Sind sie ein Lügner und ein Arschloch sondergleich?

16. April 2026

Ver­su­chen sies beim Huren­d­re­ecks­stan­dard mit Sophis­te­rei und Denun­zi­an­ten­tum - die brau­chen da so Leute!

Damit sie bei dem nach­fol­ge­nen Text auch ein Bild vor Augen haben:

Bildschirmfoto 2026 04 16 um 18 50 08

Die­ses Ver­fick­te “ich ver­biet mir dei­ne Mei­nung” Gut­men­schen­tum ist ein­fach das Abar­tigs­te was die­se Gesell­schaft in mei­nem bis­he­ri­gen Leben zu Stan­de gebracht hat.

Wenn dus nicht gese­hen hast, veretei­dig den ver­fick­ten, lügen­den Scheiss Drecks­wich­ser von rech­tem Polit-Populisten, nicht mit

- der war aber sehr emo­tio­nal, des­we­gen hat er zurück­ge­schla­gen, und ein­fach Minu­te um Minu­te rhe­to­risch nie­der­ge­dro­schen was ihm in den Weg kam

- ver­tei­dig den ver­fick­ten Lüg­ner nicht mit “das war aber auch gesell­schaft­lich not­wen­dig, damit die Omi das ver­steht was jetzt kommt”

- und bau kei­ne fuck­ing scheiss Lügen­ge­bil­de die rhe­to­risch so ver­fickt hin­ter­trie­ben, und gleich­zei­tig banal sind, dass es wirk­lich Standard-Leser braucht die dich für dei­nen ver­fick­ten hin­ter­trie­be­nen, ver­lo­ge­nen Irr­sinn auch noch als ECHT MORALISCHEN TYPEN HOCHHALTEN.

Dabei ist es so einfach.

Dür­fen wir heut­zu­ta­ge noch Popu­lis­ten kri­ti­sie­ren, wenn den Poli­tik­wis­sen­schafts­pro­fes­so­ren in Wien bei dabei einer abgeht, weil Ret­ter der Demo­kra­tie, und gleich­zei­tig Drecks­po­opu­list in einer Per­son - sowas ist so hart roman­tisch. *schmacht**Zungenkuss*

Nein, sagt der Standard.

Dür­fen wir heut­zu­ta­ge Pro­pagnda­auf­trit­te auch noch als Pro­pa­gan­da­auf­trit­te kri­ti­sie­ren, ihr fuck­ing Drecks­wich­ser - wenn sie von abso­lut abar­ti­gen Lüg­nern getä­tigt wer­den, die dem Stan­dard nahestehen.

Nein, sagt der Standard.

Also - wor­um gehts?

Der Stan­dard hat wie­der kei­ne Ahnung, wie er Debat­ten auf der Sach­ebe­ne von Emo­tio­na­ler Drecks­pro­pa­gan­da tren­nen soll, hat das dann ver­se­hent­lich ein­mal in einem Jahr­zehnt gemacht, hat vor sei­ner Kou­ra­giert­heit Angst bekom­men -- und hat sich wie­der voll in Rich­tung emo­tio­na­les Argu­men­tie­ren und Denun­zie­ren der Ande­ren zurückverbschiedet.

Also soll ers zurück­be­kom­men. Aber inhaltlich.

Lor­bee­ren muss sich Ungarns Wahl­sie­ger erst noch erar­bei­ten. Sei­ne Kri­tik an der bis­he­ri­gen Regie­rungs­pro­pa­gan­da macht ihn aber nicht auto­ma­tisch zum Orbán 2.0

Behaup­tet das wer? Nein. Magyar ist ein­fach nur vom Auf­tre­ten, Argu­men­tie­ren, Pro­kla­mie­ren, argu­men­ta­ti­ven Side­li­nen von Pro­ble­men und natür­lich rhe­to­risch sehr nah dran - am bereit Bekannten.

