Die Verwegensten unter den Millennials sind…?

05. Oktober 2026

Ganz klar - Flugzeugkapitäne.

Sehen sie, das ist näm­lich so:

Beinahe-Katastrophe in Mün­chen stellt Flug­un­fall­prü­fer vor Rätsel

Eine voll­be­setz­te Boe­ing 787 hob im August nur knapp über dem Gras ab. Nun zeigt sich: Das Flug­zeug brems­te beim Start­lauf von selbst oder durch die Crew.

src: click

Den Flug­zeug­ka­pi­tä­nen (und ihrer Gewerk­schaft) redet in Deutsch­land kei­ner rein!

Die wol­len im Cock­pit nicht über­wacht wer­den. Schließ­lich ist das ein Safe­space für Flug­zeug­ka­pi­tä­ne ihre Co-Piloten, und viel­leicht mal die ein oder ande­re Ste­war­dess, falls mal not am Mann ist.

Aber ob jetzt ein Flug­zeug selbst gebremst hat - oder die Crew… Gut sol­che Neben­säch­lich­kei­ten wer­den für die deut­sche Flug­auf­sicht schon mal zu unlös­ba­ren Problemen.

Kei­ner redet den Flug­zeug­ka­pi­tä­nen in Deutsch­land rein. Wenn die ein Cock­pit haben wol­len in dem nie­mand sieht was sie machen - dann bleibt das so.

Ich mein das war schließ­lich ein Genera­tio­nen­ver­spre­chen der alten Rie­ge an die neue Generation.

Gut so. Weitermachen.

Oder ist das mehr so ein euro­päi­sches “nie geht jemand von Boing ans Tele­fon Pro­blem, …”? Man weiß es nicht.

Productive work day

25. September 2024

Bildschirmfoto 2024 09 25 um 15 34 56Bildschirmfoto 2024 09 25 um 21 37 14

Neue Programmrichtlinie bei NTV

16. August 2024

Man­gott und Reis­ner sind raus (wur­den über die letz­ten Wochen als 10 Sekun­den Clips in Bei­trä­gen unter­ge­bracht, wo sie frü­her 10 Minu­ten beka­men, dh. Man­gott, der Reis­ner ist immer noch wie vom Erd­bo­den ver­schol­len) -- die­se Art von Repor­ting ist in:

Das Gan­ze hat damit ange­fan­gen, dass sie zuerst über die Bosch Stif­tung und das Ame­ri­ka­haus “unab­hän­gi­ge ukrai­ni­sche Jour­na­lis­ten” für Seri­en­in­ter­views vor­ge­schla­gen bekom­men haben:

NTV bucht jetzt freie ukrai­ni­sche Jour­na­lis­ten als Ukrai­ne Experten

Und ne Woche spä­ter lie­fen dann Radio Free Europe/Radio Liber­ty style clips, die von der Ukrai­ne pro­du­ziert wur­den in vol­ler Länge.


Vor zwei Wochen war der Reis­ner dann auf 3:30 runter.

Heu­te haben wir das Sta­di­um erreicht wo die Kor­re­spon­den­ten Text berich­ten, den sie nicht mehr selbst geschrie­ben haben.

Und Reis­ner muss sich über bundesheer.at zu Kursk nun­mehr schrift­lich zu Wort mel­den - rie­si­ge Reich­wei­te! Glau­ben sie mir.

Ver­trau­en sie den Qualitätsmedien!

Ver­trau­en sie der RTL Group.

Die seit zwei, drei Mona­ten nur noch Pro­pa­gan­da ver­öf­fent­li­chen. Davor aber brauch­bar waren (also NTV).

Gut, was will man machen, Pro­pa­gan­da hat noch immer kein Medi­um im deutsch­spra­chi­gen Raum entdeckt.

edit: Ich ver­gess immer, dass Leu­te die das lesen nie selbst recher­chie­ren können…

Also. Wer die Bosch Stif­tung nicht kennt:

Vic­to­ria Amelina!

Und on Topic für die, dies nicht wissen:

Ver­ge­wal­ti­gung in Kriegs­zei­ten ist im Ukrai­ni­schen Straf­recht noch immer nicht als Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit festgeschrieben:

https://www.arte.tv/de/videos/121001-000-A/ukraine-vergewaltigung-als-kriegswaffe/ (Video)

Und bevor wir jetzt in die Täter/Oper Umkehr Dis­kus­si­on kom­men -- in der Ukrai­ne wur­den bis­her knapp 300 Delik­te sexu­el­ler Gewalt regis­triert, sie­he sel­ber Beitrag.

Bei denen insti­tu­tio­nel­le Instru­men­ta­li­sie­rung im Rah­men der Kriegs­füh­rung nicht belegt wor­den ist -- insti­tu­tio­nel­le Dul­dung jedoch schon.

Ver­glei­che:

Nach Aus­sa­ge vie­ler ukrai­ni­scher Opfer orga­ni­sier­ten rus­si­sche Kom­man­dan­ten Ver­ge­wal­ti­gun­gen durch ihre Sol­da­ten, sagt die For­sche­rin zu sexu­el­ler Gewalt im Krieg, Mar­ta Hav­rysh­ko. Sie sei­en eine Waf­fe wie Bom­ben und Raketen.tagesschau.de: Frau Hav­rysh­ko, es heißt, sexu­el­le Über­grif­fe durch rus­si­sche Sol­da­ten auf Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­ner wür­den von der Mili­tär­füh­rung teil­wei­se ange­ord­net. Stimmt das?Marta Hav­rysh­ko: Nach Aus­sa­ge vie­ler Opfer waren die rus­si­schen Kom­man­dan­ten die Orga­ni­sa­to­ren der sexu­el­len Gewalt. In ande­ren Fäl­len, zum Bei­spiel in Irpin, haben sie die­se Gewalt nicht ver­hin­dert. Sie wuss­ten also ganz genau, was ihre Sol­da­ten taten, und sie taten nichts, um die­se Gewalt zu stoppen.Es gibt auch Fäl­le, in denen Kom­man­deu­re, die von Ver­ge­wal­ti­gun­gen, ins­be­son­de­re von Kin­dern, wuss­ten, kei­ne geeig­ne­ten Maß­nah­men zur Bestra­fung der Täter ergrif­fen. Das Feh­len einer ange­mes­se­nen Bestra­fung kann für vie­le Sol­da­ten ein Fak­tor sein, der sie dazu ermu­tigt, die­se Gewalt­ta­ten zu bege­hen. Wir kön­nen also sagen, dass sexu­el­le Gewalt für sie eine der Kriegs­waf­fen ist, neben Bom­ben und Raketen.

