1. Selenskyj verlautbaren lassen, er wird die Sicherheitsgarantien in 8-10 Tagen ausverhandelt haben.
2. Klingbeil verlautbaren lassen, neee Deutschland will jetzt lieber noch nicht über die Truppen diskutieren dies dafür braucht - vielleicht später dann…
3. In der CDU/CSU nen Fraktionsstreit darüber vom Stapel brechen, damit mans nicht diskutieren muss, nachdem Merz eine sofortige Klärung bereits versprochen hat:
src: click
4. Durchsickern lassen, dass man an einer “Pufferzone” interessiert sei, die wie folgt konstruiert sein muss (src):
- Eine Lage afrikanische Soldaten (wurde so und ohne Staatszugehörigkeit spekuliert (siehe f.e. click)) die wir als EU gekauft, eh ich meine zur Teilnahme ermuntert haben
- Drei Lagen ukrainische Soldaten die während des Waffenstillstands nach Russland schießen
- Eine Lage Nato Soldaten, damit Russland die Friedensverhandlungen definitiv abbricht - für NATO Command and Control in der Ukraine, die primär erst mal üben kann den eingekauften Blauhelmen zu sagen, wann sie wegschauen sollen.
KEINE INDER, KEINE CHINESEN, KEINE SÜDOSTASIATEN, KEINE… (Die hat Selenskyj bereits alle abgelehnt, da sie keine Waffensponsoren der Ukraine waren (kein Scherz! Der sagt sowas öffentlich.) also bitte nur Leute die nichts sagen, wenn wir auf die Russen schiessen.
5. Durchsickern lassen, dass man jetzt bereits an einer Ausbildungsinitiative von NATO Ausbildungs-Trupps in und für die Ukraine arbeitet, die SOFORT in Aktion tritt, wenn eine Waffenruhe ausverhandelt wurde --
damit erst recht keine Waffenruhe ausverhandelt wird.
Wie am Freitag klar wurde, stellen sich unter den derzeitigen Vorzeichen aber mehrere EU-Staaten gegen solche Vor-Ort-Trainings. Das Risiko für die Ausbildner wäre «im Moment zu gross», sagte der belgische Verteidigungsminister. Auch die luxemburgische Vertreterin erachtete eine Feuerpause dafür als «unerlässlich».
Ungarn blockiert «harmlose» Erklärung
Als Kompromisslösung erklärte Kallas nach der Sitzung, dass der Schritt «konditional» erfolgen könnte – dass man das Mandat also jetzt schon ausweitet, es aber erst nach einem Waffenstillstand in Kraft tritt. Gemäss der früheren Ministerpräsidentin Estlands gibt es dafür aus den EU-Staaten «breite Unterstützung», präziser äusserte sie sich nicht.
src: click (NZZ)
6. Selenskyj verlautbaren lassen: Bufferzone bei der wir nicht direkt nach Russland schießen können!? Nie und nimmer! Und schon ist diese wieder Geschichte.
Dann aber noch als Kaja Kallas komplett debil in die Kamera grinsen, dem Russen gestern schnell noch drei mal vorwerfen, dass er sich nicht an Vereinbarungen hält (“er greift weiterhin an, er will keinen Frieden!”), die von Trump als Vorbedingungen aufgehoben wurden --
aber Alpbach ist so. Nur solche Leute, die da nicht Aufmucken, kommen nach oben.
Belege gefällig?
[Und jetzt so ein langer Teil über die Alpbach Elite]
Alpbach dieses Jahr gefällt sich sehr in “Kritik Simulation” -- wobeis wie immer natürlich nur darum geht die richtige Ideologie abzuchecken, und die nächste Generation in eine Zukunft zu führen, in der sie deutlich schlechter lebt, als die Großeltern die noch bis zum Abkratzen in der Villa verbleiben, und ihre Kinder in Abhängigkeit halten wollen, damit sie die Enkel häufiger sehen - auch bekannt unter “Stagflation, bis an dein Lebensende” - gez. Die Österreichische Polit-Elite
Der Standard hat das heute eigentlich sehr schön illustriert. Das sollte man man unbedingt auch noch ansprechen.
Der Standard, für die dies nicht wissen, ist das was sich in Alpbach kaufen lässt - um dann so zu tun als seis ein unabhängisges Medium.
