Have Ukrainian Drones Really Knocked Out 38% of Russia’s Oil Refining Capacity?
Kyiv’s unprecedented strike campaign on Russian oil refineries has inflicted serious—but likely not critical—damage on the country’s ability to produce fuel.
These details and nuances reveal themselves in statistics. According to Russian newspaper Kommersant, gasoline output has fallen 10%. Industry analysts, who might have access to non-public sources, estimate Russia is currently refining just under 5 million barrels a day (a 38% reduction in capacity would mean the figure was 4 million barrels per day).
Total volume per day without reduction (x): 6.45 million barrels per day.
Actual percentage for 5 million barrels per day: 77.42% of original capacity (or a 22.58% reduction).
Or 38 percent. Welcome to ukrainian math.
Even russian math is more accurate at 10 percent.
Even more fun:
Russia produces 16 percent more gasoline than it requires for domestic consumption, and almost twice as much diesel. In addition, Russia’s production of naphtha could meet 60 percent of the country’s gasoline needs (with additives, naphtha can, if necessary, be made into Euro-3 gasoline).
I know - the question on everyones mind now…
So russian tanks use diesel fuel or gasoline?
Well you google that on your own.
Thank god for german speaking news media.
For the moment, it’s unclear who will come out on top in the battle over Russia’s oil refineries—only time will tell. While the 38 percent figure may be based on real data, it’s a long way from accurately reflecting the nuance of the present situation.
Where every news item is a ukrainian propaganda news item.
Past weeks highlights?
- Tomahawks are coming
- 38% of gasoline production is offline (Hallo nochmal an den welt.de Korrespondenten, wann Richtigstellung?)
- 170 km² zurückerobert
Alles Lügen.
Die deutschsprachigen Medien machen ihren Job nicht mehr. Die Propaganda zu regurgitaten die man ihnen in den Mund fickt ist einfacher und spannender!
Und sie wissen ja, was sie machen, wenn etwas einfacher UND spannender ist, nicht?
(Gut, wenn dpa, apa und sda 1:1 die selben Meldungen bringen, …)
Aber man kennt das ja, die Ukraine wieder voll am gewinnen.
You know, read around, for a more diverse set of opinions.
Oh und natürlich - Deutschland und die US sind seit Monaten dezidiert gegen einen NATO Beitritt der Ukraine als Teil eines Waffenstillstandsabkommens. Wie aktuell die Mehrheit der Nato Staaten.
Dass man für einen Frieden Gebiete abtreten wird müssen - ist für einen Friedensschluss, nach nur vier Jahren Krieg und zwei Jahren in denen nur Russland Gebiet eingenommen hat (ca je 4000 km² in den letzten beiden Jahren) natürlich für jeden guten Europäer ein kompletter Afront.
Aber wissen sie was dieser Russe jetzt behauptet?
Sagt der Russe doch glatt Europa wären die, die nach vier Jahren den Krieg verlängern wollten! Gut, die Financial Times sagt das auch
“The Financial Times reported that Zelenskyy and the European leaders compared giving away the rest of Donetsk to Trump giving away eastern Florida, an analogy the US president was struck by.
But in fact, the concessions outlined in Russia’s latest proposal — as reported — could have far more profound implications for Ukraine’s security, and the globe’s, than the US administration appears to realize. It could lead to a more vulnerable, divided Ukraine as well as set a precedent that legitimizes militaries seizing territory by force.”
- aber wer ist bitteschön die Financial Times?
Aber wissen sie was dieser Russe nach vier Jahren jetzt macht?
Read around, you know - for a broader set of opinions.
edit: Jetzt gibt es aber natürlich auch wieder gute Nachrichten, der Standard rettet mit Verhaltensmodifikation aus Alpbach in einem Artikel heute zum Beispiel gerade wieder das Klima. Ameisen, Joghurt und eines der besten Luxusrestaurants der Welt? Wie interessant! (Why yogurt? This maybe.)
