Die NZZ hat es heute geschafft folgendes Bild in ihrem “Einordnungsartikel”
zu platzieren.
Bildunterschrift:
Der 16-jährige Andri träumt davon mit der Handelsmarine die Welt zu bereisen. Doch er weiß, die Kriegsmarine wird ihn sich holen.. Ehm nein, Moment - Doch er weiss: Der Krieg [Passivformulierung, schööööön!] wird ihn einholen.

Hauptargument des Artikels - und ich zitiere:
“Verschmutzt und vermint, stirbt das Schwarze Meer einen langsamen Tod. Und mit ihm seine Lebewesen, wie die Delfine.”
Insert toter Delphin Instagramm image here.
Sehen sie, das ist nämlich so.
Die Ukraine musste alle Feriengäste der Krim wegbomben, damit sie diesen Sommer ausbleiben, damit sich der 16-Jährige Andri vor seinen Freunden am Steg am Meer, aus unerfindlichen Gründen in Paradeuniform vor dem NZZ Photogaphen (sodass ihn die anderen 16 Jährigen anschauen als sei er aus nem Raumschiff gefallen), also damit sich Andri vor dem NZZ Photographen tiefsinnige, schwere Gedanken darüber machen kann, wie gerne er doch in der Handelmarine über das verschmutzte, verminte schwarze Meer schippern würde - das langsam stirbt.
Gut - sollte sich dem ein oder anderen Leser der Gedanke aufdrängen, dass es der NZZ in einem bestellten und bezahlten Artikel der ukrainischen Propaganda wie diesem, doch wohl kaum darum gehen kann - sie haben vollkommen Recht.
Die NZZ ist nämlich justamende nach 5 Jahren Krieg draufgekommen, dass es bei diesem Krieg um das Schwarze Meer geht, das Russland als Zugang zum Mittelmeer brauche, um seine bestehenden Protektorate in Afrika zu versorgen.
Unfassbar - aber der Wertewesten denkt so langsam. Also unter seinen Qualitätsjournalisten natürlich. Grüße an Alpbach, bitte.
Jetzt der Kniff:
- Die bestehenden russischen Protektorate in Afrika
und
- Der von Russland seit 1783 DURCHGÄNGIG gehaltene Hafen von Sevastopol
seien - Zitat NZZ “Teile Putins Großmachtsphantasie”
während die Ukraine ihn ja brauche - da ihr die sieben anderen Schwarzmeerhäfen, und die drei Donauhäfen nicht auseichen - um als Weizengroßmacht die Welt zu beglücken.
(Wobei das beste Ackerland gehört jetzt eh Blackrock, damit die US auch ein Interesse am Krieg haben! So gesehen, …)
Denn sie wissen ja Weizen, Überleben - das passt perfekt denkt sich unser Autor.
Was der immens gut bezahlte NZZ Autor, der für diesen Artikel einen Bonus erhalten hat, nicht schnallt - es geht um Sewastopol, weil das ein besonders tiefer Hafen ist auf dem du U-Boote und Kriegsschiffe “betreuen” kannst - der noch dazu ganzjährig eisfrei ist.
Der nächste ganzjährig eisfreie Hafen der Russen? Murmansk. Am Polarkreis.
Jetzt liegt das Mittelmeer nicht am Polarkreis. Vielleicht kann das jemand unserem Babler erklären, wird schwierig, aber ich glaube er schaffts.
Auch wenn ihm ein Werner Fasselabend seit vier Jahren das Gegenteil erzählt.
Für die kommerzielle Schiffahrt braucht die Ukraine Sevastopol nicht.
Aber für die militärische Vormachtsstellung am schwarzen Meer. Die Nato hat auch schon angefragt, sie hätte dort gerne einen größeren Hafen als die Türkei am Bosporus.
Und jetzt zum eigentlichen Argument der Ukraine:
Die Ukraine brauche die militärische Vorherrschaftsstellung im schwarzen Meer - die sie in den letzten 300 Jahren dort nie hatte, aber der Biden hat sie ihr versprochen… Desshalb braucht sie die.
Da Russland ansonsten ja den Warenverkehr der Ukraine kontrollieren könne. Weil militärische Vormachtsstellung.
Tolles Argument, oder?
Russland muss laut der NZZ die einen ukrainischen Propagandisten mimt die Kolonien in Afrika abschreiben - “weil sich die Zeiten geändert haben”.
Und das eh nur Großmachtsphantasien gewesen wären. Ich mein russische Protektorate in Afrika? Wer glaubt denn sowas, das hat sich bestimmt der Putin ausgedacht!
Dieser Großmachtsphantasist!
So toll argumentieren lernt man nur in den Schulen des Qualitätsjournalismus im Wertewesten. Den in den Bergen. In der Schweiz.
Ich hab grad Tränen in den Augen.
Und falls sie anmerken wollen, dass Frachter ja auch Tiefgang haben…
Pivdennyi, Tschornomorsk, Odessa, Mykolajiw, Ismajil, Reni, Kilija - die Ukraine hat in der Region ja praktisch garnichts, .… und nur die ersten drei mit Tiefgang, bei dem auch die größten chinesischen Frachter dort docken können…
Nein, nein mein Herr, nein - der NZZ Autor hat ganz klar herausgefunden, dass die Ukraine Sewastopol, Kertsch, Feodosija und Jalta zurückbraucht um zu überleben.
Sehen sies nicht am Blick des 16 jährigen Andri?
Der im NZZ Artikel gerade den sterbenden Delfin im Insta Photo gesehen hat?
Es ist immer wieder schön herauszufinden warum die Drecksukraine diesen Sommer alle Feriengäste von der Krim vertreiben musste.
Für dieses Messaging in der größten Zeitung der Schweiz - nämlich.
Also den Autorennamen merk ich mir.
Wichser.
