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Cool.

16. Mai 2024

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Beruf ver­fehlt?

In einer der vie­len Untergrund-Bars der Stadt, wo der 62-Jährige dem Auf­tritt einer ukrai­ni­schen Band lausch­te, betrat er plötz­lich uner­war­tet die Büh­ne und Griff selbst zur Gitar­re. “Ich weiß, das sind wirk­lich schwe­re Zei­ten”, sag­te der US-Chefdiplomat. “Ihre Sol­da­ten, Ihre Bür­ger, vor allem im Nord­os­ten, in Char­kiw, lei­den sehr. Aber Sie müs­sen wis­sen, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten an Ihrer Sei­te ste­hen, dass ein gro­ßer Teil der Welt an Ihrer Sei­te steht”, fuhr er fort.

Wohooo! Woo! Woooo! Whhiphi!

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Tan­ner: Annä­he­rung an Nato bedeu­tet „kei­ner­lei Ver­pflich­tung für Österreich“

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Niemand konnte das kommen sehen

13. Mai 2024

nie­mand, sag ich!

US-Botschafter signa­li­siert US-Billigung von Ope­ra­ti­on in Rafah

In Rafah, nahe der Gren­ze zu Ägyp­ten, ver­stärk­te Isra­el die Luft- und Boden­bom­bar­de­ments auf die öst­li­chen Stadt­tei­le. Laut Anga­ben von Reu­ters wur­den bei einem Angriff meh­re­re Men­schen getötet.

Es wur­de von hef­ti­gen Kämp­fen berich­tet, und israe­li­sche Streit­kräf­te und Pan­zer wur­den im süd­öst­li­chen Gebiet von Rafah gese­hen, wie Anwoh­ner berichteten.

Der bewaff­ne­te Flü­gel der Hamas erklär­te, dass Kämp­fer in einer der Stra­ßen öst­lich von Rafah und im Osten von Jaba­lia in Feu­er­ge­fech­te mit israe­li­schen Streit­kräf­ten ver­wi­ckelt gewe­sen seien.

Jack Lew, der US-Botschafter in Isra­el, signa­li­sier­te am Sonn­tag, dass der Ein­marsch in Rafah immer noch in einem für Washing­ton akzep­ta­blen Rah­men stattfinde.

Lew bezog sich auf eine Mit­tei­lung des US-Präsidenten Joe Biden gegen­über CNN. Biden sag­te dabei in der ver­gan­ge­nen Woche, dass eine Waf­fen­lie­fe­rung nach Isra­el auf Eis gelegt wur­de, als War­nung, nicht nach Rafah zu gehen”.

Der Prä­si­dent hat in dem Inter­view, das er neu­lich gege­ben hat, deut­lich gemacht, dass das, was Isra­el bis­her getan hat, nicht in den Bereich der Unei­nig­kei­ten hin­ein­reicht”, sag­te Lew dem israe­li­schen Fern­seh­sen­der Chan­nel 12, ohne näher dar­auf ein­zu­ge­hen, was die­ser Bereich umfasst.

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Gut, jetzt ist es auch erst sei zwei Mona­ten bekannt, dass die Biden Admi­nis­tra­ti­on nur Pro­pa­gan­da und Lip­ser­vice betreibt um dann die Stu­den­ten­pro­tes­te mit Gewalt zu zer­schla­gen, und den Leu­ten dort Feel Good messaging als Aus­gleich anzu­bie­ten, aber das reicht uns ja für die Selbst­dar­stel­lung auf unse­ren Face­book accounts.

Wäh­rend der Wahlen.

Wozu sich wei­ter mit der Situa­ti­on beschäf­ti­gen und sehen, das die US immer noch Waf­fen lie­fert (nur nicht sol­che die für eine Inva­si­on Rafahs ein­ge­setzt wer­den kön­nen -- offi­zi­ell), dass die US in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit genü­gend Waf­fen gelie­fert hat um Isra­el eine Inva­si­on Rafahs erlau­ben. Dass das isre­li­sche Messaging auf “con­trol­led ope­ra­ti­on” umge­schwenkt ist, damit die Waf­fen­lie­fe­run­gen aus den US wei­ter anhal­ten (das Wor­d­ing der Admi­nis­tra­ti­on war, dass sie eine gro­ße Inva­si­on mit zu vie­len zivi­len Opfern nicht bil­li­ge), und dass jetzt ein­fach der Krieg in die Län­ge gezo­gen wird, was wie­der den Ultra­na­tio­na­lis­ten gefällt. Und die US unter­stüt­zen ihn immer noch. Den Krieg. Nicht die Ver­tei­di­gung Isra­els in der Region.

Den Krieg.

Und die öster­rei­schi­sche öffent­lich Mei­nung wird sich unge­ach­tet der Gräul­ta­ten IMMER an US Admi­nis­tra­ti­ons­mei­nung ori­en­tie­ren. Und zwar tagesaktuell.

Kri­ti­sches Den­ken hat in west­li­chen Gesell­schaf­ten kei­nen Platz.

WELCHER JOURNALIST GEHT JETZT EIGENTLICH AN DIE ÖFFENTLICHKEIT UND BERICHTET, DASS DAS EINZIGE WAS SICH GEÄNDERT HAT DAS PROPAGANDAMESSAGING WAR?

Die Luft­schlä­ge gehen wei­ter - nur die Zahl ist gerin­ger geworden.

I for one cant WAIT for the expert government the west will pick to rebuild Gaza after the war.

Da kann der Krieg ja end­lich wie­der weitergehen.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Man kennt das ja, wenn vor einer “con­trol­led ope­ra­ti­on” gera­de mal wie­der 300.000-400.000 Leu­te flie­hen - UND ES DEM GESAMTEN DEUTSCHSPRACHIGEN MEDIENAPPARAT KOMPLETT EGAL IST.

see also:

Und einen Tag später - der Standard manipuliert schon wieder die Öffentlichkeit

11. Mai 2024

Beschwer­de an den öster­rei­chi­schen Presserat

Wien am 11. Mai 2024

Es geht um den Arti­kel “Ukrai­ni­scher Prä­si­di­al­be­ra­ter zu Ver­hand­lun­gen mit Russ­land: “Es gab kei­ne Eini­gun­gen““ ( https://www.derstandard.at/story/3000000219624/ukrainischer-praesidialberater-zu-verhandlungen-mit-russland-es-gab-keine-einigungen ) ver­öf­fent­licht am 11. Mai 2024 von Ste­fan Schocher

Und da expli­zit um den letz­ten und vor­vor­letz­te Absatz die zum Ziel habe das ukjrai­ni­sche öffent­li­che Nar­ra­tiv, leicht ver­fälscht gegen­über den Aus­sa­gen des Lei­ters der Selen­skyj Par­tei Davyd Arak­ha­mi­ia am 23. Novem­ber 2023 im ukrai­ni­schen TV Sen­der 1+1 mit einem absicht­lich ver­fäl­schen­den Spin wiederzugeben.

Die jour­na­lis­ti­sche Objek­ti­vi­tät wur­de nicht gewart. Die vom Inter­view­ten ange­spro­che­nen Quel­len wer­den dem Leser nicht zur Ein­sicht gebracht und nicht ver­linkt, auf Aus­ge­wo­gen­heit wur­de nicht geach­tet, Gegen­stimm­ten und offen­sicht­li­che fak­ti­sche Feh­ler wer­den vom Stan­dard­re­dak­teur aktiv ignoriert.

Der Stan­dard wäre dazu anzu­hal­ten aus­ge­wo­gen zu berich­ten und zukünf­tig eine jour­na­lis­ti­sche Bericht­erstat­tung, anstatt ein­sei­ti­ge Inter­views mit Spin zu forcieren.

Sei­ne guten Kon­tak­te direkt in den ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­da­ap­pa­rat not with­stan­ding, geht es dabei um fol­gen­de Pro­ble­me (Spins):

STANDARD: Gab es damals punk­tu­ell Übereinstimmungen?

