Ich mein, ich habs mir übers letzte halbe Jahr wirklich erspart diesem verfickten Demagogen noch zuzuhören aber die unendlichen Propagandawichser beim ZDF pressen den als primären Kontext für die deutsche Bevölkerung ins “Zu blöd zum Atmen” - Fernsehen.
Und wenn ich zu blöd zum Atmen Fernsehen sage, mein ich natürlich eine Redaktion die, wenn der Korrespondent in Odessa über die westlichste Außengrenze der Front und Odessa spricht - prompt ne Karte einblenden, und auf dieser dann den Donbas highlighten.
Für die Mitzi Tant reichts.
Und wenn ich “Zu blöd zum Atmen” - Fernsehen sage, dann mein ich einen Korrespondenten, der zu blöd ist das “Verhandlungsangebot” Selenskyjs unter dem Kontext zu nennen der schriftlich in besagtem Angebot stand, und eine Umschreibung “das Angebot richtete sich nicht an Putin, sondern an Oligarchen in seinem Umfeld, die regen Handel mit dem Westen treiben” findet, ohne zu sagen, dass das selbe Zitat mit der Absetzung des eigentlichen Adressaten spielt.
Aber komm, lass stecken -- weiter zu Markus Keupp, -- fuck, warum immer ich.
Moderator: “Wie ordnen sie die Lage ein, schafft es die Ukraine jetzt mit ihren Drohnenangriffen, Raketenangriffen nachhaltig jetzt Russland zu schwächen, wenn diese Angriffe ja auch tief ins Hinterland Öldepots, Raffenarien treffen - etc. Verliert Putin da so langsam die Kontrolle?”
Markus Keupp: “Hm, ja auch hier ist eigentlich da Motiv das gleiche wie vorhin bei Trump, also sie haben einen Staatslenker/Kriegsverbrecher, der tief im Denken des 20. Jahrhunderts verankert ist, nach dem Motto - Menschenleben sind mir egal, ich werfe einfach so viele Menschen und Ressourcen an die Front, bis ich durch die schiere Übermacht, durch die schiere Zahl gewinne, und zweitens - ich bin ein Mensch des 20. Jahrhunderts auch in energetischer [?!] Hinsicht, warum? Ich verkaufe fossile Brennstoffe. Und die ganze Welt braucht ja fossile Brennstoffe, und solange ich das tun kann, hab ich Geld, um meinen Krieg zu finanzieren, und jetzt merken sie [wer ist sie, der Zuschauer?] beide Annahmen treffen so nicht mehr zu. Ehm. Die Ukraine hat mittlerweile recht erfolgreich, das haben wir jetzt hier die ganzen letzten zwei Wochen in vielen Sendungen hier gehört, eine Art Korridor errichtet, der die Russische Logistik deutlich unter druck setzt. Dh. sie können zwar ohne weiteres Tanklaster hinschicken, sie können zwar Menschen dort hinschicken, aber sie kommen durch diesen Drohnengürtel - durch diese Todeszone einfach nicht mehr durch”
- eingeblendet wird das hier:
Das ist wirklich so - intellektuell auf Karpfen im Fass schießen - an den Aussagen stimmt nichts.
- Alternde Männer des Zwanzigste Jahrhunderts.
- Trump und Putin sind das selbe.
- Das 20 Jahrhundert war das Jahrhundert der Fossilen, das 21. Jahrhundert wird es nicht mehr sein (Europa ist die Welt?)
- Im Moment brauchen wir das noch, aber das deponier ich nur im Nebensatz, das soll für mein Argument niemand beachten…
- weil ich das mehr energetisch seh [?!]…
- Russland und die USA schicken Wellen und Wellen um Leuten in den Tod -
35.000 Tote Russen im Monat wurden vom Korrespondeten davor als Zahl genannt -- wobei uns alle unabhängigen Quellen wie Mediazona weggebrochen sind (das nicht mehr analysieren), oder den gegenteiligen Trend berichten) - und der Keupp einfach nur lächeln kann wie das verfickte Hurenkiund im Internat das doppelt so viel Prügel verdient hätte, wie es bekommen hat -- da die Ukrainische Propaganda den unabhängigen Quellen die Finanzierung für diese Projekte eingestellt hat -- weil sie lieber selbst als einzige Quelle auftreten:
Und das die selbe Primärquelle ist, die in den vier Jahren bisher immer ums doppelte overreportet hat.
Damit das dann irgendwie zusammengeht, werden von anderen Analysten aktuell bereits Kill ratios von 1:8 gennant - bei denen die Russische Armee schreiend davonlaufen müsste - weil der heldenhafte Ukrainische Drohnenoperator so effizient ist. Aber egal, Keupps Argument ist es ja dass Russland Wellen um Wellen an Menschen in eine Sommeroffensive schickt weil “Russland das nicht im selben Umfang durch neurekrutierungen ausgleichen kann” - also die durch die Ukraine reporteten Verluste an Russen, in der Hochphase der Offensive.
