Wie kann man die Bevölkerung noch belügen?

09. Juli 2023

Man kann ihr nur ein Fünf­tel der Geschich­te erzählen.

MEDIEN-MONITORING

Öster­reichs Medi­en­trans­pa­renz im euro­päi­schen Spitzenfeld

Pilot­pro­jekt “Euro­me­dia Owners­hip Moni­tor” ver­sam­melt Eigen­tums­ver­hält­nis­se und Medi­en­recht in 27 EU-Ländern

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- rühmt sich heu­te der Stan­dard über die Bande.

Was man anstatt des­sen lie­ber nicht erzählt ist, wie es dazu kommt, dass in Öster­reich lie­ber ALLE Qua­li­täts­me­di­en, vor­aus­schau­end den Stand­punkt “Die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” ein­ge­nom­men haben. Ent­ge­gen der Mei­nung von mehr als der Hälf­te der öster­rei­chi­schen Bevöl­ke­rung. Wenn man gewin­nen wie die Ukrai­ne definiert.

Was wir ja wei­ter­hin alle tun müssen.

Die NZZ am Sonn­tag beleuch­tet heu­te die dies­be­züg­li­chen Hin­ter­grün­de in der Schweiz.

Der Bund hadert mit Selen­ski und dem Krieg

Der Geheim­dienst kri­ti­siert die Regie­rung in Kiew scharf. Und der Bun­des­rat sorgt sich ums eige­ne Image. Aus dem Innen­le­ben der dif­fu­sen Schwei­zer Neutralitätspolitik.

Simon Mar­ti

08.07.2023, 21.45 Uhr 5 min

[Arti­kel­bild]
Hat laut Nach­rich­ten­dienst «auto­ri­tä­re Züge»: Wolo­di­mir Selen­ski spricht zu Unter­stüt­zern auf dem Ber­ner Bun­des­platz (19. März 2022)
Fab­ri­ce Cof­f­ri­ni / AFP