In klassischen Vorträgen und Diskussionsformaten sowie auf Wanderungen debattieren Teilnehmende, wie mehr Klimaschutz gelingen kann – eine Reportage von der traditionsreichen Konferenz im Tiroler Alpendorf
src: click
Wenn du die “wie mehr Klimaschutz gelingen kann” (also Negativwachstum für die Generation “verdammt Demographie” (und die ist wichtig, das Argument bitte verstehen (wo sitzen junge Konsumenten (= baked in growth))) - weil wenn du nicht bereits als Kind auf breite Gesellschaftsschichten nach unten tritts, wird aus dir im Leben nichts mehr.) Schulung Alpbachs absolviert hast, wirst du zum vollwertigen Elite Österreicher.
Der Standard hat das Alpbachkonzept (nach unten treten, nach oben die richtige Ideologie heucheln) seinerzeit, als der Eventmanager von Alpbach Wien - Fridays for Future gegründet hat - so schön wie kein anderer selbst illustriert.
Damals konnte sich der Standard aufgrund von Förderungen unter Freunden einen “Klima Redakteur” leisten, der den Leuten dann in eigenen Kollumnen gesagt hat sie sollen Insekten essen, und nebenbei mir dem Geld in Niederösterreich ein Haus gebaut hat. Nur runtertreten ist in dieser Gesellschaft relevant.
Wenn du das nicht bis Alpbach gelernt hast, wird kein guter Elite Österreicher mehr aus dir.
“Wir haben fast nur grüne Fonds. Aber wir dürfen in der Beratung bestimmte Produkte nicht bevorzugen und müssen auch nicht nachhaltige Fonds anbieten, wenn unsere Kunden das wünschen”, sagt Michael Alge von der Raiffeisen Landesbank Vorarlberg. Einige Hände der Zuhörenden gehen nach oben, weil sie nachfragen wollen. Es ist Mittwochnachmittag in Alpbach. Zwei Wochen lang treffen sich Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien hier schon seit 80 Jahren, um sich über die Zukunft Europas und der Welt auszutauschen. Draußen hat sich die Sonne ihren Weg durch die am Morgen noch dichten, über den Bergen liegenden Wolken gebahnt, auf der Wiese über dem Kongresszentrum unterhalten sich Menschen angeregt oder entspannen auf den aus Holz und mit einem Segeltuch bespannten farbenfrohen Liegestühlen.
Was sie leisten müssen um einen Liegestuhl in Alpbach zu bekommen, habe ich ja bereits mehrfach thematisiert, vielleicht noch zum “genauso ideologisch wollen wir dich” Thema du jour, das sich der Standard Redaktionswichser hier rausgepickt hat…
“Aber wir dürfen in der Beratung bestimmte Produkte nicht bevorzugen und müssen auch nicht nachhaltige Fonds anbieten, wenn unsere Kunden das wünschen”, sagt Michael Alge von der Raiffeisen Landesbank Vorarlberg. Einige Hände der Zuhörenden gehen nach oben, weil sie nachfragen wollen.
Dass ihre Kinder in Alpbach die richtige Antwort auf ihre Frage niemals erfahren werden, gehört mit zur institutionalisierten Verarsche der nächsten Generation an young hopefuls in einer Gesellschaft unter Stagflation, denn nur wenn sie ideologisiert und gerade dumm genug sind - werden sie auch weiter gefördert.
Sollten sie beispielsweise wissen, dass die gehobeneren Diskussionsrunden in Alpbach dafür verantwortlich waren, dass Banken in Beratungen dazu gezwungen wurden mindestens auch eine “grüne” Fondalternative vorzulegen -- werden sie dort nur geshunnt:
https://www.derstandard.at/story/2000110260476/klimaziele-eu-nimmt-finanzbranche-in-die-pflicht
Sollten sie beispielsweise wissen, dass im ersten Jahr von FFF Alpbach Stipendiaten zusammen mit regulären EFA Vortragenden, zusammen mit von der IIASA “beratenen” Experten die gesamte Anhörung des Klimavolksbegehrens vor den österreichischen Parlamentsvertretern gegamed haben - werden sie dort nur geshunnt.
