Verdammter hoher Wählerturnout, damit konnte ja bei einer Entscheidungswahl niemand rechnen. 🙂
edit: Achja, der Standard lügt natürlich schon wieder:
Das französische Modell taugt für Österreich nicht
Zuerst extrem rechts wählen, dann korrigieren, geht im französischen Wahlrecht, nicht bei uns
Einserkastl
Hans Rauscher
8. Juli 2024, 11:34
401 Postings
Das französische Mehrheitswahlrecht mit seinen zwei Durchgängen bietet den Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit, es sich noch einmal zu überlegen: Zuerst lässt man seinen Frust über die Situation mit einer Stimme für die extreme Rechte (Marine Le Pens Rassemblement National) raus, dann ist einem die Aussicht auf eine rechtsextreme Regierung doch zu viel und man wählt links oder doch noch einmal gemäßigt traditionell.
Mich hat das gesamte öffentlich zur Schau getragene grüne Gutmenschentum im Standardforum genug angekotzt, dass ichs nochmal nachgerechnet (überschlagen) habe.
Hier am Beispiel Österreichs. 🙂
CO2 Equivalent Emissions:
- Erdgas 500 (gCO2eq/kWh)
- Biomasse 70
- Wasserkraft 22
- Wind Onshore 18
- Solar 56
Wir rechnen einfachheitshalber: (20*400)[Gas]+(80*23)[Erneuerbare] = 9840 Fantasiepunkte CO2 Equivalent für 100% Bruttostromerzeugung in Österreich. (Gas/Wärmegekoppelte Kraftwerke liegen bei unter 400 deshalb rechne ich nicht mit über 400 für die paar Prozent Erdöl die da im nicht erneuerbaren Teil noch dabei sind und machs mir mit pauschal 400 viel einfacher.)
Und jetzt das selbe für Solar Balkonkraftwerke:
CO2 Equivalent nominal: 56 wir verdoppeln für “in China hergestellt” = 112, und dann gehen wir wegen Balkonanbringung von einem Leistungsmalus von 30% aus. Macht:
146*100 = 14600 Fantasiepunkte CO2 Equivalent.
(Selbst wenn wir nur eine CO2 Bilanzsteigerung von 40% im Falle eines Chinapanels annehmen, landen wir bei: ((56+40%)+30%)*100 = 10192 )
Gut, da fällt vielleicht jemandem auf dass in in dieser Rechnung 100% der Stromerzeugung Österreichs durch Balkonkraftwerke annehme, was dann doch etwas unglaubwürdig ist - also, was wäre da realistisch?
1 Mio Österreicher installieren sich ein Balkonkraftwerk. mit einer Ausbeute von 600kWh netto im Jahr - macht 0,6 Terawattstunden.
Österreichischer Stromverbrauch im Jahr: 71 TWh
(100/72)*0,6 = 0,83
Also im Idealfall ersetzen wir durch Balkonkraftwerke 0.8% des österreichischen Stromverbrauchs.
Dann schauen wir wieder auf die Grafik oben und erkennen, dass das ein Rundungsfehler ist. Dann schauen wir nochmal auf die Grafik oben und erkennen, dass wir damit Gas nicht ersetzen werden, da Flatterstrom.
Dann überlegen wir uns, wie wir damit doch noch was Gutes tun könnten, und speisen den ganzen erzeugten Strom ins Elektroauto, da die CO2 Bilanz dort in jedem Fall besser als die von Benzin oder Diesel ist.
Wobei auch da könnte es knapp werden, denn das E-Auto hat ja nur eine bessere CO2 Bilanz als ein Benziner, wenn wir das mit dem CO2 Equivalent des deutschen Stromnetzes gegenrechnen, das ebenfalls nur 11% Photovoltaik drinnen hat. (Und das aus guten Gründen.)
Abgesehen davon, dass wir mit Balkonkraftwerken kein E-Auto laden.
Himmel, Herrgott, Hirn.