Sel­ten trat ein Bun­des­prä­si­dent so emo­tio­nal auf. «Mr. Pre­si­dent, dear Wolo­di­mir, do you hear me?», rief Aus­sen­mi­nis­ter Igna­zio Cas­sis dem ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­di­mir Selen­ski zu. «Take care, my friend», schob der Bun­des­rat via Twit­ter nach. Im März des ver­gan­ge­nen Jah­res war das, kurz nach Beginn des rus­si­schen Angriffs­kriegs, als sich Selen­ski auf den Ber­ner Bun­des­platz zuschaltete.
Auf der Büh­ne mit Selen­ski, in Kiew bei Selen­ski: Vie­le Poli­ti­ker aus ganz Euro­pa haben seit­her den öffent­li­chen Auf­tritt an der Sei­te des Staats­chefs gesucht, der längst zum Frei­heits­kämp­fer avan­ciert ist.
Mitt­ler­wei­le ist der Ukraine-Krieg für Berns PR-Strategen aber ein Grund zur Besorg­nis, wie aus inter­nen Doku­men­ten hervorgeht.
Am Mor­gen des 9. März 2023 kommt eine Rei­he von Spit­zen­be­am­ten in der «Sala Fran­ce­s­ca Pomet­ta» im Aus­sen­de­par­te­ment (EDA) zusam­men. Sie bil­den eine «inter­de­par­te­men­ta­le Koor­di­na­ti­ons­grup­pe», in der die Fäden der Schwei­zer Ukraine-Politik zusam­men­lau­fen. Hier wer­den die schwie­ri­gen Fra­gen vor­be­spro­chen, bevor sie ins Bun­des­rats­zim­mer wei­ter­ge­reicht werden.
In die­sem Moment beschäf­tigt die Exper­ten der Ruf des Lan­des, ein heik­les The­ma. Dar­um haben sie Ver­tre­ter von «Prä­senz Schweiz», die Mar­ke­ting­spe­zia­lis­ten des Bun­des, eingeladen.
Die bun­des­ei­ge­nen PR-Profis machen deut­lich: Welt­weit genies­se die Schweiz zwar eine hohe Repu­ta­ti­on. Doch: «In Euro­pa sieht es anders aus. Die Wer­te sin­ken», sagen sie. Man müs­se ent­schei­den, ob es ver­stärk­te Mass­nah­men zur Stüt­zung des Images der Schweiz brau­che. Tat­säch­lich hat­ten in den Tagen davor euro­päi­sche Diplo­ma­ten dem Bun­des­rat klar­ge­macht, was sie von der restrik­ti­ven Hal­tung Berns bei der Wei­ter­ga­be von Waf­fen ins Kriegs­ge­biet hal­ten: gar nichts.
Das Aus­sen­de­par­te­ment klä­re ab, wie die «Ukraine-Missionen» des Bun­des bes­ser ver­mit­telt wer­den könn­ten, ver­merkt das Sit­zungs­pro­to­koll, wel­ches die «NZZ am Sonn­tag» gestützt auf das Bun­des­ge­setz über das Öffent­lich­keits­prin­zip der Ver­wal­tung (BGÖ) ein­se­hen konnte.
Ob die in Aus­sicht gestell­ten PR-Massnahmen inzwi­schen ange­lau­fen sind, lässt das Aus­sen­de­par­te­ment auf Anfra­ge offen. «Die Arbeit im Bereich Public Diplo­ma­cy ist eine stän­di­ge Auf­ga­be», rich­tet ein Spre­cher aus. Sie pas­se sich dem jewei­li­gen Kon­text an.
Doch selbst die raf­fi­nier­tes­te PR-Kampagne kann nicht über die kon­fu­se Ukraine-Politik hin­weg­täu­schen. Die offi­zi­el­le Schweiz ringt auch 16 Mona­te nach Kriegs­aus­bruch um ihre Hal­tung. So ist es dem Bun­des­rat bis heu­te nicht gelun­gen, die Schwei­zer Neu­tra­li­täts­po­li­tik den neu­en Rea­li­tä­ten anzu­pas­sen oder sei­ne Posi­ti­on zumin­dest schlüs­sig zu erklä­ren. Bern ist weit davon ent­fernt, sei­nen Freund Selen­ski vor­be­halt­los zu unterstützen.
Wie sich nun zeigt, ist nicht nur der Bun­des­rat in die­sen Fra­gen gespal­ten. Auch in der Ver­wal­tung gehen die Posi­tio­nen aus­ein­an­der. Wäh­rend vor­der­grün­dig Selen­ski gerühmt wird, wer­den im Hin­ter­grund Stim­men laut, die den ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten um eini­ges kri­ti­scher sehen, als die offi­zi­el­len Ver­laut­ba­run­gen ver­mu­ten las­sen. Das macht die Lage umso verzwickter.
Deut­lich wur­de dies vor einer Woche. Im Nach­gang des Putsch­ver­su­ches der Wagner-Söldner ver­fass­te der Nach­rich­ten­dienst des Bun­des (NDB) eine ver­trau­li­che Lage­be­ur­tei­lung. Sie liegt die­ser Zei­tung vor. Das Papier wid­met sich nicht nur dem Zustand des rus­si­schen Regimes und den mög­li­chen Fol­gen der Rebel­li­on. Im Bericht zeigt sich der NDB auch besorgt über die innen­po­li­ti­sche Ent­wick­lung in der Ukraine.
NDB warnt vor auto­ri­tä­ren Tendenzen
Dort ste­hen 2024 Prä­si­dent­schafts­wah­len an. Der Nach­rich­ten­dienst blickt dem Urnen­gang pes­si­mis­tisch ent­ge­gen, sieht das Land gar an einem «kri­ti­schen Punkt» hin­sicht­lich frei­er Wah­len. «Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­di­mir Selen­ski ver­sucht für die Prä­si­dent­schafts­wahl 2024 sei­nen gröss­ten Riva­len, den Bür­ger­meis­ter Kiews Wita­li Klitsch­ko, aus­zu­schal­ten», heisst es im Bericht, der auf «glaub­wür­di­gen nach­rich­ten­dienst­li­chen Hin­wei­sen» fusst.
Und wei­ter: «Mit sei­nem Ver­such, Klitsch­ko poli­tisch aus­zu­schal­ten, zeigt Selen­ski auto­ri­tä­re Züge.» Das dürf­te die Bezie­hun­gen zu sei­nen Unter­stüt­zern belas­ten. «Sehr wahr­schein­lich wer­den die west­li­chen Staa­ten dies­be­züg­lich Druck auf den Prä­si­den­ten und sein Umfeld aus­üben», fol­gert der NDB.
Nicht nur die Wort­wahl des NDB ist deut­lich, auch der Zeit­punkt, an dem der ver­trau­li­che Lage­be­richt ent­stand, ist alles ande­re als unpro­ble­ma­tisch. Einen Tag nach­dem das Papier durch die Ver­wal­tung zir­ku­liert war, beriet der Bun­des­rat über den Ver­kauf von Leopard-1-Panzern, die via Deutsch­land in die Ukrai­ne geschickt wer­den soll­ten. Die Regie­rung lehn­te ab, dem Ver­neh­men nach gegen den Wil­len von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Vio­la Amherd. Der Selenski-kritische NDB aber ist aus­ge­rech­net in ihrem Depar­te­ment angesiedelt.
Nicht alle Exper­ten tei­len die dezi­diert kri­ti­sche Hal­tung des Nach­rich­ten­diens­tes voll­um­fäng­lich. Ulrich Schmid, Pro­fes­sor für Ost­eu­ro­pa­stu­di­en an der Uni­ver­si­tät St. Gal­len, sagt, dass sich Selen­ski um sei­ne Wie­der­wahl eigent­lich kei­ne Sor­gen machen müs­se. «Seit sei­nem muti­gen Ent­scheid, Kiew ange­sichts des rus­si­schen Angriffs nicht zu ver­las­sen, geniesst er viel Kre­dit in der Bevöl­ke­rung. Und er erfüllt sei­ne Funk­ti­on als obers­ter Reprä­sen­tant sei­nes Lan­des, der im Aus­land um Unter­stüt­zung wirbt, sehr gut.»
Den­noch sieht Schmid die Pro­ble­me in der Ukrai­ne durch­aus. «Wel­ches sind die Vor­aus­set­zun­gen einer funk­tio­nie­ren­den Demo­kra­tie?», fragt er. «Unab­hän­gi­ge Par­tei­en und eine freie Pres­se. Bei­des ist in der Ukrai­ne zur­zeit nicht gege­ben.» Nach dem rus­si­schen Angriff hät­ten sich die Par­tei­en in einer Art Burg­frie­den zusam­men­ge­schlos­sen und das staat­li­che Ein­heits­fern­se­hen sei in Kriegs­zei­ten nicht die Platt­form für eine unab­hän­gi­ge Mei­nungs­bil­dung. Aber: «Die­se Ent­wick­lung erstaunt nicht, Krie­ge stär­ken die Exe­ku­ti­ve», so Schmid.
Wel­che Schlüs­se der Bun­des­rat aus den Erkennt­nis­sen des NDB zieht, bleibt offen. Unklar ist auch, ob die Schweiz die Kri­tik in irgend­ei­ner Form äus­sert. Weder das Aussen- noch das Ver­tei­di­gungs­de­par­te­ment will sich zum ver­trau­li­chen Bericht äussern.
Anders das Par­la­ment. Drei Wochen ist es her, da wand­te sich Selen­ski direkt an die eid­ge­nös­si­schen Räte und hin­ter­liess bei vie­len einen tie­fen Ein­druck. Was nicht heisst, dass sie kei­ne Beden­ken hätten.
«Es gibt gute Grün­de für Kri­tik an Selenskis Innen­po­li­tik, gera­de aus lin­ker Sicht», sagt SP-Co-Präsident Céd­ric Wer­muth, einer der vehe­men­tes­ten Unter­stüt­zer Kiews. «Unse­re Soli­da­ri­tät gilt aber auch nicht ihm als Per­son oder einer poli­ti­schen Par­tei, son­dern sie gilt dem ukrai­ni­schen Volk, das ange­grif­fen wird.»
Bloss löse der Bund die Soli­da­ri­tät, die er der Ukrai­ne zusi­che­re, höchs­tens teil­wei­se ein, kri­ti­siert Wer­muth. «Wir müs­sen end­lich mehr machen: die Olig­ar­chen­ver­mö­gen ein­frie­ren, die Wei­ter­ga­be von Waf­fen nicht län­ger blo­ckie­ren und uns beim Wie­der­auf­bau stär­ker engagieren.»
Lukas Rei­mann, Natio­nal­rat der SVP, bereis­te die Ukrai­ne vor Kriegs­aus­bruch und hat den letz­ten Wahl­kampf vor Ort erlebt. «Man darf Selen­ski nicht von der Kri­tik aus­neh­men», sagt der St. Gal­ler. Auch für die SVP sei unbe­strit­ten, dass sich die Ukrai­ne ver­tei­di­gen müs­se. Die Fra­ge sei, wel­che Rol­le der Schweiz dabei zukom­me. «Eine wirk­li­che Stra­te­gie des Bun­des­rats ist da aus mei­ner Sicht nicht zu erkennen.»
Deut­li­che Wor­te fin­det der frei­sin­ni­ge Frak­ti­ons­chef Dami­en Cot­tier. Der Neu­en­bur­ger kennt die Lage im kriegs­ver­sehr­ten Land. 2022 lei­te­te er eine Dele­ga­ti­on des Euro­pa­ra­tes, die rus­si­sche Kriegs­ver­bre­chen dokumentierte.
«Es gibt Ten­den­zen in der Ukrai­ne, die pro­ble­ma­tisch sind», betont Cot­tier. «Es ist wich­tig, dass der Regie­rung in Kiew deut­lich gemacht wird, dass, sobald der Krieg vor­bei ist, sofort freie und fai­re Wah­len durch­ge­führt wer­den müs­sen.» Die­se Dis­kus­si­on habe im Euro­pa­rat bereits angefangen.
Unter­stüt­zung und Kri­tik schlös­sen sich nicht aus, sagt der Par­la­men­ta­ri­er. «Ich bin der Über­zeu­gung, dass man die­se Punk­te anspre­chen muss, und bin mir sicher, dass die Schwei­zer Diplo­ma­tie dies auch tut.»
Unter Freun­den müss­te dies eigent­lich mög­lich sein.

