Neues aus der Rubrik I cant believe its not propaganda

27. September 2026

Die NZZ hat es heu­te geschafft fol­gen­des Bild in ihrem “Ein­ord­nungs­ar­ti­kel”

Die Ukrai­ner brau­chen es zum Leben, Putin braucht es für sei­ne Gross­macht­phan­ta­sie: Das Schwar­ze Meer ist zum gröss­ten Schlacht­feld des Krie­ges geworden

zu plat­zie­ren.

Bild­un­ter­schrift:

Der 16-jährige Andri träumt davon mit der Han­dels­ma­ri­ne die Welt zu berei­sen. Doch er weiß, die Kriegs­ma­ri­ne wird ihn sich holen.. Ehm nein, Moment - Doch er weiss: Der Krieg [Pas­siv­for­mu­lie­rung, schööööön!] wird ihn einholen.

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Haupt­ar­gu­ment des Arti­kels - und ich zitiere:

“Verschmutzt und vermint, stirbt das Schwarze Meer einen langsamen Tod. Und mit ihm seine Lebewesen, wie die Delfine.”

Insert toter Del­phin Insta­gramm image here.

Sehen sie, das ist näm­lich so.

Die Ukrai­ne muss­te alle Feri­en­gäs­te der Krim weg­bom­ben, damit sie die­sen Som­mer aus­blei­ben, damit sich der 16-Jährige Andri vor sei­nen Freun­den am Steg am Meer, aus uner­find­li­chen Grün­den in Para­de­uni­form vor dem NZZ Pho­to­ga­phen (sodass ihn die ande­ren 16 Jäh­ri­gen anschau­en als sei er aus nem Raum­schiff gefal­len), also damit sich Andri vor dem NZZ Pho­to­gra­phen tief­sin­ni­ge, schwe­re Gedan­ken dar­über machen kann, wie ger­ne er doch in der Han­del­ma­ri­ne über das ver­schmutz­te, ver­min­te schwar­ze Meer schip­pern wür­de - das lang­sam stirbt.

Gut - soll­te sich dem ein oder ande­ren Leser der Gedan­ke auf­drän­gen, dass es der NZZ in einem bestell­ten und bezahl­ten Arti­kel der ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­da wie die­sem, doch wohl kaum dar­um gehen kann - sie haben voll­kom­men Recht.

Die NZZ ist näm­lich jus­ta­men­de nach 5 Jah­ren Krieg drauf­ge­kom­men, dass es bei die­sem Krieg um das Schwar­ze Meer geht, das Russ­land als Zugang zum Mit­tel­meer brau­che, um sei­ne bestehen­den Pro­tek­to­ra­te in Afri­ka zu versorgen.

Unfass­bar - aber der Wer­te­wes­ten denkt so lang­sam. Also unter sei­nen Qua­li­täts­jour­na­lis­ten natür­lich. Grü­ße an Alp­bach, bitte.

Jetzt der Kniff:

- Die bestehen­den rus­si­schen Pro­tek­to­ra­te in Afrika
und
- Der von Russ­land seit 1783 DURCHGÄNGIG gehal­te­ne Hafen von Sevastopol

sei­en - Zitat NZZ “Tei­le Putins Großmachtsphantasie”

wäh­rend die Ukrai­ne ihn ja brau­che - da ihr die sie­ben ande­ren Schwarz­meer­hä­fen, und die drei Donau­hä­fen nicht aus­ei­chen - um als Wei­zen­groß­macht die Welt zu beglücken.

(Wobei das bes­te Acker­land gehört jetzt eh Black­rock, damit die US auch ein Inter­es­se am Krieg haben! So gesehen, …)

Denn sie wis­sen ja Wei­zen, Über­le­ben - das passt per­fekt denkt sich unser Autor.

Was der immens gut bezahl­te NZZ Autor, der für die­sen Arti­kel einen Bonus erhal­ten hat, nicht schnallt - es geht um Sewas­to­pol, weil das ein beson­ders tie­fer Hafen ist auf dem du U-Boote und Kriegs­schif­fe “betreu­en” kannst - der noch dazu ganz­jäh­rig eis­frei ist.

Der nächs­te ganz­jäh­rig eis­freie Hafen der Rus­sen? Mur­mansk. Am Polarkreis.

Jetzt liegt das Mit­tel­meer nicht am Polar­kreis. Viel­leicht kann das jemand unse­rem Babler erklä­ren, wird schwie­rig, aber ich glau­be er schaffts.

Auch wenn ihm ein Wer­ner Fas­sel­abend seit vier Jah­ren das Gegen­teil erzählt.

Für die kom­mer­zi­el­le Schif­fahrt braucht die Ukrai­ne Sevas­to­pol nicht.

Aber für die mili­tä­ri­sche Vor­machts­stel­lung am schwar­zen Meer. Die Nato hat auch schon ange­fragt, sie hät­te dort ger­ne einen grö­ße­ren Hafen als die Tür­kei am Bosporus.

Und jetzt zum eigent­li­chen Argu­ment der Ukraine:

Die Ukrai­ne brau­che die mili­tä­ri­sche Vor­herr­schafts­stel­lung im schwar­zen Meer - die sie in den letz­ten 300 Jah­ren dort nie hat­te, aber der Biden hat sie ihr ver­spro­chen… Dess­halb braucht sie die.

Da Russ­land ansons­ten ja den Waren­ver­kehr der Ukrai­ne kon­trol­lie­ren kön­ne. Weil mili­tä­ri­sche Vormachtsstellung.

Tol­les Argu­ment, oder?

Russ­land muss laut der NZZ die einen ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­dis­ten mimt die Kolo­nien in Afri­ka abschrei­ben - “weil sich die Zei­ten geän­dert haben”.

Und das eh nur Groß­machts­phan­ta­sien gewe­sen wären. Ich mein rus­si­sche Pro­tek­to­ra­te in Afri­ka? Wer glaubt denn sowas, das hat sich bestimmt der Putin ausgedacht!

Die­ser Großmachtsphantasist!

So toll argu­men­tie­ren lernt man nur in den Schu­len des Qua­li­täts­jour­na­lis­mus im Wer­te­wes­ten. Den in den Ber­gen. In der Schweiz.

Ich hab grad Trä­nen in den Augen.

Und falls sie anmer­ken wol­len, dass Frach­ter ja auch Tief­gang haben…

Piv­den­nyi, Tschor­no­mor­sk, Odes­sa, Myko­la­jiw, Isma­jil, Reni, Kili­ja - die Ukrai­ne hat in der Regi­on ja prak­tisch gar­nichts, .… und nur die ers­ten drei mit Tief­gang, bei dem auch die größ­ten chi­ne­si­schen Frach­ter dort docken können…

Nein, nein mein Herr, nein - der NZZ Autor hat ganz klar her­aus­ge­fun­den, dass die Ukrai­ne Sewas­to­pol, Kertsch, Feo­dosi­ja und Jal­ta zurück­braucht um zu überleben.

Sehen sies nicht am Blick des 16 jäh­ri­gen Andri?

Der im NZZ Arti­kel gera­de den ster­ben­den Del­fin im Ins­ta Pho­to gese­hen hat?

Es ist immer wie­der schön her­aus­zu­fin­den war­um die Drecks­ukrai­ne die­sen Som­mer alle Feri­en­gäs­te von der Krim ver­trei­ben musste.

Für die­ses Messaging in der größ­ten Zei­tung der Schweiz - nämlich.

Also den Autoren­na­men merk ich mir.

Wich­ser.









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