… und von den Oppenheimer Fonds “Among Investors there is this believe, that climate friendly investing is just philanthropy, we still have a lot of work ahead of us” 2018 im Kamingespräch in Alpbach, also EINJAHRVORGRETA. Und von den ultra long term and faith based investors (Nationalbanken und Kirchen) natürlich und von einigen Nachkommen der Öl-Tycoon Dynastien in den US natürlich (das Gewissen ist ein Hund, vor allem wenn man sich vor 2018 in seinem Investitionsverhalten davon leiten hat lassen). Und von den schwedischen Energie Unternehmen (Familie Wallenberg, Grüße bitte)), die gerade mehr nach Mitteleuropa expandieren wollten.
Sie waren die Ersten die diese Welt gerettet haben.
Gut, aber das ist ja so schwammig, können wir da noch mehr Direktzitate haben?
Achso, sie meinen neben:
We need you to be in the vanguard of making the changes we need.
I count on you to come to my climate summit prepared to inspire the world with your actions and your plans and influence your own Governments.
I hope the climate action summit will also help empower you to deliver on your plans, including through generating the finance you need.
Indeed, financing is critical.
That is why I have enlisted the President of France, the Prime Minister of Jamaica and the Emir of Qatar in a high-level political effort, in the run-up to the Climate Summit, to mobilize international support for the funding we need.
von Guterres 2019 beim R20 Austrian World Summit in Wien?
Na ok, aber nur weil sie so nett darum gebeten haben…
Kleine Meldung von heute:
Umweltaktivisten: Zuhören – und sanktionieren!
Ein Bericht der Vereinten Nationen zu Umweltaktivisten fordert so etwas wie einen Rechtsanspruch auf straffreien Rechtsbruch – für manche. Das kann nicht gut gehen.
Auch an Greta bitte, die erst 2019 von der Öffentlichkeit entdeckt wurde.
Jemand gab ihm [Rentzhog] den Tipp, das im August 2018 ein Mädchen vor dem schwedischen Parlament streiken würde. Er zog mit einem Fotografen los, der sie einfangen sollte. Doch als er dort ankam, fand er eine Situation vor, die ihn überraschte:
“Ich hatte eine kleine Gruppe Kinder erwartet, die ein paar Parolen rufen. Stattdessen saß da nur Greta mit ihrem Schild. Ganz allein, als würde sie das ganze Gewicht der Welt auf ihren Schultern tragen. Die Leute sind an ihr vorbeigegangen, als wäre sie eine Bettlerin.”
Ah, sehr gut, die Bundespressekonferenz hat einen Weg aus ihrer misslicher werdenden Lage gefunden…
1.: Schritt eins: Nur noch 80er IQ Idioten einstellen
2.: Schritt zwei: Sich immer mit “Kein Kommentar” rausreden
3.: Schritt drei: Kritische Medien vor Publikum öffentlich verleumnden
4.: Schritt vier: Auf Nachfrage warum die Bundespressekonferenz denn ihr unliebsame Medien öffentlich verleumndet entgegen, man sei leider schwerhörig, und habe hier keine Verleumndung wahrnehmen können.
Da haben aber gleich drei Leute gut aufgepasst, wie man auf Social Media Debatten abdreht! Über Attacken ad hominem nämlich, und dann im Folgesatz gleich die gestellte Frage verdrehen. (“Der Bundeskanzler hat doch genau gesagt, …” War Teil der Frageformulierung, da haben wirs dem Journalisten gleich als Beantwortung seiner Frage zurückgespielt.) Und alle drei werden aus dem deutschen Bundeshaushalt bezahlt.
Na sehr gut.
Eigentlich unglaublich, dass man mal den Zeiten von Sawsan Shebly und Steffen Seibert hinterherweint…
Was an der Stelle in einer Demokratie passieren hätte müssen wäre, dass die Kollegen aufstehen und gesammelt den Saal verlassen.
Aber wir sind ja im Wertewesten…
edit: Vielleicht auch mal zur Auflösung der Situation - also auch als Hilfestellung für den fragenden Journalisten. Im geleakten Gespräch selbst, fällt dazu der Halbsatz “es kommt auf die Daten an”.
Hätte man auch recherchieren können.
Was bedeutet das im Detail?
