Da ist im Kreml wohl jemandem der Arsch auf Grundeis gegangen, dass die Ukraine den Friedensvertrag akzeptieren könnte.
Bisher wurde das unter “Sicherheitsgarantien für Russland” diskutiert.
Und es ist ein innenpolitischer Schwachpunkt des US Vorschlags - der aber bisher durch “erst bei ner Invasion kommen die US, vielleicht” kaschiert wurde.
Der Vorwurf einer “Nato durch die Hintertür” ist berechtigt, andererseits hat Europa bisher bereits Probleme 30.000 Mann für ne Friedenstruppe aufzustellen.
Wirkt so als hätte Russland gerade Dynamit in die Verhandlungen geworfen.
Schlechtes Vorzeichen. Ne gute Diplomatie verhandelt das weg, aber die haben die US nicht, und die Europäer sind nicht interessiert.
Auch das Timing ist interessant (Während der Diskussion mit den Europäern).
Mixed Peacekeeping force including European Nations ist eigenlicht nicht wegzudebattieren. Selbst bei einem erzwungenen Siegfrieden/Einfrieren Russlands, wird Europa wohl Einheiten in der Ukraine stationieren wollen. Zeitlich begrenzen kannst du deren Einsatz auch nicht.
(Dass Russland damit nach Waffen/Truppengrößenlimits fischt ist auch schwer vorstellbar.)
Da kannst du nur darauf hoffen, dass Russland die US Debatte mit den Europäern unterbrechen wollte… Ich mein geschickt wärs, aber witzig ist das nicht.
edit: Gut so:
01.40 Uhr: Finnlands Präsident - Sicherheitsgarantien könnten in einer Woche geklärt sein
Die Details der Sicherheitsgarantien für die Ukraine könnten dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb zufolge innerhalb einer Woche geklärt werden. Er sagte dies nach dem Treffen zwischen europäischen Staats- und Regierungschefs und Präsident Donald Trump gegenüber finnischen Reportern in Washington. Stubb war einer von mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs, die nach Washington gereist waren, um sich mit Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu treffen und die Aussichten für Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu erörtern.
02.00 Uhr: Selenskyj - Sicherheitsgarantien werden binnen zehn Tagen ausgearbeitet
Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge sollen die Sicherheitsgarantien für Kiew innerhalb von zehn Tagen ausgearbeitet werden. “Unsere Partner werden die Sicherheitsgarantien vermutlich nach und nach kommunizieren und es werden immer mehr Details bekannt werden. All dies wird innerhalb der nächsten sieben bis zehn Tage schriftlich festgehalten”, sagte Selenskyj bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz nach den Gesprächen. Er fügte hinzu, dass territoriale Fragen im Zusammenhang mit einem möglichen Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland selbst geklärt werden.
Text of European leaders statement on Trump-Putin talks in Alaska
Reuters
Sat, August 16, 2025
(Reuters) - Following is the text of a statement issued jointly by several European leaders after a summit on Ukraine in Alaska between U.S. President Donald Trump and Russian President Vladimir Putin
The statement was issued by French President Emmanuel Macron, Italian Prime Minister Giorgia Meloni, German Chancellor Friedrich Merz, British Prime Minister Keir Starmer, Finnish President Alexander Stubb, Polish Prime Minister Donald Tusk, European Council President Antonio Costa and EU Commission President Ursula von der Leyen.
“Early this morning, President Trump debriefed us and President Zelenskyy following his meeting with the Russian President in Alaska on 15 August 2025.
“Leaders welcomed President Trump’s efforts to stop the killing in Ukraine, end Russia’s war of aggression, and achieve just and lasting peace.
“As President Trump said ‘there’s no deal until there’s a deal’. As envisioned by President Trump, the next step must now be further talks including President Zelenskyy, whom he will meet soon.
“We are also ready to work with President Trump and President Zelenskyy towards a trilateral summit with European support
[HAHAHAHA! Trilateral meeting with EU support, Brüller. Schnell, den Kindertisch für die EU aufstellen! Sie kommt auf jeden Fall mit!]