src: click

Man könn­te aber auch sagen, dass das nicht der Fall ist, und Dul­dung wenig mit Ermu­ti­gung oder dem koor­di­nier­ten Ein­satz sexu­el­ler Gewalt zu tun hat. Ohne Dul­dung gut­hei­ßen zu wol­len, oder ggf. straf­frei stel­len zu wollen.

Wo die insti­tu­tio­nel­le Instru­men­ta­li­sie­rung im Moment deut­lich bes­ser doku­men­tiert und begründ­bar ist - ist im Fall der Behand­lung von Straf­ge­fan­ge­nen im rus­si­schen Strafvollzug:

Ob gegen Frau­en, Män­ner oder Kin­der gerich­tet - Aus­maß und Bru­ta­li­tät von sexu­el­ler Gewalt durch rus­si­sche Sol­da­ten sind erschre­ckend. Laut UN wird die­se Form der Gewalt sys­te­ma­tisch eingesetzt.

(Vor­sicht, fal­sches Grou­ping der Tagesschau)
src: click

euromaidanpress.com hats geschafft das kor­rekt wie­der­zu­ge­ben, tagesschau.de natür­lich wie­der nicht…

UN iden­ti­fies 85 cases of sexu­al vio­lence com­mit­ted by Rus­si­an tro­ops in Ukrai­ne in 2023

The UN report reve­als that sexu­al vio­lence was often used as a method of tor­tu­re against Ukrai­ni­an men held cap­ti­ve by Rus­si­an armed for­ces and law enfor­ce­ment authorities.

by
Vira Kravchuk
24/04/2024

UN iden­ti­fies 85 cases of sexu­al vio­lence com­mit­ted by Rus­si­an tro­ops in Ukrai­ne in 2023

The United Nati­ons human rights moni­to­ring mis­si­on in Ukrai­ne has docu­men­ted 85 cases of war-related sexu­al vio­lence against civi­li­ans and pri­so­ners of war in 2023, accord­ing to the 15th annu­al Report of the Secretary-General on Conflict-Related Sexu­al Violence.

The vic­tims inclu­de 52 men, 31 women, one girl, and one boy, with sexu­al vio­lence often used as a method of tor­tu­re to Ukrai­ni­an men during Rus­si­an captivity.

The UN reports that they docu­men­ted the acts of rape against six women in ter­ri­to­ries of Ukrai­ne under Rus­si­an occupation. 

The docu­men­ted cases of war-related sexu­al vio­lence inclu­de “rape, thre­ats of rape, electric shocks and bea­tings to the geni­tals, electric shocks to the bre­ast, thre­ats of cas­tra­ti­on, geni­tal muti­la­ti­on, unwan­ted tou­ch­ing, for­ced strip­ping, and nudi­ty,” accord­ing to the report.

The Inde­pen­dent Inter­na­tio­nal Com­mis­si­on of Inqui­ry on Ukrai­ne also found evi­dence of sexu­al and gender-based vio­lence com­mit­ted by Rus­si­an aut­ho­ri­ties against women, men, and girls in Ukraine.

The UN report sta­tes that 10 cases of conflict-related sexu­al vio­lence were com­mit­ted by mem­bers of the Ukrai­ni­an armed for­ces and law enfor­ce­ment aut­ho­ri­ties against eight men and two women, inclu­ding civi­li­ans and pri­so­ners of war.

How UN hel­ps Ukrai­ne deal with sexu­al vio­lence crimes

Sin­ce Rus­sia star­ted its full inva­si­on, the UN has recor­ded more than 1,000 attacks on health­ca­re in Ukrai­ne, making it even har­der for peop­le to get medi­cal help after being raped.

In respon­se, Ukrai­ni­an aut­ho­ri­ties, with UN sup­port, estab­lis­hed 11 sur­vi­vor reli­ef cen­ters and deve­lo­ped an inter­ac­ti­ve map of ser­vices across the coun­try. The UN also con­ti­nued to deli­ver pro­gram­mes addres­sing gender-based vio­lence across 24 oblasts and spon­so­red a psy­cho­lo­gi­cal sup­port hot­line for male survivors.

In June, Ukraine’s government star­ted a plan to fight human traf­fi­cking that will last for several years. The UN also hel­ped with a reha­bi­li­ta­ti­on pro­gram to sup­port women who sur­vi­ved war-related sexu­al violence.

UN Spe­cial Representative’s on Sexu­al Vio­lence in Con­flict statement
In gene­ral, the UN report recor­ded 3,688 inci­dents of sexu­al vio­lence across 21 con­flicts in the world and docu­men­ted a dra­ma­tic 50% incre­a­se in veri­fied cases of conflict-related sexu­al vio­lence in 2023.

“We meet today… at a time when the world’s resour­ces are being used to feed the fla­mes of con­flict, while women and child­ren star­ve; at a time when mili­ta­ry spen­ding has soared to over $2.2 tril­li­on, while huma­ni­ta­ri­an aid bud­gets have been slas­hed; and at a time when wea­pons con­ti­nue to flow into the hands of per­pe­tra­tors, while the vast majo­ri­ty of vic­tims remain empty-handed in terms of repa­ra­ti­ons and redress,” said Pra­mi­la Pat­ten, UN Spe­cial Repre­sen­ta­ti­ve on Sexu­al Vio­lence in Con­flict, while pre­sen­ting the fin­dings of the report at the Secu­ri­ty Coun­cil Open Deba­te on 23 April. 

