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Gehts noch schablonenhaft verlogener?

25. September 2022

Baer­bock hetzt gegen Law­rows Abwe­sen­heit im UN Secu­ri­ty Coun­cil, nach dem Hal­ten sei­ner Rede (in einer von Frank­reich ein­be­ru­fe­nen Sit­zung), nennt sie ein Sym­bol der Unehr­lich­keit und Unin­ter­es­siert­heit und appel­liert an den Zusam­men­halt der Natio­nen wegen der ver­ge­wal­tig­ten Kin­der der Ukrai­ne (ein sehr popu­lä­res Motiv bei den UN aktu­ell) und den Men­schen die in Afri­ka hun­gern, um den Krieg argu­men­ta­tiv wei­ter zu ver­län­gern, also falls Russ­land nicht spon­tan auf­gibt und abzieht - steht dann auf und geht.

(edit: Ah doch nicht schlimm - mein Ver­se­hen, die gesam­te Dele­ga­ti­on steht auf und geht, weil die Plät­ze nach einem Rota­ti­ons­prin­zip getauscht wer­den. Auch irgend­wie geil - Russ­land hat gefäl­ligst dazu­sit­zen und sich die Kin­der­schän­der Vor­wür­fe anzu­hö­ren, und der Wes­ten rou­tiert sei­ne Dele­ga­tio­nen und aus­ge­wähl­te afri­ka­ni­sche Staa­ten durch…)

Law­row appel­liert am Ende sei­ner Rede, Guter­res soll­te die Namen der Opfer auf den Stra­ßen von Butscha öffent­lich wer­den las­sen, das wür­de viel erklären.

Die Ukrai­ne bie­tet ihren fünf Punk­te Frie­dens­plan (inklu­si­ve so tol­ler Punk­te wie “Erhalt der kom­plet­ten Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit, ter­ri­to­ria­len Sou­ve­rä­ni­tät, kom­plet­ter Abzug aller rus­si­schen Kräf­te, Ent­mi­li­ta­ri­sie­rung des Angrei­fers, Sicher­heits­ga­ran­tien von Nato­staa­ten - bis zum eige­nen Nato­bei­tritt, …”) als Blau­pau­se für alle Staa­ten an, denen die US in Zukunft Waf­fen gegen ihre Nach­barn lie­fern wol­len, wäh­rend sie zah­lung­un­fä­hig sind, weil sie ver­spre­chen an Stel­le der US ihre eige­nen Leu­te in den Krieg gegen einen aus­ge­mach­ten Feind zu schi­cken - um auch einen Bei­trag für die inter­na­tio­na­le Diplo­ma­tie zu leis­ten. Funk­tio­niert ver­mut­lich nur gegen Großmächte.

Wer hier rever­se Psy­cho­lo­gy betreibt? Kei­ne Ahnung. Aber zumin­dest herrscht Einig­keit, dass der Krieg gegen die Kin­der­schän­der fort­ge­setzt wer­den muss.

Wir erin­nern uns an Kras­t­ev der nach dem Inter­view mit Precht als Geschichts­wis­sen­schaft­ler von der öffent­li­chen Büh­ne ver­schwun­den ist, weil er behaup­tet hat Russ­land wür­de die Flücht­lin­ge aus dem Ukrai­nie Krieg zur inter­nen Ver­jün­gung sei­ner Demo­gra­phie nut­zen und eigent­lich kurz­fris­tig nur an ihnen inter­es­siert sein - da das nicht mit dem Radio Free Euro­pe Nar­ra­tiv zusam­men­pas­sen wol­le, dass Russ­land in den Sor­tie­rungs­la­gern (schlech­te adhoc Über­set­zung, sor­ry) struk­tu­riert Frau­en vergewaltigt.

Nun mitt­ler­wei­le sind das Kinder.

Der Krieg muss also weitergehen.

Österreich du geile Sau

25. September 2022

- gez. die Nato.

Wäh­rend Selen­skyj sich im Aus­land erneut als Frie­dens­prä­si­dent geriert, der nur die Krim zurück­ha­ben möch­te (sie­he:

) - wäh­rend alle PR Bil­der in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit ihn als star­ken mili­tä­ri­schen Füh­rer mit sen­si­bler See­le, der von Mili­tär­tros­sen umge­ben ande­ren Mili­tärs die Hän­de schüt­telt, ger­ne auch in Kran­ken­häu­sern - Sel­fie gefäl­lig? - zei­gen, und der kei­ne Gele­gen­heit aus­lässt den rus­si­schen Feind als völ­ker­mor­den­den, rus­sis­ti­schen (O-Ton) Ork zu sti­li­sie­ren, nur damit der schö­ne Krieg, bei dem man erst mal als Ukrai­ne erst mal die am wenigs­ten aus­ge­bil­de­ten Miliz­ein­hei­ten gemet­zelt hat, auch wenn stra­te­gisch dabei vor­der­grün­dig nicht sehr viel her­aus­ge­schaut hat, nur um im diplo­ma­ti­schen Nach­set­zen, das zu tun, was die US Bera­ter der Ukrai­ne gera­den haben, näm­lich sofort wie­der mehr und schwe­re­re Pan­zer zu for­dern, nach­dem die EU “über­zeugt wer­den konn­te”, dass die Ukrai­ne “auch Gebie­te zurück­er­obern kön­ne”. Weil angeb­lich (laut aus­tra­li­schen Mili­tär­ex­per­ten - die die Wie­ner Zei­tung in Alp­bach ken­nen gelernt hat, - die Wie­ner Zei­tung hat berich­tet), das der Sti­cking­point war, war­um die Ukrai­ne nicht noch mehr Waf­fen bekom­men hat… Also der Frie­dens­prä­si­dent, bei dem alle Medi­en in den ers­ten zwei Mona­ten regel­mä­ßig den Teil der Inter­views weg­ge­schnit­ten haben, in dem Selen­skyj sein Wahl­pro­gramm “wir holen uns alle besetz­ten Gebie­te zurück, nein wir kön­nen jetzt nicht auf­hö­ren, das ukrai­ni­sche Volk wür­de das nicht ver­ste­hen, Orden für die Batal­li­ons­füh­rer, wir wer­den gewin­nen, Frie­dens­ver­hand­lun­gen erst wenn mir Putin gegen­über­sitzt und mir die Krim schenkt, eine Woche lieb­äu­geln damit ob man doch eine Neu­tra­li­tät wol­le, dann Ein­kni­cken vor US Nach­fra­gen über CNN und die WP “dass man (die US) die ukrai­ni­sche Posi­ti­on nicht mehr ver­stün­de” (signa­ling?), dann der uni­li­te­ra­le Abbruch der Frie­dens­ve­er­hand­lun­gen (sie­he auch: click) - wäh­rend das “die US befin­det sich in einem Zeit­al­ter des offe­nen Wett­streits der Groß­mäch­te, dar­um haben wir mit Pelo­si gesi­gnalt” Nar­re­tiv zwar in Aspen offen aus­ge­spro­chen wird, es aber in unse­ren Medi­en nicht vor­kommt, dann die aber­ma­li­ge Zurück­wei­sung eines Ver­hand­lungs­an­ge­bots durch die Tür­kei (von Russ­land vor­ge­schla­gen), wäh­rend die Medi­en gera­de Sapo­rischsch­ja durchs Dorf getrie­ben haben, das die Rus­sen in der sel­ben Woche laut Medi­en­be­rich­ten als “shel­ter” und als “shel­ling” Objekt aus­er­ko­ren haben sol­len (Hedges, ich such das Video mal nicht raus), wäh­rend sie gera­de Trup­pen ver­scho­ben haben um den ukrai­ni­schen Angriff in der Regi­on abzu­weh­ren, (was selbt­ver­ständ­lich nur eine Gefin­kel­te Fin­te der Ukrai­ne war, dess­halb wirbt jetzt auch Anton Hof­rei­ter dafür, dass Gelän­de­ge­win­ne der Ukrai­ne im Süden kurz bevor­stün­den) - nur um dann den west­li­chen Medi­en einen Grund zu geben, die letz­te Ver­hand­lungs­in­itia­ti­ve der Tür­kei KOMPLETT unter den Tisch fal­len zu las­sen. Wäh­rend die Tür­kei nach der erfolg­rei­chen Miliz und Ehren­gar­de Met­zel­ak­ti­on mit Nato Waf­fen und durch seit acht Jah­ren von der Nato aus­ge­bil­de­ten Trup­pen­ein­hei­ten - eine Woche spä­ter - die erfolg­reich 20 Dör­fer befrei­en (und eine Logis­tik Kno­ten­punkt ein­neh­men) konn­te, ana­log zu Deutsch­land zum exakt sel­ben Zeit­punkt auf “Russ­land muss sich aus der Ukrai­ne mili­tä­risch kom­plett zurück­zie­hen” umge­schwenkt ist, um zu signa­li­sie­ren, dass das jetzt die ver­ein­te Posi­ti­on des Wer­te­wes­tens BEI VERHANDLUNGEN (Wir ver­han­deln im Wer­te­wes­ten immer so, das unse­re ein­zi­ge Vor­be­din­gung die kom­plet­te Kapi­tu­la­ti­on ist, was inter­es­sie­ren uns im Wer­te­wes­ten unse­re Scheiss­lü­gen, dass es erst mal nur um die Rück­erobe­rung der besetz­ten Gebie­te seit dem 22. März geht?) ist -- also wäh­rend sich die­ser Frie­dens­prä­si­dent gera­de wie­der sein Wahl­pro­gramm (die Krim zurück und den Don­bas befrei­en, mit US Jave­lins und Stin­gern mit denen die Ukrai­ne im Don­bas erst­ma­lig, noch im Okto­ber, vor Kriegs­be­ginn die rus­si­schen Ein­hei­ten raus­ge­schos­sen hat, was dann in direk­ter zeit­li­cher Fol­ge das größ­te mili­tä­ri­sche Auf­ge­bot an der ukrai­ni­schen Gren­ze seit dem zwei­ten Welt­krieg zur Fol­ge hatte

Am 24. März 2021 unter­zeich­ne­te Selen­skyj das Dekret 117/2021 zur Geneh­mi­gung der „Stra­te­gie der Ent­ok­ku­pa­ti­on und Wie­der­ein­glie­de­rung des vor­über­ge­hend besetz­ten Ter­ri­to­ri­ums der Auto­no­men Repu­blik Krim und der Stadt Sewastopol “.

