Folgende email ging soeben an RTR, Presserat, Stiftung concordia, Inved und Frau Dr. Davies raus

26. Februar 2026

-- es wird auf sie wie­der kei­ner der Ange­schrie­be­nen antworten.

Anlass:

Bildschirmfoto 2026 02 26 um 12 05 21
src: click

email:

Sehr geehr­te Frau Dr. Davies -

Ich habe gro­ße Zwei­fel, dass sie die­se email bei offe­nem Erkennt­nis­in­ter­es­se erreicht und sie ihre - für mich bewusst bei­be­hal­te­nen Feh­ler - in öffent­li­chen Auf­trit­ten aner­ken­nen, ana­ly­sie­ren - oder gar behe­ben wol­len — aber ich ver­su­che trotz­dem sie zumin­dest auf die­se auf­merk­sam zu machen, da mir Pro­pa­gan­da zutiefst zuwie­der ist.

Glau­ben sies mir. Den Rest bele­ge ich.

Mit ihren Aus­las­sun­gen wer­den sie Pro­ble­me in der geschicht­li­chen Auf­ar­bei­tung des The­mas bekom­men, also recher­chie­ren sie weiter.

Mei­ne per­sön­li­chen Zwei­fel und Vor­ur­tei­le rüh­ren daher - dass sie eine Fel­low­ship beim IWM Vien­na ange­nom­men haben, die seit Kriegs­be­ginn die Pro­pa­gan­da­netz­wer­ke der Yes Con­fe­rence (sie­he Kie­se­wet­ter dort: https://harlekin.me/allgemein/ich-weiss-was-sie-sich-jetzt-denken-es-braucht-jetzt-mehr-roderich-kiesewetter-im-zdf-erklaerfernsehen/ ) in den öster­rei­chi­schen Dis­kurs gedrückt haben (und ich mei­ne tiefs­te PR, a la https://www.fr.de/politik/vier-jahre-russlands-krieg-gegen-die-ukraine-das-ungestrafte-boese-kehrt-zurueck-zr-94182139.html ) - die Bele­ge dafür ent­neh­men sie bit­te der gefor­war­de­ten email im Anhang.

Auch wenn die­se bereits sehr lang wird. (*seufz*)

Hier mei­ne Kri­tik an einer ihrer Äuße­run­gen beim Bru­no Krei­sky Forum für inter­na­tio­na­le Dia­log­ver­ei­te­lung (fei­ne Klin­ge, Verzeihung, ..) - 

am 18.02.2026 im Rah­men des Events „DAS FÜNFTE JAHR: DIE UKRAINE IM KRIEG“ - Cath­rin Kahl­weit im Gespräch mit Fran­zis­ka Davies und Ger­hard Man­gott - online ein­seh­bar unter https://www.youtube.com/watch?v=tjL4Ms81mLo (Zeit­punkt des let­zen Auf­rufs: 26.02.2026)

- es geht dabei um fol­gen­de Äuße­rung ihrerseits:

>Cath­rin Kahl­weit (Mode­ra­ti­on): „Ich lie­be Dis­kus­sio­nen in denen end­lich ein­mal bei­de nicht einer Mei­nung sind, weil sie wol­len jetzt bestimmt sagen „Nein - es geht um die Exis­tenz des Staa­tes [der Ukraine]“.“
>Fran­zis­ka Davies: „Also die­se For­mu­lie­rung - „Es ging um eine Ukrai­ne mit beschränk­ter Sou­ve­rä­ni­tät“, die hal­te ich wirk­lich für einen gefähr­li­chen Euphe­mis­mus. Ja? Das spie­gelt die Rea­li­tät ein­fach nicht wie­der. Ja? Also was war denn das Ziel, 2022? Also Kiew ein­zu­neh­men, und dort Janu­ko­vitsch, oder jeman­den in die­ser Liga - also jeman­den, ein­fach einen Vasal­len Russ­lands ein­zu­set­zen, das ist mehr als beschränk­te Sou­ve­rä­ni­tät, das ist - das Ende der Sou­ve­rä­ni­tät. Und wir sehen ja auch die­ses Ziel, was wie gesagt - offen for­mu­liert, dass es die Ukrai­ne nicht geben darf [gro­ber Ein­spruch A - dass es eine sou­ve­rä­ne Ukrai­ne nicht geben darf schon eher], wir sehen ja auch ganz genau, wie das umge­setzt wird. Also wie das in den besetz­ten Gebie­ten umge­setzt wird, ja [so eine schö­ne Ja-Ketrte, rhe­to­risch ganz exzel­lent…], gewalt­sa­me Rus­si­fi­zie­rung des Bil­dungs­sys­tems, die Zer­stö­rung Ukrai­ni­scher Denk­mä­ler, Zer­stö­rung Ukrai­ni­scher Muse­en, die wer­den dann ersetzt, jetzt in Mariu­pul vor eini­ger Zeit, mit einem Musee­um für Sta­nov [sic!] einem Ver­bre­cher des Sta­li­nis­mus, der für Mas­sen­ter­ror direkt ver­ant­wort­lich ist. Die ukrai­ni­schen Schul­bü­cher, die ukrai­ni­sche spra­chi­gen, die über­haupt die Gechich­te der Ukrai­ne erzäh­len, all das wird ent­fernt. Es wer­den Kin­der, zehn­tau­sen­de Kin­der! [Stim­me geht bis zum Anschlag nach oben] - sind aus der Ukrai­ne ent­führt worden…

Sie ver­zei­hen mir, wenn ch an der Stel­le abbre­che - ich weiß, küm­mert sich denn nie­mand bis auf die Geschichs­schrei­bung des Pots­dam Insti­tuts um die Kin­der­lein - wer­den sie jetzt sagen. Aber mei­ne Kri­tik bezieht sich vor allem auf Details.

Was ist Kriegs­recht? Was ist Besat­zung? Ich glau­be sie haben bei­des gera­de am Bei­spiel Russ­lands in der Ukrai­ne als For­schen­de frisch entdeckt.