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NEIN! Aber soet­was kann man dem sei­ne Neu­tra­li­tät schät­zen­den öster­rei­chi­schen Bür­ger natür­lich nicht zumuten.

Wie wäre es anstatt­des­sen mit einem “es ist wich­tig und gut, dass der Wes­ten in der Fra­ge Streu­mu­ni­ti­on nicht mehr einer Mei­nung ist, weil die eh die US lie­fern, also ists ja wurscht - weil wir sind eh immer noch einer Mei­nung” - also so mehr als Vasalle nehm ich an? Natür­lich, vom Deutsch­land­funk jeder­zeit ger­ne.

Die Geschlos­sen­heit des Wes­tens ist so wich­tig! Bis zu dem Punkt wo es so wich­tig ist, nicht geschlos­sen zu sein, und anstatt­des­sen bes­ser die Augen zu zu machen…

Wo steht eigent­lich die Schweiz mit die­sen Mes­sa­ge con­trol und PR Prak­ti­ken, im Ver­gleich zu Öster­reich im aktu­el­len Repor­ters without bor­ders Press Free­dom Index ranking?

OH! Schweiz Platz 12, Öster­reich Platz 29. 

Ich hof­fe der Stan­dard lässt sich heu­te noch eine Tor­te mit Sprüh­ker­zen kom­men. Wie­der wo ein Spit­zen­platz! Bei der Trans­pa­renz näm­lich. Nicht beim Repor­ting. Aber, naja - immerhin!

Die NZZ bringt dann halt ein­fach am sel­ben Tag Jour­na­lis­mus wie sie ihn in Öster­reich nie­mals lesen werden.
Aber, naja - immerhin.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief, gro­tesk Allerletzte.

Die gute Nachricht des Tages

08. Juli 2023

USA lie­fern der Ukrai­ne Streumunition

Details zur Streubombenlieferung

Die US-Regierung will der Ukrai­ne umstrit­te­ne Streu­mu­ni­ti­on lie­fern und ver­tei­digt sich gegen Kri­tik an die­sem Schritt. “Es ist eine schwie­ri­ge Ent­schei­dung. Es ist eine Ent­schei­dung, die wir auf­ge­scho­ben haben. Es ist eine Ent­schei­dung, die einen wirk­lich har­ten Blick auf den poten­zi­el­len Scha­den für die Zivil­be­völ­ke­rung erfor­der­te”, sag­te der natio­na­le Sicher­heits­be­ra­ter von US-Präsident Joe Biden, Jake Sul­li­van, am Frei­tag im Wei­ßen Haus.

Die Streu­mu­ni­ti­on ist Teil eines neu­en Militärhilfe-Pakets in Höhe von 800 Mil­lio­nen US-Dollar (rund 729 Mil­lio­nen Euro). Das Pen­ta­gon beton­te, man wer­de der Ukrai­ne nur Streu­mu­ni­ti­on mit nied­ri­ger Blind­gän­ger­ra­te lie­fern. Kiew habe außer­dem zuge­si­chert, die Geschos­se nicht in dicht besie­del­ten städ­ti­schen Gebie­ten ein­zu­set­zen und fest­zu­hal­ten, wo die Muni­ti­on zum Ein­satz kom­me. Wei­te­re Details zum Zeit­plan und der exak­ten Men­ge der Lie­fe­rung woll­te das Pen­ta­gon nicht preisgeben.

