Krieg einfach mal als Chance sehen

11. März 2024

Fuck that Pope one.…

Thats our guy! (refe­ren­ziert fol­gen­des Inter­view: click)

Anläss­lich sei­nes Wien-Besuchs konn­te DER STANDARD mit dem im Exil leben­den und arbei­ten­den Chef der Exe­ku­tiv­kör­per­schaft der Krim­ta­ta­ren spre­chen. Refat Tschub­a­row warnt vor Wla­di­mir Putin: Mit dem rus­si­schen Prä­si­den­ten kön­ne und dür­fe man nicht verhandeln.

Can’t trust Putin, cant trust Putin! Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da line seit dem 20. März 2022!

STANDARD: Vor zehn Jah­ren hat die­ser Krieg auf der Krim begon­nen. Aus dem Putsch rus­si­scher Mili­tär­ein­hei­ten ist ein blu­ti­ger Krieg gewor­den. Haben Sie denn die Hoff­nung, bald zurück­keh­ren zu können?

Tschub­a­row: Wir – also ich spre­che von wir, weil ich von den Krim­ta­ta­ren spre­che – war­ten auf die Befrei­ung und auf die Rück­kehr. Das mag viel­leicht para­dox klin­gen – aber Russ­lands Inva­si­on hat eine Chan­ce eröff­net, dass die Krim wie­der ukrai­nisch wird.

Gol­ly, what a gre­at chan­ce! A once in a life­time chan­ce! Quick, into the exi­le in Kiew Bat­man! Then we can plan our round trip to Vien­na to tell everyone!

STANDARD: Aller­dings gab es erst die­se Woche Aktio­nen rus­si­scher Sicher­heits­diens­te gegen krim­ta­ta­ri­sche Akti­vis­ten. Was kön­nen Sie über die­se Aktio­nen sagen?

Tschub­a­row: Es gab Raz­zi­en bei rund zehn krim­ta­ta­ri­schen Fami­li­en, dabei wur­den zehn Män­ner vom FSB fest­ge­nom­men – unter dem Vor­wurf ter­ro­ris­ti­scher Akti­vi­tä­ten. Es gibt Zeu­gen der Aktio­nen: Da haben Mas­kier­te die Türen ein­ge­tre­ten und Kin­der mit Waf­fen bedroht. Es geht ihnen dar­um, Angst zu ver­brei­ten – vor allem unter Krim­ta­ta­ren. Es gibt heu­te 190 poli­ti­sche Gefan­ge­ne auf der Krim. 125 davon sind Krimtataren.

Wahn­sinn, wie die Bevöl­ke­rung der Krim ter­ro­ri­siert wird! 2,02 Mil­lio­nen und seit Kriegs­be­ginn 190 poli­ti­sche Gefan­ge­ne, davon 125 Krim­ta­ta­ren, die die Krim wie­der ukrai­nisch wer­den las­sen wol­len - das ist ja unglaub­lich, Bob.

STANDARD: Russ­land hat 2014 die Wah­rung von Min­der­hei­ten­rech­ten ver­spro­chen. Dann wur­de der Med­sch­lis, die Exe­ku­tiv­kör­per­schaft der Krim­ta­ta­ren, als ter­ro­ris­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on ein­ge­stuft. Sie selbst wur­den von einem rus­si­schen Gericht zu sechs Jah­ren Lager­haft ver­ur­teilt. Kul­tu­rel­le Akti­vi­tä­ten wer­den unter­bun­den. Was ist übrig von der Selbst­ver­wal­tung vor Ort?

Tschub­a­row: Grund­sätz­lich sind alle unse­re Akti­vi­tä­ten in die Festland-Ukraine und in die Dia­spo­ra ver­bannt. Wir waren 33 Per­so­nen im Med­sch­lis. Zehn davon sind in der Ukrai­ne, alle ande­ren auf der Krim. Und dort ist das kei­ne Akti­vi­tät für jeder­mann. Fünf die­ser Per­so­nen haben den Exe­ku­tiv­rat ver­las­sen, eine ist gestor­ben. Der Vize­vor­sit­zen­de Nari­man Dzhel­al wur­de zu 17 Jah­ren Haft ver­ur­teilt. Wenn man als ter­ro­ris­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on ange­se­hen wird, wird die Arbeit unmög­lich gemacht.

Die Abeit die Krim wie­der zur Ukrai­ne zu holen? Mit­ten im Krieg? Nein, sag bloss…

STANDARD: Die Krim­ta­ta­ren pfle­gen gute Bezie­hun­gen zur Tür­kei, sie bringt sich als Ver­mitt­le­rin ins Spiel. Birgt das die Gefahr, unter die Räder zu kommen?

Tschub­a­row: Das ist ein The­ma. Es ist nicht mög­lich, an irgend­ei­ne Art von Frie­den zu den­ken und für die­sen Frie­den mit der Krim und den Krim­ta­ta­ren zu bezah­len. Irpin, Butscha, Hos­to­mel – alle die­se Orte haben der Welt ver­deut­licht, dass es unmög­lich ist, zum Bei­spiel die Krim her­zu­ge­ben und Frie­den zu haben. Die Befrei­ung der Krim wird sehr hart – sie ist aber der ein­zi­ge Weg. Wir sind offen für die Tür­kei, und wir sind dank­bar für ihre Bemü­hun­gen, wir ver­ste­hen auch ihre Ideen. Aber wir bit­ten sie auch, die­se bis zum Ende durchzudenken.