Und ver­dankt sei­ne gesam­te Kar­rie­re aber sowas von insti­tu­tio­na­li­sier­ter Kor­rup­ti­on, dass es eine Freu­de ist. Fach­li­che, oder intel­lek­tu­el­le Befä­hi­gung - kom­plett Fehl­an­zei­ge -- popu­lis­ti­sche Sock­pup­pet Eig­nung, selbst heu­te noch 9.9/10 mög­li­chen Punk­ten. Also ich wüss­te nicht wie sich jemand noch pro­to­ty­pisch popu­lis­ti­scher gerie­ren könn­te, wenn ers ver­su­chen würde.

Den Teu­fel mit dem Bel­ze­bub aus­trei­ben, liegt da als Ver­gleich komischerweise-- recht nahe.

Die Klat­sche für Vik­tor Orbán bei der Wahl am Sonn­tag war gewal­tig. Dass sein Her­aus­for­de­rer Péter Magyar mit sei­ner Par­tei Tis­za auf eine Zwei­drit­tel­mehr­heit im unga­ri­schen Par­la­ment kam, beflü­gelt nun nicht nur Hoff­nun­gen, son­dern auch so man­che Ängs­te: Wird Magyar mit sei­ner Macht­fül­le ver­ant­wor­tungs­voll umgehen?

Fair.

Libe­ra­le Medi­en, die stets kri­tisch über den Rechts­po­pu­lis­ten Orbán berich­tet haben, wer­den auch die künf­ti­ge Regie­rung im Auge behal­ten. Vor­schussprü­gel hat Magyar aber nicht ver­dient. Bis jetzt bleibt er rhe­to­risch sei­ner Linie treu: Kampf gegen Kor­rup­ti­on und gegen die Anfüt­te­rung von Orbáns Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne, Umwid­mung öffent­li­cher Gel­der für die Sanie­rung der maro­den Infrastruktur.

Idio­tisch. Du idiot.

Ers­tenst, spä­ter im Arti­kel wirst du dich noch dar­auf bezie­hen, wie toll, und unpro­ble­ma­tisch, und unfair, und eh natür­lich emo­tio­nal das ver­fick­te Inter­view war über das du NICHTS auf der Sach­ebe­ne zu sagen hast.

Dir soll ichs über­las­sen, dass du die popu­lis­ti­sche Drecks­sau im Zwei­fels­fall eh kri­ti­sie­ren wür­dest? Dir?

War­um?

Kei­ne Angst, du hand­ge­ba­tig­ter Wasch­lap­pen, ich erwart eh kei­ne Antwort.

Und hier DEINE drei wun­der­schö­nen Punk­te was demo­kra­ti­scher Popu­lis­mus ist.

- Kampf gegen Korruption

Er hat noch nicht mal eine Regie­rungs­mann­schaft auf­ge­stellt, er konn­te im Inter­view und im Inter­view davor nicht zwi­schen einer per­so­ni­fi­zier­te Rache­ven­det­ta gegen Per­so­nen in öffent­li­chen Ämtern, und einer unab­hän­gig arbei­ten­den Staats­an­walt­schaft unter­schei­den, und hat regel­mä­ßig ver­sagt, als er vor Jour­na­lis­ten exak­te Zustän­dig­kei­ten defi­nie­ren soll­te. Er wird das mit sei­ner Par­tei besprechen, …

Gut, das muss er ja streng genom­men auch nicht, er wird das poli­ti­sche Sys­tem jetzt eh säu­bern. Zwei Drit­tel Mehr­heit ist toll.

Die Insti­tu­tio­nen bekommt er schnell nicht geflippt, aber die Staats­an­wäl­te ersetzt. Durch Leu­te mit unend­li­cher Dank­bar­keit nehm ich an.

Der “Kampf” gegen die Kor­rup­ti­on kann nur in Auf­la­gen und Anre­gun­gen (wie sagst du Wei­sun­gen ohne das Wort Wei­sun­gen) bestehen, damit die Jus­tiz ordent­lich arbei­ten kann, und dann “hands off”.

WAS davon hat laut dei­nem dafür­hal­ten Magyar bereits getan? Für die Unab­hän­gig­keit der Jus­tiz? Weil er per­sön­lich so enga­giert ist? Bei dem The­ma? Rhetorisch?

