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Wobei, man muss das auch positiv sehen, Deutschland plant neue Investitionen in Leopard II.

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Wobei, man muss das auch positiv sehen, Deutschland plant neue Investitionen in Leopard II.
Die europäische Hoffnung trägt einen Namen, und es ist stets derselbe: Mistral. Von Bruno Retailleau, dem konservativen früheren Innenminister, bis zu Jordan Bardella vom Rassemblement National verweisen französische Politiker auf das Pariser KI-Unternehmen. Sein quelloffenes Programmiermodell Devstral läuft auf gewöhnlicher Rechentechnik und reicht an die besten geschlossenen Modelle heran.
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AMAZING!

Such amazing, dass bei den aktuellen Rebenches den Dreck keiner mehr testet, weil das hinten und vorne nicht die toolcall Fähigkeiten mitbringt, dies aktuell braucht -- aber Hauptsache die FAZ hat wieder recherchiert…
Das letze Mal dass die Franzosen noch jemand Unabhängiges gebechmarkt hat, war im Februar diesen Jahres - und da hatte Devstral, bei swe-rebench eine Pass@5 percentage von 59%.

Gut sagen sie, das ist ja nicht so schlimm, das sind ja nur 10 Prozent im Vergleich zu den aktuellen Topmodellen!
Jo bei nem variablen Schwierigkeitsgrad an neuen Problemen, …

Zum selben Testzeitpunlt im Februar - erreichte
Step 3.5 Flash von Stepfun 71,9%
und
GPT 5.2 medium with tools 73,7%
Zwei Testzeitpunkte davor erreichte
GPT OSS 120b high with tools 62,5%
und jetzt schaun wir mal auf den Preispunkt, nicht?
Devstral 2 2512: $0,40 / $2
Stepfun 3.7 Flash: $0,20 / $1,15
GPT OSS 120b: 0,039 / $0,18
GPT-5.2 Chat: $1,75 / $14
Opus 4.8 $5 / $25
Gut für die deutschsprachigen Qualitätszeitungsleser wirds reichen…
Gut werden sie jetzt sagen, aber ein Vergleichswert von einem besseren, günstigeren chinesischen Open weights Modell -- gibts da nichts woran mans so im Zeitverlauf vergleichen könnte. Klar.
GLM 4.7 mit Tools $0,40 / $1,75

Komisch, bei uns in Europa verwenden ja alle Mistral, und dann beschweren sie sich dass die Modell schlecht sind. Also ich seh da keinen Zusammenhang…
Gut, also das ist SWE Bench rebenched - also eh nur coding, wie siehts denn in anderen Feldern aus?
Gut dass sie fragen:
GLM 5.2 (max): ($1,20 / $4,10) - ebenfalls open weights
Devstral 2 2512: ($0,40 / $2)
Mistral 3.5 Medium: ($1,50 / $7,50)
Mistral 3 Large: ($0,50 / $1,50)
Stepfun 3.7 Flash ($0,20 / $1,15) - ebenfalls open weights
https://artificialanalysis.ai/models/glm-5-2
https://artificialanalysis.ai/models/devstral-2
https://artificialanalysis.ai/models/mistral-medium-3-5
https://artificialanalysis.ai/models/mistral-large-3
https://artificialanalysis.ai/models/step-3-7-flash
GDPval-AA v2 (SOTA Claude Fable 5: 64%)
Agentic real world tasks
GLM 5.2 (max): 51%
Devstral 2: nicht mehr getestet
Mistral medium 3.5: 21%
Mistral large 3: nicht mehr getestet
Step 3.7 Flash: 26%
R3-Banking (SOTA GPT 5.5 xhigh: 31%)
Agentic tool use
GLM 5.2 (max): 27%
Devstral 2: nicht mehr getestet
Mistral medium 3.5: 14%
Mistral large 3: nicht mehr getestet
Step 3.7 Flash: 11%
Terminal Bench v2.1 (SOTA Claude Fable 5: 85%)
Agentic terminal use and coding
GLM 5.2 (max): 78%
Devstral 2: nicht mehr getestet
Mistral medium 3.5: 51%
Mistral large 3: nicht mehr getestet
Step 3.7 Flash: 36%
SciCode (SOTA Claude Fable 5: 60%)
Coding
GLM 5.2 (max): 50%
Devstral 2: 33%
Mistral medium 3.5: 40%
Mistral large 3: 36%
Step 3.7 Flash: 40%
Humanity’s last exam (SOTA Claude Fable 5: 53%)
Reasoning and Knowledge
GLM 5.2 (max): 40%
Devstral 2: 4%
Mistral medium 3.5: 13%
Mistral large 3: 4%
Step 3.7 Flash: 20%
GPQA Diamond (SOTA Gemini 3.1 Pro Preview: 94%)
Scientific Reasoning
GLM 5.2 (max): 89%
Devstral 2: 59%
Mistral medium 3.5: 75%
Mistral large 3: 68%
Step 3.7 Flash: 81%
CritPt (SOTA Claude Fable 5: 29%)
Physics reasoning
GLM 5.2 (max): 21%
Devstral 2: 0%
Mistral medium 3.5: 0%
Mistral large 3: 0%
Step 3.7 Flash: 2%
AA-Omniscience Accuracy (SOTA Claude Fable 5: 61%)
Knowledge
GLM 5.2 (max): 25%
Devstral 2: 21%
Mistral medium 3.5: 26%
Mistral large 3: 24%
Step 3.7 Flash: 25%
AA-Omniscience Non-Hallucination Rate (SOTA MinMax M3 84%)
hallucination rate (inverse, so higher is better)
GLM 5.2 (max): 72%
Devstral 2: 15%
Mistral medium 3.5: 18%
Mistral large 3: 16%
Step 3.7 Flash: 16%
AA-LCR (SOTA GPT 5.5 xhigh: 74%)
Long context reasoning
GLM 5.2 (max): 71%
Devstral 2: 30%
Mistral medium 3.5: 61%
Mistral large 3: 35%
Step 3.7 Flash: 64%
IFBench (SOTA MiniMax M3: 83%)
Instruction following
GLM 5.2 (max): 73%
Devstral 2: 38%
Mistral medium 3.5: 69%
Mistral large 3: 36%
Step 3.7 Flash: 67%
Ich mein, sehen wirs positiv, dadurch dass Mistral seit Dezember 2025 keine großen Modelle veröffentlicht und nur noch Mistral Small und Medium released, hat Europa ja sehr viel Strom gespart. Wobei nein, auch das nicht - sie trainieren schon noch größere nur veröffentlichen sie sie nicht mehr - weils ökonomisch keinen Sinn mehr macht.
Vielleicht noch zwei Punkte als Randnotiz:
StepFun 3.7 Flash is a multimodal Mixture-of-Experts (MoE) model featuring 198 billion total parameters.
Mistral Medium 3.5 is a dense transformer model with 128 billion total parameters. Unlike StepFun 3.7 (which uses a sparse MoE design to only run 11B active parameters), Mistral Medium is fully dense, meaning all 128 billion parameters are active for every single token processed during inference.
TOI, TOI, TOI!
Moment, mal - für den Preis, was krieg ich denn da an token pro Sekunde raus?
Stepfun 3.7 Flash: 55 tps
Mistral 3.5 Medium: 24 tps (supi und das nur bei 10 mal so viel eingesetzter Hardware, weil dense - zum Schnäppchen vom nur siebenfachen Preis!)
Kann ich eigentlich auch 14 fach überbezahlen, damit das doppelt so schnell wird? Nein kann ich nicht?
Schade, ich hätte auch schon einen Abnehmer!