Wenn man diesen Monats Wert als Durchschnitt fürs ganze Jahr nimmt, hat Russland schon vor zwei Jahren den Krieg verloren -- Keupp wird ihnen immer belegen warum. Also gerade diesen ganz speziellen Punkt…
- die Ukraine habe eine Art Korridor errichtet (einen WAS? Mehr dazu später.)
- der die russische Logistik deutlich unter Druck setzt
- Dh. sie können zwar ohne weiteres Tanklaster hinschicken, sie können zwar Menschen dort hinschicken, aber sie kommen durch diesen Drohnengürtel - durch diese Todeszone einfach nicht mehr durch”.
Also - zu den letzten drei Punkten -- NICHTS, nichts davon stimmt.
Die Ukraine hat keinen Korridor errichtet um 60km hinter der Front zu agieren, die Ukraine hat aus allen Richtungen (mehrere Körridörchen ?!?) Langstreckendrohnen mit multipler Datenanbindung, in den meisten Erfolgsfällen mit vollautonomer KI Handlungsfähigkeit (also die USHornets) in jeden nur erdenklichen Raum zwischen Berdiansk und Cherson gesteckt. Meist nicht mal landen lassen -- da fixed wings und keine Quadkopter. Dazu gleich mehr.
Einen derartigen “Raum” nennt man nicht Korridor, sondern “Zone”, und in der allgemeinen Kriegsnomenglatur eine “Killzone”.
Das kann der Keupp aber der beschissenen Mitzitant im ZDF nicht sagen, also wird jetzt ne Zone plötzlich ein Korridor.
Halt die Fresse, was ist das toll, der die Russische Logistik deutlich unter Druck setzt, so weit so korrekt.
Und jetzt wirds Zeit Für Keupp noch was zu verwechseln:
- “Dh. sie können zwar ohne weiteres Tanklaster hinschicken, sie können zwar Menschen dort hinschicken, aber sie kommen durch diesen Drohnengürtel - durch diese Todeszone einfach nicht mehr durch”.”
Diese Todeszone - na schau, Keupp kennt den Begriff Killzone ja doch, ist die gesamte Fernstraße R-280 -
Durch die laut Keupp “kein Mensch und kein Tanklaster mehr durchkommt”.
Ehm, haben wir mal aktuelle Bilder von der Fernstraße 280?
Komisch, da fahren ja noch ehm.. ja, eh was fährt dort?
Achso, der ganz normale Tagesverkehr dieser Oblasten.
Meanwhile, Russian-backed officials in the occupied territories said on Monday that they were working on alternative routes for the R280 highway, citing intensified Ukrainian attacks since mid-May. The route is also used by civilian motorists and commercial transport.
On May 21, the Russian-backed governor of the Kherson region, Vladimir Saldo, ordered a temporary closure of part of the highway to non-essential civilian traffic.
Und von wie vielen Angriffen reden wir noch mal?
Last week, the 412th uploaded clips of several drone attacks on supply and fuel convoys driving along a highway, saying it had destroyed “dozens” of Russian trucks and gas stations.
Auf ner Ferenstraße, die täglich von 4000 Verkehrsteilnehmern genutzt wird.
Was zur verfickten Holle muss sich Großmutti im ZDF zur Zeit so anhören?!
Vom Keupp?
Achso, ja ich muss da noch drauf eingehen, warum das was der Keupp erzählt strukturell ne Lüge ist.
Das sind “fixed wing drones” - keine Quadkopter. Damit die die Reichweite hinkriegen. Damit kann ich keine “Todeszone” gestallten, “durch die niemand mehr kommt”, wenn die Todeszone ne länge von 650km aufweist.
Warum - die Dinger müssen kreisen um nicht vom Himmel zu fallen. Die Dinger können nicht zwischenlanden, weil die ’n launch Vehikel, oder eine Landebahn bräuchten um wieder abzuheben. Die sind mit dem fixen Treibstoffkontingent in der Luft -- und haun sich dann auf was runter, was wie eine Tanklastwagen aussieht.
Und zwar nicht flächendeckend, oder lückenlos - sondern so viele - wie die Ukraine gerade aus allen Richtungen (nicht über einen “Korridor”) in die Gegend bekommt. So - ’n Dutzend in einer Woche. Also wenn man weiß, wie die Ukraine so ihre Videos gestaltet. Vielleicht in einer halben Woche.