- Kampf gegen die Anfüt­te­rung von Orbáns Propagandamaschine

Bei Wunsch nach dem Aus­tausch des Medi­en­sys­tems scheint er ja im Gegen­satz dazu sehr “Hands on” zu arbei­ten, und sei­ne per­sön­li­che Ven­det­ta Genug­tu­ung dar­aus zu zie­hen. Also - wenn selbst in den libe­rals­ten aller Gesell­schaf­ten dabei nur Hof­jour­na­lis­ten die einem für einen Pres­se­ter­min den Spei­chel lecken raus­schau­en, … kann ich ihm nicht ein­mal mehr Glück wün­schen, denn die Leu­te die unab­hän­gig arbei­ten wol­len, sind bei dem Hands on approach, so er sich fort­setzt eh weg.

Dass ein sol­cher Ein­griff not­wen­dig war ist argu­men­tier­bar. Also mei­net­we­gen, hal­ten wir uns mit der Kri­tik erst mal zurück.

Der Rest sei­ner “Anti-Korruptions” Bemü­hun­gen erschöpft sich im Aus­tausch von Schlüs­sel­pos­ten. Die er mit Mit­glie­dern sei­ner Par­tei besetzt.

Dass man ihn glaubt dafür auch noch beju­beln zu müs­sen, ist wirk­lich eine Eigen­heit des Standard.

- Umwid­mung öffent­li­cher Gel­der für die Sanie­rung der maro­den Infrastruktur

Wahn­sinn! Jetzt will der Stan­dard Applaus dafür, dass der Magyar sei­ne Spon­so­ren (Bau­un­ter­neh­mer, und angeb­lich ja so vie­le Mit­tel­ständ­ler, die von den Sub­ven­tio­nen pro­fi­tie­ren kön­nen) bevorzugt!

Ich hätt auch ger­ne die kon­kre­ten Pro­jek­te -- denn in dem Inter­view war alles dabei.

- Schnell­zug­tras­sen
- löch­ri­ge Strassen
- Leu­te ans Wär­me­sys­tem anbin­den (“Brenn­holz”)
- Ener­gie­di­ver­si­fi­zie­rung (also neue Pipe­lines bauen)
- Mehr Kran­ken­häu­ser in länd­li­chen Gebieten.
- Mehr Geld für die Krankenversicherung
- Mehr Geld fürs Bil­dungs­sys­tem und Schulen
- Mehr Geld für die Aus­bil­dung von Ärzten
- Mehr Geld für die Ent­las­tung von KMUs
- Mehr Geld für Startups
- Mehr Geld für Bauern
- …

Dass er irgend­was davon macht - supi toll, Herr Jour­na­list, das Pro­blem beginnt bei - er bekommt die­se Ver­spre­chen nicht ansatz­wei­se finan­ziert. Also nicht mal zu einem Fünf­tel -- wäh­rend er den Leu­ten gleich­zei­tig die Hal­bie­rung der Netz­kos­ten verspricht.

Aber laut Stan­dard - bit­te nicht kritisieren, …

Angrif­fi­ges Interview

Dass auch sein ers­tes Inter­view mit dem Staats­fern­se­hen in die­sem Zei­chen stand, ist nicht ver­wun­der­lich. Fra­gen nach sei­nen Plä­nen beant­wor­te­te er zwar; er sag­te aber auch, dass er die­se Plä­ne dort ger­ne schon im Wahl­kampf dar­ge­legt hät­te, wenn er denn ein­ge­la­den wor­den wäre.

Fra­gen nach sei­nen Plä­nen beant­wor­te­te er -- unzu­rei­chend. So muss die­ser Satz enden.

Das Inter­view war Angrif­fig, weil das Magyars kom­plet­te Per­sön­lich­keits­struk­tur ist. Die Mode­ra­to­rin woll­te Sly sein - und hat das gesam­te Inter­view über den “high road” genom­men. Erhängt hat sich Magyar schon selbst.

Sie hat nicht­mal bei den lan­gen Mono­lo­gen gestört, sie hat ihm ein­fach Seil gege­ben, damit er sich bes­ser erhän­gen kann.