Die Dinger brauchen Sattelitendaten um auf drei Meter genau zu werden. In den Sattelitendaten enthalten sind vor allem Höhenprofile aus denen dann 3D Modelle des Überfluggebiets erstellt werden.
Daten über die die Ukraine selbst nicht verfügt.
Daten, die so exakt sein dürften, dass sie über kommerzielle Anbieter nicht zukaufbar sind.
Und daraus ergibt es sich dann, warum es ein Problem ist.
Ergo: Kein Staat der Welt, wird der Ukraine mal eben mal seinen Datensatz hochauflösender Sattelitenbilder mit Höhenprofilen der Ukraine/plus minus Krim und mehr zur Verfügung stellen - zum einen, weil die Staaten selbst Planungssicherheit bei den Waffen behalten wollen, zum anderen, weil die dann morgen auf dem grauen Markt zu haben sind. Und zu guter letzt, weil das bereits eine Hilfeleistung zur Einsatzplanung darstellt und zwar in direkter Beteiligung.
Noch eine recht generelle zwar, aber bereits eine Hilfestellung.
Das ist auch der Punkt an dem es einen Bundesheerexperten (oder zwei) braucht. Der Hersteller verfügt über dieses Datenmaterial nicht.
Nur das Militär verfügt über nicht frei verfügbares, da hochauflösenden Satellitendatenmaterial - mit Höheninformation.
Klingelts?
Enter das “wir geben ihnen die Daten nur selektiv und zeigen ihnen, wie man die 3D Modelle erstellt” Szenario.
In diesem sind wir dann vollends bei “hilft bei konkreter Missionsplanung” (da ja selektiv) - und das ist bereits aktive Kriegsteilnahme.
Es liegt an den Daten.
Die Briten machens vollständig im Reachback.
Die US haben Personal vor Ort.
Über die Franzosen ist nichts bekannt… 😉
edit: Bonus: Selbst wenn sie diese Daten von Maxar bekommen, das ist ein US Militär Contractor. Na, kommen wir langsam ins Denken?
Das Militär verfügt schon seit den 1960er-Jahren über hochaufgelöste Satellitenbilder. Die Streitkräfte der USA und der Sowjetunion beobachteten sich gegenseitig aus dem All, später folgten ihnen viele weitere Staaten, auch Deutschland. Inzwischen sind mehrere Hundert Militärsatelliten aktiv. Ihre Bilder sind allerdings grundsätzlich geheim, an die Öffentlichkeit gelangen sie äußerst selten. Zum Medienphänomen wurden Satellitenaufnahmen erst vor 30 Jahren mit dem Beginn der kommerziellen Raumfahrt und der Aufhebung der bis dato geltenden strengen Genehmigungsauflagen für die Veröffentlichung von Luftbildern.
1999 startete die Firma Space Imaging den Ikonos-Satelliten, von der New York Times damals als “weltweit erste private Spionagekamera” bezeichnet. 2013 gab es knapp 50 kommerzielle Erdbeobachtungssatelliten im All, inzwischen ist ihre Zahl auf mehr als 500 gestiegen. Laut einer Liste der französischen Unternehmensberatung Euroconsult planen 50 Unternehmen für die nächsten Jahre mit 1700 Satelliten, die meisten sind sogenannte Cubesats. Diese Hightechwürfel wiegen weniger als 50 Kilogramm, eine einzige Rakete kann gleich Dutzende von ihnen ins All befördern.
Aus Space Imaging wurde 2017 – nach mehreren Firmenumbildungen – Maxar. Auf fast jedem öffentlich verbreiteten Satellitenbild des Kriegs in der Ukraine ist ganz oben rechts das Logo des Unternehmens mit Sitz im US-Bundesstaat Colorado zu sehen. Als einziger Satellitenbetreiber stellt Maxar Bilder der Kriegsgebiete in einer sehr hohen Auflösung von 30 Zentimetern [HINT! HINT!] für die Mediennutzung [HINT! HINT!] kostenlos zur Verfügung. Selbst kleine Zeitungen oder Online-Medien können ganze Bildergalerien nutzen – eine absolute Ausnahme. Zwar stellt die europäische Raumfahrtagentur Esa sogar alle Bilder ihrer zwei optischen Sentinel-Satelliten frei ins Internet, sie sind aber deutlich weniger detailgenau. Eine 30-Zentimeter-Auflösung können neben Maxar nur die europäischen Pléiades-Satelliten bieten. Deren Betreiber Airbus hat aber nur wenige Bilder der ukrainischen Kriegsgebiete im Angebot.