Kon­text: click (Tages­schau)

In Butscha hat die Ukrai­ne laut Reis­ner natür­lich schon 1000 Rus­sen mit Himars weg­ge­schos­sen, bevor die durch­ge­dreht sind, und Irpin ist ein Teil der Regi­on Butscha, und in Hos­toml wer­den 400 Leu­te ver­misst, wobei ein Groß­teil der Ein­woh­ner geflo­hen ist. Ach­ja, und dem Gisi hat man auf Nach­fra­ge war­um denn da so vie­le aus­ge­kohl­te Pan­zer­wracks rum­ste­hen, wenn die Rus­sen doch “selbst­stän­dig abge­zo­gen sind” und es kei­ne Schlacht mit dem rus­si­schen Mili­tär gege­ben hät­te bei sei­nem Ukrai­ne Besuchs­ter­min gesagt, das wären Wag­ner Trup­pen gewe­sen. Aber so gehts halt zu in der besetz­ten Ukrai­ne, net woar? Wäh­rend es Zeu­gen­be­rich­te gibt, dass die Rus­sen unter Artel­la­rie­feu­er von Schutz­bun­ker zu Schutz­bun­ker sind und Leu­te mit natio­na­lis­ti­schen Tatoos raus­ge­zo­gen, “ver­hört” und umge­bracht haben, um “die Ver­rä­ter zu fin­den” (die für das akku­rat Himars Tar­ge­ting gesorgt haben), wäh­rend sie von Nach­schub und Kom­mu­ni­ka­ti­on abge­schnit­ten waren. Aber so gehts halt zu in der besetz­ten Ukrai­ne… Das ist ja die­ses aggres­si­ve Tier von einem Rus­sen, ohne dass man ihn pro­vo­ziert hät­te (gut der Reis­ner sieht das als Grund, dass die Rus­sen durch­ge­dreht haben, aber was weiß der schon… Fra­gen wir lie­ber einen Krim­ta­ta­ren) - dess­halb müs­sen wir sie ja sechs bis neun Jah­re lang befreien.

STANDARD: Wenn Sie sol­che Vor­schlä­ge hören wie jenen des tür­ki­schen Außen­mi­nis­ters Hakan Fidan, der einen Waf­fen­still­stand ohne Klä­rung der ter­ri­to­ria­len Fra­gen zur Debat­te gestellt hat: Was sagen Sie dazu?

Tschub­a­row: Wir haben ein­an­der gera­de erst getrof­fen. Die­se Idee hat er lei­der erst nach unse­rer Pres­se­kon­fe­renz geäu­ßert. Der Vor­schlag hört sich ja fürs Ers­te gut an: Ende der Kämp­fe, Wah­rung der Sou­ve­rä­ni­tät, Lösung der strit­ti­gen Fra­gen spä­ter. Aber es wäre bes­ser, Russ­land nach einem Waf­fen­still­stand und einem Rück­zug der Armee zu fra­gen, weil es sehr vie­le offe­ne Fra­gen gibt: die der Kriegs­ver­bre­chen und der Kriegs­ver­bre­cher, die der Repa­ra­tio­nen. Sol­che Vor­schlä­ge spie­len Russ­land in die Hände.

Genau, der per­fek­te Grund den Rus­sen lie­ber zu besie­gen! Damits kei­ne Kriegs­ver­bre­chen mehr gibt!

STANDARD: Und wären even­tu­el­le Zusa­gen Mos­kaus Ihrer Ansicht nach denn glaubhaft?

Tschub­a­row: Außen­po­li­ti­ker glau­ben lei­der sehr oft, dass man mit Russ­land ver­han­deln kann. Aber wenn sie auf die Krim bli­cken und sehen wür­den, wie Russ­land dort die Ukrai­ne und die Krim­ta­ta­ren dämo­ni­siert, und man alle die Ver­su­che sieht, die­se Iden­ti­tä­ten zu eli­mi­nie­ren – dann glau­be ich, dass sie ihre Mei­nung ändern wür­den. Wie kann man mit Russ­land reden, wenn Wla­di­mir Putin sagt, dass es die Ukrai­ne nicht gibt? Dass die Ukrai­ne eine künst­li­che Nati­on sei? Unse­re aus­län­di­schen Part­ner müs­sen sehr logisch han­deln. Ent­schei­dun­gen müs­sen sich an inter­na­tio­na­lem Recht ori­en­tie­ren – nicht an Angst.

Die­se Fra­ge ist dem Stan­dard selbst ein­ge­fal­len? Nach­dem die Grup­pie­rung von Russ­land als ter­ro­ris­ti­sche Grup­pie­rung ein­ge­stuft wur­de, und Russ­land auf der Krim einen Groß­teil ihrer Mit­glie­der als poli­ti­sche Gefan­ge­ne hält? Wow. Ama­zing. Mehr davon. Das ist ja noch ech­ter Jour­na­lis­mus. Auf die Mei­nung der Krim­ta­ta­ren kommts hier halt an.

STANDARD: Dmi­tri Med­we­dew – Ex-Präsident, Ex-Premier und Vize­chef des Sicher­heits­rats der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on – hat eben erst wie­der bewie­sen, dass Russ­land nicht viel auf inter­na­tio­na­les Recht gibt. Wenn inter­na­tio­na­les Recht aber aus­ge­he­belt ist, wie kann es weitergehen?

Tschub­a­row: Wenn wir kein inter­na­tio­na­les Recht haben, dann haben wir nur das Recht der Macht und nicht mehr die Macht des Rechts. Es braucht eine Reform, eine Trans­for­ma­ti­on der inter­na­tio­na­len Mecha­nis­men. Das Fun­da­ment die­ser Mecha­nis­men muss Moral sein. Ein Bei­spiel: Was ist 2014 in der OSZE pas­siert? Am 27. Febru­ar hat Russ­land die Aggres­sio­nen auf der Krim gestar­tet. Und die OSZE – also die Orga­ni­sa­ti­on, die genau eine sol­che Situa­ti­on ver­hin­dern soll­te – hat Ende Juni damit begon­nen, das The­ma zu dis­ku­tie­ren. Das Ergeb­nis war eine letzt­lich gute Reso­lu­ti­on: Beschlos­sen wur­de, dass die Okku­pa­ti­on gegen alle Prin­zi­pi­en der Schluss­ak­te von Hel­sin­ki ver­stößt. Und zwei Mona­te danach: Da haben alle mög­li­chen west­li­chen Staats­chefs Putin in der Nor­man­die umarmt und abgeküsst.