src: click), der Frie­dens­prä­si­dent, der allen Medi­en zu Fol­ge vor der rus­si­schen Inva­si­on nicht mehr wie­der­ge­wählt wor­den wäre, aber seit dem die Welt in ihm den Chur­chill erkannt hat in der Rol­le auf­geht, also wäh­rend der Frie­dens­prä­si­dent sich vor der UN wie­der als “es gibt nur einen der Krieg will” (also neben der USA die dar­in offi­zi­ell eine Chan­ce sehen Russ­land als geo­stra­te­gi­schen Akteur aus dem Spiel zu neh­men (Russ­land darf nach einem lan­ge dau­ern­den Auf­rei­bungs­krieg nie mehr in der Lage sein den Wes­ten mili­tä­risch anzu­grei­fen, sie­he ua Video hier: click ), und deren Waf­fen­in­dus­trie gera­de das größ­te Sub­ven­ti­ons­pa­ket seit seit Jah­ren bekommt, nach his­to­ri­schen Höchst­aus­ga­ben (antei­lig am US GDP) im Jahr davor, wäh­rend der Krieg von deren innen­po­li­ti­schen “demo­kra­tie­po­li­ti­schen” *hust* Neu­ori­en­tie­rung ablenkt, den Dol­lar gegen­über ande­ren Wäh­run­gen um mehr als 30% auf­wer­tet, die US wie­der zum bes­ten Inves­ti­ti­ons­raum im Wes­ten macht (stra­te­gisch so schön sicher), und es den US erlaubt wie­der eine Zins­er­hö­hung ein­zu­füh­ren (die Inves­ti­tio­nen kom­men jetzt ja trotz­dem), was alle ande­ren Staa­ten Welt­weit der­zeit nicht mit­ge­hen kön­nen, da sie noch nicht aus den vor­he­ri­gen Kri­sen raus sind, und vor allem eine Infla­ti­on haben, die im Gegen­satz zu der in den US mehr nach­fra­ge­ge­trie­ben ist, da eine höhe­re wirt­schaft­li­che Abhän­gig­keit von Chi­na bestehet, die noch in der Covid Kri­se fest­ste­cken und ihre Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät nicht auf dem bis­he­ri­gen Niveau hal­ten kön­nen --), es gäbe also nur einen der die­sen Krieg will (vor allem lang­fris­tig, so dass ihm das Volk unter der Nase rebel­liert, was aktu­ell das ein­zi­ge rea­lis­ti­sche Aus­stiegs­sze­na­rio des Wer­te­wes­tens dar­stellt) Russ­land näm­lich, wegen Zaren Ambi­tio­nen Putins und so, die Geschichts­pro­fes­so­ren auf Phoe­nix wis­sen das! Also wäh­rend sich der ukrai­ni­sche Frie­dens­prä­si­dent vor der UN als “ich woll­te seit jeher immer nur Frie­den” (sie­he Video oben) (vor allem auch als er am Tag bevor die ers­ten Rake­ten geflo­gen sind zu einem Volks­auf­stand der Anwäl­te, Ärz­te, Tik­to­ker, Müt­ter und Väter in Russ­land auf rus­sisch in Social Media auf­ge­ru­fen hat - was ja die frie­dens­stif­tends­te aller Maß­nah­men war - auf die zwei Stun­den spä­ter die ers­ten Rake­ten geflo­gen sind), also wäh­rend sich der Herr wie­der vor der UN als Frie­dens­stif­ter sti­li­siert - und das der­ma­ßen übel­keits­er­re­gend, dass sich die Times Radio Mode­ra­to­rin in ihrer Mimik von dem Bericht AUSKLINKT, weil sie die Pro­pa­gan­da­schei­ße nicht mehr erträgt (sie­he Video oben) --

reichts der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft nicht mehr nur die Chef­re­dak­teu­re der Wie­ner Zei­tung als Mode­ra­to­ren für ihre Events zu kau­fen, und der ver­fick­ten Johan­nes Kopf als “Exper­ten für Zukunfts­jobs” zu einer “Dis­kus­si­ons­run­de” in die Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­sche Gesell­schaft zu laden, bei der er von einem US Indus­trie­ver­tre­ter via Sky­pe mit “auch wir stöh­nen über hohe Ben­zin­prei­se” ver­arscht wird, wäh­rend dem VERFICKTEN Johan­nes Kopf dabei nichts auf­fällt, dem gekauf­ten Chef­re­dak­teur der Wie­ner Zei­tung in der Mode­ra­to­ren Rol­le vor einem Publi­kum mit unter 100 Zuse­hern auf you­tube, aber *KATSCHING* auch nicht, wäh­rend er aus der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft noch eine “Medi­en­part­ner­schaft” für sei­ne Zei­tung raus­trägt, wor­auf fünf Tage spä­ter der VERFICKTE Johan­nes Kopf plötz­lich drauf­kommt, ja, also Öster­reich braucht schon ein Volks­be­geh­ren, ob wir über­haupt noch neu­tral sein wol­len - lass mich mal als Socken­pup­pe dafür her­hal­ten, wo muss ich unter­schrei­ben - also nach­dem das, man­gels gesell­schaft­li­chem Erfolg der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft nicht mehr aus­reicht - wäh­rend aber gleich­zei­tig der mit US Tal­king Points voll­ge­pump­te Hod­ges im ZDF zwei Stun­den gegen die deut­sche Regie­rung het­zen darf, unge­fil­tert, ohne Gegen­stim­me, nicht mal in der Form von Mei­nungs­s­jour­na­lis­mus, son­dern als Pro­pa­gan­da pur, der sel­be Hod­ges dann in der Woche dar­auf den Leit­ar­ti­kel im ehe­ma­li­gen Nach­rich­ten­ma­ga­zin Pro­fil bekommt (sie­he Link oben), weil -- ich mein war­um nicht, er hat bis­her zwar dau­ernd falsch gele­gen (“Putin braucht jetzt einen Erfolg für den Tag des Sie­ges und sei­ne Para­de …” “Euro­pa wird jetzt in Ver­hand­lun­gen Chi­na unter Druck set­zen.” und vie­le ande­re media­le Klas­si­ker, wie “Putins Stär­ke ‘in the num­bers’ ist eigent­lich sei­ne Schwä­che, …”), weil er das Abzieh­bild eines nütz­li­chen Idio­tens ist, das sich mit Tal­king­points voll­stop­fen lässt, die er dann glaubt als “eige­ne Mei­nung” zu ver­tre­ten, nach­dem er immer brüh­warm mit “alten Kon­tak­ten im US Mili­tär” (= der Pro­pa­gan­da­ab­tei­lung die ihm die vor­spricht, er spricht sie danach aber sehr schön nach) gespro­chen hat, also wäh­rend auch die­ser Hof­knicks der akti­vis­ti­schen Medi­en der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft nicht aus­reicht, die sich ja ger­ne Medi­en­part­ner­schaf­ten kauft - kommt jetzt aber auch wirk­lich der abso­lu­te Ein­satz auf der diplo­ma­ti­schen Ebe­ne Öster­reich end­lich zum Wer­te­wes­ten über­zu­füh­ren (nach dem Jahr des Her­ren Cloo­ney der über Zukunfts­jobs in Wien spricht, mit Nes­pres­so als Haupt­spon­sor - why not) - 

Bai­ba Braže, die Num­mer drei des Ver­tei­di­gungs­bünd­nis­ses Nato, sieht in Putins Krieg eine Zäsur: »Die Insta­bi­li­tät wird blei­ben.« Auf Öster­reich geht sie zu: »Die Nato wäre bereit für eine enge­re Partnerschaft.«

src: click

Da geht doch das Herz jedes kon­ser­va­ti­ven Boo­mer Wichsers auf, jetzt weiß er als die Pres­se Leser end­lich was er den­ken soll! Die Nato hat Inter­es­se an Öster­reich! (Als Trip­wire, oder…?)

Kommt, nur ein­mal noch eure Kin­der ver­ra­ten, ihr Boomer-Wichser seid gedank­lich doch eh schon im Jen­seits, Kli­ma­schutz, oder Flüs­sig­gas­tan­ker - ihr wisst eh nicht mehr was ihr wollt, Haupt­sa­che Ver­zicht bei den Gschrop­pen, damit sie euch um Geld fra­gen kom­men, wäh­rend ihr dahin­siecht. Und eure Enkel ganz nah bei euch habt, wäh­rend ihr abkratzt.

Wäh­rend die Ulri­ke Guer­rot gera­de zusam­men­bricht, weil sie erlebt hat wie “west­li­che Eli­ten mit Geld Nato-freundlich gemacht wurden”.

Hach was solls, das war bestimmt nur ein bedau­er­li­ches Miss­ver­ständ­nis… und die­se Gesell­schaft ist gar­nicht das Allerletzte.

Fickt euch ihr Schweine.

edit: Übri­gens, habt ihr alle schon das neue media­le Nar­ra­tiv aus­wen­dig gelernt?

Russ­lands Stär­ke “in num­bers” bei rekru­tier­ba­ren Sol­da­ten ist eigent­lich sei­ne Schwä­che. Weil das für Regime Chan­ge genutzt wer­den kann. Den wir natür­lich nicht anstre­ben. Wäh­rend wir bei den Secu­ri­ty Con­fe­ren­ces in Aspen gan­ze Panels dazu abhal­ten das wir den wol­len, also - fak­tisch, dass das das Kriegs­ziel Num­mer eins ist, das wor­auf alle Sank­tio­nen pri­mär hin­wir­ken sol­len. Natür­lich nur völ­ker­rechts­kon­for­mer indu­zier­ter Regimechange.

Und das sagt nicht irgend­wer - das sagen die Exper­ten die der Rau­scher der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der Oppo­si­ti­on in Form der SPÖ, schrei­end als phi­lo­so­phi­sche Rat­ge­ber ange­tra­gen hat. Über drei Wochen lang. Nach­dem man ihn ins IWM­Vi­en­na gela­den und ihn in der Woche vor sei­nen ers­ten ent­spre­chen­den Kolum­nen von der Büh­ne aus gen­a­me­dropt hat, wäh­rend Sny­der und Kras­t­ev per­sön­lich anwe­send waren, und ihm jemand gesteckt hat, dass er auch Fio­na Hill (Vier Stein­sta­tu­en The­se wie Putin wirk­lich denkt) zu den bei­den dazu­emp­feh­len soll. Der Rau­scher war der­art begeis­tert - jetzt zur intel­lek­tu­el­len Spit­ze zu gehö­ren (das IMW­Vi­en­na ver­öf­fent­lich auf You­tube sonst die Burg­thea­ter­dis­kus­sio­nen mit Stan­dard als Medi­en­part­ner), der hat sofort gemacht und geschrie­ben, was man von ihm wollte.

