Die Presse wills nicht mehr wissen

02. Juni 2024

Also Wort wört­lich. Mann sol­le die Öffent­lich­keit nicht mehr über Tabu­brü­che im Kriegs­ma­nage­ment infor­mie­ren - das gibt nur ungu­te hibi jibis. Das sol­le doch bit­te der König aus den US entscheiden.

Die Ukrai­ne darf jetzt auch mit west­li­chen Waf­fen auf Zie­le in Russ­land feu­ern: In die­sem Krieg haben sich die »roten Lini­en« schon öfter ver­scho­ben als die Fron­ten. Man soll­te des­halb mit den Selbst­be­schrän­kun­gen in aller Öffent­lich­keit aufhören.

src: click

Auf Basis von Exper­ten­mei­nun­gen zwar - aber die müs­sen nicht mehr begrün­det in die Öffent­lich­keit gespielt wer­den, weil ich mein - das sind eh Experten ---

Natür­lich, immer muss im Ein­zel­fall abge­wo­gen wer­den. Bringt eine Maß­nah­me den Wes­ten sei­nen Zie­len näher? Ist sie das Risi­ko wert?

die mana­gen das schon…

Und ein “Rest­ri­si­ko” blei­be ja immer…

Dass sich der Wes­ten behut­sam vor­tas­tet, ist aber im Grund­satz rich­tig. Man will auch nicht in der Haut der Spit­zen­po­li­ti­ker ste­cken. Sie müs­sen Ent­schei­dun­gen von his­to­ri­scher Trag­wei­te tref­fen, und das inmit­ten lär­men­der rus­si­scher Dro­hun­gen, wie es sie selbst auf dem Höhe­punkt des Kal­ten Kriegs nicht gege­ben hat. Auch jetzt warn­te Putin den Wes­ten. Und nie­mand soll behaup­ten, er wüss­te mit Sicher­heit, dass der Kreml­chef nur „blufft“. Ein Rest­ri­si­ko für eine gro­ße Kon­fron­ta­ti­on bleibt. Immer. Wahr ist aber auch, dass sich die Ängs­te vor einer Eska­la­ti­on bis­her stets als falsch erwie­sen haben. Und dass Russ­land mit den Dro­hun­gen immer erreicht hat, dass man sich mit der Waf­fen­hil­fe (zu) lang Zeit gelas­sen hat.

Die Krux sei in dem Pro­blem zu sehen, dass das zwar sicher so zu sein hat, dass es der Öffent­lich­keit aber immer schwe­rer zu ver­mit­teln sei, das man kein vor­ge­ge­be­nes Ziel habe. Der König nennt sein Ziel nicht.

Um die Fra­ge zu beant­wor­ten, müss­te der Wes­ten frei­lich ein Ziel haben und eine Stra­te­gie, um es zu errei­chen. Soll die Ukrai­ne den Krieg gewin­nen? Nur nicht ver­lie­ren? Und was heißt das? Rei­chen die Anstren­gun­gen dafür? Oder sind sie „too litt­le, too late“? Der Wes­ten mag neue Zie­le für sei­ne Waf­fen geneh­migt haben. Aber ein Ziel hat er nicht. Und das ist ein Problem.

Und da will sich die Pres­se um ihr mora­li­sches Dilem­ma erleich­tern, und alles lie­ber gar­nicht so genau wissen…

Da kann sich die Pres­se eigent­lich auch gleich selbst abschaf­fen - wozu noch ne vier­te Gewalt im Staat - unse­re Redak­teu­re argu­men­tie­ren eh schon in Leit­ar­ti­keln, dass sies lie­ber nicht mehr genau wis­sen wol­len täten - und ihnen ein König der exper­ten­haft ent­schei­det viel lie­ber wäre…

Das mit der Demo­kra­tie ist so schwwww­weeeeer, das wolln ma nim­ma mehr. Da muss man uns immer wie­der aus­den­ken was für Pro­pa­gan­da­lü­gen wir mor­gen in die Öffent­lich­keit stop­fen. Oh weh. Oh weh.

Weil die gan­zen Dilem­ma­ta, sie ver­ste­hen schon…

Das Pro­blem dabei - wir wis­sen es schon genau.

Also ers­tens, die Ukrai­ne lügt was das Zeug hält - wenn es um Grün­de für ver­lo­re­ne Offen­si­ven geht. Abge­se­hen davon, dass sie nicht mehr ohne Luft­un­ter­stüt­zung in die feind­li­chen Rei­hen rein­stür­men wol­len -- was ursprüng­lich die Initia­l­idee der USA war, das ist kei­ne Lüge - und im Grun­de sehr nachvollziehbar.

