Butscha - ein Lageplan

13. April 2022

Die NYT hat nach den Unter­su­chun­gen der Ukrai­ni­schen Staats­an­walt­schaft erst­mals einen Lage­plan der Opfer ver­öf­fent­licht die in Butscha gefun­den wurden.

src: click

Dan­ke für inves­ti­ga­ti­ven Journalismus.

Jetzt ist da aber ein Teil­aspekt im Bericht, der mir wie­der sau­er aufstößt.

Die rus­si­schen Streit­kräf­te haben laut dem Bericht ihr Lager in einer Schu­le errich­tet und in der Nähe Scharf­schüt­zen sta­tio­niert. Dann fin­gen sie an, ein Haus nach dem ande­ren zu durch­su­chen. Dabei warn­ten sie: “Geht nicht hin­aus, wir haben einen Schießbefehl.”

Hier gibt es zwei Aspek­te denen ggf. ein wenig Kon­text nicht scha­det. “Dann fin­gen sie an, ein Haus nach dem ande­ren zu durch­su­chen”, war nach Berich­ten aus der Regi­on (nicht aus Butscha) der Schritt, der erfolgt sei, als den Angriffs­trup­pen das Essen aus­ging, da die ukrai­ni­schen Ver­tei­di­ger gene­rell die Angrei­fer erst durch­ge­las­sen und dann die Ver­sor­gungs­trup­pen atta­ckiert hät­ten. Schil­de­rung der Sze­ne­rie aus der Sicht der Besat­zer im letz­ten Link (Spie­gel Jour­na­list). Viel­leicht fin­det sich auch hier etwas davon (WP Jour­na­list). Jetzt will ich nicht behaup­ten, dass die Sol­da­ten nicht alles geplün­dert hät­ten was nicht niet und nagel­fest war - aber die Idee über­haupt erst in die Häu­ser rein­zu­ge­hen war mög­li­cher­wei­se nicht in ers­ter Linie durch “Säu­be­run­gen” moti­viert (von denen hier das ers­te Mal gespro­chen wur­de. Ein Frie­dens­ab­kom­men ist aus ukrai­ni­scher Sicht nicht vor einem voll­stän­di­gen Rück­zug aller rus­si­schen Trup­pen mög­lich, da es ja das Risi­ko von Säu­be­run­gen gäbe. Mit dem Argu­ment wer­den aktu­ell deut­sche Jour­na­lis­ten Über­zeugt für einen war of attri­ti­on zu sein.). In zwei­ter Linie dann viel­leicht doch, denn laut dem Spie­gel Jour­na­lis­ten haben die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te nach­dem die Ver­sor­gung lahm­ge­legt war Auf­räum­trup­pen in die Dör­fer geschickt, mit denen die loka­le Bevöl­ke­rung koope­riert hat (ver­ständ­lich), die dann Mili­tä­ri­sche Ein­hei­ten (Stütz­punk­te, Fahr­zeu­ge, …) mar­kiert und mit Prä­zi­si­ons­waf­fen aus­ge­schal­tet haben. Danach dürf­te die Moti­va­ti­on der rus­si­schen Trup­pen in den Dör­fern “Ver­rä­ter” zu fin­den ungleich höher gewe­sen sein. Recht­fer­tigt kein Mas­sa­ker, ken­nen wir aber in der kom­plet­ten Erzäh­lung aus ande­ren Kriegsgebieten.

Geht nicht hin­aus, wir haben Schieß­be­fehl” - ist wie das Beset­zen einer Schu­le, die Art von Ter­ror, die dar­auf abzielt mög­lichst weni­ge Leu­te auf den Stra­ßen zu haben, um kei­ne tak­ti­schen Ent­schei­dun­gen “ad hoc” tref­fen zu müs­sen. Was zivi­le Opfer­zah­len eigent­lich redu­ziert, vor allem - wenn du nur die rus­si­sche Armee bist und im Tref­fen schnel­ler ad hoc Ent­schei­dun­gen auf Basis einer schlech­ten Informations- und Auf­klä­rungs­la­ge nicht gera­de aus­la­dend gut. Ich bin an der Stel­le über­fragt, in wie weit bereits das ein Ver­stoß gegen huma­ni­tä­res Völ­ker­recht und Men­schen­rech­te ist - ich neh­me an es ist einer. Bit­te selbst nach­prü­fen. Und ich neh­me eben­so an, dass das (“jeder der noch auf der Stra­ße ist, ist ein poten­ti­el­ler Feind”) nach eini­gen Tage zu zuneh­men­den Pro­ble­men führt, da sich die Leu­te ja auch irgend­wie ver­sor­gen müssen.