Anton Pelinka: “Viele der britischen “appeaser” (besser wohl “Hitler-Versteher”) – darunter viele christlich motivierte Pazifistinnen und Pazifisten – wollten auch noch nach dem deutschen Kriegsbeginn Polen nicht zu Hilfe kommen, denn dann hätte man doch den Krieg verlängert. Mit den gleichen Argumenten soll die Ukraine daran gehindert werden, sich wirksam zu verteidigen. Nach der ČSR folgte 1939 Polen. Und was folgt 2022? Moldau und Georgien, wo in sezessionistischen Regionen bereits russische Truppen bereitstehen? Oder die baltischen Republiken? Die freilich sind durch ihre Nato-Mitgliedschaft geschützt. Daraus ziehen Finnland und Schweden bereits eine Lehre, der sich Österreich (noch?) verweigert.
Dass Wladimir Putin den Krieg nicht gewinnen darf, liegt nicht nur im Interesse der Ukraine. Ein militärischer Erfolg des russischen Diktators, der sich bereits den Weg in Richtung einer lebenslangen Präsidentschaft geebnet hat, wäre ein Freibrief für weitere Aggressionen. Und von diesen wäre Europa insgesamt betroffen – und damit der Weltfriede. Denn Putin setzt ganz unverhohlen auf die atomare Drohung. Und das darf sich der Westen (USA, EU, Nato) nicht gefallen lassen. Es ist Zeit, sich der Abschreckungspolitik (“containment”) der Ära Harry S. Truman und Dwight D. Eisenhower zu erinnern. Weil er glaubhaft Stärke zeigte – in Korea, in den diversen Berlin-Krisen, und schließlich 1962 in Kuba, konnte der Westen verhindern, dass der Kalte Krieg zu einem heißen wurde.
Wehrhafte Demokratie
Die Friedenslogik dieser Politik zu verstehen, dazu sind “Putin-Versteher” im Vatikan und Alt-68er in Deutschland nicht fähig.
Lassen 4/5tel seiner Argumentation weg - also solche unbedeutendenden Dinge wie “aktuell keine Abschussvorrichtungen”, “zu wenige auf Lager”, “die Russen würden die Tech analysieren können”, “werden von den US programmiert”, “würde als Eskalation gewertet werden” -
pappen ein US Schlachtschiff als Cover Image drauf und schreiben “Just do it” drüber.
Ich mein gut - wer wundert sich über just do it als Lebensphilosophie von Leuten die bis heute glauben die Hintergründe verrät ihnen die ukrainische Propaganda.
Wieso fällt mir an der Stelle Carl Bildt ein…
Über den könnt auch mal jemand eine Kriegsretrospektive machen.
Jetzt verrat denen aber niemand, dass sie das mit Taurus genauso gemacht haben.
Der Glaube in “Trump hat unsere Wahrheit erkannt” ist endlos.
Und wenn die US dann Tomahawks schicken UND der Ukraine die Zieldaten zur verfügung stellen - dann gewinnen wir, so der Standard.
Cool.
Vielleicht nochmal im Ernst - dafür werden die bezahlt (!).
edit: Ich weiß ja nicht, aber tut sowas auf Dauer nicht weh?
besteht im Moment darin das Wesen von Propaganda erfolgreich zu verschleiern.
Im Sinne diesen Absatzes von Brodnig:
Brodnig: Es geht darum, Verunsicherung auszulösen – damit etwa die Bevölkerung nicht mehr geschlossen auftritt, wenn Sanktionen gegen Russland beschlossen werden. Gerade bei jungen Menschen kann es passieren, dass sie eine Überforderung spüren. Wem können sie überhaupt noch trauen? Schlimmstenfalls werden sie zynisch, ziehen sich zurück.
STANDARD: Dabei ist Skepsis doch eigentlich notwendig, um Fakes zu entlarven.
Brodnig: Unbedingt. Wir brauchen auch eine Schule, die Skepsis fördert.
Aus dem folgender Auszug (Interview mit Edward Bernays) stammt:
“Making the world safe for democracy” siehe Bernays Wikipedia Eintrag: click
Ist DAS historische Beispiel für Propaganda schlechthin.
Die Leute sind da nicht verwirrt, oder kennen sich nicht mehr aus - nein, die Leute sie vollends im Illnerstadium von Klassenfeind (PUTIN) will das Konzept vernichten das das tollste ist was meine Gesellschaft gerade hervorgebracht hat, während sich mein ES (Freud) darauf einen herunrerholt.
