Die Universitätsproteste sind uninformiert - Israel hat ja nichts getan

08. Mai 2024

Schritt 1: Defi­nie­re unter Bei­hil­fe der wie­ner Poli­zei die dafür instru­men­ta­li­siert wur­de, die Paro­le “for a pales­ti­ne from the river to the sea” als anti­se­mi­tisch, juden­feid­lich, und extre­mis­tisch um. Basie­rend auf der Nut­zung die­ser Paro­len von Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen extre­mis­ti­scher Ver­ei­ni­gun­gen. Aber nicht auf­grund ihres Inhaltes.

Öster­reich du gei­le Sau - Part 2

Schritt 2: Sieh zu, dass der Medi­en­main­stream nie die Ver­spre­cher zu Gesicht bekommt:

Der kann sich dann gleich in sei­nen ers­ten Amts­ge­schäf­ten mit der öffent­li­chen Rezep­ti­ons­dy­na­mik der Eigen­hei­ten von

Wir bau­en dann künst­li­che Inseln vor der Küs­te von Gaza, und eine Zug­ver­bin­dung nach Indien” 

aus­ein­an­der­set­zen, wenn wir Gaza dann… ehm in die paläs­ti­nen­si­sche Eigen­ver­wal­tung über­ge­ben haben *hust*

Schritt 3: Ver­bie­te es allen west­li­chen Medi­en­or­ga­ni­sa­tio­nen Kriegs­re­por­ter in die Kri­sen­re­gi­on zu schi­cken UND kon­trol­lie­re alle Grenzen.

Schritt 4: Pro­pa­gie­re die “meh­re­re geköpf­te Babies Lüge”.

Schritt 5: Mani­pu­lie­re aktiv den Stel­len­wert der sexu­el­len Über­grif­fe des Mas­sa­kers am 07. Oktober:

So turns out the NYT fud­ged the sys­te­ma­tic sexu­al vio­lence report about the Hamas-led mas­sa­c­re in Israel

Schritt 6: Baue com­pu­ter gene­ra­ted gra­phics von Tun­nel­sys­te­men unter Kran­ken­häu­sern, dann nimm Jour­na­lis­ten die Han­dies zur GPS loca­li­sa­ti­on weg, und orga­ni­sie­re Tou­ren durch Wartungsschächte.

Schritt 7: Schieß jedes Kran­ken­haus in Gaza Nord bis auf drei (?) zu Klump.

Schritt 8: Ver­trei­be alle Leu­te in den Süden, kon­zen­trie­re sie.

Schritt 9: Ver­trei­be alle Leu­te in den Nor­den, sag im Süden wärs gefährlich.

Schritt 10: Nach einem media­len Desas­ter wo du die zuerst einen Angriff zugibst, dann die fal­schen Auf­nah­men als Beleg prä­sen­tierst, dann das Ein­ge­ständ­nis wie­der zurück­ziehst, behaup­te ein­fach Rake­ten hät­ten nur im Park­platz ein­ge­schla­gen, sei­en dort aus­ge­brannt - US Exper­ten kön­nen das anhand von zwei Bil­dern bestä­ti­gen - sag aber nicht dazu dass dein Iron Beam Sys­tem Rake­ten auch bereits über Gaza run­ter­ge­hen lässt.

Schritt 11: Lass eine gefälsch­te Ärz­tin über die unsag­ba­ren Zustän­de in Al Shi­fa wei­nen, bevor du mit dei­nen Sol­da­ten da rein gehtst.

Schritt 12: Töte gan­ze Fami­li­en von Al Jaze­e­ra Reportern.

Schritt 13: Töte in drei Mona­ten per capi­ta neun mal mehr Kin­der (NZZ hat sta­tis­ti­sche Unsau­ber­kei­ten bei der Anzahl an Frau­en und Kin­dern im Repor­ting gefun­den, also viel­leicht nicht ganz 9 mal) als Russ­land in zwei Jah­ren im Ukrai­ne Krieg entführt.

Schritt 14: Füg mehr Waf­fen dazu wenn du Jour­na­lis­ten die Waf­fen­fun­de in Al Shi­fa zeigst. Nach­dem die ers­ten Bil­der raus­ge­gan­gen sind… Sag nichts wenn Jour­na­lis­ten das entdecken.

Schritt 15: Ver­bie­te Al Jaze­e­ra. Aber nur in den Gebie­ten Isra­els, nicht in Gaza.

Schritt 16: Igno­rie­re dei­ne ehe­ma­li­gen Geheim­dienst­vor­sit­zen­de, die sich gegen dich stellen:

Schritt 17: Beschul­di­ge die UN gegen dich zu aggitieren.

Schritt 18: Lass die US in dei­nem Namen beim inter­na­tio­na­len Gerichts­hof inter­ve­nie­ren, damit dein Vor­ge­hen noch nicht als Geno­zid und Kriegs­ver­bre­chen gewer­tet wird.

Schritt 19: Bestä­ti­ge selbst die Opfer­zah­len, ver­se­hent­lich durch Mili­tär­spre­cher, dann wider­ru­fe sie.

Schritt 20: Lass die Finan­zie­rung der UNRWA aus­fal­len, weil 12 (!) ihrer 40.000 Beschäf­tig­ten Mit­glie­der der Hamas gewe­sen sein sol­len. Behaup­te das auf­grund dei­ner Unter­la­gen, nicht auf­grund unab­hän­gig prüfbarer.

Schritt 21: Ver­an­stal­te Mas­sa­ker bei der Aus­ga­be von Not­ra­tio­nen. (Zwei­mal?)

Schritt 22: Sperr die Gren­zen für Huma­ni­tä­re Hil­fe (was nach US Recht ille­gal ist, und zur sofor­ti­gen Ein­stel­lung der US Waf­fen­lie­fe­run­gen füh­ren hät­te müsen)

Schritt 23: Ver­sor­ge die Zivi­lis­ten unter - über Air­drops, lass zwei davon von her­ab­fal­len­den Lie­fe­run­gen erschla­gen werden.

