und fragt gleich mal beim “ISW Russia Team Geospatial Intelligence Team Lead - George Barros” nach wie man denn die Ukraine am Besten die Position bekäme, dass sie erst verhandeln muss, wenn sie Russland überlegen sei.
Darauf der “ISW Russia Team Geospacial Intelligence Team Lead - George Barros”: “Klar, kein Ding, also zuerst darf der Trump der Ukraine die Natomitgliedschaft nicht verweigern, dann dürfen wir Russland nicht zugestehen sich herauszuverhandeln, dass die Ukraine nicht in die Nato kommt, dann…”
Gott sei dank ist Großbritannien nicht im Krieg mit Russland, sag ich immer. Wie wär das erst, wenn jetzt das UK Institute for the Study of War im polnischen Fernsehen Tips an die Ukraine rausgeben würde, wie die Ukraine jetzt am Besten in eine Situation käme in der sie Russland überlegen wäre…
Und morgen lesen sie das ISW dann wieder als (einzige!) “unabhängige” Quelle für Expertise, Militär-Analyse und Kartenmaterial bei ihnen in ihrem Standard.
What conflict of interest? Politics ist my hobby! -- Russia Team Geospatial Intelligence Team Lead - George Barros
PS: Ich geb ja auch liebend gern Nato Vollmitgliedschaften an Länder raus, die diese benötigen, damit sie im Krieg überhaupt verhandlungsfähig mit ihrem Kriegsgegner, einer Atommacht werden.
Ich bin ja immer sehr daran interessiert wo das Qualitäts-Fernsehen die beinahe schon klinischen Wahnsinnigen her hat, die dann Europas öffentliche Position der nächsten 10 Jahre bestimmen…
Hintergrund: Die offizielle Nato “Umberto Eco Fanzine” Story geht wie folgt. Mary Elise Sarotte findet während ihres Geschichtsstudiums (studier, studier) heraus, dass sich diverse Gewaltverbrechen die der russischen Polit-Elite zugeschrieben werden immer an historisch “wichtigen” Tagen rund um Putin vermehrt clustern. An seinen Geburtstagen, an historischen Gedenkdaten des Staates -- und anstatt den Schluss zu ziehen, das sind wohl Leute die ihm bei gewahrter plausible deniability in den Arsch kriechen wollen, zieht sie daraus den Schluss, dass Putin sich daran wohl persönlich aufgeilt, und dass sie GANZSCHNELLIHRBUCHVERÖFFENTLICHENMUSS, UMDIEWELTZUWARNEN. Beweise hat sie für ihre Theorie, wie sie selbst im untenstehenden Video eingesteht - keine.
Bei Maischberger besteht sie aber darauf nicht wahnsinnig zu sein, da das “andere Leute auch bereits so gesehen hätten”, die sie bestärkt hätten, mit der Geschichte in den europäischen political talking circuit zu gehen, da sie ja die Welt mit ihrem Buch warnen müsse.
Worauf die ARD sagt, klar - warum nicht, wie wärs mit einem Hauptabend-Slot?
Dieses Buch liest dann Kaja-Kallas, und emfiehlt daraufhin der Körberstiftung Sarotte zu laden. Worauf Sarotte zum essentiellen Teil der Nato Erzählung “warum Russland ein letztes (endgültiges) Mal besiegt werden muss” PR Erzählung wird - damit Putin gestürzt wird nämlich (siehe Körber Stiftung Video, Kallas verknüpft es dort mit der “Putin muss weg” Erzählung).
was brought to you by Körber-Stiftung featuring Biden Administration/Clinton Foundation Darling Kaja-Kallas und Mary Elise Sarotte. Dh. selbe Deutschlandreise - tolles Booking für die öffentliche Auftritte!
Warum nicht in Deutschland ins Hauptabendfernsehen, sag ich immer… Und danach (oder davor?) noch schnell zur Körberstiftung.
(Moneyquote: “Imperialism, Colonialism - who cares - we’ve got to get rid of Putin.”)
Nach dem Video, bitte diese beiden hier ansehen: click
Also nicht direkt “brought to you by Körber-Stiftung”, sondern über den talking circuit. Dh. du beeinflusst die Booking departments, mit “irrsinnig tolle Gelegenheit, die ist grad in Deutschland, das solltet ihr wahrnehmen”, es ist nicht so, dass der eine (Körber-Stiftung) beim anderen (ARD) durchklingelt. Auch fand die Münchner Sicherheitskonferenz zum selben Zeitpunkt statt, dh. die haben letztlich wohl den Flug bezahlt. Während Kallas sie eingeladen haben dürfte (siehe Video).
Hamas-Angriff zu Putins Geburtstag: Ist der Russe jetzt an allem schuld?
Roderich Kiesewetter glaubt, es gebe einen Zusammenhang zwischen Putins Geburtstag (7. Oktober) und dem Hamas-Angriff. Geht’s noch? Eine Glosse.
(Leider keine bessere Video-Quelle für die Strack Rheinmetall Zimmerflack gefunden - aber hier nochmal die Kölnische Rudschau mit dem Direktzitat (im ZDF), das mit dem im Video übereinstimmt: click)
Und erfunden hat es Mary Elise Sarotte (siehe Video oben). Die deutschen Medien haben nichts anderes gemacht, als sie auf Kallas’ Empfehlung nach der Körberstiftungseinladung in den deutschen Hauptabend zu setzen.