In der phoe­nix run­de zum The­ma “Zwi­schen Wahr­heit und Pro­pa­gan­da - der Krieg und die Medi­en”, wur­de die ZDF Kor­re­spon­den­tin die auf der Pres­se­rei­se nach Butscha dabei war (50 Jour­na­lis­ten) und den ers­ten Augen­zeu­gen­be­richt dar­über für die Haupt­abend­nach­rich­ten pro­du­ziert hat - nach ihren Ein­drü­cken gefragt. Das von ihr gezeich­ne­te Sze­na­rio war dann in etwa wie folgt: “Soet­was zu insze­nie­ren sei nicht mög­lich”, “die Jour­na­lis­ten konn­ten sich im Dorf frei bewe­gen und mit Anwoh­nern spre­chen” - aber dann auch sol­che Din­ge wie “es sei in Ord­nung über die Posi­ti­on der ande­ren Sei­te nicht zu berich­ten, denn da müss­te man ja Pro­pa­gan­da wie­der­ge­ben, daher sei ein Aus­spa­ren der Kom­men­ta­re einer Sei­te nicht nur wich­tig, son­dern auch wesent­lich”, mit einer wie­der­keh­ren­den Argu­men­ta­ti­on “wer soet­was anrich­tet, der müs­se von der Bericht­erstat­tung aus­ge­schlos­sen blei­ben” (aus­staf­fiert mit “Wir haben uns in Redak­ti­ons­sit­zun­gen zusam­men­ge­setzt und beschlos­sen uns nicht dem illu­so­ri­schen Ide­al einer aus­ge­wo­ge­nen Bericht­erstat­tung zu unter­wer­fen”, weil Kriegs­gräu­el und rus­si­sche Pro­pa­gan­da, der man nicht glau­ben darf). Illus­triert wur­de das im emo­tio­nals­ten Moment der Debat­te durch die fol­gen­de Aus­sa­ge der ZDF Korrespondentin:

(bei 6:27 in)

Wir als Jour­na­lis­ten sind hier als Augen­zeu­gen vor Ort. Was ich in Butscha gese­hen habe, sind schwe­re Kriegs­ver­bre­chen, ich habe dort mit Men­schen gespro­chen die mir geschil­dert haben, wie rus­si­sche Sol­da­ten Zivi­lis­ten Beschos­sen haben, wie sie Woh­nun­gen und Geschäf­te geplün­dert haben, wie sie Frau­en ent­führt und ver­ge­wal­tigt haben - und die Städ­te die wir hier gese­hen haben [bezieht sich nicht mehr auf Butscha?] bie­ten ein Bild unglaub­li­cher Zer­stö­rung, also ich habe ein sol­ches Aus­maß von Zer­stö­rung sel­ten an einem Ort so kon­zen­triert gese­hen [bezieht sich also doch wie­der auf Butscha?], also auch das ganz klar in Wohn­häu­ser, auf Kin­der­gär­ten, auf Spiel­plät­ze gefeu­ert wur­de, das doku­men­tiert doch, dass das was Russ­land hier sagt eine Lüge ist, also hier von einer Insze­nie­rung zu spre­chen, das emp­fin­den natür­lich die Ukrai­ner, bei all dem Schmerz den sie hier erle­ben als noch ein­mal eine wei­te­re Eska­la­ti­on, das - ist ein Infor­ma­ti­ons­krieg in dem wir Jour­na­lis­ten als Augen­zeu­gen glau­be ich eine unge­mein gro­ße Rol­le spielen.”

