Um mir aufzumalen wie proportional und dem Wählerwillen folgend das Wahlsystem Moldaviens ist!
Aber sagen sies nicht ihrem Pfarrer weiter!
Most current polling projections (established parties lost more recently): click
Seat distribution based on current polling data (Grok):
Second AI Opinion (GLM 4.5):
based on the following election poll results:
src: click
Ich würd behaupten, in drei Jahren sind die nach dem Ukraine Schlüssel EU aufnahmefähig.
edit: For reference, 2021 results:
src: click (Wikipedia)
edit2: Korrektur: Ui, grober Fehler! In Moldau zählt man nach dem d’Hondtschen Höchszahlverfahren, nicht nach der Hare-Niemeyer Methode! (siehe: Venice Commision)
Ganz klar -- da brauchen die größten Parteien disproportional noch mehr Sitze!
Sehen sie auch so, oder?
Gut, aber wie siehts die Furche, fragt sich ihr Pfarrer.
When asked about the development path of the Republic of Moldova, 33.1% believe that the future lies exclusively in the European Union, 8.6% see the state’s future alongside the Eurasian Union, and 19.3% opt for an independent path.
However, 36.8% would prefer a balanced policy - collaboration with both the European Union and Russia, without joining any bloc.
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Na, also neutral geht nicht, das kennt man auch aus Österreich.
edit:
Typische wertewestliche Erfolgskarriere, man kann das nicht laut genug betonen:
Sandu: Ich hatte die Chance, zwei Jahre bei der Weltbank in Washington zu verbringen, was sehr nützlich war, weil ich nach Harvard hohe Schulden hatte - und mit einem Job in Moldau hätte ich das nie zurückzahlen können. Nur durch die Ersparnisse von Washington [Weltbank] war es auch möglich, nach meiner Rückkehr vier Jahre lang Vollzeit und ohne Gehalt eine neue Partei aufzubauen. Zurück wollte ich immer. [Wusstens auch die Kollegen in der Weltbank?] Als ich dann die Anfrage bekommen habe, Bildungsministerin zu werden, war es zwar verrückt, weil ich keine Erfahrungen in dieser Richtung hatte [och - da braucht man doch niemanden vom Fach], aber ich wusste, dass man hier mit den Reformen beginnen muss, auch wenn sich die Erfolge erst später zeigen. Diese Aufgabe erschien mir bedeutsam und erfüllend. Erfüllender als ein Job in der Weltbank.
DIE FURCHE: Und wie kam es, dass Sie von der Bildungsministerin zur Präsidentin wurden?
Sandu: Ich habe einfach getan, wovon ich überzeugt war, dass es notwendig ist – ohne Rücksicht auf eine Partei oder die politischen Folgen von Reformen nehmen zu müssen. Die erste Reform betraf das Bakkalaureat (Reifeprüfung, Anm.), wo es jede Menge Korruption gab. Eltern konnten das Zeugnis ihrer Kinder schlichtweg kaufen. Das war eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Man kann sich vorstellen, was das mit jungen Menschen macht, wenn sie merken: Egal, wie sehr ich mich anstrenge, ich habe keine Chance gegen die, die es sich richten können. In meinem ersten Jahr als Bildungsministerin ist dann die Erfolgsrate von 98 Prozent auf 48 Prozent abgestürzt. Das war ein nationales Drama. Auch viele Kinder einflussreicher Leute konnten nicht mehr an die Universität. [Ja, zusammen mit der Hälfte des Jahrgangs… Fiese Elitenkinder - überall.] Erst langsam haben die Leute verstanden, dass das der einzig gangbare Weg war – auch wenn er schmerzvoll war.
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Find ich super - 2012 kommt sie ins Amt, 2019 sind die Matura Erfolgsquoten in den höheren Schulen wieder bei 70%. 2025 erstmals wieder nahe 80%.
Das ist eine verlorene Generation.
Also bis auf die die sich den Nachhilfeunterricht leisten konnten natürlich.
Aber die Elitenbildung in Moldau ging nur so.
Ich hab da ja irgendwie Verständnis. Nur dass die Weltbank Ländern höhere Bildung (Matura?) verschreibt war mir neu…
Key Milestones in the World Bank’s Education Work
1962:
The World Bank launches its first education project.[Bildung!]
1968:
The Bank’s presidency changes, and it begins to focus more on poverty reduction and basic needs, viewing education as key for technical capacity building.[Keine Bildung!]
1990:
The Education for All (EFA) movement is launched, leading to a significant increase in the World Bank’s support for education.[bald Bildung - aber nur Basisniveau!]