Gut, dem Jour­na­lis­ten war die Ant­wort auf die letz­te Fra­ge nicht “can’t trust Putin, can’t trust Putin enough”, da hat er sie ein­fach noch­mal gestellt…

Und das Fun­da­ment einer Welt­ord­nung muss Moral sein?
Erzähl das mal wer dem Hägemon.

Nicht mal “es geht um die west­li­che Wer­te­ord­nung” geht in der intrinsi­schen Begrün­dung so weit. Aber der Krim­ta­tar weiß halt wie­der mehr.

STANDARD: Mecha­nis­men sind trä­ge, Refor­men brau­chen Zeit. Eine bedräng­te Min­der­heit wie die Krim­ta­ta­ren hat aber nicht ewig Zeit. Wie viel Zeit haben die Krimtataren?

Tschub­a­row: Ich wür­de ger­ne sagen, dass wir Zeit haben. Aber ich weiß nicht, was mor­gen pas­siert und wel­che Aktio­nen Russ­land set­zen wird. (Ste­fan Scho­ch­er, 7.3.2024)

Der Jour­na­list als Schmalz­brot kon­ju­gie­ren­der Heitmatmusiker.

So und jetzt kann ja end­lich wie­der wei­ter gestor­ben wer­den, denn obwohl die Ukrai­ne nicht mehr in ihrer Exis­tenz gefähr­det ist, sind Putins über­bor­dern­de Aktio­nen Kiew anzu­grei­fen und nicht nur den Don­bas­kon­flikt zu eska­lie­ren ja die Chan­ce schlecht­hin, viel­leicht die Krim wiederzubekommen.

Toll!

Gespro­chen bei der Pres­se­rei­se in Wien, zu der man aus dem Exil in Kiew auf­ge­bro­chen ist.

Hier wür­de noch eini­ges abge­fe­dert gehö­ren, um nicht wie ein kom­plet­ter Arsch dazu­ste­hen, aber ich habe aktu­ell die Zeit nicht, und bin nach zwei ver­fick­ten Jah­ren ein­fach die Pro­pa­gan­da so leid.

Wobei der Herr zwar das Messaging intus hat, aber immer noch selbst argu­men­tiert, da sol­che inter­nen Inkon­sis­ten­zen und Soft­paddling kei­ne Public Rela­ti­on Schu­lung über­lebt hät­ten. Will sagen, der ist rhe­to­risch angreif­bar, weil er noch ver­hält­nis­mä­ßig frei spricht.

Ach­ja, zu wer ihn ein­ge­la­den hat? Der­sel­be der den roten Tep­pich Auf­stel­ler gekauft hat ver­mut­lich. Aber das muss der Stan­dart in sei­nem Arti­kel ja nicht erwähnen…

Interview

Jetzt aber nur nicht kriegs­mü­de werden!

Die­se Ein­schal­tung brach­te ihnen die

Per­ma­nent Mis­si­on of Ukraine
to the Inter­na­tio­nal Orga­ni­sa­ti­ons in Vienna

!

Die Öster­rei­chi­sche Diplo­ma­ti­sche Aka­de­mie wird sich freu­en, da hat sie end­lich wie­der Optio­nen für neue Guestspreaker!

Übrigens, nur so als kleiner Nachtrag

10. März 2024

Die­se Gesell­schaft ist so “am Ball, und Puls der Zeit”, dass es das gesam­te VERFICKTE SCHEISS MEDIENSYSTEM hier nicht mal mit­be­kom­men hat, dass die Ukrai­ne zwar “die Rus­sen im schwar­zen Meer zurück­drän­gen konn­te” (*hust* Kon­fron­ta­ti­on gabs zwar noch kei­ne direk­te, aber so aus 350 km Ent­fer­nung oder mit unbe­mann­ten Droh­nen auf Boats in a Har­bor zu schie­ßen, erhöht nicht nur die ope­ra­ti­ven Kos­ten für Russ­land, nein - es belegt auch die tak­ti­sche Über­le­gen­heit und Hel­den­haf­tig­keit der Ukrai­ne! Wäh­rend Russ­land dort nur rum­sitzt. Und hast dus nicht gese­hen konn­te die Ukrai­ne schon wie­der ein Lan­dungs­boot ver­sen­ken! #win­ning!), dass die Ukrai­ne zwar mitt­ler­wei­le end­lich die Donau­hä­fen (west­lich von Odes­sa) aus­ge­baut hat, und somit wie­der voll export­fä­hig ist.…

Obwohl die ver­fick­ten US gebrief­ten Pro­pa­gan­dis­ten uns noch vor nem hal­ben Jahr erklärt haben dass die Ukrai­ne ohne den Don­bas und die Krim (Mili­tär­prä­senz) nicht über­le­bens­fä­hig sei, da es die braucht um ihre See­rou­ten zu sichern.

Das dann aber wie­der so effek­tiv, dass es selbst der Reis­ner für ein gutes Monat rumer­zählt hat, …

Auch Reis­ner ver­zapft von Zeit zu Zeit…

Also, das deutsch­spra­chi­ge Medi­en­sys­tem hät­te bis­her noch nicht erkannt, dass die Ukrai­ne auf­grund der aus­ge­bau­ten Donau­hä­fen wie­der voll export­fä­hig ist, obwohl es das selbst berich­tet hat, und es daher im Krieg NICHT MEHR um die mit­tel­ba­re, oder unmit­tel­ba­re Über­le­bens­fä­hig­keit der Ukrai­ne, oder der ukrai­ni­schen Bevöl­ke­rung gehen kann.

Also, einer Ukrai­ne die im letz­ten Jahr von nied­ri­gem Niveau aus wie­der ein gesun­des Wachs­tum vor­wei­sen konn­te! Was haben die Medi­en geju­belt! Alle Export­we­ge die sie braucht sind offen. Sie ist mehr als Selbst­ver­sor­ger, da sie auch wie­der Getrei­de expor­tie­ren kann… Sie ist ein extrem TOLLER Inves­ti­ti­ons­stand­ort, in den auch schon vor dem Ende des Krie­ges inves­tiert wer­den soll! Haben sie die Kon­fe­ren­zen in Deutsch­land nicht gesehen?!

