Die NZZ wie sie ihre Leser belügt

30. Juni 2026

Was darf in einem Arti­kel über die “Iso­la­ti­on der Krim”, die im Lau­fe des Arti­kels zu “kei­ne Iso­la­ti­on der Krim, aber eine nahe­zu Iso­la­ti­on der Krim” wird auf kei­nen Fall feh­len? Ganz klar:

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Und dann blie­be Russ­land auch inter­na­tio­nal iso­liert, geäch­tet - ohne inter­na­tio­na­le Ver­trä­ge, und ohne lega­lis­ti­sche - oder for­mal­le­ga­lis­ti­sche Sta­tus­ab­kom­men zu den besetz­ten Gebieten, …

Was ja auch wirk­lich das ist - was sich die Leu­te in Mariu­pol heu­te am meis­ten wünschen.

Wir über Jah­re im Lim­bo! - das wärs doch”, sagt man sich dort in Cafees und auf den Stras­sen. “Wegen Selen­skyj dem Gro­ßen. Bau­en wir ihm Helden-Statuetten.”

(Sta­tu­en wäre zu hoch - Sprach­pau­se - gegriffen.)

Was muss in einem Arti­kel der deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­pres­se über die Iso­la­ti­on der Krim auf jeden Fall fehlen?

1. Jeg­li­che Ana­ly­se über den Ein­satz der Tau­rus und die sei­tens des deut­schen Mili­tärs gele­ak­ten Hintergründe.

2. Jeg­li­che Ana­ly­se über die logis­ti­schen Aus­wir­kun­gen der Zer­stö­rung der Kertch Brü­cke - im heu­ti­gen logis­ti­schen Versorgungs-Kontext.

3. Jeg­li­che Erwäh­nung des Phra­sie­rung “Hun­gers­not in einer zwei Mil­lio­nen Metropole”.

und natür­lich

4. Jeg­li­che Ana­ly­se über die stra­te­gi­sche und logis­ti­sche Bedeu­tung zumin­dest noch einen Schwarz­meer­ha­fen zu hal­ten - aus rus­si­scher Per­spek­ti­ve (bye, bye Afri­ka, so schön war die Zeit, …) -

gefolgt von natürlich

5. (Dem Feh­len jeg­li­cher) Jeg­li­che Ana­ly­se - dass die im der im Arti­kel erwähn­te “Ver­hand­lungs Bonus”

Dadurch soll­te die Halb­in­sel iso­liert und der Kreml zu Frie­dens­ver­hand­lun­gen gezwun­gen wer­den. Die Offen­si­ve schei­ter­te kläg­lich, aber die Krim blieb im Visier.

Rischen­ko weist gegen­über der Zei­tung «New Voice» auch dar­auf hin, dass die Abschnü­rung der Krim als star­ker Trumpf in künf­ti­gen Ver­hand­lun­gen mit Mos­kau die­nen könnte.

dazu genutzt wer­den soll die Krim von Russ­land los­zu­lö­sen, auf dem Vehand­lungs­weg natür­lich. Russ­land von Afri­ka los­zu­lö­sen, logis­tisch natür­lich. Die Krim auto­ma­tisch der Ukrai­ne zufal­len zu las­sen, völ­ker­recht­lich natürlich.

Das Regime in Mos­kau fal­len (im Sin­ne von Umsturz) zu las­sen poli­tisch natürlich --

und das obwohl die For­mu­lie­rung “was hat Putin in die­sem Krieg dann eigent­lich noch erreicht?!” im sel­ben Arti­kel zu fin­den ist.

Die regio­na­len Behör­den haben Ende ver­gan­ge­ner Woche den Not­stand aus­ge­ru­fen, schei­nen mit der Situa­ti­on aber eben­so über­for­dert zu sein wie die Zen­tral­re­gie­rung in Mos­kau. Das Dra­ma auf der Krim wirft eine Fra­ge auf, die in Russ­land nur die wenigs­ten öffent­lich zu stel­len wagen: Was hat Putin in die­sem Krieg als Erfolg über­haupt vor­zu­wei­sen? Wenn selbst die Erobe­rung von 2014 nicht mehr sicher ist, wird das gan­ze mili­tä­ri­sche Unter­fan­gen sinnlos.

Also - das ist eine ech­te Leis­tung… Und das alles nur dank Elon dem Kriegs­ver­län­ge­rer (sie­he Sön­ke Nei­zel: click, sie­he Gres­sel beim Ost­aus­schuss Salon­ko­lum­nis­ten). Ich mein - gut, man muss das ver­ste­hen, er hat­te ja auch US Mili­ta­ry Con­tracts und brauch­te als Pri­vat­per­son das Geld.

Gut aber, dass die NZZ heu­te nicht die vol­le Geschich­te erzählt - die wär ja auch so schwer für unse­re Uschi Tant zu konsumieren…

Was könn­te denn wohl in einer sol­chen Situa­ti­on die Posi­ti­on Russ­lands sein… Hmm, ehmm.. Des ist so schwer imaginierbar.…

Wir brau­chen ein neu­es Druck­mit­tel gegen die Ukraine.”

