Ist das genial!

18. Juni 2023

DW schafft es einen gesam­ten Bei­trag lang die eigent­li­che Nach­richt wegzukommentieren.

Das Ding in Putins Hand?! Ja was ist das denn? Der im April 2022 unter­zeich­ne­te Vor­ver­trag zu Frie­dens­ver­hand­lun­gen (Abkom­men) mit der Ukrai­ne, bereits von der Ukrai­ne unter­zeich­net. Von dem Selen­skyj dann ein­sei­tig zurück­ge­tre­ten ist, angeb­lich wegen Butscha (auch wenn schwe­re Waf­fen­lie­fe­run­gen von ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten­be­ra­tern bereits vier Tage vor Butscha, und vom Atlan­tic Coun­cil erst­ma­lig 2 Tage vor Butscha von den euro­päi­schen Part­nern gefor­dert wur­den). Oder wegen Boris John­son, wenn wir Nafta­li Ben­nett glau­ben kön­nen, der die ers­te Ver­si­on eines Waf­fen­still­stands vor­ver­han­det hat.

Von dem die Huren­wichs­er­schwei­ne im Stan­dard behautp­ten, sie hät­tens doch eh immer schon berich­tet, wenn Jef­frey Sachs das Gegen­teil behaup­te, sei das ein ganz böser Verschwörungstheoretiker!

Nun, was befin­det sich denn da in Putins Hand? Im Arti­kel­thumb­nail. DW ver­gissts lei­der im Bei­trag zu erwäh­nen. Was will man machen…

Pro­mi­nent im Videobei­trag, ein­seh­bar - nur die euro­päi­sche Öffent­lich­keit wird lei­der nicht erfah­ren, was es ist - denn auch wenn Putin damit dezi­diert argu­men­tiert hat, ver­ra­ten wir doch der Öffent­lich­keit nicht, was wir ihr da zeigen!

Die kommt da noch ins Grübeln!

5:52 über einen von der Ukrai­ne unter­zeich­ne­ten Ver­trag, der im Bild ist, aber von DW in keins­ter Art und Wei­se erwähnt wird.

Das musst du als Jour­na­list ein­mal zusammenbringen!

Dann noch kurz für das Outro State­ment in die Ukrai­ne zu Selen­skyj. Und der so “es wird solan­ge kei­ne Frie­dens­ver­hand­lun­gen geben, bis der letz­te rus­si­sche Sol­dat das Staats­ge­biet der Ukrai­ne ver­las­sen hat (- inklu­si­ve Krim)”. Das ist BRÜSK!

Dann schnell Schal­te zu unse­rem Kor­re­spon­den­ten, was bedeu­tet das jetzt alles?!

Es bedeu­tet, dass ihr Arsch­lö­cher die Bevöl­ke­rung über mehr als ein Jahr kom­plett ver­arscht habt. Dass ihr ein­sei­tig berich­tet, dass ihr lügt. Dass ihr mis­re­prä­sen­tiert. Dass ihr REGELMÄSSIG gegen ande­re Mei­nun­gen gehetzt habt. Dass ihr euch als Pro­pa­gan­da Mouth­pie­ces für eine Posi­ti­on ver­ein­nah­men habt las­sen von der ihr jetzt nicht wisst, wie ihr ohne “die Ukrai­ne muss aber jetzt Gebiet gewin­nen” wie­der wegkommt.

Und dass ihr das im Fall der Wie­ner Zei­tung eine Woche nach­dem ihr eine Medi­en­part­ner­schaft mit der Öster­rei­chi­sche Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft ein­ge­gan­gen seid, gemacht habt.

Die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist.”

Und dass ihr es wei­ter macht. Jeden. Ver­fick­ten. Tag.

Ist das nicht schön?

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abgrund­tief Allerletzte.

Aber kei­ne Angst, die Stif­tung Con­cordia, weiß zwar, dass der Jour­na­lis­mus seit einem Jahr ein­sei­tig berich­tet, aber sie wird die Per­for­mance dann spä­ter eva­lu­ie­ren. Also spä­ter, nach dem Krieg - was schert uns schon der Wis­sens­stand der eige­nen Bevöl­ke­rung bis dahin…

Putin, Putin, Putin. Und die nächs­te ukrai­ni­sche Offen­si­ve im nächs­ten Jahr dann.