Trotz der hohen Zahl von Satelliten ist es ohnehin keineswegs so, dass jeder Punkt der Erde ständig aus dem Orbit fotografiert würde. Ganz im Gegenteil. Die optischen Satelliten sind mit einer Geschwindigkeit von rund 25.000 Kilometern pro Stunde auf vorgegebenen Bahnen unterwegs. Wenn sie dann aus 400 bis 600 Kilometern Höhe ein Foto schießen, ist darauf ein Rechteck mit 10 bis 20 Kilometern Seitenlänge zu sehen. Ein Maxar-Satellit kann an einem Tag maximal eine Fläche von der Größe Frankreichs erfassen. Deshalb arbeiten die meisten Betreiber mit einer Konstellation aus mehreren Satelliten. Bei Maxar und Airbus sind es vier, zusammen haben sie nach zwei Monaten jeden Punkt der Erde einmal überflogen.
This morning, Maxar ($MAXR) announced that it has won a contract worth $192M over five years to supply American allies with high-res optical, SAR and 3D imagery.
The National Geospatial-Intelligence Agency (NGA) award falls under the Foreign Commercial Imagery Program. The indefinite delivery, indefinite quantity contract will see the US and its allies tap data from four Maxar offerings:
SecureWatch, covering timely imagery and analytics
Rapid Access Program, which provides “the highest commercially available collection priority, predictable access plus virtual control of imaging operations to help meet mission requirements—all from any location on Earth.”
Precision 3D, which leverages Maxar imagery to create digital representations of Earth and its terrain
Commercial SAR, an all-weather, 24/7 radar service.
+ While we’re here: The range of Maxar’s satellite data collection and its close ties to government customers has made its imagery the first line of defense when disaster strikes around the globe.
When war broke out in Ukraine, governments and humanitarian groups leveraged Maxar imagery to characterize destruction, track Russian troop movements, and identify aid pathways.
Und wir erinnern uns noch an die Moswka? Wo sofort geleakt ist, dass die US hier die Operationsplanung übernommen haben? Sie wissen schon, wegen den Echtzeit Leitdaten und so… Nun, stellen sie sich vor, das ist “eine Brücke im Osten der Ukraine”. Was wird sich da der Senat freuen.
Moneyquote:
“American military sources have confirmed that they were asked to verify Ukraine’s sighting of the Moskva.”
“Jo mei, ihr machts das eh super, ab Kilometer 15 dann noch a bissl mehr links, und dann habts es es eh selber, …”
Ok, doch nicht ganz selber…
American intelligence agencies gave highly sensitive data to the Ukrainian armed forces that allowed them to track and kill a dozen Russian generals and sink the Russian flagship Moskva, a new book reveals — despite strident administration denials.
A “furious” President Joe Biden gave “presidential tongue-lashings” to CIA chief Bill Burns and other top aides in May after leakers told NBC News and the New York Times that Ukrainians had been given real-time intelligence from US sources.
“He didn’t like what he considered to be publicly taunting the Russians,” White House Chief of Staff Ron Klain told author Chris Whipple in the forthcoming book “The Fight of His Life,” out Jan. 17.
[…]
The reports of secret streams of real-time battlefield intelligence drew a furious response from the Kremlin — and instant repudiation from the Pentagon, the National Security Council, and Biden’s press office.
“We do not provide intelligence with the intent to kill Russian generals,” NSC spokesperson Adrienne Wilson said May 5.
Naja, Correctiv ist ja bereits in der Vergangenheit aufgefallen…
Am Montag wurde die stellvertretende Chefredakteurin von Correctiv, Anette Dowideit, gleich an mehreren Stellen der Lüge überführt. Unter anderem hatte sie behauptet: „Correctiv ist nicht von der Regierung bezahlt.“ Tatsächlich aber erhielt das Portal seit 2014 über 2,5 Millionen Euro an Steuergeldern.