Also noch­mal. Russ­lands gro­ßer Rekru­tie­rungs­pool ist eigent­lich Russ­lands gro­ße Schwä­che, weil Putin mit dem Rücken zur Wand steht und dank der west­li­chen Sank­tio­nen, die auf die rus­si­sche Bevöl­ke­rung zie­len (Effek­ti­vi­tät wird bei uns am GDP Rück­gang Russ­lands “gemes­sen” zumin­dest in der media­len Logik, die zuvor Über­zeugt wer­den konn­te, dass Euro­pa GDP nicht mehr gemes­sen wer­den soll­te, da sich die Genera­ti­on Ver­zicht viel eher am But­to­glück­lich­keits­pro­dukt Butans ori­en­tie­ren soll­te), bald gestürzt wer­den wird, was west­li­che, inkl. euro­päi­sche Diens­te laut Aspen Secu­ri­ty Forum, bereits sehr detail­liert pla­nen (Lis­ten von pro­mi­nen­ten Wirt­schafts­ver­tre­tern die gegen den Krieg sind, aber sich noch nicht öffent­lich gegen ihn aus­ge­spro­chen haben, Lis­ten von “Kin­dern pro Mut­ter” in den rura­le­ren Regio­nen Russ­land in denen Russ­land pri­mär rekru­tiert, logi­sche Rück­fol­ge­run­gen auf die Sol­da­ten­müt­ter­pro­tes­te zu Beginn der Amts­zeit Putins, wie­der­hol­tes erwäh­nen des sozia­len Unru­he­po­ten­ti­als, dass jetzt noch nicht gesamt­ge­sell­schaft­lich Fuss gefasst hat, aber bei wei­te­ren rus­si­schen Toten immer fass­ba­rer wird, wie­der­hol­tes Erwäh­nen des Ziel­da­tums der rus­si­schen Wah­len in 2024, Kon­tenx­tua­li­sie­ren, dass die Ukrai­ni­schen Wah­len im sel­ben Jahr etwas frü­her abge­hal­ten wer­den, und man Selen­skyj zumin­dest so lan­ge eine bank­rot­te Ukrai­ne und mehr Waf­fen­lie­fe­run­gen aus­fi­nan­zie­ren müs­se, …), aber wir ja nicht wol­len, dass sich bei uns jemand für Regi­me­chan­ge ein­setzt (die Ukrai­ne muss das ent­schei­den?) weil das ja völ­ker­rechts­wid­rig wäre, aber nicht so völ­ker­rechts­wid­rig, dass man es als US nicht als “sehr schwie­ri­ges The­ma” - oh, hin­ter dir, ein drei­köp­fi­ger Affe!

Bit­te lernts als gute Kon­su­men­ten doch end­lich auswendig.

Oh neat!

24. September 2022

Die Ener­gie­preis­kri­se (sie­he:

)
for­dert ihr ers­tes (*sar­kas­mus*) Opfer:

Uni­ver­si­tä­ten und Fachhochschulen

Hei­zung run­ter und Licht aus

Eini­ge Uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len den­ken wie­der über Distance-Learning nach - wegen zu hoher Energiepreise.

Nach zwei Corona-Wintern freu­en sich Öster­reichs Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten wie­der auf woh­lig war­me Hör­sä­le und bun­tes Uni-Leben. Doch dar­aus könn­te auch heu­er nichts wer­den. Schuld dar­an sind die stark gestie­ge­nen Ener­gie­prei­se. Eini­ge Uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len pla­nen, die Stu­die­ren­den unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen wie­der ins Distance-Learning zu schicken.

So sind an der Uni­ver­si­tät Inns­bruck bereits Maß­nah­men in meh­re­ren Stu­fen fest­ge­legt wor­den, wie bei einer Ener­gie­ver­knap­pung oder auch anhal­tend hohen Ener­gie­kos­ten vor­ge­gan­gen wer­den soll. Aktu­ell sind die Spar­maß­nah­men - etwa Fens­ter nicht gekippt las­sen oder Raum­tem­pe­ra­tur redu­zie­ren - frei­wil­lig. “Wir hof­fen, dass wir damit 5 bis 10 Pro­zent Ener­gie ein­spa­ren kön­nen”, sagt der Vize­rek­tor für Infra­struk­tur, Wolf­gang Strei­cher zur “Wie­ner Zeitung”.

5 Grad Raum­tem­pe­ra­tur im Worst Case

Wenn sich die Lage aber zuspitzt, wer­den zuerst Maß­nah­men wie Tem­pe­ra­tur­ab­sen­kung auf 19 Grad umge­setzt, in wei­te­rer Fol­ge könn­ten aber auch ein­zel­ne Gebäu­de auf 5 Grad Raum­tem­pe­ra­tur - frost­frei - her­un­ter­ge­re­gelt sowie Mit­ar­bei­ten­de und Stu­die­ren­de ins Home­of­fice geschickt wer­den. “Das wären wirk­lich das Worst-Case-Szenario”, hält Strei­cher fest, “aber wir müs­sen gewapp­net sein.” Die Uni hat­te bis 2021 jähr­li­che Ener­gie­kos­ten von etwa 5 Mil­lio­nen Euro. Heu­er dürf­ten die­se mas­siv anstei­gen. “Ers­te Über­le­gun­gen waren, dass es etwa 15 bis 17 Mil­lio­nen Euro sein wer­den”, so Streicher.

Ein Insi­der der Uni Inns­bruck sieht die geplan­ten Maß­nah­men kri­tisch. Es sei zwar gut, dass sich die Uni Gedan­ken mache, aber “die ein­zel­nen Maß­nah­men sind wenig ziel­füh­rend”, befin­det er. Erst ab Stu­fe zwei sol­len Bewe­gungs­mel­der für die Beleuch­tung im Gebäu­de instal­liert werden.

Die Uni­ver­si­tät Wien schließt sich den Ener­gie­spar­maß­nah­men an: “Wir den­ken auch einen Stu­fen­plan an”, so Cor­ne­lia Blum von der Pres­se­stel­le der Uni­ver­si­tät. Im Okto­ber star­ten die Vor­le­sun­gen ganz nor­mal in Prä­senz, da sol­len auch wei­te­re Infos zum Stu­fen­plan fol­gen, aber das Kon­zept sei ähn­lich wie das der Uni­ver­si­tät Innsbruck.

Öffent­li­che Uni­ver­si­tä­ten wer­den vom Bund, genau­er dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung, Wis­sen­schaft und For­schung (BMBWF), finan­ziert. Das Bud­get für Infra­struk­tur und stra­te­gi­sche Ent­wick­lung, wozu etwa Mie­ten und Strom­zah­lun­gen gehö­ren, wird an die Uni­ver­si­tä­ten nach dem “sach­lich gerecht­fer­tig­ten Bedarf” ver­ge­ben. Ins­ge­samt wur­den für die Peri­ode 2022 bis 2024 12,3 Mil­li­ar­den Euro an die Uni­ver­si­tä­ten ausgezahlt.

Da das Bud­get aber auf drei Jah­re fest­ge­legt ist, sind aktu­ell die Teue­run­gen nicht ein­be­rech­net, und den öffent­li­chen Uni­ver­si­tä­ten feh­len 1,2 Mil­li­ar­den Euro. “Ein enor­mer Betrag, den wir selbst durch die größ­ten Anstren­gun­gen nicht kom­pen­sie­ren kön­nen”, so Sabi­ne Seid­ler, Prä­si­den­tin der Öster­rei­chi­schen Uni­ver­si­tä­ten­kon­fe­renz (uni­ko). Immer­hin müs­sen die Unis von ihrem Gesamt­bud­get im Durch­schnitt rund 25 Pro­zent für Ener­gie­kos­ten und die Hälf­te für Per­so­nal­kos­ten rechnen.

Spa­ren, wo es nur geht an den Universitäten

Des­halb ist es nicht ver­wun­der­lich, dass Uni­ver­si­tä­ten spa­ren, wo es nur geht. Vor­erst trotz­dem nicht von Schlie­ßun­gen reden möch­te die Uni Kla­gen­furt, sie hat aber am Don­ners­tag die ers­te “Wel­le an Ein­spa­rungs­maß­nah­men” umge­setzt, das sei “kurz­fris­tig vor allem ein finan­zi­el­ler Aspekt”, sagt Uni-Sprecherin Anna Mar­ga­re­te Lan­des. Dazu gehö­ren eine Tem­pe­ra­tur­ab­sen­kung auf 19 Grad in allen Räu­men und Check­lis­ten mit Ener­gie­spar­tipps für die Belegschaft.

Am 1. Okto­ber fol­gen die nächs­ten Maß­nah­men, da wer­den die Öff­nungs­zei­ten der 24-Stunden-Bibliothek ein­ge­schränkt, in der Nacht bleibt sie künf­tig geschlos­sen. Damit geht auch die Redu­zie­rung der Beleuch­tung ein­her. “Natür­lich kön­nen wir, soll­te es Ver­schär­fun­gen der Situa­ti­on geben, noch wei­te­re Maß­nah­men set­zen”, so Lan­des. Man habe Plä­ne für den Fall einer aku­ten Ener­gie­kri­se aus­ge­ar­bei­tet, die auch Maß­nah­men wie Online-Unterricht und Home­of­fice beinhalten.

Mit stei­gen­den Kos­ten kämpft auch die Uni­ver­si­tät Salz­burg. Rek­tor Hen­drik Leh­nert lehn­te gegen­über ORF Salz­burg einen Distanz-Unterricht aber ab. An der Uni sei­en eher die Per­so­nal­kos­ten ein Pro­blem, die 80 Pro­zent des Bud­gets aus­ma­chen - jähr­lich sind das 110 Mil­lio­nen Euro. Auch aus dem Büro von uniko-Chefin Seid­ler wird die vor­über­ge­hen­de Schlie­ßung von Uni­ver­si­täts­räum­lich­kei­ten kri­tisch gese­hen: “Nach mehr als zwei Jah­ren Corona-bedingter Ein­schrän­kun­gen und sozia­ler Iso­la­ti­on wäre es unzu­mut­bar, die Last der Heiz­kos­ten auf die Stu­die­ren­den abzuwälzen.”