Sollten sie wissen, dass der Klimarat in Österreich mit einem Viertel für PR Kosten budgetiert war, werden sie dort nur geshunt.
https://www.derstandard.at/story/2000134320701/kosten-fuer-neuen-klimarat-zu-einem-viertel-fuer-pr-zwecke
Sollten sie wissen, dass die Stiftung Condordia in diesem Zusammenhang freiwillige Sprachregelungen für Zeitungen entworfen hat, die dann alle Zeitungen, die in Alpbach waren unterschrieben haben, werden sie dort dafür nur geschunnt.
Dieser dient als Richtlinie für “eine angemessene, klare und konstruktive Berichterstattung über die Klimakrise”, wie es in den Leitlinien heißt. Medienhäuser, die den Kodex unterschreiben, bekennen sich etwa zu wissenschaftlichen Fakten, räumen Klimaberichterstattung Platz und Ressourcen ein, zeigen Lösungen und Handlungsmöglichkeiten auf und achten auf angemessene Bebilderung und Wortwahl.
[Anm.: Dafür gibt es einen Euphemismus - man sagt in der gehobenen Gesellschaft glaub ich Erwachsenenbildung dazu…]
“Klimajournalismus ist kein Aktivismus”
In den Leitlinien des Klima-Kodex heißt es: “Die Klimakrise ist gemeinsam mit dem Artensterben die dringlichste Krise in diesem Jahrhundert. Sie gefährdet unsere Lebensgrundlagen und hat deshalb höchste Priorität.” Unterzeichnende Medien erkennen wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel an und denken diese ressort- und themenübergreifend mit. Neben den Folgen der Erderhitzung sollen auch unterschiedliche Lösungen und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Betont wird: “Klimajournalismus ist kein Aktivismus.”
Die Leitlinien sind nicht verbindlich, womit kein Eingriff in die redaktionelle Unabhängigkeit vorliege, sagte Netzwerk-Sprecherin Verena Mischitz. Die Verantwortung liegt weiterhin bei den Redaktionen. Jedoch kann ein fünfköpfiges Gremium Verstöße feststellen und dazu anhalten, Fehler richtigzustellen. Bei wiederholten Fehltritten kann die Mitgliedschaft aufgekündigt werden. Zudem kann das Netzwerk Klimajournalismus über Verstöße gegen den Kodex öffentlich berichten.
Der Klima-Kodex wurde von Journalistinnen und Journalisten aus unterschiedlichen Redaktionen erarbeitet und entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Klimaforschungsnetzwerk Climate Change Centre Austria (CCCA). Die wissenschaftliche Begleitung übernahm IPCC-Autor Daniel Huppmann (IIASA). Unterzeichnet haben den Klima-Kodex etwa bereits die APA - Austria Presse Agentur, “Heute”, “Regionalmedien”, “Wiener Zeitung”, “Datum”, “Moment”, “Die Chefredaktion”, “andererseits” und “tag eins”.
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Ah, da ist sie ja wieder - die IIASA!
Sollten sie die IIASA Research Artista in Alpbach selbst ihre Arbeit mit “Propaganda im Nationalsozialismus” vergleichen hören haben, die aber “von ihren Kollegen sehr geschätzt wurde, nachdem sie gesehen haben, was damit gesellschaftlich möglich sei” - werden sie dort nur geshunnt.
https://previous.iiasa.ac.at/web/home/about/news/200928-SciArt-20.html
Sollten sie in den Schulungen gesessen sein, wo BBC PR-Funktionäre das richtige bewerben des EU Pathos mit eigenen Geschichten so richtig auf “wie sie am besten viral gehen” getrimmt haben, und das Forum Alpbach Network, dann Preise für den reichweitenstärksten “warum ich die EU Liebe” Facebook post ausgeschrieben hat mit Fassungslosigkeit und Ekel ertragen haben, -- klopft ihnen dort zuerst ein PR-ler mit “jetzt as du das auch noch gesehen” auf die Schulter -- aber sie werden dort nur geschunnt.
Sollten sie dort verstanden haben, wie sehr die Veranstaltung durch US Unternehmen gesponsort wird, die Regierung so sie Softwareunternehmen sind in strukturelle Abhängigkeiten führen und von hinten bis vorne verarschen, aber dafür Werbevorträge rausbekommen -- versteht dort kein anderer worüber sie sprechen…
Oh, sorry, I digress… Zurück zum Standard Artikel.
