Aussitzen.

08. September 2026

Aus­sit­zen. Ganz wich­tig, in fol­gen­den Fällen:

Sie wis­sen schon. 

1. Situa­tio­nen in denen die Satel­li­ten­na­vi­ga­ti­on von UvdLs Flug­zeug gestört wur­de, obwohl die ACARS Daten zei­gen, dass die Satel­li­ten­na­vi­ga­ti­on von UvdLs Flug­zeug nicht gestört wurde.

2. Pres­se­kon­fe­ren­zen des ent­spre­chen­den Flug­ha­fens in denen inter­na­tio­na­len Busi­ness Jour­na­lis­ten ver­mit­telt wird, dass das ja immer wie­der am Flug­ha­fen pas­sie­re, wegen dem Rus­sen. Wäh­rend die Daten aller ande­ren Maschi­nen zei­gen, dass das an dem Tag nicht pas­siert ist.

Und neu­er­dings auch: 

3. Droh­nen mit Spreng­stoff und Zün­dern fin­den, die laut den Fin­der Infor­ma­tio­nen weder Spreng­stoff noch Zün­der drauf hatten:

Feh­len­de Beweise
Was danach gesche­hen sei, emp­fin­det der Infor­mant laut Sharij als „äußerst merk­wür­dig“. Bin­nen weni­ger Minu­ten sei­en Poli­zei, Spreng­stoff­ex­per­ten, Feu­er­wehr, Fern­seh­teams und ein spe­zia­li­sier­ter Ent­schär­fungs­ro­bo­ter vor Ort gewe­sen. Obwohl der Flug­ha­fen rund 20 Kilo­me­ter von Leip­zig ent­fernt lie­ge und der Zugang zum gesi­cher­ten Vor­feld nor­ma­ler­wei­se Sicher­heits­kon­trol­len und einen Tages­aus­weis erfor­de­re. Die­se Geschwin­dig­keit habe unter meh­re­ren Flug­ha­fen­mit­ar­bei­tern Fra­gen auf­ge­wor­fen, so der ukrai­ni­sche Journalist.

Beson­ders vehe­ment wider­spricht die zitier­te Quel­le den Berich­ten über Spreng­stoff und Zün­der. Der Mit­ar­bei­ter, der die Droh­ne eigen­hän­dig her­un­ter­brach­te, habe weder Spreng­stoff noch einen Zün­der an dem Gerät gese­hen. Die spä­ter ver­öf­fent­lich­ten Fotos, die die Droh­ne neben Spreng­ma­te­ri­al zeig­ten – dar­un­ter der Hin­weis auf tsche­chi­sches Sem­tex –, deck­ten sich nicht mit dem, was die Mit­ar­bei­ter am Ein­satz­ort ursprüng­lich wahr­ge­nom­men hätten.

src: click (BZ)

Ein­fach aus­sit­zen sag ich mir da immer.

An die­ser Stel­le kommt näm­lich die wich­tigs­te Fer­tig­keit des öster­rei­chi­schen Qua­li­täts­jour­na­lis­ten zu tra­gen - NUR NICHT NACHFRAGEN!

Dafür haben wir ja auch die so wich­ti­ge Fer­tig­keit der öster­rei­chi­schen Diplom-Psychologie:

DAS HABEN SIE SICHER NUR FALSCH WAHRGENOMMEN!

Grü­ße bitte.

An die Kol­le­gen, natürlich.

Tech­ni­sche Feh­ler, da kann man nichts machen.

Nur nicht zu viel drü­ber berichten, …

edit: Gut, wer kennt sie nicht, die Hobby-Photographen Droh­nen die auch 5kg Sem­tex trans­por­tie­ren können, …

Die sind ja qua­si üblich, bei uns im Wertewesten.

The employee says that the speed of their arri­val has rai­sed ques­ti­ons among air­port staff. The air­port is loca­ted appro­xi­mate­ly 20 kilo­me­tres from Leip­zig, and it is not pos­si­ble to sim­ply dri­ve up to the ter­mi­nal and enter the restric­ted air­field area.

To gain access, out­si­ders are requi­red to pass through secu­ri­ty checks and obtain the appro­pria­te per­mit, inclu­ding a tem­pora­ry Tagesausweis.

Accord­ing to the source’s esti­ma­te, the pro­cess of obtai­ning aut­ho­riz­a­ti­on and pas­sing through the check­point alo­ne takes time.

He the­re­fo­re does not under­stand how a spe­cia­li­zed team, a tele­vi­si­on crew and hea­vy equip­ment could have reached the air­field its­elf almost immedia­te­ly after the radio report.

The source par­ti­cu­lar­ly stron­gly dis­pu­tes reports that the device alle­ged­ly car­ri­ed explo­si­ves or a detonator.

Accord­ing to him, the employee who brought the dro­ne down with his own hands did not see eit­her a deto­na­tor or any explo­si­ve mate­ri­al atta­ched to it.

The source also claims that pho­to­graphs sub­se­quent­ly publis­hed in the media showing the dro­ne with explo­si­ve mate­ri­al next to it do not cor­re­spond to what air­port employees initi­al­ly saw at the sce­ne. The refe­rence to Czech-made Sem­tex also rai­sed par­ti­cu­lar sus­pi­ci­ons for him.

Accord­ing to the source, the dro­ne its­elf was a small, inex­pen­si­ve con­su­mer device inten­ded pri­ma­ri­ly for pho­to­gra­phy and video recording.

He doubts that such a device could have car­ri­ed any signi­fi­cant addi­tio­nal payload at all

Accord­ing to the source, after see­ing the news reports, the employee who per­so­nal­ly brought the dro­ne down was outra­ged by the way the inci­dent had been pre­sen­ted to the public, but is unab­le to speak open­ly becau­se he fears losing his job

src: click

Gut an der Stel­le würd ich als AA jetzt auch nicht dar­auf war­ten bis die Beweis­auf­nah­me abge­schlos­sen ist, ich mein was wür­de das auch brin­gen. Nichts als Scherereien.

Sehr wich­tig an der Stel­le im deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­jour­na­lis­mus auch der Leitsatz: 

Eine Droh­ne, ist eine Droh­ne, ist eine Droh­ne - die sind ja eh alle gleich und von der Ukrai­ne entwickelt!”

Wenn sie wüß­ten wie oft qua­li­täts­jour­na­lis­ti­sche Bericht­erstat­tung in den letz­ten Mona­ten in Deutsch­land nur auf­grund die­sen simp­len Leit­sat­zes funk­tio­niert hat, … 

edit: Was wohl Paul Lend­vai dazu sagen wür­de, frag ich mich immer…

Bildschirmfoto 2026 09 08 um 11 32 02

An einem Tag wie heute…

Bildschirmfoto 2026 09 08 um 11 32 10

Wir kön­nen ja so viel ler­nen, … aus der Geschich­te des 20. Jahr­hun­derts mein ich.









Hinterlasse eine Antwort