Und trotz­dem ist sie in ihrer Exis­tenz bedroht, wenn sie jetzt in Ver­hand­lun­gen gehen wür­de (der Papst tötet mit sei­nem Ruf nach Ver­hand­lun­gen laut Kule­ba - prak­tisch Ukrai­ner die LEBEN wol­len!), oder der Rus­se gewinnt, wobei gewin­nen alles bedeu­ten kann, bis der letz­te Rus­se die Ukrai­ne samt Krim ver­las­sen hat.

JOURNALISMUS mei­ne Damen und Herren.

In einem der Ver­fas­sung nach neu­tra­len Land. Was aber laut unse­rer poli­ti­schen Füh­rung nicht bedeu­tet, dass wir auch “mora­lisch neu­tral seien”.

Nein, wir sind ver­lo­gen, wie die letz­ten Dreckssäue.

In der west­li­chen Wertegesellschaft.

Wir haben den Begriff SCHEISS PROPAGANDA immer noch nicht, also bis heu­te nicht im Wort­schatz der publi­zie­ren­den Frak­ti­on gefunden…

Nein, also die kennt da nichts, wo ist denn da der Wider­spruch? Wo war denn da die scheiss Drecks­pro­pa­gan­da der US Pro­pa­gan­dis­ten letz­tes Jahr?

Ham wir wie­der das Video nicht zur Hand gehabt ums ref­fe­ren­zie­ren zu können?

Nein, also ich glau­be der Kule­ba hat mit sei­nem letz­ten Tweet wirk­lich ein­drucks­voll bewie­sen, dass die Ukrai­ner mehr so spi­ri­tu­ell ster­ben wür­den, wenn sie jetzt nicht den letz­ten Rus­sen aus der Krim raus­prü­geln könnten.

Also als Volk. Und dann als Nati­on. Und dann als atmen­de leben­de Men­schen, … Im Krieg. Gegen das Böse.

Also, jetzt gewin­nen - oder in sechs Jah­ren, was macht das schon…

Pro­pa­gan­da hat aber natür­lich wie­der nie­mand entdeckt.

Natür­lich stirbt durch den jetzt noch Jah­re pro­lon­gier­ten Krieg niemand.

Aber spi­ri­tu­ell wür­den so vie­le Ukrai­ner lei­den, wenn sie jetzt nicht noch ihr Land wei­ter in einem Auf­rei­bungs­krieg befrei­en könnten.

Dan­ke, dass sie dar­an glauben.

Dan­ke.

edit: Ja scheis­se! Ich hab end­lich ver­stan­den war­um der Krieg (laut dem höchs­ten US Gene­ral, vor 17 Tagen) noch 6 Jah­re dau­ern soll!

War doch nicht eine wei­te­re ver­lo­re­ne Offen­si­ve die da bereits ein­ge­rech­net ist.

Dann hat die Ukrai­ne näm­lich end­lich wie­der 21 Jäh­ri­ge um sie ein­zu­zie­hen! In den US rech­net man ja ger­ne mit 21 als Alter für die Volljährigkeit…

Ukraine demographie
src: click

Jetzt aber brav ab in die Schu­len und Droh­nen­flie­gen lernen!

Minis­ter: Dro­ne edu­ca­ti­on pro­gram to be intro­du­ced in Ukrai­ni­an schools

src: click (kyivindependent.com)

Na Gott sei Dank ist der Papst so ein abso­lu­tes, cha­rak­ter­lo­ses Schwein wenn er Frie­dens­ver­hand­lun­gen for­dert, nicht wahr Öffentlichkeit?

Ihr, die ihr der Sou­ve­rän der demo­kra­ti­schen Gesell­schaf­ten seid.

The strongest is.…!

10. März 2024

Kannst dir gar­nicht aus­den­ken, so einen Dreck:

https://twitter.com/DmytroKuleba/status/1766819132878553269

Zusatz, weil man die Bevöl­ke­rung kom­plett ver­ar­schen muss, bezieht sich die Ant­wort von Kule­ba in die­ser Woche auf eine Aus­sa­ge des Paps­tes die letz­tes Monat getä­tigt wur­de.

Voll­text:

The stron­gest is the one who, in the batt­le bet­ween good and evil, stands on the side of good rather than attemp­t­ing to put them on the same foo­ting and call it “nego­tia­ti­ons”.

At the same time, when it comes to the white flag, we know this Vatican’s stra­te­gy from the first half of the twen­tieth cen­tu­ry. I urge to avoid repea­ting the mista­kes of the past and to sup­port Ukrai­ne and its peop­le in their just strugg­le for their lives.

Our flag is a yel­low and blue one. This is the flag by which we live, die, and pre­vail. We shall never rai­se any other flags. 

We thank His Holi­ness Pope Fran­cis for his con­stant pray­ers for peace, and we con­ti­nue to hope that after two years of devas­ta­ting war in the heart of Euro­pe, the Pon­tiff will find an oppor­tu­ni­ty to pay an Apos­to­lic visit to Ukrai­ne to sup­port over a mil­li­on Ukrai­ni­an Catho­lics, over five mil­li­on Greek-Catholics, all Chris­ti­ans, and all Ukrainians.

Dazu der Standard:

Ukrai­ni­scher Außen­mi­nis­ter Kule­ba kri­ti­siert Papst für Appell zu Friedensverhandlungen
Nach­dem bis­her vor allem ukrai­ni­sche Diplo­ma­ten die päpst­li­che Auf­for­de­rung an die Ukrai­ne, in Frie­dens­ver­hand­lun­gen mit Russ­land ein­zu­tre­ten, kri­ti­siert haben, hat sich am Sonn­tag­nach­mit­tag mit Außen­mi­nis­ter Dmy­t­ro Kule­ba auch ein Regie­rungs­mit­glied in der Sache geäu­ßert. “Am stärks­ten ist der, der im Kampf zwi­schen Gut und Böse auf der Sei­te des Guten steht, und die bei­den nicht auf die­sel­be Ebe­ne stellt und das ‘Verhandlungen’nennt”, schrieb Kule­ba auf X.