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Sie wissen schon, die die der NZZ - die von Bürgenstock ablenken wollte so heilig waren?
Sie wissen schon, die die den E3 so wichtig waren dass sie nie konkret aussprechen konnten, was diese Vorbedingungen eigentlich beinhalten sollten.

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Gut, der deutschsprachigen Qualitätspresse wird schon wieder was einfallen…
Den hohen Stellenwert von Vermittlungen, ohne Verhandlungen zu betonen, zum Beispiel.
Die Europäer ziehen derweil für Selenskyj die US wieder auf ihre Seite, gell “Nicht mehr Jermak Office”?
Politik ist ein schmutziges Geschäft. Und mindestens drei Europäer lügen immer.
edit:
Brasilien also. Wenn ihnen die US als Verhandler zu zielorientiert waren, und sie als Ukraine bereits die guten Dienste der Türkei, der UAE und der Schweiz bis aufs Blut verarscht haben, sodass die nicht mehr wollen, dass sich ihr Präsident bei denen blicken lässt, sie aber unbedingt ein Reise Schedule für ihren 60iger IQ Präsidenten für die nächsten zwei Jahre brauchen um ihre Bevölkerung weiter zu verarschen bis Trump abgewählt wird - warum nicht Brasilien!? Dort ists doch auch schön.

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Man hört Lula ist schon ganz außer sich vor Freude, dass die Propaganda der Ukraine jetzt die US als Verhandlungsführer gegen das so prestigeträchtige Brasilien als Verhandlungsführer getauscht haben - unter dem Jubel der Europäer, dass sich Selenskyj ENDLICH vom US Friedensformat lösen konnte, um die US über die Europäer auf seine Seite zu ziehen, warum also nicht noch Brasilien über die nächsten zwei Jahre bis aufs Blut verarschen, während man darauf beharrt, dass bei seinen Verhandlungen die E3 mit am Tisch sitzen müssen, aber China nicht…
Brasilien, Samba, Sonne, und Selenskyj Presseauftritte für zwei weitere volle Jahre.
Selenskyj der zum Zuckerhut fährt um sich zu beschweren, dass Putin nicht dort ist um mit ihm zu verhandeln.
Vielleicht kann er dort auch ein Stefan Zweig Zitat neu interpretieren, das wär doch gut für die Pressestimmen.
Propaganda kann so schön sein. Und so sommerlich, locker und erbaulich.
Brasilien also. Die haben historisch auch nicht so Probleme mit den Nazis.

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Niemand steht so sehr für einen gerechten Frieden wie Jair Bolsonaro, den Tip hat das ukrainische Presidential Office frisch von ihren Freunden im economics department der Universität von Chicago.
Eine Frage noch: Wie sicher ist jetzt Brasilien?

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Sehr sicher oder? Sicher wie ne Bank, vor der Jesus-Statue in Rio.
Ich kümmer mich schon mal ums Promomaterial…



Kaufen sie ihr “Brasilia 2026 - paz com os presidentes!” Friedens-Tshirt noch heute. Von jedem Kauf gehen 15 Euro an die ukrainische Drohen-Initiative von Timothy Snyder!
Der US-amerikanische Historiker und Yale-Professor Timothy Snyder engagiert sich als offizieller Botschafter der ukrainischen Spendenplattform UNITED24 aktiv für mehrere Drohnen- und Luftabwehr-Initiativen. Anstatt rein akademisch zu bleiben, sammelt er gezielt Gelder, um die ukrainische Zivilbevölkerung und Infrastruktur vor russischen Angriffen zu schützen.
Zitat: Google Gemini
Jedes “Brasilia 2026 - paz os presidentes!” T-Shirt ist aus 30% recyclebarer Baumwolle gefertigt.
edit:
Moment, ich hör grad, das proeuropäische Polen hat dazu auch eine Meinung:

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Grüße an Alpbach bitte!
Und dafür lohnt es sich doch Sankt Petersburg zu bombadieren, auch wenns sonst strategisch keinen Sinn macht.
Längen-Schwanzvergleich! Also ist bei der Nato ein ganz normaler Montag im Office.