Propaganda ist das Bespielen von Leuten über Episteme (im Wesentlichen Bilder von Vorbildern an denen sie sich einen runterholen), zum Beispiel “Zigaretten als Fackeln der Freiheit”, damit auch Frauen mit dem Rauchen beginnen - und dann gleich mal zünftig mit dem PR Budget vier Sufragetten kaufen, weil die im Weltbild der Frauen ihrer Zeit bereits für Freiheit stehen. Ebenfalls Bernays Paradebeispiel.
Und Propaganda ist das Verkaufen von Konzepten über Gefühl.
Propaganda in Massengesellschaften und Populismus gehören zusammen - beide bedienen sich Ingroup vs. Outgroup Konzepten, wobei Gefühle wie Liebe nach innen gechannelt, und Hass nach aussen projeziert wird.
Schon mal das Wort Klassenfeind gehört? Ob das wohl Propaganda war?
Also mit der ganzen Hyperpersonalisierung und negativer Emotionsattribution?
Also den Hauptwesensmerkmalen von Fakes?
Please dont look further than the Wikipedia entry for
or actually, please do look further, but maybe start there…
Aber hey, wir wollen keinen Krieg - (Russland seit gestern “genausowenig”), Putin ist der allein Schuldige, der Wahnsinnige, Putin ist Hilter, wir kämpfen für die westliche Werteordnung, wir müssen das machen wegen den Gräultaten in Butcha, haben sie schon von der russischen Streumunition gehört? Die Ukraine hat kaum Verluste, aber Russland verliert hunderttausende, bei kleinteiligen Angriffen, …
Ich hör hier auf, ja -
Aber im Endeffekt vergleicht Bernays Propaganda, in seinem gleichnamigen Bestseller Propaganda, als Erfinder der modernen Propaganda -
im Einleitungskapitel - von seinem Werk Propaganda -
mit einem Fussballspiel. (edit: Factcheck - Stellt sich raus nö, aber es beschreibt das Konzept besser als wenn du Leuten breit erklärst, wie sie sich in Gesellschaften verhalten - wenig rational ist der Punkt. Canetti wurde durch das Hinhören auf ein Fußballspiel in Wien im Jahr 1927 zur zentralen Idee seines Werkes “Masse und Macht” inspiriert.)
Oder dem was ein gut besuchtes Fußballspiel eben bei Massen bewirkt.
Wenn sie jetzt der Meinung sind, man geht zum Fussball, damit man am Ende verwirrt ist, und hätte man doch nur zuhause auf den Radiokommentator gehört, dann wär man weniger verwirrt -
dann hörns auf die Brodnig.
Wenn sie der Meinung sind, dass kritisches Denken tatsächlich noch wichtig ist - lesens vielleicht ihren Bernays.
oder modernere Literatur dazu, aber nicht die Brodnig - denn die ist der Meinung Propaganda ist alles was sie unsicher macht.
Aber kritisches Denken wär trotzdem essenziell.
Ich meine die Dame kennt sich mehr schlecht als Recht in technischen Belangen aus -
Brodnig: Total. Tiktok ist etwa ein Medium, das fast ausschließlich über Videos funktioniert, noch dazu sehr kurze. Außerdem sehe ich dort größtenteils Videos von Accounts, denen ich gar nicht folge. Das macht es umso gefährlicher, dass einem ein Account reingespült wird, dessen Authentizität man überhaupt nicht bewerten kann. Auch die technischen Eigenheiten jeder App begünstigen Fakes. Es gibt etwa Videos, in denen Bombengeräusche zu hören sind und die angeblich in der Ukraine aufgenommen worden sein. In Wirklichkeit stammt der Ton aber aus einem anderen, jahrealten Video. Das funktioniert, weil es Tiktok sehr leicht ermöglicht, eine andere Tonspur über ein Video zu legen.
Wenn der Russe erst Videoschnittsoftware entdeckt, sind wir geliefert -
- warum ist sie jetzt eine Propaganda Expertin.