Pat­ten men­tio­ned Ukrai­ne once in her speech, say­ing that the thousands of dis­pla­ced and refu­gee Ukrai­ni­an women and girls beco­me more vul­nerable to human traf­fi­ckers who are actively see­king to explo­it their pre­ca­rious situation.

Ear­lier, UN repor­ted about nume­rous Rus­si­an war cri­mes against Ukrai­ni­an civi­li­ans and pri­so­ners of war, inclu­ding tor­tu­re, sexu­al vio­lence, mur­der, and force­ful detainment. 

In 2023, Ukraine’s First Lady Ole­na Zelen­s­ka reve­a­led that Ukrai­ni­an law enfor­ce­ment iden­ti­fied 171 cases of sexu­al cri­mes per­pe­tra­ted by Rus­si­an mili­ta­ry for­ces. Howe­ver, she sta­ted that the actu­al num­ber of vic­tims is likely much hig­her. The First Lady direct­ly accu­sed Rus­si­an tro­ops of using sexu­al vio­lence deli­ber­ate­ly as a wea­pon of war against the Ukrai­ni­an population.

src: click

Zusatz:

As deli­ve­r­ed by Char­gé d’Affaires, a.i. Kathe­ri­ne Brucker
to the Per­ma­nent Coun­cil, Vienna
June 13, 2024

We con­ti­nue to see credi­ble reports depic­ting the hor­rors Rus­sia inflicts on Ukrai­ni­ans living in occu­p­ied ter­ri­to­ries and on tho­se it has detai­ned. The­se reports docu­ment rape and other acts of sexu­al vio­lence against Ukrai­ni­an civi­li­ans and sol­di­ers by Rus­si­an for­ces. The­se hor­ri­fic acts are not ran­dom or spon­ta­ne­ous. They are part of the Kremlin’s widespread and sys­te­ma­tic attacks against Ukraine’s population. 

Russia’s use of conflict-related sexu­al vio­lence spa­res no one. The­re is credi­ble evi­dence that Russia’s sol­di­ers per­pe­tra­te the­se hein­ous acts in parts of Ukrai­ne they occu­py against women and girls, and also against men and boys held in detenti­on settings. 

Inci­dents of sexu­al vio­lence against women and girls by Russia’s for­ces are too nume­rous to cata­log. A 2024 report by the UN Office of the High Com­mis­sio­ner for Human Rights recoun­ted many, all of them sho­cking. One details the expe­ri­ence of a mar­ried cou­p­le in Kher­son Pro­vin­ce in Sep­tem­ber 2022. Three Rus­si­an sol­di­ers came to their home and for­ced a 52-year-old woman to fol­low them to a near­by house. The­re, they beat and tor­tu­red her. Then two of the sol­di­ers raped her in turns. Accord­ing to the vic­tim, this las­ted for hours. 

Russia’s for­ces also per­pe­tra­te sexu­al vio­lence against the pri­so­ners of war they hold. The UN High Commissioner’s Office repor­ted on March 26 that 39 of 60 recent­ly released Ukrai­ni­an POWs dis­c­lo­sed they had been sub­jec­ted to sexu­al vio­lence during their intern­ment. This inclu­ded attemp­ted rape, thre­ats of rape and cas­tra­ti­on, bea­tings or electric shocks to geni­tals, and repeated for­ced nudity. 

[…]

src: click

Bedeu­tet, laut UN wird sexua­li­sier­te Gewalt von Russ­land als Teil des Straf­voll­zugs sys­te­ma­tisch ein­ge­setzt, der Rest ist aktu­ell conjecture.

(In die­sem Zusam­men­hang wäre es vil­l­eicht durch­aus ange­bracht auf die ver­meint­li­che Zahl von poli­ti­schen Gefan­ge­nen in Russ­land hin­zu­wei­sen (etwa 1000), sowie auf die Ver­ge­wal­ti­gungs­ra­ten in US Gefängnissen --

The 1996 Nebras­ka stu­dy, dis­cus­sed abo­ve, found an extre­me­ly high rate of sexu­al abu­se, inclu­ding for­ced or coer­ced oral and anal inter­cour­se; it con­clu­ded that 22 per­cent of male had been sexu­al­ly pres­su­red or abu­sed sin­ce being incarce­r­a­ted. Nota­b­ly, the aut­hors focu­sed on “unwan­ted” sexu­al contact--covering a much broa­der ran­ge of sexu­al acti­vi­ty than that sim­ply invol­ving phy­si­cal for­ce. And, in Decem­ber 2000, the Pri­son Jour­nal publis­hed the results of a simi­lar stu­dy of inma­tes in seven men’s pri­son faci­li­ties in four mid-western sta­tes. The results show­ed that 21 per­cent of the inma­tes had expe­ri­en­ced at least one epi­so­de of pres­su­red or for­ced sexu­al con­ta­ct sin­ce being incarce­r­a­ted, and at least 7 per­cent had been raped in their facility.(384)

src: click)

All das immer wie­der ger­ne gespielt durch bei­spiels­wei­se den Ukrai­ni­schen Ver­tre­ter im UN Secu­ri­ty Council:

Ukraine’s UN envoy: Rus­sia uses sexu­al vio­lence as wea­pon of war

The Rus­si­an Fede­ra­ti­on uses sexu­al vio­lence as a wea­pon against civi­li­ans and pri­so­ners of war, Ukraine’s Per­ma­nent Repre­sen­ta­ti­ve to the United Nati­ons Ser­giy Kys­lyt­s­ya said during a mee­ting of the U.N. Secu­ri­ty Coun­cil on April 23.

Ukraine’s Pro­se­cu­tor General’s Office has recor­ded near­ly 300 cases of sexu­al vio­lence com­mit­ted by Rus­si­an for­ces sin­ce the begin­ning of the full-scale war.