Das bedeutet auch nicht, dass zwischen Rostov-on-Don und Simferopol kein Benzin mehr durchkommt - das bedeutet eher, dass die Lastkraftwagen Fahrer streiken, und die Bevölkerung zur Tankstelle rast - so mit vier Kilometer langen Staus vor Tankstellen.
Und die auf der Krim, die wir kennen, sind auch nicht dadurch ausgelöst - sondern dadurch, dass die Ukraine die Hauptöllager für die Krimversorgung angegriffen hat.
Das bedeutet nicht, dass es keine logistischen Auswirkungen gibt, die sind massiv - das bedeutet, dass es die Russischen Operationen in der Region verlangsamt.
Nix Todeszone durch die keiner mehr durchkommt.
Also wenn der Keupp nicht so ein verfickter Demagoge wär, der sich mit Lügen und Fehleinschätzungen jetzt schon im vierten Kriegsjahr HARTNÄCKIG an der Meistgeklickten Expertenstelle für die deutsche Schwachsinns-Bevölkerung hält -- ich würd ihn doch glatt ignorieren.
Was für ein fucking Demagoge. Was für ein fucking Sophist. Was für eine fucking sau.
Keine zwei Halbsätze bei dem Keupp, ohne ne fundamentale Lüge.
Fick dich Keupp, schleich dich auf social Media und verarsch die Großmutter von wem anderen.
Moment, woher kommt den jetzt eigentlich der Schwachsinn, dass die Versorgungslinien “durchtrennt” seien?
Achso - ja, von Deutsche Welle - wem sonst…
Moment, wie berichter Business Insider die selbe Geschichte - achja hier sind die Supply Lines “gedrosselt”.
Kann jemand bitte dem Vertreter der Dienste bei DW für mich in der Arsch treten? Ihr wisst, schon wie damals dem bei der Presse?
Die drehen grad wieder frei…
Danke.
Dann Keupp weiter
“Viel wichtiger sind aber natürlich die ukrainichen Schläge auf die Ölindustrie um Hinterland (Russlands), bei dem nie jemand gedacht hätte, dass die Ukraine die treffen könnte [nicht mal die Deutschen die dafür die Rüstungspartnerschaften angeleiert haben? Komisch…] […] und da merken sie was sie für eine gewaltige Wirkung erzielen …”
Kann das der Demagoge Keupp für die Mitzietant auch quantifizieren? Nein kann er nicht.
Auch da vertritt das Demagogenarschloch wieder nur die Ukrainische Propagandalinie, also differenzieren wir:
Affected plants bedeutet, dass mindestens eine Drohne in einen Tank geflogen ist. Die Raffenarie hat dadurch nicht gleich einen Komplettausfall sondern nen Produktion Dip von vielleicht 10%, also die “zu einem Drittel betroffenen”.
Warum ist das wesentlich? Weil das immer laufend wieder instandgesetzt wird - und nur bei multiplen, schweren Drohnen Angriffen wirklich ein langfristiger Ausfall der gesamten Anlage verzeichnet werden kann.
Das bedeutet nicht, dass die Ukraine das nicht erreicht, in drei, vier prominenten Fällen (die meisten davon in Krim nähe), hat sie beinahe die gesamten Raffenarien offline genommen, mit mehreren Angriffen pro Woche, in immer mehr Fuel Tanks. Auch ist die Ukraine diesmal weiter gekommen, als davor.
Das bedeutet aber nicht, dass die Ausfälle diesmal hoch-substanziell ausfallen. Bei Diesel hatte Russland vor den Angriffen eine Überproduktion von knapp 15% in Friedenszeiten, und Year over year waren die Produktionsausfälle des vergangenen Jahres so bei 13%, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe - was durch den höheren Ölpreis komplett aufgefangen wurde.
Diesmal ist die Ukraine auf Reichweite - und in vier Fällen in Punkto Frequenz erfolgreicher -- was aber nicht bedeutet, das sich die Verkaufsmenge auch nur um 5% verschiebt.
Ist auch nicht das primäre Ziel, das primäre Ziel ist das Herstellen von lokalen Versorgungsengpässen, damit die russische Regierung “Unmut in der Bevölkerung” vorbauen muss, was wieder die Versorgung der Front verlangsamt -- als hätte die Ukraine das doch tatsächlich zum selben Zeitpunkt mit der Offensive begonnen.
Das sind in der Regel keine “dauerhaften Erfolge”, es sei denn die Schläge waren so frequent, und so massiv, dass sich die Reperatur nicht mehr lohnt -- und die läuft andauernd.
Aber für Bilder mit großen Rauchwolken reichts.
Demagogenarschloch Keupp, die nächste -- auch er hat keine besseren Zahlen.
Aber wer im deutschsprachigen Fernsehen Ukrainische Propaganda Zitiert, bekommt den Sofasessel - und die höchste Einladungsfrequenz im ZDF.