Ist Solar deshalb schlecht? Nein. Man lässt es nur besser dort wo es bei vollem Wirkungsgrad Strom erzeugen kann. (Dann hat man in seinem Land aber kein Polysilizium, und das wird ein Schlüsselrohstoff - also lässt mans die dümmsten aller dummen Boomer über Balkonkraftwerke kaufen (ok, eh nicht, Hausanlagen sind da eigentlich in der Planung angedacht, so dumm in den Szenarien mit Balkonkraftwerken zu rechnen ist niemand)), dann hat mans im Land und damit im Recyclingkreislauf (Rückgewinnungsrate: 70%). Oder packt sichs aufs Dach und lädt damit sein Auto (oder heizt je nach Wirkungsgrad seine Wohnung). Und wenns noch weiter im Preis sinkt darf man dann auf den “Solar Hockeystick” hoffen, dh. den Moment wo die Erzeugung von Solar durch Solarstrom günstiger wird als die Erzeugung durch konventionelle Energie, und damit explodiert dann potentiell die Produktion, und es kommt zu einem lokalen Überangebot, und ab da könnte man sich dann überlegen grünen Wasserstoff herzustellen - aber auch nur wenn wir annehmen, dass es da keinen Monopolisten gibt, der an der Skalierungsschraube dreht, wie - oh beispielsweise China, sobald es volkswirtschaftlich Sinn macht den Preis pro kWh nicht noch weiter fallen zu lassen.
Siehe auch:
edit: Siehe auch:
src: click (bundestag.de (Stand: 2007 dh. älter, daher habe ich mir vorrangig andere Quellen gesucht.))
- für sie zu glauben, aber -- stellt sich heraus, es gibt Leute die ziehen nicht gerne in den Krieg. Und es könnte sich um die Mehrheit von Bevölkerungen handeln.
Macht aber nichts, denn Propaganda hat Gott sei Dank wieder niemand entdeckt…
Ein Mobilmachungskommando stößt in Kiew auf Feindseligkeit
Ukraine Pavlo Pimakhov und Yuriy Pikhota sind in der Ukraine unterwegs, um Wehrdienstpflichtige zu erfassen und zur Musterung vorzuladen. Sie stoßen auf Abwehr und Angst. Was sie erleben, widerlegt die Legende von der kriegsentschlossenen Nation
Ich würd ja Armenviertel und gratis Videospiele empfehlen. (Wie die US denken lernen heißt siegen lernen.)
edit: Turns out the US instructing the Ukrainians are way (ok, one day) ahead of me.. 🙂
Kyiv developers earn $4,000. The foreign programmers have the same median salaries. In Odesa, the median is about to achieve the Kyiv level — $3,900. You can see the medians over $3,000 in the half of Ukrainian cities: for example, Dnipro ($3,550), Ivano-Frankivsk ($3,400), Lviv ($3,760), Chernivtsi ($3,500), and Kyiv suburbs Boryspil and Brovary ($3,200).
So highest concentration of people and lowest incomestructure in the Kiev suburbs?
Time for a recruitment center!
Second recruiting center of Ukrainian army opened in Kyiv region
20:36, 05.07.2024
A Ukrainian army recruiting center has opened in Brovary, Kyiv region, which became the second in the region and the 26th in Ukraine, Deputy Minister of Defense of Ukraine Natalia Kalmykova said.
“It is now possible to get advice and join the Defense Forces in Brovary. The recruitment center operates at the address: 18, Heroyiv Ukrainy Street, in the premises of the Center for providing administrative assistance. It is open from 8:00 to 17:00 from Monday through Thursday, and on Friday from 8:00 to 15:45,” wrote the deputy minister on Facebook.
Apropos - Kotkin tut sich ein wenig schwer die Zukunft des Krieges und der Nato auszumalen (mit Fokus südchinesisches Meer). Der Wall Street Journal Interviewer zeigt leichte Zweifel. Dabei darf er das doch nicht…
Gut, Propaganda hat wieder niemand entdeckt, was will man machen.
Dear Mr. President, can you step down please?
Dear Mr. President, can you step down please?
Dear Mr. President, can you step down please?
Dear Mr. President, but what if they ask you to step down?
Dear Mr. President, but have your supporters even talked to you recently?
Dear Mr. President, what did your doctors say?
Dear Mr. President, have you deteriorated?