2000:
The EFA goals are agreed upon in Dakar, leading to the creation of the next global education initiative.[Bildung - nur Basisniveau, Globale Zieldefinition!]
2002:
The Global Partnership for Education (GPE) is established as a partnership to accelerate progress toward EFA goals and Millennium Development Goals.[Merger: Bildung - nur Basisniveau und Millenium Development Goals!]
2011:
The World Bank introduces its “Learning for All” strategy, shifting focus toward improved learning outcomes.[Höhere Bildung! (Nicht nur Bildung, sondern better learning outcomes! Mit Metriken und allem!)]
2012:
Maia Sandu becomes minister of education in Molodva2022:
The World Bank approves a significant volume of basic education operations, reflecting a sustained commitment to the sector.[Endlich! Wir ham auch a Geld dafür! Bildung]
Und dann edlich, wer kann ihn vergessen, 2023 - der große Durchbruch!
This year marks the 50th anniversary of the publication of Returns to education: An International Comparison by George Psacharopoulos. The book led to a revolution in analyses of the returns to education by showing that the average payoff to education is higher in less developed than in advanced countries. In comparing the social rate of return to human capital with that of investment in physical capital such as infrastructure, it was discovered that in less developed countries the rate of return to human capital is much higher. This suggests that less developed countries should attempt to stimulate economic growth by pumping more resources into human capital.
src: click (blogs.worldbank.org)
Der große Durchbruch!
Between 2005 and 2011 the share of World Bank education projects targeting input quality dropped by almost 6 percentage points and the share explicitly focused on learning outcomes grew by 4 percentage points (Figure 2). This was likely driven by the emphasis placed on a results-oriented approach in the 2005 strategy update. However, following the 2011 strategy which was supposed to usher in a pivot to learning, the average share of projects targeting either input quality or learning outcomes has declined. To be sure, there have been notable spikes in lending for projects focusing on learning outcomes immediately after the 2011 strategy was adopted and more recently as part of the COVID recovery efforts. But these were mostly followed by equally sharp falls in lending for such projects.
Looking at actual lending data, there is no obvious shift from “schooling” to “learning” since the adoption of the “Learning for All” strategy in 2011
Over the past two decades there has been a steady increase in World Bank financing of education projects in absolute terms. Although primary education continues to absorb the largest share of Bank financing, that proportion has declined from almost half in 1998 to just under a third in 2022. The share spent on secondary education peaked in the early 2000s, falling back down to about a fifth. The one area that has witnessed a relatively consistent and disproportionately large increase in the share of World Bank financing since the early 2000s is preschool or early childhood education (ECE), as shown in Figure 1.
src: click (CGD)
Was hat die Maia Sandu nochmal bei der Weltbank gelernt?
Reduziere die Abgängerzahl deiner höheren Schulen um 50% - dann hast du, dann bekommst du -- eine generationale Eliten Konzentration unter den Leuten die sich Nachhilfe leisten können, und denen die sie selbst bei einem inadequaten Schulsystem nicht brauchen, dann hast du - ehm…
Keine Positive Korrelation in Wirtschftsentwicklungsdaten, ABER perspektivisch einen EU Beitritt!
Gut, und wie war das?
“Ich wusste, dass man hier mit den Reformen beginnen muss, auch wenn sich die Erfolge erst später zeigen.”
Wie spät denn?
2015 - Maia Sandu beendet ihre Arbeit als Bildungsministerin - positive Matura Abschlussrate liegt bei 65%
2016 - Year over year change GDP: +4.65%
Positive Matura Abschlussrate liegt bei 68%
[Gut, die Wertewesten Investoren brauchen nach einer erfolgreichen Eliten Restrukturierung immer so a Zeiterl, bis sie… WOW!]
2017 - Year over year change GDP: +4.2%
Positive Matura Abschlussrate fällt auf 58,7%
2018 - Year over year change GDP: +4,1%
Positive Matura Abschlussrate liegt bei bei 64%
Real Per Capita GDP: Rose from $2,749 in 2015 to ~$4,740 in 2022 (inflation-adjusted from $5,738 nominal), a ~72.4% increase. For 2023, estimated at ~$5,174, roughly an 88.2% rise since 2015. This aligns with population stability (~2.6 million).
Any minute now! (Ich hab mir erlaubt die Trendkurve seit ihrem Abgang als Bildungsministerin, bis 2025 einzuzeichnen).
src: click
Die EU ist bei sowas immer lustig - da funktioniert Eingliederung je nach Politikwissenschaftstheorie am Anfang immer durch ne ideologische Eliten-Sozialisation, die sich prima fördern lässt, wenn du… Ah das hat die Maia Sandu geleistet!