Erstmal Putin sagen. Zur Einstimmung. Putin.
Gut - also, was soll ich sagen.
Arte macht zur Zeit enorm kreative Reportagen - in denen die Recherche so funktioniert.
Ehemaliger Drohnenfabrik “Manager” meldet sich bei Expat Youtuberin. Youtuberin sagt: “Riesen Glück.” In die Kamera. Da sich das ARTE Dokumentationsteam bereits drei Jahren später bei ihr meldet.
Die Drohnenfabrik wurde jetzt bereits viermal angegriffen.
Das war Teil eins:
https://www.arte.tv/de/videos/122224-000-A/putins-geheime-waffen-1-2/
Teil Zwei ist dann:
SERGEI MEDVEDEV is a journalist, television and radio host, and political scientist. Now a professor at Moscow Free University, Dr. Medvedev also taught for 16 years at the School of Economics in Moscow and earned multiple teaching awards. He has worked at the Marshall Center for Security Studies in Germany, the Finnish Institute of International Affairs, the Stiftung Wissenschaft und Politik (Ebenhausen), and the Istituto Affari Internazionali (Rome). Dr. Medvedev advocates international control over the Arctic, based on the Antarctic model. He believes Russia has a special responsibility to protect the Arctic and advocates a ban on oil drilling and economic activity and on military actions and movements. Dr. Medvedev’s most recent book is The Return of the Russian Leviathan.
tingelt vor zwei Jahren im transatlatischen Talking circuit rum --
und nur zwei Jahre später, meldet sich bereits das ARTE Dokumentationsteam bei ihm, da es ne byline braucht.
Das ist Teil zwei:
https://www.arte.tv/de/videos/122225-000-A/putins-geheime-waffen-2-2/
Und jetzt muss Alpbach ganz stark sein.
Alles haben die Alpbacher versucht.
Betrügen, lügen, heucheln, schmeicheln, religiöse Überzeugungen in die Bevölkerung einbringen, Festivals, Musikhallen, tolle Jugenderlebnisse verkaufen, Vollversorgungsposten für Stieglitz Frau auf den Foren anbieten (die wirklich für nichts gut war, also einfach nur um den Namen bei der Veranstaltung zu halten), Glücksindikatorenmetriken über den statistischen Dienst der Europäischen Union von der Bevölkerung messen, Verzicht predigen lassen, alternative Meinungen canceln, Künstler instrumentalisiern, … ESGs in jedem Vortrag unterbringen. Bällebad. Liegestühle für angepasste Meinungen vermieten. Den Standard kaufen. Die österreichische Presse kaufen, Geld von Microsoft und N26 nehmen, um sie Werbevorträge vor dem jungen Publikum abhalten zu lassen.
Wieder die Hälfte der NGOs und Thinktanks als Partner auf Listen führen, die heute in der EU die öffentliche Meinung zensieren (Grüße an Mercator bitte!) - siehe heute NZZ:
Von wegen aufgeklärte Gesellschaft: Die Meinungshüter sind zurück
Falsche Gründe, um die Meinungsfreiheit einzuschränken, gibt es viele. Sie haben derzeit Hochkonjunktur. Auch in der Schweiz gewinnen die Zensoren an Boden.
src: click (NZZ)
Das crossreferenzieren können ruhig sie übernehmen: click
Ist auch garnicht schwer.
Nichts hat gefruchtet.
Also muss der Stieglitz im Standard wieder den Kommentar zur Einordnung schreiben.
Ist der Gipfel der Trump-Ära erreicht?
Die übrige Welt sollte zwar das Beste erhoffen, muss sich aber auf das Schlimmste vorbereiten. Und womöglich gibt es keine Alternative zu wirtschaftlicher und sozialer Ächtung der USA
src: click
Alpbacher, seid stark, ich glaub jetzt isses soweit. Alpbach muss sich von den alten Marshall Fund Verbindungen lösen, und ich glaub, also falls sich die die Lage nicht von selber bessert, …
Die USA ächten.