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Die NZZ hat noch ein paar leichte Schwierigkeit aus dem europäischen Gesicht herauszubekommen, was sie denn jetzt überhaupt wollen --
-- also bis auf “den Krieg zu verlängern” - denn KEINER von denen kann die bereits fertig aufgesetzte “Selenskyj’sche Friedensformel” aus dem Jermak office lesen, die in Bürgenstock vorangetrieben werden sollte -- worauf dann die bevölkerungsreichsten Länder der Welt abgesprungen sind.
Und KEINER von denen kann eins und eins zusammenzählen, dass die scheiß westlichen Hurenwichser nur auf eine Abwahl Trumps warten - damit in den US wieder die Neocons den Ton angeben können -- die so TOLLE WERTEBASIERTE Grundsätze in die internationale Politik eingebracht haben wie “jeder Staat muss selbst entscheiden können, ob er unserem Militärbündnis beitritt - keine Entscheidung über die Ukraine, ohne die Ukraine! - wir haben nämlich open door policy, wo gleich nach der Tür der Raum mit den schwarzen und weißen Kugeln wartet, wo jeder Beitrittskandidat nicht mehr beitreten kann, sobald er von einem der Mitgliedsstaaten anonym eine schwarze Kugel bekommt”.
Sie wissen schon, das ganz normale Nato Aufnahmeprozedere -- laut den FUCKING Neocon Wichsern, das gewahrt werden musste, weshalb man natürlich 2022 die Verhandlungen mit Russland abgebrochen hatte. Weil und jetzt ebenfalls ein populärer Ausspruch des Freundeskreises “Spätberufener in die Columbia”, scheiss auf die Tankstelle mit Atomwaffen.
Und das will der Trump grad nicht - die E3, wollens aber doch sehr haben sie beschlossen, um die Aufarbeitung der Ereignisse zu behindern… Deshalb brauchen wir jetzt noch drei Jahre Meatgrinder beim Patt.
Die Ukraine findet auch - die paar Menschenleben, ists wert. Weil ich mein - Sicherheiten und so.
ICH FINDS ABER WIRKLICH EINE WUNDERSCHÖNE STILBLÜTE - dass die NZZ jetzt eingesteht, ja - wir verhindern schon seit vier Jahren eine diplomatiche Lösung, nein - wir wissen in der Öffentlichkeit nicht wie “genau” jetzt das Ziel aussieht (Verhandlungsbedingungen vor Verhandlungen), ---
ABER DES MOOOOOOOOOCHT JA NIX. Das schreibt man als gelernter deutschsprachiger Qualitätsjournalist einfach weg…
Der nächste Clinton Sprössling kommt bestimmt… Oder halt ne andere Dynastie.
Warum das keine Übertreibung ist:
Der Knackpunkt sind die Sicherheitsgarantien. Die Laut Ukraine gleichbedeutend mit die NATO muss in der Ukraine stehen sind.
Der Knackpunkt sind die “Vorverhandlungsbedingungen” die laut der Ukraine gleichbedeutend mit “wir bekommen die Krim in 10 Jahren durch Verhandlungen zurück” sind. Was widerum gleichbedeutend, mit einem kompletten Verlust des Krieges für Russland ist. (Die geben den Schwarzmeerhafen nicht her, bevor sie strategisch geschlagen worden sind.).
Einschub:
Bedingungsloser Waffenstillstand gefordert
Wie diese Inhalte aussehen könnten, skizzierte die EU-Aussenbeauftragte nach dem Treffen. Es geht darum, einen Verhandlungsrahmen zu definieren – mit roten Linien und Konzessionen, die bei Verhandlungen von Russland gefordert werden müssten. Der wichtigste Punkt ist ein bedingungsloser Waffenstillstand, ohne den Friedensgespräche gar nicht aufgenommen werden können. Zahlreiche Aussenminister wiesen in Limassol darauf hin.Russland müsse die ukrainische Souveränität respektieren und die hybride Kriegsführung einstellen, mit der zahlreiche europäische Staaten zu kämpfen haben, so Kallas – also Sabotageakte, Cyberattacken, Wahleinmischung und Luftraumverletzungen. Die von Russland besetzten Gebiete im Osten der Ukraine dürften nicht anerkannt werden, und der russische Staat müsse Reparationszahlungen leisten. Eine Begrenzung der ukrainischen Streitkräfte, wie sie einst ein von den USA präsentierter 20-Punkte-Plan vorsah, sei nur dann hinnehmbar, wenn Russland seine militärische Stärke im gleichen Umfang reduziere, so Kallas. Nicht zuletzt dürfe Russland keine Truppen mehr in der Moldau und Georgien, die dereinst der EU beitreten könnten, stationiert haben.
src: click (NZZ)
Der Knackpunt ist eine Kinede Europa, die sich schon super vorstellen kann, dass sie Russland eine Limitation über die Heeresgröße aufzwingen wollen, bevor es zu diplomatischen Gesprächen kommen kann. Die normalerweise kriegsbegleitend stattfinden.
Siehe, ich weiß ja nicht? Irankrieg? US Verhandlungen im Ukraine Krieg?
Aber nicht mit Blinken!
Und nicht mit Selenskyj!
Und nicht mit der Squaredance-Königin Nuland!
Weil? Russland!
Einem im Gegensatz zu meinem “Neutralen Österreich”, fucking souveränen Staat (Ostbindungen mal abgesehen). Aber die FUCKING Kallas ist schon der Meinung - als Europäer ist sich so in der Arsch ficken lassen annehmbar, als reine VORBEDINGUNG für diplomatische Gespräche.
Die Ukraine - ich weiß das wird sie jetzt erstaunen, ist mehr ein Intensivpatient an der europäischen Herz-Lungen Maschine, als ein souveräner Staat. Also seit -- hm, vier Jahren. Desshalb ist es ja auch so wichtig, dass wir in diesem Zusammenhang nicht von einem Proxy Krieg sprechen, weil das die Ukrainische Agency zu sterben untergräbt.
#winning im Patt!
Für was genau zu sterben? Nun, wir können das den Redakteuren der NZZ leider nicht genau im Detail erklären, die würden dann nämlich anfangen zu begreifen.
Also - bevor das passiert, und Russland sich als Vorbedingung für Verhandlungen sein Militär beschränken lässt -- muss die aktuelle russische Machtelite inklusive Oberhaupt dreimal abtreten…
Alleine als Vorbedingung für Verhandlungen.
Aber dann sind die auch “gerecht für langanhaltenden FriedenTM”! Hat der Hurendrecksstandard herausgefunden.
Komm - das verhandeln wir schon raus. In drei Jahren… Na, ok, vielleicht in fünf…
Komm, Ukraine - stirb in der Zwischenzeit noch ein bisschen - bis dich die Chelsea Clinton rettet, und dir die Sicherheitsgarantien schenkt. Da bitte - ich hab ein Geschenk für euch tapfere… Wird sie sagen…
Ich mein - was zur fucking Hölle.
Europa allein kann 30.000 Hanseln in die Ukraine stellen, das sind keine Sicherheitsgarantien. Gegen die größte Atommacht der Welt, mit 5 mal so vielen mobilisierbaren Soldaten (also bis Polen mobilisiert - worauf dann sein Wirtschaftswachstum Geschichte ist, vorauf dann die polnische Regierung abdanken kann), dann sind wir bereits bei annähernd Parität.
Vergessen wir die letzten beiden Sätze, Europa kann keine glaubwürdigen Sicherheitsgarantien abgeben.
Auch das übersieht die NZZ geflissentlich.
Wir warten halt schon drauf, dass Russland dem zustimmt.
Nur a bisserl komisch kommts ihr heute schon vor, dass wir seit vier Jahren die Bevölkerung belügen, und den Krieg verlängern -- und auf die Frage nach dem warum --- so rein garnichts aus den E3 rausbekommt.
Die NZZ schreibt das darauf hin mehr so als “vielleicht hatte der Pressesprecher der E3 ja einen schlechten Tag, oder so” Anmutung zurecht.
SÜÜÜÜÜCHER kein anderer Grund für die fünf Jahre Lügen,…
Apropos fünfjährige Lügen - taaaadaaaa:
Die Post-Orban-Ära
Ob sich ein – wie auch immer strukturiertes – Verhandlungsfenster öffnet, hängt letztlich von Putins Bereitschaft ab, sich ernsthaft und ohne überrissene Forderungen darauf einzulassen. Bis anhin ist kein entsprechender Wille erkennbar. Aber wenn man die Daumenschraube immer weiter anzieht, wird der Kreml-Herrscher eines Tages womöglich an den Verhandlungstisch gezwungen, so die Hoffnung der EU.
im selben NZZ Artikel - jetzt schreiben die noch im Satz davor, dass die E3 Vorbedingungen für Verhandungen erzwingen wolle, die diese der Presse nicht im Detail verraten -- dann liegts im Folgesatz aber auch vor allem an Putin, der sich darauf einlassen muss?
WORAUF DENN?
Wollen wir das mal den Selenskyj fragen? Der gibt eh jedem ein Interview. Und war dabei 2022-2023 auch noch so informativ!
Tja good briefing braucht Weile… Vor allem bei den 60iger IQ Idioten…
Dann noch der obligatorische Paragraph, dass das 21ste Sanktionspakete, also aber jetzt wirklich das hHÄRTESTE seit, also - seit langem wird, sein, werde - werden.
Neben umfangreichen militärischen und finanziellen Unterstützungen für die Ukraine erhöht die EU den wirtschaftlichen Druck auf Russland stetig. Das 21. Sanktionspaket, das auf Finanzdienstleistungen, Handel und Energie zielt, ist in Arbeit. Zudem haben die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag entschieden, die Sanktionen jeweils nicht nur um sechs, sondern automatisch um zwölf Monate zu verlängern.
Komm, Journalismus, Märchenstunde. Warum noch differenzieren?
Dieser Krieg wird über Sanktionen beendet!
Die Ukrainer müssen nur tapfer warten, Däumchendrehen, und im ewigen Patt sterben.
Auf was warten?
Nun, das können wir von den E3 jetzt leider unseren Presseoutlets nicht sagen - ich mein sie haben eh versucht nachzufragen…
Der Pressesprecher Frankreichs, der UK und Deutschlands im “I cant believe its not the EU anymore” Format der E3, das seit 9 Monaten als Dingenskirchen Format Dingens existiert hatte wohl einen schlechten Tag, vermutet die NZZ.
Und erneut, es geht nicht grotesker.
Selenskyjs “Friedensformel” aus dem Jermak-Office hatte die Tagline “den Boden für gerechte Verhandlungen zu bereiten” - und wollte krotesk abartige Vorbedingungen fixiert haben, zu denen dann Russland beim 12ten internationalen Treffen - des ukrainischen Friedensformelkongresses, das erste Mal persönlich eingeladen worden wäre, damit und ich zitiere jetzt Selenskyj - der Selenskyj, dem Putin erklären kann wie das mit der Krim und dem Donbas zu laufen habe.
Der selbe Selenskyj , der auf der diesjährigen MSC in seiner Rede viermal geflennt hat, die Biden Regierung hätte ihm doch versprochen den Krieg über die Zeitebene “zu moderieren”.
Komm - das haben wir als NZZ auch übersehen, wir gehen ja mit geschlossenen Augen durch die wichtigste außenpolitische Themenlandschaft unseres Jahrzehnts.
Als deutschsprachige Qualitätsjournalisten.
Dazu der Hurendrecksstandard heute:
“Hilft es vielleicht, wenn ich beim Wegschauen eine Hornbrille aufsetze? Wegen der Jobsicherheit?!”