.
“We are clear that Ukraine must have ironclad security guarantees to effectively defend its sovereignty and territorial integrity. We welcome President Trump’s statement that the US is prepared to give security guarantees. The Coalition of the Willing is ready to play an active role. No limitations should be placed on Ukraine’s armed forces or on its cooperation with third countries. Russia cannot have a veto against Ukraine’s pathway to EU and NATO.
[Gut warum auf den US Vorschlag einer Sicherheitsgarantie für die Ukraine außerhalb der Nato eingehen sag ich immer -- lass uns doch weiterkämpfen! FÜRDIELANGANHALTENDEVIRALITÄTDEREUROPÄISCHENNATO!
FÜRDIEFREUNDEALPBACHS.]
“It will be up to Ukraine to make decisions on its territory. International borders must not be changed by force.
[Streng ausgelegt bricht das das de facto/de jure Übereinkommen der USA mit Russland über den Donbas, und die de jure Vereinbarungen bezüglich der Krim (49 und 99 Jahre) - UNDDIEEUWIRDESSTRENGAUSLEGEN.]
“Our support to Ukraine will continue. We are determined to do more to keep Ukraine strong in order to achieve an end to the fighting and a just and lasting peace.
[Ah ja, der gerechte FriedenTM für den die Ukraine noch vier Jahre weiterkämpfen muss. Da kann der Krieg ja endlich weitergehen.]
“As long as the killing in Ukraine continues, we stand ready to uphold the pressure on Russia. We will continue to strengthen sanctions and wider economic measures to put pressure on Russia’s war economy until there is a just and lasting peace.
“Ukraine can count on our unwavering solidarity as we work towards a peace that safeguards Ukraine’s and Europe’s vital security interests.”
Diese Geselllschaft ist einfach das abgrundtief abartigst, grotesk und hinterhältigst Allerletzte.
Das sollten sie sich jetzt endlich mal merken.
Russland und US einverstanden, die EU verhinderts.
Witkoff: Russland mit Sicherheitsgarantien einverstanden
Nach Ansicht des US-Sondergesandten Steve Witkoff ist Moskau einverstanden, dass die USA und Europa der Ukraine Nato-ähnliche Sicherheitsgarantien geben.
“Wir konnten das folgende Zugeständnis gewinnen: Dass die Vereinigten Staaten einen Artikel-5-ähnlichen Schutz bieten können, was einer der eigentlichen Gründe ist, warum die Ukraine der Nato beitreten möchte”, sagte Witkoff auf CNN.
Für Putin sei ein Nato-Beitritt der Ukraine indiskutabel. “Wir konnten das sozusagen umgehen und eine Vereinbarung erzielen, dass die USA einen Schutz ähnlich dem in Artikel 5 bieten könnten.” Artikel 5 des Nato-Vertrags regelt den Bündnisfall: ein Angriff auf ein Mitglied wird als ein Angriff auf alle gewertet.
Russland habe zudem die Absicht geäußert, sich in einem Friedensabkommen zu verpflichten, keine weiteren Gebiete in der Ukraine zu besetzen. Auch sollen keine europäischen Grenzen überschritten werden, sagte Witkoff bei Fox News.
Gut, weil ich das mit den eigentlichen Interessen der Nato erwähnt habe, hat Josef Siess mich bei Ajour aus der Betreuung getreten.
Jetzt sagt das ein Experte den Times Radio diese Woche noch eingeladen hat. (Die Redakteure werden dafür schon bestraft werden.)
Nicht Journalisten-Material.
In Österreich.
In dieser wunderbarsten aller groteskesten Drecksgesellschaften. In der eh jeder jeden kennt.
Der Johannes Kopf, die Österreichisch amerikanische Gesellschaft zum Beispiel… Die Griss das Bündnis https://unseresicherheit.org/ … Der Emil Brix den Wunsch nach dem baldigen Nato Beitritt…
Fußi, Gadi und Gressl seit dreieinhalb Jahren die richtige Ukraine Strategie…
Über sowas müssen wir schon nachdenken… Nur halt nicht öffentlich.