Deutsche Qualitätsmedien eben, das arbeiten fürs Narrativ ist bei uns selbstverständlich. Verbreiten immer, prüfen nimmer.
Jetzt aber schnell einen Europäischen Parlamentsposten für die Strack Zimmermann.
ZDF: Neuwahlen sind die wahrscheinlichste Variante. (src: click)
Bundespräsident: Erster, geh du voran.
STANDARD: Wären Sie für eine erneute Verhandlungsrunde zwischen ÖVP und SPÖ?
Ludwig: Es gibt Gespräche zwischen ÖVP und FPÖ. Es liegt an der ÖVP, ob sie eine Koalition mit der FPÖ zustande bringt oder eine andere Option ernsthaft ins Auge fasst. Die SPÖ ist da derzeit nicht am Zug.
STANDARD: Stünde die SPÖ weiter bereit als Alternative zu Blau-Schwarz?
Ludwig: Die SPÖ war und ist eine staatstragende Partei und hat immer ein starkes Interesse mitzuwirken, wenn es um die Zukunft im Land geht. Es wäre für uns eine Selbstverständlichkeit, wieder zu verhandeln. Aber der Ball liegt bei ÖVP und FPÖ.
Ludwig: Die Kritik am Bundespräsidenten ist nicht nachvollziehbar.
Standard Forum: “Wohltuend unaufgeregt”, “Ansonst ein intetessantes Interview.”, “Logisch.”
Zweiter mit leiser Stimme:
Also, nach Plan Nummer eins (Dreierkoalition) und Plan Nummer zwei (FPÖ/ÖVP) noch ein Plan Nummer drei? Aber wie soll das gehen? Rein formal wäre (nach einem Scheitern der Gespräche FPÖ/ÖVP) noch eine Minderheitsregierung ÖVP/Neos möglich, die von der SPÖ und den Grünen jeweils im Fall des Falles gestützt würde.
Fitch senkt Rating-Ausblick für Österreich auf „negativ“
Durch den negativen Ausblick droht Österreich eine Rating-Herabstufung in naher Zukunft.
[…]
Als Begründung für den negativen Ausblick, nennt die Ratingagentur Fitch auch die gescheiterten Koalitionsverhandlungen zwischen SPÖ, ÖVP und Neos.
(dpa)/amü. Die scheidende US-Regierung von Präsident Joe Biden verhängt die laut eigenen Angaben bis anhin schärfsten Sanktionen gegen Russlands Energiesektor. Die Massnahmen zielen auf zwei der grössten russischen Ölkonzerne, Gazprom Neft und Surgutneftegas, teilte das Finanzministerium am Freitag in Washington mit.
Mit Sanktionen belegt werden auch 183 Schiffe, die die US-Regierung zum Grossteil zur sogenannten russischen Schattenflotte zählt.
[…]
Grossbritannien werde sich anschliessen
Mit den neuen Massnahmen will die US-Regierung die Produktions- und Lieferketten der russischen Energiewirtschaft treffen und damit das Gefüge schwächen, das der Kreml zur Finanzierung seines Angriffskriegs gegen die Ukraine nutzt. «Unsere Sanktionen wirken wie Sand im Getriebe der russischen Kriegsmaschinerie», hiess es. Grossbritannien werde sich den Sanktionen anschliessen. «Wir gehen davon aus, dass unsere Massnahmen Russland jeden Monat mehrere Milliarden Dollar kosten werden.»
[…]
Washington sieht veränderte Situation auf Energiemärkten
Den Zeitpunkt der Sanktionen begründete Washington mit einer veränderten Situation auf den globalen Energiemärkten. «Zu Beginn des Krieges (im Februar 2022) waren die Energiemärkte sehr angespannt, und wir hatten Sorge, dass Massnahmen gegen Russlands Ölexporte die Preise so stark in die Höhe treiben könnten, dass Russland trotz geringeren Verkaufsmengen am Ende sogar mehr verdient», hiess es. Die gegenwärtige Marktsituation mit erhöhten Produktionskapazitäten – etwa in den USA, Kanada und Brasilien – lasse nun eine härtere Gangart zu, ohne den globalen Ölmarkt zu destabilisieren.
Die Biden-Administration beschloss die neuen Sanktionen wohl auch aus innenpolitischen Gründen erst jetzt. Vor November eingeführt, hätten sie die Benzinpreise vor den Wahlen nach oben getrieben und den Demokraten schaden können. Jetzt muss Bidens Nachfolger Donald Trump mit den Folgen umgehen: Tatsächlich hat sich Erdöl der Sorten Brent und WTI am Freitag nach der Ankündigung im Welthandel um mehrere Prozent verteuert.
In gewisser Hinsicht profitiert Trump indes von den Sanktionen seines Vorgängers. Er erhält neue Trumpfkarten für Verhandlungen mit Russlands Präsident Wladimir Putin, ohne dass er selbst dafür verantwortlich gemacht werden kann.
edit: Die paar Prozent sind ein Ölpreis Anstieg von 72 auf 80 USD per Barrel, binnen eines Monats. Wenn ich die unvorteilhaftesten Werte nehme (73 auf 79.7 wenn nicht).
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