Die Fach­hoch­schu­len, die anders als öffent­li­che Uni­ver­si­tä­ten pro ver­ge­be­nen Stu­di­en­platz geför­dert wer­den, befin­den sich eben­falls in einer finan­zi­el­len Not­la­ge. Die Öster­rei­chi­sche Fachhochschul-Konferenz (FHK) for­dert daher eine Anhe­bung der För­der­sät­ze pro Stu­di­en­platz um min­des­tens 20 Pro­zent ab Beginn des kom­men­den Jah­res. Ansons­ten sei die hohe Qua­li­tät der Leh­re nicht auf­recht­zu­er­hal­ten, wie es in einer Pres­se­aus­sen­dung heißt.

Noch kei­ne Zusa­gen für Teue­rungs­aus­gleich an FHs

Kurt Kolez­nik, Gene­ral­se­kre­tär der FHK, befürch­tet in Hin­blick auf die aktu­el­len Teue­run­gen, dass die Fach­hoch­schu­len damit rech­nen müs­sen, Gehäl­ter nicht ent­spre­chend anpas­sen zu kön­nen. Und auch vor­über­ge­hen­des Distance-Learning schließt er nicht aus. FH-intern heißt es, es gebe noch kei­ne Zusa­gen für einen Teue­rungs­aus­gleich, es wer­de aber inten­siv ver­han­delt, und in Neben­ge­sprä­chen sei durch­aus von ähn­li­chen Maß­nah­men wie an der Uni­ver­si­tät Inns­bruck die Rede. Die Schrit­te vor Ort dürf­ten unter­schied­lich aus­se­hen, aus der­zei­ti­ger Sicht sei ein “Fle­ckerl­tep­pich” zu erwar­ten, was den Wech­sel der Fach­hoch­schu­len ins Distance-Learning betreffe.

An der FH Joan­ne­um in Graz etwa ist die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se noch offen. “Im Moment gibt es noch kei­nen kon­kre­ten Plan”, sagt Medi­en­ko­or­di­na­to­rin Mari­on Velik. Man sei mit der Stei­ri­schen Hoch­schul­kon­fe­renz, dem BMBWF und den öster­rei­chi­schen Hoch­schu­len in Kon­takt und kön­ne umge­hend und situa­ti­ons­be­dingt ent­spre­chen­de Maß­nah­men set­zen. Die FH Joan­ne­um hat, einem Insi­der zufol­ge, für das Finanz­jahr 2022 bis 2023 Ener­gie­mehr­kos­ten von etwa 1 Mil­li­on Euro, die das Bud­get deut­lich sprengen.

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Sie­he auch: “Lage an den Unis laut Rek­to­ren “dra­ma­tisch”

Der Stan­dard wür­de schrei­ben “Es gibt kei­ne ver­lo­re­ne Genera­ti­on” und ein Zoom Mee­ting mit Schul­spre­chern ver­an­stal­ten. Um den Video Con­tent zu farmen.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut Letzte.

Fickt euch ihr Schwei­ne, hängt euch auf ihr Arschlöcher.

Numbers matter

23. September 2022

From Bidens “I’m the friend of the world” speech at the UN gene­ral assembly:

Rus­sia bad, peop­le die from hun­ger! No grain!

And to take on the lar­ger chal­len­ge of food inse­cu­ri­ty, the United Sta­tes intro­du­ced a Call to Action: a road­map eli­mi­na­ting glo­bal food inse­cu­ri­ty — to eli­mi­na­ting glo­bal food inse­cu­ri­ty that more than 100 nati­on mem­ber sta­tes have alrea­dy supported.

In June, the G7 announ­ced more than $4.5 bil­li­on to streng­t­hen food secu­ri­ty around the world.

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$4.5 bil­li­on, good!

From the day I came to office, we’ve led with a bold cli­ma­te agen­da. We rejoi­ned the Paris Agree­ment, con­ve­ned major cli­ma­te sum­mits, hel­ped deli­ver cri­ti­cal agree­ments on COP26. And we hel­ped get two thirds of the world GDP on track to limit war­ming to 1.5 degrees Celsius. 

And now I’ve signed a his­to­ric pie­ce of legis­la­ti­on here in the United Sta­tes that inclu­des the big­gest, most important cli­ma­te com­mit­ment we have ever made in the histo­ry of our coun­try: $369 bil­li­on toward cli­ma­te change.

$369 bil­li­on? How much of this for inter­na­tio­nal projects?

So, as I announ­ced last year, to meet our glo­bal respon­si­bi­li­ty, my admi­nis­tra­ti­on is working with our Con­gress to deli­ver more than $11 bil­li­on a year to inter­na­tio­nal cli­ma­te finan­ce to help lower-income coun­tries imple­ment their cli­ma­te goals and ensu­re a just ener­gy transition.

Wait what?

And as Russia’s war rolls [sic] — riles the glo­bal eco­no­my, we’re also cal­ling on major glo­bal credi­tors, inclu­ding the non-Paris Club coun­tries, to trans­par­ent­ly nego­tia­te debt for­gi­ve­ness for lower-income coun­tries to fore­stall broa­der eco­no­mic and poli­ti­cal cri­ses around the world. 

Ins­tead of infra­st­ruc­tu­re pro­jects that gene­ra­te huge and lar­ge debt without deli­vering on the pro­mi­sed advan­ta­ges, let’s meet the enor­mous infra­st­ruc­tu­re needs around the world with trans­pa­rent invest­ments — high-standard pro­jects that pro­tect the rights of workers and the envi­ron­ment — key­ed to the needs of the com­mu­nities they ser­ve, not to the contributor.

That’s why the United Sta­tes, tog­e­ther with fel­low G7 part­ners, laun­ched a Part­ners­hip for Glo­bal Infra­st­ruc­tu­re and Invest­ment. We intend to collec­tively mobi­li­ze $600 bil­li­on in invest­ment through this part­ners­hip by 2027.

$600 bil­li­on for inter­na­tio­nal infra­st­ruc­tu­re invest­ment? To copy chi­nas mode of action, after the eco­no­mic hit­man dis­as­ter. But, but, cli­ma­te change?!

But, at least step­ping up for glo­bal infra­st­ruc­tu­re and eco­no­mic growth!

Mit ihrer drit­ten unge­wöhn­lich kräf­ti­gen Zins­an­he­bung nach­ein­an­der setzt die US-Notenbank ihren aggres­si­ven Kampf gegen die Infla­ti­on fort. Die stren­ge Geld­po­li­tik soll die Teue­rungs­ra­te in den USA end­lich spür­bar sen­ken. Die Fed erhöh­te am Mitt­woch ihren Leit­zins erneut um 0,75 Pro­zent­punk­te - und Fed-Chef Jero­me Powell mach­te deut­lich, dass mit den gro­ßen Zins­schrit­ten noch lan­ge nicht Schluss ist. “Ohne Preis­sta­bi­li­tät funk­tio­niert die Wirt­schaft für nie­man­den”, sag­te er.

Doch die Ent­schei­dung der Zen­tral­ban­ker hat nicht nur Aus­wir­kun­gen auf die größ­te Volks­wirt­schaft der Welt, son­dern auch auf wirt­schafts­schwä­che­re Staa­ten. Und auch Deutsch­land bekommt die Fol­gen der US-Zinspolitik zu spüren.

Die Che­fin des Inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds (IWF), Kris­ta­li­na Geor­gi­e­wa, warnt seit Mona­ten vor einer Schul­den­kri­se für Län­der mit mitt­le­rem und nied­ri­gem Ein­kom­men. “Wir müs­sen erken­nen, dass es eine tek­to­ni­sche Ver­schie­bung gibt”, sag­te sie etwa im Juli. Die Welt sei schock­an­fäl­li­ger gewor­den. Aktu­ell führ­ten die Aus­wir­kun­gen der Lie­fer­ket­ten­un­ter­bre­chun­gen wegen der Corona-Pandemie und des “Schre­ckens eines erneu­ten Krie­ges in Euro­pa” zu einer galop­pie­ren­den Infla­ti­on. Die Zen­tral­ban­ken kon­zen­trier­ten sich zwar zu Recht dar­auf, die­se mit Zins­er­hö­hun­gen zu bekämp­fen, beton­te die IWF-Chefin. Doch mit den Zins­er­hö­hun­gen der Zen­tral­ban­ken ver­schärf­ten sich die glo­ba­len Finanz­be­din­gun­gen stär­ker als bis­her angenommen.

Das Haupt­pro­blem

Die hohen Zins­sät­ze trei­ben den US-Dollar in die Höhe - zum Nach­teil ande­rer Län­der. Denn nicht nur Impor­te wer­den teu­rer, son­dern auch die Bedie­nung von Kre­di­ten. Die straf­fe Geld­po­li­tik der US-Notenbank bekom­men daher vor allem ein­kom­mens­schwä­che­re Län­der zu spü­ren, die sich wäh­rend der Pan­de­mie hoch ver­schul­det haben und ihre Kre­di­te in US-Dollar auf­ge­nom­men haben - selbst aber kei­ne Dol­lars ver­die­nen. Die höhe­ren Zin­sen ver­teu­ern die­se Kredite.

Das pas­siert zu einem Zeit­punkt, an dem die Infla­ti­on vie­le Län­der in Zen­tral­asi­en, Latein­ame­ri­ka und süd­lich der Saha­ra in Afri­ka ohne­hin schon in Nöte bringt. Die stei­gen­den Zins­sät­ze ver­schlim­mern die Lage. Hin­zu kommt, dass bei hohen Zin­sen in den USA Kapi­tal aus Entwicklungs- und Schwel­len­län­dern abflie­ßen kann. Denn stei­gen die Zins­sät­ze in den USA, wer­den Anla­gen dort attrak­ti­ver. Anle­ger, die aktu­ell in ein­kom­mens­schwä­che­ren Län­dern inves­tie­ren, könn­ten sich dazu ent­schei­den, statt­des­sen auf den nun attrak­ti­ve­ren US-Markt aus­zu­wei­chen. Für die betrof­fe­nen Län­der hat das schwer­wie­gen­de Fol­gen, denn sie dürf­ten sich noch schwe­rer von den kata­stro­pha­len Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie erholen.

Erns­te Krise

Die US-Zinspolitik kann in ein­kom­mens­schwa­chen Län­dern eine ernst­haf­te Wirt­schafts­kri­se aus­lö­sen - wie auch die Geschich­te zeigt. Die Fol­gen des soge­nann­ten Volcker-Schocks sind dabei beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben. Der legen­dä­re Fed-Chef Paul Volcker erhöh­te in den 1980er-Jahren im Kampf gegen die Infla­ti­on dras­tisch die Zin­sen. Das Wirt­schafts­wachs­tum in den USA wur­de gebremst. Das riss aber auch ande­re Volks­wirt­schaf­ten mit nach unten.