Himmel, nicht öffentlich natürlich. Also nicht im österreichischen Journalismus. Oder auf den Unis.
Die Verfassung kann uns mal, da sind wir uns mit den Politikwissenschaftsprofessoren in Wien einig, die lässt sich in diesem Punkt leicht abändern.
Jetzt isses aber so, wir würden schon gerne Frieden, nur wir glauben nicht, dass…
Gut dieser verdammte lügende Russe schon wieder.
Gut er hat jetzt nichts gesagt, tatsächlich hat der einen Friedensplan vorgelegt und die EU immer nur Friedenspläne verhindert, aber genau daran liegts.
Da kömma ihm nimmer glauben.
(Gut Macron, der echt mit Putin verhandeln wollte, und dann immer on queue von ihm enttäuscht ist, weil er ihm einfach nicht glauben kann… Wenn ich mich nicht verzähle hatten wir das jetzt schon bei vier Gelegenheiten, wobei Russland nur in der ersten involviert war. Das macht die EU Propaganda an der Stelle ja besonders glaubwürdig, weil er ja von Russland enttäuscht wurde. So auch diesmal. Kurz nach dem Kaffesatz lesen, aber gut, Glaube… Zieht bei der Bevölkerung immer. Kann er das auch bergrü… ok, lieber nicht…)
Alles Russenversteher, die hier den Krieg beenden wollen.
Im Gegensatz zu natürlich unseren integren Funktionseliten.
Die nie lügen würden.
Gut mittlerweile zeigt uns schon die NZZ den Vogel:
und sich bereit erklärt eine Vereinbarung zu unterzeichnen keine neuen Angriffe zu starten?
Putin soll bereit sein, die Front einzufrieren - wenn Selenskyj ihm den Donbass überlässt
US-Präsident Donald Trump soll dem ukrainischen Staatschef am Samstag mitgeteilt haben, dass Wladimir Putin bereit sei, die Frontlinien an anderen Stellen einzufrieren, wenn Kyjiw sich bereit erkläre, sich aus den östlichen Regionen Donezk und Luhansk zurückzuziehen. Das sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters.
Trump und der US-Gesandte Steve Witkoff teilten dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj demnach mit, Putin habe erklärt, es könne keinen Waffenstillstand geben, bevor dies geschehen sei. Putin könne im Rahmen einer Vereinbarung zusichern, keine neuen Angriffe gegen die Ukraine zu starten.
Ganz klar - du markierst diplomatisch Härte und erhöhst erstmal den wirtschaftlichen Druck.
Schließlich soll der Krieg nicht zu früh enden! Also bevor Russland mitten in einem Wirtschaftskollaps steckt. Sie wissen schon, aber eh nur wegen der westlichen Werteordnung.
Nach dem Alaska-Gipfel: Die Europäer wollen den wirtschaftlichen Druck auf Putin erhöhen
Das Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin ist nicht im Sinne der Europäer verlaufen. Die Regierungschefs gewichtiger Staaten lassen sich trotzdem nichts anmerken. Gegenüber Russland markieren sie Härte.
Weil - ich mein, da könnt ja jeder kommen, und der Russe versteht nur Härte.
Vielleicht könntest du aber auch in der ZIB1 behaupten, dass Trump Putin auf dem Leim gegangen sei (etwas was kein anderes Qualitätsmedium, und keine europäische Regierung heute berichtet hat), und Russland auslachen, dass sie keine sieben Stunden Gipfelgespräch in Alaska bekommen haben!
Ja, das wäre zum Jubiläum des dreieinhalbjährigen Verarschens der Bevölkerung jetzt eigentlich ideal.
Vladimir Putin has demanded Ukraine withdraw from the Donetsk and Luhansk regions as a condition for ending Russia’s war but told Donald Trump he could freeze the rest of the frontline if his core demands were met.
The Russian leader made the request during his meeting with Trump in Alaska on Friday, according to four people with direct knowledge of the talks.
Trump then communicated that message to Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy and European leaders in a call on Saturday, during which he urged them to drop efforts to secure a ceasefire from Moscow.
