Atlantic Councils Melinda Haring with the latest!
Paraphrased:
“They consider Crimea to be russia. And Ukraine was using western weapons in Kursk. So these new deep strikes into Russia potentially targeting 16 more airfields, and god knows how much energy infrastructure/storage are not an escalation!”
Moderator: “Iran is supplying ballistic missiles to Russia so have the Rules of Engagement effectively changed?”
Haring: “Yes they have so British uh foreign secretary said yesterday that he considers the these Iranian Rockets an active escalation, so yes in the minds of London and in Washington the calculus has changed and it’s Moscow that’s escalating not the west.
Dazu noch kurz Honigkuchenpferd Blinken, Honigkuchenpferd Selenskyj und Honigkuchenpferd Lammy:
Wie ich als Journalist lernte dem US Atlantic Council zu vertrauen, und die US Eskalationslogik zu lieben.
edit: Selbes Video: Dieser wahnsinnige Russe schon wieder. Sagt der doch glatt, dass sei eine Eskalation, da es der Ukraine nicht nur neue Fähigkeiten eröffnet, sondern ebenfalls den Charakter des Krieges substantiell verändert -- und jeder Staat der weitreichende Waffen für Angriffe auf Russland freigebe sei aus der Sicht des Kremls ab dem Moment im Krieg mit Russland.
Dieser wahnsinnige Russe schon wieder… Nie kann er so intelligent und unaufgeregt strategisch entscheiden, wie der gute Wertewesten! Das ist sicher wieder eine Mentalitätsfrage beim wahnsinnigen Russen. Die verstehen uns gute Wertewestler einfach nicht. Da gibt man einfach mal weitreichende Waffen für Angriffe 500-3000km hinter der russischen Grenze frei, und was macht der Russe? Der sagt das sei eine Provokation. Wo wir doch wissen dass Russland in diesem Krieg vollkommen unprovoziert führt…
edit: For posterities sake, Honigkuchenpferd Sikorski und Honigkuchenpferd Blinken:
Dafür gibt sich Springer doch gerne her! Die Politico Ad Käufe sind sicher gerade wieder um 2% gestiegen.
Die NATO Propaganda agiert endlich wieder aus vollen Rohren! (Ich wollte im Gegensatz zu Springer nicht feuert schreiben.)
Selbst der Privatier Ischinger wird von Springer wieder vor die Kamera gezerrt, obwohl alle (!) seine Aussagen auf der “deutschen Friedenskonferenz” mittlerweile widerlegt sind.
Gut, Intelligenz und Expertise war an dieser Stelle noch nie gefragt, also bitte Springermedien, nach der Scholz Ausage, jetzt bitte Münchner Sicherheitskonferenz- und NATO-Propaganda für den deutschsprachigen Medienkonsumenten.
Da hätte sich die Schweiz bei Bürgenstock mehr bemühen müssen, weiß der aus den US bezahlte Ischinger:
Auf der größten deutschen Konferenz zum Thema Frieden, und wie sehr ihn sich die Ukraine wünscht, vom 11. Juli 2024 nämlich.
Gut, die Wahrheit ist das komplette Gegenteil, dass die Ukraine sich nämlich im Endkommuniquee Entwurf von der Schweiz die Passagen herausstreichen hat lassen die sie zu weiteren Konferenzen mit Russland verpflichtet hätten…
Und gut, die Schweiz wurde von der Ukraine unter Druck gesetzt das Endkommuniquee zu ändern…
Aber nur weil er das komplette Gegenteil des tatsächlich Geschehenen und nur komplette Dreckspropaganda verbreitet, also nur deshalb laden wir doch den Ischinger bei Springer nicht weniger häufig ein!
Die deutschsprachige Bevölkerung will schließlich von hinten bis vorne verarscht werden!
Danke Atlantik-Brücke! Die informiert den Ischinger nämlich immer so zeitnah!
Kommentare unter den Videos sind natürlich wieder deaktiviert.