Podol­jak: Alle vier Pha­sen die­ser Gesprä­che waren ein und die­sel­be Dis­kus­si­on: Russ­land hat dar­auf bestan­den, dass die Ukrai­ne ihre Min­der­wer­tig­keit in den Bezie­hun­gen zu Russ­land ein­ge­steht und ihre Innen- und Außen­po­li­tik auf­gibt. Es gab kei­ne Eini­gun­gen, und wir haben kei­ne Punk­te erreicht, wo wir einer Eini­gung nahe­ka­men. Russ­land hat der Ukrai­ne damals aus­schließ­lich die Auf­ga­be der Staat­lich­keit ange­bo­ten und dar­auf bestan­den, dass alle seit 2014 okku­pier­ten Gebie­te auf­ge­ge­ben wer­den. Was aber am wich­tigs­ten ist: All das hät­te den Krieg nicht been­det. Die rus­si­sche Sei­te hat dar­auf bestan­den, dass die Ukrai­ne kapi­tu­liert und den Wider­stand auf­gibt. Das hät­te in kom­plet­ter Okku­pa­ti­on gemün­det. Zugleich war klar, dass sie die Regi­on Kiew nicht hal­ten kön­nen. Mehr als 30 Pro­zent der Armee, die nach Sumy, Tscher­ni­hiw und Kiew kam, waren Ros­guar­di­ja, FSB und Spez­nas, die dar­auf spe­zia­li­siert sind, Mas­sen­fil­tra­ti­on durch­zu­füh­ren. Sie haben damit in Kiew begon­nen, und wie sie zurück­ge­drängt wur­den, ist klar gewor­den, wel­che Vor­gangs­wei­se sie in der gesam­ten Ukrai­ne haben: maxi­mal geno­zi­da­le Politik.“

Ist klar gewor­den wel­che Vor­gangs­wei­se sie in der gesam­ten Ukrai­ne haben: maxi­mal geno­zi­da­le Poli­tik“ ist absicht­lich im Pass­siv gehal­ten und nicht zeit­lich defi­niert, denn es war nicht die Posi­ti­on des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten in dem Zeit­raum von Febru­ar bis Anfang Juni 2022 - sie­he fol­gen­des Inter­view des Atlan­tic Coun­cils mit dem Jour­na­lis­ten der die ukrai­ni­sche Regie­rung beglei­tet und sei­ner­zeit das Über­ra­schungs­in­ter­view „Zaluzhnyi den­ke nicht wie Selen­skyj“ ver­öf­fent­licht hat, das erst­mals von einem Ende der Som­mer­of­fen­si­ve letz­tes Jahr gespro­chen hat.

“He [Selen­skyj] also said at the time, days after the Butscha mas­sa­c­re was dis­co­ve­r­ed in ear­ly April of 2022, he sug­gested that Putin might not be ful­ly awa­re of the warcri­mes that his sol­di­ers are com­mit­ting. And we still need to talk to Putin.
Qui­te quick­ly, but cer­tain­ly over the cour­se of the next weeks that fol­lo­wed, his views, evol­ved part­ly under the influ­ence of his advi­sors. You know this is -- like any admi­nis­tra­ti­on the­re are dif­fe­rent opi­ni­ons, and they were dis­cus­sing what to do, what should be our posi­ti­on in terms of nego­tia­ti­ons and -- the pos­si­bi­li­ty of tal­king to Putin. Is he a mons­ter, is he a sta­tes­men, what is he?! A dic­ta­tor. And their views evol­ved qui­te quick­ly, to the point whe­re I think by the start of sum­mer [20. Juni] cer­tain­ly Selen­skyj had deci­ded, that - NO, it is not pos­si­ble to talk to Putin.“
src: https://www.youtube.com/watch?v=TgBdxK2ymM4 (Atlan­tic Coun­cil im Inter­view with Simon Shus­ter, Time cor­re­spon­dent and aut­hor of The Show­man [refe­ren­ziert Selen­skyj, ist aber laut Shus­ter nicht abwer­tend gemeint, sel­bes Interview]

Der Stan­dard hält wei­ter­hin auch den wahr­schein­lichs­ten Grund für die­se von Selen­skyj erst nach Wochen (20. Juni) geän­der­te Mei­nung zurück - und das ist, dass — laut Oberst Mar­kus Reis­ner die Ukrai­ne im Raum Butscha wie folgt agiert hat -

Reis­ner: Das zwei­te was die Ukrai­ne gemacht haben ist, sie haben die drei wich­ti­gen Brü­cken die den Zugang der Stadt [Kiew] dar­ge­stellt haben gesprengt das heißt wie­der am 26. Febru­ar also zwei Tage spä­ter, nach den ers­ten Angrif­fen sich die rus­si­schen Trup­pen von hier in Bewe­gung gesetzt haben, auf den Stra­ßen von Butscha, Rich­tung Irpin die Spit­zen hier gestan­den sind, haben die plötz­lich gemel­det, wir ste­hen von einem rie­si­gen See mit zer­stör­ten Brü­cken und kön­nen nicht wei­ter in die Stadt hin­ein - und die rus­si­schen Kräf­te haben Pio­nier­ge­rät ange­for­dert und wäh­rend sie auf die­ses Pio­nier­ge­rät gewar­tet haben, haben die Ukrai­ner fol­gen­des gemacht. Sie haben aus die­sem Wald­ge­biet hier mit zwei Mehr­fach Rake­ten­wer­fer Bat­te­rien, viel­leicht die älte­ren unter ihnen wer­den noch ken­nen die Begriff der Kat­ju­scha, von der Erzäh­lun­gen der Groß­el­tern, also den­ken sie sich die Kat­ju­scha, plus 80 Jah­re Ent­wick­lung dazu also eine viel ver­hee­ren­de Waf­fe, haben sie zusam­men­ge­fasst das Feu­er auf das Schwer­ge­wicht der rus­si­schen Kolon­ne in Butscha eröff­net und haben dort zwei Batail­lo­ne sind also zwei­mal 500 Mann ausgelöscht.

Das war natür­lich ein völ­li­ger Schock für die Rus­sen die ja damit gerech­net haben dass sie mit Blu­men emp­fan­gen wer­den und das Gegen­teil war der Fall und das war auch der Aus­gangs­punkt für die spä­te­ren Mas­sa­ker in Butscha die Rus­sen haben dort völ­lig durch­ge­dreht und haben also dann begon­nen die Bevöl­ke­rung zu trang­sa­lie­ren. Das Ergeb­nis war aber dass die­se drei Maß­nah­men dazu geführt haben dass die Rus­sen die­sen Ent­haup­tungs­chlag [von Kiew] nicht durch­füh­ren konn­ten und damit war der Kon­flikt in den ers­ten Tagen ent­schie­den. Denn Prä­si­dent Selen­skyj hat nicht die Stadt ver­las­sen obwohl die Ame­ri­ka­ner ihm das vor­ge­schla­gen haben. Er ist dort geblie­ben. Die Ukrai­ner haben ihn dann gese­hen und das hat natür­lich der Moral einen ent­spre­chen­den Boost ver­setzt die Ukrai­nier haben gesagt okay wir wer­den es den Rus­sen zei­gen und da hat die­ser Abwehr­kampf gewon­nen und der Erfolg des Abwehr­kramp­fes waren unter ande­rem des­we­gen weil die Ukrai­ne ihre Tak­tik ver­än­dert haben, weil sie gelernt haben aus dem Jahr 2014. Damals haben sie ver­sucht die Russ­land der Gren­ze auf­zu­hal­ten, sind von den Rus­sen vor allem durch Artil­le­rie beschos­sen wor­den und ver­nich­tet, dies­mal haben sie die Rus­sen her­ein­ge­las­sen - meh­re­re Tage und haben sie dann in der Tie­fe ange­grif­fen, ich ver­kür­ze das jetzt sehr, aber im Wesent­li­chen war das dann der Erfolg, denn das Pro­blem war die rus­si­schen Kolon­nen sind vor­ge­rückt bis sie kei­nen Sprit mehr hat­ten und haben dann auf die Ver­sor­gung durch die Sprit­ko­lon­ne gewar­tet die sind aber nie gekom­men, weil die Ukrai­ne die­se abge­fan­gen haben.”
src: https://www.youtube.com/watch?v=DWYiJzJMb5k Reis­ner bei einer Ver­an­stal­tung im Rek­to­rat der Karls­kir­che die Ver­an­stal­tung “bel­lum jus­tum - Ein gerech­ter Krieg in der Ukrai­ne” mit Oberst Mar­kus Reis­ner und Pater Edmund Waldstein 

Es ist wei­ters abbild­bar, dass die Ukrai­ni­sche Regie­rung bereits in der Woche nach Butscha, und daher vor dem 22. Juni, Gräul­bil­der aus Butscha zu einem Musik­vi­deo zusam­men­ge­schnit­ten, mit dem Refrain „Clo­se the Sky, dont make Mama cry, if you dont clo­se the sky, he’ll lose home…“ unter­legt mit Vio­li­nen Musik als Teil der ers­ten Anspra­che Selen­sky­js nach Butscha vor dem UN Sicher­heits­rat (aber erst nach der Anspra­che - in der sel­ben Sit­zung - als Video gezeigt) vor­ge­legt und damit expli­zit mit den Gräul­bil­dern aus Butscha Poli­tik gemacht hat. (Die Quel­len die Ich dafür hat­te sind mitt­ler­wei­le off­line, und die Vide­os der Anspra­che auf You­tube enden davor - es wird hof­fent­lich trotz­dem noch Archiv Auf­nah­men geben.)

