Die Moral und die Geopolitik

13. Februar 2025

Das Gute ist aber, dass Selen­skyj nach all den Aus­sa­gen heu­te, immer noch mit Putin ver­han­deln wür­de! Wenn die US zuerst mit ihm, und nicht wie bereits ange­kün­digt mit Putin ver­han­deln wür­den. Und nur aus einer Posi­ti­on der Stär­ke her­aus, ver­steht sich.

Das sagt er ja auch.

Das wär ja noch schö­ner, wenn hier jemand den Krieg been­den wür­de, ohne dass wir das mora­lisch gut fin­den! Ich mein, was wir da erst unse­ren Bevöl­ke­run­gen erklä­ren müssten..

Ich mein was uns das inter­na­tio­nal an poli­ti­schem Kapi­tal kostet!

Und der Ukrai­ne erst, die frisch aus einer Pro­pa­gan­da Kam­pa­gne kommt, die das gesam­te eige­ne Land über­zeugt hat, Trump wäre gut für sie, viel bes­ser als Biden, weil er jetzt mal rein­klot­zen würde.

Und jetzt ver­han­delt der mit Putin in Sau­di Ara­bi­en, wo doch jedes Mit­glied unse­rer Gesell­schaft aus den Qua­li­täts­me­di­en weiss, dass Putin nicht ver­han­deln will? Geht ja garnicht.

Krieg, Krieg! Ich mein Sla­va! Wir zah­len doch kei­ne 150.000 Frie­dens­trup­pen an denen die US nicht betei­ligt sind!

Und außer­dem jetzt ist ja wirk­lich ganz der fal­sche Zeit­punkt für Ver­hand­lun­gen. Und der fal­sche US Prä­si­dent. Und überhaupt.

Selen­skyj: Kein US-Russland-Friedensabkommen ohne Kiews Beteiligung
Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj hat am Don­ners­tag erklärt, dass die Ukrai­ne kein bila­te­ra­les Abkom­men zwi­schen den USA und Russ­land akzep­tie­ren wer­de, wenn Kiew nicht dar­an betei­ligt sei. Zudem for­der­te er, dass Euro­pa bei den Ver­hand­lun­gen mit am Tisch sit­zen müsse.

Selen­skyj äußer­te sich auf dem Weg zur Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz, nur einen Tag nach­dem US-Präsident Donald Trump mit dem rus­si­schen Staats­chef Wla­di­mir Putin tele­fo­niert und den Beginn von Ver­hand­lun­gen ange­kün­digt hatte.

Wir als unab­hän­gi­ges Land kön­nen schlicht­weg kei­ne Ver­ein­ba­run­gen akzep­tie­ren, die ohne uns getrof­fen wur­den“, sag­te Selen­skyj vor Jour­na­lis­ten. „Es ist heu­te ent­schei­dend, dass nicht alles nach Putins Plan ver­läuft, in dem er ver­sucht, die Ver­hand­lun­gen auf eine rein bila­te­ra­le Ebe­ne mit den USA zu redu­zie­ren“, so Selenskyj.

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Dau­men hoch fürs “wir als unab­hän­gi­ger Staat”, das ist tat­säch­lich ein guter Ang­le raus aus -- dem Pro­xy Krieg. 

Lie­be Ame­ri­ka­ner, wir brau­chen euren Pro­xy Krieg gar­nicht. Wir machen jetzt näm­lich unse­ren eige­nen, moralischen!

EU-Außenbeauftragte Kal­las: Euro­pa wird Ukrai­ne auch dann unter­stüt­zen, falls sie Trumps und Putins „Frie­dens­ab­kom­men“ nicht will
Euro­pa wird die Ukrai­ne auch dann unter­stüt­zen, soll­te sich das Land gegen die Bedin­gun­gen eines Frie­dens­ab­kom­mens stel­len, das zwi­schen Russ­land und den USA aus­ge­han­delt wur­de, erklär­te die EU-Außenbeauftragte Kaja Kal­las (sie­he Foto) am Donnerstag.

Kal­las beton­te, dass Euro­pa und die Ukrai­ne aktiv in die Frie­dens­ver­hand­lun­gen ein­ge­bun­den wer­den müss­ten, damit eine trag­fä­hi­ge Eini­gung erzielt wer­den kön­ne. Es sei zudem „kei­ne klu­ge Stra­te­gie“, Russ­lands For­de­run­gen nach­zu­ge­ben, noch bevor Ver­hand­lun­gen über­haupt begon­nen hätten.

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In der Ukrai­ne wächst die Ent­täu­schung über die USA
Drei Jah­re nach Beginn des Angriffs­kriegs sieht die US-Strategie nicht nach einer Abschre­ckung Russ­lands aus

Danie­la Prugger
aus Kiew
13. Febru­ar 2025, 16:11
Es sind Tage der Ernüch­te­rung in der Ukrai­ne. Weni­ge Stun­den vor Beginn der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz, in deren Rah­men mehr Klar­heit erwar­tet wird, und weni­ge Tage vor dem drit­ten Jah­res­tag des Beginns des Angriffs­kriegs, schlägt die Hoff­nung auf fai­re Ver­hand­lun­gen in Ent­täu­schung um.

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