Die “wei­ße Flag­ge”, sei eine bekann­te Stra­te­gie des Vati­kan aus der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts. “Ich drän­ge dar­auf, die Feh­ler der Ver­gan­gen­heit zu ver­mei­den und die Ukrai­ne sowie ihr Volk in ihrem gerech­ten Kampf um ihr Leben zu unterstützen.”

Gleich­wohl dank­te Kule­ba Papst Fran­zis­kus für sei­ne anhal­ten­den Gebe­te für den Frie­den. Auch sprach er die Hoff­nung aus, Fran­zis­kus möge die Ukrai­ne besu­chen und die “über eine Mil­li­on ukrai­ni­schen Katho­li­ken, über fünf Mil­lio­nen Griechisch-Katholischen, alle Chris­ten, und alle Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­ner” zu unterstützen.

src: click

Dazu die Bevöl­ke­rung in den Kom­men­ta­ren: “Kule­ba ich will eine Kind von dir!”

Also, hal­ten wir noch mal kurz fest. Die Ukrai­ne ist kom­plett gefickt wenn US Aid nicht mehr nach den Wah­len erneut im vol­len Umfang ein­setzt. Per­spek­ti­ve Par­ti­sa­nen­kampf und so.

Die Ukrai­ne ist fürs gesam­te Jahr 2024 gefickt - aber noch ver­tei­di­gungs­fä­hig, wenn bis zu den Prä­si­dent­schafts­wah­len das US Aid Packa­ge für die­ses Jahr nicht ver­ab­schie­det wird. (Stich­tag aktu­ell Ende März, es sei denn es fällt der Pro Ukrai­ne Frak­ti­on im US Senat dann wie­der was Tol­les ein)

In den eigens von der Ukrai­ne ver­an­stal­te­ten Pro­pa­gan­da Ver­an­stal­tun­gen - freut sich die höchs­te US Gene­ra­li­tät (sic?) schon über wei­te­re 6 Jah­re Krieg, das bedeu­tet Per­spek­ti­ve Auf­rei­bungs­krieg, und noch min­des­tens eine fehl­ge­schla­ge­ne Offen­si­ve der Ukrai­ne die bereits mit ein­ge­rech­net ist, bis Russ­land dann finan­zi­ell die Pus­te ausgeht.

So first off fuck you, second off fuck you and third, fuck you

Wäh­rend des­sen deindus­tria­li­siert gera­de Deutsch­land, ent­völ­kert sich die Ukrai­ne, wäh­rend die Boo­merge­nera­ti­on der öster­rei­chi­schen Sozi­al­de­mo­kra­tie vom “Manage­ment des Abschwungs” fas­zi­niert ist (sie­he Haus­jell Video hier: click), man muss das nur den Leu­ten poli­tisch mehr so als Chan­ce defi­nie­ren… Und ja, mir ist der demo­gra­phi­sche Fak­tor durch­aus ein Begriff, ich kann nur die ver­lo­ge­ne Schei­ße nicht mehr hören.

Viel­leicht über­zeugt man die Bevöl­ke­run­gen ja mit dem Gut und Böse aus Kule­bas Narrativ?

Also auch noch im Jahr 2029, wenn der Krieg dann end­lich im dar­auf­fol­gen­den Jahr endet.

Dass das Car­ne­gie Endow­ment for Inter­na­tio­nal Peace (“we all tog­e­ther against Putins Rus­sia”) nicht als Euro­pa Nar­ra­tiv haben woll­te, obwohl mans ihnen beim IWM­Vi­en­na vor­ge­schla­gen hat­te? Kom­plett egal. Und dass das dann sei­tens von der Ley­en und Co NATÜRLICH als EU Nar­ra­tiv der Zukunft auf­ge­grif­fen wur­de? Kom­plett normal.

Ich mei­ne SCHEISSE, Eras­mus reißts nicht mehr raus, das kauft denen in der Bevöl­ke­rung kein Schwein mehr als Per­spek­ti­ve für sei­ne Kin­der ab (Euro­ba­ro­me­ter) - und ansons­ten ist Euro­pa nun­mal nur ein Wirt­schafts­bünd­nis, mit Ver­tei­di­gungs­bünd­nis NATO, also war­um nicht ein­fach einen Auf­rei­bungs­krieg für 6 Jah­re wegen “gut und böse” füh­ren. Das Frie­dens­pro­jekt war gestern.

Bei dem am Ende die US und Chi­na als Gewin­ner her­vor­ge­hen. Aber wir es noch so lan­ge wie mög­lich pro­lon­giert haben.

Die Bevöl­ke­rung ist kom­plett bei der Stran­ge! Sie hat ja in Öster­reich auch ein Medi­an­al­ter von 46.

Es geht dar­um, dass wir mor­gen noch Men­schen­rech­te haben!

In Paläs­ti­na, und im Irak - wäh­rend der Bela­ge­rung, oder? Stimmt, dar­um gehts - ich bin mir sicher es geht dar­um. Und damals erst als irgend­je­mand die vetrot­tel­ten Rus­sen davon über­zeugt hat in Afgha­ni­stan ein­zu­mar­schie­ren. Wegen den Menschenrechten.

Denn es geht dar­um, dass das Gute gewinnt!

Hur­ra!

SCHEISS sich ein­zig an social media Attrak­ti­vi­tät von Postings ori­en­tie­ren­de Gesellschaft.

So und jetzt knüpft die erst mal den Papst dafür auf, dass der das Lei­den mini­mie­ren wollte.

Sicher auch so ein Putlerversteher.

Und jeder in die­sem Scheiss Drecks­sys­tem (poli­ti­sche Eli­ten, wir ver­ste­hen uns?) wird bezahlt das alles zu Verlängern.

WEIL DIE UKRAINE MUSS ES JA SELBST ENTSCHEIDEN.