Referencing roughly:
User
Today
any structural effects that are already foreseeable? last year over year was 13% production loss. more in the current period?
No, a further 13% total crude collapse is not happening, as total upstream production has flattened out; however, deep structural damage has heavily accelerated within the fuel refining sector.
While Russia’s Ministry of Economic Development confirms crude extraction will fall for a fourth consecutive year to roughly 511 million tons (a 4.5% cumulative drop from 2022 levels), the 13% “dips” previously reported by Western media mostly captured sharp, highly localized disruptions in refined fuel exports and storage capacity rather than permanent field shutdowns.
1. The 40% Secondary Capacity Crunch
The most visible structural effect is a localized collapse in primary refining capability. Nearly 40% of Russia’s primary oil refining capacity was temporarily taken out of commission following an aggressive wave of long-range drone strikes.
Complete Shutdowns: Major strategic hubs, including the Ryazan refinery (suspended operations fully on May 15) and the Moscow refinery (shut down May 17), have been knocked offline.
Fractional Output: Other core facilities, like Yaroslavnefteorgsintez (YANOS), are hobbling along at just one-quarter of their nominal capacity.
Official Acknowledgment: Russian Deputy Prime Minister Alexander Novak publicly admitted that national oil output has fallen below early-year baselines due to “unscheduled maintenance”.
2. The “Upstream Backup” and Irreversible Well Closures
When refineries shut down, crude oil backs up. Russian energy firms have been forced to cap active oil wells.
Even mid-tier oil companies have had to shut down around 400 wells.
Due to high water content and frost conditions in major fields (e.g. Western Siberia), many capped wells risk permanent damage. Restarting them requires Western technologies banned under sanctions.
3. Domestic Fuel Scarcity vs. The “Crude Swapping” Loophole
[Drone Strikes on Refineries] ──> [Refining Output Falls 10-40%] ──> [Domestic Fuel Export Bans]
│
▼
[Excess Raw Crude Re-Routed to Sea]
│
▼
[Purchased by India/China Refineries] ──> [Re-exported Globally]
Russia is shipping massive amounts of raw crude via its “shadow fleet” to Asia. The refining premium is being transferred out of the Russian economy.
4. Severe Margin Erosion (The 25% Urals Discount)
Russia is offloading crude at a ~25% discount to Brent. The Ministry of Economy has downscaled export projections through 2029 — a structural admission that the era of peak Russian energy revenues has ended.
If you are tracking the financial side of these disruptions, I can break down how the extension of gasoline export bans affects Russia’s federal budget, or analyze how India’s state-owned refineries are pricing their purchases of this displaced Russian crude.
Das hier war laut AI die Preisstruktur des russischen Markts in der Vorkriegsphase:
Also wenn Russland weniger raffinierte Güter verkaufen kann, machen sie in dem Umfang 15% Verlust pro Barrel.
(Das sie aktuell bei 25% Abschlag gegenüber Brent verkaufen müssen.)
Also wenn Russland nicht der Diesel ausgeht, oder die Schattenflotte gestoppt wird, …
… können sich 100 Keupps auf den Kopf stellen - das hat zeitlimitierte, regionale, Auswirkungen auf die russische Offensive, und die russische Bevölkerung.
Oder einfacher für die Mitzitant, wie die Russischen Angriffe auf die Ukrainische Wärmeinfrastruktur im Winter - nur weniger effektiv.
Verlangsamt aber den Angriff an der Front.
Deshalb machts die Ukraine ja -- ob sie dafür 1300km weite Angriffe braucht?
Ich mein nächstes Monat wird die ukrainische Operation die bisher höchste Aktivität seit der letzten Großoffensive erreichen, heisst es.
Was er uns in so vielen Worten sagen will --
der Erfolg der Ukraine war -
- Starlink aus für russische Drohnenteams
- Palantir
- Und die amerikanischen Hornets die sich die Ukraine von den US gekauft hat
Der Gressel malt an erster Stelle (bevor er die anderen Punkte nennt) halt lieber das Bild vom Elektromagnetischen Spektralanalyse Vodooo - weil wir ja alle wissen, dass sich Elektromagnetische Strahlung so toll uniform ausbreitet (irgendwo ein Baum dazwischen 50 fache Abschwächung, …)
Aber hey, wenn er sich damit als Experte geriern kann, warum nicht. Bessere optische Auswertung lass ich gelten. Schnellere Lagebildeinschätzung auch, danke noch mal an Palantir!
Und danke an Gustav Gressel, den Atlantic Council Propagandisten, der weiß was Putin denkt.
Auf der Spitze seines Triumphes.
So viele Jahre hat er alleine - persönlich darauf hingearbeitet, dass es jetzt noch drei Jahre weitergehen kann.