[…]
Eine Personalie ist besonders brisant: Seit Anfang September 2022 arbeitet Jeannette Gusko als Geschäftsführerin bei Correctiv. Gusko gibt auf ihrem LinkedIn-Profil an, als Beraterin für das Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig gewesen zu sein. Jenes Ministerium also, das 266.000 Euro in den Jahren 2022 und 2023 an Correctiv überwies.
Auch die deutsche Politik reagierte schnell. Am Tag nach der Veröffentlichung stellte sich Bundeskanzler Olaf Scholz unter Verweis auf «Correctiv» auf der Plattform X schützend vor die Menschen mit Migrationshintergrund und gegen «Fanatiker mit Assimilationsphantasien».
Weitere und auch höchste staatliche Anerkennung folgten. Keine Woche verging, und Mitglieder der Redaktion sassen auf Schloss Bellevue dem deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier bei Kaffee und Gebäck gegenüber. Dabei erklärte das Staatsoberhaupt, dass die Recherchen das Land aufgerüttelt hätten. Tatsächlich nahmen die Forderungen nach einem Verbot der AfD seither zu und deren Umfragewerte ab, gehen die Demonstrationen gegen die Partei landauf, landab weiter.
[…]
Aber neu war das alles wie gesagt nicht. Somit dürfte sich die Brisanz der Recherche auf die Verbindungen Sellners zu AfD-Vertretern beschränken. «Dass sich nun AfD-Politiker aus dem Bundestag, aus dem Umfeld des Bundesvorstandes und ein Fraktionsvorsitzender offensiv mit der Umsetzung seines Planes befassen, war der Öffentlichkeit bisher nicht bekannt», schrieb «Correctiv» im Nachgang. Was offensiv wiederum bedeuten soll, ist, wie so vieles in dem Text, eine Auslegungsfrage.
Also wenn wir auf die Uhr (mit Kalenderfunktion) schauen haben die “Faktenchecker” von Correctiv binnen eines Monats in etwa fünf Fehlmeldungen rausgehaun, sich dafür durch das Bildungsministerium ausfinanzieren lassen und in Deutschland eine neue Demonstrationskultur begründet.
Toll was die so machen! Das wird Pierre Omidyar sicher freuen!
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Narichten:
aber diese Gesellschaft ist immer noch das absolut grotesk und abartigst Allerletzte.
Im Standard verbreiten gerade mehrere Stimmen in Forenbeiträgen einen designten “one up“ ‘ing Talking point aus Israel, dass die Nakba der Palästinenser (700.000 Vertriebene) ja nicht so schlimm gewesen sein soll, da ja auch 800.000 Juden zuvor aus der Region vertrieben worden seien!
Das wirkte dann doch etwas zu sehr designt, also hab ich mich mal eingelesen, und was soll ich sagen…
Gemäß der Resolution 194 der UN-Generalversammlung aus dem Jahr 1948 sowie der UN-Resolution 3236 aus dem Jahr 1974 und der Konvention über die Rechtsstellung der Flüchtlinge von 1951 haben Palästinenser, die als palästinensische Flüchtlinge gelten, ein “Recht auf Rückkehr”.
Israel lehnt ein Recht auf Rückkehr für Palästinenser und ihre Nachkommen hingegen ab - mit der Begründung, dies bedeute das Ende der Identität Israels als jüdischer Staat. Israel lehnt zudem eine Verantwortung für Flucht oder Vertreibung der Palästinenser ab und verweist darauf, dass zwischen 1948 und 1972 rund 800.000 Juden aus arabischen Ländern wie Marokko, Irak, Ägypten, Tunesien und Jemen vertrieben wurden oder fliehen mussten.
1. Israelische Propaganda, designt
2. Dazu genutzt weiter anhaltend gegen UN Resolutionen (Generalversamlung!) zu verstoßen
3. Mit dem Argument - wir müssen keine von uns Vertriebenen wieder aufnehmen, da wir ja selbst vertrieben wurden.
4. Bei LEICHT anderen geographischen Vorbedingungen.
Gut, ich mein das kann einem in einem Flüchtigkeitsfehler schon mal passieren, wenn man Propaganda für Israel schreibt und aktuell wieder im Wertewesten so stark in Zirkulation bringt, dass es zum Hauptargument gegen Palästinenser (in einem Artikel über “Palästinensische Aktivisten zerstören ein Kunstwerk”) wird…
Also schnell weiter zu -
5. Und damits besonders toll wirkt, haben wir von der israelischen Propaganda um auf die 800.000 zu kommen den Betrachtungszeitraum auf “zwischen 1948 und 1972” dh. knapp 25 Jahre gesetzt, während die Nakba, uhm naja *hust* schon von 1948 bis 1949, also deutlich länger als ein, nun - hust, also ein Jahr ging…
Gut dass das der österreichischen Bevölkerung von ihren Medien so klar vermittelt wird. Man könnte sich garnicht ausdenken, wie eine Gesellschaft aussehen würde, die anstattdessen wieder nur designte Propaganda konsumiert.