Ich mei­ne das ist ja unglaub­lich, dass unter Kriegs­recht gegen Leu­te vor­ge­gan­gen wird die in Frie­dens­zei­ten die demo­kra­ti­sche (gut in Russ­land eh nicht) Oppo­si­ti­on stel­len wür­den, sie wis­sen schon - der “inter­ne Wider­stand” in Mili­tär Nome­n­gla­tu­ra und ist es nicht unfass­bar, dass ein Besat­zer die Geschich­te des besetz­ten Lan­des neuschreibt?

Wann in der Geschich­te hät­te es sowas je gege­ben!? (Kol­le­gen fragen..?)

Das als Beleg anzu­füh­ren, dass Putin nur eine Ukrai­ne unter rus­si­schem Ein­fluss akzep­tie­ren wür­de - und kei­ne auto­no­me Tei­lu­kra­nie, und kei­ne neu­tra­le Ukrai­ne - wie noch 2022 — hat was. (Bele­ge folgen.)

Und bei­des ist ja wirk­lich, so ihr emo­tio­na­les Begrün­den, ein glas­kla­rer Beleg, dass es Russ­land um mehr gin­ge als um „eine Ukrai­ne mit beschränk­ter Sou­ve­rä­ni­tät“ — ein und ich zitie­re sie “sehr gefähr­li­ches Narrativ”!

Sehen wir uns nur die Bele­ge an, die sie dafür anführen:

- Putin habe doch ganz klar in sei­nen Schrif­ten geschrie­ben - dass es die Ukrai­ne nicht mehr geben dür­fe. Und obwohl wir die Schrif­ten alle gekannt und gele­sen haben wär uns das bis uns
Kot­kin bei Hoo­ver erklärt hat, was dann alle Qua­li­täts­me­di­en immer schon gewußt haben (sie­he: https://harlekin.me/allgemein/the-bigger-story-is-crafted/) — davor gar­nicht aufgefallen.

Gut in der so oft zitie­ren his­to­ri­schen Mär­chen­stun­de Exege­se des rus­si­schen Auto­kra­ten steht das nur als - „wenn die Ukrai­ne, die wir als eige­nen Staat aner­ken­nen, nicht von ihren Zie­len der Fun­da­men­tal­op­po­si­ti­on abweicht, wer­den wir uns viel­leicht was über­le­gen müs­sen“ For­mu­lie­rung, aber - wer müss­te die unter uns Aka­de­mi­kern schon gele­sen haben… Hier der Link zum Ori­gi­nal­ma­te­ri­al: https://harlekin.me/allgemein/habe-gerade-etwas-gemacht-was-ich-nicht-machen-haette-sollen/

Gut, wir könn­tens jetzt anders aus­le­gen. Ein popu­lä­rer Trend, wenn ich mir die Anmer­kung erlau­ben darf.

Gut, und dass Russ­land das Ziel der Erobe­rung Kiews mit mili­tä­ri­schen Mit­teln noch Mit­te Febru­ar 2022 als stra­te­gi­sches Ziel auf­ge­ben muss­te (Rück­zug sei­ner Kräf­te, pivo­ting Rich­tung nego­tia­ti­on track) — befreit uns natür­lich nicht von unse­rem his­to­risch so vali­den Argu­ment „der kommt ja wieder!“.

Gut, Russ­land hat bereits am Tag drei des voll­um­fäng­li­chen Angriffs­krie­ges par­al­lel einen Ver­hand­lungs­track auf­ge­zo­gen, der von Nafta­li Ben­nett beglei­tet - vom Wes­ten mit, lass uns die Ukrai­ner nach Polen mit dem Zug fah­ren, damit sie in Nato Hub­schrau­bern nach Weiß­russ­land flie­gen kön­nen (vgl.: Arak­ha­mi­ia, Quel­le sie­he wei­ter unten) - “wegen dem Zei­chen“ illus­triert wur­de — bei dem Russ­land sei­ne Trup­pen aus Kiew abge­zo­gen hat - wir kön­nen ruhig dazu sagen, als es für Russ­land klar wur­de, dass die Ambi­ti­on den Krieg über ein Erset­zen der ukrai­ni­schen Füh­rung zu „been­den“ nicht mehr rea­li­sier­bar waren.

Also das alles war zwei­te Kriegs­wo­che, spätestens.

Spa­ren wir uns auch die vom Kiew Inde­pen­dant als Deutungsmystik-Prosa for­mu­lier­te Epsi­ode „von einem der in die­ser Zeit nach Kiev kam“ und einer von zwei Grün­den gewe­sen wäre, war­um die Ver­hand­lun­gen, ehm — been­det wur­den - und gehen wir gleich direkt zur BEGRÜNDUNG der Ukrai­ne für das Schei­tern der Ver­hand­lun­gen in Istan­bul und Anka­ra, nur Wochen nach­dem Selen­skyj mit „könn­ten uns die Neu­tra­li­tät vor­stel­len“ an die Pres­se gegan­gen ist - was prompt das nur logi­sche „wir ver­ste­hen die Posi­ti­on der Ukrai­ne nicht mehr“ Signa­ling in der WP und CNN nach sich gezo­gen hat - wor­auf die Ukrai­ne wie­der den ehe­ma­li­gen ukrai­ni­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Zago­rod­nyuk (der sei­ner­zeit die Jave­lins raus­ver­han­delt hat, ah - good times) zu Times Radio schi­cken muss­te, natür­lich noch am sel­ben Tag — ja die Zeit war belebt…

20.03.2022: „7:14 p.m. MEZ, March 20, 2022 US and NATO offi­cials strugg­le to deci­pher the sta­tus of peace nego­tia­ti­ons bet­ween Rus­sia and Ukrai­ne“ src: https://edition.cnn.com/europe/live-news/ukraine-russia-putin-news-03-20-22/h_7a16f5283b06c2a97c7ec47c1c672b00

Eben­falls 20.03.2022:
>Am sel­ben Tag, dem 20. März muss­te der ehe­ma­li­ge ukrai­ni­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Zago­rod­nyuk, jetzt Atlan­tic Coun­cil Mit­glied, bei Times Radio vor­spre­chen und die ukrai­ni­sche Posi­ti­on erläutern:
src: https://www.youtube.com/watch?v=gHQ5c6uaEMo
>Das Inter­view lässt sich mit “cant trust Putin, cant trust Putin” zusam­men­fas­sen. Das war in der Zeit in der die Öffent­lich­keit noch an Frie­dens­ver­hand­lun­gen glau­ben sollte.