Dass die Mode­ra­to­rin “die Zuse­her ver­wir­ren woll­te” ist eine kom­plet­te Lüge und Schutz­be­haup­tung von Magyar im Inter­view -- der dif­fi­zi­le Fra­gen nicht dif­fe­ren­ziert beant­wor­ten woll­te. Dass das die Fra­gen waren, bei der die Magyar Kam­pa­gne die “größ­ten Inter­pre­ta­ti­ons­frei­hei­ten” auf ihrer Sei­te hat­te, kann man der Mode­ra­to­rin schwer vorhalten.

Also hat Orban jetzt gar­nicht die 90 Mil­li­ar­den blockiert?!”

Magyar “Frau Mode­ra­to­rin, sie ver­wir­ren hier nur die Bevöl­ke­rung, das ist schon alles ent­schie­den, die 90 Mil­li­ar­den bekommt die Ukrai­ne - ich kann da als Magyar gar­nichts mehr machen!” 

War die ver­fick­te Ant­wort Magyars auf die­se “unter­grif­fi­ge” Mode­ra­to­ren­fra­ge. Nur als ein Bei­spiel von vielen.

Soft­ge­pad­delt war das Inter­view nicht, angrif­fig aber noch viel weniger.

Der ein­zi­ge der das in die Rich­tung “schrei­en wir uns gegen­sei­tig an” maneu­vriert hat - war der scheiss Dreckspopulist.

Fra­gen nach sei­nen Plä­nen beant­wor­te­te er zwar; er sag­te aber auch, dass er die­se Plä­ne dort ger­ne schon im Wahl­kampf dar­ge­legt hät­te, wenn er denn ein­ge­la­den wor­den wäre.

Wie vie­le emo­tio­na­le Recht­fer­ti­gun­gen wol­len wir dem Populisten-Wichser noch zuge­ste­hen? Die­se stammt nicht mal vom Stan­dard Redak­teur, die Begrün­dung hat Magyar selbst im Inter­view vorgebracht.

Typisch Stan­dard Jour­na­list, wenn du denn nicht drei­mal abwatscht, hat er schon wie­der fünf Tal­king­points vom Mar­ke­ting­wasch­zet­tel gefressen.

Nein sagt er, aber in dem Fall ja nur die emo­tio­nals­ten, die sind ja so sehr inter­per­so­nell nach­fühl­bar, das ist genau rich­tig für mei­ne Leserschaft.

Soweit, so kom­plet­te Null­aus­sa­ge vom Standard-Redakteur, wäh­rend er Popu­lis­mus ver­tei­digt, kom­men wir nurn zum bedenk­li­chen Teil -

Beim Kampf der euro­päi­schen Rechts­po­pu­lis­ten gegen die angeb­li­che “Lügen­pres­se” ist es anders­her­um: In einer plu­ra­lis­ti­schen Medi­en­land­schaft wer­den auch sie nicht aus­ge­schlos­sen. Sie selbst sind es, die lie­ber ihr eige­nes Netz­werk knüp­fen und unbe­que­me Medi­en häu­fig boy­kot­tie­ren. Über Péter Magyar aber wur­den jah­re­lang Schmutz­kü­bel aus­ge­leert. Dass er das auch an der Quel­le des Schmut­zes wort­reich zum The­ma mach­te, war er sei­nen Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern schul­dig. (Gerald Schu­bert, 16.4.2026)

Daher - so die Logik­fol­ge, ist Magyar kein Rechtspopulist.

So ver­blö­det kann wirk­lich nur eine Hure sein, die tag­täg­lich im Huren­drecks­stan­dard arbeitet.

Du unend­li­ches Schwein - du unend­li­cher ver­fick­ter Ver­rä­ter an der Gesellschaft.

Dar­auf der Typi­sche Stan­dard­le­ser -- wer beschul­digt denn den Magyar, ein ver­fick­ter Popu­list zu sein, der sach­po­li­tisch und recht­lich von Tuten und Bla­sen kei­ne Ahnung hat, aber dafür in Posi­tio­nen gekom­men ist, das glaubst du nicht ---

Und bei der erst mög­li­chen Gele­gen­heit im Fern­se­hen aus­tickt und “Was hier gelau­fen sei, dar­an hät­ten sich „Goe­b­bels oder auch der nord­ko­rea­ni­sche Dik­ta­tor die Fin­ger geleckt.” raus­po­saunt (das hat ja inhalt­lich noch was), aber dann in jeder ein­zel­nen Fra­ge der Finan­zie­rung, der Zusam­men­ar­beit mit der Euro­päi­schen Uni­on, der Sach­po­li­tik, drei Inter­views lang, NUR FUCKING POLITPROGRAMMATIK und Ich bin so ARM, weil ihr habt mich per­sön­lich ange­grif­fen, und mir die Inter­views ver­wei­gert - raus­kot­zen kann.