Schritt 24: Ver­an­las­se dass Part­ner­län­der das “Fah­ren unter ihrer Flag­ge” von von NGOs orga­na­sier­ten Laza­rett­schif­fen in letz­ter Minu­te durch Wider­ruf boykottieren.

Schritt 25: Sag nichts zu Mas­sen­grä­bern die im Umfeld von al Shi­fa gefun­den wurden.

Schritt 26: Igno­rie­re die Aus­sa­gen von Doc­tors without borders.

Schritt 27: Töte durch wie­der­hol­te Angrif­fe über 30 Minu­ten, und drei Autos Mit­ar­bei­ter von World Cen­tral Kitchen.

Schritt 28: Töte mehr Jour­na­lis­ten als in jedem ande­ren Konflikt

Schritt 29: Töte Jour­na­lis­ten mit Pan­zern, gezielt.

Schritt 30: Töte Zivi­lis­ten mit Pan­zern, gezielt.

Schritt 31: Ver­nich­te die gesam­te (recht neu­wer­ti­ge) Ambu­lanz­flot­te Gazas. Mit Besat­zung. (1|2)

Schritt 32: Nach­dem du Zivi­lis­ten getö­tet hast töte ein Kind das den Not­ruf gewählt hat, dann töte die bei­den Ambu­lanz Fah­rer die auf den Not­ruf reagiert haben.

Schritt 33: Spren­ge gan­ze Wohn­zü­ge weg.

Schritt 34: Igno­ri­er das hier weg: Im Gaza­strei­fen liegt mehr Schutt als in der Ukrai­ne“, sag­te Mun­go Birch, Lei­ter des UN-Minenräumdienstes (Unmas)

Schritt 35: Blo­ckie­re alle Grenzübergänge.

Schritt 36: Mach dann einen wie­der auf.

Schritt 37: Lass nur etwa ein Drit­tel der not­wen­di­gen Hilfs­lie­fe­run­gen in die Flüchtlingslager.

Schritt 38: Bom­ba­die­re Flücht­lings­la­ger. Mehrfach.

Schritt 39: Set­ze white Phos­phor ein (durch die Human rights watch bestä­tigt).

Schritt 40: For­de­re wei­te­re Ver­hand­lun­gen über Gei­sel­rück­füh­run­gen, dann töte am sel­ben Tag die Fami­lie des Hamas Spre­chers wäh­rend des Zuckerfests.

Schritt 41: Bezeich­ne die Paläs­ti­nen­ser als Hun­de und Tie­re. Als obers­ter Befehls­ha­ber des israe­li­schen Militärs.

Schritt 42: Nut­ze AI zur Ziel­fin­dung. Also nicht zur Ziel­fin­dung wel­ches Gebäu­de du tref­fen musst, son­dern wel­che leu­te du tref­fen musst. Bomb dann alle Bäcker weg. Weil dort immer so vie­le Ter­ro­ris­ten ein­mal in der Woche sind.

Schritt 43: Flu­te Gaza mit Salzwasser.

Schritt 44: Been­de das Pro­blem dass dei­ne Sol­da­ten Video­sel­fies davon machen, wie sie gan­ze Stra­ßen­zü­ge spren­gen, indem du unter Stra­fe Stel­len lässt, dass Sol­da­ten Video­sel­fies machen.

Schritt 45: Behaup­te der Krieg daue­re nur noch ein paar Wochen.

Schritt 46: Wenn dann nach 4 Mona­ten die Stu­den­ten in Colum­bia und in der Sci­en­ces Po auf­ste­hen, lass den Kot­kin auf offe­ner Büh­ne in den US behaup­ten, wir wis­sen eh wer das finan­ziert, die Leu­te aus Katar.

Schritt 47: Ver­brei­te dass die Pro­tes­tie­ren­den Anti­se­mi­ten sind

Schritt 48: Ver­brei­te dass die Pro­tes­tie­ren­den emo­tio­nal moti­viert wären, und viel weni­ger wis­sen als der Rest der Gesellschaft.

Schritt 49: Lass die Uni­ver­si­täts­füh­run­gen die Demons­tra­tio­nen mit Gewalt auflösen.

Schritt 50: Sprich nicht dar­über war­um US Uni­ver­si­tä­ten über Fonds in Israe­li­schen Fir­men inves­tiert sind.

Schritt 51: Ver­wei­ge­re Stun­den­ten Gesprä­che, wenn sie Dive­st­ment fordern.

Schritt 52: Hal­te Stim­men die das für pro­ble­ma­tisch hal­ten in der “kri­ti­schen Men­ge” durch geziel­te auf­be­ar­bei­te­te Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te, aus den Medi­en raus, bis die Stu­den­ten Pro­tes­te beginnen.

Schritt 53: Bereit jetzt noch eine Offen­si­ve vor, wäh­rend die Hun­gers­not ein­setzt, und dir alle Sei­ten sagen, dass endet in einem huma­ni­tä­ren Desas­ter von monu­men­ta­len Ausmaßen.

Schritt 54: Hal­te Pales­ti­nen­ser die sich in Isra­el befin­den über zwei wochen in Detain­ment Camps fest.

Schritt 55: Treib unter Waf­fen­ge­walt Zivi­lis­ten in Gaza zusam­men, lass sie sich nackt aus­zie­hen, und auf die Stra­ße knien. Zu hun­der­ten, für Stun­den. Mehr als drei mal.

Schritt 56: Sag nichts zu dem Video wo dei­ne Sol­da­ten unbe­waff­ne­te Zivi­lis­ten in den Bauch schießen.

Schritt 57: Bewaff­ne dei­ne Sied­ler mit den neu­es­ten US Waf­fen, in Abgel­tung eines Wahl­ver­spre­chens der Ultra­na­tio­na­len­frak­ti­on die du immer noch zur Hal­tung dei­ner Posi­ti­on im Par­la­ment benötigst.

