Nachdem die Ukraine noch vor etwas weniger als sieben, also sechs Tagen laut ISW “nur gschaut hat” -
Russian forces are likely falsely claiming that Ukrainian forces are conducting a “counteroffensive” near the Dnipropetrovsk-Zaporizhia Oblast administrative border to rectify earlier false reports about alleged Russian advances in the area.
[…]
Voloshyn denied, however, Russian milbloggers’ claims about an alleged Ukrainian “counteroffensive” at the Dnipropetrovsk-Zaporizhia Oblast border.[19] Voloshyn reported that Ukrainian forces in the area are conducting reconnaissance and search missions to identify Russian infiltration and sabotage groups, but noted that these Ukrainian actions do not constitute a counteroffensive. Voloshyn noted that Russian forces have been inflating their advances in the area and assessed that they are now trying to use claims of a Ukrainian counteroffensive to manage their lies. ISW has observed widespread complaints from Russian milbloggers themselves about the systematic practice of Russian commanders sending false reports to their superiors about alleged advances.[20]
src: click (ISW)
Wir erinnern uns:
Das find ich aber arg artig von der Ukraine, dass die mit viel Gerät erstmal nur gschaut hat.
Wie, nein - unsere Einheiten waren schon dort. Wie, nein - die Einheiten des Gegners waren schon dort. Des bestreiten wir nicht. Des is ja bestätigt. Aber unsere haben nur gschaut. Und die vom Russen, das waren garnicht viele - die haben des garnicht besetzt - und die ham auch nur gschaut. Wir ham sie ja gesehen!
So wars, Vorsicht Qualifier, “wahrscheinlich”.
src: click
Hat sie nun vor drei Tagen:
ISW: Ukraine verzeichnet größte Rückeroberung seit 2023
Laut einer Datenauswertung des Institute for the Study of War (ISW), auf die sich mehrere Medien berufen, haben ukrainische Streitkräfte vergangene Woche von Mittwoch bis Sonntag rund 200 Quadratkilometer eigenes Staatsgebiet von der russischen Armee zurückerobert. Ein derart großer Geländegewinn in wenigen Tagen gelang der Ukraine zuletzt bei einer Gegenoffensive im Juni 2023.
src: click (ISW via Hurendrecksstandard)
Das ist arg nett, von der Ukraine, dass sie “wahrscheinlich” in den zwei Tagen zwischen den Meldungen den Starlink Kommunikationsblackout Russlands nicht ausgenutzt hat und auch noch keine Gegenoffensive existiert hat.
Wir erinnern uns, der “wahrscheinlich” Qualifier ging um die Welt:
edit: Mann dieser “likely” qualifier geht um die Welt, du!
src: click
Und die 200 km² sind auf deepstate - sie haben sichs schon gedacht -
30 km²

src: click
“grouped”
Und 170 km² die aufgrund des russischen Vormarsches in der Ukraine wohl nur sehr lokal, nach einer Datenauswertung zu erkennen waren:
https://deepstatemap.live/en#10/47.8804340/36.6771698
Sie wissen schon Deepstate - der Kartenmaterial Partner von welt.de (Springer)
Die 200 km² sind vor allem deshalb erstaunlich, da Russland in den vergangenen zwei Jahren je 4000 km² Ukraine eingenommen hat, also im Schnitt 333 km² im Monat, da möchte man doch meinen, wenn Russland auch dieses Monat an allen Frontabschnitten vorangekommen ist (siehe Deepstate Karte), wären die 200 km² der Ukraine irgendwo auf einer Karte zu sehen oder gegenüber dem immer noch präsenten Fortschritt Russlands gegenzurechnen - aber nein, weit gefehlt, …
Komisch dass niemand mehr den Reisner fragt…
edit: Es gibt aber auch wieder gute nachrichten von Schrödingers Putin. Verhandelt er? Verhandelt er nicht? Wie kann mans wissen? Bald sicherlich. Bald muss er.
Wie, nein - nicht wegen der Gegenoffensive der Ukraine - wegen, ökonomisch! Dings!
Wobei es gibt noch bessere Nachrichten - “vor einem Jahr”, “vor einigen Wochen”, … das ist für die Moderationskarusell (huiii, wieder eine neue!) Moderatoren bei NTV so schwer greifbar, …
Toll auch das Wirtschaftsverständnis der NTV Karusell Moderatorin ich zitiere: “Die russische Nationalbank hat ja die Zinsen gesenkt, was bedeutet das (die Senkung der Nationalbankzinsen) für die russische Wirtschaft? Es soll ja immer mehr Restaurants geben die zumachen. Sparen die Leute jetzt in Russland?”
Wir merken uns, bei NTV entzieht eine Zinssenkung der Nationalbank (Leitzins) der Realwirtschaft Geld, das die Leute sonst aufs Sparbuch, .… eehh, … Wahrscheinlich weil damit weniger Leute auf Kredit essen gehen!
Aber wegen sowas dreht sich das Moderatorenskarusell bei NTV nicht weiter… Nur wenn der Moderator die falschen Fragen stellt, oder depressiv wird, … Die aktuelle wird sich wohl noch ein paar Monate halten. Stichwort fehlender Intellekt als Jobsicherheit.
edit: Ist mir aus der Tasche gefallen:

src: click
Das passiert übrigens während die selbe deutschsprachige Presse herausstreicht, wie früh die ukrainischen Verhandler schon nach Genf gefahren sind. Zeigte sich bemüht - mit Sternchen.
Die russische Delegation musste für die Anreise zu den Ukraine-Friedensgesprächen in Genf einen mehrstündigen Umweg nehmen. Ursache waren fehlende oder verzögerte Überfluggenehmigungen einzelner europäischer Staaten, berichtete die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti.
Da ein direkter Flug von Moskau in die Schweiz zwangsläufig über Territorium von Nato- und EU-Mitgliedstaaten führt, war die mehr als 20-köpfige Delegation auf Sondergenehmigungen angewiesen. Nach Angaben der russischen Agentur seien diese schließlich mit Unterstützung der USA erwirkt worden – jedoch offenbar nicht von Deutschland.
Deutschland soll keine Sondergenehmigung erteilt haben
Für jeden der russischen Unterhändler musste geprüft werden, ob gegen ihn EU-Sanktionen bestehen. Demnach hätte jedes EU-Land, das die Maschine überfliegen sollte, eine Sondergenehmigung erteilen müssen. Russischen Medien zufolge habe die Bundesrepublik diese Genehmigung nicht erteilt. Deshalb sei die Crew gezwungen gewesen, die Südroute zu nehmen. Italien habe den Weg dafür freigemacht, indem sie den Überflug genehmigten, hieß es.