Es ist wei­ters abbild­bar, dass der ukrai­ni­sche Außen­mi­nis­ter bei sei­nem ers­ten Auf­triff nach dem Mas­sa­ker in Butscha bei Times Radio fol­gen­des von sich gege­ben hat.

And I was com­mit­ted even befo­re the Bucha mas­sa­c­re, by the way it’s - the right spel­ling is but­cher not buc­ca, I was com­mit­ted to pro­se­cu­ting all rus­si­an atro­ci­ties and war cri­mi­nals, and to doing ever­ything that I could as for­eign minis­ter to bring them to account, but now - uh I will be doing it until my last breath.“
src: Kule­ba am 03. April 2022 (also direkt nach Butscha) bei Times Radio https://www.youtube.com/watch?v=Q2YoPQgOy3I

Die vom Stan­dard der öster­rei­chi­schen Öffent­lich­keit ver­mit­tel­te Dar­stel­lung „Sie haben damit in Kiew begon­nen, und wie sie zurück­ge­drängt wur­den, ist klar gewor­den, wel­che Vor­gangs­wei­se sie in der gesam­ten Ukrai­ne haben: maxi­mal geno­zi­da­le Poli­tik.“ ist die offi­zi­el­le Dar­stel­lung der Vor­gän­ge im ukrai­ni­schen öffent­li­chen Nar­ra­tiv, jedoch nicht das hand­lungs­lei­ten­de Ele­ment der ukrai­ni­schen Regie­rungs­spit­ze zum Zeit­punkt der Vor­gän­ge. Ein­mal ganz davon abge­se­hen, dass Isra­el (vor­sicht!) per Capi­ta (ende vor­sicht!) neun mal mehr Kin­der in drei Mona­ten getö­tet, als Russ­land in der Ukrai­ne ent­führt hat. „Per capi­ta“ ist für den Geno­zid Vor­wurf rele­vant. Aber auch das wird nicht wei­ter hin­ter­fragt. (Rele­vant da es bei­spiels­wei­se die Posi­ti­on von Noam Chom­sky ist, dass die Tötungs­zah­len an Zivi­lis­ten den Vor­wurf eines „Geno­zids“ in der Ukrai­ne nicht her­ge­ben — nach lega­lis­ti­scher Defi­ni­ti­on die recht frei aus­leg­bar ist, schon eher.)

Der zwei­te direkt an die öster­rei­chi­sche Öffent­lich­keit gespiel­te Spin im Inter­view ist aber noch DEUTLICH problematischer.

Stan­dard:

STANDARD: Den­noch gab es eine Gene­se: von der For­de­rung nach Kapi­tu­la­ti­on zu einer Aus­wei­tung der The­men­be­rei­che. Wieso?

Podol­jak: Ich glau­be, in den ers­ten Tagen des Krie­ges dach­te Russ­land, die zen­tra­len Tei­le der Ukrai­ne mili­tä­risch erobern zu kön­nen – viel­leicht nicht in weni­gen Tagen, aber doch in weni­gen Wochen. Ich glau­be, sie woll­ten eine Illu­si­on kre­ieren, dass sie bereit sind, sich an inter­na­tio­na­les Recht zu hal­ten und ein Abkom­men zu schlie­ßen. Und die­ses Bild muss­te Ein­fluss haben: dass es eben weni­ger Hil­fe für und mehr Druck auf die Ukrai­ne gibt. So wie 2014. Alle, die heu­te sagen, dass Russ­land die­se Gesprä­che füh­ren woll­te, sehen nicht, dass Russ­land zugleich mas­sen­haft Zivi­lis­ten getö­tet hat. Die­se Ver­hand­lun­gen hat­ten nur die Funk­ti­on einer Maskerade.“

Die­se Ver­hand­lun­gen hat­ten nur die Funk­ti­on einer Mas­ke­ra­de“ wird extra im Pas­siv for­mu­liert, und dadurch ver­deckt, dass laut dem Davyd Arak­ha­mi­ia Inter­view (vom 23. Novem­ber 2023) bei TV 1+1 die Mas­ke­ra­de von Sei­ten der Ukrai­ne ange­strengt wor­den ist, um Zeit zu gewinnen.

Zitat Davyd Arak­ha­mi­ia Lei­ter der Selen­skyj Par­tei und Ukrai­ni­scher Ver­hand­lungs­füh­rer der Ver­hand­lun­gen in der Tür­kei am 23. Novem­ber 2023) bei beim ukrai­ni­schen Fern­seh­sen­der TV 1+1 :

Nata­li­ia Mosei­chuk: What were they wil­ling to do if they lea­ve all the­se things here… 

Davyd Arak­ha­mi­ia: We need to under­stand, in words they were wil­ling to do a lot of things in words we unders­tood, that ever­yo­ne has their own game, each side has their own game, well so this game direct­ly depen­deds on suc­ces­ses or fail­u­res on the front. Well in words they said that - ever­ything. We are going home whe­re you were, the­re - take it all and then in detail, that we will wait until you accept ever­ything, becau­se we can under­stand how you act. You will sign some­thing and then we will lea­ve, you will say that it is a shame­ful mat­ter and do not­hing - and they always bla­med you for not ful­fil­ling this Minsk agree­ment. You signed and rati­fied it, but you don’t imple­ment it and des­pi­te the pre­sence of inter­na­tio­nal gua­ran­tees, it does­n’t work so we can talk to you, but only when tanks are stan­ding out­side the par­lia­ment. Conditionally.

Nata­li­ia Mosei­chuk: And look, Putin show­ed a docu­ment - and during the nego­tia­ti­ons with the Afri­can dele­ga­ti­on, he demons­tra­ted it, clai­ming that it was a draft of a peace­ful agree­ment with Ukrai­ne. And sup­po­sed­ly, this docu­ment was crea­ted in Istan­bul. This docu­ment was cal­led the agree­ment on Ukraine’s per­ma­nent neu­tra­li­ty and secu­ri­ty gua­ran­tees. Putin said that the­re were 18 arti­cles, and I quo­te “ever­ything was spe­ci­fied, from mili­ta­ry equip­ment to the per­son­nel of the Ukrai­ni­an armed for­ces”. He said that the­re was the signa­tu­re of the head of the dele­ga­ti­on, so Putin clai­med. Why did­n’t he make this docu­ment public? 

Davyd Arak­ha­mi­ia: You paid atten­ti­on. Why do you think that if he had the docu­ment, he would have made it public? 

Nata­li­ia Mosei­chuk: The goal of the Ukrai­ni­an dele­ga­ti­on was to delay the pro­cess, while the goal of the Rus­si­an dele­ga­ti­on was…?

Davyd Arak­ha­mi­ia: The goal of the Rus­si­an dele­ga­ti­on in my opi­ni­on was to show that they real­ly, real­ly hoped until almost the end that they would pres­su­re us to sign the agree­ment so that we would take neu­tra­li­ty. This was the big­gest thing for them, for them to be rea­dy to end the war. If we, let’s take Fin­land as an examp­le, they once had neu­tra­li­ty and made a com­mit­ment that they will not join NATO. Except for one point, well actual­ly the key point was this -- ever­ything else the­re was cos­me­tic poli­ti­cal sea­so­nings like den­azi­fi­ca­ti­on of the Russian-speaking popu­la­ti­on and blah-blah-blah.

Nata­li­ia Mosei­chuk: Why did Ukrai­ne not agree to this point?

Davyd Arak­ha­mi­ia: Well first of all in order to agree to this point, you need to chan­ge the con­sti­tu­ti­on, our path to NATO is writ­ten in the Con­sti­tu­ti­on. Second­ly the­re is no trust and the­re was no trust that the Rus­si­ans would do it. This could only be done if the­re were secu­ri­ty gua­ran­tees. [https://harlekin.me/allgemein/wie-kann-man-die-oeffentlichkeit-noch-verarschen-5/”>Naftali Ben­nett saw that dif­fer­ent­ly.] Well, we could­n’t just sign some­thing - and then they would have retrea­ted and ever­yo­ne would have taken a breath and then they would have come back more pre­pa­red - becau­se they actual­ly ent­e­red unpre­pa­red [! ah, unpre­pa­red AND unpro­vo­ked! Gre­at!], yes, to such resis­tance. The­re­fo­re this could only work when the­re is a hund­red per­cent cer­tain­ty, that this will not hap­pen again. And the­re is no such cer­tain­ty anymore.

Moreo­ver, when we retur­ned from Istan­bul, Boris John­son came to Kyiv and said that we would not sign anything with them at all and “let’s just fight”.