Schritt 58: Ver­stär­ke den Land­raub im West­jor­dan­land in einem Aus­maß wie seit 20 Jah­ren nicht gesehen.

Schritt 59: Moti­vie­re dei­ne Sied­ler wei­te­ren Land­raub zu begehen.

Schritt 60: Bom­ba­die­re Universitäten.

Schritt 61: Lass NIE in den Medi­en­main­stream durch­si­ckern, wie das Ver­hält­nis der Toten in den Aus­ein­an­derst­zun­gen seit 2000 tat­säch­lich aus­ge­se­hen hat.

Schritt 62: Beklag dich über 300 Rake­ten die abge­schos­sen wer­den, die du zu 99.9% Abfängst.

Schritt 63: Sor­ge dafür dass die so ein­fach mani­pu­lier­ba­re Bevöl­ke­rung Öster­reichs glaubt sie müs­se mit “Gegen­pro­tes­ten” die Uni­ver­si­täts­pro­tes­te beenden.

Schritt 64: Las­se durch die ÖH ver­laut­ba­ren, das sein sicher nur Chaoten.

Schritt 65: Unter­stüt­ze die­se Res­sen­ti­ments mit direk­ter Pro­pa­gan­da dei­ner Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen in Online Foren.

Schritt 66: Hal­te Pro­test­schil­der bei Ver­an­stal­tun­gen gemä­ßig­ter Inte­lek­tu­el­ler in Wien die vor Gedenk­stät­ten reden hal­ten hoch. Weil du da auch wie­der was orga­ni­siert hast.

Schritt 67: Nenn das Terrorbekämpfung.

Schritt 68: Habe kei­nen offi­zi­el­len Plan für danach, pro­lon­gie­re einfach.

Schritt 69: Gleich das durch öffent­li­che Beein­flus­sung über rech­ten Popu­lis­mus wie­der aus.

Schritt 70: Schrei laut - das sei alles anti­se­mi­tisch, und dein gutes Recht als Zionist.

Schritt 71: Ver­leug­ne wozu bereits die hal­be UN Stu­di­en for­dert, näm­lich dass du in dei­nem Hei­li­gen Land ein Apart­heits­re­gime betreibst. Mit sepa­rier­ten Stra­ßen, Ein­gän­gen, Lohn­kos­ten, Rech­ten, Bewe­gungs­frei­heit in bestimm­ten Zonen, Bestechung der Regie­rungs­frak­tio­nen in Gaza, Rück­hal­tung von Huma­ni­tä­ren Gütern, bereits vor dem “Krieg gegen den Ter­ror”, Hoch­si­cher­heits­zo­nen rund um tou­ris­ti­sche Einrichtungen, …

Schritt 72: Ver­su­che in der ers­ten Pha­se zuerst die Flücht­lin­ge über die ägyp­ti­sche Gren­ze zu drän­gen, in dem dei­ne Spre­cher behaup­ten sie sei offen, sie war (in der Rich­tung) geschlossen.

Schritt 73: Ent­füh­re einen paläs­ti­nen­si­schen Chir­ur­gen wäh­rend einer Ope­ra­ti­on. Schiess ihm ins Bein, dann schlag ihm wäh­rend der Gefan­gen­schaft mit einem Gewehr so ins Gesicht, dass er ein Auge ver­liert - dann ent­lass ihn, in der sel­ben Woche. Jetzt kann er ja wie­der ope­rie­ren. (So, oder ähn­lich…)

Schritt 74: Ver­an­las­se, dass die US über Mona­te hin­weg als ein­zi­ge eine Waf­fen­ru­he mit einem Veto im UN Sicher­heits­rat verhindern.

Schritt 75: So etwa eine Woche vor Ende des Rama­dan, lass die US erst­ma­lig für eine Waf­fen­ru­he im Sicher­heits­rat stim­men, die nur bis zum Ende des Rama­dan gilt, die dann ein­stim­mig ange­nom­men wird. Lass die us in den Minu­ten nach der Abstim­mung behaup­ten, die­ser Beschluss sei aber nicht bin­dend, auf wel­cher recht­li­chen Grund­la­ge weiß bis heu­te niemand.

Bus­si, Bau­chi - Ich bin dann doch fer­tig geworden.

Aber bit­te lie­be Juden Wiens, jetzt fürch­tet euch nicht wegen stär­ker wer­den­dem Anti­se­mi­tis­mus. Die Regie­rung die­ses Lan­des ist mit euch!

Und der typi­sche Öster­rei­cher und Stan­dar­fo­rum­be­nut­zer kriegt einen Herz­in­fakt, wenn man ihm das hier zeigt:

Gut, Pro­pa­gan­da hat jetzt noch immer in Öster­reich kein ein­zi­ges jour­na­lis­ti­sches Medi­um ent­deckt. Was will man machen…

Was tun, Herr General?

08. Mai 2024

https://www.youtube.com/watch?v=yAJulklXmU0

Bildschirmfoto 2024 05 08 um 11 18 53

Herr Gene­ral, Hil­fe, was tun Herr Gene­ral, die Kom­mu­ni­ka­ti­on­s­pan­nen der Ukraine.

Herr Gene­ral, so hel­fen sie doch!

Die Kom­mu­ni­ka­ti­on­s­pan­nen der Ukraine!

Hel­fen sie Herr Gene­ral, hel­fen sie!

Gut, Pro­pa­gan­da hat jetzt wie­der nie­mand ent­deckt, was will man machen…

Die Generation Ü60 hat schon wieder drei Sophisten gefunden vor denen sie sich vor einem Denkmal versammeln kann

08. Mai 2024

Die Pauls­kir­che war dies­mal nicht frei?

edit: Final­ly the fuck­ing video is pri­va­te. FICKT EUCH.

https://www.youtube.com/watch?v=vbWrU7FJzjI

edit2: Es gibt jetzt eine geschnit­te­ne Ver­si­on des Vide­os da hat man die Begrü­ßung vom IWM Sophis­ten und die Lobes­wor­te des ande­ren “ich wüss­te gar­nicht was man an der Per­son aus­set­zen kann, des­halb glaub ich auch sei­ne Argu­men­te” Sophis­ten raus­ge­schnit­ten.… Bes­ser so.