Kys­lyt­s­ya addres­sed Russia’s wea­po­niz­a­ti­on of sexu­al vio­lence during the Secu­ri­ty Council’s annu­al open deba­te on the world­wi­de esca­la­ti­on of sexu­al vio­lence in con­flict zones.

Citing tes­ti­mo­ny from peop­le released from Rus­si­an cap­ti­vi­ty, Kys­lyt­s­ya said that over 50 per­cent of detai­nees suf­fe­red tor­tu­re, rape, or other forms of sexu­al vio­lence. He also men­tio­ned the Pro­se­cu­tor General’s docu­men­ted cri­mes, who­se vic­ti­mes inclu­de 188 women, 102 men, and 15 minors.

The recor­ded figu­res are likely an under­count, Kys­lyt­s­ya said. 

src: click

Also, wir hal­ten fest, ohne zu beschö­ni­gen - Russ­land wird im nächs­ten Jahr knapp 700.000 Ein­hei­ten ein­satz­be­reit haben.

In der Ukrai­ne wur­den Stand April 2024 300 Fäl­le von sexu­el­ler Gewalt regis­triert, davon etwas über 100 zur Anzei­ge gebracht (- es hät­ten ger­ne mehr sein dür­fen, müs­sen und sollen).

Als die UN sich dann 85 Fäl­le im Detail ansieht, stellt sich her­aus, dass die vor allem im Straf­voll­zug pas­sie­ren (“over 50 per­cent of detai­nees suf­fe­red tor­tu­re, rape, or other forms of sexu­al vio­lence.”, “39 of 60 recent­ly released Ukrai­ni­an POWs dis­c­lo­sed they had been sub­jec­ted to sexu­al vio­lence during their internment.”).

In den ande­ren Fäl­len ist aktu­ell beleg­bar, dass die rus­si­sche Mili­tär­füh­rung sexu­el­le Gewalt dul­det und nicht zur Anzei­ge bringt. Dar­aus kann man die sys­te­ma­ti­sche Nut­zung als all­ge­mei­ne Kriegs­waf­fe ablei­ten - muss man aber nicht.

Eine sys­te­ma­ti­sche Nut­zung von sexu­el­ler Gewalt als Kriegs­waf­fe (gegen Min­der­hei­ten und poli­ti­sche Gefan­ge­ne) wur­de von den UN im rus­si­schen Straf­voll­zug belegt.

Am 24.09.2023 ver­kün­det Ole­na Zelen­sky: “The Office of the Pro­se­cu­tor Gene­ral of Ukrai­ne has recor­ded 231 cases of sexu­al vio­lence com­mit­ted by the Rus­si­an mili­ta­ry. Thir­te­en child­ren are among the vic­tims. Zelen­s­ka noted that the real num­ber of vic­tims may be much hig­her, due to the stig­ma of repor­ting inci­dents of sexu­al vio­lence.” src: click

Macht 231 Fäl­le in 577 Tagen rus­si­scher Invasion.
Bei hoher Dunkelziffer.

Com­pa­re and con­trast to:

In 2010, rape rate for Ukrai­ne was 1.4 cases per 100,000 popu­la­ti­on. Rape rate of Ukrai­ne fell gra­du­al­ly from 2.1 cases per 100,000 popu­la­ti­on in 2004 to 1.4 cases per 100,000 popu­la­ti­on in 2010.

src: click

Publis­hed: 24 April 2021

Fac­tors asso­cia­ted with expe­ri­en­cing sexu­al vio­lence among fema­le gender-based vio­lence sur­vi­vors in conflict-afflicted eas­tern Ukraine

Sin­ce 2014, over 1.6 mil­li­on peop­le have been for­ci­b­ly dis­pla­ced by the con­flict in eas­tern Ukrai­ne. In 2014, 8% of reproductive-aged women in Ukrai­ne had ever expe­ri­en­ced sexu­al vio­lence, com­pa­red to 5% in 2007. This incre­a­se was dri­ven by non-domestic sexu­al violence. 

[…]

Methods

Inta­ke data collec­ted bet­ween Febru­a­ry 2016 and June 2017 by psy­cho­so­cial ser­vice pro­vi­ders in five conflict-affected are­as of Ukrai­ne from women, aged 15–49, (N = 8525), was analyzed. 

[…]

Results

Among this sam­ple of sur­vi­vors recei­ving psy­cho­so­cial ser­vices, 2.6% (n = 220) repor­ted expe­ri­en­cing sexu­al vio­lence. A majo­ri­ty of sexu­al vio­lence acts repor­ted were com­mit­ted by non-domestic per­pe­tra­tors (61.4%); fol­lo­wed by inti­ma­te part­ners (25.9%). Almost half of sexu­al vio­lence cases occur­red at home (49.1%). Expe­ri­en­cing sexu­al vio­lence was posi­tively asso­cia­ted with being youn­ger, sin­gle and intern­al­ly dis­pla­ced, and nega­tively with enga­ging in unpaid labor, such as child­ca­re. Women who expe­ri­en­ced sexu­al vio­lence delay­ed see­king care by 4 days com­pa­red to other gender-based vio­lence sur­vi­vors. Sexu­al vio­lence sur­vi­vors were less likely than phy­si­cal vio­lence sur­vi­vors to have repor­ted the inci­dent pri­or to recei­ving care (adjus­ted odds ratio = 0.39; 95% con­fi­dence inter­val = 0.28–0.54).

src: click

Will sagen - aus der immer noch über­schau­ba­ren Fall­zahl ((231/577)*365 = 146 Fäl­le im Jahr (“com­mit­ted by the Rus­si­an mili­ta­ry”)), der gene­rel­len Häu­fig­keit von Ver­ge­wal­ti­gun­gen in der Ukrai­ne ((45870000/100000)*1.4 = 642 Fäl­le im Jahr 2010), und der rela­ti­ven Häu­fig­keit von Ver­ge­wal­ti­gun­gen von “non domestic per­pe­tra­tors” in “conflict-afflicted eas­tern Ukrai­ne” (61.4%) (von N gesamt jedoch immer noch: “Almost half of sexu­al vio­lence cases occur­red at home (49.1%)”) lässt sich ver­mu­ten, dass sich das Ver­hal­ten der rus­si­schen Inva­so­ren, seit der Beset­zung (mit Aus­nah­me der sexu­el­len Gewalt im Straf­voll­zug) nicht maß­geb­lich ver­än­dert hat.