Die Bereit­stel­lung sol­le aber so erfol­gen, dass sie für die bereits ange­lau­fe­ne ukrai­ni­sche Gegen­of­fen­si­ve rele­vant sei. Die USA haben nach eige­nen Anga­ben Hun­dert­tau­sen­de der Geschos­se auf Lager.

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Viel­leicht auch noch mehr Anti-Personen Minen, ja?

Human Rights Watch reports new evi­dence of Ukrai­ni­an use of ban­ned land­mi­nes. WASHINGTON, June 30 (Reu­ters) - Human Rights Watch (HRW) said on Fri­day that it unco­ve­r­ed new evi­dence of the indiscri­mi­na­te use by Ukrai­ni­an for­ces of ban­ned anti-personnel land­mi­nes against Rus­si­an tro­ops who inva­ded Ukrai­ne in 2022.

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Damit set­zen jetzt bei­de Sei­ten im kon­ven­tio­nel­len Bereich alles ein was geht.

Jetzt kann end­lich wie­der schön wei­ter gestor­ben werden.

Die angeb­li­che gerin­ge Blind­gän­ger Rate bezieht sich übri­gens auf Gra­na­ten die beim Auf­prall nicht explo­die­ren und spä­ter zum Sicher­heits­ri­si­ko wer­den. Was ist denn da so eine “gerin­ge Blind­gän­ger Rate” wie ange­spro­chen? Der MDR weiß mehr: click Och - eh nur 1 Pro­zent oder so. Dh pro abge­set­zer Ladung eine oder zwei… Gut aber, dass die US noch 100.000e davon auf Lager haben.

Trotz­dem aber kei­ne Angst, Baer­bock hilft.

Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand entdeckt.

Wie sagt noch­mal die Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik dazu?

Ach­ja, Lernkurve…

Im Wes­ten nichts Neues

edit: Wie­gold sagt 2.35% vs. 14% bei rus­si­scher. Na dann.

Thomas Mayer hat heute eine so hübsche Idee

05. Juli 2023

Wie kann man die Öffent­lich­keit eigent­lich noch verarschen?

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Von der Ley­en muss blei­ben, weil es wegen des Ukrai­ne­krie­ges Kon­ti­nui­tät braucht

So wie der ver­län­ger­te Nato-Generalsekretär Stol­ten­berg hat die EU-Kommissionspräsidentin einen guten Job gemacht

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Was meint eigent­lich Yanis Varou­fa­kis dazu? Also nicht unbe­dingt weil wir den so toll fin­den, son­dern weil in Grie­chen­land ein ande­res öffent­li­ches Nar­ra­tiv unter­wegs ist, das öffent­li­che Kri­tik an irgend­ei­nem Aspekt des Krie­ges gera­de noch (oder über­haupt erst) erlaubt.

Räus­per:

Varou­fa­kis: The one thing that you can actual­ly point out as simul­ta­ne­ous­ly signi­fi­cant and pathe­tic - is that he [Macron] cho­se to bring Ursu­la von der Ley­en with him to Bei­jing to tell two dif­fe­rent stories:

One by Ursula,
One by Emmanuel,

to the Chi­ne­se and to the world media.

That was a catastrophe.

If you bring the pre­si­dent of the EU Com­mis­si­on with you the idea is to have a com­mon position.

But it is impos­si­ble to have a com­mon posi­ti­on, becau­se Ursu­la von der Ley­en is a stand-in, a repre­sen­ta­ti­ve of, a clo­ne of Stol­ten­berg, the Gene­ral Secreta­ry of NATO.

They say the same thing.

It’s the same script.

It’s like one mind, one mouth.

Now, Macron does­n’t have this view. Macron chal­len­ges the idea that Rus­sia must be defea­ted and Moscow must be taken [lets hope he is just refer­ring to regi­me­chan­ge…], and that will be the only just end to the war in Ukraine.

He does­n’t belie­ve that.

He’s not allo­wed to say it any­mo­re but he does­n’t belie­ve it.

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Soet­was fällt einem Tho­mas May­er natür­lich nicht auf - was einem Tho­mas May­er aber anstatt­des­sen auf­fällt ist, dass wenn jetzt Stol­ten­berg ver­län­gert wird, ja auch von der Ley­en ver­län­gert wer­den muss - WEGEN DER ANHALTENDEN KONTINUITÄT.

Shit, fuck. Eh nicht ideo­lo­gisch ver­brämt lie­ber Herr Jour­na­list? Jour­na­lis­mus, also schrei­ben was Sache ist, nicht wahr, Herr Mayer?

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abar­tigst, gro­tesk Allerletzte.

Der Öffent­lich­keit ist ja auch viel mehr gehol­fen, wenn sie exakt die sel­ben State­ments sowohl von von der Ley­en, als auch von Stol­ten­berg hört.

Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand entdeckt.

edit: Wie gut war eigent­lich der Job von von der Ley­en im Ukrai­ne Krieg?!

Von der Ley­en hat nur 50 Tage gebraucht um die Selen­skyj Posi­tio­nen erst­mals wort­wört­lich zu über­neh­men. Nach dem ers­ten Mal gings dann aber GOTT SEI DANK auch viel schneller.

Von Bor­rell zu Selen­skyj in 50 Tagen

So ein guter Job von von der Leyen.

Wie kann man die Gesellschaft eigentlich noch verarschen?

04. Juli 2023

Mit Pro­fes­so­ren, die einer Öffent­lich­keit erklä­ren wol­len, dass das Ost-/West-Gefälle der Ukrai­ne eigent­lich eine Erfin­dung ist, da es ja bei der Abstim­mung zum EU Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­men auch eine Mehr­heit dafür im Osten gab.


Seht ihr, alles in Ord­nung! Leu­te die Ost-/West- Gefäl­le sagen sind ganz böse Putin-Versteher.