Der sich unter ihnen befindende Schrödinger-Saal, benannt nach dem österreichischen Nobelpreisträger für Physik, Erwin Schrödinger, ist ebenfalls gut besucht. Im Konferenzsaal geht es um den Klimaschutz, ein Thema, das beim Europäischen Forum Alpbach auf “Hikes” zu Klagen gegen Staaten, die beim Klimaschutz säumig sind, ebenso eine zentrale Rolle spielt wie in großen Vorträgen, in denen über die Möglichkeit eines gleichzeitig grünen und wettbewerbsfähigen Europa diskutiert wird. Im Schrödinger-Saal liegt der Fokus auf Investitionen in Biodiversität und Klimawandelanpassung und der Frage, welche Rolle die Finanzwirtschaft dabei spielen kann.
Sollten sie das Davos Global Risk Assessment in 2017, 2018 usw. gelesen haben brechen sie danach in einen Lachanfall aus, aber passt schon. Sollten sie verfolgt haben was nach seinem Kamingespräch in Alpbach aus Aniket Shah Senior Advicer, Oppenheimer Funds, New York geworden ist - gratulation auch zu dieser Stunde Vertane Recherche.
Von den im Raum verteilten Stehtischen, hinter denen auf Roll-up-Bannern für die vom Bundesministerium verantwortete Green-Alliance-Finance-Initiative geworben wird, aus reagieren sie auf Inputs, zum Beispiel zu dem kritischen Einwand, ob die angepriesenen grünen Fonds der Raiffeisenbank wirklich so nachhaltig seien, wie es ihr Vorsitzender in Vorarlberg, Michael Alge, vorgibt. Zu der eingangs erwähnten Aussage ergänzt er, dass derzeit außerdem ein grüner Bond vorbereitet werde. Schon früher in der Diskussion weist er auf eine neu installierte wilde Wiese hinter dem eigenen Standort hin sowie Wärmepumpen, die großflächig installiert wurden, um nicht mehr auf Gas als Energiequelle zurückgreifen zu müssen.
Sollten sie unter Energieversorgung was anderes als “Wärmepumpe in der Villa meiner Großeltern verstehen” und da plötzlich komisch zu dreinschaun beginnen, werden sie dort nur geshunnt.
Vorwurf Greenwashing
Letztere Punkte wirken angesichts der Menge an Geld, das bei Banken im Umlauf ist, eher wie Greenwashing, und Ursula Bittner von Greenpeace, die im Publikum sitzt, prangert an, dass die zuvor als nachhaltig angepriesenen Fonds laut einer Studie zu zwölf Prozent aus fossilen Anteilen zum Beispiel vom Ölkonzern BP bestehen. Da muss auch Alge teilweise nachgeben, versucht sich aber weiterhin an einer Rechtfertigung: “Was nachhaltig ist, ist heute mehr Kunst als Wissenschaft”, so Alge. Ob Anteile an Tesla als nachhaltig zu bewerten seien oder nicht, darüber seien sich selbst Ratingagenturen nicht einig.
Sollten sie sich die Welt nicht von Greenpeace erklären lassen wollen, weil sie gegebenenfalls schon ne differenziertere Sicht zu Dingen haben als ein institutionalisierter Aktivismus -- werden sie dort nur geshunnt.
Sollten sie darüber nur lachen können -
Wichtige Leitmärkte
In der Diskussion immer wieder positiv hervorgehoben für ihre Vorreiterrolle wird die Europäische Investment Bank, die durch Investitionen in beispielsweise grünen Stahl in Schweden, eine klimaneutrale Reifenfabrik in Rumänien oder die Sanierung hunderter Schulen in Irland Fakten schafft, von denen viele nationale Akteure und Staaten nur träumen können.
da sie in etwa wissen, welches Investitionsvolumen die Europäische Investitionsbank gehebelt bekommt, werden sie dort nur geshunnt.