The move would hand Moscow full control of a territory it has partially occupied for more than a decade and where its troops are advancing at the fastest pace since November.
In exchange for Donetsk and Luhansk, Putin said he would freeze the frontline in the southern regions of Kherson and Zaporizhzhia, where his forces occupy large swathes of land, and to not launch new attacks to take more territory, according to three of the people familiar with the talks.
Putin made it clear that he had not dropped his core demands to “resolve the root causes” of the conflict, which would essentially end Ukraine’s statehood in its current form and roll back Nato’s eastward expansion.
But the Russian president is prepared to compromise on other issues, including territory, if he is satisfied that the “root causes” are addressed, according to a former senior Kremlin official.
Russian forces control about 70 per cent of Donetsk, but its westernmost chain of cities remain under Ukraine’s control and are critical to its military operation and defences along the eastern front. All but a sliver of the westernmost part of Luhansk is controlled by Russian forces.
People familiar with Zelenskyy’s thinking said he would not agree to hand over Donetsk, but that he would be open to discussing the issue of territory with Trump in Washington, where they are expected to meet on Monday.
Zelenskyy would also be open to discussing the matter in a trilateral meeting with Trump and Putin, the people said.
Putin’s territorial demands appeared to have hardened since April, when he told Trump’s special envoy Steve Witkoff that Russia could freeze the entire front line if its “root causes” were addressed.
The White House did not respond to a request for comment about the substance of Trump’s discussions with Putin.
Dmitry Peskov, Putin’s spokesman, told the FT: “A very important and substantive conversation was held that could bring an agreement closer. The work will continue, but naturally, the substance of what was discussed cannot be made public.”
Upon returning to Moscow, Putin told a group of top officials in the Kremlin that the trip had been “timely and very useful”, according to footage shown on state TV. Putin said he had “explained the reasons for the crisis” to Trump and said any peace settlement needed to address them.
Trump went into Friday’s meeting threatening severe consequences if Putin did not agree to a ceasefire. He walked away from the summit empty-handed and instead relayed Putin’s demands for territorial concessions to leaders in Europe.
In a post on social media on Saturday, Trump urged European leaders to drop efforts to secure a ceasefire from Putin, advising Zelenskyy to “make a deal” with Russia.
“It was determined by all that the best way to end the horrific war between Russia and Ukraine is to go directly to a Peace Agreement, which would end the war, and not a mere Ceasefire Agreement, which often times do not hold up,” Trump wrote on Truth Social after a call with European leaders including German Chancellor Friedrich Merz and French President Emmanuel Macron.
“If all works out, we will then schedule a meeting with President Putin,” Trump added.
The Kremlin said that Putin and Trump did not discuss a three-way meeting with Zelenskyy in Anchorage.
Das Festbeißen an “root causes” ist overcited, da Putin in der PK die Eigenständigkeit der Ukraine betont hat, Trump eine article 5 like Sicherheitsgarantie in Ausicht gestellt hat ohne die Ukraine in der Nato aufzunehmen, was von Russland als Möglichkeit anerkannt wurde - und in Punkto Nato Roll Back Forderungen Russlands nicht gleich den Gipfel beendet hat.
Die tatsächlichen red lines liegen demnach bei der Stationierung bestimmter Waffensysteme.
Nicht bei territorialen Forderungen.
Gut, was wenn die FT nicht Gerüchte und Märchen bedienen würde, auf die sich die europäische Propaganda seit drei Jahren stützt um nicht an einer tragbaren Friedenslösung arbeiten zu müssen, die der Ukraine nicht zuerst eine Ruhepause verschafft und sie hochrüstet… Ich mein, das wär doch langweilig…
Also, schön weiter drohen, strafen, sanktionieren, und Traumschlossforderungen bauen, die nur dafür designt sind, dass sich die Ukraine erholt, aufrüstet, mal schön ihre Mannschaften ohne jeglichen Beschuss rausroutiert und Russland dann vorwirft den Frieden gebrochen zu haben während sie sich den Donbas zurückholt…
Für Selenskyj ja das absolute Minimum.