Vie­len Dank fürs Zuschau­en. Und über­le­gen sie sich bit­te nicht zu genau, was sie da im Thumb­nail sehen, denn im gesam­ten Bei­trag, berich­ten wir nicht ein­mal, was der Kremlbon­ze da in die Kame­ra hält.

Selen­skyj, das ist der GUTE, das sieht man auch dar­an, dass er vor Jour­na­lis­ten Abhand­lun­gen hält, wie er Bevöl­ke­run­gen durch sei­ne Reden emo­tio­nal beein­flus­sen will ihre Regie­run­gen zu stürzen…

Kann der Jour­na­lis­mus eigent­lich noch wei­ter sin­ken? Nein, eigent­lich nicht mehr. Wir sind schon unter der Ober­flä­che. Aber gut dass es noch nicht bro­delt, weil die Öffent­lich­keit nichts davon mit­be­kom­men wird…

Wie gehts eigent­lich der ver­fick­ten *ich darfs nicht mehr aus­spre­chen* von mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin die mich vor über einem Jahr nur mit lee­rem Aus­druck im Gesicht ANGESTARRT HAT als ich ihr gesagt habe, ich kom­me damit nicht zurecht, dass nie­mand berich­tet, dass sich Selen­sky­js Posi­ti­on seit Butscha nicht geän­dert hat. Frien­dens­ver­hand­lun­gen erst dann, wenn der LETZTE RUSSE DIE UKRAINE VERLASSEN HAT, er danach aber noch für SIEBEN MONATE VON UNSEREN QUALITÄTSMEDIEN ALS FRIEDENSPRÄSIDENT HOCHGEHALTEN WURDE, wäh­rend Man­gott ein Monat nach mir NOCH IMMER NICHT hin­ter die Rhe­to­rik des Argu­men­tes gestie­gen ist. (Frie­dens­ver­hand­lun­gen erst dann) - und in der ZIB 2 Behaup­tet hat Selen­skyj wider­spre­che sich da immer wieder.

EINEN SCHEISSDRECK.

Für Waf­fen­still­stands­ver­hand­lun­gen min­des­tes Rück­erobe­rung der von Russ­land seit dem 24.02. besetz­ten Gebie­te, für Frie­dens­ver­hand­lun­gen muss zuerst der LETZTE RUSSE aus der Ukrai­ne verschwinden.

Hier. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz. Vol­ler Wort­laut. Selen­skyj O-Ton. Wann woll­te mans der Öffent­lich­keit sagen? Och nur so zehn Mona­te nach­dem die rhe­to­ri­schen Flos­keln aus­ge­ar­bei­tet wur­den, dach­ten wir, es wäre viel­leicht zukünf­tig oppor­tun, in so einem Video-Segment über afri­ka­ni­sche Staa­ten… Die grad sehr stark leiden…

Who cares.

Wer­te­wes­ten.

Aber kei­ne Angst - letz­te Minu­te des Seg­ments: “Ja herrscht denn unter den afri­ka­ni­schen Staa­ten über­haupt Einig­keit, oder sind die Staa­ten die BESONDERS unter dem Krieg lei­den, nur so gesplit­tert ange­reist?!” FRAGT DIE HURE VON MODERATORIN (Ver­zei­hung), die wis­sen soll­te, dass im Vor­feld auf bila­te­ra­le Inter­ven­ti­on des Wer­te­wes­tens knapp die Hälf­te der afri­ka­ni­sche Staa­ten aus der Initia­ti­ve bereits abge­sprun­gen sind.

Obser­vers are cal­ling “why cant the Afri­can Uni­on come tog­e­ther on this” lässt uns der DW Kor­re­spon­dent wissen.”

Na war­um denn nicht?

Die benann­ten afri­ka­ni­schen Staa­ten waren bereits Teil die­ser Initia­ti­ve, die sind erst auf­grund von Inter­ven­tio­nen wie­der ausgeschieden.

Wer­te­wes­ten.

ICH KOTZ SEIT TAGEN DURCH.

edit: Moment, der Stan­dard setzt dem noch die Kro­ne auf…

Hier wies der Stan­dard berichtet:

KRIEG IN DER UKRAINE

Putin weist afri­ka­ni­sche Ver­mitt­ler brüsk zurück

Das US-Institut für Kriegs­stu­di­en sieht auf Sei­ten Mos­kaus kei­nen ech­ten Frie­dens­wil­len. Im Zuge ihrer Gegen­of­fen­si­ve hat die ukrai­ni­sche Armee ein wei­te­res Dorf befreit

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The what?