Län­der wie Mexi­ko und Chi­le schlit­ter­ten in eine schwe­re Schul­den­kri­se, von der sie sich jah­re­lang nicht erhol­ten. In Latein­ame­ri­ka sprach man gar von einem ver­lo­re­nen Jahr­zehnt. Auch in spä­te­ren Jah­ren hat­ten Zins­an­he­bun­gen der Fed immer wie­der auch wirt­schaft­li­che Fol­gen für Entwicklungs- und Schwellenländer.

Öko­nom­in­nen und Öko­no­men war­nen nun davor, dass sich die­se Sze­na­ri­en wie­der­ho­len könn­ten - mit ver­hee­ren­den Kon­se­quen­zen für die Men­schen in die­sen Staa­ten. “Hohe Infla­ti­on, stei­gen­de Zins­sät­ze und ein sich ver­lang­sa­men­des Wachs­tum haben die Vor­aus­set­zun­gen für Finanz­kri­sen geschaf­fen, wie sie Anfang der 1980er-Jahre eine Rei­he von Ent­wick­lungs­län­dern heim­ge­sucht haben”, schrie­ben Sebas­ti­an Essl und Mar­cel­lo Estevao von der Welt­bank bereits im Juni.

Auch Deutsch­land als Export­na­ti­on dürf­te die Aus­wir­kun­gen einer sol­chen Schul­den­kri­se zu spü­ren bekom­men. Denn die deut­schen Expor­te könn­ten gefähr­det wer­den, wenn sich in ande­ren Län­dern die wirt­schaft­li­che Lage dras­tisch verschlechtert.

Die Zins­po­li­tik der Fed setzt auch den Euro mas­siv unter Druck. Die Gemein­schafts­wäh­rung fiel im spä­ten US-Währungshandel am Mitt­woch wie­der unter den US-Dollar und sogar auf den nied­rigs­ten Stand seit Ende 2002. Im Som­mer war ein Euro erst­mals seit rund zwei Jahr­zehn­ten weni­ger wert als ein Dol­lar. Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank hat viel spä­ter als die Fed ange­fan­gen, die Zin­sen zu erhöhen.

Auf die Fra­ge, ob die Fed auch die Ent­wick­lun­gen im Rest der Welt im Blick habe und damit auch eine mög­li­che glo­ba­le Rezes­si­on, sag­te Fed-Chef Powell: “Wir sind uns sehr bewusst, was in ande­ren Volks­wirt­schaf­ten auf der gan­zen Welt vor sich geht und was das für uns bedeu­tet - und umge­kehrt.” Man ver­su­che sich natür­lich abzu­stim­men, aber das sei bei den unter­schied­li­chen Zins­ni­veaus schon auch schwie­rig. Sein Resü­mee: “Wir befin­den uns alle in sehr unter­schied­li­chen Situa­tio­nen.” (apa, dpa)

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Wait what!?

Ja, wenn man so einen Russ­land Krieg am Lau­fen hat, kann man exakt zu dem Zeit­punkt auch toll einen neu­en Paul Volcker Moment (“Fick die rest­li­chen Staa­ten und ihre Schul­den­struk­tur, Leit­zins rauf!” > Ärme­re Staa­ten auf Jah­re nicht mehr inves­ti­ti­ons­fä­hig) neben­bei unter­brin­gen… Fällt eh kei­nem auf.

Wenn man 600 Mil­li­ar­den an Infra­struk­tur­in­vest­ments über fünf Jah­re verspricht.

Und das Geils­te, Jour­na­lis­ten müs­sen das heu­te so hin schrei­ben, dass die US wie­der pri­ma aus­stei­gen. Was für ein gei­ler Dad­dy der Biden doch ist. Wäh­rend er nicht mal selbst ver­steht, was er da vom Tele­promp­ter liest. Der hat gefäl­ligst in den “wir geben euch Almo­sen” Emo­tio­nen auf­zu­ge­hen, als US Präsident.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut Letzte.

Fickt euch ihr Schwei­ne, hängt euch auf ihr Arschlöcher.

Läuft…

21. September 2022

Über die gan­zen guten Nach­rich­ten, dass Putin jetzt eine Teil­mo­bi­li­sie­rung des rus­si­schen Hee­res ange­ord­net hat, wol­len wir aber auch die rest­li­chen guten Nach­rich­ten zur Wirt­schafts­ent­wick­lung nicht vergessen -

Hohe Ener­gie­prei­se: Unter­neh­men ori­en­tie­ren sich Rich­tung USA

Das China-Geschäft wackelt, die Ener­gie­kos­ten in der Hei­mat explo­die­ren. 75 Pro­zent der deut­schen Maschi­nen­bau­er wol­len jen­seits des Atlan­tiks expandieren

[…]

Mit dem Krieg in der Ukrai­ne und den explo­die­ren­den Ener­gie­kos­ten in Deutsch­land ist ein wei­te­res Argu­ment hin­zu­ge­kom­men: Der hie­si­ge Strom­preis ist inzwi­schen um ein Viel­fa­ches höher als der in den USA.

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Komisch, kein Medi­um kann heu­te mehr acht­fach schrei­ben. Da hat­test dus als Redak­teur noch im Kopf, und schwupps ists raus aus dem Wortschatz…

(In den Spit­zen, lang­fris­tig vierfach.)

Hans-Werner Sinn ist auch schon ganz hin und weg…

Und sehnt sich zu alten Zei­ten zurück…

Nun kann man sagen das ist der Trend der Zeit, das muss man so hin­neh­men, die Märk­te haben sich gewan­delt, und VW ist dann doch noch nicht gut genug für die neu­en Märk­te und die ande­ren - aber das sind ja nicht die Märk­te. Das sind ja poli­ti­sche Vor­ga­ben. Hat mit Märk­ten nichts zu tun. Weder die Her­stel­ler woll­ten ursprüng­lich in die­sen Elek­tro Kurs gehen, noch woll­ten es die Ver­brau­cher - nicht? Son­dern das waren alles oktroy­ier­te Ent­wick­lun­gen - in Brüs­sel fest­ge­legt, durch das EU Par­la­ment, und ich sag ihnen, da sit­zen nicht nur Freun­de von Deutsch­land, da sit­zen eben vie­le Leu­te die ihre eige­ne Agen­da haben und manch einer, Abge­ord­ne­ter, denkt - die Deut­schen mit ihren Export­über­schüs­sen […] das spielt alles so eine biss­chen mit, und des­halb glau­be ich sind das nicht nur sach­li­che Erwä­gun­gen. Die indus­trie­po­li­ti­schen Inter­es­sen, die har­ten Inter­es­sen, die dort ver­tre­ten waren, in den Gre­mi­en der EU, von Her­stel­lern ande­rer Län­der, die glaub­ten bei E-Autos da eine Nasen­län­ge Vor­sprung zu haben, die haben sich ver­bün­delt, mit den Grü­nen Gesin­den, ganz Euro­pas - und das ist immer das bes­te Geschäft - wenn man also den har­ten Pro­fit ver­bin­den kann mit ner schö­nen Moral, wenn man das öffent­lich ver­kauft, dann kann man auch die poli­ti­schen Wei­chen so stel­len, dass man Vor­tei­le hat.”

Alp­bach 2018 *hust*

edit: Sich mit Aus­gleichs­zah­lun­gen aus der Ver­ant­wor­tung raus­kau­fen? Läuft. Nur nicht mehr lan­ge… Der Euro ist jetzt auf einem 20 Jahres-Tief zum US-Dollar (Ein­füh­rung 1999.) Dan­ke ihr Schweine.

Ist das jetzt eine Wende im Krieg?1!11?

21. September 2022

Putin kün­digt in Anspra­che Teil­mo­bil­ma­chung des Mili­tärs an

Ein ent­spre­chen­des Papier sei bereits unter­zeich­net wor­den. Es hand­le sich um eine teil­wei­se Mobi­li­sie­rung, kei­ne Gene­ral­mo­bil­ma­chung. Betrof­fen sei­en vor allem Reser­vis­ten, die bereits über Erfah­rung ver­fü­gen wür­den. Die Mobi­li­sie­rung wer­de noch heu­te, am 21. Sep­tem­ber, beginnen.

Unver­ant­wort­li­che Poli­ti­ker aus dem Wes­ten wür­den Dro­hun­gen gegen Russ­land aus­spre­chen. Angrif­fe auf rus­si­sches Gebiet - hier nennt er die besetz­te Krim - sei­en Ter­ror­an­grif­fe. Lon­don, Brüs­sel und Washing­ton wür­den Kiew vor sich her­trei­ben - Russ­land sol­le ver­nich­tet wer­den, das sei ihr Ziel. “Wir wer­den alle Mit­tel ver­wen­den, die wir zur Ver­fü­gung haben”, sagt Putin. Wer ver­su­che, Russ­land mit Waf­fen­lie­fe­run­gen zu erpres­sen, dem sei gesagt, dass der Wind sich jeder­zeit dre­hen kön­ne. Er ver­traue auf die Unter­stüt­zung Euro­pas. Damit ist die Rede beendet.

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Das Kla­vier im Arsch von Scholz hat­te sich davor erneut zu Wort gemeldet.

Scholz wirft Putin “blan­ken Impe­ria­lis­mus” vor

Deutsch­lands Kanz­ler Olaf Scholz hat Russ­land vor den Ver­ein­ten Natio­nen “blan­ken Impe­ria­lis­mus” vor­ge­wor­fen und der Ukrai­ne wei­te­re Unter­stüt­zung auch mit Waf­fen­lie­fe­run­gen zuge­si­chert. “Putin wird sei­nen Krieg und sei­ne impe­ria­len Ambi­tio­nen nur auf­ge­ben, wenn er erkennt: Er kann die­sen Krieg nicht gewin­nen”, sag­te Scholz Diens­tag­abend vor der UNO-Vollversammlung in New York. “Er zer­stört dadurch nicht nur die Ukrai­ne, er rui­niert auch sein eige­nes Land.”

Des­halb wer­de man kei­nen rus­si­schen “Dik­tat­frie­den” akzep­tie­ren - und auch kei­ne Schein­re­fe­ren­den, beton­te Scholz. Damit spiel­te er auf die von kremltreu­en Sepa­ra­tis­ten geplan­ten Abstim­mun­gen in meh­re­ren ukrai­ni­schen Regio­nen an, die am Diens­tag ange­kün­digt wor­den waren.