Die Russen haben eh nur einen Friedensplan vorgelegt.
(Donbas ist zu viel, Donezk alleine wärs.)
Aber Selenskyj kann ja nichts davon verhandeln. Such sad. Much tears.
Moment, da musst du als Merz am selben Tag gleich noch gegen Russland treten (“Trump rollt Putin roten Teppich aus”), weil was bilden die sich eigentlich ein. Diese lügenden Russen.
Ein Friedensplan der ausgearbeitet ist und nicht in den reinen Forderungen einer Reihung von Ablaufprozederes besteht?
Wo kämen wir im Wertewesten denn da hin?!
NASICHERNICHT! NAAUFGARKEINENFALL!
Und wenn sie das alles mit ihrem Persönlichkeitsprofil vereinbaren können, und ihre Kinder komplett verarschen und in ihrer Freizeit im falschen rausgekauften Aktivismus (Astroturfing) platzieren wollen - der gesellschaftlich garantiert abgestraft wird, bevor er auch nur irgendetwas bewirkt - sie wissen schon, zwecks Charakterentwicklung, scheiss auf die Bevölkerung, wartet bereits Alpbach auf sie.
Und dann Gratulation zu ihrem Erhalterjob in der deutschsprachigen Funktionselite, das kann dann schon mal schnell gehen.
Darauf kannst du in Österreich bauen - auch im ORF kommen nur solche Leute nach oben.
Darauf aber erst mal a Nightcap und a Prosekerl.
edit: Sehen, sie - genau wie es Alpbach formulieren würde:
Worum es dem Westen hier geht ist Haltung!
Chefredakteur Tagesspiegel: “Nicht Verhandlungen über Frieden, das führt zu nichts”
Und jetzt mit Alpbach Blasmusikkapelle: Scheiß auf die Toten.
Auch im Tagesspiegel kommen nur solche Leute nach oben.
Bottom right corner Russian sabotage units 4 days ago (probably already stoped by ukrainian reinforcements), shortly before reaching the most important distribution road infrastructure in the region (which they already reached and exploded - dont worry, just live with the contradiction). Yellow circles: Known ukrainian defensive structures.
Incredibly hard ways for Russia to gain territory while never hitting any ukrainian defensive structures -- white arrows.
Also sobald die Chefredakteursriege aufgestanden ist. Die Berichterstattung gestern um 3 Uhr in der Nacht war sauber.
Schweiz, willkommen in der EU kann man dazu nur sagen.
NZZ:
Putin bedankte sich zunächst für Trumps herzlichen Empfang und versuchte seinen Willen zu einem Frieden zu beteuern: «Ich hoffe, dass unsere Verständigungen mit Trump die Türe zu einem Frieden in der Ukraine öffnen.» Sein Land sei ehrlich an einem Ende des Konflikts interessiert. Aber dafür müssten zunächst «die ursprünglichen Gründe der Krise» beseitigt werden. Diese Formulierung wiederholt Putin immer wieder. Im Klartext meint er mit diesen Gründen die Existenz einer souveränen und freien Ukraine.
Putin: “We have always considered the ukrainian nation, and I’ve said it multiple times, a brotherly nation, however strange it sounds under this conditions […] therefore the country [Russia] is seriously considering to put an end to it [the war], at the same time we are convinced that in order to make the settlement lasting and longterm, we need to eliminate all the primary roots and causes of the conflict, and we said it multiple times, to consider all the legitimate concerns of Russia and to reinstate a just balance of security in Europe and the world as a whole. I agree with president Trump, as he has said today, that naturally the security of Ukraine should be ensured as well, naturally we are prepared to work on that. I would hope, that the agreement we have reached will bring us closer to that goal and pave the path towards peace in Ukraine. We expect that Kiew and the european capitals will perceive that constructively, and [expect] that they wont throw a wrench in the works, they will not do any works, to do some back room dealings to conduct any provocations to torpedo the nascent progress. […] ”
Trump: There is no deal until there is a deal. I will call up NATO in a little while, I will call up, the various people that I think are appropriate and of course, call up President Zelenskyy and tell him about today’s meeting and its ultimately its up to them - they have to agree with, what Marco and Steve and some of the great people from the Trump administration who’ve come here, Scott and John Ratcliffe, thank you very much […] [have come up with]
Der amerikanische Präsident wollte den Kremlchef von einem Waffenstillstand überzeugen. Doch das Gipfeltreffen endete verfrüht und ohne Resultat. Trump sieht nun Selenski in der Pflicht.