Ich hab Propaganda von Bernays mit 16 gelesen, dann lustig über den Aufstieg und Fall von behavioral economics als Wissenschaftsrichtung gelacht, Masse und Macht von Canetti konsumiert, den Autor hinter dem Ergfolgskonzept von American Aperal gelesen, Publizistik studiert, aber die Brodnig weiß mit ihrem einen Leitsatz von “lass dich nicht verwirren” sicher mehr als ich --
Ihr Leitsatz, der das Wesen von Propaganda ja auch wunderbar zusammenfasst.
“Lass dich nicht von anderen verwirren -- hör auf deine Masse an Mitmenschen.”
So begegnest du Propaganda am effektivsten - unterzeichnet Ingrid Brodnig.
Russia likely laughing off Trump’s ‘open door’ to Tomahawks
The idea that the US would send this advanced weapon system to Ukraine is not serious. So why are we talking about it?
Tomahawk missiles can be fired in three ways, from a guided missile destroyer; from Ohio, Virginia, and Los-Angeles class submarines; and using the new ground-based Typhon system, which was developed by the U.S. Army. Ukraine does not have any of these capabilities and has next zero chance of procuring them in the near or medium term.
Hm… Why might we be talking about it, after the Pentagon has already declined it, but Ukraine has resurfaced the rumors by citing Keith Kellog who has misunderstood the Presidents position?
Hm… Why…
Ok, lets move on. Neat! You only need 10 of those to launch a coordinated attack!
The FY 2025 budget allocated funds to procure thirty-two Tactical Tomahawks (TACTOMs) and Mk 14 canisters, an additional Typhon battery, and ground support equipment to include one Battery Operations Center (BOC), four launcher Payload Deployment Systems (PDS), one Reload Capability, and one BOC Support Vehicle, [and] associated Government Furnished Equipment, and program management costs.[1] Total FY 2025 funding for the system reached $183 million for RDT&E, and $233 million for procurement, with an undisclosed number of units ordered.[1]
While the Army originally planned to only develop four SMRF batteries, with one battery allocated to each MDTF, it appears to have deviated from this plan with two batteries currently assigned to 1st MDTF as of July 2024.[1] The Army has noted that combatant commanders may adjust the allocation of batteries between MDTFs to be more than one each, if required.[1]
On July 15, 2025, the German Minister of Defense announced that Germany had submitted a purchase request to the U.S. government for an undisclosed number of systems. A purchase decision will be made as soon as this is confirmed.[14]
Man, Selenskyj has a golden hand for always asking for the right stuff.
Second, the United States has sold the missile so far only to close allies: Australia, Britain, Denmark, and Japan. Not even Israel has been permitted to purchase Tomahawk missiles to this point.
If the United States did offer to sell Ukraine a Typhon system, it would not survive long on the country’s battlefield. The Typhon battery is enormous and hard to move. It requires a C-17 [Boing special military cargo plane] for transport over long-distances, and though it is road mobile, its size makes it quite easy to spot by satellite or even surveillance drone. In other words, it would make an appealing and vulnerable target for Russian airstrikes.
Jennifer Kavanagh
I mean, who else…
As the war drags on, it is understandable that Trump and his national security team are looking for new ways to coerce Putin into ending his battlefield campaign. To work, however, new threats must be credible, both politically and militarily. The proposal to send Ukraine Tomahawks is neither, and is more likely to evoke more laughter in the Kremlin than fear.
Claudia Major: “Gewalt wird [in Europa] angewendet, wenn so eine Drohne irgendwo reinfliegt, oder ein Unterseekabel zerstört wird.”
Darauf die Illner: “Ja, ja.”
Quizfrage: Wo is denn in Europa eine Drohne irgendwo reingeflogen (im Sinne von Gewalteinwirkung)?
Frage für einen Freund.
Manfred Weber: “Was ist denn dabei, wenn wir in Moskau mal für einen Tag die russische Ubahn ausfallen lassen? Wen wir die Server des russischen Kriegsministeriums lahmlegt, oder mal die Propagandamaschine, das Staatsfernsehen mal für einen Tag stillegt - ja warum denn nicht?! Wir erleben das in Europa jeden Tag, jeden Tag mit den Angriffen die - die de - die da auf uns GEFLOGENWERDEN.”