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Oder dass sie Leute nicht mehr mit dem tiefsten, groteskesten inhaltlichen Schwachsinn -- aber vollkommen anonymisiert, in der medialen Öffentlichkeit unter Pseudonym anpatzen.
Oder dass der Hurendrecks-Standard Leser in Österreich mehr als 750 Zeichen liest.
Ich mein, man kann ja noch träumen…
Debatte
Jeffrey Sachs: Wenn wir vom Abgrund des Kriegs wegwollen, müssen wir ehrlich sein
Jeffrey Sachs antwortet einem Kritiker aus Europa und erklärt, dass nur die Kenntnis der Ursachen des Krieges zu dessen Beendigung führen können.Jeffery D. Sachs
17.06.2026, 22:05 UhrJeffrey D. Sachs
Jeffrey Sachs: Wenn wir vom Abgrund des Kriegs wegwollen, müssen wir ehrlich sein
In meinem Offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz, erschienen am 27. Mai 2026 in der Berliner Zeitung, habe ich sechs konkrete Fehlentscheidungen der deutschen Außenpolitik seit der Wiedervereinigung dargelegt – sechs konkrete Entscheidungen, die von namentlich genannten deutschen Politikern zu bekannten Daten getroffen wurden und Europa an den Rand eines allgemeinen Krieges gebracht haben. Die Berliner Zeitung hat eine Antwort eines Autors unter dem Pseudonym „Tonio Nielsen“ veröffentlicht, der von der Redaktion als „ein Mitarbeiter der Regierung eines europäischen Landes“ identifiziert wurde. Herr Nielsen wirft mir „historische Verzerrungen“, „selektive Geschichtsdarstellung“ und „moralisches und analytisches Versagen“ vor. Er schlussfolgert, dass mein Vorschlag einer „gesteuerten Kapitulation“ gleichkomme.
Seine Antwort verdient eine ernsthafte Auseinandersetzung. Ich möchte daher die sechs Punkte einzeln betrachten. In jedem Fall werde ich darlegen, was ich gesagt habe, was Herr Nielsen erwidert und warum seine Erwiderung nicht stichhaltig ist.
1. Die Zusicherungen von 1990 und die NATO-Osterweiterung
Was ich gesagt habe:Der Zwei-plus-Vier-Vertrag vom September 1990, der die deutsche Wiedervereinigung sicherte, wurde vor dem Hintergrund feierlicher, wiederholter und dokumentierter mündlicher Zusicherungen von Hans-Dietrich Genscher, Helmut Kohl, James Baker und anderen an Michail Gorbatschow ausgehandelt – Zusicherungen, dass die NATO nicht nach Osten expandieren würde. Die vom National Security Archive der George Washington University zusammengestellten, freigegebenen Dokumente sind eindeutig (siehe hier). Diese Zusicherungen waren die Bedingung für die deutsche Wiedervereinigung zu westlichen Bedingungen. Sie wurden dann gebrochen.
Was Herr Nielsen erwidert:
„Es gab mündliche Zusicherungen im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung. Diese verdienen eine ernsthafte historische Auseinandersetzung. Sie wurden jedoch nie in einem Vertrag festgehalten, der eine spätere NATO-Erweiterung verhindert hätte.“ Daher, so schlussfolgert er, habe Moskau kein „ständiges Vetorecht gegenüber den souveränen Entscheidungen aller Staaten zwischen Berlin und Russland“.
Warum dieser Einwand nicht überzeugt:
Herr Nielsen räumt die historische Tatsache ein – die Zusicherungen wurden gegeben – und verwirft sie dann mit der Begründung, sie seien „nie in einem Vertrag festgehalten“ worden. Dies ist schlichtweg völkerrechtlich falsch. Der Internationale Gerichtshof hat diese Frage 1974 im Fall „Atomtests (Australien gegen Frankreich)“ entschieden (abrufbar hier). Der Gerichtshof urteilte, dass einseitige, öffentlich abgegebene Erklärungen autorisierter Staatsvertreter mit der Absicht, zu binden, rechtsverbindlich sind, unabhängig davon, ob sie in Vertragsform kodifiziert sind. „Ob eine Erklärung mündlich oder schriftlich abgegeben wird, ist unerheblich“, schrieb der Gerichtshof; „die einzig relevante Frage ist, ob die in der jeweiligen Erklärung verwendete Sprache eine klare Absicht erkennen lässt“, bindend zu sein.
Der Schweizer Wissenschaftler Pascal Lottaz hat die Anwendung auf die Zusicherungen von 1990 sehr anschaulich dargelegt (siehe hier). Die Erklärungen wurden von autorisierten Vertretern – Außenminister Baker, Bundesaußenminister Genscher und Bundeskanzler Kohl – in offiziellen diplomatischen Gesprächen mit der offenkundigen Absicht abgegeben, die Zustimmung der Sowjetunion zur deutschen Wiedervereinigung zu erreichen. Die Kriterien des IGH sind vollumfänglich erfüllt. Nach Völkerrecht waren und sind diese Zusicherungen bindend.
2. Die Bukarester Erklärung von 2008 und die Strategie der NATO-Erweiterung
Was ich gesagt habe:Bundeskanzlerin Merkel schreibt in ihren Memoiren, dass sie zum Zeitpunkt des Bukarester Gipfels 2008 verstand, dass ein NATO-Beitritt der Ukraine und Georgiens einer Kriegserklärung an Russland gleichkäme. Sie kannte Russlands rote Linie. Dennoch gab sie dem amerikanischen Druck nach und akzeptierte die Formulierung, dass die Ukraine und Georgien NATO-Mitglieder „werden“. Dieser eine Satz löste die Katastrophen von 2014 und 2022 aus.
Der Einwand von Herrn Nielsen:
Die Bukarester Erklärung war „bewusst vage“ – kein Aktionsplan für die Mitgliedschaft (membership action plan, MAP), kein Zeitplan. „Das mag strategisch unklug gewesen sein – aber es war keine unmittelbar bevorstehende NATO-Übernahme der Ukraine.“
Warum diese Einwand nicht zutreffend ist:
Hier liegt der Kern des Problems, und in diesem Punkt versteht die europäische politische Klasse entweder die US-Strategie, die uns an diesen Punkt gebracht hat, nicht, oder sie versteht sie und verschweigt sie der europäischen Öffentlichkeit. So oder so, Nielsens Argumentation hält drei Zeugenaussagen nicht stand – der deutschen Bundeskanzlerin, die den Bukarester Text unterzeichnete, des amerikanischen Strategen, der die Politik erläuterte, und des NATO-Generalsekretärs selbst. Zunächst hat Merkel selbst erklärt, warum es leichtsinnig war, die Ukraine und Georgien in die NATO zu drängen. In ihren Memoiren „Freiheit“ schreibt sie, sie habe es für „ein Spiel mit dem Feuer“ gehalten, über den Status des Mitgliedschaftsaktionsplans für die Ukraine und Georgien zu diskutieren, „ohne die Situation aus Putins Perspektive zu analysieren“. Anschließend legt sie unmissverständlich dar, wie diese Perspektive aussah. Die Ukraine umfasste damals auch die Krim, wo die russische Schwarzmeerflotte im Rahmen eines bis 2017 laufenden Stationierungsabkommens stationiert war. Wie sie es ausdrückt, war es „beispiellos, dass ein NATO-Kandidat so eng mit russischen Militärstrukturen verstrickt war“. Zudem befürwortete nur eine Minderheit der Ukrainer die NATO-Mitgliedschaft; das Land war tief gespalten. Georgien hatte ungelöste Territorialkonflikte in Südossetien und Abchasien – nach den NATO-Grundsätzen ein ausreichender Grund, den Beitrittsantrag abzulehnen. Wie Merkel anmerkt, ähnelte dies in keiner Weise der Situation der mitteleuropäischen Staaten, die zuvor beigetreten waren. Die NATO-Erweiterung dennoch fortzusetzen, bedeutete nach damaliger Einschätzung der deutschen Kanzlerin ein Spiel mit dem Feuer. Und genau das tat sie dann – unter amerikanischem Druck. Das ist nicht meine Einschätzung, sondern ihre.
Nielsens Antwort darauf besteht darin, der europäischen Öffentlichkeit zu versichern, das Ergebnis von Bukarest sei „bewusst vage“ gewesen. Merkel wusste, dass es nicht vage genug war. Sie wusste genau, welche Botschaft dies an Moskau senden würde. In ihren Memoiren, die 2024 erscheinen, schrieb sie: „Für Putin war die allgemeine Beitrittszusage der NATO gleichbedeutend mit einem Beitritt beider Länder und somit eine Kriegserklärung.“
Zweitens war die NATO-Erweiterung bis an Russlands Grenzen keine Reihe voneinander unabhängiger souveräner Entscheidungen. Sie war ein Schlüsselelement der amerikanischen Großstrategie, die ein Jahrzehnt vor Bukarest offen verkündet wurde. 1997 legte Zbigniew Brzezinski den Plan mit bemerkenswerter Offenheit dar, sowohl in „The Grand Chessboard“ als auch in seinem Essay „Eine Geostrategie für Eurasien“ in Foreign Affairs. Eurasien, so Brzezinski, sei das zentrale Schachbrett, auf dem der Kampf um die globale Vorherrschaft entschieden werde. Die Ukraine sei ein „geopolitischer Dreh- und Angelpunkt“: Ohne die Ukraine verliere Russland seinen Status als eurasisches Imperium und werde zu einer Regionalmacht. Das amerikanische Interesse bestehe demnach darin, die Ukraine von Russland zu lösen und sie in den westlichen – also NATO- und EU- – Einflussbereich zu integrieren, und zwar innerhalb eines Zeitraums, den er bis zum Ende des folgenden Jahrzehnts skizzierte. Dies war keine geheime Agenda, die hinter verschlossenen Türen besprochen wurde. Sie wurde in Foreign Affairs, dem Sprachrohr der amerikanischen Außenpolitik, veröffentlicht. Jeder, der vorgibt, die europäische Sicherheit ernst zu nehmen, muss sich mit den Aussagen amerikanischer Großstrategen zur amerikanischen Großstrategie auseinandersetzen. Herr Nielsen ignoriert all das. Die europäische politische Klasse hat dreißig Jahre lang die Augen vor solch grundlegenden geopolitischen Realitäten verschlossen.