Da soll­ten wir bei uns im Sprach­ge­brauch bes­ser pro­ak­tiv maß­re­geln! Also min­des­tens auf social media!

Sagt die Pro­fes­so­rin! Und Phoe­nix fea­tured das in einem freund­li­chen Inter­view ohne Wider­spruch, ich mein war­um auch nicht?

Was sagt eigent­lich die OECD dazu?

Oh…

The pre­vious OECD Ter­ri­to­ri­al Review of Ukrai­ne (OECD, 2014b), com­ple­ted just befo­re the Euro­mai­dan events and the erup­ti­on of a sepa­ra­tist con­flict in the east of the coun­try, con­clu­ded that Ukrai­ne was both admi­nis­tra­tively and fis­cal­ly over-centralised. It argued that a more decen­tra­li­sed form of ter­ri­to­ri­al gover­nan­ce was essen­ti­al to making strength of the country’s size and diver­si­ty and to over­co­m­ing the much-discussed east-west divi­de, which was reflec­ted not only in its poli­tics but also in the struc­tu­re and per­for­mance of regio­nal eco­no­mies. This report updates and extends that ana­ly­sis. It argues that the geo­po­li­ti­cal and eco­no­mic shocks of recent years have had asym­metric impacts, both sec­to­ral­ly and geo­gra­phi­cal­ly. To a gre­at extent, they seem to have acce­le­ra­ted a num­ber of trends that emer­ged in the years fol­lowing the glo­bal finan­cial cri­sis of 2009. The struc­tu­ral shifts that began after the finan­cial cri­sis pre­sent new oppor­tu­nities for some regi­ons, espe­cial­ly in the west of the coun­try, but daun­ting new chal­len­ges for others, par­ti­cu­lar­ly in the east, whe­re the con­se­quen­ces of armed con­flict have exa­cer­ba­ted an alrea­dy dif­fi­cult struc­tu­ral adjus­t­ment. The asym­metric natu­re of the­se shocks across Ukraine’s regi­ons points to the need for a dif­fe­ren­tia­ted poli­cy respon­se and thus rein­for­ces the case for more decen­tra­li­sed gover­nan­ce. Howe­ver, it also unders­cores the impor­t­ance – and dif­fi­cul­ty – of get­ting decen­tra­li­sa­ti­on right, given the pro­ble­ma­tic insti­tu­tio­nal, poli­ti­cal and eco­no­mic envi­ron­ment in which it is being implemented.

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Shit, Fuck.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abso­lut abar­tigst, gro­tesk Allerletzte.

Zusatz: Der “Bür­ger­krieg im Osten der Ukrai­ne”, war ein, aber nicht der bestim­men­de Fak­tor, der für den Invest­ment­stau ver­ant­wort­lich war - der Haupt­fak­tor sei, zu viel Zen­tra­li­sie­rung von Ent­schei­dungs­macht in Kiew. Sagt die OECD. Ach­ja, und die Welt­bank.

Aber die Pro­fes­so­rin weiß das natür­lich, das war ganz anders, weil eigent­lich exis­tier­te ja die homo­ge­ne Ukrai­ne, die wir heu­te natür­lich nur alle falsch und noch zu sehr in der Rück­an­sicht betrach­ten. Den East-West devi­de in der Ukrai­ne den gabs ja garnicht.

Wird wie­der mal Zeit für einen Karls­preis wür­de ich sagen. Pro­fes­so­ren kön­nen den eh pro­blem­los ent­ge­gen­neh­men, oder? Und für einen Jour­na­lis­mus Preis fürs rein gar­nicht Nach­ha­ken und fürs tol­le booking!

Wenn ich an Lücken und Leer­stel­len in der Ukraine­be­richt­erstat­tung den­ke lan­de ich ja auch sofort bei “es wird zu unrecht so getan, als sei der Osten der Ukrai­ne pro russisch”.

Erwähnt das The­ma nicht Selen­skyj jede Woche, weil er ja noch kurz den Osten befrei­en muss? Ja, schon, aber zu wenig, und nicht schnell genug! Wo die Pro­fes­so­rin wohl die Idee mit der Lücke in der Debat­te herhat…

Im Elfen­bein­turm auf dem Weg ins Bad den Kopf gestoßen?

Und da klin­gel­te zufäl­li­ger Wei­se auch schon das Tele­fon, und Phoe­nix war mit einer Inter­view­an­fra­ge zur Stelle?

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk, abar­tigst Allerletzte.

Die Ver­pflich­tung auf Lebens­zeit hat die Frau Pro­fes­sor aber schon, oder? Oder arbei­tet sie bei Phoe­nix grad flei­ßig dran? Ten­u­re Party!

Weil wozu was wis­sen, wenn ein­fach die Ideo­lo­gie passt?!

Fragt der Mode­ra­tor: Sehr geehr­te Frau Pro­fes­sor, hat sich viel­leicht in unse­rer west­li­chen Wahr­neh­mung etwas ver­än­dert, also seit Janukowitsch.

Ja, aber viel­leicht nicht genug, was ich damit sagen woll­te ist…”

Ja, dass du hast ein mora­li­sie­ren­des Stan­zerl drauf hast ver­mut­lich, von dem du nicht abwei­chen kannst und willst, und des­halb deflek­test du jetzt jede Fra­ge mit “ihr habt aber gesell­schaft­lich nicht genug getan, und wart außer­dem zu lang­sam!”, also selbst die Fra­gen, die du eigent­lich beant­wor­ten kön­nen soll­test. Also inhaltlich.

Jetzt ist die Dame aber nur Pro­fes­so­rin, also Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin (Prof. Gwen­d­o­lyn Sas­se) und ein neu­es Buch über die Ukrai­ne unter dem Titel “Der Krieg gegen die Ukrai­ne” hat sie auch drau­ßen. Was wir da wohl Inter­es­san­tes drin lesen werden…

Oh, dass wir alle noch immer den spie­geln­den kolo­nia­len Blick drauf hät­ten, als Gesellschaften. 