Mit Blick auf Österreich werden immer wieder sogenannte Leitmärkte angesprochen, die auserkoren werden sollen, um Innovationen voranzutreiben. So könnte eine höhere Forschungsprämie, die zur Corona-Zeit große Wirkung erzielte, in ausgewählten Bereichen gezielt die Umstellung energieintensiver Industrie beschleunigen, lautet ein Vorschlag aus dem Publikum, der viel Anklang findet. Ansonsten braucht es aus Sicht von Sigrid Stagl eben klare Regeln, “wo es auch mal so ist, dass man anstehen muss als Unternehmen. Es gibt viele Beispiele, dass dann Innovationsschübe kommen.”
Sollte ihnen die Mär der Europäischen Leuchtturmprojekte nach fünf Jahren schon zum Hals raushängen, werden sie dort nur geshunnt.
Sollten sie nicht mehr so blind und ideologisiert sein wie --
Klare Regeln und Klagen
Klare Regeln, an die sich Staaten beim Klimaschutz halten müssen, wünschen sich auch die überwiegend weiblichen Teilnehmenden bei einem Spaziergang ein paar Stunden früher – im Zweifel müsse man eben gegen sie klagen, wenn sich Klimaschutz nicht anders erreichen lasse.
Werden sie schlichtweg nicht mehr gefördert.
Ihre Aufgabe als Alpbach Stipendiat ist es gegen Gesellschaftsteile runter zu treten, die sich noch wirtschaftlichen Aufschwung wünschen. Sie werden als high potential der Zukunft nicht umsonst einzig und alleine dafür bezahlt, dass sie von anderen Verzicht einfordern, und die Gesellschaft in der ewigen Stagflation pazifizieren.
Good night and good luck.
Wobei - Alpbach ist natürlich auch -- Leute Gig Working Firmen aufziehen lassen, weil ehemalige Google Mitarbeiter vom Riesen Potential der freien Werkverträge für Unternehmen faseln solange “diese noch nicht rechtlich reguliert sind”.
Alpbach ist natürlich auch N26 Werbeveranstaltung wo du deinen Business Plan der sehr entusiastischen Führungsriege…
Alpbach ist natürlich auch - dich von einem Business Coach in ner Veranstaltung self optimizen lassen -
Alpbach ist natürlich auch, klatschen wir dem NATO Einkäufer, der Vorträge hällt wie ein 17 jähriger zum Abschied leise servus
und Alpbach ist natürlich auch, deine grottenschlechten Flötenkenntnisse am Abend in einer sich spontan gefundenen Kunstgruppe zu einer Performance für die Vielen werden zu lassen, denn was wär der Othmar Karas ohne Eigeninitiative.
Wenn sie von irgendwoher noch ein Startup angeschleppt haben, das mit TTS einen Roboterkopf sprechen lässt, darfst du den Veranstaltern natürlich auch dazu gratulieren.
Wenn du darüber hinaus ein kritisches Reflektionspotential mitbringst - HÄNG DICH AUF - du kannst 10 mal verstehen, dass hier strukturell, ohne dass Medien irgendetwas dazu sagen würden Gesellschaft manipuliert wird (im Sinne von Berneys Propaganda), und vielmehr dass die “young hopefuls” dort von Unternehmen abgeholt werden - die es WIE KEIN ANDERER geschätzt haben, wenn du woke bis zum tilt warst, da es dir dann bereits geläufig war im Bezug auf dein Selbstbild zu lügen, andere im Hinblick auf deine sozialen Benachteiligungen hin zu manipulieren, dann als Hire beim entsprechenden Unternehmen natürlich sofort an der Realität zu scheitern, du dann aber dein gesamtes bisheriges Leben nur Heucheln gelernt hast, was dich zum noch viel perfekteren Hire gemacht hat, da dich jetzt das Unternehmen unterweist, wie du daraus eine Stärke machst. Und dich im Sinne des Unternehmens wieder aufbaut.
ABER IMMERHIN, hat Alpbach den Teilnehmerschwund durch die nächtlichen besoffenen Philippe Narval Runden überwunden, in denen der dir erzählt hat wie toll der “Art Track” des Forums ist, weil deshalb nächstes Jahr auch die FT (wars die FT?) kommt, und dann gibts endlich wieder media publicity.
Achja und Networking oportunities gibts auch.
Alpbach ist und bleibt Horror, in dem du gerade mal fragen sollst “Ja aber können wir nicht alle Fonds klimaneutral machen, die wir Bankinstitute ihren Kunden vorlegen lassen”.