Darauf die Illner: “Ja, ja.”
Quizfrage: Wo erleben wir denn das jeden Tag in Europa?
Frage für einen Freund.
Eigendorf (paraphrasiert): “Man sollte mal was gegen die russische Propaganda machen! Als es Russia Today noch gab, haben wir den Chefredakteur bei uns in den Talkshows sitzen gehabt, und so getan als sei das eine andere Meinung, das ist Lüge und Propaganda.”
Darauf die Illner: “Ja, ja.”
Quizfrage: Nachdem wir RT bereits verboten haben, was sollte man denn jetzt noch dagegen machen? Und vor allem, wie ist ein Chefredakteur “Lüge und Propaganda?”
Frage für einen Freund.
Und könnte sich die Eigendorf vielleicht wieder an eine Landstraße stellen und sich von drei buffen ukrainischen Soldaten ukrainische Leichen live on Air ausgraben lassen, bei denen die wußten dass sie da liegen, und denen dann - Überraschung live on Camera) auch Kriegsverbrechen angetan worden waren (ich glaube hinter den Rücken gebundene Hände…)?
Nicht Massengrab. Landstraße. Vor nem Dorf. Eigendorf - exklusiv. Drei ukrainische Soldaten, zwei oder drei Leichen für die Kamera ausgraben.
Von denen die Ukrainer wußten dass sie da liegen, weil… Man das ihnen im Dorf gesagt hat.
Live on Air.
Das Happening des Jahres.
Was für ein Scoop.
Die Namen wusste niemand.
Den Kontext kannte niemand.
Aber so ne Live Ausgrabung vorm Dorf, mit der Eigendorf? Als Exklusivdeal? Warum nicht…
Und nochmal explizit, das war nicht Isjum, oder irgend ein Ort an dem Mass atrocities dokumentiert waren.
Nein, das war “Eigendorf recherchiert” (unter mithilfe des Ukrainischen Militärs) wo noch was liegen könnte, und gräbt dann live mit Kamera.
Und was für ein Glück, ihre Hände waren hinter den Rücken gebunden, sonst wärs ja Grabschändung live on Air gewesen.
So wars dann aber doch der deutsche Fernsehpreis.
Thank god for Eigendorf.
Ich werd sie nicht so schnell vergessen.
Und wie gings danach -
Sind wir uns schon bewusst, was diese Zeitenwende für uns bedeutet?
Den Eindruck habe ich nicht. Ich habe vielmehr den Eindruck, dass wir uns mit der Debatte noch immer sehr im Klein-Klein bewegen: Wie hoch steigen die Benzinpreise noch, kann der Staat alle Ausfälle abfedern? Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass unsere Sicherheit und die globale Sicherheitsstruktur noch nie so gefährdet waren wie jetzt. Wenn wir jetzt nicht zusammenstehen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen, werden wir wahrscheinlich einen viel höheren Preis zahlen müssen. Die Ukraine muss mit unserer Hilfe diesen Krieg gewinnen, sie muss Russland stoppen.
Denn ich weiß, dass ich bereits einmal nach diesem Clip gesucht und ihn nicht mehr gefunden habe. In der Woche in der ich ihn gesehen habe. Sekundärberichterstattung? Null. Aber er existiert. Man findet ihn mittlerweile wohl nur noch im zdf Archiv. Falls dort mal jemand für mich nachschauen könnte…
Das Einzige um das noch irgendwie zu rekonstruieren ist die “Advocacy” der Dame in Folge, dh. ihr Zivilengagement.
Vielfach ist die Rede vom russischen „Vernichtungskrieg“. Politikerinnen und Politiker quer über Parteigrenzen hinweg verwenden den Begriff, aber auch Diplomaten, Historiker und Journalistinnen, in der Ukraine, aber auch in Deutschland.