Nata­li­ia Mosei­chuk: Am I under­stan­ding cor­rect­ly that the arri­val of Boris John­son was like a fire truck that flew in alrea­dy? When I say this - its com­ing not from mys­elf, I say it on behalf of tho­se peop­le who are cur­r­ent­ly oppo­sing the poli­ti­cal power in Ukrai­ne, from inter­nal peop­le who said that you could alrea­dy have signed the­se treache­rous agree­ments on the neu­tral sta­tus of Ukrai­ne, but as soon as John­son arri­ved, he said “no agree­ments at all”?

Davyd Arak­ha­mi­ia: Thats what only peop­le who want to twist any event the­re say in poli­ti­cal [not audi­ble, but only one word] - in order for us to be able to sign, look - no, I could­n’t sign it, nor any mem­ber of the dele­ga­ti­on. We don’t even have the legal right to sign anything, right? So, it would only theo­re­ti­cal­ly be pos­si­ble, if the­re was a mee­ting bet­ween Zelen­sky and Putin, theo­re­ti­cal­ly sign some­thing after­wards. Then it would have to be rati­fied in par­lia­ment. So when peop­le say this, they are only say­ing it to an unpre­pa­red rea­der or view­er or listener.

Nata­li­ia Mosei­chuk: How much was this pro­cess, Bela­rus and Istan­bul, to what extent was this pro­cess influ­en­ced by Washing­ton, Lon­don, War­saw, by Berlin…

Davyd Arak­ha­mi­ia: Not at all. It was not con­trol­led, but it was done by agree­ment, so they unders­tood that we had a group immedia­te­ly crea­ted, a group of secu­ri­ty advi­sors of the­se coun­tries, our part­ners, but we gave them infor­ma­ti­on in a mea­su­red way - from a legal point of view, a litt­le bit of infor­ma­ti­on so that it would not spill out -- you see that ever­ything went dis­creet­ly, becau­se what we were doing was dosing it. So they knew ever­ything, espe­cial­ly when we were draf­ting some docu­ments, they had access to all docu­ments and we con­sul­ted with them of cour­se, becau­se we unders­tood that we could not win the war our­sel­ves so we defi­ni­te­ly need them. They were hap­py to con­sult with us and they actual­ly and advi­sed us not to go with any ephe­me­ral secu­ri­ty gua­ran­tees, that could not be given at that time at all, and they say, it’s just an attempt to somehow claim that we suc­cess­ful­ly accom­plis­hed it. I belie­ve that if on a ten-point sca­le, eight points, we defi­ni­te­ly suc­cee­ded. So we did it in such a way that they went with it, they rela­xed a litt­le, and then ever­ything shifted com­ple­te­ly in the mili­ta­ry direction.

Davyd Arak­ha­mi­ia: And he [Lukas­hen­ko] then said that we will not fight with Ukrai­ne, he said. He can’t. He honest­ly said, I can’t [not] allow them to use my infra­st­ruc­tu­re and not cross the bor­der of Ukrai­ne through Bela­rus, or launch mis­si­les, but I gua­ran­tee that no Bela­ru­si­an sol­dier will cross the bor­der of Ukrai­ne. We did­n’t belie­ve it and the­re were many pro­vo­ca­ti­ons that were thrown at us, some hea­vy ones said that dis­gui­sed Bela­ru­si­an sol­di­ers were figh­t­ing, but then -

Nata­li­ia Mosei­chuk: It was never confirmed. 

Davyd Arak­ha­mi­ia: Well, you have to give credit whe­re credit is due, the word of Gry­go­ro­vych still holds. He deman­ded some­thing from Ukrai­ne, he did­n’t demand anything at all, he offe­red his ser­vices as a media­tor. He then we agreed to meet at the Belarus-Ukraine bor­der, we agreed to meet in the Bia­lo­wie­za Forest, yes, he said, this is my Fazen­da or some­thing, he has hun­ting esta­tes the­re. And he says come the­re and we went. 

Well, the logistics were so dif­fi­cult. We went by train first to Poland, then from Poland we boar­ded the­se Black­hawk NATO heli­co­p­ters to a mili­ta­ry base in Bela­rus. It seems that it was one of only a few times when NATO heli­co­p­ters lan­ded on the ter­ri­to­ry of Bela­rus… And then trans­fer­red to Bela­ru­si­an mili­ta­ry heli­co­p­ters and then lan­ded there.

They were ner­vous, Lukas­hen­ko gave each mem­ber of the dele­ga­ti­on two or three body­guards. So the­re were three times more body­guards than negotiators.

The goal of the­se nego­tia­ti­ons was to crea­te a sen­se of suc­cess in the initi­al phase.

He said that you need to make them feel that they can talk to us. Becau­se if you remem­ber, in the first few mon­ths, the Rus­si­ans pushed the mes­sa­ge that the Zelen­sky government was ille­gi­ti­ma­te, after the Mai­dan, after the coup, and so on. And after the second Ses­si­on it seems Putin came out on TV and said that we reco­gni­ze Zelen­skys government as legi­ti­ma­te and we will nego­tia­te with it. 

Nata­li­ia Mosei­chuk: So this pha­se was successful. 

Davyd Arak­ha­mi­ia: Yeah, this was the first goal and the second goal was to buy time. So we were basi­cal­ly buil­ding a smokescreen.

src: https://www.youtube.com/watch?v=6lt4E0DiJts
src: https://harlekin.me/allgemein/leistung/

Durch die Fro­mu­lie­rung „die Ver­hand­lun­gen sei­en nur Mas­ka­ra­de gewe­sen“ ist es dem Inter­view­par­ter des Stan­dard mög­lich einen Spin zu gene­rie­ren, der der rus­si­schen Ver­hand­lungs­sei­te vor­wirft nicht ernst­haft ver­han­delt zu haben - dabei war es laut dem Ver­hand­lungs­füh­rer der Ukrai­ne die Ukrai­ne selbst die nicht ernst­haft ver­han­delt, und die Ver­hand­lun­gen nur als „Smo­ke­s­creen“ genutzt habe.

Der Stan­dard ist auf­zu­for­dern es zu Unter­las­sen direk­te Pro­pa­gan­da­state­ments mit dem Ziel Aus­sa­gen des ukrai­ni­schen Ver­hand­lungs­füh­rers im Ukrai­ni­schen Fern­se­hen, post fac­to „zurecht­zu­spin­nen” der ukrai­ni­schen Sei­te unge­fil­tert, unge­prüft und unkon­tex­tua­li­siert an die öster­rei­chi­sche Öffent­lich­keit zu spie­len. Er wür­de es der rus­si­schen Sei­te ja auch nicht zugestehen.

Der Stan­dard wäre dar­über­hin­aus anzu­hal­ten nicht Pro­pa­gan­da als Jour­na­lis­mus hin­zu­sti­li­sie­ren, son­dern tat­säch­lich auch Jour­na­lis­mus zu betreiben.

Dan­ke fürs Prüfen

Der Standard manipuliert schon wieder die Öffentlichkeit

10. Mai 2024

zuerst hat er den For­eign Affairs Arti­kel zwei Wochen zu spät Ent­deckt, dann hat er LEIDER die dezen­te Mani­pu­la­ti­on im For­eign Affairs Arti­kel überlesen.

Denn die Pri­mär­quel­le hat der Stan­dard zu kei­ner Zeit geprüft.

Und dann hat das ARSCHLOCH von Fabi­an Som­ma­vil­la noch den ver­fick­ten Non­ge­nie­rer - dass er mit unqua­li­fi­zier­tem Kon­text on Top, noch den For­eign Affairs Arti­kel in den Dreck zieht, und verwässert.

Was für SCHWEINE arbei­ten eigent­lich der­zeit im Journalismus.

Also gehen wirs durch.

Dass das The­ma zuletzt wie­der an Fahrt auf­ge­nom­men hat, hat auch mit einer auf­se­hen­er­re­gen­den Ver­öf­fent­li­chung in der Zeit­schrift For­eign Affairs zu tun. Ver­fasst haben sie die bei­den Poli­tik­wis­sen­schaf­ter Samu­el Cha­rap (Rand) und Ser­gey Rad­chen­ko (Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty). Sie bezie­hen sich dabei auf öffent­lich ver­füg­ba­re – aber auf Rus­sisch und Ukrai­nisch ver­fass­te – Quel­len aus Medi­en, aber auch auf bis­her nicht ver­öf­fent­lich­te Kom­mu­ni­qués und Inter­views mit Teil­neh­mern der Ver­hand­lun­gen. Das Bild, das ent­steht, legt nahe, dass in den Gesprä­chen durch­aus an man­chen Stel­len schon Detail­fra­gen behan­delt wur­den. Nicht gesagt ist damit aber, dass sie auch mit dem erns­ten Wil­len geführt wur­den, sie wirk­lich abzu­schlie­ßen – oder gar, dass dies gelun­gen wäre.

src: click

Der Arti­kel war nicht auf­se­hen­er­re­gend, der Arti­kel war ein Fluff­pie­ce, der sei­ne gesamm­te “neue” Infor­ma­ti­on aus dem Davyd Arak­ha­mi­ia Inter­view bei TV 1+1 bezo­gen und damit dann eine (kor­rek­te) Chro­no­lo­gie erstellt hat.

