledig­lich rund 0,3 Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­dukts im Jahr 2027, selbst bei wei­ter stei­gen­den Mili­tär­aus­ga­ben wären es nur 0,4 bis 0,6 Pro­zent. Die viel­fach beschwo­re­nen Effek­te eines „Mili­tär­keyne­sia­nis­mus“ blei­ben damit aus.

Zugleich warnt die EZB davor, dass zusätz­li­che Rüs­tungs­aus­ga­ben eher preis­trei­bend sein könn­ten. Laut Lagar­de wir­ken zusätz­li­che Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben stär­ker infla­tio­när, „wenn sie die Wirt­schaft näher an ihre vol­le Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät brin­gen“. Zudem könn­ten laut EZB-Chefin begrenz­te Kapa­zi­tä­ten im Ver­tei­di­gungs­sek­tor, Eng­päs­se in der Stahl­in­dus­trie oder bei ande­ren Vor­leis­tun­gen sowie Ein­schrän­kun­gen bei der Umstel­lung zivi­ler Pro­duk­ti­ons­an­la­gen „zu einem stär­ke­ren Auf­wärts­druck auf die Infla­ti­on beitragen“.

Moment, wie kommt den jetzt der Stan­dard wieder…

Ach­so, ja -- FUCK

Die EU-Kommission unter Ursu­la von der Ley­en ver­tritt hin­ge­gen aus­drück­lich die Posi­ti­on, dass Rüs­tungs­in­ves­ti­tio­nen auch wirt­schaft­lich posi­tiv seien.

Oh fuck. Oh fuck. Oh fuck.

Die Alp­bach con­nec­tion betreibt schon wie­der “Jour­na­lis­mus”.

edit: Was ist denn mit dem Ultsch bei der Pres­se los, wann hat der denn Den­ken gelernt?

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Das ist näm­lich das exak­te Gegen­teil davon was Nato, MSC und Atlan­tic Counci/Marshall Fund grad verkaufen.









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