Wenn du glaubst, die NZZ ist das letzte Outlet das noch nicht komplett verblödet ist…

18. Februar 2026

Ok, ok, …

21.07 Uhr: Selen­ski kri­ti­siert Ver­hand­lungs­er­geb­nis als unzureichend
Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­di­mir Selen­ski kri­ti­siert die Ergeb­nis­se nach den zwei­tä­gi­gen Ver­hand­lun­gen mit rus­si­schen Ver­tre­tern in Genf über ein Kriegs­en­de als unzu­rei­chend. «Die Ukrai­ne ist an einem Resul­tat inter­es­siert. Zum jet­zi­gen Zeit­punkt kön­nen wir nicht sagen, dass das Ergeb­nis aus­rei­chend ist», sagt Selen­ski in sei­ner in Kiew ver­brei­te­ten abend­li­chen Video­bot­schaft. Schon vor­her hat­te er den Rus­sen eine Ver­zö­ge­rungs­tak­tik bei den Ver­hand­lun­gen unter US-Vermittlung vorgeworfen.

«Die Mili­tärs haben eini­ge Fra­gen ernst­haft und inhalt­lich dis­ku­tiert. Sen­si­ti­ve poli­ti­sche Fra­gen, Fra­gen zu mög­li­chen Kom­pro­mis­sen und das not­wen­di­ge Tref­fen der Staats­chefs sind noch nicht aus­rei­chend erör­tert wor­den», sagt Selen­ski. Er hat­te gefor­dert, dass in Genf über ein Tref­fen zwi­schen ihm und Kreml­chef Wla­di­mir Putin gespro­chen werde.

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… ok, … Wait what?!

Putin hat sol­che direk­ten Gesprä­che zwar ange­bo­ten – aber nur in Mos­kau, was Selen­ski ablehnt.

Habs es gsof­fen, oder was?

Kloar, wir bre­chen den Ver­hand­lungs­track unter der Ver­hand­lungs­füh­rung der USA pro­ak­tiv ab, damit Selen­skyj end­lich Putin per­sön­lich sagen kann, wie das mit der Ter­ri­to­ri­al­fra­ge unter ukrai­ni­scher Sou­ve­rä­ni­tät lau­fen wird.

Damit hat die EU end­lich das USA Pro­blem gelöst! Sogar noch bevor Trump abtritt!

Inhalt­li­ches Ver­ständ­nis darf der Ticker Jour­na­list kei­nes mehr mitbringen?

Was ist das, das Tickerjournalisten-Karusell?

Zudem habe er für Genf die Auf­ga­be gestellt, huma­ni­tä­re Fra­gen wie den Aus­tausch von Gefan­ge­nen und Zivi­lis­ten zu klä­ren, sagt Selenski.

Vor­fall im letz­ten Jahr (2025):
Der Ort: Selen­skyj reis­te nach Anka­ra, um Prä­si­dent Erdoğan zu tref­fen, wäh­rend die eigent­li­chen Ver­hand­lungs­de­le­ga­tio­nen zeit­gleich nach Istan­bul reist. Ver­han­delt wer­den soll in… Istan­bul? Anka­ra? Who cares.

Selen­skyj beschwert sich ein­ein­halb Tage dar­über dass Putin nicht kommt, wäh­rend die rus­si­sche Ver­hand­lungs­de­le­ga­ti­on in Istan­bul auf die ukrai­ni­sche Dele­ga­ti­on wartet.

Nach­dem er die head­lines hat, wird für EINEN TAG VERHANDELT -- dann Komplett-Abbruch, man mun­kelt sei­tens der Ukraine.

Und was wur­de an die­sem einen Tag ver­han­delt! Genau - Gefan­ge­nen­aus­tausch, sonst nichts…

Gut, für die deutsch­spra­chi­ge Qua­li­täts­pres­se reicht die­ser Fakeout…

Die krie­gen das nicht mal mit.

Aber immer­hin - es gibt ein Ende des Geplänkels:

Die Ukrai­ne hof­fe nun auf wei­te­re Ver­hand­lun­gen noch im Febru­ar, so Selen­ski. Zuvor hat­te die rus­si­sche Sei­te mit­ge­teilt, dass es die nächs­ten Gesprä­che in Kür­ze geben sol­le. Kreml­spre­cher Dmi­tri Pes­kow sag­te, noch sei aber kein Ort oder Ter­min fest­ge­legt. Der rus­si­sche Chef­un­ter­händ­ler Wla­di­mir Medi­n­ski hat­te von schwie­ri­gen, aber gehalt­vol­len Ver­hand­lun­gen in Genf gespro­chen. Zu kon­kre­ten Ergeb­nis­sen äus­ser­te sich kei­ne der Seiten.

Ter­mi­ne bit­te. Danke.









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