Als die Ukraine Kursk überfallen hat, war das selbstredend Selbstverteidigung, als Russland vom Iran nicht nur Shaheds, sondern Raketen bestellt hat, aber selbstredend eine Eskalation. Die Bombenkampagne gegen die Energieinfrastruktur in der Ukraine, der mittlerweile über zwei Jahre knapp 80% der ukrainischen Energieversorgung zum Opfer gefallen sind sei in dieser Woche selbstredend auch eine Eskalation.
Deshalb evaluiere man selbstredend ukrainische Bewaffnungsbedürftnisse neu, und melde sich dann gegen Ende der Woche mit einer Durchsage über eine eventuelle Freigabe weitreichender Waffen wie aktuell neu evaluiert dringend von der Ukraine benötigt.
Es sei wichtig, dass die Ukraine gewinnt. Der neue ukrainische Außenminister macht gleich mit “die Krim gehört zur Ukraine” auf.
Gut eigentlich dass gestern bereits Dr. Benjamin Tallis mit “was Scholz unter Friedensverhandlungen versteht, und was Selenskyj unter Friedensverhandlungen versteht unterscheidet sich diametral” aufmerken hat lassen:
Dr. Benjamin Tallis worked at DGAP from September 2022 to June 2024. He was a senior research fellow there and ran the project “Action Group Zeitenwende“.
Propaganda und divergierende strategische Ausrichtungen hat natürlich wieder niemand entdeckt. Am allerwenigsten die deutschsprchige Qualitätspresse.
(Der Standard schläft mal wieder und hats sei einer Stunde nicht geschafft Inhalte der PK zu veröffentlichen. Naja, bald dann.)
- der kriegsgeilsten Friedensforscherin aller Zeiten:
Ich paraphrasier Deitelhoff, die kriegsgeilste Friedensforscherin aller Zeiten mal:
“Russland muss gezwungen werden nur im Friedensverhandlungsformat der Ukraine zu verhandeln und diesem zuzustimmen. Weil die MEHRZAHLALLERSTAATEN (also qua Deitelhoff 90 von 193 UN-STAATEN, “zu Bürgenstock angereist waren” (aber halt definitiv keine 90 das Endkommunique in Bürgenstock unterzeichnet haben, mehr so 83)), der Aufbau von Friedensverhandlungen als Fortsetzung dieses Formats wird aber noch definitiv ein Jahr dauern, nicht nur ein paar Monate (wo wir doch dauernd parallel, ohne Mandat mit Russland nebenbei verhandeln), und nach der Friedensverhandlung, wo dann auch Russland also definitv mal eingelanden werden sollte um an diesem Verhandeln auch mal teilzunehmen, würden sich über “mehrere Jahre” erstrecken so Deitelhoff.
Der Moderator ist schon wieder zufrieden, er hat noch nie jemanden ein so sinniges Statement abgeben gehört.
Moment, worum gings im Beitrag? Achja, um Scholz’ Statement im Sommerinterview “die Friedensverhandlungen müssten jetzt intensiviert werden”.
Geil oder, in vier Jahren dann, laut Deitelhoff - hätte das Scholz nämlich so gemeint.…
Während wir ja eh ständig neben bei mit Russland verhandeln, so Deitelhoff in vergangenen Tagen.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte.
edit: Vielleicht irre ich mich aber auch, und “es wird eh die ganze Zeit parallel dazu verhandelt” war nur Claudia Major, Stiftung Wissenschaft und Politik… Sie wissen schon Claudia “das ist keine Eskalationsspirale, das ist eine Lernkuve” Major.
edit: Dazu noch kurz die US Thinktankindustrie via Poland:
“Scholz must be punished, Germany must suffer, Ukraine must win.”
Sie hörten:
Dr. Benjamin Tallis worked at DGAP from September 2022 to June 2024. He was a senior research fellow there and ran the project “Action Group Zeitenwende“.
Gut, wie kams jetzt zu den 88? Der vereinte Wertewesten (US *hust*) hat da im Nachhinein noch ein paar ehm sehr, sehr also überaus eigenständige und wichtige Staaten aktiviert, die auch unbedingt unterzeichnen wollten, obwohl sie keine Delegation geschickt haben:
Antigua und Barbuda, Barbados, Malawi, Marshallinseln und Sambia.