Die Ukrai­ne müs­se in der Lage sein, Russ­lands Über­fall abweh­ren zu kön­nen, beton­te Scholz. “Wir unter­stüt­zen die Ukrai­ne dabei mit aller Kraft: finan­zi­ell, wirt­schaft­lich, huma­ni­tär und auch mit Waf­fen.” Kurz vor der Abrei­se des Kanz­lers nach New York hat­te die deut­sche Bun­des­re­gie­rung wei­te­re Waf­fen aus Bun­des­wehr­be­stän­den zuge­sagt, dar­un­ter vier schwe­re Artil­le­rie­ge­schüt­ze vom Typ Pan­zer­hau­bit­ze 2000.

Für das Agie­ren Russ­lands gebe es nur ein Wort, sag­te der Kanz­ler: “Das ist blan­ker Impe­ria­lis­mus.” Die­se Rück­kehr des Impe­ria­lis­mus sei nicht nur ein Desas­ter für Euro­pa, son­dern auch für die glo­ba­le Frie­dens­ord­nung. “Des­halb war es so wich­tig, dass 141 Staa­ten den rus­si­schen Erobe­rungs­krieg hier in die­sem Saal ein­deu­tig ver­ur­teilt haben.” Im März hat­ten 141 der 193 UN-Mitgliedstaaten für eine ent­spre­chen­de Reso­lu­ti­on gestimmt. Die bei­den bevöl­ke­rungs­reichs­ten Län­der der Welt - Chi­na und Indi­en - ent­hiel­ten sich allerdings.

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Das ist so der­ma­ßen erstaun­lich wie kon­se­quent die SPD hier wie­der auf Ansa­ge umfällt.

Die ers­ten zwei Mona­te war die deut­sche Regie­rungs­po­si­ti­on “Revan­chis­mus”. Die vier Mona­te danach “Revan­chis­mus und Neo­ko­lo­nia­lis­mus”, nach sechs Mona­ten dann “Impe­ria­lis­mus”.

Da kann die Geschichts­wis­sen­schaft (HAHAHAHAHAHA) aber wie­der aus dem Vol­len schöp­fen, wenn sie einem ihrer Mit­glie­der Geschichts­re­vi­sio­nis­mus vorf­wirft. Hui, da wer­den aber wie­der eini­ge Insti­tuts­leit­fä­den neu geschrie­ben wer­den müs­sen. Ganz zu schwei­gen von den Arbei­ten die an der Stel­le in die Ton­ne gekloppt und neu ver­fasst wer­den müssen.

Und nicht ver­ges­sen, dem liegt Fio­na Hills vier Stein­sta­tu­en Theo­rie “Wie Putin wirk­lich denkt” zu Grun­de! Offi­zi­el­le Äuße­run­gen dass er impe­ria­lis­ti­sche Ambi­tio­nen hät­te, gibt es nicht. (Chom­sky in die­sem Inter­view (Wort wört­lich)) - und Chom­sky über­sieht kei­ne offi­zi­el­len Regierungsstatements.)

PING! Das Kla­vier im Arsch von Scholz hat schon wie­der ’ne Pres­se­mel­dung verfasst.

Der Wehr­schütz ver­sucht der­weil noch allei­ne auf ein­sa­mer Front, Front­jour­na­lis­mus unter Leu­te zu brin­gen, der Stan­dard gei­fert schon mit “hat der ORF sie fal­len­ge­las­sen” (“Lässt der ORF sie im Stich?”) News nach, die nicht existieren.

Exit Sze­na­ri­en hat Putin ja defi­nitv kei­ne gebraucht. Wozu auch, bei so einer klei­nen Teilmobilisierung…

Das Volk ist auch noch nicht gegen ihn, aber die Diens­te arbei­ten ja schon flei­ßig für in zwei Jah­ren dann.

Und bis dahin wird schön weitergestorben.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Letz­te.

Fickt euch ihr Schwei­ne, hängt euch auf ihr Arsch­lö­cher, deto ihr Wichser.

edit:

Putin beruft 300.000 Reser­vis­ten in den Krieg gegen die Ukraine

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Och, sind doch nur 300.000 Reservisten…

The amazing retroactive success of the Ukraine

21. September 2022

- espe­cial­ly in the Kher­son region.

Mir ist da unlängst mal auf­ge­fal­len, dass sich seit dem 07. August die zurück­er­ober­ten Gebie­te der Ukrai­ne in allen TV Kar­ten (CNN, BBC, DW, Wie­ner Zei­tung, APA, …) auf über von Russ­land zuletzt besetz­tes Gebiet aus­ge­wei­tet haben.

Auch die Erfol­ge in Kher­son sind bemerkenswert.

Ich würd sagen, die News­desks haben wie­der exzel­lent recher­chiert. Genau­so wie die Pri­mär­quel­le in allen Fäl­len, das ISW. “The Insi­tu­te for the Stu­dy of War (ISW) is a United States-based think­tank foun­ded in 2007 […]”.

Ach­ja, und die Kar­te vom 7. August muss­te ich aus dem vor­he­ri­gen Ver­gleich von mir klet­zeln, die BBC hat die ein­fach von der Web­sei­te gelöscht, und die aktu­el­len Kar­ten dort ver­öf­fent­licht. Bei archive.org tau­chen sie auch nicht mehr auf. Erstklassig.

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Perfekt gelaufen.

17. September 2022

GCFR:

with french indus­tri­al poli­cy uhm the­re is I think a bit of a ray of hope the­re though we’­re loo­king sort of until after the end of the french [EU] pre­si­den­cy to the czech and the swe­dish pre­si­den­ci­es whe­re we think that you know both of the­se coun­tries will expect Ger­ma­ny uhm to be in the seni­or role rather than the juni­or part­ners of Fran­ce um and we’­ve got visits from the czech prime minis­ter com­ing up in a cou­p­le of weeks real­ly to push the ger­mans on uhm for­eign poli­cy on euro­pean soli­da­ri­ty, on con­di­tio­na­li­ty around rule of law to Poland, Hun­ga­ry et cete­ra all the dif­fi­cult choices

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(Pri­mär­quel­le im ver­link­ten Arti­kel verlinkt.)

Nach der Ent­de­ckung von hun­der­ten Grä­bern in zurück­er­ober­ten Gebie­ten in der Ukrai­ne hat die tsche­chi­sche EU-Ratspräsidentschaft die Ein­set­zung eines inter­na­tio­na­len Kriegsverbrecher-Tribunals zur Ukrai­ne gefor­dert. “Im 21. Jahr­hun­dert sind sol­che Angrif­fe auf die Zivil­be­völ­ke­rung undenk­bar und abscheu­lich”, erklär­te Tsche­chi­ens Außen­mi­nis­ter Jan Lipavs­ky am Sams­tag auf Twit­ter: “Wir dür­fen nicht dar­über hin­weg­se­hen. Wir set­zen uns für die Bestra­fung aller Kriegs­ver­bre­cher ein.”

Lipavs­ky hob her­vor: “Ich rufe zur raschen Ein­set­zung eines spe­zi­el­len inter­na­tio­na­len Tri­bu­nals auf, das die Ver­bre­chen ver­folgt.” Nach Anga­ben von Ermitt­lern hat­ten eini­ge der in den rund 450 Grä­bern bei der ost­ukrai­ni­schen Stadt Isjum gefun­de­nen Lei­chen die Hän­de auf dem Rücken zusam­men­ge­bun­den. Vie­le sol­len auch gefol­tert wor­den sein.

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Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen seit Juni.
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Da kann der Krieg ja jetzt end­lich wei­ter­ge­hen. Und das Bes­te? Der Hit­ler­ver­ste­her vom Pel­in­ka­ar­sch­loch hat noch eine Steigerungsform.

Den Rus­sis­mus.

Wir wer­den den Zugang gewähr­leis­ten, um der Welt zu sagen, dass der Rus­sis­mus ver­ur­teilt wer­den muss.” Die Welt­ge­mein­schaft müs­se reagie­ren. Der Prä­si­dent (Selen­skyj) erin­ner­te an die Initia­ti­ve Kiews für ein inter­na­tio­na­les Tri­bu­nal, um Russ­land wegen sei­nes Ver­bre­chens der Aggres­si­on gegen die Ukrai­ne zu bestra­fen. Zugleich bekräf­tig­te er For­de­run­gen nach Rei­se­ver­bo­ten für Rus­sen in die EU und for­der­te Unter­neh­men zur Abkehr von Russ­land auf. “Wenn ein Staat den Weg des Ter­rors ein­schlägt, dann ist es die Pflicht einer Fir­ma mit Selbst­ach­tung, sich von einem sol­chen Staat zu distanzieren.”

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Heu­te Mor­gen konn­te man noch Pro­pa­gan­da dazu sagen.

Also - erstmals.

Heu­te Abend nicht mehr.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief Letzte.

Fickt euch ihr Schweine.

Hin­ter­grund: Die US bemän­geln Deutsch­lands Ver­hal­ten offi­zi­ell nicht. Inof­fi­zi­ell? Was? Das ZDF bringt Kri­tik an der deut­schen Posi­ti­on unge­fil­tert und unkom­men­tiert. Du musst nicht mal mehr einen Jour­na­lis­ten dane­ben set­zen - wie wärs mit einer Stun­de Live­broad­cas­ting? The­men­abend “Hass auf die deut­sche Eli­te, leicht ver­deckt als Unverständnis.”.

Ohne Gegen­mei­nung, ohne Fil­ter, ohne jeg­li­che Kon­tex­tua­li­sie­rung, ohne Fak­ten­check. Meinung.

Das tut dem Volk gut. In der Bran­che müss­te ich arbei­ten wollen…

Ach­so, ja und war­um die Wie­ner Zei­tung vor zwei Wochen begon­nen hat die euro­päi­sche Indus­trie dar­auf ein­zu­schwö­ren sich auf einen Pro­duk­ti­ons­be­trieb ohne Chi­na ein­zu­stel­len (ca. ein­ein­halb Jah­re zu spät für grö­ße­re Indus­trie­be­we­gun­gen) hat sich mitt­ler­wei­le auch auf­ge­klärt. Die US haben direkt nach dem Pelo­si Besuch und den chi­ne­si­schen Reak­tio­nen begon­nen ihren Wirt­schafts­raum in den wich­tigs­ten Schlüssel- und Zulie­fer­indus­trien von dem Chi­nas zu ent­kop­peln. Das geht run­ter bis zu Kom­po­nen­ten für die Fer­ti­gungs­hard­ware - das hat die Wie­ner Zei­tung gele­sen und sich gedacht, du komm da war­nen wir doch mal die euro­päi­sche Indus­trie vor - die zu dem Zeit­punkt genau nichts mehr machen konn­te (was dort ist behält Chi­na im Land) und bereits die “nicht mal mehr Kom­po­nen­ten für Vor­fer­ti­gungs­schrit­te sind mehr zu lie­fern” Brie­fe ins Haus bekom­men hat, als die gegen­sei­ti­gen Sank­ti­ons­be­schlüs­se gefällt wurden.