Davyd Arak­ha­mi­ia Inter­view bei TV 1+1 bit­te unter die­sem Link ansehen:

Leis­tung!

Der Rest der FA Chro­no­lo­gie ist aus Seku­där­ana­ly­se von Medi­en­be­richt­erstat­tung zusam­men­ge­stü­ckelt, alles fair, und kor­rekt analysiert.

Was das Jour­na­lis­ten­duo bei FA LEIDER wie­der nicht wie­der­ge­ge­ben hat, war jedoch die HAUPTAUSSAGE des 1+1 Inter­views (sie ver­wen­den in ihrem Arti­kel zwei Neben­aus­sa­gen), in der Davyd Arak­ha­mi­ia immer noch aussagt:

1. DIE UKRAINISCHE SEITE HÄTTE KEINE LEUTE GEHABT DIE QUALIFIZIERT GEWESEN WÄREN DIE VERFASSUNG ZU ÄNDERN, DAHER KONNTE DIE UKRAINISCHE SEITE DEN VERTRAG NICHT UNTERZEICHNEN (klei­ne Lüge,m den er war para­phiert, als ihn das WSJ gese­hen hat, link wei­ter unten)

und

2. DIE UKRAINE HABE RUSSLAND VORGEMACHT VERHANDELN ZU WOLLEN, UM ZEIT ZU GEWINNEN IN DENEN WAFFEN GELIEFERT WERDEN KÖNNEN.

Die bei­den Genies die den For­eign Affairs Arti­kel geschrie­ben haben, hat­ten LEIDER ver­ges­sen das zu erwäh­nen. Bit­te in der Ori­gi­nal­quel­le selbst nach­se­hen: https://harlekin.me/allgemein/leistung/

Der ver­fick­te Scheiss Huren­stan­dard, schafft es jetzt aber in sei­nem Arti­kel noch hur­tig OHNE QUELLENANGABE zu “Zwei­feln” ob denn das rus­si­sche Team mit genü­gend Ver­hand­lungs­macht aus­ge­stat­tet war - das hört sich dann so an:

Und wenn es sie doch gege­ben hät­te: Waren die Ver­hand­ler über­haupt berech­tigt, tief­ge­hen­de Zuge­ständ­nis­se zu machen? Auf ukra ini­scher Sei­te war das Team hoch­ka­rä­tig besetzt. Die rus­si­sche Ver­hand­lungs­sei­te wur­de hin­ge­gen von Wla­di­mir Medi­n­ski gelei­tet, Putins Reden­schrei­ber und Bera­ter in historisch-kulturellen Din­gen, der für Putins neo-imperialistische Ideen oft den geschichts­ver­fäl­schen­den Unter­bau lie­fer­te. Dass aus­ge­rech­net er, der Putins expan­sio­nis­ti­sche Aben­teu­er stets bestärk­te, nun die Anne­xi­on der Krim auf­wei­chen, die Ukrai­ne in Rich­tung EU ent­las­sen und eine völ­ker­recht­lich garan­tier­te Inter­ven­ti­on des Wes­tens im Fal­le einer neu­er­li­chen Ver­let­zung der ukrai­ni­schen Sou­ve­rä­ni­tät fest­schrei­ben wür­de, wirkt fast absurd. 

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Quel­le für das Mei­nungs­hirn­ge­spinst fehlt, und dann dann gibts noch eine Mani­pu­la­ti­on im zwei­ten Teil des Tex­tes, denn im For­eign Affairs Arti­kel, und im WSJ Arti­kel über den Vor­ver­trag (sie­he: https://www.wsj.com/world/russia-ukraine-peace-deal-2022-document-6e12e093) steht Folgendes:

The Cri­me­an Pen­in­su­la, alrea­dy occu­p­ied by Rus­sia, would remain under Moscow’s influ­ence and not be con­si­de­red neu­tral. Moscow also pushed for the Rus­si­an lan­guage to ope­ra­te on an equal basis with Ukrai­ni­an in government and courts, a clau­se Kyiv hadn’t signed off on, accord­ing to the draft document.
[…]
The inter­na­tio­nal secu­ri­ty gua­ran­tees wouldn’t app­ly to Cri­mea and Sevastopol.

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Wäh­rend der Stan­dard wie­der, mani­pu­la­tiv an sei­ner eige­nen Mei­nung verzweifelt:

War­um soll­te Putin plötz­lich den The­men­kom­plex Krim noch ein­mal öff­nen, nach­dem er nie­mals auch nur andeu­te­te, dar­über jemals wie­der ver­han­deln zu wollen?“

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Viel­leicht nur noch eine letz­te Frage:

Habts es gsoffen?

Liegt es im Koma?

Machts euch Spass die Öffent­lich­keit zu belügen?

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Und das geht jetzt an die RTR.

Vorbereitungshindernis

10. Mai 2024

Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­te­rin Schul­ze hat der durch die rus­si­schen Angrif­fe schwer getrof­fe­nen Ukrai­ne wei­te­re deut­sche Hil­fen zuge­si­chert. Vor allem zum Wie­der­auf­bau des beschä­dig­ten Strom­net­zes. Bei ihrem Besuch in Kiev schloss die För­der­bank KfW einen Ver­trag über 45 Mil­lio­nen Euro ab, außer­dem woll­te Schul­ze die Mit­te Juni in Ber­lin geplan­te inter­na­tio­na­le Wie­der­auf­bau­kon­fe­renz vor­be­rei­ten. Der zustän­di­ge ukrai­ni­sche Minis­ter wur­de aller­dings kurz zuvor über­ra­schend abgesetzt.

*blink**blink*

edit: Es gibt aber auch wie­der gute Nach­rich­ten, Isra­el hat in Rafah wie­der Ter­ro­ris­ten gefun­den. SIE WAREN IM SPITAL!

Ein Bild das eigentlich alles sagt

09. Mai 2024

05 07 NEWSLETTER Investitionen PW
src: click

Ori­gi­nal­ar­ti­kel: click

Muss man auch nicht mehr groß­ar­tig kom­men­tie­ren. Das Invest­ment­ka­pi­tal flieht in die Schweiz. Die US kauft Polen (das am meis­ten kriegs­ge­fähr­de­te Land der EU). Schwe­den und Finn­land sind fucked. Groß­bri­tan­ni­en pro­fi­tiert von der glor­rei­chen Rol­le Boris John­sons. Chi­na und Russ­land kau­fen Ungarn. Chi­na kauft Grie­chen­land (Güter­trans­port in die EU). Für die Nie­der­lan­de hat ING den rundown ( https://think.ing.com/articles/the-netherlands-from-stagnation-to-modest-expansion-in-2024/ ). Euro­pa ist in decli­ne und an eine bal­di­ge Ost­erwei­te­rung glaubt nie­mand (sie­he Rumä­ni­en, Polen). 

Tür­kei immer noch mit star­kem Wachstum.
Vergleiche: 

Gdp2023
src: click

Ach­ja - und bei einer Fort­set­zung des Sta­tus quo gewinnt Russ­land, nicht die Ukraine.

Hab mir heu­te noch mal die Gra­phen angesehen:

Rus­si­an casul­ties: https://www.reuters.com/world/us-intelligence-assesses-ukraine-war-has-cost-russia-315000-casualties-source-2023-12-12/

Ukrai­ni­an casu­al­ties should be around the 100.000 mark.

Tank loss ratio still below 1:4 and sin­king, Artil­le­ry loss ratio still way below 1:3 and sinking:

https://github.com/leedrake5/Russia-Ukraine?tab=readme-ov-file

(Just scroll a litt­le to get to the graphs)

Front deve­lo­p­ment:

https://storymaps.arcgis.com/stories/36a7f6a6f5a9448496de641cf64bd375

Für eine Vor­be­rei­tungs­pha­se - läufts.”