Drittens - und das ist entscheidend - hat der NATO-Generalsekretär selbst – öffentlich im Europäischen Parlament – eingeräumt, dass die NATO-Erweiterung den Krieg verursacht hat. Am 7. September 2023 erklärte Jens Stoltenberg in einer gemeinsamen Sitzung der Unterausschüsse für Auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung des Europäischen Parlaments Folgendes: Putin habe der NATO im Herbst 2021 einen Vertragsentwurf zukommen lassen, in dem er eine Verpflichtung zu einem Verzicht auf weitere NATO-Erweiterungen forderte; diese Verpflichtung sei Putins erklärte „Vorbedingung“ für den Verzicht auf eine Invasion in der Ukraine gewesen; die NATO habe die Unterzeichnung verweigert; und, in Stoltenbergs abschließenden Worten: „Also zog er in den Krieg, um die NATO, noch mehr NATO, nahe seiner Grenzen zu verhindern.“ Der vollständige Text ist auf der offiziellen Website der NATO zu finden (hier). Es besteht kein Zweifel: Der NATO-Generalsekretär erklärte dem Europäischen Parlament öffentlich, dass der Krieg durch die Weigerung der NATO, ihre Erweiterung bis an die Grenzen Russlands zu stoppen, verursacht wurde. Herr Nielsen kann Stoltenberg nicht mit der Wiederholung eines „nicht existierenden membership action plan/MAP“ widerlegen. Stoltenberg selbst hat uns dargelegt, was zur russischen Invasion führte.
Und hier liegt der Fehler in Herrn Nielsens Argumentation. Der Punkt des „nicht existierenden MAP“ wird so angeführt, als wolle man suggerieren, die NATO-Erweiterung um die Ukraine sei ein Hirngespinst gewesen, eine theoretische Möglichkeit, die nie ernsthaft verfolgt wurde. Die Realität war das Gegenteil. Seit 2008 hat jedes NATO-Gipfelkommuniqué die Bukarester Erklärung bekräftigt. Der Vilnius-Gipfel 2023 erklärte die „Zukunft“ der Ukraine im Bündnis und verzichtete auf jeglichen Bezug auf eine MAP-Forderung. In den Jahren zwischen Bukarest und dem Krieg bildeten die NATO und ihre Mitgliedstaaten die ukrainischen Streitkräfte durch jährliche Übungen aus und rüsteten sie aus. Sie integrierten die ukrainische Führung und Kontrolle in NATO-Standards. Die ukrainische Marine- und Luftinfrastruktur wurde wiederaufgebaut. Seit Februar 2022 flossen über 200 Milliarden Dollar an militärischer, finanzieller und geheimdienstlicher Unterstützung in das Land. Wie auch immer Herr Nielsen dies nennen mag, Moskau hat jedes Recht, es beim Namen zu nennen: die faktische Eingliederung der Ukraine in das NATO-Militärsystem mit der klaren Absicht einer formellen Mitgliedschaft in der Zukunft. Das Fehlen eines formalen MAP-Mechanismus ist kein Beweis für die Abwesenheit dieser Absicht. Im Gegenteil, es ist die diplomatische Tarnung, hinter der die substanzielle Integration der Ukraine in die NATO versucht wurde.
Dies ist der Kern der europäischen Tragödie. Entweder verstehen die europäischen Staats- und Regierungschefs die amerikanische (und NATO)-Strategie seit dreißig Jahren nicht, oder sie verstehen sie und belügen ihre eigene Öffentlichkeit darüber. In beiden Fällen trifft dies Europa schwer – die europäischen Volkswirtschaften und den europäischen Frieden. Die Russen verstehen es; sie sagen es seit dreißig Jahren mit denselben Worten. Die amerikanischen Strategen verstehen es: Sie haben es 1997 klar und deutlich niedergeschrieben. Der NATO-Generalsekretär versteht es - das hat er 2023 auch gesagt. Die deutsche Bundeskanzlerin verstand es damals und hat es schriftlich festgehalten. Nur die europäische politische Klasse – und Herr Nielsen als ihr anonymer Vertreter – gibt vor, es nicht zu verstehen. Und so ist die Diplomatie, die einst den Kalten Krieg beendete, gestorben. Europäische Staats- und Regierungschefs wagen es nicht, ehrlich mit den Russen zu sprechen, weil sie Angst davor haben, was die Russen ihnen sagen würden und welche Schlüsse ihre eigenen Völker daraus ziehen würden.
3. Der Maidan und das Abkommen vom 21. Februar 2014
Was ich gesagt habe:Am 21. Februar 2014 vermittelte der damalige deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier zusammen mit seinen polnischen und französischen Amtskollegen ein Abkommen zwischen Präsident Janukowitsch und der ukrainischen Opposition. Es sah die Wiedereinführung der Verfassung von 2004, eine Regierung der nationalen Einheit und vorgezogene Präsidentschaftswahlen vor. Präsident Putin wurde konsultiert. Das Abkommen wurde bestätigt. Innerhalb von 24 Stunden wurde Janukowitsch von bewaffneten paramilitärischen Gruppen gestürzt, und Deutschland brach seine Zusage. Die Botschaft an Moskau war klar: Westlichen Unterschriften kann man nicht trauen.
Der Einwand von Herrn Nielsen:
„Millionen Ukrainer protestierten nicht, weil die CIA sie dazu aufgefordert hatte. Sie protestierten, weil Präsident Wiktor Janukowitsch den pro-europäischen Kurs aufgab, Gewalt gegen Demonstranten anwandte und ein zutiefst korruptes politisches System repräsentierte. Den Maidan auf eine westliche Operation zu reduzieren, bedeutet, den Ukrainern ihre politische Autonomie zu verweigern.“
Warum dieses Argument nicht greift:
Es handelt sich um ein Scheinargument. Ich habe in meinem Schreiben nicht behauptet, die Ukrainer hätten aufgrund von Anweisungen der CIA protestiert. Mein Argument ist konkret, belegt und bezieht sich auf Deutschland. Deutschland war Garantiegeber eines am 21. Februar unterzeichneten schriftlichen Abkommens. Dieses Abkommen wurde innerhalb weniger Stunden von gewalttätigen paramilitärischen Formationen – dem Rechten Sektor und verbündeten Gruppen – außer Kraft gesetzt, die Regierungsgebäude besetzten, Janukowitsch zur Flucht zwangen und entgegen dem von Deutschland zuvor mitverhandelten verfassungsmäßigen Weg eine neue Regierung einsetzten. Deutschland bestand nicht auf dem von ihm garantierten Abkommen. Das ist das deutsche Versagen. Herr Nielsen geht darauf nicht ein, weil er es nicht angehen kann.
Was die Darstellung von „Millionen“ friedlicher Demonstranten betrifft: Die anhaltenden Maidan-Demonstranten stellten nie annähernd „Millionen“ dar. Im Februar 2014 verlagerte sich das politische Machtzentrum auf bewaffnete Gruppen. Der Sturz der Regierung am 22. Februar war eine paramilitärische Aktion, die eine von Deutschland vermittelte verfassungsmäßige Regelung außer Kraft setzte, und Deutschland willigte ein. Die Verweigerung der ukrainischen Autonomie liegt hier nicht in meiner Darstellung, sondern im Verhalten der paramilitärischen Anführer, die das von der gewählten Präsidentin der Ukraine unterzeichnete Abkommen ablehnten.
4. Minsk II
Was ich gesagt habe:Bundeskanzlerin Merkel verhandelte Minsk II im Februar 2015 persönlich und sicherte die politische Unterstützung Deutschlands zu. Sieben Jahre lang wurde die zentrale politische Bestimmung – die Autonomie der Donbass-Regionen innerhalb einer souveränen Ukraine – von Kiew nicht umgesetzt. Deutschland drängte nicht auf die Umsetzung. Merkel räumte später ein, dass das Abkommen als Druckmittel genutzt worden war, um der Ukraine die Wiederbewaffnung zu ermöglichen. Präsident Hollande sagte dasselbe. Die deutsche Unterschrift war also keine Garantie, sondern eine Strategie.
Was Herr Nielsen erwidert:
Russland „zog seine militärische Unterstützung nicht zurück, stellte die ukrainische Kontrolle über die Grenze nicht wieder her und behandelte den Donbass nie als tatsächliches ukrainisches Territorium. Minsk scheiterte nicht nur, weil Kiew und Berlin unehrlich waren. Es scheiterte auch, weil Moskau dauerhaften Einfluss behalten wollte.“
Warum dieser Einwand nicht überzeugt:
Herr Nielsen räumt die deutsche Unehrlichkeit ein – „nicht nur, weil Kiew und Berlin unehrlich waren“ – und versucht dann, die Schuld zu verteilen. Meine Frage war jedoch, ob Deutschland seine eigene Garantie zur Einhaltung des Minsker Vertrags eingehalten hat. Die Bundeskanzlerin, die das Abkommen ausgehandelt hat, hat dazu selbst Stellung bezogen. In ihrem Interview mit der „Zeit“ vom 7. Dezember 2022 erklärte Merkel unmissverständlich: Das Minsker Abkommen sei „ein Versuch gewesen, der Ukraine Zeit zu geben“, und die Ukraine habe „diese Zeit genutzt, um stärker zu werden“. Hollande bestätigte in „Libération“, dass die Abkommen „der ukrainischen Armee diese Gelegenheit“ zur Stärkung gegeben hätten. Diese Aussagen von Merkel und Hollande sind ein zentraler Punkt der Geschichte von Minsk II. Herr Nielsen geht darauf nicht ein. Das deutsche Versagen bleibt bestehen.