Aber der kom­plet­te Rest - nun wie soll ich sagen…

Die Idee der USA war es immer Waf­fen zu lie­fern die jeder Voll­trot­tel bedie­nen kann, und die prä­zi­se die Ver­sor­gung und die Com­mand and Con­trol Infra­struk­tur des Fein­des stö­ren - denn das wär eine Art der Kriegs­füh­rung, die du selbst einem iso­la­tio­nis­ti­schen US-Bürger, wie denen die dau­ernd Trump wäh­len als “wir sichern die Welt” ver­kau­fen kannst (look, your sons are still with you!) - für den Rest haben sie ja auch kaum noch Platt­for­men (Flug­zeug­trä­ger, Zer­stö­rer, Begleit­schif­fe) wes­halb sie die gan­ze Zeit “Euro­pa muss mehr in Rüs­tung inves­tie­ren” faseln. Und selbst wenn sie die Platt­for­men hät­ten, ver­lie­ren die alle gegen Droh­nen­schwär­me. Und die Bil­der will keiner.

Die Ukrai­ne hat von Anfang an zu wenig Infan­trie für die­sen Krieg ausgebildet.

Die Ukrai­ne hat das Bau­en von Ver­tei­di­gungs­an­la­gen vernachlässigt.

Die Ukrai­ne hat etwa einen 6 fach klei­ne­ren Rec­rou­tie­rungs­pool (weil etwa die Hälf­te der Ukrai­ni­schen Män­ner im ein­satz­fä­hi­gen Alter im Aus­land sit­zen, und dort per Men­schen­recht nicht wie­der zum Ein­satz an der Waf­fe gezwun­gen wer­den kön­nen - Pro­pa­gan­da ftw, damit sie frei­wil­lig dazu grei­fen - die bekom­men dann sicher auch eine Medaille!).

Die Ukrai­ne hat für einen Artil­le­rie­krieg auch für die nächs­ten zwei Jah­re noch deut­lich zu wenig Muni­ti­on, und die Rus­sen haben die Logis­tik­kno­ten­punk­te wei­ter gestreut. Dh. die ursprüng­li­che US Stra­te­gie ist gescheitert.

Will­kom­men in der Scheis­se (Abnut­zungs­krieg).

Dass die Ukrai­ne auf­grund von zu wenig Waf­fen gezwun­gen war ihre Som­mer­of­fen­si­ve nach hin­ten zu ver­la­gern ist nur die hal­be Wahr­heit, denn da hän­gen auch Aus­bil­dungs­zy­klen dran. Wir woll­ten der Ukrai­ne den Kampf ver­bun­de­ner Waf­fen bei­brin­gen - und das hat kom­plett nicht funktioniert.

Die Aus­bil­dun­gen haben län­ger gedau­ert, und nicht die erhoff­ten Resul­ta­te gebracht.

Der gan­ze Dreck von wegen, wir haben direkt nach der Offen­si­ve (6-facher Muni­ti­ons­auf­wand) zu wenig Muni­ti­on - den kön­nen sie sich ste­cken. (Buhu, buhu - my heart is with you. Not.)

Zudem trifft das für die rus­si­schen Sys­te­me der Ukrai­ne in Zukunft immer zwangs­läu­fig zu.

Also ist der ange­dach­te Plan da raus “immer bes­se­re Aus­bil­dung” auf immer bes­se­ren (neue­ren Waf­fen). Wir haben ja kei­ne schlech­te­ren in Mas­se mehr.

Die dann nicht die Resul­ta­te brin­gen die man sich erwar­tet hat. Also duckt man sich wie­der in einen War of attri­ti­on weg - den die Ukrai­ne lang­fris­tig schwer tra­gen kann. (Öko­no­mie, und Menschen.)

Und hofft auf ein Wun­der bei der koor­di­nier­ten Kampf­füh­rung der Zukunft.

Was das Ziel anbe­langt, ist auch das für jeden der kein Voll­trot­tel ist und sich dabei “Jour­na­list” nennt, wärend er eh nur Pro­pa­gan­da in die Bevöl­ke­rung stopft - kom­plett sim­pel zu durchschauen.

Sie­he letz­tes Chom­sky Video.

Sie wis­sen, dass sie Lügen kon­su­mie­ren, wenn…

Der Krieg endet indem bei­de Sei­ten ein Über­ein­kom­men unterzeichnen.

Oder -

Der Krieg endet indem bei­de Sei­ten kein Über­ein­kom­men unterzeichnen.

im zwei­ten Fall -

gewinnt die Ukrai­ne ent­we­der weil sie Russ­land öko­no­misch, oder poli­tisch so in die Bre­douil­le bringt, dass Russ­land lie­ber flieht als die Kon­se­quen­zen eines wei­te­ren Kriegs zu tra­gen, und dabei NICHT eska­liert. Weil die Rus­sen so gute Men­schen sind. Denn Char­kiew könn­ten sie auch noch kon­ven­tio­nell weg­bom­ben, Kiev auch - da brau­chen sie kei­ne Atom­ra­ke­ten. 6000 Gleit­bom­ben rei­chen vollkommen.

(Damit die 6000 Gleit­bom­ben nicht rei­chen, braucht die Ukrai­ne Patri­ots die nach Russ­land hin­ein­wir­ken kön­nen - und kein Part­ner­land außer Deutsch­land ist dumm genug sie ihnen zu liefern.)

oder -

sie gewinnt nicht. Und dann pro­fi­tie­ren die US vom sta­tus quo tan­zen jeden Tag fröh­lich in die Abnut­zung Russ­lands und der Ukrai­ne und den wirt­schaft­li­chen Nie­der­gang Euro­pas hinein.