Und das nach­dem sie jetzt end­lich Trup­pen tau­schen konn­te, um die Moral ihrer Ein­hei­ten nach eh nur vier Jah­ren zu stei­gern, Moment - die FT hat­te einen Arti­kel darüber:

https://www.ft.com/content/923a4168-0b25-4c63-aaa5-f2cb62795abc?syn-25a6b1a6=1

Komi­scher­wei­se hal­ten die Drecks-Journalisten des Werte-Westens bei der NZZ aber immer noch stark dar­an fest - dass die Ukrai­ne “DOCH NUR EINEN WAFFENSTILLSTAND WOLLE UM DANACH ZU VERHANDELN!”:

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Also noch mehr kann man sei­ne Bevöl­ke­run­gen wirk­lich nicht mehr ver­ar­schen, wäh­rend man nach fünf Jah­ren auf einen Sieg­frie­den hinarbeitet…

Wo blei­ben eigent­lich die rus­si­schen Pro­pa­gan­da­bil­der der hun­gern­den Leu­te auf der Krim? Ach­ja - die kann Russ­land innen­po­li­tisch nicht bringen…

Na dann ist ja alles gut.

Ich mein wir haben ja inter­na­tio­na­le Beob­ach­ter dort eh auch.

Ach nein - haben wir nicht.

Naja - solan­ge die Kertsch Brü­cke steht, wer­den die 2 Mil­lio­nen ja wohl nicht hungern.

Die haben auf der - Moment, wie drückt das die NZZ noch mal aus, auf der “bal­di­gen Insel” -

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halt nur kan Strom - und ka Ben­zin. Aber einen Flucht­weg über die Kertsch Brü­cke haben die noch!

Moment, wie lang ist jetzt noch­mal die Kertschbrücke…?

Aso - 19km… Gut, wenn sich das Rus­si­sche Mili­tär “in Hor­ror von der Krim zurück­ge­zo­gen hat” (Direkt­zi­tat aus dem Jahr 2023) - könn ma die eh für “Per­so­nen­ver­kehr zu Fuss” öff­nen. Dann schi­cken wir die Ers­ten vor, die zu Fuss an Die­sel holen gehen, und dann könn ma in nur drei Jah­ren auch schon die Omis evakuieren.

Druck­mit­tel” sagt die NZZ und “Putin könnt ja eh jeder­zeit mit dem Krieg auf­hö­ren” sagt die NZZ.

Und Selen­skyj ist Chur­chill sagen alle deutsch­spra­chi­gen Qualitätsmedien.

Nur damit sie ein­mal einen Begriff davon haben wie (Kom­mu­ni­ka­ti­on im) Krieg funktioniert.

Nur die Redak­ti­on beim Huren­drecks­stan­dard - die sagt rein garnichts.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

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Toll sagt die Kaja Kal­las. Das wärs doch.

Das ist Selen­skyj Pre­si­den­ti­al Office Logik, nach­dem das jetzt der ukrai­ni­sche Auslands-Geheimdienst über­nom­men hat. 

(Geheim­dienst­chef Kyry­lo Budanow wird Selen­sky­js neu­er Stabs­chef (Zeit))

Ich mein sonst geht ja auch nichts weiter…

Gott sei dank sind die so gut mit den US koor­di­niert, sag ich mir immer…

Ich mei­ne - und das ist noch­was, was mir seit Tagen im Kopf rum­spukt - was die NZZ in ihrem “die geis­tes­kran­ke Tul­si soll sich schlei­chen” Mei­nungs­ar­ti­kel ver­se­hent­lich über­se­hen hat­te zu erwähnen - 

Als die­se es an die Öffent­lich­keit sickern hat las­sen, dass in US finan­zier­ten Bio­la­bo­ren in der Ukrai­ne gain of func­tion rese­arch statt­ge­fun­den hat…

*räus­per*

Die US finanzier(t)en welt­weit 120 Biolabore.

40 davon stehen(/standen) in der Ukraine.

Kann mal jemand einen Sta­tis­ti­ker holen, damit ich ihn fra­gen kann wie wahr­schein­lich es ist, dass die alle für zivi­le Zwe­cke genutzt wurden?

Was haben die Impf­stof­fe ent­wi­ckelt in der Ukrai­ne, sag ich mir immer. Jun­ge, Jun­ge, … Zur Ver­tei­di­gung gegen Patho­ge­ne dies noch nicht mal gab! Die sie daher erst erstel­len muss­ten, um dann auch die Wirk­sam­keit ihrer Impf­stof­fe tes­ten zu kön­nen nämlich.

USA - defen­ding Free­dom sin­ce May of 1945, oder so…

Man muss das ver­ste­hen… Also, dass die Zahl über­all fehlt - in unse­rer Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung der deutsch­pra­chi­gen Qualitätsmedien.

Ich mei­ne - hät­te man die Zahl ver­öf­fent­licht, hät­te man sich den Kom­men­tar eigent­lich auch spa­ren können…

Gut - unter den Tep­pich damit, da gibts aktu­ell wich­ti­ge­re Din­ge die media­le Auf­merk­sam­keit benötigen.









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