Question from the audience: We are in a charm offensive with the global south, but at the same time we are threatening to sanction the global south over sanction circumvention in the russia case, how do we square that circle?
Easy. Increase the “information” effort. Or “strengthening the alliance of the sanctioning countries”, as Molterer puts it.
Thanks Mr. Molterer. The moderator already is moving on to the next question, as theres is a lingering “no alternative” added off camera, by Mister Molterer.
edit3: Molterer on disinformation: First lets do more on cyber security, because this is a fundamental issue, that affects also the economy. [AHA.] The second thing is, why do we have rules for newspapers, why dont we apply the same rules when it comes to electronic screens? [AHA], and my third answer is, why arent we all turning into influencers? [GREAT!] Moderator replies: “Well president Zelenskyy and his team are, and that has actually really helped the way the narrative has played out”.
Kleiner Hinweis an meinen Psychologen - vielleicht das mal reflektieren. Nur so ein Gedanke.
Closing statement Mr. Molterer: “Stay united, thats the key thing for me, and keep, keep momentum. And for keeping momentum it is necessary that we go also into really this public debate with our people, because we need the support of our people in the longterm perspective.”
With influencers I recon? Payed in the same way as Twitter account managers for the BBC were payed and flown into Alpbach to help an effort to generate “more influencer like account activity” using private peoples accounts in Alpbach 2018 right before the EU elections?
You know, with:
Several types of “My europe” content, sorry #myeurope content of course:
Like -
Video:
- help to visualize your story
- emotionalize
- max. 30 sec. to 1 min [more viral!]
- landscape format
Like -
Pictures:
- emotionalize
- personalize
- show where you are [Alpbach 2018, Volksschule, Turnhalle, 300 attendees!]
- show what you’re doing [trying to use the attendants social media accounts to promote your political message]
- show supporters/other people involved [look, we are so many!]
- in action pics [don’t be BORING!]
Like -
Blog Articles:
- 250-500 words [Ups, I’m over that already, never can become a great public influencer then, thats really too bad]
- include images and video [you know, because - text = BORING!]
So very, very strange, that it didnt help when my psychotherapist told me to just forget keeping up with the current media angle on the topic and look away, because - none of this could be real right? I must have misinterpreted it, right?
DIESEGESELLSCHAFTISTDASABSOLUTALLERLETZTE.
STERBT.
Übrigens nochmal danke an den Medienpartner der Österreichisch Amerikanischen Gesellschaft, die Wiener Zeitung, für den Verweis dass Globsec gerade stattfindet. Ich hätts sonst glatt übersehen. src: click
Was wohl die Hure von ehemaliger Psychotherapeutin dazu sagt, die mich aus der Betreuung getreten hat, als ich damit nicht zurecht gekommen bin als die letzte Österreichische Qualitätszeitung auf “die Ukraine muss gewinnen, weil Verlieren keine Option ist” umgeschwenkt ist?
Globsec Panel zum Thema Regime Change in Russia: Really. Really?
Moderator: Also eigentlich hab ich ja immer gelacht, wenns darum ging, dass jemand gesagt hat Europa wolle Regime Change in Russland einleiten, aber jetzt hat sich das gedreht.
Mr. Khodorkovsky wie bringt man Regime Change in Russland zusammen?
Khodorkovsky: In Russland ist Macht sehr stark personenzentriert. Man muss Putin töten.
Moderator: Ah, das ist ja toll, wer wird Putin töten? Die Elite, die Zivilgesellschaft, das Militär?
Khodorkovsky beginnt Namen aufzuzählen. (!)
Moderator: Das ist ja toll, Rosa Balfour, Director - Carnegie Europe, was denken sie?
Rosa Balfour: Nun diese Gespräche finden bereits hinter verschlossenen Türen statt, und es ist gut, dass man sie jetzt in die Öffentlichkeit trägt, Europa hat kein Interesse an einem Zerfall Russlands, aber wir können viel machen. Über NGOs, über Expats, vor allem aber über die Jugend, denn die Jugend ist die Zukunft. Ich habe gehört das 10% der russischen IT-ler das Land verlassen haben, da können wir ansetzen.
Und wenn das nicht funktioniert, könnten an Russlands Grenzen neue Konfliktherde entstehen, die Russland durch overextension nicht mehr gemanaged bekommt. (siehe auch: Rand: Overextending and Unbalancing Russia)
Moderator: Nicolas Tenzer, Chairman, Center for Study and Research on Political Decision, wie sehen sie das so?