Also neben dem 10 mali­gen Name­dro­ping von Bloo­d­lands und der ver­fick­ten Lüg­ner­sau Timo­thy Sny­der - gut, war­um jetzt so angrif­fig - weil, die SAU EIN LÜGNERSCHWEIN IST DEMS FREUDE MACHT GESELLSCHAFTEN ZU MANIPULIEREN UND DAS VON INTERESSENSGRUPPEN GEZIELT DAFÜR EINGESETZT WIRD -

This is not a magic trick

sie­he aber auch:

What is US war propaganda

- wird dies­mal vor einem Denk­mal, Fol­gen­des in die Genera­ti­on Ü60 rei­ner­bro­chen, die noch nie in ihrem ver­fick­ten Leben ihr Hirn ein­schal­ten muss­ten, weil ihnen alles in den fuck­ing Arsch gescho­ben wur­de. Aber Klat­schen, das hat sie im Thea­ter gelernt.

Wozu da noch kri­tisch Den­ken ler­nen, ich stell mich lie­ber vor ein Denk­mal, und außer­dem in dem Alter fan­gen wir damit erst gar­nicht mehr an…

Ich para­phra­sie­re “Laut Timo­thy Sny­der ist die Nut­zung men­schen­ver­acht­li­cher Rhe­to­rik noch ein alter post­ko­lo­nia­ler Reflex, von dem wir uns befrei­en müs­sen, wenn wir end­lich in DER WONNE DER EUROPÄISCHEN AUFKLÄRUNG AUFGEHEN WOLLEN, WÄHREND WIR UNS DARIN SONNEN!”

Gra­tu­la­ti­on, der Voll­idi­ot hat es bis zu Maxi­mi­li­en de Robes­pierre geschafft!

Und ver­arscht damit jetzt bür­ger­li­che Gesell­schaf­ten. Das hat­ten wir ja schon seit der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on nicht mehr!

Dabei war es das Argu­ment der US über seit 2001, dass man in fol­gen­den Fall auch mal in eine sou­ve­rä­ne Gesell­schaf­ten schööön rein­schie­ßen muss, zum Woh­le der Vielen…

Also, Gesetz dem Fall, sie haben mal wie­der eine reli­gi­ös fun­da­men­ta­lis­tisch gelenk­te Gesell­schaft, deren Füh­rer mal wie­der die Meh­rung des Volks­kör­pers fürs Staats­wohl aus­ge­lobt und dann güns­tig (so eine Kalasch­ni­kow kos­tet nicht viel) ein paar tau­send unter 30 Jäh­ri­ge bewaff­net haben (sie hat­ten ja nichts ande­res, geschwei­ge denn eine Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ve), um die Han­dels­strö­me in sagen wir mal - dem Nach­bar­staat, einer west­lich ori­en­tier­ten Vor­zei­ge­de­mo­kra­tie der Regi­on zu “kit­zeln” [dis­rup­ten, über­neh­men, beset­zen wha­te­ver tick­les your fancy].

Was sagen die FUCKING US da Gesetz dem Fall die­se Waren­strö­me wären für west­li­che Gesell­schaf­ten von hoher Bedeutung…

Sagen sie: “das sind noch post­ko­lo­nia­le Refle­xe, wir müs­sen die Wür­de des Men­schen ehren”, oder sagen sie “FUCK THEM, VERLEGT 4 FLUGZEUGTRÄGER IN DIE REGION, WIR BRINGEN EUCH JETZT DEMOKRATIE!”?

Jetzt sagen sie “wir brin­gen euch Demo­kra­tie” aber nicht, weil das im Sin­ne des Woh­les der Vie­len (und vor allem unse­res), so locker von der Zun­ge rutscht - nein sie sagen das ja “weil aut­ho­ri­tä­re Regime so schlimm sind!” Und uns das Völ­ker­recht so viel Wert ist.

[DAS (also wir woll­ten euch doch nur Demo­kra­tie brin­gen) ist die von den US bevor­zug­te außen­po­li­ti­sche Schu­le der Inter­na­tio­nal rela­ti­ons, siehe:

Idea­lism Ver­sus Rea­lism - CFR Edu­ca­ti­on ]

Also wenn die Dik­ta­to­ren auf­hö­ren wür­den zu exis­tie­ren, dann wür­de es uns ja viel bes­ser gehen. Weil Demo­kra­tien unter­ein­an­der ja nie Krieg füh­ren, son­dern zur Meh­rung des gesell­schaft­li­chen Wohls Han­del betreiben.

Das wis­sen wir ja spä­tes­tens seit Fran­cis Fuku­ya­ma. *sarc*

Schlimm sind die! Bis sie west­lich ori­en­tiert sind.

So und aus die­ser Über­le­gung folgt jetzt Fol­gen­des, ihr fuck­ing HURENSCHWEINE, vor dem fuck­ing scheiss Denkmal.

Wenn eine idea­le Welt, in rea­li­ta nicht ide­al “dar­stell­bar ist” und jeder fuck­ing scheiss Ruf nach Demo­kra­tie, bereits mehr­heit­lich (ten­den­ti­ell) mit “FUCK DEMOCRACY” beant­wor­tet wird, weil die Dop­pel­mo­ral bereits so offen­sicht­lich ist -- erken­nen wir, im Argu­ment, soet­was wie “Macht- und Ein­fluss­sphä­ren” von Groß­mäch­ten an.

INSBESONDERE, wenn das ehe­ma­li­ge Groß­mäch­te in decli­ne sind.

Und lügen nicht die fuck­ing scheiss Bevöl­ke­rung Ü60 (die Voll­idio­ten die noch nie ihr Hirn ein­set­zen muss­ten um gut zu über­le­ben) mit “aber der Bei­tritt zur NATO muss ja ein voll­kom­men jedem offen ste­hen­der Pro­zess blei­ben” zu. (Die Ukrai­ne wird aber eh noch nicht auf­ge­nom­men. Also nicht jetzt. Is ja noch viel zu früh… siehe:

MEkrai­ne? No. YOUkraine.