Sie lasen gera­de die öffent­lich vor­ge­tra­ge­nen Ent­schei­dungs­kri­te­ri­en des Dmy­t­ro Kuleba.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

edit: Sor­ry, die Tages­schau woll­te noch mit Empö­rung ein paar clicks farmen…

Fuck them.

Wei­ße Flag­ge war in Punk­to Öffent­lich­keits­wir­kung unglück­lich gewählt, aber gleich­zei­tig auch Signa­ling hin­sicht­lich der Situa­ti­on in der Ukrai­ne - wie sie die römisch katho­li­sche Kir­che sieht. Also im Zwei­fels­fall, hat schon gepasst so.

Auch wenns die Dame im Kos­tüm natür­lich anders sieht, und sehr empört ist. Fuck them. And the fuck­ing hor­se of “alle sind mas­siv empört” you rode in on.

Was, die Umweltaktivisten waren von den UN finanziert?

10. März 2024

… und von den Oppen­hei­mer Fonds “Among Inves­tors the­re is this belie­ve, that cli­ma­te friend­ly inves­ting is just phil­an­thro­py, we still have a lot of work ahead of us” 2018 im Kamin­ge­spräch in Alp­bach, also EIN JAHR VOR GRETA. Und von den ultra long term and faith based inves­tors (Natio­nal­ban­ken und Kir­chen) natür­lich und von eini­gen Nach­kom­men der Öl-Tycoon Dynas­tien in den US natür­lich (das Gewis­sen ist ein Hund, vor allem wenn man sich vor 2018 in sei­nem Inves­ti­ti­ons­ver­hal­ten davon lei­ten hat las­sen). Und von den schwe­di­schen Ener­gie Unter­neh­men (Fami­lie Wal­len­berg, Grü­ße bit­te)), die gera­de mehr nach Mit­tel­eu­ro­pa expan­die­ren wollten.

Sie waren die Ers­ten die die­se Welt geret­tet haben.

Gut, das hat uns ja nie­mand sagen können.

Nie­mand hat uns das sagen können.

Ach­ja, doch - ich, am 25.10.2022:

Was die Huren­sau beim AMS ver­ste­hen muss

Und eigent­lich bereits ein Jahr früher…

Gut, aber das ist ja so schwam­mig, kön­nen wir da noch mehr Direkt­zi­ta­te haben?

Ach­so, sie mei­nen neben: 

We need you to be in the van­guard of making the chan­ges we need.

I count on you to come to my cli­ma­te sum­mit pre­pa­red to inspi­re the world with your actions and your plans and influ­ence your own Governments.

I hope the cli­ma­te action sum­mit will also help empower you to deli­ver on your plans, inclu­ding through genera­ting the finan­ce you need.

Inde­ed, finan­cing is critical.

That is why I have enlis­ted the Pre­si­dent of Fran­ce, the Prime Minis­ter of Jamai­ca and the Emir of Qatar in a high-level poli­ti­cal effort, in the run-up to the Cli­ma­te Sum­mit, to mobi­li­ze inter­na­tio­nal sup­port for the fun­ding we need.

src: click

von Guter­res 2019 beim R20 Aus­tri­an World Sum­mit in Wien?

Na ok, aber nur weil sie so nett dar­um gebe­ten haben…

Klei­ne Mel­dung von heute:

Umwelt­ak­ti­vis­ten: Zuhö­ren – und sanktionieren!

Ein Bericht der Ver­ein­ten Natio­nen zu Umwelt­ak­ti­vis­ten for­dert so etwas wie einen Rechts­an­spruch auf straf­frei­en Rechts­bruch – für man­che. Das kann nicht gut gehen.

src: click (Die Presse)

Nie­mand hat das kom­men sehen, niemand!

Also auch nicht dass das schief geht.

Ach­so ja doch ich, 2018 in Alpbach.

Grü­ße bitte!

Auch an Gre­ta bit­te, die erst 2019 von der Öffent­lich­keit ent­deckt wurde.

Jemand gab ihm [Rent­z­hog] den Tipp, das im August 2018 ein Mäd­chen vor dem schwe­di­schen Par­la­ment strei­ken wür­de. Er zog mit einem Foto­gra­fen los, der sie ein­fan­gen soll­te. Doch als er dort ankam, fand er eine Situa­ti­on vor, die ihn überraschte:

“Ich hat­te eine klei­ne Grup­pe Kin­der erwar­tet, die ein paar Paro­len rufen. Statt­des­sen saß da nur Gre­ta mit ihrem Schild. Ganz allein, als wür­de sie das gan­ze Gewicht der Welt auf ihren Schul­tern tra­gen. Die Leu­te sind an ihr vor­bei­ge­gan­gen, als wäre sie eine Bettlerin.”

src: click

Komisch, ich bekomm nie anony­me Tipps von “jemand”. Is some­thing wrong with me?

Grü­ße bitte:




(^ mit Fritz Hausjell!)

edit: Kon­text: Das beweg­te Leben des Johan­nes Stangl:

Das beweg­te Leben des Johan­nes Stangl

Mehr Vollidioten in die Public Relations!

10. März 2024

Ah, sehr gut, die Bun­des­pres­se­kon­fe­renz hat einen Weg aus ihrer miss­li­cher wer­den­den Lage gefunden…

1.: Schritt eins: Nur noch 80er IQ Idio­ten einstellen
2.: Schritt zwei: Sich immer mit “Kein Kom­men­tar” rausreden
3.: Schritt drei: Kri­ti­sche Medi­en vor Publi­kum öffent­lich verleumnden
4.: Schritt vier: Auf Nach­fra­ge war­um die Bun­des­pres­se­kon­fe­renz denn ihr unlieb­sa­me Medi­en öffent­lich ver­leum­ndet ent­ge­gen, man sei lei­der schwer­hö­rig, und habe hier kei­ne Ver­leum­ndung wahr­neh­men können.