Und wer nicht dieser Meinung ist, .…
… der bekommt in Österreich keinen Fuss mehr auf den Boden.
Und das ist dann Teil drei, wie im deutschsprachigen Journalismus Recherche funktioniert:
https://www.derstandard.at/story/3000000303804/ist-der-gipfel-der-trump-aera-erreicht
Also - “einfach jemanden aus deinem Netzwerk selbst den Kommentar schreiben lassen”.
Gut, weiß der Teufel, woher die NZZ heute noch die Zeit nimmt, die tägliche Nato Propaganda (Alpbach auch hier) zu kritisieren, also - in Österreich wird sowas nicht bezahlt.
Beim Standard wärst du für so nen Artikel deinen Job los.

src: click
Ich mein, was wollen sie hier betreiben? Journalismus?
Na, aber sicher nicht.
Dafür haben wir unsere Expat Youtuber, denen die Quellen zulaufen, unsere gut, ist er jetzt eigentlich Historiker - egal, Historiker die wir in den richtigen Talking cycles im Kreis schicken, unser ARTE, das sechs Monate bis zwei Jahre später die Propaganda Dokumentation aus den Leuten macht, die wir gut finden, unsere Recherchekollektive die bis letztes Jahr von USAID bezahlt waren, unseren Zensurapparat gegen den jetzt schon die NZZ aufsteht, weil er so infam ist -- und unseren Alpbacher Stieglitz, der ganz offen als Kommentator in dem von Alpbach gekauften Standard sagt - also, wenn die US jetzt nicht einlenken, müssen wir sie womöglich wirtschaftlich und sozial ächten.
Spiel dich nicht mit unserer Funktionselite USA!
Gut, Geld fürs Recherchekollektiv hat dabei keiner mehr, aber sind wir uns ehrlich, den großen Unterschied macht das heute auch nicht mehr.
Grüße an Alpbach bitte. Grüsse ans IWMVienna, das den Presseclub Concordia immer so prima fördert. Und dessen Einladungspolitik bestimmt.
Achja, um in den Talking Circuit zu kommen, musst du zuerst von ner ordentlichen US NGO mit Namen gecastet worden sein, ich vergess das immer - weils eh vollkommen normal ist.
The Camden Conference was founded in 1987 as a nonprofit, non-partisan educational organization whose mission is to foster informed discourse on world issues. In the years since, it has convened its annual Conference on the third weekend of February in the historic Camden Opera House, drawing some of the best minds on foreign policy to share their insights and expertise on a range of global issues with the community. Conference topics have included The Making of American Foreign Policy, The Influence of the News Media on Foreign Policy, US-Japan Relations, Globalization, The Politics of Energy and Water, Religion, Global Leadership and a number of conferences focusing on regions of the world.
Global LeadershipTM!
Dank Recherche!
Danke Netzwerk!
Ja, sagen sie jetzt, aber können wir das nicht auch mit Recherche von Georg Mascolo haben. Die mögma.
Na sicher doch.
Das Publikum in der Hamburger Landesvertretung in Berlin erlebt zu Beginn der zweiten Januarwoche nicht nur Langeweile, sondern auch eine Rechtfertigungsorgie von Olaf Scholz. Anlass war die Buchvorstellung von „Das Versagen“, einer investigativen Recherche des Journalistenpaars Katja Gloger und Georg Mascolo über die Russlandpolitik der Bundesregierung der letzten Jahrzehnte. Auch Prominenz aus Funk und Fernsehen war unter den Gästen: Sandra Maischberger, Melanie Amann, Caren Miosga.
src: click
Aber nur wenn der Ischinger die Moderation macht!
Auf dem Podium sitzen der ehemalige Bundeskanzler Olaf Scholz sowie der frühere Botschafter und Moderator Wolfgang Ischinger.
edit:
Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten - endlich wieder eine Wachstumsstrategie!
src: click
Frei nach dem Motto: “Hey Ukraine, die US wollen den Krieg garnicht mehr verlängern, ich hoffe ihr wisst was gut für euch ist!”