)

Weil wir im Zwei­fels­fall auch nicht nach hoch­mo­ra­li­schen Gesichts­punk­ten agie­ren wie sie der FUCKING IDIOT vor dem Denk­mal, und die noch viel, viel, VIEL grö­ße­re LÜGNERSAU Timo­thy Sny­der als “mora­li­sche Grund­sät­ze” pro­kla­mie­ren, son­dern nach Über­le­gun­gen, die die Aus­wir­kun­gen auf unse­re Gesell­schaf­ten und Macht­sphä­ren miteinbeziehen.

Schon schei­ße, wenn mans nicht wei­ter als bis zu Robes­pierre geschafft hat, nicht?

Da bleibt man immer bei “die Ukrai­ne hat das mora­li­sche Recht der Nato bei­zu­tre­ten” hän­gen, und wun­dert sich in den Minu­ten danach war­um sies denn immer noch nicht darf!??!?!

Ich kann gar­nicht so viel KOTZEN, wie ich der ver­fick­ten Genera­ti­on Ü60 die vor drei Sophis­ten und nem Denk­mal steht, an Ver­ach­tung entgegenbringe.

Die Bür­ger­li­chen vor der Kanzel.

Fuck­ing Idioten.

Nur unse­re Dik­ta­to­ren sind gute Diktatoren”

und der­wei­len kommt das Feed­back zurück, dass sich der glo­ba­le Süden schlapp lacht, als wir ihnen unser “Gut v. Böse das ent­schei­det sich in der Ukrai­ne” Nar­ra­tiv vor­ge­legt haben.

Wir hät­tens ja WIEDER versucht.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Jetzt kann sich das auch wieder niemand erklären…

08. Mai 2024

Die Columbia-Proteste und der Anti­se­mi­tis­mus: Als ob sie von zwei ver­schie­de­nen Uni­ver­si­tä­ten sprächen

Jüdi­sche Stu­die­ren­de und Pro­fes­so­ren an der Columbia-Universität haben unter­schied­li­che Mei­nun­gen über die pro­pa­läs­ti­nen­si­schen Campus-Proteste. Man­che füh­len sich bedroht, ande­re sagen, man dür­fe die Kri­tik an Isra­el nicht mit Juden­hass verwechseln.

src: click

Obwohl die Tak­tik bereits laut einer inves­ti­ga­ti­ven Repor­ta­ge im Wahl­kampf in den UK ein­ge­setzt wor­den ist…

https://www.aljazeera.com/news/2022/9/29/documents-reveal-discrimination-and-racism-in-uk-labour-party

Al Jazeera’s Inves­ti­ga­ti­ve Unit (I-Unit) reve­als how a Bri­tish poli­ti­cal par­ty that claims to embrace pro­gres­si­ve values crea­ted a hier­ar­chy of racism that discri­mi­na­ted against its Black, Asi­an and Mus­lim mem­bers. Inter­views, inter­nal docu­ments and social media messages shared by the most seni­or staff in The United Kingdom’s Labour Par­ty betray­ed a racist cul­tu­re whe­re abu­se was aimed at their own col­leagues, coun­cil­lors and poli­ti­cal leaders.

The Labour Files, an I-Unit inves­ti­ga­ti­on based on 500 giga­bytes of docu­ments, emails, video and audio files from the Labour Par­ty dating from 1998 to 2021, expo­ses how the party’s cam­pai­gn to pre­sent a tough image on anti-Semitism, while igno­ring other forms of discri­mi­na­ti­on, dro­ve many staff to resign.

Wait, racist but aimed at their colleagues?

Der Punkt ist nicht das wie, son­dern das von wem. Also von wel­chen Ver­ei­nen und Ein­rich­tun­gen. Schalom.

Gut, den Kon­nex zu zie­hen ist jetzt selbst der NZZ zu viel.

Die bleibt bei “one said this” “the other said that”…

Jo, genau - so wirds gwe­sen sein…

Es ist viel die Rede von der anti­se­mi­ti­schen Schlag­sei­te der ame­ri­ka­ni­schen Stu­den­ten­pro­tes­te gegen den Gaza-Krieg. Aller­dings sind die Ansich­ten dar­über selbst unter Juden und Israe­li an der Uni­ver­si­tät geteilt. Am 10. April schrie­ben 23 jüdi­sche Fakul­täts­mit­glie­der der Colum­bia Uni­ver­si­ty und des Bar­nard Col­le­ge einen offe­nen Brief an die Prä­si­den­tin Nemat Shafik, in dem sie sich dage­gen wehr­ten, dass der Anti­se­mi­tis­mus­vor­wurf als Keu­le gegen Israel-Kritiker und gegen die Uni­ver­si­tät als Gan­zes ver­wen­det wer­de. Aus ihrer Sicht wer­den ins­be­son­de­re die Eli­te­uni­ver­si­tä­ten von der Rech­ten als Orte der «woken Indok­tri­nie­rung» und als Brut­stät­ten des Juden­has­ses dar­ge­stellt, um sie bes­ser kon­trol­lie­ren und zen­su­rie­ren zu können.

In Anleh­nung an die Kom­mu­nis­ten­jagd in den fünf­zi­ger Jah­ren spre­chen sie im Brief von einem neu­en McCar­thy­is­mus. Sie bezie­hen sich dabei ins­be­son­de­re auf die Abge­ord­ne­te Eli­se Ste­fa­nik. Die Repu­bli­ka­ne­rin hat­te sich als Mit­glied des Erzie­hungs­aus­schus­ses pro­fi­liert, indem sie den Prä­si­den­tin­nen von Har­vard und Penn bei einer Kon­gress­an­hö­rung vor­warf, den Anti­se­mi­tis­mus zu ver­harm­lo­sen. Das führ­te letzt­lich zu deren Ent­las­sung. Eben­so ging sie am 17. April in einer Anhö­rung mit der Columbia-Präsidentin Nemat Shafik vor; sie for­dert auch ihren Rücktritt.