Na wenn das erst die OECD hört.…

Dan­ke Frau Professor!

Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand ent­deckt, in die­ser ver­fick­ten, drecks, scheiss, Hurengesellschaft.

The best of the best

03. Juli 2023

Tref­fen sich ein Ver­tre­ter des Ger­man Mar­shall Funds of the United Sta­tes, drei (!?) von einer Soros Pri­vat­stif­tung unter­stütz­te pro ukrai­ni­sche NGOs und ein Board Mem­ber einer ukrai­ni­schen Stif­tung -- der aber gleich­zei­tig natür­lich auch Co-founder and Pre­si­dent der Ukrainian-Austrian Asso­cia­ti­on ist - vor einem wohl­wol­len­den Moderator -

nein - Moment der wohl­wol­len­de Mode­ra­tor ist ja auch der Co-founder and Pre­si­dent, Ukrainian-Austrian Asso­cia­ti­on selbst -- also alles ande­re wäre ja auch Freun­derl­wirt­schaft und so gar­nicht sexy/koscher…

Also tref­fen sich die in der diplo­ma­ti­schen Aka­de­mie Wien, um einen Hit nach dem ande­ren rauszuhauen.

Co-founder and Pre­si­dent, Ukrainian-Austrian Asso­cia­ti­on: “Thank you very much Yana may­be I should men­ti­on, that the ERSTE foun­da­ti­on is so clear­ly pro Ukrai­ne -- eehh ahhh, that, eh, you have done, uuuuh, qui­te a few important pro­jects in the past and I do hope that you will con­ti­nue that…” addres­sed at Yana Bari­no­va (Euro­pean Poli­ci­es and Ukrai­ni­an Rela­ti­ons, ERSTE Foun­da­ti­on; for­mer Kyiv City Coun­cil­lor for Culture)

Ideologie-Check BESTANDEN!

Was er uns dar­über hin­aus mit der Aus­sa­ge mit­tei­len woll­te? Ich hab kei­ne Ahnung.

Co-founder and Pre­si­dent, Ukrainian-Austrian Asso­cia­ti­on: “I may just tell you and the audi­ence, that the­re is a pro­ject, even in Aus­tria, in Vien­na - by the pre­si­den­ti­al office of Ukrai­ne, to show the exhi­bi­ti­on [of] Rus­si­an war cri­mes in Ukrai­ne, at the Uni­ver­si­ty of Vien­na. I [mys­elf] have [had (die Bes­ten der Bes­ten)] the pri­vi­le­ge to have inn­itia­ted such a pro­ject in aus­tria, but the pre­si­den­ti­al office [of Ukrai­ne] had to deci­de to prio­ri­ti­ze this exhi­bi­ti­on to go to New York, becau­se they are figh­t­ing for every vote at the gene­ral assem­bly of the United Nations.”

Des ist jetzt aber kei­ne Pro­pa­gan­da, oder? Des ist jetzt ein­fach eine infor­ma­ti­ve Kunst­aus­stel­lung mit doku­men­ta­ri­schem Cha­rak­ter, die da auf Anlei­tung des pre­si­den­ti­al office of the Ukrai­ne mal ein­fach ganz schnell von Wien nach New York muss­te, oder?

Des ist ja fast so toll wie die Kunst­aus­stel­lun­gen die sonst nur die Vik­tor Pin­chuck Foun­da­ti­on zustan­de bringt!

Embed­ded Repor­ting == Front­li­ne Journalism

Yana Bari­no­va (Euro­pean Poli­ci­es and Ukrai­ni­an Rela­ti­ons, ERSTE Foun­da­ti­on; for­mer Kyiv City Coun­cil­lor for Cul­tu­re): “NGOs insi­de of them­sel­ves [sic!] they can shift their prio­ri­ties, if they can be fle­xi­ble, they can switch in bet­ween being a MEDIA [out­let], into [sic! to] lear­ning how to docu­ment war cri­mes.” [Very fle­xi­ble of tho­se NGOs, I might add, of cour­se all guar­ded and dri­ven around by the ukrai­ni­an patrol poli­ce, I recon.]

WAIT! NGOs can both be media out­lets and sta­te accredi­ted organs that docu­ment warcri­mes? Thats ama­zing! Just dont for­get to enter on you next job form, the usu­al ngo­jour­na­list­sta­tea­c­credi­ted­warcri­me­ex­per­tand­ana­lyst and if ever - someo­ne asks you what that means, just tell them you were flexible.

Co-founder and Pre­si­dent, Ukrainian-Austrian Asso­cia­ti­on: “The media are play­ing a pivo­tal role in coun­te­ring the rus­si­an nar­ra­ti­ve - which is ever­y­whe­re. And thats not only a ques­ti­on of money, which is plug­gend into the sys­tem sub­ver­si­ve­ly. This is the result of a stra­te­gy over may­be 10, 15, 20 years, when Putin came to power. So - some cri­ti­cism, Ukrai­ne in many aspects until some years ago was slee­ping and did not coun­ter the rus­si­an things, tal­king about cul­tu­re! [Wait for it, waaaaiiiit for it!] Yeah? That rus­sia is doing a cul­tu­ral initia­ti­ve, in order to spread the nar­ra­ti­ve, etc - so cul­tu­ral ambassa­dors of rus­sia, this was not coun­te­red by Ukrai­ne for many years, they were just silent, its not only a ques­ti­on of money. And only with the Ukrai­ni­an Insti­tu­te it star­ted (TELL ME MORE!1!). And that has been may­be five, six, seven years ago, befo­re that the­re was nothing.”