- aber wie gesagt, spa­ren wir uns das und gehen wir gleich direkt zur ukrai­ni­schen Begrün­dung für den Abbruch der Ver­hand­lun­gen, in denen die Ukrai­ne - laut den öffent­lich zugäng­li­chen Ver­hand­lungs­tex­ten in mere­ren Sta­di­en (sie­he u.a. For­eign Poli­cy maga­zi­ne) auf Drän­gen Russ­lands zu einem neu­tra­len Staat wer­den müs­se, so Russland.

Also, laut dem ukrai­ni­schen Ver­hand­lungs­füh­rer Davyd Arak­ha­mi­ia (hier das Inter­view als Ori­gi­nal­quel­le - und in maschi­nel­ler Voll­über­set­zung: https://harlekin.me/allgemein/leistung/) als Replik auf die Ver­hand­lungs­be­mü­hun­gen — kurz vor der fol­gen­den ukrai­ni­schen Offen­si­ve nicht mehr wei­ter ein­ge­hend da — und ich zitiere:

>Davyd Arak­ha­mi­ia: The goal of the Rus­si­an dele­ga­ti­on in my opi­ni­on was to show that they real­ly, real­ly hoped until almost the end that they would pres­su­re us to sign the agree­ment so that we would take neu­tra­li­ty. This was the big­gest thing for them, for them to be rea­dy to end the war. If we, let’s take Fin­land as an examp­le, they once had neu­tra­li­ty and made a com­mit­ment that they will not join NATO. Except for one point, well actual­ly the key point was this -- ever­ything else the­re was cos­me­tic poli­ti­cal sea­so­nings like den­azi­fi­ca­ti­on of the Russian-speaking popu­la­ti­on and blah-blah-blah.
>Nata­li­ia Mosei­chuk: Why did Ukrai­ne not agree to this point?
>Davyd Arak­ha­mi­ia: Well first of all in order to agree to this point, you need to chan­ge the con­sti­tu­ti­on, our path to NATO is writ­ten in the Con­sti­tu­ti­on. Second­ly the­re is no trust and the­re was no trust that the Rus­si­ans would do it. This could only be done if the­re were secu­ri­ty gua­ran­tees. [Nafta­li Ben­nett saw that dif­fer­ent­ly.] Well, we couldn’t just sign some­thing - and then they would have retrea­ted and ever­yo­ne would have taken a breath and then they would have come back more pre­pa­red - becau­se they actual­ly ent­e­red unpre­pa­red [! ah, unpre­pa­red AND unpro­vo­ked! Gre­at!], yes, to such resis­tance. The­re­fo­re this could only work when the­re is a hund­red per­cent cer­tain­ty, that this will not hap­pen again. And the­re is no such cer­tain­ty anymore.
>Moreo­ver, when we retur­ned from Istan­bul, Boris John­son came to Kyiv and said that we would not sign anything with them at all and “let’s just fight”.
src: https://harlekin.me/allgemein/leistung/

Sehen sie, wenn wir am Pod­s­tam Insti­tut das alles igno­rie­ren und wei­ter­hin Fel­low­ships vom IWM Vien­na anneh­men, weil bezahlt sind die ja - ergibt sich dar­aus GLASKLAR, dass Russ­land kei­ne „Ukrai­ne mit beschränk­ter Sou­ve­rä­ni­tät je woll­te“, was ja eine gefähr­li­che For­mu­lie­rung dar­stellt, da sich der Wes­ten auch ger­ne noch einen län­ge­ren Krieg vor­stel­len hät­te kön­nen - und die Ukrai­ne dem eh nicht Fol­ge geleis­tet hat - weil sie in die Nato woll­te, ehm ich mei­ne Angst vor ver­trag­lich fixier­ten aber fal­schen Zusi­che­run­gen Russ­lands hat­te, denen man nicht ver­trau­en konnte.

Weil Russ­land in Jah­ren ja wie­der angreift.

Gut, Davyd Arak­ha­mi­ia sagt im sel­ben Inter­view auch, dass man die Ver­hand­lun­gen nur als Smo­ke­s­creen genützt habe, um sei­ne eige­ne Initia­ti­ve (/die Armee mit schwe­ren Waf­fen) zu bewaff­nen - und zu Gegen­an­griff über­zu­ge­hen — aber was hat das schon zu bedeuten…

>The goal of the­se nego­tia­ti­ons was to crea­te a sen­se of suc­cess in the initi­al phase.
>He said that you need to make them feel that they can talk to us. Becau­se if you remem­ber, in the first few mon­ths, the Rus­si­ans pushed the mes­sa­ge that the Zelen­sky government was ille­gi­ti­ma­te, after the Mai­dan, after the coup, and so on. And after the second Ses­si­on it seems Putin came out on TV and said that we reco­gni­ze Zelen­skys government as legi­ti­ma­te and we will nego­tia­te with it.
>Nata­li­ia Mosei­chuk: So this pha­se was successful.
>Davyd Arak­ha­mi­ia: Yeah, this was the first goal and the second goal was to buy time. So we were basi­cal­ly buil­ding a smokescreen.