Wobei, die Indus­trien in Euro­pa die in Chi­na mehr Absatz haben als in den US (*hust*) müs­sen ja nicht dar­auf eingehen.

Massengrab in Isjum

16. September 2022

Mas­sen­grab mit 440 Per­so­nen in Isjum ent­deckt bei einer 48.000 Per­so­nen Stadt sind das mehr als 1% der erwach­se­nen Bevöl­ke­rung, sofern die Lei­chen Zivi­lis­ten sind, die aus dem Umfeld stammen.
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Amnes­ty Inter­na­tio­nal dazu am 08. März 2022:

UKRAINE: BELAGERTE STADT ISJUM NACH RUSSISCHEN ANGRIFFEN AM RANDE DES ZUSAMMENBRUCHS
Das Bild zeigt ein kom­plett zer­stör­tes Gebäude
Ein zer­stör­tes Kran­ken­haus in der ukrai­ni­schen Stadt Isjum (8. März 2022)

© VOLODYMYR MATSOKIN via REUTERS

Die Zivil­be­völ­ke­rung in Isjum in der Regi­on Char­kiw im Osten der Ukrai­ne steht auf­grund des uner­bitt­li­chen Bom­bar­de­ments der rus­si­schen Streit­kräf­te am Ran­de einer huma­ni­tä­ren Kata­stro­phe. Dies geht aus neu­en Aus­sa­gen von Zeug_innen her­vor, die von Amnes­ty Inter­na­tio­nal gesam­melt wurden.

Die Bewohner_innen von Isjum befin­den sich seit dem 28. Febru­ar in einer stän­di­gen bela­ge­rungs­ähn­li­chen Situa­ti­on. Sie warn­ten, dass sie auf­grund der schwin­den­den Lebensmittel- und Was­ser­vor­rä­te am Ran­de ihrer Kräf­te stün­den, da sich die ver­blie­be­nen Zivil­per­so­nen in ihren Kel­lern ver­ste­cken müssten.

Zwi­schen dem 9. und 12. März befrag­te Amnes­ty Inter­na­tio­nal 26 Bewohner_innen von Isjum, unmit­tel­bar nach ihrer Eva­ku­ie­rung nach Swja­to­hirsk, einer Stadt in der Regi­on Donezk, die weit­ge­hend unter ukrai­ni­scher Kon­trol­le steht und unter stän­di­gem rus­si­schen Beschuss steht.

Dut­zen­de von Klein­städ­ten und Dör­fern in der Ukrai­ne wer­den unab­läs­sig ange­grif­fen und ihre ver­zwei­fel­ten Bewohner_innen gera­ten ins Kreuz­feu­er oder wer­den von den angrei­fen­den rus­si­schen Streit­kräf­ten bela­gert”, sag­te Marie Strut­hers, Direk­to­rin von Amnes­ty Inter­na­tio­nal für Ost­eu­ro­pa und Zentralasien.

Die Aus­sa­gen, die wir aus Isjum gesam­melt haben, zei­gen den Schre­cken, den die Zivil­be­völ­ke­rung der Stadt erlebt, die in ihren Kel­lern ein­ge­schlos­sen ist: Die Men­schen haben kaum Nah­rung und Was­ser und sind stän­di­gen Angrif­fen aus­ge­setzt. Für die Bevöl­ke­rung von Isjum und ande­rer Städ­te an der Front­li­nie braucht es jetzt drin­gend huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re, damit die Men­schen, die die Stadt ver­las­sen wol­len, sicher eva­ku­iert wer­den kön­nen und damit die Zurück­ge­blie­be­nen mit huma­ni­tä­ren Hilfs­gü­tern ver­sorgt wer­den können.”

Wir konn­ten nir­gend­wo etwas ande­res zu essen bekom­men, wir konn­ten unser Haus nicht ver­las­sen. Alles war unter Beschuss.

Nata­lia Bewoh­ne­rin eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses in Isjum
Berich­te über rus­si­sche Mili­tär­an­grif­fe auf Isjum gab es erst­mals am 28. Febru­ar, und seit dem 3. März ist die Stadt stän­di­gem Rake­ten­be­schuss aus­ge­setzt. Die meis­ten Wohn­ge­bie­te der Stadt sind auf­grund der Angrif­fe von Strom, Gas, Hei­zung und Mobil­funk abge­schnit­ten. Nach Anga­ben der ukrai­ni­schen Gene­ral­staats­an­walt­schaft wur­den bei den Angrif­fen am 3. März acht Zivil­per­so­nen, dar­un­ter zwei Kin­der, getö­tet, und auch das zen­tra­le Kran­ken­haus der Stadt wur­de erheb­lich beschä­digt. Seit­dem sind wei­te­re Todes­op­fer zu beklagen.

Die befrag­ten Per­so­nen berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass bei rus­si­schen Angrif­fen Zivil­per­so­nen getö­tet und ver­letzt sowie zivi­le Infra­struk­tu­ren wie Wohn­häu­ser, Schu­len, Kin­der­gär­ten, medi­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen und Lebens­mit­tel­la­ger zer­stört oder beschä­digt wur­den. Eini­ge der Angrif­fe schei­nen wahl­los erfolgt zu sein und sind damit unrechtmäßig. 

Die von Amnes­ty Inter­na­tio­nal aus­ge­wer­te­ten Satel­li­ten­bil­der vom 12. März zei­gen deut­lich Kra­ter und Schä­den in der Nähe von Gebäu­den, die auf offe­nen Stras­sen­kar­ten als Grund­schu­len und Kran­ken­häu­ser ver­zeich­net sind.

Das Bild zeigt ein Satel­li­ten­bild einer Stadt, dar­auf zu sehen sind oran­ge­ne Krei­se und blaue Pfei­le, die Gebäu­de kenn­zeich­nen, die durch Angrif­fe zer­stört wurden
Das Satel­li­ten­bild der ukrai­ni­schen Stadt Isjum vom 12. März 2022 zeigt zahl­rei­che durch rus­si­sche Angrif­fe zer­stör­te oder beschä­dig­te Gebäude.

Die 72-jährige Svit­la­na lebt als Bin­nen­ver­trie­be­ne in Isjum, nach­dem sie in Fol­ge der Kon­troll­über­nah­me von Donezk durch von Russ­land unter­stütz­te Trup­pen dahin umge­sie­delt wur­de. Sie sag­te zu Amnes­ty Inter­na­tio­nal: “Als sie am 3. oder 4. März began­nen, uns zu bom­bar­die­ren, konn­ten wir nicht mehr nach drau­ßen gehen. Tag und Nacht wur­den Rake­ten abge­feu­ert… Wenn das noch ein paar Tage so wei­ter­geht, wer­den die Men­schen und die Stadt am Ende sein.”

Seit Beginn der Angrif­fe und der Schlie­ßung oder Zer­stö­rung meh­re­rer Lebens­mit­tel­ge­schäf­te ist die Bevöl­ke­rung von Isjum voll­stän­dig von huma­ni­tä­rer Hil­fe und der Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln abhän­gig. Der Zugang zu Strom, Gas, Hei­zung und jeg­li­cher Art von Kom­mu­ni­ka­ti­on ist unter­bro­chen, und die Men­schen lei­den auch unter feh­len­den sani­tä­ren Ein­rich­tun­gen und Wassermangel. 

Tetya­na, die sich mit ihrem fünf Mona­te alten Baby in einer Not­un­ter­kunft in der Stadt auf­ge­hal­ten hat­te, sag­te: “Als wir weg­gin­gen, gab es nur noch drei Fünf-Liter-Behälter mit Was­ser für 55 Per­so­nen. Ich weiß nicht, wie sie über­le­ben werden.”

Huma­ni­tä­re Hil­fe und Brot wur­den spo­ra­disch in die Stadt gelie­fert. Auf­grund von Eng­päs­sen und des anhal­ten­den Man­gels an Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln hat dies jedoch nur eini­ge Zivil­per­so­nen erreicht, vor allem die­je­ni­gen, die sich in grö­ße­ren Luft­schutz­räu­men ver­ste­cken, die sich oft in Schu­len befinden. 

Befrag­te berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass Men­schen, die in Wohn­vier­teln in Ein­fa­mi­li­en­häu­sern leb­ten, Schwie­rig­kei­ten hat­ten, an Nah­rungs­mit­tel zu gelan­gen, da ihre Vier­tel zu den am stärks­ten beschä­dig­ten gehör­ten und die meis­ten Häu­ser kei­nen oder nur einen sehr klei­nen Kel­ler hat­ten, um sich in Sicher­heit zu bringen. 

Nata­lia, Bewoh­ne­rin eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses, sag­te: “Wir haben sechs Tage im Kel­ler ver­bracht. Er ist sehr klein, man muss in dem Raum ste­hen, man kann sich nicht hin­le­gen. Sobald es eine Pau­se [bei den Angrif­fen] gab, lie­fen wir schnell hin­aus, um bei den Hüh­nern ein paar Eier zu holen… Unser Kind war hung­rig, da wir kaum etwas zu essen hat­ten. Alles, was wir hat­ten, waren Res­te von tro­cke­nem Brot, Äpfel aus dem Kel­ler, Essig­gur­ken aus der Dose und Mar­me­la­de… Wir konn­ten nir­gend­wo etwas ande­res zu essen bekom­men, wir konn­ten unser Haus nicht ver­las­sen. Alles war unter Beschuss.”

Zwei der Befrag­ten sag­ten, sie sei­en ins Kreuz­feu­er gera­ten, als die Kämp­fe in Vor­or­ten der Stadt tob­ten. Ein Mann sag­te, dass sich meh­re­re ukrai­ni­sche Kämp­fen­de – die nach den Kriegs­re­geln als recht­mäs­si­ge Angriffs­zie­le gel­ten wür­den – in einer der Woh­nun­gen in sei­nem Haus auf­ge­hal­ten hät­ten, das ange­grif­fen wur­de. Ande­re Bewohner_innen von Isjum berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass es in der Nähe ihrer zer­bomb­ten Vier­tel kei­ne Mili­tär­stütz­punk­te oder ande­re mili­tä­ri­sche Zie­le gebe. 

Huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re drin­gend notwendig

Am 9. März konn­ten die ört­li­chen Behör­den nach Anga­ben loka­ler Quel­len auf­grund der stän­di­gen Angrif­fe und des indi­rek­ten Beschus­ses statt der geplan­ten 5000 nur 250 Men­schen aus Isjum eva­ku­ie­ren. Am 10. März wur­den wei­te­re 2000 Men­schen eva­ku­iert. Neben den ört­li­chen Behör­den nutz­ten auch Frei­wil­li­ge und Aktivist_innen Pri­vat­fahr­zeu­ge, um die Zivil­be­völ­ke­rung zu evakuieren. 

Vie­le Zivil­per­so­nen, vor allem älte­re Men­schen und Men­schen mit Behin­de­run­gen, zogen es vor, zu blei­ben oder waren nicht in der Lage zu flie­hen. Das huma­ni­tä­re Völ­ker­recht ver­bie­tet vor­sätz­li­che Angrif­fe auf Zivil­per­so­nen und zivi­le Objek­te sowie wahl­lo­se und unver­hält­nis­mäs­si­ge Angrif­fe. Die rus­si­schen Streit­kräf­te müs­sen alle erdenk­li­chen Vor­keh­run­gen tref­fen, um die Zivil­be­völ­ke­rung und zivi­le Objek­te zu schonen. 

Die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te soll­ten eben­falls alle mach­ba­ren Vor­keh­run­gen tref­fen, um die Zivil­be­völ­ke­rung und zivi­le Objek­te unter ihrer Kon­trol­le vor den Aus­wir­kun­gen von Angrif­fen zu schüt­zen. Ins­be­son­de­re soll­ten sie es ver­mei­den, von Wohn­vier­teln aus zu ope­rie­ren, in denen sie unter Beschuss gera­ten kön­nen und damit auch Zivil­per­so­nen oder zivi­le Objek­te gefähr­det werden.

Amnes­ty Inter­na­tio­nal hat bereits frü­her gefor­dert, dass der Zivil­be­völ­ke­rung die Flucht über huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re ermög­licht wer­den muss. Amnes­ty Inter­na­tio­nal betrach­tet die rus­si­sche Inva­si­on in der Ukrai­ne als einen Akt der Aggres­si­on.

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Kreuz­feu­er und eine sich anbah­nen­de huma­ni­tä­re Katastrophe.

Selen­skyj weckt bereits mit “haben die glei­chen Bil­der in Butscha gese­hen” Asso­zia­tio­nen. (In Butscha began der Aus­hub der Mas­sen­grä­ber am 10. März, die Ukrai­ne bestä­tig­te 410 gefun­de­ne­ne zivi­le Lei­chen.)

Da kann der Krieg ja end­lich bis zum abso­lu­ten Ende weitergehen.

Inter­na­tio­na­le Beob­ach­ter (Foren­si­ker) 8 Tage nach dem man die ers­ten Lei­chen bewegt hat? Büro des Gene­ral­staats­an­walts der Ukrai­ne wie­der für die Auf­ar­bei­tung ver­ant­wort­lich? Die rus­si­sche “Ent­schul­di­gung” die meis­ten Lei­chen in Butscha hät­ten laut dem bri­ti­schen Guar­di­an Gra­nat­split­ter­ver­let­zun­gen auf­ge­wie­sen (Lav­rov im BBC Inter­view), wie­der kei­nem Fak­ten­check unterwerfen?

Ist ein geis­ti­ger Remin­der das in einem Monat zu prüfen.

Nach­trag: Isjum war auch nach der rus­si­schen Erobe­rung am 24. März vier Mona­te lang stark umkämpft.

edit: Eini­ge Stun­den spä­ter - kein Mas­sen­grab, aber ein­zel­ne Grä­ber in glei­cher Anzahl:

Ich möch­te das nicht Butscha nen­nen – hier wur­den die Men­schen, sagen wir ein­mal, zivi­li­sier­ter bei­gesetzt”, so Koten­ko gegen­über dem TV-Sender Nas­to­jascht­schee Wrem­ja am Frei­tag. Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wol­dym­yr Selen­skyj hat­te zuvor in einer Video­an­spra­che vom Don­ners­tag­abend von einem “Mas­sen­grab” in Isjum gespro­chen, ohne Details zu nen­nen. Die Men­schen in Isjum sei­en wohl gestor­ben, als Russ­lands Trup­pen die Stadt im Zuge der Erobe­rung Ende März hef­tig beschos­sen hät­ten, sag­te der Ver­miss­ten­be­auf­trag­te. “Die Mehr­zahl starb unter Beschuss.” Die Bestat­tungs­diens­te hät­ten zum Teil nicht gewusst, wer die vie­len toten Men­schen sei­en. Des­halb stün­den auf eini­gen Kreu­zen nur Num­mern. Der­zeit bemüh­ten sich die Behör­den, ein Regis­ter mit den Fund­or­ten der Lei­chen zu finden. 

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edit: Es exis­tiert bereits Detail­in­for­ma­ti­on zu den häu­figs­ten Todes­ar­ten: click

Wozu eigentlich noch Journalisten beschäftigen?

15. September 2022

Falls wer das aktu­el­le media­le Nar­ra­tiv benö­tigt, Hod­ges hat das kom­plet­te PR messaging schön gesam­melt und auch eher nicht kon­den­siert, dh. rich­tig schön aus­la­dend um im vol­len Umfang parat.

Bis­her eine der schlech­tes­ten Quel­len was kon­kre­te Vor­aus­sa­gen betrifft, aber immer die neu­es­ten Tal­king­points auf Lager.

Musst dich ein­fach nur neben ihn set­zen und schon kannst du Arti­kel für die Bevöl­ke­rung schrei­ben, die von jedem Medi­um des Lan­des gegreen­ligh­tet werden.

Eini­ge High­lights - “Ame­ri­ca needs Euro­pe for its eco­no­mic well­being…” ahm, wie mei­nen - Außen­han­dels­bi­lanz? Rela­ti­ve Import­ab­hän­gig­keit der US pro­zen­tu­al am gerings­ten unter allen ent­wi­ckel­ten Natio­nen? Schlüs­sel­tech­no­lo­gien in Euro­pa? Wo denn? Bei Agrar­ma­schi­nen? (Hoch­tech­no­lo­gie?) Bei Autos? Bei Halbleitern?

Ukrai­ne bekommt wohl eine zwei oder drei Ster­ne US Kom­man­dan­tur (in Polen?) zur Hand für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung des Mili­tärs in den nächs­ten Jahren.

Mit den älte­ren ukrai­ni­schen Mili­tär­ka­dern hat­te man immer Pro­ble­me, aber seit die unter Selen­skyj mit Kom­man­dan­ten aus den 2014er Gefech­ten getauscht wur­den flutscht es, die sind ja auch viel mehr west­lich ori­en­tiert (O-Ton). Kunst­stück übri­gens, das Atlan­tic coun­cil hat ja nur in Tei­len das Reform­pro­gramm dafür aus­ge­ar­bei­tet (sie­he click).

Falls Russ­land eine Atom­ra­ke­te zün­det wer­den die US aktiv wer­den, nicht unbe­dingt direkt in Euro­pa um kei­ne Nato Kon­fron­ta­ti­on zu ris­kie­ren. Aber an ande­rer Stel­le - die US müss­ten ja, denn wie sähe das sonst aus vor China, …

Falls die Rus­sen den Kon­flikt ein­frie­ren wol­len und sich auf der Krim ein­mau­ern, wür­de die Ukrai­ne wei­ter mit Nadel­sti­chen aus­ge­rich­tet auf die Zer­stö­rung der Com­mand and Con­trol Infra­struk­tur und mili­tä­ri­schen Ein­rich­tun­gen in der Krim selbst ant­wor­ten (also nach der Dnjepr Überquerung).

Ansons­ten leicht ange­teased, dass die Grenz­kon­flik­te wie­der auf­flam­men wer­den, da die Welt ja jetzt gese­hen hat, dass das rus­si­sche Mili­tär nichts drauf hat (mehr Grenz­trup­pen in die Ukrai­ne ver­le­gen muss). Also das womit Geor­gi­en ges­tern begon­nen hat.
Zei­han ver­mit­telt hier die Gewich­tun­gen bes­ser und spricht es auch deut­li­cher aus:

(edit: Pelo­si ist soeben in Arme­ni­en ein­ge­trof­fen.

edit2: Eine Woche spä­ter: Wie­der Kämp­fe zwi­schen Arme­ni­en und Aser­bai­dschan. Dau­men hoch für Pelosi.)

Und ansons­ten - “die Ukrai­ne kann nächs­tes Jahr gewin­nen” (die Krim befrei­en - aber noch­mal, Hod­ges Tref­fer­quo­te bezüg­lich Daten an denen etwas pas­sie­ren wird ist nicht die Bes­te) und “Regi­me­chan­ge” in Russ­land (mehr die übli­chen Flos­keln als etwas Konkretes).

Und dar­über hin­aus halt der kom­plet­te Inhalt des Quer­schnitts der in den Medi­en zu Wort kom­men­den Exper­ten­mei­nun­gen. Also viel­leicht bis auf NTV die noch die Kon­tak­te ins deut­sche Mili­tär haben, das sich sicher über die drei Ster­ne Kom­man­dan­tur in einem der Nach­bar­län­der freut, das an der Gren­ze der EU die Ukrai­ne ausbildet.

edit: Ah, ein wesent­li­cher Aspekt noch. Scholz Kla­vier im Arsch hat ihn dazu bewegt beim gest­ri­gen Tele­fo­nat mit Putin für Frie­dens­ver­hand­lun­gen den kom­plet­ten Abzug aller rus­si­schen Trup­pen aus der gesam­ten Ukrai­ne zu ver­lan­gen. Die Ame­ri­ka­ner waren auch sehr bewegt.

edit2: Mei­ne Kris­tall­ku­gel war dies­mal exzel­lent. Pro­fil, eine Woche später:

Hodges

Fickt euch ich ver­damm­ten Arsch­lö­cher, Wich­ser, Schwei­ne, Dreck, Säue Trot­tel, höri­ge, bezahl­te FICKER. Wichser.