Ich erwarte geballte Kompetenz in Fragen wie “Taurus - der Gamechanger?”, “warum wir Ben Hodges zum dritten Mal als Experten rehabilitiert haben” und “warum Russlands Friedensverhandlungsangebote vom 24. May 2024 und 10. May 2026 GROBE Finten waren.
https://www.europaforum.at/veranstaltungen/europa-forum-wachau-2026#programm
Di., 19.05.
16.00 - 17.00 Uhr
Salon B
Norbert Lammert, Ehemaliger Präsident des Deutschen Bundestages
Anna Thalhammer, Chefredakteurin und Herausgeberin, Profil
Martina Salomon, Herausgeberin, Kurier
Daniel Kosak, Sonderberater der Verteidigungsministerin, ehem. Strategie-Chef unter Karl Nehammer
Rainer Nowak, Geschäftsführer, Presse
Eva Weissenberger, Österreichische Journalistin, Medienmanagerin und Buchautorin
Markus Gruber, Co-Initiator Millstätter Wirtschaftsgespräche & Geschäftsführer GPK Gruppe
Der ehemalige Bundestagspräsident analysiert eingangs die Standfestigkeit unserer demokratischen Institutionen in einer Phase globaler Instabilität. Angesichts der Erosion politischer Ordnungen steht die Frage im Raum: Wie wehrhaft ist der europäische Parlamentarismus gegenüber populistischen Strömungen und äußeren Bedrohungen wirklich? Dafür ist ein stabiles Verhältnis zwischen Medien und Politik fundamental: Sie brauchen einander und stehen einander dennoch zunehmend misstrauisch gegenüber. Gleichzeitig verändern Algorithmen und Plattformen die Spielregeln grundlegend: Algorithmen entscheiden, was gehört wird, Plattformen verdienen, Qualitätsmedien verlieren an Reichweite, Einordnung verliert an Bedeutung, während Reißerisches in Onlinebubbles gewinnt. Aber wie ist das Verhältnis zwischen Politik und Medien wirklich? Und was brauchen beide, um ihrer Verantwortung für die Demokratie auch zukünftig gerecht zu werden? Sprache: Deutsch
Herr Kornelius, können sie uns das bitte nochmal erklären:
Transkript:
OAZ: “Ja Herr Kollege, ich hab jetzt aus ihren Antworten immer noch nicht ganz herauslesen können, was jetzt explizit dagegen spricht diesen Vorschlag aufzunehmen, und jetzt tatsächlich Altbundeskanzler Schröder als Vermittler einzusetzen. Können sie das nochmal ausführen?”
Kornelius: “Ich habe soeben gesagt Russland weiss sehr gut, wer in Europa seine Ansprechpartner sind, Ansprechpartner die auf Zusstimmung aller Konfliktparteien stossen und deswegen äußere ich mich hier nicht zu einzelnen Personen, und Vorschlägen, sondern setze den Rahmen in dem solche Verhandlungen stattfinden, und diese Verhandlungen werden ansonsten nicht fruchtbar sein.”
OAZ: “Vielleicht ist es ja der russischen Seite nicht bekannt, aber wenn sie das so explizit sagen, wer sind denn die von beiden Kriegsparteien anerkannten Vermittler, die man ansprechen könnte?”
Kornelius: “Die Europäische Union war bereits an verschiedenen Vermittlungsfortmaten beteiligt, auch Gesprächen, Russland ist nicht darauf eingegangen diese Gespräche anzunehmen, aber Europa steht bereit. Ich glaube in der jetzigen Situation braucht es keinen Vermittler, den es in dieser neutralen Form auch nicht gibt.”
OAZ: [Mikrofon mittlerweile abgedreht] “Können sie konkrete Namen nennen?”
Kornelius: “Ich nenne keine konkreten Namen, aber sie wissen, dass die Europäische Union, vor allem das E3 Format [ah, ja Großbritannien] dem auch Großbritannien angehört, das nichtmehr Mitglied der europäischen Union ist, aber das gerade das E3 Format ---- eeeeeehhhm ---- bereitsteht, an der Seite der USA mit Russland in substantielle Verhandlungen einzutreten -- und diese Bereitschaft wird nicht angenommen.”
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Steinmeier, oder? Laut der Zeit sollte es Steinmeier sein, oder?
Ganz toll wird sicher auch am 21.05.2026 - Deepdive mit Beate:
11.00 - 12.00 Uhr
Beate Meinl-Reisinger, Außenministerin, Österreich
Christian Ultsch, Stv. Chefredakteur & Ressortleiter Außenpolitik, Die Presse (Moderation)
In diesem intensiven Austausch analysiert Außenministerin Beate Meinl-Reisinger die notwendige Neupositionierung Österreichs in einer sich rasant wandelnden Weltordnung. Im Zentrum steht das klare Bekenntnis zu einer starken EU-Ausrichtung und die Frage, wie Österreich angesichts des Krieges in der Ukraine seine sicherheitspolitische Verantwortung neu definieren muss. Welche neuen strategischen Allianzen sind notwendig, um die Souveränität des Landes in einem instabilen Umfeld zu garantieren? Kann Österreich innerhalb der Union eine aktivere Gestalterrolle einnehmen, um den europäischen Schulterschluss nachhaltig zu festigen? Ein fundierter Ausblick auf eine moderne Diplomatie, die Sicherheit und europäische Werte konsequent zusammendenkt. Sprache: Deutsch
Und natürlich - Aufatmen mit Peter:
17.30 - 18.00 Uhr
Christian Stocker, Bundeskanzler, Österreich
Péter Magyar, Ministerpräsident, Ungarn
Ein Aufatmen geht durch Europa – mit dem Ende der Ära Orbán schreibt Ungarn sein nächstes Kapitel. Auf Einladung von Bundeskanzler Christian Stocker hält der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar beim 30. Europa-Forum Wachau seine „Rede an Europa“. Er skizziert darin den Weg Ungarns zurück in die europäische Gemeinschaft. Wie wird er die Rechtsstaatlichkeit festigen, blockierte EU-Mittel mobilisieren und die strategische Linie gegenüber Russland neu ausrichten? Kann Ungarn unter neuer Führung zum Motor für einen mitteleuropäischen Wirtschaftsaufschwung werden? Sitzplätze: Diese Session verfolgen Sie im Sommerrefektorium, Altmannisaal oder Cäciliensaal - abhängig von Ihrem zuvor gewählten Programm - via Livestream von der Kaiserstiege. Die eingeschränkten Plätze auf der Kaiserstiege sind für offizielle Delegationen sowie Sicherheitspersonal vorgesehen. Sprache: Englisch
Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich mir am Freitag den Stocker mit dem Kurier Heinz, oder doch den Fogh Rasmussen geben soll…

Also, die ganzen Ü60 Omis sind beim ersten Vortrag…
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten, hier von unseren Freunden bei der Yellow Press (exxpress via NIUS):

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