Popu­lis­ten sind halt meist unfä­hi­ge Selbst­dar­stel­ler, was willst du machen.

Jetzt hat er eh schon 70% der Sit­ze und kei­ne par­la­men­ta­ri­sche Kon­trol­le -- wie viel Reich­wei­te hätt er denn noch haben wollen?

Ist Bubu Trau­rig, dass Bubu kein Inter­view im Ukrai­ni­schen Staats­fern­se­hen bekom­men hat?!

Kann man Bubu viel­leicht trösten..?

Dass er sich gegen die Angrif­fe auf sei­ne Fami­li­en­ge­schich­te wehrt, geschenkt. Dass er dabei emo­tio­nal wird, wer wills ihm vor­hal­ten. Dass er das und, wie ARM er denn war, so rich­tig schön an der Lok vor­ne fest­bin­det, damit er nicht eine Sach­fra­ge KOHÄRENT beant­wor­ten muss ---

pfeif drauf, sagt der Huren­drecks­stan­dard, jetzt wird er ihn erst mal ver­tei­di­gen, weil er als Poli­ti­ker emo­tio­nal so arm Dran war.

Hat die Irmi-Oma die­se Prä­sen­ta­ti­on abso­lu­ter sach­po­li­ti­scher und Vor­stands­po­li­ti­scher UNFÄHIGKEIT jetzt wirk­lich braucht?

Der Stan­dard sagt ja, weil die ist ja so sehr in Pro­pa­gan­da Nar­ra­ti­ven ver­fes­tigt, die muss­test du erst mal auf­rüt­teln, war­um du der für ein hal­bes Jahr das Staats­fern­se­hen weg­nimmst, und alle Redak­teu­re tauscht.

Wirk­lich…

Hat der Stan­dard wie­der mit einem Magyar Polit­stra­te­gen gespro­chen, der ihm das gesagt hat?

Mit einem Politikwissenschaftler?

Ich würd halt gern wis­sen, woher der Huren­drecks­stan­dard die mes­sia­ni­sche Über­zeu­gung nimmt.

Die Qua­li­täts­zei­tun­gen in der gesam­ten Welt hal­ten sich näm­lich mit die­sen “ich bin so ein Gut­mensch, ich Redak­teur” Beur­tei­lun­gen der Lage zurück.

Und denun­zie­ren nicht pau­schal die­je­ni­gen die an die­sen Drecks­auf­trit­ten Kri­tik geübt haben.

Du mora­li­scher Gartenzwerg.

Nur im Hurendrecksstandard.

Blick - fuck­ing BLICK - hat eine ernst­haf­te­re Auf­ar­bei­tung der Sach­la­ge zusam­men­ge­bracht, als der Hurendrecksstandard.

Beson­ders bri­sant: Magyar nennt kon­kre­te Zah­len. 600 Mil­li­ar­den Forint – umge­rech­net rund 1,5 Mil­li­ar­den Fran­ken – habe die Orban-Regierung jähr­lich für staat­li­che Pro­pa­gan­da aus­ge­ge­ben. Geld, das im Gesund­heits­we­sen feh­le: «30’000 bis 40’000 unse­rer Lands­leu­te ster­ben jähr­lich an ver­meid­ba­ren, behan­del­ba­ren Krankheiten.»

Ist Abschal­tung legal?

Die Mode­ra­to­rin hak­te nach: Müs­se nicht zuerst das Medi­en­ge­setz geän­dert wer­den, bevor ein Sen­der ein­fach abge­schal­tet wer­den kön­ne? Magyar blieb vage: Man wer­de «recht­mäs­sig vor­ge­hen». Details zur kon­kre­ten Umset­zung blieb er schuldig.