Toi, Toi, Toi.

(Ein­ge­froh­re­nen Krieg wol­len wir auch nicht - der wür­de ja Sicher­heits­ga­ran­tien von uns ver­lan­gen - das wis­sen wir ja schon seit dem Schei­tern der Frie­dens­ver­hand­lun­gen im Mai/April des ers­ten Jahres.)

Und der Plan der US ist das - weil, is eh geil - wenn Russ­land mit dem Schrott, den wir sonst ent­sor­gen hät­ten müs­sen abge­nutzt wird - und lass unse­re App­le­baum, unse­ren Sny­der - und unse­ren Kot­kin sich Ideen aus­den­ken, wie geil das erst wird, wenn in Russ­land die Füh­rungs­eli­te Putin stürzt - und wir dann mit den von uns gebrief­ten Expats die Unsi­cher­heit eines Regie­rungs­wech­selns aus­nut­zen. (Huch, sind da mal eben 90 Atom­ra­ke­ten ver­schwun­den? Naja - Sla­va Ukrai­na wirds schon richten.)

Die Ukrai­ne selbst hät­te da noch eine tol­le Idee gehabt, wie sie den Abzug der Rus­sen unter nem tota­len Fias­ko beschleu­ni­gen könn­te (also ohne dass das noch sechs Jah­re dau­ert), und das war - indem die Krim Brü­cke gesprengt wird - die Iri­ga­ti­on Gates beim Kak­hov­ka Damm hoch­ge­jagt wer­den (Bewäs­se­rung), und die Krim dann hübsch in eine Hun­gers­not geht, wo dann die Bevöl­ke­rung vor Ort beginnt gegen die Rus­sen zu rebel­lie­ren, und sich Russ­land dann unter Hor­ror zurück­zie­hen muss.

Würd auch für gei­le Bil­der sor­gen, wenn die Ukrai­ne das mal angeht - mit­ten in Europa.

Aber die sind eh schon mit­glieds­reif, das passt schon.

Schon scheis­se, wenn man das ver­steht nicht?

Aber tol­ler Gam­ble auf den Sieg der Ukrai­ne! Der so voll­kom­men sein muss - dass sich nur eine USA die­sen Dreck aus­den­ken können.

Ach­ja, und der Grund war­um wir jetzt auch Waf­fen zulas­sen die Russ­land direkt angrei­fen ist die Über­deh­nung - nicht so sehr “die geän­der­te Lage bei Char­kiew” - denn bis die Rus­sen dort ihre Artil­le­rie in Stel­lung brin­gen kön­nen - sind sie bereits wie­der in der Ukrai­ne drin.

Also geht es um

- Angrif­fe auf rus­si­sche Flug­fel­der (das ver­lang­samt die Ein­sät­ze in denen sie Gleit­bom­ben abwer­fen kön­nen (star­ten von wei­ter ent­fern­ten Flug­fel­dern) und ver­teu­ert sie (Kero­sin))

und um

- Patri­ot Sys­te­me die die rus­si­schen Bom­ber aus dem rus­si­schen Luft­raum holen, bevor sie die Gleit­bom­ben absetzen 

Und da würd ichs halt doch gern wis­sen - was davon die US in Zukunft geneh­mi­gen, denn nur die haben die Kapa­zi­tä­ten der Ukrai­ne mehr als 12 Angrif­fe auszustaffieren.

Und wenn Deutsch­land dafür dass rus­si­che Bom­ber über Russ­land abge­schos­sen wer­den mehr Patri­ots lie­fern will, ger­ne -- aber dann sagts bit­te der Bevölkerung.

Also, als Journalismus.

Woll­ten sich die Leit­ar­ti­kel­schrei­ber doch schon wie­der wegducken…

Sicherheitsgarantien, Sicherheitsübereinkommen überall!

01. Juni 2024

Also, nach­dem die NZZ erst neu­lich eine acht Punk­te Erklä­rung auf­set­zen muss­te was Bür­gen­stock eigent­lich ist, war­um sich die Schweiz dadurch nicht zum Büt­tel ukrai­ni­scher Pro­pa­gan­da macht, und dass es jetzt - sehr wich­tig wäre -

2. Was wird auf dem Bür­gen­stock kon­kret diskutiert?

Das Depar­te­ment für aus­wär­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten (EDA) ist mit der Ukrai­ne dabei, das Pro­gramm zu erar­bei­ten. Es soll sowohl einen Aus­tausch im Ple­num mit allen Dele­ga­ti­ons­lei­tern wie auch spe­zi­fi­sche Dis­kus­sio­nen in klei­ne­ren For­ma­ten geben. Der Fokus soll auf The­men lie­gen, von denen eine Viel­zahl von Staa­ten betrof­fen sind, dar­un­ter die nuklea­re Sicher­heit, die freie Schiff­fahrt, die Ernäh­rungs­si­cher­heit und huma­ni­tä­re Aspek­te. Die­se Punk­te sind wich­tig, weil es um das Kern­kraft­werk Sapo­risch­ja immer wie­der zu Kämp­fen gekom­men ist. Die Ukrai­ne spielt welt­weit zudem im Getrei­de­ex­port eine wich­ti­ge Rol­le und ist auf siche­re Trans­port­we­ge angewiesen.