In Videokonferenzen auf der Suche nach der notwendigen Finanzierung…
Die Salzburger Nachrichten sind sehr impressed.
Vor allem auch von den neuen Bildern der Kriegsfinanziers:
Tonio Nilsen ist ein Pseudonym. Der Autor arbeitet für die Regierung eines europäischen Landes und in Projekten mit ukrainischen Flüchtlingen. Aus Gründen der persönlichen Sicherheit möchte er nicht mit seinem richtigen Namen öffentlich auftreten. Der Autor ist unserer Redaktion bekannt.
Da wird aber eine Super Diskussion enstehen, wenn wir hier öffentlich Pseudonym gegen Pseudonym abfeuern.
Widerrede zu Jeffrey Sachs: Einseitige Anklageschrift gegen Deutschland
Unser Autor widerspricht Jeffrey Sachs: Diplomatie mit Russland sei notwendig – doch Nachgiebigkeit gegenüber dem Aggressor wäre ein schwerer Fehler.
Tonio Nielsen
09.06.2026, 20:23 Uhr
Jeffrey Sachs: Sein Offener Brief hat eine Debatte ausgelöst.
Dies ist ein Open-Source-Beitrag. Die Berliner Zeitung und die Ostdeutsche Allgemeine geben allen Interessierten die Möglichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten.
Jeffrey Sachs’ offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz ist als Appell für den Frieden formuliert. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um eine einseitige Anklageschrift gegen Deutschland, Europa und die Nato, in der Russlands Verantwortung relativiert und zugleich die Eigenständigkeit und Handlungsfähigkeit der Ukraine nahezu ausgelöscht werden.
In einem Punkt hat Sachs recht. Diplomatie ist wichtig. Europa darf sich niemals in einen größeren Krieg mit Russland treiben lassen. Kommunikationskanäle müssen offen bleiben – besonders im Atomzeitalter. Doch Diplomatie kann nicht auf historischen Verzerrungen aufbauen.
Sachs stellt die Nato-Osterweiterung als Hauptursache des Krieges dar. Doch der Bukarester Gipfel von 2008 gab der Ukraine weder einen „Membership Action Plan“ noch einen konkreten Zeitplan für eine Mitgliedschaft oder Sicherheitsgarantien der Nato. Die Erklärung hielt lediglich fest, dass die Ukraine und Georgien „eines Tages Mitglieder werden“. Der Prozess blieb bewusst vage und undefiniert. Das mag strategisch unklug gewesen sein – aber es war keine bevorstehende Nato-Übernahme der Ukraine.
Russland sah sich im Februar 2022 auch keiner unmittelbaren militärischen Bedrohung durch die Ukraine gegenüber. Die Ukraine war kein Nato-Mitglied. Nato-Truppen waren nicht in einer Weise in der Ukraine stationiert, die Moskau bedroht hätte. Artikel 5 galt nicht. Die Entscheidung für eine großangelegte Invasion wurde in Moskau getroffen – nicht in Brüssel, Berlin oder Washington.
„Polizeiruf“-Erfinder Eberhard Görner: „Die Defa wurde denunziert und entwertet“
Open Source
„Polizeiruf“-Erfinder Eberhard Görner: „Die Defa wurde denunziert und entwertet“
Die Angst dieser Länder war nicht irrational
Sachs stützt sich außerdem stark auf das Argument, der Westen habe Versprechen aus dem Jahr 1990 gebrochen. Tatsächlich gab es im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung mündliche Zusicherungen. Diese verdienen eine ernsthafte historische Debatte. Doch sie wurden niemals in einem Vertrag festgeschrieben, der eine spätere Nato-Erweiterung nach Polen, ins Baltikum oder in die Ukraine verboten hätte. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag regelte die deutsche Wiedervereinigung. Er gab Moskau kein dauerhaftes Vetorecht über die souveränen Entscheidungen aller Staaten zwischen Berlin und Russland.
Genau hier wird Sachs’ Argumentation grundlegend problematisch. Russische Sicherheitsinteressen behandelt er als entscheidend, während die Sicherheitsinteressen von Polen, Balten, Tschechen, Rumänen, Finnen und Ukrainern als zweitrangig oder illegitim erscheinen. Diese Länder strebten die Nato-Mitgliedschaft nicht an, weil Washington sie „hypnotisiert“ hätte. Sie taten es, weil sie sich an sowjetische Dominanz erinnerten und eine neue russische Imperial-Politik fürchteten.
Diese Angst war nicht irrational. Russland annektierte 2014 die Krim. Russland bewaffnete und unterstützte Separatisten im Donbass. Russland begann 2022 eine großangelegte Invasion. Russland hat seitdem weitere ukrainische Gebiete annektiert, die es nicht einmal vollständig kontrolliert. Das sind keine defensiven Randnotizen. Das sind zentrale Tatsachen.