Ob Russ­land das Ziel erreicht Donezk und Luhansk die­ses Jahr ein­zu­neh­men ist immer noch frag­lich. So gut wie alle Metri­ken für die Ukrai­ne schau­en zur Zeit schlecht aus, den impact von Himars sehen wir im Moment noch nicht (ent­we­der weil er spä­ter mas­siert erfolgt, oder weil die Rus­sen erfolg­reich ihre Genau­ig­keit stö­ren), recruit­ment ver­läuft für die Ukrai­ne “mode­rat”, sie bräuch­ten aber 400.000-500.000 Mann um die der­zei­ti­gen Ein­hei­ten raus­zu­rou­tie­ren. F-16 wird kein Game­ch­an­ger, dazu haben die Rus­sen die Flug­ver­tei­di­gung zu gut gestaf­felt. Ein Teil des Tur­narounds ist Waf­fen­pro­duk­ti­on in der Ukrai­ne, die wird bei der aktu­el­len Ener­gie­in­fra­struk­tur­pro­ble­ma­tik schwierig.

Ein ver­such­ter Angriff auf die Krim Brü­cke mit See-Drohnen ist kürz­lich fehlgeschlagen.

Die Angrif­fe auf Ölla­ger fin­den nicht mas­siert statt. Die US hat die Ukrai­ne gebe­ten kei­ne Ölraf­fi­ne­rien anzu­grei­fen, da sie einen Ölpreis­schock im Wahl­kampf nicht brau­chen kön­nen. Die Ölex­port Infra­struk­tur muss in Russ­land dis­rup­ted wer­den, sonst ver­är­gert man die Abneh­mer­staa­ten, alles Deve­lo­ping Coun­tries mit denen wir eigent­lich han­deln wollen…

Wir war­ten jetzt dar­auf dass die Ukrai­ne die Bri­ga­den für den Angriff in 2025 baut - und auf den Start der rus­si­schen Som­mer­of­fen­si­ve die­ses Jahr. Dass Russ­land bis dahin wei­te Durch­brü­che fährt ist eher unwahr­schein­lich, die Dok­trin wur­de unlängst umge­schrie­ben, um wie­der mehr Vor­wärts­be­we­gung im Raum zuzu­las­sen, aber initia­ti­ve nach eige­ner Lage­ein­schät­zung gibts dort immer noch nicht. Die 200.000 Mann die als mög­li­che Ein­hei­ten für Raum­na­me nach einen mög­li­chen Durch­bruch kol­por­tiert wer­den, sind noch in Russ­land in Ausbildung.

Und bei­de Sei­ten hof­fen auf Feh­ler des Geg­ners und ler­nen koor­di­nier­te Kampfführung 😉

Die Gra­phen soll­te man trotz­dem gese­hen haben, die sind sehr hilf­reich für die Ein­ord­nung wie viel von den media­len Mel­dun­gen kom­plet­ter Bull­shit war. 

Also das gesam­te Gere­de von wegen eine Sei­te over­ex­ten­ded sich gera­de stimmt halt im Mit­tel gese­hen über­haupt nicht. Auch die “die Ukrai­ne hat zu wenig Muni­ti­on” Sager, sind eigent­lich nicht in den Feu­er­ra­ten abbildbar.

Also, das west­li­che Nar­ra­tiv stimmt dies­be­züg­lich nicht.

Russ­land hat im nörd­li­chen Don­bas die Feu­er­ra­te von einem nied­ri­gen Niveau mas­siv erhöht - und die Ukrai­ne hat Pro­ble­me dar­auf zu reagie­ren. Da kann man jetzt “der Wes­ten hat zu wenig gelie­fert schrei­en” wahr­schein­li­cher ist aber ein Allo­ka­ti­ons­pro­blem, und dass die Kampf­kraft der Ein­hei­ten die stän­dig an der Front waren abnimmt.

Flug­ab­wehr aus­ge­nom­men, also von der und Artil­le­rie­mu­ni­ti­on hat die Ukrai­ne immer ten­den­zi­ell zu wenig.

Der gene­rel­le Trend in den Feu­er­in­ten­si­täts­kar­ten zeigt eine Abnah­me über Zeit in allen Sek­to­ren, wird inter­es­sant zu sehen wie sehr die Som­mer­of­fen­si­ve der Rus­sen etwas dar­an ändert… Aber allei­ne von der Trend­pro­gres­si­on ist ein ein­ge­froh­re­ner Kon­flikt in meh­re­ren Jah­ren am Wahrscheinlichsten.

Russ­land gehen auch ten­den­zi­ell weder Pan­zer, noch Artil­le­rie, noch Raketen/Marschflugkörper aus, auch nicht Logis­tik­fahr­zeu­ge -- bei­de haben bei Trup­pen­trans­por­tern ein Pro­blem. (Die Ukrai­ne mag aktu­ell angeb­lich Brad­leys sehr).

Dafür dass wir vor zwei Mona­ten noch über nichts davon gespro­chen haben, ist der aktu­el­le Wis­sens­stand in den deutsch­spra­chi­gen Medi­en aktu­ell eigent­lich “eh ganz ordentlich”.

Holy, fucking shit

09. Mai 2024

Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand entdeckt.

300 Likes auf Face­book, 5 Anfra­gen auf Lin­ked In, die wei­te­re Kar­rie­re ist gesichert.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Und das ist Frie­dens­for­schung. Fuck me.

Oh, sor­ry - Feh­ler. Fuck you.

Ukraine’s pitch to new soldiers: ‘Choose your own adventure’

09. Mai 2024

I choo­se germany!

(Pro­pa­gan­da hat wie­der nie­mand entdeckt.)

Faced with modest vol­un­teer num­bers, the defence minis­try chan­ged tack. It star­ted an adver­ti­sing cam­pai­gn making recruit­ment sound more exci­ting, by invi­t­ing men to choo­se their own unit and even their pre­cise role.

[…]

The idea is that by giving them a sen­se of con­trol, Ukrai­ni­ans can be per­sua­ded to sign up for more pres­ti­gious and pos­si­b­ly bet­ter equip­ped units. Or that they will take spe­cia­li­sed roles in the rear, in sup­port of the front­li­ne deployments.

[…]

This new “pick and choo­se” approach is being rol­led out in par­al­lel to Kyiv’s regu­lar mobi­li­sa­ti­on. The defence minis­try descri­bed it as a “new oppor­tu­ni­ty for units to be fil­led with pro­fes­sio­nal and moti­va­ted peop­le” but it decli­ned to say how many men it has raised.

Accord­ing to socio­lo­gi­cal sur­veys, many citi­zens of Ukrai­ne are rea­dy to join the army, but under cer­tain moti­va­tio­nal con­di­ti­ons,” a minis­try spo­kes­per­son said. “One of the most important con­di­ti­ons is under­stan­ding whe­re, with whom, how and in what posi­ti­on a per­son will serve.”

[…]

The minis­try is also using head­hun­ters to fill essen­ti­al roles.

Lob­by X, a non-profit recruit­ment agen­cy, has pro­ces­sed 80,000 app­li­ca­ti­ons for 3,200 vacan­ci­es in 500 units. The roles inclu­de IT spe­cia­lists, dro­ne ope­ra­tors, medi­cs, com­mu­ni­ca­ti­on tech­ni­ci­ans, dri­vers and press offi­cers, as well as regu­lar infan­try. It said it is now fil­ling 1,000 army roles a month.

src: click (FT)

Choo­se your own unit now! You’ll get your wish in 1 out of 25 cases (80k/3200=25).

Geil!

Pro­pa­gan­da hat aber wie­der nie­mand ent­deckt, was will man machen.

Also, what a para­di­se for rus­si­an spies! Choo­se your own unit? I want to beco­me… a logistics officer! 🙂

No, wait, wait! An air­for­ce mechanic!

Lets listen to those people for another two to six years, I say

09. Mai 2024

Ah. Gems.

I’m not intel­li­gent enough to know what the rus­si­an lea­ders­hip is thinking”
Gene­ral (Ret.) Ben Hodges

So how do we win, Spi­rit of Ame­ri­ca is also enga­ged in Afri­ca and the­re most of the bad things going on have rus­si­an fin­ger­prints all over them.”

Recent­ly, when I went to Ukrai­ne I spo­ke with a fema­le medic, and she told me that it was very dif­fi­cult…” [Medic named by name, but I’m omit­ting that here.]

Yeah, we know her alrea­dy, thanks to the Vic­tor Pin­chuk foun­da­ti­on event from february:

So how about tho­se F-16?”

Gre­at plat­form, gre­at plat­form. When we have them. But they arent magic.”

[Tal­king about recruit­ment] I think women is an untap­ped resour­ce the­re. Are an untap­ped resource.”
Gene­ral (Ret.) Ben Hodges

Also, I love the pho­to of the UAV unit, “only a few kilo­me­ters away from the front” that CLEARLY shows a trai­ning site for UAV flight with two seg­ments of 1m dia­me­ter walls, a con­cre­te rein­for­ced dugo­ut, a tire, a fence around the dugo­ut, a part­ly plas­te­red (in seg­ments) road, … So, the Ukrai­ne trains their UAV units a few kilo­me­ters away from the front… Why? Or Col­le­en made a mista­ke again.