Insti­tu­te for the Stu­dy of War (ISW)

Who funds the Insti­tu­te for the Stu­dy of War?

ISW cur­r­ent­ly ope­ra­tes as a non­pro­fit orga­niz­a­ti­on, sup­por­ted in part by con­tri­bu­ti­ons from defen­se contractors. 

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Der Stan­dard sagt der Think Tank der den Ukrai­ne Krieg aus der Sicht der US Waf­fen­lob­by beur­teilt, sieht kei­nen ech­ten Frie­dens­wil­len bei Putin.

DW, been­det den Bericht mit Selen­sky hat Ver­hand­lun­gen zwar kom­plett abge­lehnt, und Putin nicht - aber als gelern­te Stan­dard und Medi­en­re­zi­pi­en­ten wis­sen wir -- das hier ist die ein­zig ech­te jour­na­lis­ti­sche Wahr­heit, und Putin ist wie immer Schuld.

Na gut, dafür wird das ISW aber wenigs­tens alt­ein­ge­ses­sen aner­kannt, und aus der Debat­te nicht weg­zu­den­ken sein, oder?

ISW was foun­ded in respon­se to the sta­gna­ti­on of the Iraq and Afgha­ni­stan wars, with core fun­ding pro­vi­ded by a group of defen­se contractors.[6]

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Ich mein als Gag Schrei­ber kannst hier bereits dei­nen Job auf­ge­ben, oder - ich mein was da noch schreiben?

Ach­so, ja, neben dem hier natürlich:

ISW cri­ti­ci­zed both the Oba­ma and Trump admi­nis­tra­ti­on poli­ci­es on the Syri­an con­flict, advo­ca­ting a more haw­kish approach. In 2013, Kagan cal­led for arms and equip­ment to be sup­plied to “mode­ra­te” rebels, with the hope that a sta­te “friend­ly to the United Sta­tes [would emer­ge] in the wake of Assad.”[9] In 2017, ISW ana­lyst Chris­to­pher Kozak prai­sed pre­si­dent Donald Trump for the Shay­rat mis­si­le strike but advo­ca­ted fur­ther attacks, sta­ting that “deter­rence is a per­sis­tent con­di­ti­on, not a one hour strike package.”[10] In 2018, ISW ana­lyst Jen­ni­fer Cafa­rel­la publis­hed an arti­cle cal­ling for the use of offen­si­ve mili­ta­ry for­ce against the Assad government.[11]

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Ach­so ja Putin ist natür­lich nicht ver­hand­lungs­be­reit sagt das ISW, nur was der Putin da in die Kame­ra hält, das erfah­ren wir in den deutsch­spra­chi­gen Medi­en lei­der nicht…

Was will man machen.

edit: Es geht noch wei­ter, die FAZ berich­tet darüber:

FAZ:

Putin fand freund­li­che Wor­ten für die Gäs­te und hob her­vor, die Ent­wick­lung der Bezie­hun­gen zu afri­ka­ni­schen Län­dern habe für Russ­land Prio­ri­tät. Er wies auf den zwei­ten „Russland-Afrika-Gipfel“ hin, der im kom­men­den Monat eben­falls in Sankt Peters­burg statt­fin­den soll. Auch schimpf­te Putin auf „die neo­ko­lo­nia­len euro­päi­schen, eigent­lich ame­ri­ka­ni­schen Mächtigen“.

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Stan­dard:

Putin weist afri­ka­ni­sche Ver­mitt­ler brüsk zurück
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Da wird doch nicht eine der bei­den Zei­tun­gen ihre Leser belü­gen, oder?

Klei­ne Hil­fe­stel­lung, “wir wer­den ihre Vor­schlä­ge für Frie­dens­ab­kom­men jeder­zeit ger­ne prü­fen, aber im Moment ist es außer­halb unse­rer Mög­lich­kei­ten, da die Ukrai­ner kei­nen Frie­den wol­len”, fiel als Satz.

Nur so als klei­ne Hil­fe­stel­lung eben.