Medi­en­recht­lich ist die Ankün­di­gung hei­kel. Das unga­ri­sche Medi­en­ge­setz schreibt einen kon­ti­nu­ier­li­chen öffent­li­chen Nach­rich­ten­dienst vor. Eine sofor­ti­ge Abschal­tung ohne Geset­zes­än­de­rung wäre kaum legal – aus­ge­rech­net das wirft Magyar der alten Regie­rung per­ma­nent vor.

Wie es wei­ter­geht, zeigt sich in den nächs­ten Wochen. Spä­tes­tens am 5. Mai will Magyar als Minis­ter­prä­si­dent ver­ei­digt werden.

src: click

Die Leu­te die beim Stan­dard noch arbei­ten, sind ein­fach Emo­tio­nen gene­rie­ren­de Drecks­wich­ser - die sich durch ihre unfä­hig­keit und Über­heb­lich­keit nur dadurch hal­ten, dass sie ihre Leser­schaft tag­täg­lich gleichschalten.

Ihr denun­zie­ren­der, dre­cki­ger Abschaum.

Ihr Pro­pa­gan­da Messaging fres­sen­den Idioten.

Wenn ihr selbst eine kri­ti­sche Ana­ly­se fah­ren müss­tet - ihr wüs­tet nicht mal mehr wie, ohne dabei die Emo­ti­on eurer Leser zu melken.

Ihr abso­lu­ter Abschaum.

edit: Und exakt das ist das Problem:

Bildschirmfoto 2026 04 17 um 06 45 36

Wäh­rend sich sie einen fra­gen, was ob sol­cher und frü­he­rer Auf­trit­te die Ungarn jetzt eigent­lich erreicht haben -- bau­en ihnen die ande­ren vir­tu­el­le “das war unser Sieg” Sze­na­ri­en, dies nicht mal gibt.

Wer so lan­ge auf einem “heu­te schlägt in Ungarn das euro­päi­sche Herz schnel­ler” Tweet von UvdL Free­sty­len muss, bis das zum zwei­ten EU Bei­tritt Ungarns wird, geht ein­fach nur gegen Kri­tik vor, dass sich ein Orban nicht an die Macht geklam­mert hat, und ohne Spie­le­rein abtre­ten wird. Unab­hän­gig davon, wie tref­fend das ist, da das ohne 2/3 Mehr­heit für Magyar sicher anders aus­ge­se­hen hätte.

Der pro­ver­ba­le zwei­te EU Bei­tritt, so so. Schreit eigent­lich nach einem Fei­er­tag, oder - wo doch so viel erreicht ist.

Und noch etwas hat der Stan­dard heu­te geschafft - ich mein ich beziehs eh nicht auf mich - aber als Kri­tik an der Debat­ten­kul­tur ist das ein­fach falsch -

er hat end­lich die For­de­rung auf­ge­stellt, dass Debat­ten nicht mehr ver­roht (raw) sein dür­fen, da das Leu­te “sexy fin­den”, und dann die Sach­ebe­ne ver­lo­ren geht.

Der Sexiness-Faktor von Debat­ten muss sich end­lich ändern

Man muss es wirk­lich Femi­nis­ten über­las­sen, dass sie “Ange­zipft sein, wäh­rend man Kri­tik vor­bringt” - mit “kön­nen wir das nicht durch pro­fes­sio­nel­le Akteu­re Erset­zen, ich will mich in Debat­ten nicht mit Emo­tio­nen aus­ein­an­der­set­zen” kontern.

Die Femi­nis­ten machen jetzt end­lich James Dean in Rebel without a Cau­se unsexy!

Und war­ten dann auf sol­che Kom­men­ta­re, die sie im Dut­zend ernten:

Bildschirmfoto 2026 04 17 um 06 56 22

Und es wär ja ein eher­nes Ansin­nen, wenns nicht so kom­plett illu­so­risch wäre.