Jetzt neu, mit Gruppendiskussionen, und mehr gemanagtem kritischen Geist, beim Debattieren mit Greenpeace --
weil oh Wunder, mittlerweile wokeness bis tilt nicht mehr die A++ Management Fähigkeit du jour ist…
Seitdem eine Teilnehmerin Treichl gesagt hat, sie will jetzt viel lieber über ihre Benachteiligung durch ihre Hautfarbe sprechen als über die EU Integration Montenegros.
Also ab jetzt “kritisch mit Greenpeace und Raiffeisen” über “Kaufen alle Leute Klimafonds?” diskutieren… Gut die OENB hat dazu bereits 2024 einen Bericht erstellt (https://www.oenb.at/dam/jcr:c594baf4-04d9-4246-b8d3-9238229f3361/report-2024-16-green-finance.pdf), aber warum nicht die Gschroppen darüber debattieren lassen, sag ich mir immer… Die Talent Scouts lieben es.
Aber nach der Pflicht - kommt dann noch die Kür.
Den Rest deines Lebens, NIE IRGENDWAS DAVON ERWÄHNEN, weil alle anderen Leute in Österreich inklusive das gekaufte Mediensystem -- das natürlich alle wahnsinnig toll gefunden haben - und dich aussortieren, wenn du was anderes sagst.
edit: Achja, warum gekauftes Mediensystem…
1. Lachsbrötchen, und Prestige, mehr brauchst du für diese Schwachmaten nicht - wies der Rauscher zu Beginn des Ukraine-Kriegs beim IWMVienna eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.
2. Für die jüngeren Journalisten die noch mehr am Hungertuch nagen, Moderations-Gigs bei dem sie die CEOs von Climate-Newswire (afair for profit Unternehmen, bitte aber nochmal googeln) interviewen können um sich von ihnen “HILFREICHE PR-TIPPS” abzuholen, wie sie ihre Familie, und ihre Leser zu mehr Klima-Verzicht manipulieren können.
Als gute Antworten für die man sich als Standard Journalist dann bedankt, fallen dann so “ignorier deinen Onkel, wenn der sich nicht überzeugen lässt, der macht dir auf Facebook nur schlechte Vibes - das schadet deiner Reichweite” raus, für die sich der bezahlte Standardjournalist dann natürlich noch artig bedankt.
Denn mit Glück winkt im nächste Karriereabschnitt ein vermitelter PR-Job in einem mit Alpbach vernetzten Unternehmen. Oder natürlich der normale Karrierweg als Medien-Consultant. Wo du dann ebenfalls unter Beweis stellen darfst, wie sehr du in Alpbach gelernt hast auf ganze Geselschaftsscichten runter zu treten.
Eh wie üblich, nichts sensationell Neues.
edit: Vielleicht noch als notwendiger Kontext: Nationalratswahlen 2024: Grüne: 8,24% - aber das ist in Alpbach egal.
Hier gehts darum welche Ideologien Elitemeinungs kompatibel sind, oder noch in die Mehrheitsgesellschaft promotet werden müssen. Lügen, betrügen, NGOs für die Manipulation von Abgeordneten bezahlen, PR schupfen, Freundschaftsnetzwerke abradeln, Verbindungen bei öffentlichen Auftritten der Organisatoren des Klimavolksbegehrens verschleiern, alles inklusive - du machst es ja wegen der Ideologie die du mit der Gruppe teilst - das Gehalt ergibt sich dann daraus wie viele Leute zu pazifiziert, oder zum Umdenken bewegt bekommst. Oder du managet dann halt die Leute dies für dich machen (also Medien und so).
Als dann die Leute beginnen dahinterzusteigen wies läuft “OMG, DIE VIELEN AUSLÄNDER!” schreien - um wieder a Narrativ von wem anderen zu popularisieren - dazu holst dir vielleicht einen Parteivorsitzenden oder so --
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Aber das läuft in Alpbach weiterhin unter “populistische Gesellschaftskontrolle”, daran glaubt so richtig niemand. Und damit wirst du vielleicht a Babler, aber sonst nichts.
Im Kern gehts weiterhin nur darum, wie du die Gesellschaft chique verarmen lässt. (Investitionen in R&D kommen für meine Generation 20 Jahre zu spät.)