Zwei­te Klei­ne Hil­fe­stel­lung gefäl­lig? Selen­skyj hat die Dele­ga­ti­on am Tag davor mit kei­ne Frie­dens­ver­hand­lun­gen, bis der letz­te rus­si­sche Sol­dat die Ukrai­ne (inkl. Krim ver­lässt) aus dem Raum gejagt. Aber das war jetzt doch nicht brüsk! Ich mein Putin war brüsk. Nicht Selen­skyj. Selen­sky war Inte­gri­tät des Jour­na­lis­mus und Wer­te­wes­ten. Wuss­ten sies nicht?

Putin gab Kiew die allei­ni­ge Schuld am Krieg und sag­te, Russ­land habe nie Ver­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen, anders als die Ukrai­ne. Er hob ein Papier empor, nach sei­nen Wor­ten den Ent­wurf eines „Ver­trags über die stän­di­ge Neu­tra­li­tät und Sicher­heits­ga­ran­tien der Ukrai­ne“ aus „18 Arti­keln“ und behaup­te­te, Russ­land habe mit Blick auf die­se angeb­li­che Ver­ein­ba­rung „wie ver­spro­chen“ sei­ne Trup­pen von Kiew zurück­ge­zo­gen. Doch ist auf den Bil­dern aus Peters­burg zu erken­nen, dass das Papier auf den 13. April vori­gen Jah­res datiert ist; der rus­si­sche Rück­zug war rund zwei Wochen zuvor erfolgt. Damals waren die Mas­sen­tö­tun­gen von Zivi­lis­ten von Butscha nahe Kiew unter rus­si­scher Besat­zung schon bekannt gewor­den, die alle Gesprä­che erschwer­ten und schließ­lich zum Abbruch führten.

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Hier lügt dann übri­gens die FAZ, denn der rus­si­sche Haupt­ver­hand­ler zu dem Zeit­punkt hat den Rück­zug der Trup­pen aus Butscha, TATSÄCHLICH als Ver­hand­lungs­mas­se ins Tref­fen geführt, und wur­de für des­sen Aus­füh­rung von rus­si­schen Hard­li­nern hef­tigst kri­ti­siert. Bedeu­tet nicht dass die­ser Rück­zug frei­wil­lig erfolgt sein muss (Russ­land war unter Druck), bedeu­tet aber sehr wohl, dass das bereits vor Butscha Teil der Ver­hand­lungs­mas­se war und sich Russ­land dar­an gehal­ten hat.

Nur die Ukrai­ne woll­te nach dem Boris John­son Besuch - und wenns den Stan­dard freut - und Butscha (obwohl ers­te schwe­re Waf­fen­lie­fe­run­gen bereits 4 Tage vor Butscha gefor­dert wur­den), lei­der nichts mehr von dem Ver­trag wis­sen. Sachen gibts…

Wobei was die Ukrai­ner sei­ner­zeit genau unter­schrie­ben haben ist laut FAZ noch strit­tig, denn -

Putin hielt auch einen „Anhang“ zu dem angeb­li­chen Ver­trags­ent­wurf hoch, der die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te betref­fe und von Kiews Ver­tre­tern unter­zeich­net wor­den sei. Doch auf dem Doku­ment steht deut­lich oben geschrie­ben, dass es ledig­lich die unter­schied­li­chen Posi­tio­nen der Ukrai­ne und Russ­lands zur künf­ti­gen Stär­ke der ukrai­ni­schen Armee nach einem mög­li­chen Ver­trag mit Russ­land auflistet.

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WAS DIE HURENWICHSERSÄUE VON DER FAZ NICHT DAZU SAGEN IST, dass exakt das laut Ben­nett der aus­ver­han­del­te Kom­pro­miss war. HAHAA: Sagen wir doch der Bevöl­ke­rung nicht… Komm wir habens unter den gesam­ten Exper­ten in der Redak­ti­ons­kon­fe­renz zu dem wich­ti­gen The­ma ein­fach über­se­hen - ok? Wel­che Bedeu­tung hat­ten schon Ver­trä­ge zur zukünf­ti­gen Stär­ke von Mili­tär­ein­hei­ten auf dem spä­ter neu­tra­len Gebiet.….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…..

Jour­na­lis­mus?

