Ist das die erste fachkorrekte Beschreibung der Follower-Ökonomie in einer deutschsprachigen Qualitätszeitung?

09. April 2026

Das ist denen ja schon fast als Leis­tung anzurechnen!

Sei­ne Annah­men waren zu 100 Pro­zent falsch“ – Bür­ger­meis­ter macht Wal-Retter Vorwürfe

Tim­men­dorfs Bür­ger­meis­ter wirft Influ­en­cer Robert Marc Leh­mann Fehl­ent­schei­dun­gen bei der Wal-Rettung vor. Durch einen nötig gewor­de­nen Stra­te­gie­wech­sel sei „wert­vol­le Zeit“ ver­lo­ren gegangen.

Der Bür­ger­meis­ter von Tim­men­dor­fer Strand, Sven Partheil-Böhnke (FDP), erhebt schwe­re Vor­wür­fe gegen Influ­en­cer und Tier­fil­mer Robert Marc Leh­mann im Zusam­men­hang mit den Ret­tungs­ver­su­chen für den Buckel­wal in der Ost­see. Gegen­über „Bild“ sag­te Partheil-Böhnke, Leh­mann habe sich bei dem Ein­satz zwar zunächst als kom­pe­ten­ter Exper­te prä­sen­tiert, doch die Zusam­men­ar­beit mit ihm sei „sehr schwie­rig“ gewesen.

Ich war etwas über­rascht, dass sei­ne Pro­gno­sen und sei­ne Annah­men zu 100 Pro­zent falsch waren.“ Zudem habe es fach­li­che Span­nun­gen mit dem Insti­tut für ter­res­tri­sche und aqua­ti­sche Wild­tier­for­schung (ITAW) gegeben.

Beson­ders scharf kri­ti­siert der Bür­ger­meis­ter, Leh­mann habe aus sei­ner Sicht mehr Wert auf Bil­der und Vide­os für sozia­le Netz­wer­ke gelegt als auf das Tier­wohl. Im Ver­lauf des Ein­sat­zes sei der Ein­druck ent­stan­den, es gehe ihm vor allem um gute Auf­nah­men mit dem Wal. Zwei­fel an Leh­manns Exper­ti­se sei­en auch durch Aus­sa­gen zur Ana­to­mie des Tie­res gewach­sen, die bei der anwe­sen­den Tier­ärz­tin für Ver­wun­de­rung gesorgt hät­ten. Das Gan­ze sei dem Poli­ti­ker merk­wür­dig vorgekommen.

Bio­lo­ge Leh­mann beschwer­te sich über „akti­ven Ausschluss“
Nach Dar­stel­lung des Bür­ger­meis­ters wur­de Leh­mann nicht voll­stän­dig von den Ret­tungs­ar­bei­ten aus­ge­schlos­sen, ver­lor aber eine zen­tra­le Rol­le bei dem Ein­satz. „Er durf­te an Bord des Poli­zei­schiffs den Ein­satz als Lei­ter nicht mehr fort­füh­ren. Das hat­te ich ihm tat­säch­lich ent­zo­gen, nach­dem er dort die Fehl­ent­schei­dun­gen getrof­fen hatte.“

Zuvor habe Leh­mann die Ein­satz­kräf­te über­zeugt, die Ret­tungs­stra­te­gie zu ändern: Statt den Wal auf bei­den Sei­ten mit Boo­ten zu beglei­ten, sei das Tier nur noch ein­sei­tig gelenkt wor­den. „Uns ist der Wal genau in der Situa­ti­on aus­ge­büxt, und wir haben wirk­lich wert­vol­le Zeit ver­lo­ren, das Tier wie­der­zu­fin­den.“ Anschlie­ßend habe Partheil-Böhnke die Ein­satz­lei­tung an das ITAW über­ge­ben. „Und das hat Leh­mann, glau­be ich, zutiefst ver­är­gert.“ Auch das Por­tal „T-Online“ berich­te­te über die Kri­tik Partheil-Böhnkes an dem „Wal-Flüsterer“.

src: click (Welt)

Doch kein Robert Redford.

Die Poli­zei hat­te so viel Hoff­nung in ihn gesetzt, und sich nur die bes­ten Füh­rer mit den meis­ten Fol­lo­wern aus­ge­sucht um ihnen zu folgen.

Oder war die ers­te die Kri­tik ange­bracht hat, dass es kei­nen Sinn mache dem wei­ter zu folgen?

Man weiß es nicht der Sprin­ger Jour­na­lis­mus hat nicht recherchiert.

Gut, geht hier eh nur um Tier­wohl. Ist ja nicht so als ob wir dafür Geset­ze hätten.









Hinterlasse eine Antwort