How important is pri­va­te mili­ta­ry assi­s­tance to Ukraine?”

Very important” […] “Its an incal­cul­ab­le assess­ment, but the impact it has on men­tal health and well­being of armed for­ces and the­se indi­vi­du­al sodiers, you know - the aid com­ing from an ame­ri­can citi­zen, in many ways feels more signi­fi­cant, than aid com­ing from Uncle Sam.”

Thank you Colleen!

Da bleibt mir eigent­lich nur noch wie­der auf den ehe­ma­li­gen stell­ver­tre­ten­den Pro­fil Chef­re­dak­teur hinzuweisen:

Para­de­jour­na­lis­mus

Sla­va.

Die Universitätsproteste sind uninformiert - Israel hat ja nichts getan

08. Mai 2024

Schritt 1: Defi­nie­re unter Bei­hil­fe der wie­ner Poli­zei die dafür instru­men­ta­li­siert wur­de, die Paro­le “for a pales­ti­ne from the river to the sea” als anti­se­mi­tisch, juden­feid­lich, und extre­mis­tisch um. Basie­rend auf der Nut­zung die­ser Paro­len von Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen extre­mis­ti­scher Ver­ei­ni­gun­gen. Aber nicht auf­grund ihres Inhaltes.

Öster­reich du gei­le Sau - Part 2

Schritt 2: Sieh zu, dass der Medi­en­main­stream nie die Ver­spre­cher zu Gesicht bekommt:

Der kann sich dann gleich in sei­nen ers­ten Amts­ge­schäf­ten mit der öffent­li­chen Rezep­ti­ons­dy­na­mik der Eigen­hei­ten von

Wir bau­en dann künst­li­che Inseln vor der Küs­te von Gaza, und eine Zug­ver­bin­dung nach Indien” 

aus­ein­an­der­set­zen, wenn wir Gaza dann… ehm in die paläs­ti­nen­si­sche Eigen­ver­wal­tung über­ge­ben haben *hust*

Schritt 3: Ver­bie­te es allen west­li­chen Medi­en­or­ga­ni­sa­tio­nen Kriegs­re­por­ter in die Kri­sen­re­gi­on zu schi­cken UND kon­trol­lie­re alle Grenzen.

Schritt 4: Pro­pa­gie­re die “meh­re­re geköpf­te Babies Lüge”.

Schritt 5: Mani­pu­lie­re aktiv den Stel­len­wert der sexu­el­len Über­grif­fe des Mas­sa­kers am 07. Oktober:

So turns out the NYT fud­ged the sys­te­ma­tic sexu­al vio­lence report about the Hamas-led mas­sa­c­re in Israel

Schritt 6: Baue com­pu­ter gene­ra­ted gra­phics von Tun­nel­sys­te­men unter Kran­ken­häu­sern, dann nimm Jour­na­lis­ten die Han­dies zur GPS loca­li­sa­ti­on weg, und orga­ni­sie­re Tou­ren durch Wartungsschächte.

Schritt 7: Schieß jedes Kran­ken­haus in Gaza Nord bis auf drei (?) zu Klump.

Schritt 8: Ver­trei­be alle Leu­te in den Süden, kon­zen­trie­re sie.

Schritt 9: Ver­trei­be alle Leu­te in den Nor­den, sag im Süden wärs gefährlich.

Schritt 10: Nach einem media­len Desas­ter wo du die zuerst einen Angriff zugibst, dann die fal­schen Auf­nah­men als Beleg prä­sen­tierst, dann das Ein­ge­ständ­nis wie­der zurück­ziehst, behaup­te ein­fach Rake­ten hät­ten nur im Park­platz ein­ge­schla­gen, sei­en dort aus­ge­brannt - US Exper­ten kön­nen das anhand von zwei Bil­dern bestä­ti­gen - sag aber nicht dazu dass dein Iron Beam Sys­tem Rake­ten auch bereits über Gaza run­ter­ge­hen lässt.

Schritt 11: Lass eine gefälsch­te Ärz­tin über die unsag­ba­ren Zustän­de in Al Shi­fa wei­nen, bevor du mit dei­nen Sol­da­ten da rein gehtst.

Schritt 12: Töte gan­ze Fami­li­en von Al Jaze­e­ra Reportern.

Schritt 13: Töte in drei Mona­ten per capi­ta neun mal mehr Kin­der (NZZ hat sta­tis­ti­sche Unsau­ber­kei­ten bei der Anzahl an Frau­en und Kin­dern im Repor­ting gefun­den, also viel­leicht nicht ganz 9 mal) als Russ­land in zwei Jah­ren im Ukrai­ne Krieg entführt.

Schritt 14: Füg mehr Waf­fen dazu wenn du Jour­na­lis­ten die Waf­fen­fun­de in Al Shi­fa zeigst. Nach­dem die ers­ten Bil­der raus­ge­gan­gen sind… Sag nichts wenn Jour­na­lis­ten das entdecken.

Schritt 15: Ver­bie­te Al Jaze­e­ra. Aber nur in den Gebie­ten Isra­els, nicht in Gaza.

Schritt 16: Igno­rie­re dei­ne ehe­ma­li­gen Geheim­dienst­vor­sit­zen­de, die sich gegen dich stellen:

Schritt 17: Beschul­di­ge die UN gegen dich zu aggitieren.

Schritt 18: Lass die US in dei­nem Namen beim inter­na­tio­na­len Gerichts­hof inter­ve­nie­ren, damit dein Vor­ge­hen noch nicht als Geno­zid und Kriegs­ver­bre­chen gewer­tet wird.

Schritt 19: Bestä­ti­ge selbst die Opfer­zah­len, ver­se­hent­lich durch Mili­tär­spre­cher, dann wider­ru­fe sie.

Schritt 20: Lass die Finan­zie­rung der UNRWA aus­fal­len, weil 12 (!) ihrer 40.000 Beschäf­tig­ten Mit­glie­der der Hamas gewe­sen sein sol­len. Behaup­te das auf­grund dei­ner Unter­la­gen, nicht auf­grund unab­hän­gig prüfbarer.

Schritt 21: Ver­an­stal­te Mas­sa­ker bei der Aus­ga­be von Not­ra­tio­nen. (Zwei­mal?)

Schritt 22: Sperr die Gren­zen für Huma­ni­tä­re Hil­fe (was nach US Recht ille­gal ist, und zur sofor­ti­gen Ein­stel­lung der US Waf­fen­lie­fe­run­gen füh­ren hät­te müsen)

Schritt 23: Ver­sor­ge die Zivi­lis­ten unter - über Air­drops, lass zwei davon von her­ab­fal­len­den Lie­fe­run­gen erschla­gen werden.

Schritt 24: Ver­an­las­se dass Part­ner­län­der das “Fah­ren unter ihrer Flag­ge” von von NGOs orga­na­sier­ten Laza­rett­schif­fen in letz­ter Minu­te durch Wider­ruf boykottieren.

Schritt 25: Sag nichts zu Mas­sen­grä­bern die im Umfeld von al Shi­fa gefun­den wurden.

Schritt 26: Igno­rie­re die Aus­sa­gen von Doc­tors without borders.

Schritt 27: Töte durch wie­der­hol­te Angrif­fe über 30 Minu­ten, und drei Autos Mit­ar­bei­ter von World Cen­tral Kitchen.

Schritt 28: Töte mehr Jour­na­lis­ten als in jedem ande­ren Konflikt

Schritt 29: Töte Jour­na­lis­ten mit Pan­zern, gezielt.

Schritt 30: Töte Zivi­lis­ten mit Pan­zern, gezielt.

Schritt 31: Ver­nich­te die gesam­te (recht neu­wer­ti­ge) Ambu­lanz­flot­te Gazas. Mit Besat­zung. (1|2)

Schritt 32: Nach­dem du Zivi­lis­ten getö­tet hast töte ein Kind das den Not­ruf gewählt hat, dann töte die bei­den Ambu­lanz Fah­rer die auf den Not­ruf reagiert haben.

Schritt 33: Spren­ge gan­ze Wohn­zü­ge weg.

Schritt 34: Igno­ri­er das hier weg: Im Gaza­strei­fen liegt mehr Schutt als in der Ukrai­ne“, sag­te Mun­go Birch, Lei­ter des UN-Minenräumdienstes (Unmas)

Schritt 35: Blo­ckie­re alle Grenzübergänge.

Schritt 36: Mach dann einen wie­der auf.

Schritt 37: Lass nur etwa ein Drit­tel der not­wen­di­gen Hilfs­lie­fe­run­gen in die Flüchtlingslager.