Aus­ser­dem ist hier ist das wor­d­ing ten­den­zi­ös, denn der Ver­trags­ent­wurf wird wohl nicht “angeb­lich” sein, wenn ihn Putin in die Kame­ras hält, und die Arbeit dar­an sowohl von tür­ki­schen als auch israe­li­schen Ver­mitt­lern bereits bestä­tigt ist. UND EIN ANHANG VON UKRAINISCHEN VERTRETERN UNTERZEICHNET.

Nur was genau die Ukrai­ne bereits unter­schrie­ben hat­te ist hier laut FAZ noch strit­tig. Die tür­ki­schen Ver­hand­lungs­füh­rer sagen zwar schon dazu einen Vor­ver­trag zu Frie­den­ver­hand­lun­gen, bei dem sich bei­des Sei­ten bereits bei­na­he einig waren, und die Ukrai­ne danach abge­sprun­gen ist, aber wer weiß das schon?

Und die Ukrai­ni­sche Prav­da sagt das sel­be, aber wer weiß das schon?

Die FAZ ist sich eben noch nicht so ganz sicher.

Jour­na­lis­mus, mei­ne Damen und Herren.

Wer­te­wes­ten.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Allerletzte.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Der Krieg in der Ukrai­ne war eines der zen­tra­len The­men bei der von der Ers­ten Stif­tung und dem Insti­tut für die Wis­sen­schaf­ten vom Men­schen orga­ni­sier­ten Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung “Time to Deci­de”. Der Geschäfts­füh­rer der Deut­schen Gesell­schaft für Aus­wär­ti­ge Poli­tik und Volks­wirt Gun­tram Wolff ist einer der kennt­nis­reichs­ten Exper­ten zum The­ma Russland-Sanktionen. Die “Wie­ner Zei­tung” traf ihn am Cam­pus der Ers­ten Bank zum Interview.

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Alp­bach lob­biet wie­der und die Wie­ner Zei­tung freuts. Ja, war­um jetzt eigent­lich nicht Sank­tio­nen ver­schär­fen? Das Insti­tut für die Wis­sen­schaft vom Men­schen setzt sich wie­der für mehr Ein­schnit­te für die Rus­si­sche Bevöl­ke­rung, einen län­ge­ren Krieg und mehr Hun­ger­to­te ein. Also rein fak­tisch. Weil kei­ne mili­tä­ri­sche, oder Ver­hand­lungs­lö­sung in Sicht.

Glau­ben Sie an eine wei­te­re Ver­schär­fung der Sanktionen?

Man könn­te den Preis-Cap noch wei­ter anzie­hen. Der ent­schei­den­de Punkt ist da die Durch­set­zung. Der Hebel: Die Finanz­in­sti­tu­tio­nen müs­sen die Trans­port­un­ter­neh­men für Öl in die Pflicht neh­men und sie zwin­gend auf­for­dern, die Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge jeweils zu doku­men­tie­ren, bevor sie Finanz­ge­schäf­te im Ölbe­reich machen.

Gut, war jetzt nicht die Ant­wort auf die Fra­ge, aber abdru­cken tun wirs natür­lich wie immer gerne.

Gut, und das hier schrei­ben wir bei der Wie­ner Zei­tung natür­lich nicht dazu -

India

India has rejec­ted the pri­ce cap, and Rus­sia sup­por­ted India’s tan­ker fleet to enab­le them to ship Rus­si­an oil direct­ly to India, bypas­sing the sanc­tions. In late 2022, India was buy­ing around one ship­load of 1m bpd.[24] During Decem­ber India incre­a­sed Rus­si­an oil imports, recei­ving a dis­count of USD12-15pb which is around USD7pb hig­her dis­count than in Octo­ber, giving a buy pri­ce below the pri­ce cap.[25] Imports from Rus­sia in 2022 total­led 33.4m ton­nes (250m barrels).[26]

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- denn unse­re Leser müs­sens eh nicht wissen.…

Dazu der IWM­Vi­en­na Exper­te der Alp­bach Frak­ti­on in der Wie­ner Zeitung:

Län­der wie Indi­en und Chi­na pro­fi­tie­ren von güns­ti­ge­ren Ölprei­sen und sind somit erst ein­mal gar nicht gegen die­se Maßnahmen.

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Ach­so, ja - Lüge, aber komm - wir dru­ckens ein­fach trotz­dem. Merkt eh keiner.

edit: Hier noch mal Ells­berg mit der Zusammenfassung:









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