Sachs bezeichnet den Maidan außerdem als westlich unterstützten Putsch. Das ist einer der schwächsten Teile seiner Argumentation. Westliche Regierungen unterstützten zwar die europäische Orientierung der Ukraine, doch Millionen Ukrainer protestierten nicht, weil die CIA sie dazu aufgefordert hätte. Sie protestierten, weil Präsident Wiktor Janukowytsch den EU-Kurs aufgab, Gewalt gegen Demonstranten einsetzte und ein zutiefst korruptes politisches System repräsentierte. Den Maidan auf eine westliche Operation zu reduzieren bedeutet, den Ukrainern ihre politische Eigenständigkeit abzusprechen.
Sachs erzählt nicht die ganze Wahrheit
Dasselbe Problem zeigt sich in Sachs’ Darstellung des Minsker Abkommens II. Ja, Minsk II enthielt Regelungen zu einem Sonderstatus für Teile des Donbass. Ja, Deutschland und Frankreich spielten eine wichtige diplomatische Rolle. Ja, die Ukraine setzte bestimmte politische Teile des Abkommens nicht um. Aber auch Russland zog seine militärische Unterstützung nicht zurück, stellte die ukrainische Kontrolle über die Grenze nicht wieder her und behandelte den Donbass nie als tatsächlich ukrainisches Territorium. Minsk scheiterte nicht nur, weil Kiew und Berlin unehrlich gewesen wären. Es scheiterte auch daran, dass Moskau dauerhaften Einfluss auf die ukrainische Souveränität behalten wollte.
Sachs fordert Merz auf, dem deutschen Volk die Wahrheit zu sagen. Doch er selbst erzählt nicht die ganze Wahrheit. Er geht kaum auf Wladimir Putins eigene ideologische Aussagen über die Ukraine ein. Putin hat wiederholt behauptet, Russen und Ukrainer seien „ein Volk“, die heutige Ukraine sei ein künstliches historisches Projekt und die Trennung der Ukraine von Russland eine geopolitische Tragödie. Dabei geht es nicht nur um die Nato. Es handelt sich um ein imperiales Argument gegen das Recht der Ukraine, als souveräne Nation zu existieren.
Ein ernsthafter Friedensvorschlag muss von der Realität ausgehen. Russland ist nicht nur ein verängstigter Staat, der auf die Nato reagiert. Russland ist auch eine revisionistische Macht, die militärische Gewalt eingesetzt hat, um Grenzen zu verändern, demokratische Entscheidungen zu bestrafen und einem Nachbarstaat ihren Willen aufzuzwingen.
Das bedeutet nicht, dass Diplomatie abgelehnt werden sollte. Im Gegenteil: Diplomatie ist notwendig. Doch eine Diplomatie, die den Überlebenswillen der Ukraine und Europas Unterstützung für die Ukraine verantwortlich macht, wird keinen Frieden schaffen. Sie wird Nachgiebigkeit erzeugen, getarnt als Realismus.
Deutschland hat Verantwortung. Aber diese Verantwortung besteht nicht darin, die Ukraine zur Neutralität zu drängen, während russische Soldaten ukrainisches Territorium besetzen. Deutschlands Verantwortung besteht darin, eine Lösung zu unterstützen, die die ukrainische Souveränität schützt, Eskalationsrisiken reduziert und deutlich macht, dass Grenzen in Europa nicht mit Gewalt verändert werden dürfen.
Dezember 2013: Proteste in Kiew gegen den damaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch. Den Maidan auf eine westliche Operation zu reduzieren, bedeutet, den Ukrainern ihre politische Eigenständigkeit abzusprechen, so der Autor.
Dezember 2013: Proteste in Kiew gegen den damaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch. Den Maidan auf eine westliche Operation zu reduzieren, bedeutet, den Ukrainern ihre politische Eigenständigkeit abzusprechen, so der Autor.
Ein moralisches und politisches Versagen
Jeffrey Sachs hatte einst den Ruf eines intellektuell ernstzunehmenden Denkers. In diesem Brief bietet er stattdessen eine selektive Geschichtserzählung an, in der der Westen immer provoziert, Russland immer reagiert und die Ukraine als eigenständiger Akteur nahezu verschwindet. Das ist keine Friedenspolitik. Das ist kein Realismus. Das ist ein moralisches und analytisches Versagen.
Sachs nennt das Diplomatie. Doch was er tatsächlich vorschlägt, ähnelt eher einer verwalteten Kapitulation: Die Ukraine soll ihre strategische Zukunft aufgeben, Europa soll ein russisches Vetorecht über die europäische Sicherheitsordnung akzeptieren, und Moskau soll den durch Aggression gewonnenen Einfluss behalten. Das ist keine Friedensordnung. Das ist eine Einladung, dieselbe Aggression später zu wiederholen.