So etwa die ZDF-Korrespondentin und Reporterin Katrin Eigendorf Anfang Juni in der Talkshow „Maybrit Illner“: „Es geht ja gar nicht mehr darum, Gebiete zu erobern und zu kontrollieren, sondern es ist ein Vernichtungskrieg. Einkesselung und Vernichtung, vor allem der Zivilbevölkerung.“ Früh in der Debatte melden sich die Historiker zu Wort, kommen zum Teil zu komplett gegensätzlichen Bewertungen. Da ist etwa der US-Historiker Timothy Snyder, bekannt für seine Forschung zu Holocaust und Vernichtungspolitik der Nazis in Osteuropa. In internationalen Medien spricht er von „russischem Faschismus“, verweist auf Parallelen zwischen Putin und Hitler und leitet aus der Geschichte des Nationalsozialismus eine spezifische deutsche Verantwortung für das Schicksal der Ukraine her.
Warnung vor leichtfertigen Vergleichen mit NS-Verbrechen
Etliche deutsche Kollegen sehen das ähnlich, mancher aber argumentiert mit genau umgekehrter Stoßrichtung: „Der Begriff Vernichtungskrieg ist entstanden oder geprägt worden für das Vorgehen der deutschen Truppen […]
- Wir haben ihn auf hoher See festgenommen, weil er französische Anweisungen nicht befolgt hat.
- Wir hatten ihn aber bereits zuvor in Polizei-Gewahrsam genommen - auch wegen dem Vorwurf die Nationalität seines Schiffes nicht belegen zu können.
- Wie es mit dem Vorwurf, dass das Schiff unter keiner Flagge fahre weitergeht, wissen wir als Ermittlungsbehörde nicht. Dem Kapitän können wirs nicht anlasten.
- Die Vorermittlungen gegen den ersten Offizier haben wir eingestellt
- Angehalten haben wir das Schiff ja, weil da was mit seiner Flagge nicht stimmte. (Was nicht stimmte ist die offizielle Formulierung für die Presse.)
- Das Schiff scheine außerdem aus Russland zu kommen und Öl nach Indien zu transportieren.
- Es könnte unter Verdacht stehen zur russischen Schattenflotte zu gehören (könnte unter Verdacht stehen ist die offizielle Formulierung für die Presse)
- Es soll durch dänische Gewässer gefahren sein, als Dänemarks Flughäfen von Drohnen angegriffen wurden
- Die vom Tanker aus - und von Russland gesteuert worden sein hätten können.
- Deswegen haben wir uns das Schiff genauer angesehen.
Darauf Putin:
Auf dem Schiff war keinerlei Equipment.
Europa betreibt jetzt in internationalen Gewässern Piraterie.
Darauf die Faz - nein, garnicht.
Nach der Festsetzung eines mutmaßlich in Verbindung zu Russland stehenden Öltankers durch das französische Militär hat der russische Präsident Wladimir Putin Frankreich der „Piraterie“ beschuldigt. „Der Tanker ist in neutralen Gewässern ohne jegliche Rechtfertigung beschlagnahmt worden“, sagte Putin am Donnerstag bei einem Diskussionsform in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi. Es habe sich keine militärische Fracht an Bord des Schiffes befunden.
Nach westlichen Angaben soll der Tanker zur sogenannten russischen Schattenflotte gehören. Putin sagte dazu: I„ch weiß ehrlich gesagt nicht, inwieweit es (das Schiff) mit Russland verbunden ist.“ Der Öltanker sei unter der Flagge eines anderen Landes gefahren mit einer internationalen Besatzung.
Weil das soll ja Schattenflotte. (Ah, das erklärt alles.)
Wobei die Faz ursprünglich ja -
Der Kapitän eines Tankers, der im Zusammenhang mit Drohnenalarmen in Dänemark verdächtigt wird, soll sich in Frankreich vor Gericht verantworten. Ihm werde vorgeworfen, bei einer Kontrolle auf See offizielle französische Anweisungen nicht befolgt zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft Brest mit.
Der Kapitän und sein Erster Offizier waren zuvor in Polizeigewahrsam genommen worden – auch wegen des Vorwurfs, die „Nationalität des Schiffes“ nicht belegen zu können. Dies könne dem Kapitän nicht persönlich angelastet werden, hieß es nun von der Staatsanwaltschaft. Die Vorermittlungen gegen den Ersten Offizier wurden eingestellt.