Also, wenn ich mir mei­nen Debat­tier­be­fä­hi­gungs­aus­weis bei der Femi­nis­mus Fach­stel­le gegen ver­roh­te Debat­ten­kul­tur abho­le. Und mich dann noch an Debat­tier­ko­di­zes hal­te in denen ich mein Gegen­über nicht belei­di­gen darf -- wobei IMMER exakt Fol­gen­des rausschaut:

Gibts dann am Ende doch wie­der einen Hit­schens, der das so sub­til macht, dass es die Debat­ten­re­geln nicht fas­sen, und ihn die Leu­te erst recht wie­der sexy und cool fin­den, weil Revoluzer.

Die­se For­de­rung ist so Sinn­be­freit, wie die nach einer Ent­fer­nung der emo­tio­na­len Ebe­ne aus Debatten.

Ich neh­me an die Frau Femi­nis­tin hat schon wie­der im Auge, wer die Instanz beset­zen soll, die dann ent­schei­ded was mora­lisch noch zuläs­sig ist, oder nicht. Ohne sexy zu wirken, …

Und das größ­te Pro­blem haben wir dabei noch nicht mal ange­spro­chen -- die Wirk­lich guten Sophis­ten - ler­nen en Bulk, das Publi­kum mit den Banals­ten Mit­teln auf ihre Sei­te zu zie­hen - aint I right Vien­na, let me tell you an intel­li­gent self depri­ca­ting joke, haha - we against, them - aint I right?! Wenn da in einer Debat­te das Gegen­über nicht die Mög­lich­keit hat durch Emo­tio­na­li­tät für sei­ne oder ihre Sache die Ent­schei­dungs­fa­zi­li­tä­ten im Publi­kum erst frei zu bekom­men, kön­nen wir die Debat­te auch gleich abschaf­fen, und ent­schei­den ein­fach nach wer hat den prop­pers­ten ers­ten Ein­druck hingelegt.

Und der soll dann unse­re Pro­ble­me lösen.

Wäh­rend es den der das nicht pro­fes­sio­nell macht inner­lich auf­frisst -- aber wir ihn immer Aus­la­den müs­sen, weil es ja sein könn­te, dass das wie er es vor­trägt jemand Sexy findet.

Ich mein - was sollst du dazu noch sagen… Ja das Publi­kum ent­schei­det nach Emo­tio­nen in einer Debat­te, und nicht nach Sach­ar­gu­men­ten. Aber es hat von Hero­dot bis heu­te gebraucht, bis der Femi­nis­mus das im Stan­dard end­lich lösen konnte!

Nein - wir geben ihnen nicht die Tools, wie sie dahin­ter Stei­gen wie du Debat­ten in der Öffent­lich­keit gewinnst -- (die “Revout­zer” gewin­nen die im sel­tens­ten Fall), nein -- wir ver­bie­ten jetzt ein­fach jedes Auf­tre­ten in einer Debat­te, das jemand sexy, da aus­fal­lend fin­den könnte.

Du musst wirk­lich ein Leser des Huren­drecks­stan­dard sein, um die­ses Kon­zept um den Femi­nis­mus von abso­lu­ten Selbst­dar­stel­lern zu ret­ten (ich den­ke die­ses Pro­blem soll­te das fas­sen?) für gang­bar zu erachten.

Das ist so wirk­lich - kurz vorm Wahn­sinn kommt dir die Idee, es wäre eigent­lich gut, wenn wir die emo­tio­na­le Ent­schei­dungs­ebe­ne im Publi­kum ausknipsen.

Und dann gibts ja immer den Huren­drecks­stan­dard, der dich in dei­nem Anle­gen bestärkt und dich natür­lich an pro­mi­nen­ter Stel­le publiziert…

Anstatt, dass du ihnen bei­bringst, wie Emo­tio­nen Debat­ten ent­schei­den -- damit sies ver­ste­hen, damit sies reflek­tie­ren kön­nen, damit sie nicht immer mit dem oder der mit­lau­fen die emo­tio­na­le Betrof­fen­heit als Gam­bit spielt…

Aber dass du die Leu­te, die emo­tio­nal sind jetzt von der Debat­ten­büh­ne ent­fer­nen willst -- hat ja schon in den USA bei Joe Rogan so pri­ma geklappt, wo jetzt doch alle Ame­ri­ka­ner zu Lachen nicht mehr in sei­ne Come­dy Clubs, son­dern in den Kel­ler gehen…

Ich besie­ge das sach­freie Argu­men­tie­ren, indem ich die Sexi­ness der Debat­te ausschalte.