Nicolas Tenzer: Also ich möchte sagen, dass die Ukrainer im Grunde für die Zukunft Russlands kämpfen. Die Ukrainer sterben für die Zukunft Russlands. Die Bevölkerung Russlands wird eines Tages den ukrainischen Kämpfern Tribut zollen müssen, denn ich denke, dass die einzige Chance für Russland - eines Tages, wenn überhaupt - frei zu sein, der vollkommene Sieg der Ukrainer ist. Und mehr noch, die vollkommene Niederlage Russlands.
80% des Rationals unter den Leserzuschriften ist, Russland muss den Krieg jetzt irgendwie überstehen, denn sonst werden wir vom Westen über Jahrzehnte zu Reparationszahlungen verpflichtet und dann geht es uns noch schlechter.
Ich würde sagen da sollte vielleicht noch mal eine Public Relations Agency drüberschauen? Nur so ein Gedanke.
edit: Nett ist auch der Teil indem die Vertreterin von Carnegie Europe anmerkt, es gäbe zwar Momentum gegen Imperialismus weltweit, Frankreich und Großbritannien inkludiert, aber man müsse das gegen eine Tradition stabiler Machtwechsel in den Regionen abwägen. Nicht falsch - nett. Wertewesten halt.
In Russland wächst die öffentliche Kritik an der eigenen Kriegsführung, weil die Truppen Moskaus keine militärischen Erfolge gegen den Widerstand der ukrainischen Streitkräfte vorweisen können. Der prominente Parlamentsabgeordnete Konstantin Satulin von der Regierungspartei Geeintes Russland beklagte bei einer Konferenz zum Thema “Welche Ukraine brauchen wir?” ein Versagen und Fehler Moskaus.
Die “militärische Spezialoperation” hätte gleich von Anfang als “Krieg” bezeichnet werden müssen, meinte Satulin. Es sei nicht nur eine Fehleinschätzung gewesen, den Krieg innerhalb weniger Tage gewinnen zu können; es sei auch nicht ein einziges vom Kreml ausgegebenes Kriegsziel erreicht worden. Es sei weder eine Entmilitarisierung noch die Neutralität noch ein besserer Schutz der Menschen im Donbass erreicht worden. “In welchem der Punkte haben wir ein Ergebnis erreicht? Nicht in einem”, sagte Satulin.
Solche Aussagen von Abgeordneten sind ungewöhnlich. Allerdings ist Satulin insofern auf Kreml-Linie, als dass er den Krieg unterstützt. Der Abgeordnete bejahte auch Frage, ob die Ukraine als Staat überleben werde. “Weil unsere Kräfte nicht ausreichen, um das zu verhindern - bei solch einer Unterstützung, die sie erhält”, meinte er mit Blick auf die westliche Hilfe für die Ukraine.
Satulin stellte sich selbst die Frage, ob die Ukraine als Staat ausgelöscht werden könne: “Sie wird fortbestehen, das kann ich Ihnen sagen. Sie wird bleiben. Weil wir nicht genug Kraft haben, das angesichts der Unterstützung, die sie [aus dem Westen] erhält, zu ändern. Sie wird fortbestehen.
“Statulin stellte sich selbst die Frage ob die Ukraine als Staat ausgelöscht werden könne” wäre in dieser Form von einem Mitglied der Staatsduma sensationell, da es darauf hindeuten würde dass das ein Primärziel Russland gewesen wäre. Die entsprechenden Assoziations-Nudges finden sich sowohl im Standard als auch im BR Online Artikel.
Also weiter zur Originalquelle.
(Sie ist im BR Online Artikel verlinkt, dann noch mal weiter zum Youtubevideo der Rede, und automatically generated subtitle translation eingeschaltet um eine zweite Übersetzung cross-referenzieren zu können.)
Bei 1:10 in:
We do not have enough grounds to be complacent and consider everything accomplished; well, for example, to assume that we will definitely win. Well, for example, that the statehood of Ukraine and Ukraine in general as such, and some say that Ukrainians as such, do not exist.