Not­hing? Well thats pro­bab­ly becau­se media is so important, but not near­ly as important as the Ukrai­ni­an Insti­tu­te, right? (*cough cough*)

Yana Bari­no­va (Euro­pean Poli­ci­es and Ukrai­ni­an Rela­ti­ons, ERSTE Foun­da­ti­on; for­mer Kyiv City Coun­cil­lor for Cul­tu­re): “Befo­re that (The Ukrai­ni­an Insti­tu­te I recon?) it was actual­ly more fashion­ab­le to be a Rus­si­an plu­ra­listic wri­ter, than actual­ly ack­now­ledge that you are com­ing from a vil­la­ge in the nort­hern part of Ukrai­ne. [WRONG NARRATIVE, WRONG NARRATIVE!]

Iry­na Kho­mi­ak Pro­gram­me Mana­ger, Ger­man Mar­shall Fund, Ber­lin): I obser­ved this uh also tal­king with col­leagues from other Euro­pean foun­da­ti­ons. First year it was the year of direct aid, urgent needs a direct aid on the bor­ders but now we see that I hope the war will end rather soo­ner than later, but still it con­ti­nues so what the stra­te­gy of Euro­pean phil­an­thro­py should be -- what uh what we can Under­ta­ke and I think that the main thing it’s not to do for Ukrai­ne but to do with Ukrai­ne becau­se defi­ni­te­ly we don’t want to be pas­si­ve reci­pi­ent of of funds we want to be co-creator of uh important impact­ful uh pro­grams so I iden­ti­fy a capa­ci­ty buil­ding initia­ti­ves as the top prio­ri­ty uh for the next several years - why becau­se we say restart Ukrai­ne rebuild Ukrai­ne brin­ging Ukrai­ne Euro­pean inte­gra­ti­on, but this is just words behind each of tho­se words the­re are peop­le and their capa­ci­ties and their know­ledge and their exper­ti­se what they can and well they can’t so I think the best thing what we can do to pre­pa­re peop­le for such enor­mous under­ta­king as rebuild Ukrai­ne to equip with know­ledge to equip with net­works to to equip with the best prac­ti­ces and this in a way means deco­lo­niz­a­ti­on of Euro­pean phil­an­thro­py what they mean it means that you help in order to lea­ve at a cer­tain point you help to grow the Ukrai­ni­an third sec­tor you help Ukrai­ni­an ngos to streng­t­hen its own capa­ci­ty, becau­se many big Inter­na­tio­nal foun­da­ti­ons mis­si­ons come to Ukrai­ne and what hap­pens they head hunt best minds of cour­se uh many peop­le choo­se working for inter­na­tio­nal orga­niz­a­ti­ons, it’s pres­ti­gious it’s it’s secu­ri­ty it’s good sala­ry and then when mis­si­on of this orga­niz­a­ti­on finis­hed and this orga­niz­a­ti­on lea­ve the Ukrai­ne it’s again tabu­la­ra­sa becau­se the­re is no inter­nal infra­st­ruc­tu­re that can con­ti­nue to work so uh I would call all tho­se part­ners who are open and keen to to help Ukrai­ne to to do with Ukrai­ne and to help to strengh­ten its own capa­ci­ty and for each pro­ject to find imple­men­ting part­ners in Ukrai­ne it’s abso­lute­ly ano­t­her tac­tic how you coope­ra­te with Ukrai­ne from other side it’s a big home­work for Ukrai­ni­an ngos becau­se you should be trans­pa­rent you should be accoun­ta­ble and you should know how to accom­pa­ny inter­na­tio­nal orga­niz­a­ti­on in their mis­si­on in Ukrai­ne becau­se to recei­ve the grant it’s one thing but to report on this grant to mea­su­re deli­ver­a­bles and then to build long-term sus­tainab­le stra­te­gy it’s also dif­fe­rent type of skill that requi­re stra­te­gic plan­ning visio­ning com­pli­an­ce with lots of inter­na­tio­nal pro­grams docu­ments stra­te­gies and agendas.

Wait, this is not a grass root move­ment at all? This is all astro­tur­fed by what “Inter­na­tio­nal foundations”?

Who do what “Phil­an­tro­py”?

Becau­se Phil­an­tro­py is so hard, becau­se - and I quo­te: “Becau­se to recei­ve the grant it’s one thing but to report on this grant to mea­su­re deli­ver­a­bles and then to build long-term sus­tainab­le stra­te­gy it’s also dif­fe­rent type of skill that requi­re stra­te­gic plan­ning visio­ning com­pli­an­ce with lots of inter­na­tio­nal pro­grams docu­ments stra­te­gies and agendas.”?

You know, for all the PHILANTROPY grants you recei­ved, right? [WRONG NARRATIVE, WRONG NARRATIVE!]

Iry­na Kho­mi­ak Pro­gram­me Mana­ger, Ger­man Mar­shall Fund, Ber­lin): “Fol­lowing the the needs of of the Civil Socie­ty on the ground we deci­ded to empha­si­ze and sort of rein­for­ce the sup­port um the um full-scale Inva­si­on um to a cer­tain extent um shifted the the Para­digm of uh of donor Civil Socie­ty rela­ti­ons so to say becau­se at some point the donors com­mu­ni­ty star­ted respon­ding to the needs of the Civil Socie­ty on the ground ins­tead of dic­ta­ting or shaping the Nar­ra­ti­ve per se, sin­ce the last late last March begin­ning of April last year we alrea­dy sup­por­ted around 200 pro­jects insi­de of the coun­try as I said on as local levels as pos­si­ble becau­se that’s whe­re the resi­li­en­ce is taking place that’s whe­re the reco­very is taking place I’m not under­mi­ning or neglec­ting the role of the sta­te level ngos and um and initia­ti­ves I’m just try­ing to focus on what I’ve been working with and also to sort of bring up this perspective.”

Oh, not­hing, I - Iry­na Kho­mi­ak Pro­gram­me Mana­ger, Ger­man Mar­shall Fund, Ber­lin, am just sta­ting that the inter­na­tio­nal donor com­mu­ni­ty is shaping the nar­ra­ti­ve of ukrai­ni­an sta­te level NGOs - which arent repre­sen­ta­ti­ve of the ukrai­ni­an peop­le - thats all.