src: click

- über den Getrei­de­ex­port zu debat­tie­ren, den die Ukrai­ne seit März 2024 wie­der unter Kon­trol­le hat - und bei dem Bra­si­li­en - die nicht teil­neh­men (Abhän­gig­kei­ten von rus­si­schem Ammo­ni­um­ni­trat), der Welt gera­de den Arsch geret­tet hat -

Wie kann man die Öffent­lich­keit eigent­lich noch verarschen?

um Sapo­risch­ja - das Euro­news erst letz­tes Monat mit einem 

IAEA: Gefahr nuklea­ren Unfalls in Sapo­rischsch­ja “wei­ter­hin sehr real”

src: click

Arti­kel erst wie­der in die öffent­li­che Wahr­neh­mung holen muss­te, und dar­um ehm zu 70-80st “huma­ni­tä­re Aspek­te” zu bereden.

Also neben dem Umstand die Schweiz dafür als Aus­tra­gungs­ort fixiert zu bekom­men und die NZZ zur Ver­öf­fent­li­chung des “8 erstaun­li­che Din­ge über Bür­gen­stock die sie sich nie­mals gedacht hät­ten!” Listi­cles zu moti­vie­ren, war die Ukrai­ne auch in ande­ren Belan­gen recht flei­ßig - und hat sich - da ja - wie seit dem Nafta­li Ben­nett Inter­view all­ge­mein bekannt ist, kein Land der Welt der Ukrai­ne für den Fall eines wei­te­ren Angriffs Russ­lands Sicher­heit­ga­ran­tien zu geben bereit ist - wes­halb der Kon­flikt ja lei­der nicht ein­ge­fro­ren wer­den kann, und bis zum ent­gül­ti­gen Ver­lust Russ­lands wei­ter aus­ge­foch­ten wer­den muss - ein­fach selbst, mehr so unbe­ach­tet und bila­te­ral, “Sicher­heits­ga­ran­tien” besorgt.

WAS FÜR EINE HISTORISCHE LEISTUNG DES HELDENPRASIDENTEN SELENSKYJ UND SEINES GLORREICHEN STAATSAPARATS! Auf dem Nordic-Ukrainian sum­mit im Fahr­was­ser des G7 Treffens.

1. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on and Long-Term Sup­port bet­ween Ukrai­ne and the King­dom of Norway
2. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on and Long-Term Sup­port bet­ween Ukrai­ne and Iceland
3. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on bet­ween Ukrai­ne and Portugal
4. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on and Long-Term Sup­port bet­ween the King­dom of Bel­gi­um and Ukraine
5. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on bet­ween Spain and Ukraine
6. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on bet­ween Ukrai­ne and Sweden
7. Agree­ment on secu­ri­ty coope­ra­ti­on bet­ween Ukrai­ne and the Netherlands
8. Agree­ment on secu­ri­ty coope­ra­ti­on and long-term sup­port bet­ween Ukrai­ne and the Repu­blic of Finland
9. Agree­ment on secu­ri­ty coope­ra­ti­on and long-term sup­port bet­ween Ukrai­ne and Denmark

Die­se neun Sicher­heits­ko­ope­ra­ti­ons­ab­kom­men haben eines gemeinsam.

Sie beinhal­ten kei­ne Sicherheitsgarantien.

Also frei nach dem Mot­to - zahlt jeweils etwa 2 Mil­li­ar­den, und wir unter­schrei­ben jeweils einen Ver­trag der unver­rück­ba­ren Unter­stüt­zung der Ukrai­ne in mili­tä­ri­scher Hin­sicht, auf zehn Jah­re -- aber Ver­pflich­tun­gen mit Sol­da­ten zu hel­fen haben wir dann kei­ne, ok? Ja? Supi - toll - wir bemü­hen uns alle aber auch sehr stark, dass die Ukrai­ne Mit­glied in der Nato wer­den kann, denn das ist ja das was sie wirk­lich will.

Good signing secu­ri­ty coope­ra­ti­on agree­ments with you! Cheerio.

Ciao. Ciao.

Gut, damit hats die Ukrai­ne jetzt geschafft sowohl den Begriff der 

Frie­dens­kon­fe­renz”

zu per­ver­tie­ren, als auch den Begriff der

Sicherheitsgarantie-Abkommen”

ins Gegen­teil des­sen zu ver­keh­ren was sich der nor­ma­le Bür­ger dar­un­ter vorstellt.

Zeit für ein Glas Champagner.

Cin, Cin!

Ach­ja, und in 10 Jah­ren lau­fen die von selbst aus. 

Also alle.