I do not want to say that I heard it here, but I heard it in other audiences, also quite representative. Here, recently at the Council on Foreign Defense Policy, a respected person, a diplomat, I will not name his last name. The rule of the Council is off the records, that is, we cannot quote directly, they said that Ukraine does not exist at all, that Ukrainians do not exist and that Ukraine in general is not a problem, we do not have such a problem. Our problem is the war with the West, […]
src: click
In der google translate Übersetzung vom in BR Online verlinkten Transkript. src: click
Deutsche Übersetzung:
Wir haben nicht genügend Gründe/Anlass selbstgefällig zu sein und alles als erreicht zu betrachten, nun zum Beispiel - einfach anzunehmen, dass wir definitiv gewinnen werden. Nun, zum Beispiel, dass die Staatlichkeit der Ukraine und die Ukraine als solche generell, und einige sagen die Ukrainer als solche nicht existieren.
Ich will nicht behaupten ich hätte es hier jemanden sagen hören, aber ich habe von einem anderen, auch recht repräsentativen, Publikum beim Foreign Defence Council gehört - eine integre Person, ein Diplomat dessen Nachnahmen ich nicht erwähnen werde, da die Regeln des Councils Verschwiegenheit zusichern und nicht erlauben dass ich direkt zitiere, erwähnte dass die Ukraine überhaupt nicht existieren würde und dass die Ukrainer nicht existieren und dass die Ukraine generell kein Problem sei, dass wir kein solches Problem hätten. Unser Problem sei der Krieg mit dem Westen […]
Bei 8:28 in
When the conversation turns to the logic of this special military operation. You understand that it consisted in the fact - if I understand correctly, I did not read these plans - it consisted in the fact that rather quickly, after our forceful action, the Ukrainian state is falling apart, and without special sacrifices it is possible to achieve what is not managed to achieve for eight years, while trying to implement the Minsk agreements. Unfortunately, this plan fell through. It was just unreal at its core. I don’t want to settle scores now with the people who formulated it in this way, but in any case it is obvious to everyone that it did not take place.
“Wenn es um die generelle Logik dieser “Spezialoperation” geht, versteht man, dass sie soweit ich das verstehe, Ich habe diese Pläne nicht gelesen, darin bestand dass sie dazu ausgerichtet war recht schnell, nach unseren Militärschlägen (forceful action), den Ukrainischen Staat zu destabilisieren, und ohne große Opferzahlen das zu erreichen was wir in den acht Jahren nicht erreicht haben, in denen wir versucht haben die Minsk Vereinbarungen zu implementieren. Unglücklicherweise ist dieser Plan gescheitert. Er war einfach im Kern nicht realistisch. Ich möchte hier nicht mit den Leuten die ihn in dieser Art und Weise formuliert haben eine Rechnung begleichen, aber wie dem auch sei, es ist offensichtlich, dass es nicht so gekommen ist.”
On which of these items have we achieved results to date? None. Moreover, some of them have ceased to have any meaning. For example, “neutrality of Ukraine”. What is the meaning of this requirement? None at the moment. It will no longer be neutral if it continues to exist. And now the question - since it has already been said here that “the statehood of Ukraine no longer exists” - will Ukraine under the leadership of Zelensky or his successors exist as a result of everything or not? KEVORKYAN : That’s what was discussed in the two previous sections. ZATULIN : Yes, that’s what was discussed. Stay, I can tell you. Will remain. Because there is not enough strength to overcome this, with the support that they receive. Will remain.
Bei welchem dieser Punkte (Ziele der “Spezialoperation”) haben wir bis heute Resultate erreicht. Bei keinem. Mehr noch, einige von ihnen haben jede Bedeutung verloren. Zum Beispiel “Neutralität der Ukraine”. Was ist die Bedeutung dieser Bedingung? Im Moment keine. Die Ukraine wird nicht länger neutral bleiben, wenn sie weiterhin existiert. Und jetzt die Frage - da es hier bereits ausgesprochen wurde “dass die Staatlichkeit der Ukraine nicht mehr existiert” - wird die Ukraine unter der Führung von Selenskyj oder seinem Nachfolger weiter existieren, als ein Resultat von all dem oder nicht?
Panelhost: Das wurde in den letzten zwei Sessions diskutiert.
Duma Abgeordnerer: Ja, das war, was diskutiert wurde. Bleibt, ich kann es euch sagen. Sie wird weiter existieren. Es existiert nicht genügend militärische Stärke um das zu ändern, mit der Unterstützung die sie erhalten. Sie wird weiter existieren.