Sehen sie, aber was hat schon das Debrie­fing des ukrai­ni­schen Ver­hand­lungs­füh­rers zu sagen, wenn Russ­land, laut ihnen beim Krei­sky Forum, in besetz­ten Gebie­ten Sta­tu­en zer­stört - ein glas­kla­rer Beleg für Putins…

ehm Moment…

>Kursk’s dama­ged Lenin sta­tue is a monu­ment to Putin’s incompetence
src: https://www.independent.co.uk/voices/editorials/russia-ukraine-kursk-incursion-putin-trump-b2597816.html

>Lenin sta­tue in Sudzha disap­pears — photo
>In the cen­ter of the Rus­si­an city of Sudzha (Kursk Oblast), now ful­ly con­trol­led by Ukrai­ni­an for­ces, a sta­tue of Vla­di­mir Lenin has vanished.
src: https://english.nv.ua/nation/lenin-statue-in-sudzha-disappears-photo-50443660.html

Oh verch­wun­den is sie?! Na dann kanns ihnen das Pots­dam Inti­tut ja nicht mehr bele­gen… Wie soll man denn da forschen?

Aber die Geschichts­schrei­bung in Mariu­pol - die ist ja, also ver­zerrt ist noch kein Ausdruck! 

Und die von Sny­der der laut YES Con­fe­rence Panel in der Ukrai­ne Ama­zo­nen­grä­ber ent­deckt hat, sie wis­sen schon - von Ama­zo­nen die wir bis­her nur aus der Homer­schen Illi­as kann­ten (see: https://harlekin.me/allgemein/this-is-not-a-magic-trick/ ), - sie­he wei­ter­ge­lei­te­te Email über die ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da im IWM Vienna.

Sehen - sie das Gute ist, ihnen kann das ja als His­to­ri­ke­rin bei ihren öffent­li­chen Auf­rit­ten alles kom­plett egal sein — denn sie wur­den als Säu­le die­ser Gesell­schaft ja nur als Nutz­nie­se­rin des IWM Vien­na aus­ge­wählt, weil sie sie emo­tio­nal so leicht an die Decke gehen, dass sie lie­ber emo­tio­nal argu­men­tie­ren und in jeder zwei­ten Argu­men­ta­ti­on auf „die Armen Kin­der“ abstel­len wegen denen wir den Krieg ver­län­gern müssen.

WIR SIND DIE GUTEN!

Also in unse­ren Narrativen.

Wuss­ten sies nicht?

Ach­so - sie haben „vio­la­ting ukrai­ni­an sov­er­eig­n­ty“ 42 mal gehört, und sind auf­grund die­ser bereits vor­ge­fer­tig­ter Mei­nung zu dem Schluss gekom­men, dass es gefähr­lich wäre - wenn die Ukrai­ne auch nur neu­tral wer­den wür­de, … weil…

- Die Ukrai­ne das ganz klar nicht will und nicht wollte.
- Die Ukrai­ne ihnen immer gesagt hat wie gefähr­lich das ist.

Was für ein “gefähr­li­ches Nar­ra­tiv“, ich zitie­re sie hier doch rich­tig, oder - weil, ich mein - irgend­wie muss die Ukrai­ne ja die Krim wie­der in Ver­hand­lun­gen in 10 Jah­ren zurück­be­kom­men, nicht?

Ich mei­ne bei beschränk­ter Sou­ve­rä­ni­tät und ter­ri­to­ria­ler Inter­gri­tät geht das nicht! (Posi­ti­on der Ukrai­ne „zu Ver­hand­lun­gen die befreun­de­te Staa­ten auf­deich­seln dür­fen” seit Mai 2002 [edit: Typo, muss 2022 hei­ßen]: https://harlekin.me/allgemein/excuses-are-getting-dumber-by-the-day/ )

Nein, also unse­re Ukrai­ne muss für einen gerech­ten und lang­an­hal­ten­den Frie­den (Erfin­dung der Frie­dens­for­mel als Pro­ze­de­re des Jer­mak Office, sie­he https://harlekin.me/allgemein/friedensformel-friedensformel-cnn-moderator-nicknicknick/ - oder auch Zitat https://harlekin.me/allgemein/ich-glaube-was-selenskyj-fuehlt-ist/ (Ori­gi­nal­quel­le ver­linkt) laut Fran­ce 24 “actual­ly a pret­ty cle­ver um you know trick“) 

- also die Ukrai­ne muss für einen gerech­ten und lan­an­hal­ten­den Frie­den Russ­land noch so weit schla­gen muss (sagen wir doch auf­rei­ben, das ist plas­ti­scher), dass Russ­land einen Free­ze bei auf­rech­ten („nur schritt­wei­se abge­bau­ten”) Wirt­schafts­sank­tio­nen akzeptiert.

Und wenn Russ­land dann ana­log zur Nordkorea/Südkorea Lösung in 10 Jah­ren durch Sank­tio­nen (sie­he Posi­ti­on der Euro­päi­schen Diens­te: https://harlekin.me/allgemein/pruefen-wirs-doch/ ) in die Knie geht, bekommt Selen­sky­js Nach­fol­ger auf dem Ver­hand­lungs­weg wie­der die Krim zurück. Und das ist ja nur gerecht.

Und sperrt Russ­land umge­hend den Zugang zum Mit­tel­meer und sei­nen See­weg zu sei­nen Sat­teli­ten in Afri­ka (Goog­le maps nach Mur­mansk für den nähes­ten rus­si­schen Alternativ-Hafen) — und weil Russ­land dem (Alernativ-Hafen) eh nur nach nem Wirt­schafts­kol­laps und nem Regie­rungs­wech­sel zustimmt, kann die Ukrai­ne dann ENDLICH in die Nato.

Da in Russ­land die Wirt­schaft kol­la­biert sein muss, bevor das passsiert.

Wäh­rend die Ukrai­ne noch 10 wei­te­re Jah­re US Sicher­heits­ga­ran­tien hat (Selen­skyj will aktu­ell 20 Jah­re), sodass Russ­land nicht angrei­fen kann.

Sehen sie, dar­um ist “eine Ukrai­ne mit beschränk­ter Sou­ve­rä­ni­tät“ ja ein so gefähr­li­ches Nar­ra­tiv, nicht?!

Wir wol­len eine sehr, sehr sou­ve­rä­ne Ukrai­ne. Die de jure und de fac­to die ter­ri­to­ria­le Sou­ve­rä­ni­tät hat. Nichts ande­res steht auch im Völ­ker­recht - wir dür­fen das. Regel­ba­sier­te Welt­ord­nung, wis­sen sie?

