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04. August 2022

Eigent­lich komisch.

Amnes­ty kri­ti­siert ukrai­ni­sche Kriegsführung
Die Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Amnes­ty Inter­na­tio­nal wirft der ukrai­ni­schen Armee vor, mit ihrer Kriegs­füh­rung teils Zivi­lis­ten in Gefahr zu brin­gen. Bei der Abwehr der bereits seit mehr als fünf Mona­ten andau­ern­den rus­si­schen Inva­si­on errich­te­ten die Ukrai­ner Mili­tär­ba­sen etwa in besie­del­ten Wohn­ge­bie­ten - dar­un­ter auch in Schu­len und Kran­ken­häu­sern - oder bedien­ten dort Waf­fen­sys­te­me, heißt es in einem am Don­ners­tag erschie­ne­nen Amnesty-Bericht.

Das Kriegs­recht aber ver­lan­ge von Kon­flikt­par­tei­en, mili­tä­ri­sche Objek­te so weit wie mög­lich ent­fernt von zivi­len Ein­rich­tun­gen zu plat­zie­ren, mahn­te die Orga­ni­sa­ti­on. Amnes­ty beton­te aber auch: “Gleich­zei­tig recht­fer­ti­gen die ukrai­ni­schen Ver­stö­ße in kei­ner Wei­se die vie­len wahl­lo­sen Schlä­ge des rus­si­schen Mili­tärs mit zivi­len Opfern, die wir in den ver­gan­ge­nen Mona­ten doku­men­tiert haben.”

Wäh­rend der Bericht von kremltreu­en rus­si­schen Medi­en aus­führ­lich the­ma­ti­siert wur­de, zeig­te sich Kiew empört. Der ukrai­ni­sche Prä­si­den­ten­be­ra­ter Mycha­j­lo Podol­jak warf Amnes­ty eine Betei­li­gung an einer rus­si­schen Propaganda-Kampagne vor, mit wel­cher die west­li­chen Waf­fen­lie­fe­run­gen gestoppt wer­den sollen.

src: click

Ich würd sagen ein­fach mehr schwe­re Waf­fen lie­fern, oder?









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