Legen wir die durch­schnitt­li­che Ver­ge­wal­ti­gungs­ra­te von 1.4 pro 100.000 Popu­la­ti­on bei der Zahl rus­si­scher Sol­da­ten die nächs­tes Jahr für den Ukrai­ne Krieg bereit­ste­hen wer­den an (1.4*5 = 7) sind das sta­tis­ti­sche 7 Ver­ge­wal­ti­gun­gen im Jahr.

Rech­nen wir die hohe Prä­va­lenz von Ver­ge­wal­ti­gun­gen im Straf­voll­zug die defi­ni­tiv als insti­tu­tio­na­li­sier­te Gewalt gewer­tet wer­den kön­nen aus dem UN Sam­ple her­aus (unklar ob das so ein­fach mög­lich ist aber von den UN bewer­te­ten Fäl­len waren 39 von 85 (= 45%) Fäl­le im Strafvollzug) -

146 - 45% = 80

ver­ge­wal­tigt der durch­schnitt­li­chee rus­si­sche Sol­dat im Krieg zehn mal öfter als der durch­schnitt­li­che Ukrai­ner in Friedenszeiten.

Wobei die von der Zelen­s­ka pro­mo­te­ten “recor­ded 231 cases of sexu­al vio­lence com­mit­ted by the Rus­si­an mili­ta­ry. Thir­te­en child­ren are among the vic­tims” Fäl­le in 577 Tagen (= 146 im Jahr), Fäl­le sexua­li­sier­ter Gewalt sind, wel­cher Fak­tor da im Bezug auf Ver­ge­wal­ti­gun­gen anzu­le­gen ist (da sind auch ver­such­te Ver­ge­wal­ti­gun­gen dabei, ach­ja -- und natür­lich auch: “sexu­al vio­lence inclu­de “rape, thre­ats of rape, electric shocks and bea­tings to the geni­tals, electric shocks to the bre­ast, thre­ats of cas­tra­ti­on, geni­tal muti­la­ti­on, unwan­ted tou­ch­ing, for­ced strip­ping, and nudi­ty,””).… Schmeckste.

Und am Ende noch der wahr­schein­lich wesent­lichs­ten Hin­wei­se -- all das auch nur in irgend einer From sta­tis­tisch ein­zu­gren­zen, wie ich es hier ver­sucht habe - ist hoch­pro­ble­ma­tisch, da die Dun­kel­zif­fer so hoch sein wird, dass jeder Ver­such einer Annä­he­rung von ihr kom­plett ad absur­dum geführt wird.

Nur Gesetz dem Fall dass die Hälf­te der durch die Ukrai­ne doku­men­tier­ten Fäl­le “sexu­el­ler Gewalt durch rus­si­sches Mili­tär” ver­such­te Ver­ge­wal­ti­gun­gen waren (oder irgend­was in dem Bereich: “thre­ats of rape, electric shocks and bea­tings to the geni­tals, thre­ats of cas­tra­ti­on, geni­tal muti­la­ti­on, unwan­ted tou­ch­ing, for­ced strip­ping, and nudi­ty,”), kom­men wir bei 1.4 (per 100.000 average in 2010 Ukraine)*5 (for 500.000 Rus­si­an sol­di­ers in Ukrai­ne) = 7, oder 2 (per 100.000 average in 2004 Ukrai­ne) * 5 (for 500.000 Rus­si­an sol­di­ers in Ukrai­ne) = 10, auf Abwei­chun­gen von:

(40 ist die Hälf­te der 80 sexu­al ass­ault cases im Jahr die aus­ser­halb des Straf­voll­zugs statt­ge­fun­den haben)

40/10 = 4x , oder 40/7 = 5.7x

gegen­über der Ukrai­ni­schen Nor­mal­be­völ­ke­rung zu Friedenszeiten.

Legen wir das Ver­hält­nis “21 per­cent of the inma­tes had expe­ri­en­ced at least one epi­so­de of pres­su­red or for­ced sexu­al con­ta­ct sin­ce being incarce­r­a­ted, and at least 7 per­cent had been raped in their faci­li­ty” von Miss­brauch in US Gefäng­nis­sen auf die Ukrai­ne um --

und wären 2/3 der von der ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten­gat­tin prä­sen­tier­ten fäl­le Sexu­el­ler Gewalt kei­ne Ver­ge­wal­ti­gun­gen - wären das kei­ne 40 son­dern 27 Ver­ge­wal­ti­gun­gen, und damit

27/10 = 2.7x , oder 27/7 = 3.85x

Und da fragt sich ein Zyni­ker wie ich halt schon: Wie gut muss ein Krieg gema­nagt sein, dass die Prä­va­lenz für Ver­ge­wal­ti­gun­gen durch Krieg UND Besat­zung auf Sei­ten der Inva­so­ren nicht um 400% steigt… Das müs­sen nicht 4 mal mehr sein, das kann der sta­tis­ti­sche eine sein, der im häu­fi­ge­ren Oppor­tu­ni­täts­fall 4 mal öfter agiert.

Gut, die Rus­sen pfei­fen so und so dar­auf die Fäl­le zu belan­gen - aber sys­te­ma­ti­sche psy­cho­lo­gi­sche Kriegs­füh­rung außer­halb des rus­si­schen Strafvollzugs?

146 sexu­al ass­aults im Jahr, davon 80 außer­halb des Straf­voll­zugs, davon 27 bis 40 Ver­ge­wal­ti­gun­gen (unklar), bei 500.000-700.000 rus­si­schen Invasoren.

Sys­te­ma­ti­sche psy­cho­lo­gi­sche Kriegs­füh­rung? Inter­pre­tier­bar ja, nach­voll­zieh­bar - vielleicht.