Jetzt haben sie selbst gesagt, das sind Din­ge - sie sind eine erfah­re­ne Repor­te­rin - die schlim­mer sind als vie­les was sie bis­her gese­hen haben, wie viel Emo­ti­on ist da erlaubt, wie schafft man es dann trotz­dem ja, sehr sach­lich und nüch­tern letzt­end­lich zu berichten?”

Ich den­ke, es ist wich­tig, dass man Emo­tio­nen zulässt, weil gute Bericht­erstat­tung muss immer eine Mischung aus Ver­stand und Herz sein. Also ohne Empa­thie kommt man den Men­schen ja auch nicht näher. Sie kön­nen ja nicht ein jour­na­lis­ti­scher Robo­ter hier sein, der die Men­schen prak­tisch abfragt nach ihren Erleb­nis­sen, sie müs­sen schon teil­ha­ben an dem, und ich glau­be es ist auch wich­tig Din­ge nach­zu­voll­zie­hen und es ist auch wich­tig als Repor­ter sel­ber den Schmerz zuzu­las­sen der mit dem Gan­zen ein­her­geht, was wir hier erle­ben, ich emp­fin­de das als sehr schmerz­haft, was ich hier erle­be, in den letz­ten Wochen - für den Zuschau­er ist es glau­be ich wich­tig das trans­pa­rent zu machen, das trans­pa­rent zu machen unter wel­chen Bedin­gun­gen wir hier arbei­ten - das ist zum Bei­spiel, das vie­le Tou­ren hier vom Innen­mi­nis­te­ri­um geführt wer­den, dass man uns irgend­wo hin­bringt und uns Gele­gen­heit gibt Men­schen zu spre­chen, trans­pa­rent zu machen in wel­cher Rol­le man hier auch sel­ber als Repor­ter agiert, das ist glaub ich fai­re, ech­te Bericht­erstat­tung - und dann muss die natür­lich immer auf Fak­ten basieren.”

Sehen sie da eine Gefahr, dass sie da irgend­wie auch ver­ein­nahmt wer­den, oder wer­den könn­ten, weil sie natür­lich auch abhän­gig sind davon, dass das Innen­mi­nis­te­ri­um sie da durch führt?”

Nein, die Gefahr sehe ich nicht, also das ist ja ein Kriegs­ge­biet, wo es auch rela­tiv schwie­rig ist an die­se Orte her­an zu kom­men [oh, dann muss die gesam­te For­schung zu embed­ded repor­ting falsch lie­gen], wir haben zum Bei­spiel heu­te eine Fahrt nach Irpin auf eige­ne Faust unter­nom­men und das war wirk­lich sehr schwie­rig, wir haben so lan­ge im Stau fest­ge­steckt, weil hier herrscht ein tota­les Cha­os, dass ich fast hier auch zu spät zu der Sen­dung gekom­men wäre - es ist schon gut in Beglei­tung von Regie­rungs­stel­len vor Ort zu sein, weil es ist ja auch ein gewis­ser Schutz damit ver­bun­den und ich habe jetzt vier Tage hier erlebt, dass wir in Beglei­tung des Innen­mi­nis­te­ri­ums uns Orte angu­cken konn­ten und mit Men­schen spre­chen konn­ten, und man hat uns da kei­ner­lei Restrik­tio­nen auf­er­legt. Es ist ja nicht so gewe­sen, dass man uns gesagt hat, ihr müsst mit denen und den Leu­ten spre­chen, oder das jemand neben uns gestan­den hät­te, ja das wäre kon­trol­lier­te Bericht­erstat­tung - im Rah­men eines Krie­ges und ein Krieg limi­tiert Jour­na­lis­mus immer, allei­ne durch die Gefahr der wir hier aus­ge­setzt sind, aber im Rah­men eines Kriegs­zu­stan­des, den­ke ich, kön­nen wir hier rela­tiv frei berichten.”