Da haben aber gleich drei Leu­te gut auf­ge­passt, wie man auf Social Media Debat­ten abdreht! Über Atta­cken ad homi­nem näm­lich, und dann im Fol­ge­satz gleich die gestell­te Fra­ge ver­dre­hen. (“Der Bun­des­kanz­ler hat doch genau gesagt, …” War Teil der Fra­ge­for­mu­lie­rung, da haben wirs dem Jour­na­lis­ten gleich als Beant­wor­tung sei­ner Fra­ge zurück­ge­spielt.) Und alle drei wer­den aus dem deut­schen Bun­des­haus­halt bezahlt.

Na sehr gut.

Eigent­lich unglaub­lich, dass man mal den Zei­ten von Saw­san Sheb­ly und Stef­fen Sei­bert hinterherweint…

Was an der Stel­le in einer Demo­kra­tie pas­sie­ren hät­te müs­sen wäre, dass die Kol­le­gen auf­ste­hen und gesam­melt den Saal verlassen.

Aber wir sind ja im Wertewesten…

edit: Viel­leicht auch mal zur Auf­lö­sung der Situa­ti­on - also auch als Hil­fe­stel­lung für den fra­gen­den Jour­na­lis­ten. Im gele­ak­ten Gespräch selbst, fällt dazu der Halb­satz “es kommt auf die Daten an”.

Hät­te man auch recher­chie­ren können.

Was bedeu­tet das im Detail?

Die Din­ger brau­chen Sat­teli­ten­da­ten um auf drei Meter genau zu wer­den. In den Sat­teli­ten­da­ten ent­hal­ten sind vor allem Höhen­pro­fi­le aus denen dann 3D Model­le des Über­flug­ge­biets erstellt werden.

Daten über die die Ukrai­ne selbst nicht verfügt.

Daten, die so exakt sein dürf­ten, dass sie über kom­mer­zi­el­le Anbie­ter nicht zukauf­bar sind.

Und dar­aus ergibt es sich dann, war­um es ein Pro­blem ist.

Ergo: Kein Staat der Welt, wird der Ukrai­ne mal eben mal sei­nen Daten­satz hoch­auf­lö­sen­der Sat­teli­ten­bil­der mit Höhen­pro­fi­len der Ukraine/plus minus Krim und mehr zur Ver­fü­gung stel­len - zum einen, weil die Staa­ten selbst Pla­nungs­si­cher­heit bei den Waf­fen behal­ten wol­len, zum ande­ren, weil die dann mor­gen auf dem grau­en Markt zu haben sind. Und zu guter letzt, weil das bereits eine Hil­fe­leis­tung zur Ein­satz­pla­nung dar­stellt und zwar in direk­ter Beteiligung.

Noch eine recht gene­rel­le zwar, aber bereits eine Hilfestellung.

Das ist auch der Punkt an dem es einen Bun­des­hee­rex­per­ten (oder zwei) braucht. Der Her­stel­ler ver­fügt über die­ses Daten­ma­te­ri­al nicht. 

Nur das Mili­tär ver­fügt über nicht frei ver­füg­ba­res, da hoch­auf­lö­sen­den Satel­li­ten­da­ten­ma­te­ri­al - mit Höheninformation.

Klin­gelts?

Enter das “wir geben ihnen die Daten nur selek­tiv und zei­gen ihnen, wie man die 3D Model­le erstellt” Szenario.

In die­sem sind wir dann voll­ends bei “hilft bei kon­kre­ter Mis­si­ons­pla­nung” (da ja selek­tiv) - und das ist bereits akti­ve Kriegsteilnahme.

Es liegt an den Daten.

Die Bri­ten machens voll­stän­dig im Reachback.
Die US haben Per­so­nal vor Ort.
Über die Fran­zo­sen ist nichts bekannt… 😉

edit: Bonus: Selbst wenn sie die­se Daten von Maxar bekom­men, das ist ein US Mili­tär Con­trac­tor. Na, kom­men wir lang­sam ins Denken?

Das Mili­tär ver­fügt schon seit den 1960er-Jahren über hoch­auf­ge­lös­te Satel­li­ten­bil­der. Die Streit­kräf­te der USA und der Sowjet­uni­on beob­ach­te­ten sich gegen­sei­tig aus dem All, spä­ter folg­ten ihnen vie­le wei­te­re Staa­ten, auch Deutsch­land. Inzwi­schen sind meh­re­re Hun­dert Mili­tär­sa­tel­li­ten aktiv. Ihre Bil­der sind aller­dings grund­sätz­lich geheim, an die Öffent­lich­keit gelan­gen sie äußerst sel­ten. Zum Medi­en­phä­no­men wur­den Satel­li­ten­auf­nah­men erst vor 30 Jah­ren mit dem Beginn der kom­mer­zi­el­len Raum­fahrt und der Auf­he­bung der bis dato gel­ten­den stren­gen Geneh­mi­gungs­auf­la­gen für die Ver­öf­fent­li­chung von Luftbildern.

1999 star­te­te die Fir­ma Space Ima­ging den Ikonos-Satelliten, von der New York Times damals als “welt­weit ers­te pri­va­te Spio­na­ge­ka­me­ra” bezeich­net. 2013 gab es knapp 50 kom­mer­zi­el­le Erd­be­ob­ach­tungs­sa­tel­li­ten im All, inzwi­schen ist ihre Zahl auf mehr als 500 gestie­gen. Laut einer Lis­te der fran­zö­si­schen Unter­neh­mens­be­ra­tung Euro­con­sult pla­nen 50 Unter­neh­men für die nächs­ten Jah­re mit 1700 Satel­li­ten, die meis­ten sind soge­nann­te Cube­sa­ts. Die­se High­tech­wür­fel wie­gen weni­ger als 50 Kilo­gramm, eine ein­zi­ge Rake­te kann gleich Dut­zen­de von ihnen ins All befördern.