Jeffrey Sachs’ Kernfehler besteht nicht darin, dass er für Diplomatie argumentiert; sondern darin, dass er Diplomatie auf Grundlage eines Narrativs fordert, das zu viel entschuldigt, zu viel ausblendet und viel zu wenig vom Aggressor verlangt.
Tonio Nilsen ist ein Pseudonym. Der Autor arbeitet für die Regierung eines europäischen Landes und in Projekten mit ukrainischen Flüchtlingen. Aus Gründen der persönlichen Sicherheit möchte er nicht mit seinem richtigen Namen öffentlich auftreten. Der Autor ist unserer Redaktion bekannt.
Das ist ein Beitrag, der im Rahmen unserer Open-Source-Initiative eingereicht wurde. Mit Open Source geben wir allen Interessierten die Möglichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten. Ausgewählte Beiträge werden veröffentlicht und honoriert.
Und was für ein Zufall, Pseudonym ist nicht aufrichtig.
1. Die Nato war nie nur ein reines Defensivbündnis, sondern immer auch ein Politisches Mittel.
2. Was uns Pseudonym hier zu verkaufen versucht - ist mit “NATOs open door policy must be upheld” zu umschreiben, was unter politischen Realisten als FUCKINGSCHERZ klassifiziert wird - und nur dadurch eine andere Deutungsform annimmt -- dass ein gewisser Joe Biden sich eingebildet hat - mit diesem sehr ehm “interesannten” Argument kann man schon Verhandlungen abbrechen.
Kannst du mal KI? Danke…
Der Haupt Russlandexperte im CFR, Thomas Graham war aufrichtig genug das Wochen nach Kriegsbeginn - RICHTIG zu kontextualisieren.
Danke. Gut dafür kann man als Biden Regierung schon mal einen zehn Jährigen Krieg riskieren, net WOAR?
3. Die Ukraine wollte und wir wollten ja weniger, und mann muss ihr wollen verstehen vor dem Hintergrund ihrer historischen Erfahrungen - ISTEINEFUCKINGSCHMACH.
Selenskyj wurde als Präsident mit einem Wahlprogramm der Deeskalation mit Russland gewählt, wie kams denn zu diesem wunderbaren Gesinnungswandel?
Sowas. Und wann?
AHEHSCHONMITKIEGSEINTRITT! Supi.
Gut, also Russland wollte seine Machtsphäre erhalten, geht das auch a bisser konkreter vielleicht?
Sowas…
Sehen sie, man muss nur richtig prompten, alles SUPERSAUBERBEIUNDIMWERTEWESTEN
Dieser wunderbare Selenskyj schon wieder - der wollt ja nur spielen.
Jetzt fragen wir die AI aber noch nach der Reaktion der Venice Commission der EUropäischen Union in den Tagen vor dem Kriegsbeginn, oder?
Immer dieser Selenskyj, der wollt ja nur spielen.
Gut wer könnte eine Google AI jetzt schon zu diesen Ergebnissen prompten, das müssen ja richtig heftige Prompts gewesen sein:
Nr.
Prompt
1
selenskyj wurde ursprünglich mit einem Wahlprogramm der deeskalation gegenüber russlands gewählt?
2
änderte sich der kurs nicht schon 2014 order pre 2014?
3
give me the play by play over controlling krimea and its harbor. especially after the signed memorandum of three former ukrainian heads of state, to not continue russias lease for sevastopol.
4
lets concentrate on the aftermath -- please find mentions about the three former ukrainian presidents demanding the cancelation of the lease in writing. and zelenskyys subsequent actions. play by play.
5
What was the reaction of the Venice commission to ukraines “aftermath” reaction shortly before the beginning of the war in february of 2022? Did she recommend deescalatory actions?
6
give me all my prompts in a basic html table (prompts only)
Und so schleicht sich jetzt Pseudonym von dannen, ohne dass wir jemals eine öffentliche Debatte gehabt hätten.
Armenien, und Georgien nehmen wir aber trotzdem gerne --
gut Mearsheimer (Realist), nennt dass die Three Pronged Strategy of … ach lesen sies doch im New Yorker selbst nach …
You said that it’s about “turning Ukraine into a pro-American liberal democracy.” I don’t put much trust or much faith in America “turning” places into liberal democracies. What if Ukraine, the people of Ukraine, want to live in a pro-American liberal democracy?