Also 88 minus 6 = knapp 82 der zum Bürgenstock angereisten.
Gut, das muss jetzt weder der Moderator wissen, noch der Lange, noch muss das ZDF das für die Online Veröffentlichung korrigieren. NEIIIN, hier falsche Zahlen zu nennen ist ja im Sinne unserer Münchner Sicherheitskonferenzler, also nennen wir hier einfach im Öffentlich Rechtlichen falsche Zahlen.
Doch wie weit war wirklich schon ein Friedensvertrag ausgehandelt? Zu 75 Prozent, so beurteilte es später der russische Chefunterhändler Wladimir Medinski. “Es gab keine Einigungen, und wir haben keine Punkte erreicht, wo wir einer Einigung nahekamen”, sagt hingegen der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak. Und: Paraphiert, also von den Präsidenten unterschrieben, war das Dokument nicht.
Ich meine, komm, wo sollte der Journalismus nachprüfen, wenn er doch viel besser brabbeln und Halbwahrheiten verbreiten kann?
Die bisherigen Leaks stammen aus russischen oder nicht nachvollziehbaren Quellen. Eine davon ist der private Nachrichtendienst von Farida Rustamowa, einer freien, aus Aserbaidschan stammenden russischen Journalistin, die am 29. März einen russischen Text veröffentlichte, den sie angeblich aus Verhandlungskreisen bekommen hatte und der seither in englischer Übersetzung um die Welt geht – als der Inhalt jenes Friedensplans, der da angeblich ausgehandelt und dann von Johnson so erfolgreich torpediert wurde.
Er umfasst zehn Punkte und man findet ihn auf Deutsch bei von der Schulenburg, Emma und sogar in einem SWP-Bericht. Es gibt damit aber einige Probleme: Auch die Financial Times behauptet, Einblick in diesen Plan gehabt zu haben, allerdings hatte ihre Version 15 Punkte. Und als Putin letztes Jahr vor Ramaphosas afrikanischer Delegation damit herumwedelte, sprach er sogar von 18 Punkten, die noch dazu von den Mitgliedern der ukrainischen Delegation damals „paraphiert“ (so sagt er auf Russisch) worden sein sollen.
Das ist wichtig, denn Verträge werden unterschrieben (mit voller Unterschrift). Paraphiert werden in der Regel einzelne Seiten, um zu verhindern, dass jemand nachträglich Seiten einfügt, die nicht ausverhandelt wurden – was Putin im gleichen Atemzug der ukrainischen Seite vorwarf. Weder Rustamowa, noch von der Schulenburg, der sie zitiert, behaupten, das Papier sei unterzeichnet worden. Selbst die russische Nachrichtenagentur Tass behauptet nur, die Ukrainer seien „bereit gewesen, es zu unterzeichnen“. Trotzdem kursiert die Mär vom unterzeichneten Friedensvertrag seither im Internet.
Das alles muss überhaupt nicht heißen, dass es einen solchen Text gar nicht gegeben hat oder einige oder alle verbreiteten Versionen gefälscht sind. Es gibt eine Menge anderer möglicher Interpretationen: dass unterschiedliche Versionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten geleakt wurden und der Entwurf zunächst weniger Punkte hatte als zu dem Moment, als er paraphiert wurde (wenn er es wurde), dass einige Versionen aufgesetzt, aber dann von beiden Seiten verworfen (aber von einer Seite dann geleakt) wurden. Wesentliche Teile des Inhalts wurden anschließend von Teilnehmern beider Delegationen in Interviews bestätigt. Betrachtet man die, wird es erst so richtig interessant. […]
src: click (Berliner Zeitung -- mit einem Titel der die Kollegen vom ARD Facktenchecker aufmacht: Friedensvertrag für die Ukraine: Warum auch die ARD-Faktenchecker Unrecht haben)
Remarkably, however, the two sides continued to work around the clock on a treaty that Putin and Zelensky were supposed to sign during a summit to be held in the not-too-distant future.