Die dubio­se Rol­le von Ste­fa­nik, die im Lau­fe ihrer Kar­rie­re immer wie­der mit «weis­sem Natio­na­lis­mus» geflir­tet habe, ent­lar­ve die­se Anhö­run­gen als ver­lo­ge­nes poli­ti­sches Thea­ter, heisst es in dem offe­nen Brief. In Wirk­lich­keit gehe es repu­bli­ka­ni­schen Hard­li­nern wie Ste­fa­nik gar nicht um das Wohl­erge­hen der jüdi­schen Stu­die­ren­den; viel­mehr instru­men­ta­li­sier­ten sie den Anti­se­mi­tis­mus für ihre eige­ne poli­ti­sche Agen­da und heiz­ten so die Pola­ri­sie­rung und den Anti­se­mi­tis­mus auf dem Cam­pus erst rich­tig an.

Juden­hass von rechts

Wohl­ge­merkt leug­nen die Unter­zeich­ner nicht, dass Anti­se­mi­tis­mus wie vie­ler­orts auch auf dem Columbia-Campus exis­tie­re. Aber, heisst es in dem Brief wei­ter: «Die Kri­tik an Isra­els Krieg in Gaza auto­ma­tisch als anti­se­mi­tisch zu cha­rak­te­ri­sie­ren, heisst, die Bedeu­tung des Wor­tes zu per­ver­tie­ren.» Pro­pa­läs­ti­nen­si­sche Paro­len als anti­jü­di­sche Hass­re­de zu eti­ket­tie­ren, bedeu­te eine gefähr­li­che und fal­sche Ver­mi­schung von Zio­nis­mus mit Juden­tum, also einer poli­ti­schen Ideo­lo­gie mit Iden­ti­tät. Damit wür­den auch die Erfah­run­gen und Refle­xio­nen von nicht­zio­nis­ti­schen Juden auf dem Cam­pus ausgeblendet.

Eine der Unter­zeich­ne­rin­nen ist Nina Ber­man, Pro­fes­so­rin für Jour­na­lis­mus an der Colum­bia Uni­ver­si­ty. Im Gespräch ist es ihr wich­tig fest­zu­hal­ten, dass der Anti­se­mi­tis­mus in den USA vor allem aus der rech­ten und nicht aus der lin­ken Ecke kom­me. Der Aus­lö­ser für die gegen­wär­ti­ge Wel­le war für sie Donald Trumps Flirt mit der Alt-Right-Bewegung. Sie erin­nert an den Auf­marsch von Rechts­ex­tre­men auf dem Cam­pus der Uni­ver­si­ty of Vir­gi­nia in Char­lot­tes­vil­le im Jahr 2017 und den Slo­gan: «Juden wer­den uns nicht erset­zen!» Inzwi­schen kom­me es dau­ernd zu sol­chen Kund­ge­bun­gen, zu denen der Kon­gress schwei­ge. Statt­des­sen wer­de die Kri­tik an Isra­el als anti­se­mi­tisch gebrand­markt und mit Poli­zei­ein­sät­zen zum Schwei­gen gebracht.

Das «Antisemitismus»-Argument wer­de von den Kon­ser­va­ti­ven benützt, um die Uni­ver­si­tä­ten zu gän­geln, sagt Ber­man. «Ges­tern war es die ‹cri­ti­cal race theo­ry›, heu­te ist es Anti­se­mi­tis­mus, mor­gen wird es der Mar­xis­mus oder der Femi­nis­mus sein», sagt sie. Von der Ein­schüch­te­rung von paläs­ti­nen­si­schen und mus­li­mi­schen Stu­die­ren­den, die oft mit Isla­mis­ten oder Ter­ro­ris­ten gleich­ge­setzt wür­den, spre­che hin­ge­gen nie­mand. Die­sel­be Ein­sei­tig­keit herr­sche gegen­über dem Nahen Osten: Man spre­che von den Opfern der Hamas-Attacke, aber kaum von den getö­te­ten Zivi­lis­ten in Gaza. Dabei sei­en es die USA und die Steu­er­gel­der der Ame­ri­ka­ner, die Isra­el und den Krieg finanzierten.

«Wir haben uns nie unwohl gefühlt»

Eine wei­te­re Unter­zeich­ne­rin des Brie­fes ist Mari­an­ne Hirsch, eme­ri­tier­te Pro­fes­so­rin für eng­li­sche Lite­ra­tur. «Ich war mehr­mals im Pro­test­camp, zusam­men mit ande­ren Juden», sagt sie. «Wir haben uns nie unwohl gefühlt. Es gab sogar einen Seder, also das gemein­sa­me Mahl zum Auf­takt von Pes­sach, zusam­men mit nicht­jü­di­schen Stu­die­ren­den.» Für sie war das Camp ein Modell für Koexis­tenz. Mit dem Poli­zei­ein­satz habe man den Stu­die­ren­den ein schlech­tes Bei­spiel gege­ben. Offe­ne Debat­ten und fried­li­che Kon­flikt­lö­sung sähen anders aus. «Wie soll der Nah­ost­kon­flikt gelöst wer­den, wenn wir nicht ein­mal hier im Klei­nen fähig sind, die Aus­ein­an­der­set­zung ohne Gewalt zu füh­ren?», sagt sie.