You know, becau­se like the Ers­te Foun­da­ti­on repre­sen­ta­ti­ve befo­re was say­ing, we dont have any ground level initia­ti­ves right now - at all, its all inter­na­tio­nal NGOs working in the Ukrai­ne, then lea­ving the coun­try and lea­ving back, what was it again?! Ah, yes - tabu­la­ra­sa. Not­hing. Abso­lute­ly not­hing at all.

Let me get this strai­ght, but when Jef­frey Sachs sta­tes the following:

It was a coup, of cour­se. It was an uncon­sti­tu­tio­nal sei­zu­re of power when very vio­lent groups, well armed, stor­med the government buil­dings in Febru­a­ry, 2014. [Pro­tes­ters, ange­red by Yanukovych’s rejec­tion of a tra­de agree­ment with the Euro­pean Uni­on, were kil­led by secu­ri­ty for­ces after try­ing to occu­py parts of Kyiv; after­ward, Yanu­ko­vych was iso­la­ted poli­ti­cal­ly and fled to Rus­sia with the assi­s­tance of the Krem­lin. I asked Sachs over e-mail for a source for his claim about the role play­ed by the U.S. He respon­ded, “It is public know­ledge that the Natio­nal Endow­ment for Demo­cra­cy and US NGOs spent hea­vi­ly in Ukrai­ne to sup­port the Mai­dan. I have first-hand know­ledge of that spen­ding.” The N.E.D. told The New Yor­ker that it pro­vi­des fun­ding to civil-society groups but “does not pro­vi­de fun­ding to sup­port protests.”]

src: click

Fol­lo­wed up by quo­te: “dont tell me that stuff!”.

He beco­mes per­so­na non gra­ta. Right? Right.

Its just the best demo­cra­tic socie­ties could mus­ter up, but not befo­re Sachs is actual­ly fired from Pro­ject Syn­di­ca­te of cour­se, whe­re he was the most publis­hed aut­hor befo­re the rus­si­an Inva­si­on of Ukrai­ne.

Right.

Kur­ze Mit­tei­lung an das Huren­wichs­er­schwein von mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin: Wenn ich vor etwas über einem Jahr irri­tiert bin, dass Soros in dem Umfeld gera­de wie­der drei Stif­tun­gen agie­ren hat und der Stan­dard außer­dem wie­der unkon­tex­tua­li­siert State­ments vom ECFR (its just a think tank) von Pro­ject Syn­di­ca­te als “so muss die öster­rei­chi­sche Poli­tik die Bevöl­ke­rung auf einen Lan­gen Krieg vor­be­rei­ten” abschreibt (Pro­ject Syn­di­ca­te has also recei­ved grants from Geor­ge Soros’s Open Socie­ty Foun­da­ti­ons, The Poli­ti­ken Foun­da­ti­on in Den­mark, Die Zeit, ZEIT-Stiftung, and the Bill & Melin­da Gates Foundation.[6]) und dass mich das dann irgend­wie ver­rückt macht - trotz bes­se­ren Wis­sens an der Stel­le nicht in die Ver­schwö­rungs­ecke weg­zu­kip­pen -- das nächs­te Mal viel­leicht was Bes­se­res aus­den­ken als “ja und Elon Musk?” - ok? Supi.

Und kur­ze Mit­tei­lung an das Arsch­loch­wichs­er­schwein von mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin, wenn ich ihr in Monat drei des Krie­ges erzäh­le, WIE der Ger­man Mar­shall­fund of the United Sta­tes, die deut­sche Hal­tung gegen­über dem Krieg kri­ti­siert, und der gleich­zei­tig die ein­zi­ge Quel­le ist, von der ich Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen über die “Zei­ten­wen­de­re­de” bekom­me (so unwich­ti­ge Details wie, die Rän­ge wur­den voll besetzt, damit das Klat­schen bes­ser wirkt, und vor der Rede kann­ten den Inhalt weni­ger als ein dut­zend Per­so­nen), weil der ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes dar­über debrieft wird, aber die euro­päi­sche Öffent­lich­keit halt nicht -- dann das nächs­te Mal viel­leicht mehr als ein­fach nur eine abwer­ten­de Hand­ges­te von sich geben.

Nur so ein Gedanke.

Ach­ja, und mir zuerst sagen, dass ich ihr erklä­ren sol­le wie öster­rei­chi­sche Aus­sen­po­li­tik läuft - wegen dem Moti­va­ti­ons­fak­tor - und mich dafür dann aus der Betreu­ung tre­ten, wenn ich es nicht mehr ertrage?

Ja, ja? Jederzeit!

Applau­se - for a job well done. Mögest du auch dei­ne ande­ren 120 Pati­en­ten so per­fekt betreu­en, wie mich.

Schei­ße, noch kein Dopa­min­push, weil man wie­der einem gehol­fen hat - und schon ein hal­bes Jahr vor­bei?! Na dann ab zum nächs­ten Kandidaten!

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

Pro­pa­gan­da, hat aber wie immer noch nie­mand entdeckt.

edit: Plea­se dou­bleck­eck, may­be I’ve mixed up Yana and Iry­na when attri­bu­ting the quo­tes abo­ve. The mode­ra­tor clear­ly cal­led one per­son Yana, but their online pho­tos look qui­te dif­fe­rent. I’ve kept the names the mode­ra­tor uses when refer­ring to them.

edit2: Hilf­rei­cher Kon­text via fefe:

[l] Angst vor der Soros Foun­da­ti­on? Weil die immer Revo­lu­tio­nen anzet­telt? Kei­ne Sor­ge!
Der alte Mann hat die Stif­tung sei­nem Sohn Alex über­ge­ben, und der will erst­mal 40% des Per­so­nals feu­ern. Außerdem:

>Alex­an­der Soros also said that under his lea­ders­hip, he plan­ned to focus the foun­da­ti­on more on US domestic politics.

Soviel dazu.

src: click