Die Ukrai­ne kann sou­ve­rän blei­ben, damit sie mit ihrem Nato­bei­tritt wie­der eine ech­te EU Bei­tritts­per­spek­ti­ve hat, wir kön­nen von ihrem Mili­tär eh so viel ler­nen — aktu­ell ver­wei­gern ihr die mehr als Ungarn und die Slo­va­kei, aber per­spek­ti­visch — wenn die die Krim wie­der hat…

Sehen sie, die Ukrai­ne muss sou­ve­rän blei­ben, damit sie - Zitat ukrai­ni­scher Bot­schaf­ter in Deutsch­land, die­se Woche:

>“Der Ukrai­ni­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land, Olek­sii Mekiev hat die Abtre­tung von ukrai­ni­schem Staats­ge­biet an Russ­land kate­go­ricsh aus­ge­schlos­sen: “Mein Prä­si­dent hat ganz klar geäu­ßert,: Das kommt nicht in Fra­ge“, sag­te er bei RTL und ntv. Es gehe zusem nicht nur um Land, son­dern auch um die Men­schen dort, sag­te der Diplo­mat. Mil­lio­nen von Ukrai­nern und Ukrai­nie­rin­nen leb­ten unter rus­si­scher Besat­zung, „und die wol­len befreit werden“.”
src: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/russland-ukraine-krieg-im-news-ticker-vom-23-februar-bis-1-maerz,VC2Y3Y9

Haben wir das alles über­se­hen Frau Rese­ar­che­rin - weils ja nur die ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne wie­der herstellt, ….

Gehen wir dem­nächst wie­der in die Öffent­lich­keit um das aus der öffent­li­chen Wahr­nehm­nung zu tilgen….?

Weil ja “Es ging um eine Ukrai­ne mit beschränk­ter Sou­ve­rä­ni­tät“ ein so ein gefähr­li­ches Nar­ra­tiv ist?

Naja, man lernts ja am IWM Vienna.

Ich mein klar will Russ­land poli­ti­schen Ein­fluss in der Nach­kriegs­ukrai­ne — aber es ist doch erstaun­lich was wir im Wer­te­wes­ten alles “nicht zulas­sen dür­fen” oder?

Und alles mit die­ser wun­der­ba­ren Uni­ver­sal­be­grün­dung — “weil Putin lügt“.

Und nach etwas auf­rüs­ten, sicher wie­der angreift. (Viel­leicht mal die Mili­tär­ana­lys­ten Kol­le­gen fra­gen? Gut, die gibts viel­leicht in Pots­dam nicht…)

Und impli­ziert - weil das intel­lek­tiuel­le Leben unter vier Jah­ren Pro­pa­gan­da umd soviel bes­ser ist, als das unter Staatsraison.

Um so viel bes­ser, dass sich da noch zwei - oder Selen­skyj sagt mein drei Jah­re Krieg (Boy­an Pan­chevs­ky bei Ron­zhei­mer: https://harlekin.me/allgemein/wie-selenskyj-laesst-einen-plan-fuer-noch-drei-jahre-krieg-ausarbeiten-nein-fake-fake-fake/) - locker - allein für die Wer­te, ausgehen.

Abwohl sich Selen­skyj vor 14 Tagen bereits Sicher ist, dass Russ­land kei­ne zwei Jah­re mehr durch­hällt. (Fran­ce 2 Ori­gi­nal­in­ter­view (und Maschi­nen­über­set­zung): https://harlekin.me/allgemein/selenskyj-der-durch-deutschsprachige-medien-unfact-check-bare/ )

Wäh­rend wir laut Münk­ler Bedin­gun­gen Dik­tie­ren, die für Russ­land unan­nehm­bar sind (sie­he wei­ter­ge­lei­te­te email wei­ter unten — ich muss sie ja dazu bekom­men die auch noch zu lesen) —

Die Frau Pro­fes­sor Davies am Pod­s­tam Insti­tut - stän­dig warnt sie die Öffent­lich­keit vor den gefähr­lichs­ten Narrativen!

Ich ver­gess mich,

Mag. Phil­ipp Ganster

PS: Auch Kot­kin wur­de nur beför­dert, sie wer­dens noch weit bringen.

Beginn der wei­ter­ge­lei­te­ten Nachricht:

Von: Phil­ipp Ganster 
Datum: Diens­tag, Feb. 17, 2026 at 9:45 AM
An: , , ,
Betreff: Ten­den­tiö­se, sinn­ent­stel­len­de Bericht­erstat­t­unf im Stan­dard vom 16. Febru­ar 2026