Das Lus­ti­ge ist, dass das Wor­d­ing von den 9 Part­ner­staa­ten auf­ge­setzt wur­de, und dass “10 years” daher in fünf unter­schied­li­chen Schreib­wei­sen in der Ver­trä­gen zu fin­den ist - aber nach 10 Jah­ren lau­fen alle auto­ma­tisch aus.

Zum Glück hat hier nie­mand Pro­pa­gan­da ent­deckt, weil ich mein - was sonst los wäre in Europa!

Am Geils­ten fin­de ich trotz allem noch die For­mu­lie­rung im Abkom­men mit Norwegen:

2. In the event of future Rus­si­an armed attack on Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, to deter­mi­ne appro­pria­te next steps. The Par­ti­ci­pants will seek clo­se coor­di­na­ti­on with allies and partners.

src: click

Soll­te Russ­land noch­mal angrei­fen, ver­pflich­tet sich Nor­we­gen, in jedem Fall - zu einem Tele­fo­nat, bin­nen 24 Stunden.

Sla­va! Sla­va Ukraina!

Pro­pa­gan­da hat auch hier wie­der nie­mand entdeckt.

edit:

Sag­te ich Norwegen?

Spa­ni­en:

In the event of future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her of the Par­ti­ci­pants, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Island:

53. In the event of future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Por­tu­gal:

38. In the event of a future armed attack in vio­la­ti­on of the United Nati­ons Char­ter by the Rus­si­an Fede­ra­ti­on, at the request of eit­her of the Par­ti­ci­pants, bila­te­ral con­sul­ta­ti­ons bet­ween the Par­ti­ci­pants would take place wit­hin 24 hours to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Bel­gi­en:

58. In the event of a future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, Bel­gi­um and Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, will con­sult wit­hin 24 hours, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps nee­ded to coun­ter or deter the aggression.

Schwe­den:

2. In the event of a future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her of the Par­ti­ci­pants, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours on mea­su­res nee­ded to coun­ter or deter the aggression.

Nether­lands:

Para­graph 4: Coope­ra­ti­on in the event of a future armed attack

1. In the event of a future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem appro­pria­te, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Fin­land:

VIII. COOPERATION IN THE EVENT OF A FUTURE RUSSIAN ARMED ATTACK

77. In the event of a future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Däne­mark:

Coope­ra­ti­on in the event of a future armed attack

50. In the event of future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Huff! Damit ist die ukrai­ni­sche Sicher­heit end­gül­tig gesi­chert - und der rus­si­sche Leak, dass der Aus­gang von Bür­gen­stock im Vor­hin­ein abge­spro­chen und von den west­li­chen Regie­run­gen koor­di­niert war - ein für alle Mal entkräftet!

Gut auch, dass sich die­se neu­en Staa­ten nach dem rus­si­schen Leak, aber zwei Wochen vor Bür­gen­stock SPONTAN zu die­sen neu­en, indi­vi­du­el­len und gar nicht koor­di­nier­ten Com­mu­ni­ques hin­reis­sen haben lassen!

Gut auch - dass sich in den neu­en “Sicher­heits­ga­ran­tie Abkom­men” auch gar­nicht das Wor­d­ing der selen­sky­j­schen Frie­dens­for­mel wiederfindet…

See secu­ri­ty agree­ment with spain:

I. RESTORATION OF JUSTICE

see secu­ri­ty agree­ment with Norway:

Com­pen­sa­ti­on for dama­ge, loss or inju­ry cau­sed by Russia’s aggression

Ein Win­kel­ad­vo­kat, wer hier das Wor­d­ing der selen­sky­j­schen 10 Punk­te Frie­dens­for­mel wiederfindet!

Was die­se 9 Staa­ten wohl als Vor­la­ge genom­men haben, als sie alle­samt die sel­ben Sicher­heits­ab­kom­men auf­ge­setzt haben!?

All time well spent, I’d say!

Now mul­ti­ply by 10 to get 90 sta­tes world­wi­de to sign this - and peace is the­re, rea­dy for the taking!

Wenn Israelis so voll mit Schmerz sind, dass sie den Schmerz der andren Seite nicht sehen können -

01. Juni 2024

dann ist das etwas das auch so berich­tet wer­den will.

Ich mein, ansons­ten hät­ten wir hier ja Pro­pa­gan­da ent­deckt - und das weiß doch wirk­lich bereits jedes Klein­kind bei uns: Pro­pa­gan­da haben wir lei­der nicht gefunden.

Sla­va.

Ups, falsch.

Shalom.

(Oder auch do svi­da­ni­ya, ist ja eh schon egal.)

Liebe Grüße vom Zukunfstsforum “Wert der Freiheit” Dresden

01. Juni 2024

Zukunfts­fo­rum Dres­den - Wer wir sind:

-- die besorg­te Gesell­schaft natür­lich, die sind wir!

Wer wir sind

Der 24. Febru­ar 2022 mar­kiert den Umbruch einer Zei­ten­wen­de. Der rus­si­sche Angriffs­krieg auf die Ukrai­ne ist nicht nur der ers­te gro­ße Land­krieg in Euro­pa seit dem 2. Welt­krieg. Es wird auch hybrid geführt mit mas­si­ven Desinformations- und Beein­flus­sungs­kam­pa­gnen, ins­be­son­de­re in Deutschland.