Wie es mit dem Schiff, das der Staatsanwaltschaft zufolge nach internationalem Recht unter keiner Flagge fährt, nun weitergeht, ließ die Ermittlungsbehörde unbeantwortet.
Die französische Marine hatte den Tanker „Boracay“ am Samstag vor der bretonischen Insel île d’Ouessant wegen Ungereimtheiten mit Blick auf seine Flagge überprüft. Frankreichs Premier Sébastien Lecornu schrieb am Vormittag, das Schiff ankere vor Saint-Nazaire. Französischen Medien zufolge wurde es dort festgesetzt. Die Staatsanwaltschaft äußerte sich dazu nicht im Detail.
Das früher als „Pushpa“ bekannte Schiff scheine von Russland aus auf dem Weg nach Indien zu sein und Öl zu transportieren, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Es könnte zudem im Verdacht stehen, zur russischen Schattenflotte zu gehören. Mit der Schattenflotte sind Tanker und andere Frachtschiffe gemeint, die Russland zur Vermeidung von Sanktionen etwa beim Öltransport einsetzt.
Berichten zufolge soll der Tanker durch dänische Gewässer gefahren sein, als Drohnen vergangene Woche für mehrere Störfälle an dänischen Flughäfen gesorgt hatten. Wer hinter diesen steckt, ist weiterhin unklar. Die dänischen Ermittler gehen davon aus, dass ein „fähiger Akteur“ dafür verantwortlich ist, also jemand mit den nötigen Fähigkeiten und der möglichen Absicht, Unruhe in dem Nato-Land zu stiften. Der Verdacht fiel auf eine Verwicklung Russlands - Anschuldigungen, die der Kreml als „bodenlos“ zurückgewiesen hatte.
Vermutung wird auch, dass die Drohnen von einem Schiff aus gesteuert worden sein könnten. In dänischen Medien waren zuletzt mehrere Schiffe genannt worden, darunter auch das, das ins Visier der französischen Behörden geriet.
BR.de: Tatsächlich hat Russland bislang keinerlei Entgegenkommen in den Verhandlungen mit der Ukraine gezeigt: Moskau bleibt bei seinen Maximalforderungen, die neben einem Verzicht Kiews auf einen Nato-Beitritt auch den Verzicht der Ukraine auf eigene Gebiete umfassen.
Keine Nato, Krim, Donbas, vier Oblaste (Landweg zur Krim) - wobei laut Trump “Kompromis Angebot” das in Europa nicht einmal in Debatten erwähnt wird - 50 Jahre Donbas und 99 Jahre Krim für Russland zumindest kein Abbruchgrund für Gespräche waren (Russlands Idee ist immer noch eine politische Abhängigkeit der Ukraine).
Eigentlich noch mehr - dh. bestimmter Bewaffnungsstatus der Ukraine der nicht überschritten werden darf. Bestimmte Konditionen bei Friedenssicherungstruppen die es erleichtern dass Russland weiter Gebiet abgräbt. Poltische/kulturelle Konditionen, die es Russland erleichtern politischen Einfluss auszuüben (in 20 Jahren, ggf.)
Opfor Journal (US Bude ohne klare affiliation (see also: List of academic publications: click), also Vorsicht - aber von der Linie her nicht grad Russland nahe, selbe Woche:
The Russian war effort is at a critical juncture. As noted in this week’s special Situation Report - “Russia’s Economic Resilience is Cracking Under Prolonged Stress”, the Russian economy is facing mounting headwinds that will greatly undermine Russia’s ability to sustain its combat operations at its current pace. The Russian military needs to make a breakthrough in Ukraine’s defensive lines in Donetsk in order to gain a definitive upper hand on the battlefield and in negotiations to end the war on the minimum terms acceptable to Moscow. To do that the Kremlin is putting all its chips on the table to irreversibly alter the battlefield situation.
Sustained Western support for Ukraine at this critical juncture could prove decisive in preventing Russian military success. Even indirect signals of Trump administration backing for Ukraine and Europe complicate Moscow’s calculus and raise the stakes for achieving a war-altering breakthrough. The window to make such a breakthrough appears to be narrowing as a growing number of indicators suggest that Russia’s defense industrial capacity has passed its peak.
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