Schritt 38: Bom­ba­die­re Flücht­lings­la­ger. Mehrfach.

Schritt 39: Set­ze white Phos­phor ein (durch die Human rights watch bestä­tigt).

Schritt 40: For­de­re wei­te­re Ver­hand­lun­gen über Gei­sel­rück­füh­run­gen, dann töte am sel­ben Tag die Fami­lie des Hamas Spre­chers wäh­rend des Zuckerfests.

Schritt 41: Bezeich­ne die Paläs­ti­nen­ser als Hun­de und Tie­re. Als obers­ter Befehls­ha­ber des israe­li­schen Militärs.

Schritt 42: Nut­ze AI zur Ziel­fin­dung. Also nicht zur Ziel­fin­dung wel­ches Gebäu­de du tref­fen musst, son­dern wel­che leu­te du tref­fen musst. Bomb dann alle Bäcker weg. Weil dort immer so vie­le Ter­ro­ris­ten ein­mal in der Woche sind.

Schritt 43: Flu­te Gaza mit Salzwasser.

Schritt 44: Been­de das Pro­blem dass dei­ne Sol­da­ten Video­sel­fies davon machen, wie sie gan­ze Stra­ßen­zü­ge spren­gen, indem du unter Stra­fe Stel­len lässt, dass Sol­da­ten Video­sel­fies machen.

Schritt 45: Behaup­te der Krieg daue­re nur noch ein paar Wochen.

Schritt 46: Wenn dann nach 4 Mona­ten die Stu­den­ten in Colum­bia und in der Sci­en­ces Po auf­ste­hen, lass den Kot­kin auf offe­ner Büh­ne in den US behaup­ten, wir wis­sen eh wer das finan­ziert, die Leu­te aus Katar.

Schritt 47: Ver­brei­te dass die Pro­tes­tie­ren­den Anti­se­mi­ten sind

Schritt 48: Ver­brei­te dass die Pro­tes­tie­ren­den emo­tio­nal moti­viert wären, und viel weni­ger wis­sen als der Rest der Gesellschaft.

Schritt 49: Lass die Uni­ver­si­täts­füh­run­gen die Demons­tra­tio­nen mit Gewalt auflösen.

Schritt 50: Sprich nicht dar­über war­um US Uni­ver­si­tä­ten über Fonds in Israe­li­schen Fir­men inves­tiert sind.

Schritt 51: Ver­wei­ge­re Stun­den­ten Gesprä­che, wenn sie Dive­st­ment fordern.

Schritt 52: Hal­te Stim­men die das für pro­ble­ma­tisch hal­ten in der “kri­ti­schen Men­ge” durch geziel­te auf­be­ar­bei­te­te Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te, aus den Medi­en raus, bis die Stu­den­ten Pro­tes­te beginnen.

Schritt 53: Bereit jetzt noch eine Offen­si­ve vor, wäh­rend die Hun­gers­not ein­setzt, und dir alle Sei­ten sagen, dass endet in einem huma­ni­tä­ren Desas­ter von monu­men­ta­len Ausmaßen.

Schritt 54: Hal­te Pales­ti­nen­ser die sich in Isra­el befin­den über zwei wochen in Detain­ment Camps fest.

Schritt 55: Treib unter Waf­fen­ge­walt Zivi­lis­ten in Gaza zusam­men, lass sie sich nackt aus­zie­hen, und auf die Stra­ße knien. Zu hun­der­ten, für Stun­den. Mehr als drei mal.

Schritt 56: Sag nichts zu dem Video wo dei­ne Sol­da­ten unbe­waff­ne­te Zivi­lis­ten in den Bauch schießen.

Schritt 57: Bewaff­ne dei­ne Sied­ler mit den neu­es­ten US Waf­fen, in Abgel­tung eines Wahl­ver­spre­chens der Ultra­na­tio­na­len­frak­ti­on die du immer noch zur Hal­tung dei­ner Posi­ti­on im Par­la­ment benötigst.

Schritt 58: Ver­stär­ke den Land­raub im West­jor­dan­land in einem Aus­maß wie seit 20 Jah­ren nicht gesehen.

Schritt 59: Moti­vie­re dei­ne Sied­ler wei­te­ren Land­raub zu begehen.

Schritt 60: Bom­ba­die­re Universitäten.

Schritt 61: Lass NIE in den Medi­en­main­stream durch­si­ckern, wie das Ver­hält­nis der Toten in den Aus­ein­an­derst­zun­gen seit 2000 tat­säch­lich aus­ge­se­hen hat.

Schritt 62: Beklag dich über 300 Rake­ten die abge­schos­sen wer­den, die du zu 99.9% Abfängst.

Schritt 63: Sor­ge dafür dass die so ein­fach mani­pu­lier­ba­re Bevöl­ke­rung Öster­reichs glaubt sie müs­se mit “Gegen­pro­tes­ten” die Uni­ver­si­täts­pro­tes­te beenden.

Schritt 64: Las­se durch die ÖH ver­laut­ba­ren, das sein sicher nur Chaoten.

Schritt 65: Unter­stüt­ze die­se Res­sen­ti­ments mit direk­ter Pro­pa­gan­da dei­ner Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen in Online Foren.

Schritt 66: Hal­te Pro­test­schil­der bei Ver­an­stal­tun­gen gemä­ßig­ter Inte­lek­tu­el­ler in Wien die vor Gedenk­stät­ten reden hal­ten hoch. Weil du da auch wie­der was orga­ni­siert hast.

Schritt 67: Nenn das Terrorbekämpfung.

Schritt 68: Habe kei­nen offi­zi­el­len Plan für danach, pro­lon­gie­re einfach.

Schritt 69: Gleich das durch öffent­li­che Beein­flus­sung über rech­ten Popu­lis­mus wie­der aus.

Schritt 70: Schrei laut - das sei alles anti­se­mi­tisch, und dein gutes Recht als Zionist.

Schritt 71: Ver­leug­ne wozu bereits die hal­be UN Stu­di­en for­dert, näm­lich dass du in dei­nem Hei­li­gen Land ein Apart­heits­re­gime betreibst. Mit sepa­rier­ten Stra­ßen, Ein­gän­gen, Lohn­kos­ten, Rech­ten, Bewe­gungs­frei­heit in bestimm­ten Zonen, Bestechung der Regie­rungs­frak­tio­nen in Gaza, Rück­hal­tung von Huma­ni­tä­ren Gütern, bereits vor dem “Krieg gegen den Ter­ror”, Hoch­si­cher­heits­zo­nen rund um tou­ris­ti­sche Einrichtungen, …

Schritt 72: Ver­su­che in der ers­ten Pha­se zuerst die Flücht­lin­ge über die ägyp­ti­sche Gren­ze zu drän­gen, in dem dei­ne Spre­cher behaup­ten sie sei offen, sie war (in der Rich­tung) geschlossen.

Schritt 73: Ent­füh­re einen paläs­ti­nen­si­schen Chir­ur­gen wäh­rend einer Ope­ra­ti­on. Schiess ihm ins Bein, dann schlag ihm wäh­rend der Gefan­gen­schaft mit einem Gewehr so ins Gesicht, dass er ein Auge ver­liert - dann ent­lass ihn, in der sel­ben Woche. Jetzt kann er ja wie­der ope­rie­ren. (So, oder ähn­lich…)

Schritt 74: Ver­an­las­se, dass die US über Mona­te hin­weg als ein­zi­ge eine Waf­fen­ru­he mit einem Veto im UN Sicher­heits­rat verhindern.

Schritt 75: So etwa eine Woche vor Ende des Rama­dan, lass die US erst­ma­lig für eine Waf­fen­ru­he im Sicher­heits­rat stim­men, die nur bis zum Ende des Rama­dan gilt, die dann ein­stim­mig ange­nom­men wird. Lass die us in den Minu­ten nach der Abstim­mung behaup­ten, die­ser Beschluss sei aber nicht bin­dend, auf wel­cher recht­li­chen Grund­la­ge weiß bis heu­te niemand.

Bus­si, Bau­chi - Ich bin dann doch fer­tig geworden.

Aber bit­te lie­be Juden Wiens, jetzt fürch­tet euch nicht wegen stär­ker wer­den­dem Anti­se­mi­tis­mus. Die Regie­rung die­ses Lan­des ist mit euch!

Und der typi­sche Öster­rei­cher und Stan­dar­fo­rum­be­nut­zer kriegt einen Herz­in­fakt, wenn man ihm das hier zeigt:

Gut, Pro­pa­gan­da hat jetzt noch immer in Öster­reich kein ein­zi­ges jour­na­lis­ti­sches Medi­um ent­deckt. Was will man machen…