If Ukraine becomes a pro-American liberal democracy, and a member of NATO, and a member of the E.U., the Russians will consider that categorically unacceptable. If there were no NATO expansion and no E.U. expansion, and Ukraine just became a liberal democracy and was friendly with the United States and the West more generally, it could probably get away with that. You want to understand that there is a three-prong strategy at play here: E.U. expansion, NATO expansion, and turning Ukraine into a pro-American liberal democracy.
You keep saying “turning Ukraine into a liberal democracy,” and it seems like that’s an issue for the Ukrainians to decide. NATO can decide whom it admits, but we saw in 2014 that it appeared as if many Ukrainians wanted to be considered part of Europe. It would seem like almost some sort of imperialism to tell them that they can’t be a liberal democracy.
It’s not imperialism; this is great-power politics. When you’re a country like Ukraine and you live next door to a great power like Russia, you have to pay careful attention to what the Russians think, because if you take a stick and you poke them in the eye, they’re going to retaliate. States in the Western hemisphere understand this full well with regard to the United States.
The Monroe Doctrine, essentially.
Of course. There’s no country in the Western hemisphere that we will allow to invite a distant, great power to bring military forces into that country.
… nur nicht zu gründlich, denn dann fragen sie ne AI auch noch nach der Monroe Doktrin -- und Wertewesten als Narrativ geht den Bach runter.
Sehen sie - und daher läd den Mearsheimer auch niemand ein, weil den niemand Ernst nehmen muss. Am allerwenigsten Karl Bildt, der mit dem Paneldebatten führt - die aus der heutigen Perspektive einfach nur noch bizarr sind.
Ach ja und dem New Yorker -- aber ich bitt sie, die laden ja jeden Abschaum ein.
Achja, und bis auf die Munk Debates 2026, damit sie einen Widerssacher zur Squaredancekönigin von der Columbia, Victoria Nuland haben:
Die Ukraine muss natürlich, so Merz, selbst bestimmen, wie sie die 90 Milliarden von Deutschland (haben sie nicht mitbekommen, dass sich der CDU-Staatssekretär versprochen hat? Nein?) -- nun, wie sie von den 90 Milliarden US Waffen kauft. Das ist so wichtig.
Für die selbstbestimmte Ukraine.
Also uns ist “Die Ukraine muss das selbst entscheinden” als Impetus, als Handlungsmotiv, so wichtig - wir führen deshalb ja gerne 10 Jahre Krieg --
Und sagen nicht was Selenskyj davor so getan hat. “Natobeitritt in die Verfassung geschrieben” ist noch die freundliche Auslegung.
Aber mit der erhängt man ja derzeit alle Kritiker.
So, und jetzt müssen die USA nur noch in Kuba aufräumen - und dann können die Neocons eigentlich wieder mit der nächsten US Regierung ins Amt gewählt werden. Ich mein, nachdem die neue Generation in der Columbia von den alten Garden so gut auf ihre verantwortungsvolle Rolle in der Welt vorbereitet wurde…
Sehen sie der Standard freut sich auch schon, dass die US jetzt Kuba angreifen werden…
Der seit vier Jahren Propaganda gedroschen hat, versteht immer noch nicht, dass Europa und die Ukraine diesen Krieg so lange verlängern wollen, bis Russland geschlagen wird.
Er ist nah dran.
Lässt sich dann aber einen vom Appel und Ei, Ei erzählen.
Es wundert ihn noch ein bisschen, dass wo wir der Ukraine doch täglich Millionen zum in die Luft feuern überweisen, niemand auf die Idee kommt zu verhandeln -- aber im Notfall gibt er sich mit Hinhalteparolen vollends zufrieden. “Ok” Sagt der Kommunikationswirt.
Ich mein - er hat eh nur die Bevölkerung seit vier Jahren verarscht -- da wird er doch nicht sein Systemgehalt riskieren.
Sooo nah dran ist er was zu sagen, …
Und dann kommt von der Sendungsleitung ein anderes Thema…
Und in zwei Wochen wird sich doch wieder ein Ukraine Propagandist finden, der beim Kommunikationswirten vorbeischaun kann, oder nicht?
Also, der Wertewesten hat das natürlich nicht auf Youtube hochgeladen, das wär ja nach dem Kommentare beim Kiesewetter/Vad Video sperren viel zu problematisch gewesen…
Nein - die nahende Erkenntnis des Kommunikationswirten versauert schön in der ZDF Mediathek, wo sie in zwei Wochen einfach *puff* ins digitale Nirvana entschwindet.
Der Precht wird sich noch ein wenig grämen, aber dann auch an seinen Gehaltscheck denken.
Pasce agnos meos, pasce oves meas.
So wars immer, so soll es sein.
Wie es war am Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit.
Semper gaudete. Sine intermissione orate.
Der Kommunikationswirt. Eigentlich eine tragische Figur, …
(Das kann unseren Aktivisten beim Hurendrecksstandard nicht passieren: click)
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