Hirsch leug­net nicht, dass es auch Anti­se­mi­tis­mus gebe unter den Pro­tes­tie­ren­den. Gele­gent­lich füh­le sie sich unbe­hag­lich, aber das heis­se noch nicht, dass sie bedroht sei. Man ver­wäs­se­re den Antisemitismus-Begriff, wenn man Israel-Kritik mit Anti­se­mi­tis­mus iden­ti­fi­zie­re. Mit dem Vor­wurf einer «woken Indok­tri­nie­rung» kann sie nichts anfan­gen. Zumin­dest in ihrem Gebiet, der Lite­ra­tur, sei der Lehr­plan immer noch kon­ser­va­tiv aus­ge­rich­tet. Man kom­me nicht um die Grie­chen, die Bibel und die Klas­si­ker her­um. Frau­en und nicht­west­li­che Autoren sei­en immer noch unter­ver­tre­ten. Von einer links­pro­gres­si­ven Gehirn­wä­sche kön­ne kei­ne Rede sein, das sei rech­te Polemik.
«Ver­harm­lo­sung der Bedrohung»
Pro­is­rae­li­sche Demons­tran­ten ver­sam­meln sich am 26. April vor den Toren der Colum­bia Uni­ver­si­ty. Sie ver­lan­gen Soli­da­ri­tät mit Isra­el und die sofor­ti­ge Befrei­ung der Gei­seln in Gaza.

Am 15. April publi­zier­te eine ande­re Grup­pe von etwa 34 jüdi­schen und israe­li­schen Fakul­täts­mit­glie­dern eine Ent­geg­nung auf den offe­nen Brief. Die Unter­zeich­ner zeig­ten sich empört über den Vor­wurf, sie «instru­men­ta­li­sier­ten» den Anti­se­mi­tis­mus. Das sei selbst eine typisch anti­se­mi­ti­sche Wen­dung und ein Mit­tel, jüdi­sche Stim­men sowie eine wich­ti­ge Debat­te zum Ver­stum­men zu bringen.

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Nein, also - aber das eine sol­che Dar­stel­lung erfolgt um bes­ser zen­sie­ren zu kön­nen - das ist ja also wirk­lich - also NIEMAND KANN DAS BELEGEN!

Doch, ich - sehn sie - in Öster­reich sind wir da nicht so heikel…

Die­ser Pro­test heizt Juden­hass an und hilft kei­nem Kind in Gaza

Berech­tig­te Kri­tik am Regime Netan­ja­hus kann nie­mals mit dem Wunsch ein­her­ge­hen, Isra­el aus­zu­lö­schen. Das gilt auch für das Pro­test­camp am Wie­ner Uni-Campus

Colet­te M. Schmidt

src: click (derstandard.at wer sonst)

Gut und wel­che Bele­ge für Juden­hass führt die Autorin Frau Colet­te da an?

Aber kein Wort der Distan­zie­rung von der Hamas am Uni-Campus. Im Gegen­teil: “We need a new Inti­fa­da”, schreit da ein jun­ger Mann mit deut­schem Akzent ins Mikro­fon. Dafür wird Isra­el auch hier ohne Not “Geno­zid” vor­ge­wor­fen. Dass der Krieg in Gaza die Defi­ni­ti­on von Völ­ker­mord der Ver­ein­ten Natio­nen nicht erfüllt, ist egal.

Sind Mör­der Märtyrer?
Auch die­se Wor­te ste­hen auf ihrem Fly­er: “Wir ste­hen auf den Schul­tern der Märtyrer*innen.” Wie bit­te? Ist den Leu­ten auf dem tem­po­rä­ren Cam­ping­platz am Alser­grund klar, dass sich auch Ter­ro­ris­ten, die ande­re ermor­den, als Mär­ty­rer bezeichnen?

Am sel­ben Tag, als die Zel­te auf­ge­schla­gen wur­den, ver­schüt­te­te ein Akti­vist Kunst­blut vor einer Antisemitismus-Konferenz in Wien. Wohl­ge­merkt: Es war nicht etwa ein Staats­be­such von Ben­ja­min Netan­ja­hu, son­dern eine Kon­fe­renz gegen Antisemitismus.

Am sel­ben Tag erleb­ten (auch) öster­rei­chi­sche Schü­ler beim “March of the Living” beim ehe­ma­li­gen KZ Ausch­witz, wie auch dort Palästina-Aktivisten zu stö­ren ver­such­ten. Es gibt kei­ne Scham­gren­ze mehr.

In der Zwi­schen­zeit ster­ben wei­ter Kin­der im Gaza­strei­fen. Das muss sofort auf­hö­ren – und die Hamas sofort alle israe­li­schen Gei­seln freilassen.

Zu wenig öffent­li­che Distan­zie­rung vom Bösen, Kunst­blut in einer Künst­ler­ak­ti­on, “Schmie­re­rei­en” deren Ver­ur­sa­cher lei­der wie­der nie­mand gefasst hat und Ver­stö­ße gegen die Scham­gren­ze - nein, also da müs­sen wir die Camps räu­men, tut uns leid.

Denn das hilft kei­nem Kind in Gaza!

Gut, dass das im UK Wahl­kampf von den sel­ben Insti­tu­tio­nen bereits gegen die eige­nen Leu­te ein­ge­setzt wur­de… Wie sagen die­se Ver­ei­ne so schön:

Die Unter­schei­dung zwi­schen Anti­zio­nis­mus und Anti­se­mi­tis­mus ergibt für ihn kei­nen Sinn. Er habe nur einen israe­li­schen Pass und kein ande­res Land, wo er ohne wei­te­res hin­ge­hen könnte.

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Die typi­sche Ver­eins­scheis­se aus dem UK Wahl­kampf, die einen sind bra­ven jüdi­schen Zio­nis­ten, die dür­fen alles, und der Rest sind Ver­rä­ter am Judentum.

SCHON SCHEISSE, WENN NACH DIESEN DEZIDIERTEN AKTIONEN IN WIEN DAS CAMP NOCH STEHT. NICHT?

Pro-Palästina-Protestcamp in Wien bleibt - trotz her­ber Kritik

Fuck this insti­tu­tio­na­li­zed, reli­gious mani­pu­la­ti­on of the public sentiment.

Die sel­ben ver­fick­ten Ver­ei­ne die davor im Ukrai­ne Krieg gezielt Kriegs­pro­pa­gan­dis­ten fea­turen um sie gegen “jeg­li­che Kri­tik von außen” abzu­schir­men. Pream­p­ti­ve. Stru­t­urell mani­pu­la­tiv, an Gesellschaften.