Sehr geehr­te Säu­len die­ser Gesellschaft -

Anbei fin­den sie auch mei­ne Beschwer­de vom 02. Febru­ar 2026, auf die der Pres­se­rat nicht reagiert hat, die RTR nicht reagiert hat, der Pres­se­club Con­cordia nicht reagiert hat - der wei­ter­hin (bezahlt) Ver­an­stall­tun­gen des IMW VIen­na mode­riert über die die ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da auf die öster­ri­schi­sche Pres­se­land­schaft ein­wirkt (ver­glei­che Ladung von “Azow Bri­ga­de nach Stand­fort zur Reha­bi­li­tie­rung“ Fran­cis Fuku­ya­ma (Kon­text: Hit­ler­grü­ße und Kor­rup­ti­on: Ex-Soldat erhebt schwe­re Vor­wür­fe gegen ukrai­ni­sche Armee - Ber­li­ner Zei­tung vom 13.01.2026: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/ukraine-krieg-hitler-gruss-niederlaender-erhebt-vorwuerfe-li.10013920) auf­grund einer Ein­la­dung (Fuku­ya­mas nach Wien) des IWM Vien­na am 02.12.2025 in die ZIB 2 (wird vom ZIB2 Mode­ra­tor im Inter­view aus Trans­pa­renz­grün­den expli­zit erwähnt) - mit “es wäre für die Ukrai­ner sehr unvor­teil­haft, wenn sie jetzt Frie­den schlie­ßen wür­de” Haupt­mas­sa­ging (https://on.orf.at/video/14302248/langfassung-interview-mit-francis-fukuyama-englisch) des Inter­view­gasts, was Armin Wolf nach Eigen­aus­sa­ge „sehr über­rascht hat”, oder Timo­thy Sny­der - der in der Bosch Stif­tung das iden­te Pro­pa­gan­da Messaging (https://harlekin.me/allgemein/victoria-amelia/) ver­brei­tet wie Olek­san­dra Mat­wit­schuk mit Buch­schen­kung im Krei­sky Forum 23 Mona­te spä­ter (vgl A: https://www.youtube.com/watch?v=GKC4QEhvV5Y und B: https://www.youtube.com/watch?v=BhmbebvF6Uw ). oder Nata­li­ya Gume­nyuk - die Klassik-Konzerte der ukrai­ni­schen Patrol Poli­ce im Dezem­ber 2022 in der Ukrai­ne für gela­de­ne Jour­na­lis­ten sehr schätzt (vgl: Video hier: https://harlekin.me/allgemein/embedded-reporting-frontline-journalism/ ) und auf der Yes Con­fe­rence - Sny­ders Panel ansagt und mode­riert - als die­ser bekannt gibt die Ama­zo­nen aus der homer­schen Illi­as in der Ukrai­ne gefun­den zu haben - in Ama­zo­nen­grä­bern (https://harlekin.me/allgemein/this-is-not-a-magic-trick/), wäh­rend er für die Ukrai­ne - Zitat Gume­nyuk in bei­den VIde­os „die neue Geschich­te der ukrai­ni­schen Ver­gan­gen­heit schreibt“. Sny­der schreibt für die Ukrai­ne natür­lich auch die neue Regio­nal­ge­schich­te - wobei er am 20. Juli 2022 dem wich­tigs­ten ukrai­ni­schen Expat Blog­ger und Broo­kings Insti­tu­ti­on „Gran­tee“ Michail Wik­to­ro­witsch Zygar der lei­der aus Grün­den des per­sön­li­chen star­ken Unwohl­seins die für ihn vor­ge­se­hen Rol­le als cha­ris­ma­ti­scher Fraktions-Vorsitzender der „“guten Rus­sen“ in Euro­pa“ (Über­schrift FAZ vom 29.01.2026: https://www.faz.net/aktuell/politik/ukraine/gegner-von-wladimir-putin-wer-vertritt-die-guten-russen-in-europa-110827388.html ) trotz Broo­kings Insti­tu­ti­on Grants nicht antre­ten woll­te — erklärt, er: Sny­der rate — ihm: Zygar schon sehr zur Auf­split­tung Russ­lands in 12 Regio­nal­ver­wal­tun­gen, „infor­miert“ durch die von Sny­der und sei­nen Kol­le­gen (ein Zitat: „sehr inter­es­san­tes Feld“) geschrie­be­nen neu­en Regio­nal­ge­schich­te Russ­lands - die nach der demo­kra­ti­schen Revo­lu­ti­on nur noch mit regio­na­len Natio­na­lis­men von Zygar zu ver­se­hen sei (https://www.youtube.com/watch?v=IU3JE4ucX2A) - damit die demo­kra­ti­sche Ent­wick­lung der “12 Russ­lan­de” ohne durch­ge­hen­des Stras­sen­netz nach der über­eil­ten Abdan­kung des Dik­ta­tors Putins, nach dem rus­si­schen Wirt­schafts­kol­laps, voll­ends zur Ent­fal­tung gelan­ge. Zygars Unwohl­sein und letzt­li­che Ableh­nung des für ihn vor­ge­se­he­nen Top-Jobs, ent­neh­men sie bit­te fol­gen­dem Natio­nal Endow­ment vor Demo­r­a­cy Event mit Sprecherin/Moderatorin Finoa Hill: NED: Dis­mant­ling the impe­ri­al Mind­set: Mikhail Zygar in Con­ver­sa­ti­on with Fio­na Hill: https://www.youtube.com/watch?v=GVoPoSw6T7Q vom 22. Novem­ber 2023. Sie wis­sen schon, das NED (Upon its foun­ding, the NED assu­med several for­mer acti­vi­ties of the Cen­tral Intel­li­gence Agen­cy. Poli­ti­cal groups, acti­vists, aca­de­mics, and some governments have accu­sed the NED of being an instru­ment of U.S. for­eign poli­cy hel­ping to fos­ter regime change.[12][13][14] sie­he: https://en.wikipedia.org/wiki/National_Endowment_for_Democracy), eine Non-Profit Orga­ni­sa­ti­on für die Fio­na „the five stone sta­tue theo­ry of how Putin real­ly thinks“ Hill von der Broo­kings Insti­tu­ti­on SELBSTREDEND Moderations-Tätigkeit und Ein­la­dungs­po­li­tik GRATIS übernimmt.

Daher kommt sie ja im öster­rei­chi­schen Stan­dard so oft und so ger­ne zu vor - selbst nach ihren öffent­li­chen Stat­ments, dass sie in der Ukrai­ne Agen­da „Geschich­ten erfin­de, damit die rus­si­sche Pro­pa­gan­da kei­ne Trak­ti­on ziehe“