Vie­le Bür­ger in Euro­pa sahen, dass sozia­le Medi­en wie Twitter/X schnel­le und detail­lier­te Infor­ma­tio­nen über den Krieg lie­fern konn­ten und auch oft Infor­ma­ti­ons­quel­len für eta­blier­te Medi­en waren. Aber gleich­zei­tig wur­den Platt­for­men wie Twit­ter und Face­book im gro­ßen Stil mit Fake News, Dif­fa­mie­run­gen und Pro­pa­gan­da geflutet.

Für vie­le Durchschnitts-Bürger wie uns, Men­schen aus allen Tei­len Deutsch­lands, aus unter­schied­li­chen Pro­fes­sio­nen und gesell­schaft­li­chen Milieus, aber auch Poli­ti­ker, Wis­sen­schaft­ler, Jour­na­lis­ten war das ein Anlass, sich ein­zu­mi­schen: den Falsch­in­for­ma­tio­nen zu wider­spre­chen, eige­ne Recher­chen zu betrei­ben, Dif­fa­mie­run­gen, Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen den Platt­for­men und Behör­den zu melden.

src: click

Wir haben etwas gegen Falsch­in­for­ma­tio­nen, Recher­chen der Ande­ren, Dif­fa­mie­run­gen, Belei­di­gun­gen -- und mel­den daher in bes­ter Block­wart Manier Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen den zustän­di­gen Behörden!

Wir sind alt, ver­trot­telt, und wir haben die Zeit dazu.

Wir wur­den von Klün­gel­bünd­lern geboot­strapt, aber das sind für uns nur die guten, da rich­ti­gen zivil­ge­sell­schaft­li­chen Wurzeln:

Zivil­ge­sell­schaft­li­che Wurzeln

Schnell war klar, das man ver­netzt wirk­sa­mer ist, und so bil­de­ten sich aus ein­zel­nen enga­gier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ver­netz­te Grup­pen. Als Inku­ba­tor fun­gier­te dabei die NAFO, die North Atlan­tic Fel­la Orga­ni­sa­ti­on, die als welt­wei­ter Zusam­men­schluss von Frei­wil­li­gen, Fel­las genannt, gezielt gegen rus­si­sche Des­in­for­ma­ti­on auf Social Media wirkt und gleich­zei­tig huma­ni­tä­re und logis­ti­sche Hil­fe für Men­schen in der Ukrai­ne organisiert.

Klei­ne Denk­hil­fe, das ist deren Logo:

Download
src: click

Mit Logis­tik ken­nen die sich also aus.

Ein wich­ti­ges Ele­ment dabei: die frü­he und enge Ver­net­zung mit Fach­leu­ten, Wis­sen­schaft­lern und Jour­na­lis­ten, um mit sau­ber beleg­ten Fak­ten gegen ver­brei­te­te Falsch­in­for­ma­tio­nen, Täu­schun­gen und Lügen­kon­struk­tio­nen argu­men­tie­ren zu können.

src: click

Und wenn sie was gegen unse­re Tätig­keit an der Öffent­lich­keit haben, dann wen­den sie sich doch erst mal die Euro­päi­sche Uni­on, sie unend­li­cher Trot­tel, der noch nicht gemerkt hat - wie der Hase läuft - sie Trot­tel, sie.

Kon­takt­mög­lich­kei­ten:
Email: info [at] zukunftsforum-dresden.eu

c/o AutorenServices.de
Bir­ken­al­lee 24
36037 Fulda

Online-Streitbeiligung
Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on stellt eine Platt­form zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ fin­den. Ver­brau­cher haben die Mög­lich­keit, die­se Platt­form für die Bei­le­gung ihrer Strei­tig­kei­ten zu nutzen. 

src: click

Was wir bei unse­rer zivil­ge­sell­schaft­li­chen Aus­le­gung unse­res gesell­schaft­li­chen Ansin­nens in Frei­heit einen Wert zu sehen und gegen Dif­fa­mie­run­gen aktiv als Block­wart Leu­te den Behör­den zu mel­den, sonst noch so den lie­ben lan­gen Tag machen - ist es natür­lich auf unse­rem Forum Gesprächs­bei­trä­ge wie den fol­gen­den zu produzieren.

Russ­lands toxi­sche Gesell­schaft - Erfah­rungs­be­richt von Dr. Gesi­ne Dorn­blüth und Tho­mas Franke

Basie­rend auf zwei Erfah­rungs­be­rich­ten, von zwei Leu­ten, die die Rus­si­sche Gesell­schaft aber sowas von erlebt haben. 

Als Ehe­paar.

Reden wir drüber.