Ok, Problem - der Abgeordnete stellt sich nicht selbst die Frage, sondern referenziert auf die beiden Sessions davor - auf der selben Konferenz.
Ok, Problem, niemand beklagt sich über Versagen und Fehler in Moskau. Es ist ein öffentlicher Appell das Offensichtliche offen auszusprechen.
Es wird sogar explizit herausgestellt, dass es hier nicht darum ginge mit ehemaligen Entscheidern eine Rechnung zu begleichen.
Mehr noch, die eigentliche Sensation findet sich im Nebensatz bei “ich sage nicht, dass ich das hier gehört hätte”, was nahelegt, dass es eine in diesen Kreisen “durchaus normale” Position sei, dass die Ukraine weiterhin existieren könne.
Und da sich der Abgeordnete auf eine “honorige Diplomatenquelle” bezieht die die gegenteilige Meinung vertreten habe, und er morgen wohl noch leben und seinen Job genießen möchte -- ist es beinahe ausgeschlossen, dass im internen russischen Entscheidernarrativ das (die Ukraine müsse aufhören zu existieren) “die Position von Putin” ist. Zumal sie nur einem “sehr honorigen Diplomaten” unterstellt wird.
edit2: Es muss nicht einmal hergeleitet werden, der Abgeordnete spricht es im Folgesatz konkret aus:
Ukrainian statehood will remain. And, by the way, in my opinion, the leadership of our country - it did not speak out on this topic and did the right thing - in fact, makes it clear that it understands this.
Die Ukraine wird ein Staat bleiben. Und übrigens, meiner Meinung nach, hat sich die Führung unseres Landes nicht zu diesem Thema geäußert und damit richtig agiert - und macht damit klar, dass sie das versteht.
Weiters ist es SENSATIONELL, dass dieser Punkt in russischen Entscheider Zirkeln überhaupt offen debattiert wird (wie “in den zwei Sessions davor”).
Also klarer kann man glaub ich nicht mehr belegen, dass das die Position eines Autokraten ist, der sich für den nächsten Hitler hält und bis Berlin durchmarschiert wäre. Oder? Oder nicht?
Was uns zum nächsten Punkt bringt -- dass zumindest auf russischen Inteligenzia Konferenzen, scheinbar die Meinung verbreitet, und damit auch die Meinung des Abgeordneten ist, der die Pläne selbst nicht gelesen hat -- dass es Russland um eine schnelle “Disruption” der Regierungsstrukturen in Kiew gegangen sei, um dann “die Ziele zu erreichen die man in 8 Jahren Minsk nicht erreicht habe”.
Tut mir leid, aber wo ist da der Marsch nach Berlin?
Und die vorhergehende Übernahme Polens?
Die vollständige Übernahme der Ukraine?
Gut dass die deutschsprachigen Medien nicht über die Sensationen hier stolpern, und stattdessen lieber behaupten die Sensation wäre ein Beklagen der Fehler Moskaus.
Auch wenn der Vortragende explizit herausstreicht, dass es ihm nicht darum gehe.
QUALITÄTSJOURNALIMUS.
Wir sind leider wieder ausgerutscht, und konnten den Inhalt wieder nicht sinngemäß wiedergeben.
Trotzdem bleibt es eine Sensation, dass diese Bedenken in Russland öffentlich geäußert werden können und werden. Das ist eine Verschiebung in einer aktuellen Frage der öffentlichen Debatte, die vor einem Monat noch nicht in der Form möglich gewesen wäre.
Wenn die Themen in Russland debattierbar werden suggeriert das den Wunsch zur Annäherung an eine Verhandlungslösung. Noch von einem versprengten Mitglied der Regierungspartei, aber immerhin.
Was es jedoch nicht insinuiert ist eine stattfindende interne Revolte aufgrund von größer werdender öffentlicher Kritik.
Wie war das noch? Ich sollte aufhören mich mit dem Thema zu beschäftigen, es würde mir nicht gut tun? Oder zumindest mich weniger mit dem Thema beschäftigen?
Danke lieber Herr Psychologe.