Propaganda hat aber natürlich weiterhin wieder niemand entdeckt.
Ich habs dann noch mal gerechnet.
Fläche des Ehemaligen Britischen Mandatsgebiets:
etwa 70.000 km²
Fläche: Marokko, Irak, Ägypten, Tunesien und Jemen:
etwa 2.870.000 km²
Macht einen Faktor von 41.
Den noch mal 25 für den 25 mal längeren Zeitraum, macht 1050.
Also jeder Mensch der das designte israelische Propagandaargument nutzt liegt nur um den Faktor 1050 falsch.
Jetzt aber nur den Begriff Völkermord nicht in den Mund nehmen, das könnte sonst böse ins Auge gehen.
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten:
UNO wirft Israel Misshandlung und “möglicherweise Folter” von palästinensischen Gefangenen vor
Diese spezielle Soldatensprache, wohl gewachsen aus Auslandseinsätzen und der Sprache des internationalen Flugverkehrs, sorgt gerade im Ausland für Verständnisprobleme. So berichten zahlreiche britische Medien, Luftwaffeninspekteur Ingo Gerhartz habe in dem Gespräch brisante Informationen über die Transportwege der britischen Storm-Shadow- und der französischen Scalp-Marschflugkörper verraten.
„Wenn wir über Liefermethoden sprechen, weiß ich, wie die Briten das tun. Sie transportieren sie (die Marschflugkörper, Anm. d. Red.) immer in gepanzerten Ridgeback-Fahrzeugen. Sie haben mehrere Leute am Boden“, zitiert etwa die „Daily Mail“ den Luftwaffenoffizier in einem Artikel voller Empörung über die „dummen“ Deutschen.
Dumm nur: Das hat Gerhartz gar nicht gesagt. Wer sich das Original anhört, wird feststellen, dass der Inspekteur über die Missionsplanung spricht, nicht über Transportmethoden. Er sagt nicht „Ridgeback“, das richtige Zitat lautet vielmehr: „Ich weiß, wie die Engländer das machen, die machen das komplett im ‚reachback‘. Sie haben auch ein paar Leute vor Ort.“ Mit dem „Reachback-Verfahren“ meint die Luftwaffe, dass eine Mission von einem Heimatstandort aus gesteuert wird. Heißt: Die Briten helfen den Ukrainern eben nicht in der Ukraine, sondern von einem britischen Stützpunkt aus.
Schritt 1: Die Daily Mail - englische yellow Press, kann plötzlich selektiv kein Englisch mehr, und Reachback wird bei ihr Ridgeback, weil Großbritannien dann nicht zugeben muss, dass sie bereits aktiver Kriegsteilnehmer sind. (Missionen in der Ukraine werden von den UK aus aktiv gesteuert.)
Schritt 2: Enter Focus Online. Redakteur schreibt ab wie in der Branche üblich - und übernimmt die falschen Begriffe der fehlerhaften englischen Übersetzung, übersetz sie fehlerhaft ins Deutsche zurück, obwohl das Orginalgespräch auf deutsch geführt worden ist, und publiziert (vgl.: click).
Kannst dir garnicht ausdenken sowas…
Hurra! Keiner weiß mehr worums im Leak gegangen ist!
Wenn Propaganda von der Propaganda falsch abschreibt ist das Resultat einfach - mehr Propaganda.
Propaganda hat aber natürlich wie immer wieder niemand entdeckt.
edit: Küppersbusch hat nochmal zusammengefasst:
Diese Webseite verwendet Cookies um die Nutzungserfahrung für seine Besucher zu verbessern. Bitte informiere dich bei Gelegenheit darüber wie sich Cookies auf deine Privatsphäre im Web auswirken.