>Fio­na Hill: “You know, you’ve lost—forgotten—and this is exact­ly what he said. You’ve kind of lost huma­ni­ty. What’s hap­pen­ed to the Ame­ri­cans who go out the­re and tell a sto­ry, you know, that makes it very clear about why peop­le are doing things? And, you know, that’s some­thing that mem­bers of the Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons do. It’s why we’re having this event.
>It’s also what peop­le do in jour­na­lism, like Ser­ge and, you know, all of his opi­ni­on and com­men­ta­ry pie­ces. But it’s kind of, you know, some­thing that we’re all going to have to do on a regu­lar basis. And, you know, I think some of you might have read just recent­ly in the New York Times the movie of Bul­ga­kov, Mas­ter and Mar­ga­ri­ta, that’s being shown, you know, right now in in Rus­sia and having an impact. We’ve got to start being crea­ti­ve about things like this, about tel­ling stories.
>The sto­ry of Ale­xei Naval­ny dying—you know, some­bo­dy of that kind of unspeaka­ble bra­very to, you know, do the things that he did, and to sacri­fice hims­elf in the way that he did—telling that sto­ry and moving it forward.
>Becau­se you can’t just lea­ve Vla­di­mir Putin to tell the sto­ry. And I think that this docu­men­ta­ry is a chal­len­ge to all of us about how do we get out the­re and work on the narrative.“
src: https://www.youtube.com/watch?v=-uSKnR92pHs

Aber so schön eine Ein­stim­mung auch sein kann, irgend­wann müs­sen wir von den ewig schwei­gen­den Ein­rich­tun­gen der Jour­na­lis­mus Selbst­kon­trol­le in Öster­reich, über die kon­kre­ten Wirk­me­cha­nis­men der ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­da in Öster­reich zur aktu­el­len Beschwer­de bezüg­lich der ten­den­tiö­sen und sinn­ent­stel­len­den Bericht­erstat­tung des Stan­dard vom 16. Febru­ar 2026 überleiten.

Am 16. Febru­ar 2026 teilt uns der New­sti­cker von br.de mit, dass Selen­skyj nicht nur die 15 jäh­ri­ge Sicher­heit­ga­ran­tie der USA ableh­ne, da er 20 Jah­re Mini­mum wol­le (vgl.: „Bei der Sicher­heits­kon­fe­renz in Mün­chen hat­te Selen­skyj gesagt, dass Washing­ton einen Zeit­raum von 15 Jah­ren ange­bo­ten habe, wäh­rend Kiew min­des­tens eine 20 Jah­re wäh­ren­de Garan­tie haben möch­te.“ src: https://www.faz.net/aktuell/politik/ukraine/ukraine-liveticker-kiew-und-moskau-fuehren-neue-verhandlungen-in-der-schweiz-faz-110683325.html - son­dern selbst­re­dend auch, dass Selen­skyj den US nicht sagen wer­de, ob und auf wel­che Ter­ri­to­ri­en er ver­zich­ten wür­de, bevor nicht UMFASSENDE UND BELASTBARE Sicher­heits­ga­ran­tien von den US (die laut Selen­skyj durch eine Abstim­mung im US Senat abge­si­chert sein müs­sen) an die Ukrai­ne garan­tiert sind:

>„Selen­skyj bekräf­tig­te in sozia­len Medi­en auch, dass er zuerst klar defi­nier­te Sicher­heits­ga­ran­tien der USA erhal­ten wol­le, bevor es um Gebiets­ab­tre­tun­gen gehen kön­ne: “Und unse­re ame­ri­ka­ni­schen Freun­de berei­ten Sicher­heits­ga­ran­tien vor”, schrieb er. “Aber sie sag­ten: Erst die­ser Tausch der Ter­ri­to­ri­en oder etwas in der Art, und dann Sicher­heits­ga­ran­tien.” Er aber wol­le zuerst Garan­tien bekom­men. Die Ukrai­ne wer­de kei­ne Gebie­te abtre­ten, nur um sich kom­pro­miss­be­reit zu zei­gen und kei­nen Kom­pro­miss schlie­ßen, der es Russ­land erlau­be “schnell wie­der­zu­kom­men und uns zu besetzen”.“
src: https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/russland-ukraine-krieg-im-news-ticker-vom-9-bis-15-februar,VAjRS7P

Dar­aus ergibt sich fol­gen­des Problem:

Dass die US — die zuerst Gebiets­ab­tre­tun­gen wol­len, um dann Sicher­heits­ga­ran­tien zu geben, belast­ba­re Sicher­heits­ga­ran­tien für die Ukrai­ne ver­ab­schie­den müss­ten - bevor es den US zur Kennt­nis gelangt, ob die Ukrai­ne die See­ver­bin­dung Russ­lands nach Afri­ka (Krim, Sevas­to­pol) vor­ha­be zu blo­ckie­ren - nach­dem sie - Selen­skyj ist guter Din­ge, die­se Regio­nen bei bestehen­der ter­ri­to­ria­ler Inte­gri­tät in gera­de mal 10 Jah­re zurück­zu­ver­han­delt, dafür mit Sicher­heits­ga­ran­tien aber auch min­des­tens 20 Jah­re ein­tre­ten sollen.

Ich bin ja kein Exper­te in US Aus­sen­po­li­tik, aber den­noch scheint es mir etwas pro­ble­ma­tisch vom US Senat abge­seg­ne­te Sicher­heits­ga­ran­tien zu for­dern, wärend man erst danach über­le­gen wol­len wür­de, ob man auf Gebie­te ver­zich­ten kön­ne — Gebie­te, mit denen man bei nicht Ver­zicht Russ­lands See­zu­gang nach Afri­ka und in den medi­te­ra­nen Raum blo­ckie­ren könn­te. (Ach las­sen wir die Wahr­schein­lich­keits­form - wird).

Gera­de­zu so pro­ble­ma­tisch, dass man bereits dadurch allei­ne jeg­li­che Ver­hand­lun­gen spren­gen wür­de (Ach las­sen wir die Wahr­schein­lich­keits­form - wird).

Wie berich­tet also der Stan­dard am sel­ben Tag über die­se „Vor­be­din­gun­gen“ (ein EU Bei­tritts­da­tum der Ukrai­ne wei­te­re Vor­be­din­gung inklu­si­ve, so Selenskyj)?