Machen wir im Zwei­fels­fall lie­ber ein Fass auf, viel­leicht hälts ja jeman­den davon ab zum Täter zu werden.

Und jetzt der laaaaaan­ge Rekurs zum Anfang - “Ukrai­ne will zei­gen, wir hel­fen - wir ver­ge­wal­ti­gen nicht” ist halt lei­der fak­tisch falsch [The UN report sta­tes that 10 cases of conflict-related sexu­al vio­lence were com­mit­ted by mem­bers of the Ukrai­ni­an armed for­ces and law enfor­ce­ment aut­ho­ri­ties against eight men and two women, inclu­ding civi­li­ans and pri­so­ners of war.] Und zum Zeit­punkt einer Inva­si­on - recht zynisch.

Zumal, wenn wir Sta­tis­tik anlegen --

Maxi­mal 10.000 Ukrai­ner in Kursk sind, macht bei nor­ma­ler Prä­va­lenz (in Frie­dens­zei­ten) 0.14 sta­tis­ti­sche Ver­ge­wal­ti­gu­nen im Jahr. Bei ner 5.7x höhe­ren Wahr­schein­lich­keit der Rus­sen in die­sem Krieg (außer­halb des Straf­voll­zugs) zu ver­ge­wal­ti­gen (5.7*0.14 = 0.798 ) 0.798, dh - auch bei den Rus­sen wär da sta­tis­tisch kei­ne Ver­ge­wal­ti­gung dabei.

Hur­ra.

Falls die UN übri­gens bei den unter­such­ten 85 von 300 Fäl­len kein “sta­tis­tisch nor­ma­les” Sam­ple der Gesamt­po­pu­la­ti­on an sexu­el­ler Gewalt durch Kriegs­teil­neh­mer aus Russ­land gebil­det hat, sind mei­ne Über­le­gun­gen falsch, da die 39 Fäl­le aus dem Straf­voll­zug nicht auf den Anteil der Gesamt­fäl­le umleg­bar sind (pro­zen­tua­ler Anteil an den Gesamtfällen).

Aber war­um wür­de die UN kein sta­tis­tisch Nor­ma­les Sam­ple grei­fen (Faul­heit?), und unse­re Medi­en sche­ren sich um sol­che Fra­gen ja noch viel, viel weniger.

Man könn­te das als Ukrai­ni­sche Prä­si­den­ten­gat­tin aber auch ein­fach auf­ge­schlüs­selt ver­öf­fent­li­chen, dann wäre “sehr vie­le Fäl­le davon pas­sie­ren im Straf­voll­zug, und wer­den dort sys­te­ma­ti­siert als Kriegs­waf­fe ein­ge­setzt” auch sta­tis­tisch greifbar.

Und die tages­schau müss­te nicht ver­mu­ten, dass sich aus den sys­te­ma­ti­schen Ver­ge­wal­ti­gun­gen im Straf­voll­zug auch das “nor­ma­le Ver­hal­ten des Durch­schnitt­li­chen Rus­si­schen Sol­da­ten unter rus­si­scher Füh­rung” ablei­ten lässt, denn Bele­ge für sys­te­ma­ti­sier­te sexua­li­sier­te Gewalt in der all­ge­mei­nen Kriegs­füh­rung Russ­lands sind her­leit­bar (die Füh­rung küm­mert sich nicht dar­um dass die­se Fäl­le gemel­det wer­den), aber doch eher in der Form von Conjecture.

Und als letz­ter Satz noch­mal: Die Dunkelfall-Quote kann all die­se Über­le­gun­gen sofort über den Hau­fen werfen.

edit: Fra­ge, wie schnell schafft Isra­el sei­ne 80, respek­ti­ve 146 cases of sexu­al vio­lence committed?

Ehmm…

Ori­gi­nal source: https://edition.cnn.com/2023/12/07/middleeast/gaza-israeli-soldiers-detained-men-intl/index.html

Die sind noch nicht nackt, oder? Und das war sicher auch nicht for­ced strip­ping, oder?

Und wie schnell die US?

Gut, und wenn die UN von Krie­gen spricht in denen Ver­ge­wal­ti­gung als Mit­tel der Kriegs­füh­rung ein­ge­setzt wur­de, dann wählt sie wel­che Beispiele?

Cri­mes and impunity

The data avail­ab­le reflect alar­ming levels of rape during con­flict and its after­math: bet­ween 250,000 and 500,000 women and girls were raped in the 1994 geno­ci­de in Rwan­da, more than 60,000 in the civil war in Sier­ra Leo­ne, bet­ween 20,000 and 50,000 in the war in Bos­nia and Her­ze­go­vina and at least 200,000 in the Demo­cra­tic Repu­blic of the Con­go sin­ce 1996. Though sho­cking, in most cases the­se data are serious unde­re­sti­ma­tes of the actu­al num­bers of vic­tims, most of whom never report to authorities

src: click

Aber man kennt das ja bei NTV in der Redak­ti­on, der Rus­se, das Tier setzt Ver­ge­wal­ti­gun­gen als Kriegs­waf­fe ein - so eine tol­le Geschichte…

Battle of the narratives (Much Intense, wow!)

30. Dezember 2023

Man­gott belegt ein­drucks­voll das alte geflü­gel­te Wort - wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Wie sich so ein Spe­zi­al­an­ge­bot “wie­der unter den war­men Man­tel zu kom­men” wohl in der Rea­li­tät so dar­stellt… Bekommt man da wie der Habeck einen roten Umschlag, den man am sel­ben Tag zuhau­se nicht vor 17 Uhr zu öff­nen habe (- wäh­rend die Diens­te um ihn rum Däum­chen drehen)?