Ok, dann machen wir mal kurz einen Fak­ten­check wie gut das geklappt hat. Pri­vat­häu­ser mit beschos­se­nen Fens­tern wur­den auch aus ande­ren Vor­or­ten gemel­det, genau­so wie mit schwe­re­ren Waf­fen atta­ckier­te Kin­der­gär­ten und Spiel­plät­ze. Die­se Art von Kriegs­ver­bre­chen wur­den von bei­den Sei­ten an den UN High Com­mis­sio­ner for Human Rights gemel­det (Quel­le: click) und wer­den unab­hän­gig unter­sucht. (Die OSZE hat da aktu­ell was raus­ge­fun­den…) Ein Jour­na­lis­mus der das aus­lässt, hat auf Dau­er Pro­ble­me. Butscha sei, so die Spre­che­rin des OHCHR eine ande­re Kate­go­rie, da hier mehr­fa­che Hin­wei­se auf ein Mas­sa­ker vor­lie­gen. Die Aus­re­de mili­tä­ri­sches Ver­se­hen greift hier nicht. Die Aus­sa­ge - da es Kriegs­ver­bre­chen (Beschuss von Wohn­häu­sern, Kin­der­gär­ten und Spiel­plät­zen) gege­ben habe, sei der Vor­wurf einer Insze­nie­rung aus­zu­schlie­ßen, und kom­plett zurück­zu­wei­sen ist fak­tisch falsch. Je nach dem wer einen Ort gera­de besetzt, oder die Kräf­te inner­halb eines Ortes zer­mür­ben will, feu­ert auf die Gegen­sei­te im Ort - oder aus Grün­den der Ter­ror­pro­pa­gan­da auf Ein­rich­tun­gen des öffent­li­chen Lebens um die Leu­te aus den Stra­ßen zu hal­ten. Mit dem Mas­sa­ker ist das nur indi­rekt verknüpft.

Nächs­ter Punkt - wir konn­ten frei mit allen Leu­ten spre­chen - ist dadurch limi­tiert, dass es in einem Dorf in das zu Jour­na­lis­ten bringst nur eine beschränk­te Anzahl an Leu­ten gibt die mit Jour­na­lis­ten spre­chen wol­len. Ich wür­de ger­ne das Gegen­teil behaup­ten, aber in der Bericht­erstat­tung der ZDF Korrespondentin 

kommt eine Frau zur Spra­che die ich kniend in AP Bil­der der FT gese­hen habe (click) (Wenn ihr ne Pay­wall seht, den link goog­len, dann auf den Rei­ter News der goog­le suche gehen, und das Such­ergeb­nis dort ancli­cken, das umgeht die Pay­wall), die von der Schän­dung (?) der Lei­che ihres Man­nes berich­tet, und ein Mann der davon spricht “dass sie uns gejagt haben, sie haben uns gedroht uns zu töten, sie hiel­ten Autos an, und feu­er­ten grund­los Rake­ten auf irgend­et­was ab” das belegt Ter­ror, aber noch kein Massaker.

Die Augen­zeu­gen­be­rich­te zum Mas­sa­ker sind ver­gleichs­wei­se rar (Bit­te nicht als Unter­stel­lung aus­le­gen.). Es gab den ers­ten Zeu­gen der im pol­nisch­spra­chi­gen Fern­se­hen sei­ne Aus­sa­ge getä­tigt hat (8 Todes­op­fer ver­mu­tet) und eine zwei­te Zeu­gin, die eine Erschie­ßung in Butscha erlebt hat (ein Todes­op­fer belegt), die zwei­te Zeu­gin (von Human Rights Watch doku­men­tiert) wur­de dann vier Tage spä­ter zum Teil einer Blin­ken Rede, mit­samt der kom­plet­ten Details, und dem Zusatz, dass es sich hier ja nur um ein doku­men­tier­tes Kriegs­ver­bre­chen unter vie­len handelt.

Was die inter­view­ten Leu­te in Butscha betrifft, gibt es auf dem You­tube Kanal Vot-Tak.tv (Ein­ord­nung) Bild­ma­te­ri­al das über Agen­tu­ren ging.

Bild­ma­te­ri­al der in der ZDF Repor­ta­ge inter­view­ten Frau gibt es von Reu­ters (© reu­ters / Zoh­ra Ben­sem­ra) und AP (© Rodri­go Abd/AP). Erwei­ter­te Video­auf­nah­men bei MNEWS World.