Dear Mr. President, have you looked at your polling numbers?
Dear Mr. President, can you step down please?
Moderatorin: “Paul, welche Botschaft sendet denn Viktor Orban mit diesem Besuch aus?”
Paul Krisai: “Drei Botschaften eigentlich [Toll! Drei! Sicher dass es nicht vier sind, denn das wär beim Zuseher wieder rhetorisch weniger prägend…]. Aus Orbans Sicht soll das Ganze eine Friedensmission sein, so hat das sein Sprecher erklärt, auch wenn Orban eingeräumt hat, dass er in Moskau in keiner Position ist um für die gesamte EU zu sprechen. Aus Brüsseler Sicht ist das Ganze ein Kniefall vor dem Aggressor. Von noch Ratspräsident Charles Michel abwärts haben sich sehr Viele und sehr klarvon diesem Moskau Besuch distanziert, das sorgt für einiges an Unmut und Verwerfung in Brüssel, aber egal wie Orban, oder Brüssel das ganze kommentieren, für Russland zählt am Ende die Botschaft die Vladimir Putin aussenden kann, nämlich: “Seht her, ich bin nicht so isoliert in der Welt, auch im Westen habe ich Gleichgesinnte, und Europa steht überhaupt nicht so geschlossen hinter der Ukraine und gegen Russland, wie es das immer behauptet [stimmt, wir sind ja so geeint, dass wieder kein Blatt Papier zwischen Frankreich schickt gerne Soldaten und Deutschland entschärft Formulierungen im 14. Sanktionspaket passt und dabei waren Makron und Scholz doch noch so demonstrativ auf einer Linie als sie beide noch beschlossen haben, dass die Ukraine auch Ziele in Russland mit den von ihnen gelieferten Waffen angreifen darf, auch wenn das Scholz am Tag davor noch verneint hatte (damals: gemeinsame Position mit Biden), und keine geeigneten Waffen für einen Angriff weit im Russischen Hinterland liefert (Taurus). Gut und die paar Scalp aus Frankreichs Lagerbeständen (French President Emmanuel Macron announced new arms deliveries to Ukraine, including “40 SCALP missiles,” a press conference on 16 January 2024.), ob die jetzt auf der Krim einschlagen, oder in Russland…]. Dieser Besucheines Russlandfreundes in Moskau ist also vor allem ein Geschenk für Vladimir Putin. Einem Frieden in der Ukraine wird er uns wohl keinen Millimeter entgegenbringen.”
40 Sekunden nur (!) Conjecture ohne jegliche Begründung später:
Moderatorin “Vielen Dank für ihre Analyse, Paul Krisai!”
(Keine Nachfrage der Moderatorin.)
Ich hab mir erlaubt das emotional aufgeladene Messaging fett zu markieren.
Was für ein Glück dass wir noch die öffentlich Rechtlichen haben!
Da wird Meinungsjournalismus noch als Meinungskanon einer Informationseleite individuell erfahrbar!
Gut für meinen Vater wirds reichen, der brauchte in seinem Leben ja noch nie Begründungen und orientierte sich immer an den Meinungen der Leute die gerade im Wahlkampf für “de Werte” waren.
Das geht also heutzutage als hochwertiger Journalismus durch. Wenn man im Anzug in einem TV-Studio sitzt.
Also “ich hab mir auf facebook angschaut wer mit wem Freund is, und dann die Meinung vom Präsidenten übernommen, und jetzt verrat ich sie dir”.
Bitte übernehmen auch sie sie.
Täglich.
Unhinterfragt.
Weiterhin.
Sie hatten ja zu nichts anderem Gelegenheit.
Und außerdem keine Zeit.
Das ist übrigens Form-Kritik, was nicht bedeutet, dass der Kollege inhaltlich falsch liegt.
Er hat nur als Außenpolitik-Resort Leiter nichts davon begründet (abgesehen von “in meinem Twitter Freundeskreis glaubens auch viele!”), also inhaltlich begründet, also werden wirs nie erfahren.
Meine Damen und Herren: Meinungsjournalismus
Behaupt was. Sag high value people sehen das auch so. Sag Putler.
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