Dorn­blüth stu­dier­te in Ham­burg Sla­wis­tik und Jour­na­lis­tik. Seit 1992 arbei­tet sie als freie Jour­na­lis­tin, zunächst für Tages­zei­tun­gen, spä­ter für den Hör­funk, und grün­de­te zusam­men mit ihrem Part­ner Tho­mas Fran­ke das Büro tex­te und toe­ne in Ber­lin. 1999 pro­mo­vier­te sie im Fach sla­wi­sche Phi­lo­lo­gie bei Wolf Schmid und Raoul Eshelm­an über den Dich­ter And­rei Wosnessenski.[2]

Als Repor­te­rin berich­te­te sie aus Russ­land, der Ukrai­ne, Geor­gi­en, Arme­ni­en, Aser­bai­dschan, Mol­da­wi­en und vom Bal­kan, pro­du­zier­te All­tags­re­por­ta­gen, Lang­zeit­do­ku­men­ta­tio­nen und poli­ti­sche Ana­ly­sen über regio­na­le Kon­flik­te, Demo­kra­ti­sie­rung und Menschenrechte.[2] Sie gehör­te zu den weni­gen frei­en Jour­na­lis­ten, die für die ARD regel­mä­ßig in den Süd­kau­ka­sus gefah­ren sind. Sie mach­te sich damit im Hör­funk einen Namen, da „die jour­na­lis­ti­sche Arbeit vor Ort ein hohes Maß an Recher­che­ar­beit, viel Lese­auf­wand bezüg­lich der his­to­ri­schen Zusam­men­hän­ge und zumin­dest rus­si­sche Sprach­kennt­nis­se“ erfordere.[4] Auf dem Sen­de­platz Gesich­ter Euro­pas im Deutsch­land­funk beleuch­te­te sie in einer ein­stün­di­gen Repor­ta­ge auch All­tags­the­men aus der Region.[4]

Von Febru­ar 2012 bis Anfang 2017 war sie als Aus­lands­kor­re­spon­den­tin für das Deutsch­land­ra­dio in Mos­kau tätig und ver­leg­te auch ihren Wohn­sitz dorthin.[1]

Seit März 2017 arbei­tet sie als Jour­na­lis­tin im Jour­na­lis­ten­bü­ro tex­te und toene.[5]

Ihre Erleb­nis­se in Mos­kau ver­ar­bei­te­te sie 2017 im Radio-Feature „Drei Löcher im Pappkafka“.[6]

Beim Jour­na­lis­ten­ver­band in Berlin-Brandenburg, dem Lan­des­ver­band des Deut­schen Journalisten-Verbands, lei­te­te Gesi­ne Dorn­blüth die Stil­werk­statt. Sie ist Vor­sit­zen­de des Auf­nah­me­aus­schus­ses die­ses Berufsverbandes.[7] Am Inter­na­tio­na­len Journalisten-Kolleg der FU Ber­lin und im Stu­di­en­werk der Heinrich-Böll-Stiftung war sie Dozen­tin für „Ethik im Journalismus“.

Seit 2003 schrieb sie als Autorin allein 40 und als Mit­wir­ken­de 20 Aus­ga­ben der täg­li­chen Sen­dung „Hin­ter­grund“ im Deutschlandfunk.

src: click

Oder ver­ein­fa­chen wir doch auch das noch -- eini­ge Wich­ser vom Deutsch­land­funk machen seit drei Jah­ren, exakt wie auch die Stif­tung Libe­ra­le Moder­ne, US Propaganda.

Auch im Verein.

Auch in ihrer Freizeit.

Der Rus­se, der ist ein Tier. Das wuss­ten wir immer schon. Ein­fach toxisch. Immer schon wuss­ten wirs. Nicht erst seit dem wir von den US bezahlt wer­den das gesell­schaft­lich zu eta­blie­ren und Kon­fe­ren­zen dazu abzuhalten.

In unse­rem Zukunfts­fo­rum “Boo­mer gegen die wirt­schaft­li­che Zukunft der nach­fol­gen­der Genera­tio­nen” mit einem Logo, das auf den ers­ten Blick so wirkt, als sei es die EU Flagge.


src: click

Alles ganz NORMAL hier -- bit­te hal­ten sie ein­fach die Goschen. Sie haben hier nichts gesehen.

Rus­sen sind toxisch, das weiß doch bei uns jedes Kind - also haben wir uns ein Experten-Ehepaar ein­ge­la­den, das uns auf der Basis von Erfah­rungs­be­rich­ten erklä­ren wird war­um und war­um wir das anhand von zwei Erfah­rungs­be­rich­ten bele­gen können.

Sub­text: War­um Zei­ten­wen­de bedeu­tet, dass wir jetzt zu 30% von direk­ten US Energie-Lieferungen und zu 20% von der Ener­gie von Län­dern abhän­gig sein müs­sen, die die US mili­tä­risch schützt. Wie uns ja auch.

Der neue kal­te Krieg kann kommen.