Der Hin­ter­grund der zwei­ten vm ZDF inter­view­ten Per­son (“Sie haben uns ange­droht uns zu erschie­ßen, Autos ange­hal­ten und und Rake­ten auf irgend­was abge­schos­sen”) fin­det sich bei der BBC im Kon­text einer ande­ren Geschich­te wie­der. (© Joel Gunter)

Der alte Mann (Volo­dym­yr Abra­mov) in der Geschich­te der BBC, berich­te­te dem BBC Repor­ter (Joel Gün­ther) dann auch von einem Rad­fah­rer, der vor sei­nem Haus (dem besag­ten belieb­ten Bild­hin­ter­grund) von einem Pan­zer erschos­sen wur­de, die BBC konn­te das zuerst nicht veri­fi­zie­ren, dann erhielt die NYT das Bild­ma­te­ri­al einer Über­wa­chungs­droh­ne die in die­sem Moment für zumin­dest zwei Minu­ten sta­tio­när über Butscha geschwebt ist, die das undeut­lich aber doch, bele­gen konn­te. Das Bild­ma­te­ri­al war Bel­ling­cat zuge­spielt wor­den.

Will sagen, was der Jour­na­lis­mus hier geleis­tet hat war wich­tig - direk­te Bele­ge für ein Mas­sa­ker haben die 50 Jour­na­lis­ten in der Pres­se­tour nach But­cha aber nicht aufgezeigt.

Die kamen in einem ers­ten Inter­view auf einem pol­ni­schen Fern­seh­sen­der zu dem ich kein Bild­ma­te­ri­al gefun­den habe, das in Text­form vor­liegt und das sich auf ein Bild bezieht, das in einer Fas­sung (gibt das Bild von zwei Sei­ten) in einem Packa­ge von Bild­ma­te­ri­al zu sehen ist, das Selen­skyj im Secu­ri­ty Coun­cil vor­ge­legt hat, von einem Inter­view das human rights watch geführt hat, und von einer Droh­nen­auf­nah­me die nach­träg­lich bei Bel­ling­cat gele­akt wur­de.

Die foren­si­sche Auf­ar­bei­tung der Ereig­nis­se erfolgt jetzt unter der Lei­tung des ukrai­ni­schen Gene­ral­staats­an­walts, dem von Blin­ken bereits volls­tes Ver­trau­en, vol­le Koope­ra­ti­on und Unter­stüt­zung zuge­sagt wur­de. Die 8 (oder so) natio­na­len Unter­su­chungs­kom­mis­sio­nen von EU Län­dern sol­len laut Didier Reyn­di­ers (der auch Pres­se­mit­tei­luin­gen für die Kom­mis­si­on die rus­si­sche Olig­ar­chen auf­spürt um sie zu sank­tio­nie­ren her­aus­gibt), jetzt in einem Joint Inves­ti­ga­ti­on Team zusam­men­ge­fasst wer­den, das auch mit Euro­just und dem Haa­ger Tri­bu­nal zusam­men­ar­bei­ten soll - Didier habe aber bereits sehr gute Gesprä­che mit der ukrai­ni­schen Regie­rungs­füh­rung geführt, wie die EU die Ukrai­ne bei der Sicher­stel­lung und Auf­be­wah­rung von Bewei­sen unter­stüt­zen kön­ne (alles Twit­ter feed aus dem letz­ten Link, um den Stich­tag herum).

Auf profil.at wird ein Men­schen­rechts­ex­per­te inter­viewt, der noch meint, die Beweis­si­che­rung müss­te jetzt schnell unter der Ägi­de des inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs durch­ge­führt wer­den, sonst kön­ne Putin behaup­ten sie wäre ten­den­zi­ös durch­ge­führt worden.

Dass der über­haupt zustän­dig ist, funk­tio­niert dann so: click

edit: Ein ein Forensiker-Team des IStGH sei mitt­ler­wei­le vor Ort.

edit2: Hier gibt es einen wei­te­ren Bericht der zwei der Getö­te­ten mit einer Aus­gangs­sper­re (aus­ge­spro­chen gegen Män­ner) in Zusam­men­hang bringt: click

edit3: Loka­le Behör­den­ver­tre­ter spre­chen davon dass mehr als die Hälf­te aller getö­te­ten durch Schüs­se ums leben kamen. src: click









Hinterlasse eine Antwort