Ver­glei­che:

Wie kann man die Gesell­schaft noch verarschen?

und

Kriegs­pro­pa­gan­dist mit Frie­dens­preis des deut­schen Buch­han­dels tritt öffent­lich­keits­wirk­sam in ukrai­ni­sche Armee ein

Wobei die deut­sche Bischofs­kon­fe­renz dem um nichts nach­steht und gleich noch die Pauls­kir­che zur Ver­fü­gung gestellt hat.

Gut, jetzt hat aber struk­tu­rel­le Mani­pu­la­ti­on an Gesell­schaf­ten wie­der nie­mand ent­deckt, es wär ja auch zu schön gewesen…

Wie damals, als es die Wie­ner Poli­zei bis ins eng­lisch­spra­chi­ge Wiki­pe­dia geschafft hat!

Öster­reich du gei­le Sau - Part 2

Gut, geziel­te gesell­schaft­li­che Mani­pu­la­ti­on hat da wie­der nie­mand gese­hen, wäh­rend den Tagen in denen white Phos­phor auf Gaza run­ter­ge­reg­net ist, was will man da machen…

Das Pro­test­camp räu­men sag ich, das hilft niemandem!

Bit­te aber jetzt die Scham­gren­ze zu beach­ten, denn ich woll­te gera­de eben schon fast grunzen…

Sie grun­zen, wenn er vorbeigeht

Elad Arad ist ein 33-jähriger Che­mie­in­ge­nieur und For­schungs­sti­pen­di­at aus Isra­el. «Ich fra­ge mich, ob ich hal­lu­zi­nie­re, wenn ich höre, der Anti­se­mi­tis­mus auf dem Cam­pus wer­de ledig­lich von Poli­ti­kern und Jour­na­lis­ten auf­ge­bla­sen, exis­tie­re in Wirk­lich­keit jedoch kaum», sagt er. Seit dem 7. Okto­ber hängt er immer wie­der Pla­ka­te mit den Fotos der ent­führ­ten Israe­li in Colum­bia auf. «Sie blei­ben im Schnitt zwei bis drei Stun­den hän­gen, dann wer­den sie her­un­ter­ge­ris­sen oder ver­un­stal­tet», sagt er. Er pas­se auf, dass er nicht als Jude oder Israe­li erkannt wer­de. Man­che mach­ten Grunz­ge­räu­sche, wenn er vor­bei­ge­he, um zu signa­li­sie­ren, dass sie ihn als Schwein betrachteten.

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Das wird der emo­tio­nal nicht überleben.

Wenn er pro­is­rae­li­sche State­ments pos­te, wer­de er als Ras­sist bezeich­net. Er emp­fin­det, dass Israe­li ent­mensch­licht wer­den; das Hamas-Massaker hin­ge­gen ent­schul­di­ge man. Was ihn frap­piert, ist auch, wie pro­pa­läs­ti­nen­si­sche Slo­gans ver­mischt wer­den mit einer all­ge­mei­nen Kri­tik am Wes­ten und am Kolo­nia­lis­mus, mit einer Bewun­de­rung für die Huthi-Rebellen und die Kassam-Brigaden und dann im sel­ben Atem­zug auch noch der Tod Bidens gefor­dert werde.

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Scha­lom.

Gut, das hät­te man jetzt in einem drei Wor­te State­ment zusam­men­fas­sen kön­nen. Dann wäre man aber als Juden­has­ser ver­leum­det wor­den.… Hm.

Ich ver­suchs trotzt­dem mal.

SIE - MANIPULIEREN - EUCH (STRUKTURELL)

Gut, waren jetzt vier Wor­te, I’m so sorry…

*räus­per* Stop pos­ting tho­se face­book­vi­de­os, its an order!

Gut, aber das hat ja jetzt auch nie­mand mit­be­kom­men, in der ver­lo­gens­ten, aller ver­fick­tes­ten, abar­tigs­ten Drecksgesellschaften.

Nie­mand. Jeder hat wegegschaut.

Jeder hat brav sein Maul gehalten.

Jeder hat die mani­pu­la­ti­ve Pro­pa­gan­da gepos­tet, und es gewusst, und NICHTS dage­gen unternommen.

UND JEDER HAT AUF DEN FUCKING UN GENERALSEKRETÄR GESCHISSEN.

Dabei war uns Völ­ker­recht doch so wichtig.

Das ist die west­li­che Wertegesellschaft.

Hmm.. hmmm… Nein, ich komm nicht drauf.

07. Mai 2024

Bildschirmfoto 2024 05 07 um 21 44 52
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Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Rus­sia clai­med to have taken con­trol of two more Ukrai­ni­an sett­le­ments – Solo­vio­ve in the eas­tern Donetsk regi­on and Kot­lia­riv­ka fur­ther north in the Khar­kiv regi­on. Ukraine’s mili­ta­ry made no men­ti­on of eit­her area in its evening report.

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Reu­ters: click

Naja, die deutsch­spra­chi­gen Medi­en auch nicht, das passt dann schon. Jetzt hat aber eine ein­sei­ti­ge Bericht­erstat­tung wie­der nie­mand entdeckt.

Gut, das brau­chen natür­lich auch nur Leser von finanzen.at zu erfahren:

Ger­man Chan­cellor Olaf Scholz backed a pro­po­sal for about 90 per­cent of the reve­nues gene­ra­ted from fro­zen Rus­si­an assets to be chan­nel­led into arms purcha­ses for Ukraine.

Eigent­lich gut dass, Al Jaze­e­ra im Wer­te­wes­ten so gut wie ver­bo­ten ist…

Es gibt dann natür­lich aber auch wie­der mehr gute Nachrichten:

Scholz mahnt auf Glo­bal Solu­ti­ons Sum­mit Lösun­gen für welt­wei­te “Poly­kri­se” an

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Wir sind so gut wie gerettet.