Also, kurz­um - Man­gott wird von jetzt an von mei­ner Quel­len­lis­te gestri­chen. Nicht dass das jeman­den beein­dru­cken müss­te, aber ich dach­te ich erwähns vielleicht …

Man­gott: “Nun im Augen­blick ist der Kampf um das Nar­ra­tiv über die­sem Krieg, die Erzäh­lung also dar­über was geschieht zuguns­ten Russ­lands gegan­gen. Die Ukrai­ne wird gese­hen als eine Armee die es nicht geschafft hat in ihrer Gegen­of­fen­si­ve besetz­tes Gebiet zurück­zu­er­obern, Russ­land stößt sogar in bestimm­ten Berei­chen vor und das ist natür­lich für die ukrai­ni­sche Füh­rung beson­ders dra­ma­tisch, weil das die west­li­che Unter­stüt­zung, Mili­tär und Finanz­hil­fe beein­flus­sen könn­te, genau dar­auf setzt die rus­si­sche Sei­te, näm­lich dass es eine Kriegs­mü­dig­keit auf der west­li­chen Sei­te gibt, dass weni­ger Militär- und Finanz­hil­fe an die Ukrai­ne fließt, und die rus­si­sche Sei­te dann doch noch domi­nie­ren wird, und noch zusätz­li­ches Ter­ri­to­ri­um in der Ukrai­ne erobern kann. Per­spek­ti­ven für eine Ver­hand­lungs­lö­sung gibt es jeden­falls im Augen­blick über­haupt keine.”

Jaja, das rus­si­sche Nar­ra­tiv habe sich im Moment durch­ge­setzt - ich mei­ne, wer kennt es nicht, das rus­si­sche Narrativ:

Vic­to­ria Nuland auf der Yes Con­fe­rence: “Öffent­lich muss ich das jetzt so sagen - ihr bekommt noch ein paar Mil­li­ar­den, aber dann erst mal [bis nach wei­te­ren Beschlüs­sen] nichts mehr.”

Zaluzhny gegen­über dem Eco­no­mist: Wir haben ein Patt in einem Stel­lungs­krieg - des is recht ungut in einem war of attrition.

Selen­skyj: Wos, is schon so spät, ich glaub ich muss noch mal 500.000 Sol­da­ten rekru­tie­ren, und brauch noch ein Jahr um sie auszubilden.

Deutsch­spra­chi­ge Medi­en: Die ukrai­ni­sche Offen­si­ve ist in die­sem Jahr noch nicht been­det, sie geht nur in eine neue Phase…

Franz-Stefan Gady: Man sieht über­all an den Bahn­hö­fen Ver­wun­de­te und Ver­letz­te. (zdf heu­te, aber fragt mich nicht von wann.) Und wenn mich nicht alles täuscht auch Micha­el Kof­man - ohne den Hauch einer Ahnung wann und wo, sor­ry - ich kann mir nicht alles merken.

Selen­skyj: Die­ses Ein­be­ru­fungs­al­ter, des ist wirk­lich zu hoch ange­setzt, lass uns das doch mal um 2 Jah­re senken.

Russ­land: Wir haben im Win­ter eine wei­te­re Stadt (10.000 Ein­woh­ner in bes­se­ren Zei­ten) erobert (Mar­jin­ka, Awdi­jiw­ka next?), die von stra­te­gi­scher Bedeu­tung ist, da sie rela­tiv zen­tral an der gesam­ten Front liegt und Trup­pen­ver­schie­bun­gen Rich­tung “Krim wir kom­men” schwie­ri­ger macht, und daher zuvor von der Ukrai­ne “zur Fes­tung aus­ge­baut wurde”.

Ukrai­ne: But wait, dont you see - wir ham aber ein rus­si­sches Lan­dungs­boot versenkt!

Russ­land: Beschädigt.

Die Pres­se: Und dabei mög­li­cher­wei­se zwei Bom­ber ver­lo­ren.

Selen­skyj: Die­se Schutz­wes­ten, die soll­ten wir wirk­lich auch noch mal auf Frau­en neu­zu­schnei­dern.

Reis­ner: Die ukrai­ni­sche Offen­si­ve ist fehlgeschlagen.

Das Arsch­loch von Fass­labend (der den wich­tigs­ten rus­si­schen Hafen in der Mit­tel­meer Regi­on schon in Mur­mansk sieht, net woar?) wie­der bei der Diplo­ma­ti­schen Aka­de­mie Wien: “Ich glau­be wir haben dazu die Posi­ti­on der ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­da noch nicht gehört! Bit­te - gnä Frau!”

Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da: Des is alles so unfair, weil die gan­zen Gewin­ne in der Schwarz­meer Regi­on, dass sich die Rus­si­sche Flot­te dort wei­ter zurück­zie­hen muss­te, und das ggf. sogar dau­er­haft, des wird ja sei­tens des Wes­tens gar­nicht erwähnt!

Gemun­kel in CSIS Krei­sen, da Selen­skyj “if we look weak, we dont get wea­pons and money - no one sup­ports the weak!” als hand­lungs­lei­ten­de Paro­le aus­ge­ge­ben hat, und Gemun­kel in US Repu­bli­ka­ner Krei­sen, seit Zaluzhny das Inter­view im Eco­no­mist ver­öf­fent­lich hat, lässt Selen­skyj bei Front­be­su­chen bei Gene­rä­len immer den Zaluzhny aus… As in “not on spea­king terms any­mo­re” (edit: Sekun­där­quel­le), also da die Ukrai­ne ja nicht schwach wir­ken darf - haut sie jetzt die ver­blie­be­nen teu­re­ren Waf­fen auf Zie­le von dritt­ran­gi­ger mili­tä­ri­scher Bedeu­tung raus (Stich­wort: Ein Lan­dungs­boot im schwar­zen Meer. In Chi­na ein Sack Reis.) um öffent­lich zu signa­li­sie­ren, wie erfolg­reich sie sind. 

Weil - ’s soll ja Geld rein­kom­men. Was auf Dau­er zum klei­nen Pro­blem wird, da sich das von der Kriegs­öko­no­mie her nicht so ganz rentiert…

Ja, ja ich mein - wer kennt sie nicht, die­se schreck­li­che rus­si­sche Propaganda…

Also, war­um sagt Man­gott soetwas?