Ein weiterer Punkt zur Abfolge: Minsk II sah vor, dass politische Reformen – Sonderstatus, Verfassungsänderung, Kommunalwahlen – der endgültigen Regelung der Grenzkontrollen und militärischen Vereinbarungen vorausgehen mussten. Kiew begann die politischen Reformen nie, da sowohl Washington als auch Kiew beschlossen, den Vertrag zu ignorieren. Deutschland drängte nie darauf.
5. Nord Stream
Was ich gesagt habe:Die Nord-Stream-Pipelines, ein Eckpfeiler der deutschen Wettbewerbsfähigkeit, wurden im September 2022 durch Industriesabotage zerstört. Die vorliegenden Beweise – investigative Recherchen in den USA und Deutschland, die Ermittlungen der deutschen Bundesanwaltschaft und öffentliche Stellungnahmen ehemaliger Beamter – deuten eindeutig auf eine gemeinsame ukrainisch-amerikanische Operation hin. Die deutsche Regierung weiß dies seit Langem. Dennoch hat Deutschland zugelassen, dass die öffentliche Schuld Russland zugeschoben wird, während ein Akt der Industriesabotage gegen die deutsche Wirtschaft ungestraft und unbeantwortet blieb.
Was Herr Nielsen erwidert?
Nichts. Das Wort „Nord Stream“ taucht in seinem Text nicht auf.
Warum dieses Schweigen so wichtig ist: Die Zerstörung von Nord Stream war ein verheerender Schlag für die deutsche Industrie. Die Kosten für den deutschen Mittelstand – für die Chemie-, Stahl-, Glas- und energieintensive Industrie, auf der der deutsche Wohlstand beruht – belaufen sich auf Hunderte von Milliarden Euro. Ein anonymer europäischer Regierungsmitarbeiter, der die aktuelle deutsche Politik verteidigt, hat sich entschieden, dies mit keinem Wort zu erwähnen.
6. Das Istanbuler Friedensabkommen vom April 2022
Was ich gesagt habe:Nur wenige Wochen nach dem russischen Einmarsch im Februar 2022 trafen sich russische und ukrainische Unterhändler in Istanbul, um die Bedingungen eines Friedensabkommens auszuhandeln: die Neutralität der Ukraine außerhalb der NATO, multilaterale Sicherheitsgarantien, vereinbarte Truppenbegrenzungen und die schrittweise politische Lösung der Donbass- und Krim-Frage. Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett, einer der Vermittler, bestätigte öffentlich, dass die Einigung kurz bevorstand und der Westen versuchte, sie zu verhindern. Die Mission von Premierminister Boris Johnson nach Kiew, um die Ukraine anzuweisen, das Abkommen nicht zu unterzeichnen, ist aktenkundig. Hunderttausende ukrainische und russische Menschenleben haben den Preis dafür bezahlt.
Was Herr Nielsen dazu sagt:
Nichts. Das Wort „Istanbul“ taucht in seiner Erwiderung nicht auf.
Warum dieses Schweigen von Bedeutung ist: Herr Nielsen bezeichnet meinen Vorschlag als „kontrollierte Kapitulation“. Die Istanbul-Bedingungen – ukrainische Neutralität, multilaterale Garantien, politische Beilegung der Streitfragen – waren jedoch genau die Bedingungen, die ukrainische Unterhändler selbst im April 2022, nach acht Wochen Krieg, auf den Verhandlungstisch brachten. Es handelte sich nicht um eine „Kapitulation“, sondern um eine ausgehandelte Einigung zu Bedingungen, die weitgehend dem entsprachen, was die meisten realistischen Beobachter nach mehreren weiteren Jahren des Blutvergießens und möglicherweise Hunderttausenden weiterer Todesopfer am Ende dieses Krieges erwarteten. Herr Nielsen geht darauf nicht ein. Er stellt Bennetts Aussage nicht in Frage. Er stellt Johnsons Mission nicht in Frage. Er ignoriert dieses verheerende diplomatische Versagen einfach.
7. Zu Putin und der ukrainischen Souveränität
Herr Nielsen widmet Putins Argumentation, die er als „imperiales Argument gegen das Existenzrecht der Ukraine als souveräne Nation“ bezeichnet, viel Raum. Er stützt sich dabei auf Putins Essay „Über die historische Einheit von Russen und Ukrainern“ vom Juli 2021. Hier muss ich ganz klar sagen: Herr Nielsen scheint das Dokument, das er anprangert, nicht gelesen zu haben. Putins Essay ist eine ausführliche historische Abhandlung über die zivilisatorische Verwandtschaft zwischen Russen und Ukrainern und darüber, wie die Sowjetunion künstliche Grenzen zog. Man kann dem zustimmen oder nicht. Doch die Schlussfolgerung – die Schlussparagraphen – steht im krassen Gegensatz zu dem, was Herr Nielsen behauptet. Putin schreibt in den letzten Zeilen: „Wir respektieren die ukrainische Sprache und die ukrainischen Traditionen. Wir respektieren den Wunsch der Ukrainer nach einem freien, sicheren und prosperierenden Land.“ Und sein Schlusssatz: „Was die Ukraine sein wird, entscheiden ihre Bürger.“Dies war eine Erklärung, in der Russland das Selbstbestimmungsrecht der Ukraine anerkennt und gleichzeitig – wie Russland es seit dreißig Jahren offen und ununterbrochen tut – die Eingliederung der Ukraine in ein feindliches westliches Militärbündnis direkt an seiner Grenze ablehnt. Die Vermischung historischer Argumente mit der Behauptung, Putin strebe nach imperialer Eroberung, ist ein gängiges Mittel westlicher Polemik, das Herr Nielsen gezielt anwendet. Doch der Text selbst spricht für sich. Jeder kann ihn lesen.
Fazit
Ich habe nun alle sechs Punkte meines offenen Briefes sowie die separate Frage nach Putins tatsächlichen Schriften geprüft. Herr Nielsen hat keinen einzigen Punkt widerlegt. Er hat Behauptungen anstelle von Argumenten, Strohmannargumente anstelle von Auseinandersetzung und Schweigen anstelle von Widerlegung in zwei folgenreichen Angelegenheiten verwendet. Das Scheitern der Diplomatie hat zur breiten Wirtschaftskrise in Deutschland (und Europa) und damit zu den desaströsen Zustimmungswerten von Bundeskanzler Merz von rund 19 Prozent beigetragen. Der deutsche Mittelstand befindet sich weiterhin in einer desolaten Lage.Die von mir beschriebenen Ereignisse haben natürlich zu einem gravierenden Sicherheitsdilemma auf allen Seiten geführt. Russland leistete verständlicherweise starken Widerstand gegen die US-Strategie der NATO-Erweiterung und den gewaltsamen Putsch von 2014. Nach dem Scheitern des Minsker Abkommens II und dem Aufbau der ukrainischen Armee durch die NATO zur Bekämpfung der abtrünnigen Regionen im Donbass legte Russland Vorschläge für neue Sicherheitsvereinbarungen mit der NATO vor, die jedoch von der NATO entschieden abgelehnt wurden. Als Russland im Februar 2022 in die Ukraine einmarschierte, fürchteten Länder in ganz Europa verständlicherweise um ihre eigene Sicherheit und forderten eine Eskalation gegen Russland, während sie die eigentlichen Gründe für eine gegenseitige Eskalation ignorierten. Dies ist die Tragödie des Sicherheitsdilemmas und das Zeichen einer desaströs gescheiterten Diplomatie.
Die sich in Europa noch immer abspielende Katastrophe ist nicht auf Pech oder unausweichliche Notwendigkeit zurückzuführen. Sie ist das Ergebnis konkreter Entscheidungen – sechs davon habe ich in meinem Schreiben dargelegt, und keine einzige davon hat Herr Nielsen wirksam angefochten. Der Weg zurück vom Abgrund führt über die ehrliche Anerkennung der Entscheidungen aller Seiten und, vor allem, über die dringende Wiederaufnahme der von Deutschland aufgegebenen, aber dringend notwendigen Diplomatie. Durch das Verständnis der Kriegsursachen auf allen Seiten ist es möglich, den Krieg durch einen ausgehandelten Frieden zu beenden, der die Sicherheitsinteressen aller Seiten respektiert.
Mein offener Brief an den Bundeskanzler liegt weiterhin vor. Es ist einige Zeit vergangen seit dem 27. Mai. Mit jedem Tag verstreicht weitere, wertvolle Zeit.
Jeffrey D. Sachs
Universitätsprofessor, Columbia University
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edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten, die deutschsprachige Qualitätspresse deckt weiterhin Lügner und Volksverräter wie Kiesewetter (refernziert: Kiesewetter auf der Yes Conference gesehen, wie er um Tipps ersucht hat die Deutsche Bevölkerung, “von ihrem falsch verstandenen Pazifismus“ zu lösen, dem sie immer noch nacheifern würde (https://www.youtube.com/watch?v=B7H0hxe_SbY - letztes Drittel des Videos)) - weil, wenn man eine Gesellschaft seit fünf Jahren verarschen kann, warum nicht:

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Ich mein sie glauben doch nicht, dass diese Formulierung zufällig gewählt war, oder?
Kontext:

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Am 12. -16- August schon was vor? Dublin soll schön sein, um die Jahreszeit.
A source separately provided WIRED with the registration list for Dialog’s 2026 retreat, which names 222 people and records what the list describes as each registrant’s membership status and attendee type, including “active member” and “guest.” The retreat is scheduled for August 12-16 at a venue near Dublin, Ireland.
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I mean - what could go wrong…
A directory in the website’s code was first revealed by the Swiss hacktivist maia arson crimew. Known for exposing the US government’s No Fly List and breaching the surveillance-camera company Verkada, crimew tells WIRED the directory surfaced via an anonymous tip. WIRED independently verified its contents.
No, really - what could go wrong…
Dialog also plays matchmaker. Its participant form asks registrants whether they are “looking for love” and offers to include “Single Man,” “Single Woman,” or “Other” respondents in “future matchmaking.” A separate site, dating.dialog.org, hosts an app pitched as “meaningful connections for exceptional people.”
The form also gathers sensitive answers, including each registrant’s “political leaning,” which Dialog promises “WILL NOT be shared in the app or with other participants, ever.” That data, and the matchmaking responses, were exposed in the leak.
The records sit in Airtable, a commercial database. For each participant, Dialog logs a membership status, every retreat the person has attended, a biography, a home city, and a private access token. WIRED is not publishing the tokens, which function as login credentials, or the personalized account links that contain them.
The leaked registration list also names senior figures absent from the public directory of 113: Randy Kroszner, a former governor of the Federal Reserve who now serves on the Bank of England’s Financial Policy Committee; Hallie Hoffman, a former general counsel and acting chief of staff of the Drug Enforcement Administration; Jonathan Greenblatt, the chief executive of the Anti-Defamation League; Peter Goettler, the president of the Cato Institute; Ryan Stowers, the executive director of the Charles Koch Foundation; and Roger Myerson, a Nobel laureate economist at the University of Chicago.
Grüße an die Universität von Chicago bitte, vor allem ihr Economics department.
No, really - I mean, what could go wrong?
Dialog has operated with little public footprint since its founding. It holds at least one retreat a year, with assigned seating, moderated sessions, and a rule that nothing said is for attribution. Past gatherings have been held at the Ritz-Carlton Dove Mountain in Arizona and the San Clemente Palace in Venice, Italy, according to Axios, which first reported the group’s plans for a campus in the Washington, DC, area. It has been likened to a tech-industry version of Bilderberg, the off-the-record gathering of Western political and business elites.
Accounts describe retreats of around 100 participants. The 2026 registration list reviewed by WIRED names 222. Public glimpses are rare. The statistician Andrew Gelman published one of Dialog’s invitations to his blog in 2022, describing its format and a registration fee of more than $16,000.
I mean what could go -
What ties the roster together more than any title or office is a shared preoccupation with artificial intelligence, longevity, and the near future. Asked on a sign-up form to predict the future, registrants returned again and again to the same theme: that AI will reorder work, war, education, and belief within a few years. Several foresee mass labor displacement and a swing back toward unions and government programs; others predict an “AI winter,” domestic terrorism targeting data centers, criminal defendants choosing AI lawyers over public defenders, or religious revival provoked by the disruption.
“Societal degeneration,” predicted one person, “will continue to accelerate.”
Members also list talents like “funhouse construction,” accent imitation, backcountry skiing, urban exploration, and “meditative and psychedelic inquiry into the nature of reality”; one offers “compassion and existential dread,” another “dinner parties, keeping secrets, remembering birthdays.” Their book recommendations skew toward the canonical and optimization-minded, Marcus Aurelius and Milan Kundera alongside Annie Duke’s Thinking in Bets, Peter Attia’s Outlive, and, from at least one attendee, Thiel’s own Zero to One.
Ah, ja - die unendliche Leichtigkeit des Seins…
I mean - for real now - what could go wrong…?