PS: Hier recher­chier ich lie­ber auch mal nicht weiter:

2002 Marion-Gräfin-Dönhoff-Journalistenstipendium im Rah­men der Inter­na­tio­na­len Journalisten-Programme in Georgien[7]

src: click

Demo­kra­ti­scher als Mari­on Grä­fin Dön­hoff gehts ja nun wirk­lich nicht mehr. Also selbst wenn man sich fragt, wer das Sti­pen­di­um wohl finan­ziert. Ich mein - als die wei­ter­hin pri­vi­le­giert ein Teil der Gesell­schaft blei­ben woll­te, wand­te sie sich an die Allierten-Verwaltung, und bekam dann gesagt - wol­len sie sich nicht ein­mal mit den Kol­le­gen zusam­men­tun, die gera­de die Zeit grün­den

Bei 16 min in:

Da ich mich immer für Geschich­te inter­es­siert habe, wuss­te ich das nie end­gül­tig das zu Ende ist das also wei­ter­ge­hen wür­de, ich hat­te übri­gens damals in Wei­lich, man nann­te das ein clear record man nann­te das damals so, wenn jemand poli­tisch unbe­schol­ten - nicht gebräunt war, und in Fol­ge des­sen nahm ich mir her­aus ein gro­ßes Memo­ran­dum zu schrei­ben für den eng­li­schen Gene­ral, der in die­ser in die­ser Gegend der Chef war [“Il princi­pe 2” war der Arbeits­ti­tel, so mun­kelt man] weil natür­lich wie jeder Besat­zer mach­ten die lau­ter Blöd­sinn nach mei­ner Mei­nung und ich glaub es war auch objek­tiv Unsinn, vie­les und da habe ich den also ver­sucht klar­zu­ma­chen was in die­sem Land vor sich gegan­gen war, was jetzt nötig ist -- und die­ser - die­ses Memo­ran­dum [“Il princi­pe 2”] hat der Gene­ral bestimmt nie bekom­men, aber auf irgend­ei­ne rät­sel­haf­te Wei­se die ich gar­nicht weiß wie war es in die Hän­de der Leu­te gera­ten die die Zeit hier in Ham­burg machen woll­ten. Damals war so dann so Janu­ar 46 fing die Zeit an, es war so der Win­ter 45/46 und da krieg­te ich plötz­lich ein Tele­gramm, ob ich even­tu­ell mit­ar­bei­ten wür­de an einer neu zu grün­den­den Wochen­zei­tung, dann möch­te ich doch bit­te nach Ham­burg kom­men. Also es hat­te sich gelohnt dass ich die­se Anstren­gung das Memo­ran­dums [“Il princi­pe 2”] gemacht hatte.

Grü­ße an Alp­bach, bitte!

edit: Viel­leicht noch ein Wort dazu “wie rechts­los die ich sag mal Mör­der­ban­den aus Russ­land in der Ukrai­ne vor­ge­hen” Ori­gi­nal­zi­tat Deutschlandfunk-Meträsse:

ACLED Data

Bildschirmfoto 2024 06 01 um 10 48 59
src: click

in regis­trier­ten Fäl­len pro Tag.

The Armed Con­flict Loca­ti­on & Event Data Pro­ject (ACLED) is a dis­ag­gre­ga­ted data collec­tion, ana­ly­sis, and cri­sis map­ping project.

ACLED is the hig­hest qua­li­ty and most wide­ly used real-time data and ana­ly­sis source on poli­ti­cal vio­lence and pro­test around the world. Prac­ti­tio­ners, rese­ar­chers, jour­na­lists, and governments depend on ACLED for the latest reli­able infor­ma­ti­on on cur­rent con­flict and dis­or­der patterns.

ACLED is a regis­tered non-profit orga­niz­a­ti­on with 501(c)(3) sta­tus in the United States.

src: click

Übri­gens, in Gaza fehlt dann natür­lich die Zeitachse…

https://acleddata.com/conflict-watchlist-2024/palestine/

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Ich kann nicht so däm­lich sein - wie die Goschn hal­ten­de, Hän­de fal­ten­de Boo­mer­ge­sell­schaft an Pen­sio­nis­ten kurz vorm Abkrat­zen, an einem guten Tag. Die kann ja gar­nichts - wenn die nicht jemand mit Pro­pa­gan­da füt­tert, sitzt die in der Ecke ohne dass die Alten jemand anspricht, ent­wi­ckelt an ihrem eige­nen Ras­sis­mus rum - und war­tet auf Wachs­tum, weil s’war ja eh schon immer da. Oder erzäh­len wahl­wei­se ihrem Nach­wuchs, dass sozio­öko­no­mi­sche Fak­to­ren ja eh über­be­wer­tet sind - und sie Kraft ihrer eige­nen Hän­de Arbeit immer alles geschafft haben!

Wert der Frei­heit es in die nächs­te Kir­che zu schaffen.

Und dort zu ler­nen, dass der Böse, unter­be­mit­tel­te Hei­de nicht an Gott glaubt.

Und ihr die seid, die ihm den Wert der Frei­heit bei­brin­gen können.

Mit dem Marion-Gräfin-Dönhoff-Journalistenstipendium im Rah­men der Inter­na­tio­na­len Journalisten-Programme in Georgien.

Gewalt & Hass im Mai Update von Küppersbusch

01. Juni 2024