The sides were actively exchanging drafts with each other and, it appears, beginning to share them with other parties. (In his February 2023 interview, Bennett reported seeing 17 or 18 working drafts of the agreement; Lukashenko also reported seeing at least one.) We have closely scrutinized two of these drafts, one that is dated April 12 and another dated April 15, which participants in the talks told us was the last one exchanged between the parties. They are broadly similar but contain important differences—and both show that the communiqué had not resolved some key issues.
[…]
In the end, it remains unclear whether these provisions would have been a deal-breaker. The lead Ukrainian negotiator, Arakhamia, later downplayed their importance. As he put it in a November 2023 interview on a Ukrainian television news program, Russia had “hoped until the last moment that they [could] squeeze us to sign such an agreement, that we [would] adopt neutrality. This was the biggest thing for them. They were ready to finish the war if we, like Finland [during the Cold War], adopted neutrality and undertook not to join NATO.”
[…]
Despite these substantial disagreements, the April 15 draft suggests that the treaty would be signed within two weeks. Granted, that date might have shifted, but it shows that the two teams planned to move fast. “We were very close in mid-April 2022 to finalizing the war with a peace settlement,” one of the Ukrainian negotiators, Oleksandr Chalyi, recounted at a public appearance in December 2023. “[A] week after Putin started his aggression, he concluded he had made a huge mistake and tried to do everything possible to conclude an agreement with Ukraine.”
[…]
In the 2023 interview, Arakhamia ruffled some feathers by seeming to hold Johnson responsible for the outcome. “When we returned from Istanbul,” he said, “Boris Johnson came to Kyiv and said that we won’t sign anything at all with [the Russians]—and let’s just keep fighting.”
Since then, Putin has repeatedly used Arakhamia’s remarks to blame the West for the collapse of the talks and demonstrate Ukraine’s subordination to its supporters. Notwithstanding Putin’s manipulative spin, Arakhamia was pointing to a real problem: the communiqué described a multilateral framework that would require Western willingness to engage diplomatically with Russia and consider a genuine security guarantee for Ukraine. Neither was a priority for the United States and its allies at the time.
src: click (Foreign Affairs)
Und jetzt noch Putin dazu:
Tucker Carlson: Sie sagen, Sie wollen eine Verhandlungslösung für die Geschehnisse in der Ukraine.
Putin: Wir hatten in Istanbul [im März 2022] ein grosses Dokument unterbreitet, das der Leiter der ukrainischen Delegation paraphiert hat. Er hat seine Unterschrift auf einige der Bestimmungen gesetzt, nicht auf alle. Dann hat er selbst gesagt: «Wir waren bereit, dieses Dokument zu unterzeichnen, aber Mr. Johnson, der damalige Premierminister Grossbritanniens, riet uns davon ab. Es sei besser, gegen Russland zu kämpfen. Sie würden uns alle Mittel dazu geben, um das zurückzuholen, was wir während der Auseinandersetzungen mit Russland verloren hätten.»
Der Leiter der Verhandlungsgruppe, [Dawyd] Arachamija, ist immer noch Vorsitzender der Fraktion der Regierungspartei, der Partei des Präsidenten in der Rada. Er hatte seine vorläufige Unterschrift unter das Dokument gesetzt, das ich erwähnte.
src: click (böse Seite, nicht zitierwürdig, Vorsicht. Aber das Interview schau ich mir jetzt nicht nochmal an..)
Vielleicht Putin hier (DW)?
Putin: “It’s not us but the leadership of Ukraine has announced that they will not conduct any negotiations, moreover the current president of Ukraine signed a corresponding decree prohibiting these negotiations, therefore I understand your concern I share it and of course we are ready to consider any of your proposals, …
Dieser Verdammte Russe schon wieder, behauptet schon wieder die Verträge wären von den beiden Präsidenten paraphiert gewesen!
Achso ja, behauptet der ja garnicht…
Shit, Fuck, der Standard mal wieder - beim Erfinden seiner Parallelrealität.
Naja, so ein overspecific non denial denial im Standard ist aber auch ganz was schönes. Einfach immer schön gradeaus, an der Realität vorbei.
So informieren wir die Österreicher.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte.
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