Realität:
Before the event, the Kremlin said it could last between six and seven hours.
Und von den US war meines Wissens kein vereinbarter Endzeitpunkt kolportiert, aber - dass sie nicht über die gesamten von Russland ins Treffen gebrachten Wirtschafts- und Militärordnungsthemen sprechen wollten, die seit dem letzten Treffen angefallen seien - weiters, dass Trump lieber keine Wirtschaftssanktionen setzen wollte, wenn diese nicht erfolgversprechen sind (kein Druckmittel auf Seiten der US für einen sofortige Waffenstillstand):
Putin has already put forward plenty of ideas that Trump proved unwilling to agree to without a ceasefire, such as resuming direct flights between Russia and the United States, fully restoring the work of diplomatic missions, buying a fleet of Boeings for Aeroflot, concluding a deal on rare earth metals, and jointly developing the Arctic.
Das war eindeutig eine “padding” Strategie, damit die Gespräche nicht sofort enden (Trump: “Ich gehe nach zwei Minuten, wenn ich merke, dass er nicht verhandeln will”.).
Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Trump Administration nicht über Boing deals und Space Exploration (Putin in der finalen PK) sprechen wollte und daher früher abgebrochen hat.
Dass Themen bezüglich eines Friedensschluss in der Ukraine “ungenügend” Zeit bekommen haben, wurde von keiner der Verhandlungsseiten auch nur angedeutet.
Und die ZIB1. Dafür hat der Außenpolitik Redakteur aber auch den “auf den Leim gegangen” Sager parat, den kein Qualitätsmedium und keine Regierung in ganz Europa heute gebracht hat. Gut, die Bevölkerung will verarscht werden.
Ja, so sind sie, unsere deutschsprachigen Medien, immer eifrig daran zu erfinden, was ihnen gerade ins Narrativ passt, aber niemand gesagt - oder auch nur angedeutet hat…
Es ist sogar noch schlimmer als das, als ich am 14. nach dem Zeitpunkt der Verhandlungen gegoogelt habe, waren die mit 21:30 wiener Ortszeit angesetzt. Ich habe mit Verzögerungen vier Stunden eingeplant und mir den Wecker auf 2 Uhr morgens gestellt. Trotzdem ich die sechs/sieben antizipierten Stunden von Russland gelesen habe, hab ich den Wecker nicht mehr geändert, da ich die gesamte Zeit über im Kopf gehabt habe, die US beenden die unter Garantie früher (PK so um 6 Uhr Ortszeit). Juhu. Quelle - ich habs richtig antizipiert, oder Quelle Trump interview, oder Quelle irgend eine Äußerung dass mit der PK am Abend (Ortszeit) zu rechnen sei… Ich weiss es nicht mehr.
Gut, aber die NZZ weiß ja, zusammen mit der Presse “Gipfel vorzeitig beendet” - da hat der Putin den Trump wohl über den Tisch gezogen…
edit: Ah, zu wenig Redakteure die Analysen der ukrainischen Seitenversion sind online:
LOLOLOLOLOL! Laut European Pravda besteht die Ukraine weiterhin auf die Kontrolle des Kakhovka Damms, damit sie der Krim weiterhin das Wasser abdrehen, und den Russen den Dniepr verbauen kann. Na dann. Good luck.
Diese Webseite verwendet Cookies um die Nutzungserfahrung für seine Besucher zu verbessern. Bitte informiere dich bei Gelegenheit darüber wie sich Cookies auf deine Privatsphäre im Web auswirken.