- Weil er ver­mu­tet, dass die Geld­zah­lun­gen auch von den US wie­der auf­ge­nom­men wer­den und nicht zu früh als “auf der fal­schen Sei­te ste­hend” wahr­ge­nom­men wer­den will

- Weil er wie­der ein­mal ver­wirrt ist, und sich in dem Sam­mel­su­ri­um an “what recent­ly hap­pen­ed in the West” Mel­dun­gen nicht mehr zurechtfindet?

- Weil er wie­der unter den war­men Man­tel der Exper­ten die im Wes­ten hoch ange­se­hen sind, weil sie die Bevöl­ke­rung von hin­ten bis vor­ne ver­ar­schen schlüp­fen will - jetzt im Win­ter, wos doch so kalt ist?

Man weiss es nicht.

Aber, egal wel­che Moti­va­ti­on dahin­ter ste­hen soll­te - ich kann auf sol­che Exper­ten verzichten. 

Click - Und wie­der ein Name weni­ger im goog­le news search Monitoring… 

Arsch­loch.

Jeden­falls gäbe es im Moment über­haupt kei­ne Per­spek­ti­ve auf eine Ver­hand­lungs­lö­sung. (Putin Quiet­ly Signals He Is Open to a Cease-Fire in Ukraine
(NYT) (“Weih­nachts­frie­den”))

Arsch­loch.

Der SCHEISS verfickte DRECKSSTANDARD

21. Juli 2023

Stellt heu­te eine unschul­di­ge Frage:

Bildschirmfoto 2023 07 21 um 15 11 15
src: click

Jetzt wird sei­ne Lösung aber nicht sein “mehr von der Kli­en­tel­po­li­tik, deren Pro­fi­teu­re den Stan­dard­re­deuk­teur über Mode­ra­ti­ons­ge­häl­ter in Alp­bach kau­fen, oder die den Rau­scher zum IWM­Vi­en­na ein­la­den”, oder?

Die alte Peri­ode hin­ge­gen gilt poli­tisch weit­ge­hend als gelau­fen – der gewich­ti­ge grü­ne Indus­trie­plan als Gegen­stück zum US-amerikanischen IRA ist eines der wirt­schafts­po­li­ti­schen Leucht­turm­pro­jek­te. Nun aber ist die Zeit sol­cher gro­ßen Aktio­nen vor­erst vor­bei. Der Ukrai­ne­krieg drückt auf die Stim­mung. Ob die Uni­on for­ciert den Kampf mit ihren mäch­ti­gen Kon­kur­ren­ten rund um den Glo­bus auf­nimmt, wird sich frü­hes­tens Mit­te kom­men­den Jah­res weisen.

Nein, sor­ry, sie erin­nern sich nur an die schö­nen alten Zei­ten, kom­men zur Ein­sicht, dass es Schei­ße gelau­fen ist, und gehn dann auf an Café…

Ja, toll eigentlich.

Komisch irgend­wie, dass man vom Leucht­turm­pro­jekt im Stan­dard nie was ande­res gele­sen hat als was für ein tol­les Leucht­turm­pro­jekt das ist (Erin­nert sich noch jemand an den eigens ein­ge­stell­ten Kli­ma­re­dak­teur, der der Leser­schaft das Insek­ten­es­sen nahe­ge­legt und neben­bei ein Haus gebaut hat? Den gibts ja schon län­ger nicht mehr… Was wur­de eigent­lich aus dem?), und natür­lich wie wir den Ukrai­ne­krieg am Bes­ten ver­län­gern kön­nen, oder?

Mit expli­zi­ter, öffent­li­cher Het­ze gegen Frie­dens­in­itia­ti­ven. Die dann die AK absa­gen muss­te, da sie sich über­for­dert sah “allen Hin­wei­sen nach­zu­ge­hen”. Dann halt lie­ber deplatt­for­men. Ist ja alternativlos.

Wegen den Selen­skyj Anspra­chen! (Und den direk­ten Inter­ven­tio­nen der ukrai­ni­schen Bot­schaft natür­lich wie im ski­zier­ten Fall). Also Absatz eins und zwei, denn drei und vier hat man dann bereits bewusst weg­ge­las­sen. Und der Moral. Und außer­dem. Ich mei­ne, so rich­tig Qua­li­täts­jour­na­lis­mus. Nicht ein­fach das schrei­ben, was einem jemand ande­rer über Jah­re in den Arsch gescho­ben hat.

Nein, sor­ry, Moment, soet­was erfühlt ja der gute Qua­li­täts­jour­na­list beim Schnitt­chen­brunch als Form von “Zuge­hö­rig­keit” und bil­det dadurch sein Welt­bild, also das ist ja die­ses ein­fühl­sa­me am öster­rei­chi­schen Qualitäts-Journalismus.

Wie wenn der Rau­scher im IWM­Vi­en­na sitzt, sich dort gebor­gen fühlt, weil mein sei­nen Namen auf der Panel Dis­kus­si­on fal­len­lässt, und dann gleich mal das kom­plet­te Nar­ra­tiv der Insti­tu­ti­on über­nimmt. Und sich dann drei Wochen hin­ter­ein­an­der öffent­lich in sei­ner Kolum­ne bei der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der Oppo­si­ti­on beschwert, dass die auf die fal­schen Exper­ten hören.

Das ist ja die­ser - per­sön­li­che Touch des öster­rei­chi­schen Qualitätsjournalismus.

Und jetzt wo der Schnitt­chen­brunch plötz­lich weni­ger wird, ver­fasst man noch kurz einen, was waren das schö­ne Zei­ten Arti­kel, und legt sei­nen Lesern nahe bes­ser in die US zu emi­grie­ren. Denn die haben immer so schön für den Schnitt­chen­brunch gesorgt…

Soweit zur Ent­schei­dungs­struk­tur des Öster­rei­chi­schen Qualitätsjournalismus.

Mehr ist da nicht.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief gro­tesk Aller­letz­te. Sla­va übrigens!