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Komm, weils so schön ist - den Wired Artikel als TTS:

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Hat leider nicht geklappt:

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*Prust* Also ich hab ja sehr gelacht.
Die NZZ hatte dafür sogar extra diesen alten Artikel zum zweiten Mal wieder ausgegraben und auf die Hauptseite gestellt:

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Jaja, so schnell kanns gehen, ist das Image ruiniert… Und dann brauchts wieder eine ordentliche PR Agentur und ein halbes Jahrzehnt, bis die Leute darüber nicht gleich ins *prust* Lachen verfallen.
edit: Gut, das Hotel war schon gebucht, …
Anfang Woche wurde dann bekannt, dass die Zeremonie auf Wunsch der Vermittler Pakistan und Katar sowie der USA und Iran auf dem Bürgenstock stattfinden soll. Als das Abkommen dann überraschend bereits am Mittwochabend digital unterzeichnet wurde, war plötzlich unsicher, ob es die Zeremonie auf dem Bürgenstock noch braucht. Am Donnerstagvormittag hiess es dann: Es bleibt laut dem Schweizer Aussendepartement (EDA) vorerst bei einem Treffen auf dem Bürgenstock, einfach ohne zeremonielle Unterzeichnung.
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edit: A few moments later…

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Toll, nicht mal auf die Hotelbuchungen kann sich die Schweiz mehr verlassen. Oh Zeiten, oh Sitten.
edit: Nah geh, und ich hatte grad so an Spass…

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Gut, bei der NZZ kann man das besser, dort hat man die scheidende Tulsi gleich als Verschwörungstheorien bedienende Putinschlampfe bezeichnet, die russische Narrative bediene, als sie mal kurz angemerkt hat, dass das eher größere Netzwerke unter den Diensten verschleiern wollten - und dann mit zwei Absätzen, war eh Zeit dass die jetzt geht geendet. (siehe: click)
Deutschsprachiger Qualitätsjournalismus vom Feinsten.
Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten. Haben sie auch immer das Problem, dass sie verzweifelt nach einem Mittel suchen um ihr “digitales Gold” “abzusichern”?
Dann gehts ihnen wie dem NZZ Börsenexperten heute, …

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Mei - so scheee, des is ja fast so schee wie das da hier:
Europe wants to force Ukrainian refugees to return home to fight
EU leaders are hardening their policies, thinking that sending men back will resolve Kyiv’s recruitment crisis — but it will only prolong an unwinnable war.
src: click (responsiblestatecraft.org)
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten:

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Find ich auch - daher les ich ja die NZZ.
Der Hurendrecksstandard hat eh ständig die Augen zu:

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Gut, wer im österreichischen Qualitätsjournalismus hätte uns das sagen können? Niemand hätte uns das sagen können!