Das nächste Mal hätte ich wohl lieber keine Primärquellen lesen sollen, oder?
edit: Auch der letzte Aspekt ist nicht sauber wiedergegeben - wobei, in dem Fall ists nur Semantik:
But the situation is what it is today. It consists of the following. On February 24, 2022, we launched what we called a “special military operation”, although it would be correct to call it a war from the very beginning, because it is a war. In my opinion, this is obvious to everyone today, maybe even not so much with Ukraine as, yes, right, with a consolidated anti-Russian front, led by the Americans and the countries of the West.
Aber die Situation ist, wie sie heute eben ist. Sie stellt sie wie folgt dar. Am 24. Februar 2022 haben wir, was wir eine militärische Spezialoperation genannt haben begonnen, auch wenn es richtig gewesen wäre sie von Beginn an als Krieg zu bezeichnen, da es ein Krieg ist. Meiner Meinung nach ist das heute für jeden offensichtlich - vielleicht nicht so sehr mit der Ukraine, als ja - korrekt mit einer konsolidierten anti-Russland Front, geleitet von den Amerikanern und den Ländern des Westens.
Gut, dass der Qualifikationsteil der Aussage gleich komplett weggelassen wurde… Aber Ok, Verkürzung, das ist was Journalismus im Allgemeinen macht, das geht noch in Ordnung.
Wobei erneut der Aufhänger “interne Revolte” nirgends zu sehen ist.
edit: Inhaltliche Übereinstimmung hier:
(bei 43:50 in)
Hanno Pevkur, Minister of Defence of the Republic of Estonia:
“What Russia wants to achieve, the political goals, let’s be honest - and they, these political goals of Russia have never changed, they want to have a grey-zone between Russia and NATO, they want to have a control over this grey-zone and this is what they want to achieve. And they want to have some “security guarantees” for themselves, sorry this is not the Free World and this is what Ukraine is fighting for at the moment, that they are fighting for - the Free World and rule-based world and this is why we support Ukraine so this is obvious and then this is why we can never accept this approach of Russia, looking at international law.”
Eigentlich toll, wenn man so offen die politischen Positionen aussprechen kann - nur wer erzählts der breiteren Öffentlichkeit?
edit: Der Standard hat Satulin am 10. Juni entdeckt! Offene Kritik an Putin in Russland!11!1
Claudia Major: Perspektivänderung, zu viel würde ich mir von der Offensive nicht erwarten. Zur Erinnerung, das war der Thinktank der bisher immer auf US Linie war, als einer der ersten in Deutschland schwere Waffenlieferungen gefordert hat, und alles bis zu F-16 Lieferungen von einer Eskalationsspirale in eine Lernkurve umgedeutet hat. Coining des Begriffs, Claudia Major.
Zuviel würde ich mir von der Positionsänderung jedoch nicht erwarten, denn sie wird zum Appeasement der Restgesellschaft Wolfgang Merkel gegenübergesetzt der erstmalig nicht vier zu eins niedergeschrien wird, und sagen darf, dass er noch einen langen Krieg erwartet.
Der Spiegel Moderator fokusiert auf das Gemeinsame der beiden Positionen, damit fängt man so schön die Ränder einer Gesellschaft wieder ein.
Und weil Selenskyj das mit dem langen Aufreibungskrieg nicht einfach so als Position unwidersprochen im Raum stehen lassen kann, kündigt er heute gleich mal vorsorglich den nächsten Friedensgipfel an. (Oder ists wieder nur ein Friedensformelgipfel wie im Dezember? Man weiß es nicht.) Und zwar nach dem großen Erfolg des Friedensgipfels kommenden Dezember, noch einen zweiten im Juli. Auch wenn der Erste noch nicht mal stattgefunden hat. (edit: Oh, fast hätte ich es übersehen, Friedensgipfel das erste Mal beim Standard unter Anführungszeichen.)
Weil Selenskyj ist ja ein Friedenspräsident, da ist das nur konsequent.
Moment, nur Hodges ist in den deutschen Breitenmedien weit und breit nicht mehr zu sehen. Der ist mittlerweile verschlissen und darf nur noch in den Medien mit Medienpartnerschaft mit der Österreichisch Amerikanischen Gesellschaft auftreten, die keine Reichweite haben. click Im Moment. Vertritt dafür aber den Angle “die Ukraine muss schnell in die Nato, wir können so viel von ihr lernen”.
edit: Hold the presses, this just in: Counter offensive - but you should really say offensive - should start within several days:
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