Nun…

In der Nach­rich­ten­spar­te ist das selbstredend:

Selen­skyj: Die­se Vor­be­din­gun­gen „sind der Schlüs­sel zum Frieden“

src: https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000308649/1000400631/rede-us-aussenminister-rubio-spricht-bei-muenchner-sicherheitskonferenz

Wäh­rend sich der Stan­dard in der Kom­men­tar­spar­te am sel­ben Tag zu einem, rein im Pas­siv gehaltentenen -

Kyjiw darf bei Ver­hand­lun­gen in Genf nicht auf raschen Durch­bruch hof­fen - Frie­dens­ga­ran­tien nach wie vor ein Stol­per­stein auf dem Weg zu einem Frie­dens­ver­trag mit Moskau“

durch­rin­gen kann:

src: https://www.derstandard.at/story/3000000308724/kyjiw-darf-bei-verhandlungen-in-genf-nicht-auf-raschen-durchbruch-hoffen?ref=seite1_entdecken

Wer ver­hin­dert hier schon die Annah­me von von den US bereit gestell­ten Sicher­heits­ga­ran­tien mit Vorbedinungen?

Die­se Art der Bericht­erstat­tung ist in bei­den Fäl­len ten­den­zi­ös und bewusst sinn­ent­stel­lend gewählt.

Der Stan­dard spielt an die­ser Stel­le wie immer das Spiel der ukrai­ni­schen Pro­paf­an­da mit, das die­sen Auf­rei­bungs­krieg auf­grund wahr­ge­nom­me­ner Vor­tei­le in einer unbe­stimm­ten Zukunft (ver­mut­lich nach einem US Admi­nis­tra­ti­ons­wech­sel) pro­lon­giert, und den Krieg, ganz im Sin­ne der Euro­pä­er daher noch etwas Lau­fen las­sen möch­te — siehe:

Selen­skyj glau­be nicht, dass Russ­land noch zwei Jah­re durch­hal­te, und Selen­skyj ist zu kei­nen ter­ri­to­ria­len Kon­zes­sio­nen bis auf einen Free­ze aktu­ell an der Front­li­nie (wobei den schon die Nato sichern sol­le - so Selenskjy) sie­he bei­des - Ori­gi­nal­in­ter­view „L’en­tre­ti­en exclu­sif de Volo­dym­yr Zelen­sky“ bei fran­ce 2 (france.tv) vor 12 Tagen: https://www.youtube.com/watch?v=jlzsddedMvM (Maschi­nen­über­set­zung: https://harlekin.me/allgemein/selenskyj-der-durch-deutschsprachige-medien-unfact-check-bare/ )

Die­se Art der von der Ukrai­ne indu­zier­ten Pro­pa­gan­da - ist die ein­zi­ge Aus­le­gung die JEDES Qua­li­täts­me­di­um in Öster­reich seit vier Jah­ren Ukrai­ne­krieg zulässt. Und bit­te zwin­gen sie mich nicht auf die drei Wort Kon­struk­ti­on „Russ­lands Krieg in der Ukrai­ne“ umzustellen.

Sie­he auch - in Deutsch­land Vas­si­li „Roof­top Par­ty“ Golod der bei phoe­nix ges­tern öffent­lich festhällt:

Die Ukrai­ne ist zu schwach für Frieden.”

src: https://www.youtube.com/watch?v=rwyEgfhotX0

Jeder im deutsch­spra­chi­gen Jour­na­lis­mus, von Golod über den neu­en (Mode­ra­to­ren­ka­rusell, huiiii) Mode­ra­tor bei phoe­nix, der zit­tert wie Espen­laub, über die Lin­denau die ihre Mimik im Inter­view mit Her­fried Münkler 

(>Doch der Coup ist miss­lun­gen. Irgend­wie haben es die Euro­pä­er mit­samt der Ukrai­ne geschafft, in Genf Ver­hand­lun­gen mit den USA zu füh­ren, in denen sie den ursprüng­li­chen Plan erheb­lich ver­än­dert haben – zumin­dest so weit, dass er für Russ­land in der jetzt vor­lie­gen­den Fas­sung nicht mehr akzep­ta­bel ist. Damit ist die Ver­stän­di­gung der zwei über die Köp­fe aller ande­ren hin­weg geschei­tert; am Ver­hand­lungs­tisch wer­den wei­te­re Stüh­le bereit­ge­stellt wer­den müssen.

[…]

>Inso­fern könn­ten die letz­ten Tage zu einem Wen­de­punkt im euro­päi­schen Auf­tre­ten gegen­über Russ­land wie den USA wer­den. Trump und sei­ne Nach­fol­ger wür­den dann spü­ren, dass sie mit Euro­pa nicht eine „ver­nach­läs­sig­ba­re Grö­ße“, son­dern einen wich­ti­gen, für die USA auf län­ge­re Sicht unver­zicht­ba­ren Ver­bün­de­ten ver­lo­ren haben.
src: https://www.welt.de/politik/ausland/plus69284764acb910e1fd16417a/geopolitik-wie-deutschland-half-trump-auszubremsen.html )

- bereits nach einer Minu­te Dreis­sig nicht mehr unter Kon­trol­le hat, über die Mios­ga, die vor einem irrig Monat ver­brei­tet hat, die Ukrai­ne sei ja bereit die Krim abzu­tre­ten, es gehe nur noch um den Don­bas, bis zum Selbst­dar­stel­ler Lanz — jeder hat begrif­fen, wel­che unsäg­li­che Pro­pa­gan­da er da in die Bevöl­ke­rung drückt —

schwei­gen dazu der öster­rei­chi­sche Pres­se­rat, der Pres­se­club Con­cordia und die RTR in jedem ein­zel­nen beleg­ba­ren Fall. Wäh­rend das inved behaup­tet „es küm­me­re sich um Infor­ma­ti­ons­frei­heit nur im „auße­ren“ - also, die PR Bemü­hun­gen ande­rer Län­der in der euro­päi­schen Union.

Wenn sie die Güte Hät­ten dazu und zu der Igno­rie­rung der letz­ten Sinn­ent­stel­len­den Bericht­erstat­tung im öster­rei­chi­schen Sprach­raum Stel­lung zu bezie­hen — anstatt immer nur ewig zu schweigen, …

Hoch­ach­tungs­voll (*murmel*Wichser*murmel*),

ihr

Mag. Phil­ipp Ganster









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