Durch ein Gre­mi­um. Das ich lei­te. Das ent­schei­det, wer noch debat­tie­ren dürfe.

Da kannst du ja schon wirk­lich fast biblisch wer­den. Ist das mehr Pon­ti­us Pila­tus, oder doch mehr das Ansin­nen Kajafas --

der Stan­dard wünscht der Dame in jedem Fall schon viel Glück.

Wie kriegst du den emo­tio­na­len Men­schen, aus dem Men­schen raus? Über­lass es dem Femi­nis­mus da die bes­ten Ideen vorzulegen.

Bildschirmfoto 2026 04 17 um 07 20 12
src: click

Dan­ke Bea­te, für dei­nen Redebeitrag.

edit: Wobei ich inhalt­lich die Kri­tik an der heu­ti­gen “Kri­tik” an Den­nis Scheck kom­plett teile.

Das Pro­blem an der Stel­le ist aber nicht die “Sexi­ness der Debat­te”, son­dern dass die in Social Media so leicht ver­markt­bar ist - dass jeder nur dar­auf schaut, wel­che Posi­ti­on am Ran­de der Gesell­schaft kann ich jetzt noch run­ter­ma­chen, damit ich mehr fol­lower bekom­me. Uh, ich habs quantifiziert!

An der Stel­le mehr Sach­lich­keit ein­zu­for­dern, ist in etwas so - wie den Leu­ten die Aspi­ra­ti­on der Reich­wei­te und den Endor­phin­loop neh­men zu wol­len - good luck.

Mit Debat­ten­kul­tur die “als sexy ver­stan­den wird” hat das nichts zu tun.

Eher damit:

Noam Chom­sky advi­sed Epstein about ‘hor­ri­ble’ media coverage, files show

Ive wat­ched the hor­ri­ble way you are being trea­ted in the press and public. It’s pain­ful to say, but I think the best way to pro­ceed is to igno­re it. I’ve had ple­nty of expe­ri­ence, though of cour­se not on this sca­le. A goog­le search will bring up tons of hys­te­ri­cal accu­sa­ti­ons of all sorts, even groups devo­ted to vili­fy­ing me. I pay no atten­ti­on, unless Pm approa­ched for a com­ment on a spe­ci­fic mat­ter. It’s a nui­sance, but it’s the best way. The same con­clu­si­ons from expe­ri­en­ces of others, in some cases clo­se friends. What the vul­tures dear­ly want is a public respon­se, which then pro­vi­des a public ope­ning for an ons­laught of veno­mous attacks, many from just publi­ci­ty see­kers or cranks of all sorts -- which are impos­si­ble to ans­wer (how do you pro­ve that you are not a neo-Nazi who wants to kill the Jews, or a rapist, or wha­te­ver char­ge comes along?). That’s par­ti­cu­lar­ly true now with the hys­te­ria that has deve­lo­ped about abu­se of women, which has reached the point that even ques­tio­ning a char­ge is a crime worse than mur­der. For vir­tual­ly ever­yo­ne who sees any of this, the reac­tion will be “whe­re there’s smo­ke there’s fire, may­be raging fire” (wha­te­ver the facts, which few will even think of investigating). ”

src: click

Nur, wer kann das heu­te noch zitie­ren, ich mein Chom­sky war ja in den Epstein files, …

Also - du kämpfst hier nicht gegen Leu­te die Libi­do opti­mie­ren, du kämpfst hier gegen etwas grö­ße­re Wind­müh­len… (Publi­ci­ty See­kers and cranks triff­ts ganz gut. Und wer braucht die schon in einer Gesell­schaft, damit was wei­ter geht.)

Und das Zei­chen­li­mit im Stan­dard hat auch damit zu tun, ich kann kein inhalt­li­ches Argu­ment in 200 Zei­chen entwickeln.

Aber ich will ja das höhe­re enga­ge­ment, und dass leu­te 15 mal in der MInu­te die Sei­te refreshen.

Das ist die Essenz von social Media. Das ist der Rahmen.









Hinterlasse eine Antwort