Aus Space Ima­ging wur­de 2017 – nach meh­re­ren Fir­men­um­bil­dun­gen – Maxar. Auf fast jedem öffent­lich ver­brei­te­ten Satel­li­ten­bild des Kriegs in der Ukrai­ne ist ganz oben rechts das Logo des Unter­neh­mens mit Sitz im US-Bundesstaat Colo­ra­do zu sehen. Als ein­zi­ger Satel­li­ten­be­trei­ber stellt Maxar Bil­der der Kriegs­ge­bie­te in einer sehr hohen Auf­lö­sung von 30 Zen­ti­me­tern [HINT! HINT!] für die Medi­en­nut­zung [HINT! HINT!] kos­ten­los zur Ver­fü­gung. Selbst klei­ne Zei­tun­gen oder Online-Medien kön­nen gan­ze Bil­der­ga­le­rien nut­zen – eine abso­lu­te Aus­nah­me. Zwar stellt die euro­päi­sche Raum­fahrt­agen­tur Esa sogar alle Bil­der ihrer zwei opti­schen Sentinel-Satelliten frei ins Inter­net, sie sind aber deut­lich weni­ger detail­ge­nau. Eine 30-Zentimeter-Auflösung kön­nen neben Maxar nur die euro­päi­schen Pléiades-Satelliten bie­ten. Deren Betrei­ber Air­bus hat aber nur weni­ge Bil­der der ukrai­ni­schen Kriegs­ge­bie­te im Angebot.

Trotz der hohen Zahl von Satel­li­ten ist es ohne­hin kei­nes­wegs so, dass jeder Punkt der Erde stän­dig aus dem Orbit foto­gra­fiert wür­de. Ganz im Gegen­teil. Die opti­schen Satel­li­ten sind mit einer Geschwin­dig­keit von rund 25.000 Kilo­me­tern pro Stun­de auf vor­ge­ge­be­nen Bah­nen unter­wegs. Wenn sie dann aus 400 bis 600 Kilo­me­tern Höhe ein Foto schie­ßen, ist dar­auf ein Recht­eck mit 10 bis 20 Kilo­me­tern Sei­ten­län­ge zu sehen. Ein Maxar-Satellit kann an einem Tag maxi­mal eine Flä­che von der Grö­ße Frank­reichs erfas­sen. Des­halb arbei­ten die meis­ten Betrei­ber mit einer Kon­stel­la­ti­on aus meh­re­ren Satel­li­ten. Bei Maxar und Air­bus sind es vier, zusam­men haben sie nach zwei Mona­ten jeden Punkt der Erde ein­mal überflogen.

src: click

This morning, Maxar ($MAXR) announ­ced that it has won a con­tract worth $192M over five years to sup­ply Ame­ri­can allies with high-res opti­cal, SAR and 3D imagery.

The Natio­nal Geospatial-Intelligence Agen­cy (NGA) award falls under the For­eign Com­mer­cial Image­ry Pro­gram. The inde­fi­ni­te deli­very, inde­fi­ni­te quan­ti­ty con­tract will see the US and its allies tap data from four Maxar offerings:

Secu­re­Watch, covering time­ly image­ry and analytics
Rapid Access Pro­gram, which pro­vi­des “the hig­hest com­mer­cial­ly avail­ab­le collec­tion prio­ri­ty, pre­dic­ta­ble access plus vir­tu­al con­trol of ima­ging ope­ra­ti­ons to help meet mis­si­on requirements—all from any loca­ti­on on Earth.”
Pre­cisi­on 3D, which lever­a­ges Maxar image­ry to crea­te digi­tal repre­sen­ta­ti­ons of Earth and its terrain
Com­mer­cial SAR, an all-weather, 24/7 radar service.
+ While we’re here: The ran­ge of Maxar’s satel­li­te data collec­tion and its clo­se ties to government cus­to­mers has made its image­ry the first line of defen­se when dis­as­ter strikes around the globe. 

When war bro­ke out in Ukrai­ne, governments and huma­ni­ta­ri­an groups lever­aged Maxar image­ry to cha­rac­te­ri­ze dest­ruc­tion, track Rus­si­an troop move­ments, and iden­ti­fy aid pathways.

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Und wir erin­nern uns noch an die Mosw­ka? Wo sofort gele­akt ist, dass die US hier die Ope­ra­ti­ons­pla­nung über­nom­men haben? Sie wis­sen schon, wegen den Echt­zeit Leit­da­ten und so… Nun, stel­len sie sich vor, das ist “eine Brü­cke im Osten der Ukrai­ne”. Was wird sich da der Senat freuen.

Money­quo­te:

“Ame­ri­can mili­ta­ry sources have con­fir­med that they were asked to veri­fy Ukraine’s sigh­t­ing of the Moskva.”

src: click

*hust*

“Jo mei, ihr machts das eh super, ab Kilo­me­ter 15 dann noch a bissl mehr links, und dann habts es es eh selber, …”

Ok, doch nicht ganz selber…

Ame­ri­can intel­li­gence agen­ci­es gave high­ly sen­si­ti­ve data to the Ukrai­ni­an armed for­ces that allo­wed them to track and kill a dozen Rus­si­an gene­rals and sink the Rus­si­an flagship Mosk­va, a new book reve­als — des­pi­te strident admi­nis­tra­ti­on denials.

A “furious” Pre­si­dent Joe Biden gave “pre­si­den­ti­al tongue-lashings” to CIA chief Bill Burns and other top aides in May after lea­kers told NBC News and the New York Times that Ukrai­ni­ans had been given real-time intel­li­gence from US sources.

“He didn’t like what he con­si­de­red to be publicly taun­ting the Rus­si­ans,” White House Chief of Staff Ron Klain told aut­hor Chris Whipp­le in the forth­co­m­ing book “The Fight of His Life,” out Jan. 17.

[…]

The reports of secret streams of real-time battle­field intel­li­gence drew a furious respon­se from the Krem­lin — and instant repu­dia­ti­on from the Pen­ta­gon, the Natio­nal Secu­ri­ty Coun­cil, and Biden’s press office.

“We do not pro­vi­de intel­li­gence with the intent to kill Rus­si­an gene­rals,” NSC spo­kes­per­son Adri­en­ne Wil­son said May 5.

src: click

Aber eh schon fast. Könn­te das nicht auch Deutsch­land so machen?!

Was stäubt er sich denn der Kanzler?

Nicht aus­zu­den­ken, wenn das an die Pres­se gehen würde!