Mein AMS Berater will dass ich jetzt einen Berufeignungstest mache - um mich dann irgendwohin abschieben zu können -- denn für Journalismus hätte ich mit mit meiner Emotionalität bei diesem Thema disqualifiziert.
Da kann er leider nicht mehr bei Ajour anrufen, wie bereits versprochen… Bei denen die Zubuchung eh so schwer ist.
Ich überlege gerade die richtige Abfolge von
- Zusicherung, dass ich dort nie mehr hingehe
- Zusicherung, das sich in meinem Leben nie mehr mit einem AMS Mitarbeiter spreche, und einfach immer stumm bleibe
- Zusicherung dass es mir bewusst ist von der MA40 kein Geld mehr zu bekommen, und das sobald das eintritt ich in den Hungerstreik gehe um die Wohnung länger halten zu können.
Was anderes hab ich nicht mehr. Vertrauen am Allerwenigsten.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte, nur das AMS ist noch zwei Stufen darunter.
Ich glaube was Selenskyj fühlt, ist dass jemand einen von France 24 zitierten “Trick” aktiv anspricht und als valide Option öffentlich negiert.
Hintergrund:
France 24’s Gulliver Cragg [British Journalist, Correspondent for France 24 in Kyiv, Ukraine, also covering Poland, Belarus & Hungary.] am 29. Mai 2024:
Gulliver Cragg: [It’s absolutely not clear that Joe Biden will attend that summit I think the latest signals from the United States were more um along the lines of representation at a lower level than the president -- a lot of heads of state though in Europe in particular, heads of government, have said that they will attend.] Let’s be clear, it’s not really a peace Summit the ukrainians are calling it a peace summit - and they’ve got an argument for calling it that because, basically they think there will never be real peace unless we get the Russians to withdraw from our territory and they want to get as many countries as possible on board with more or less that line. I think that there will be negotiations at this summit and the final communique might be something rather different, but it’s about uh Ukraine showing how many countries in the world support its summit and that’s why it’s crucially important - really for its most important ally the United States to be represented at a high level but unfortunately I’m not sure that it looks like happening.
Und etwas später, selbe Quelle:
Gulliver Cragg: With Ukraine uh I mean it doesn’t look like in in a way on the surface of things it doesn’t look like a great idea for Ukraine to hold this summit and call it a peace summit and then you know - be disappointed by not having as as many people attended as they kind of - build it as, but …
Moderator: That said, Gulliver, if I may Gulliver, Vlodimir Zelsenskyy is going to have a chance to make his pitch in person next week, he’s been invited to commemorations of D-Day that Joe Biden will be attending -
Gulliver Cragg: Yes and by the way there are a lot of rumors in Ukraine at the moment that um something will be announced about um French Ukrainian uh cooperation meeting in Normandy [Französisch Ukrainisches Sicherheitsabkommen incoming!], but just going back to the summit in Switzerland - some people are still arguing that it’s actually a pretty clever um you know trick [!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!] on the behalf of the Ukrainian diplomacy [!] to basically have a peace plan that’s currently being labeled the Zelinskyy formula which he actually outlined in late 2022 - you know, which is basically “peace can only be achieved if the Russians pull all their forces out of Ukraine” for that sort of plan that Ukraine’s allies have signed up to being no longer the Zelinskyy formula - but a formula that has as many countries as possible have signed up to and it’s a way of sort of shoring up their alliances and making their case which is - you know despite everything uh that uh that George [?] has been saying you know, is is that it’s hard to imagine any kind of peace - if Ukraine doesn’t win this war, despite the fact that it looks so hard for that to be achieved at the current state of things.
src:
Das stört den “Trick” die Selenskyj Formel aus dem Jahr 2022 nun als “Das was die halbe Welt will!” darzustellen, indem du ständig darauf verweisen kannst, “wie viele Regierungsvertreter zu deinem Summit gekommen seien” nämlich erheblich.
Eine Friedensformel, die vorsieht dass Russland zum vorletzten Termin von 14 Meetings vor vollendete Tatsachen gestellt werden soll - um dann, geschlagen und als Pariah, von internationalen Gremien bestraft und Strafzahlungen leistend aus der Ukraine abzuziehen.
Siehe:
Eine Friedensformel Selenskyjs - die nach einem halben Jahr erst mal durch einen PR Verantwortlichen umdesignt werden musste - weil sie davor zu radikal war:
Selenskyj stellt ukrainische Fünf-Punkte-Formel für Frieden vor
Veröffentlicht am 21.09.2022
[…]
Selenskyj stellte eine „ukrainische Friedensformel“ vor, die fünf Punkte beinhalte: 1. Bestrafung für Aggression, 2. Schutz von Leben, 3. Wiederherstellung von Sicherheit und territorialer Integrität, 4. Sicherheitsgarantien und 5. Entschlossenheit zur Selbstverteidigung. Dies seien die ukrainischen Konditionen für Verhandlungen mit Russland. „Ich schließe aus, dass es ohne diese fünf Punkte eine Einigung mit Russland geben kann“, unterstrich Selenskyj. „Wir sind bereit für einen fairen und ehrlichen Frieden. Deswegen ist die Welt auf unserer Seite“.
Diese Formel wurde dann auf 10 Punkte erweitert die dann auch “Nuklearsicherheit”, “Exportsicherheit (Getreide)” und “Rückgabe entführter Kinder” beinhalteten - über die in den nächsten Wochen exklusiv in Bürgenstock diskutiert werden soll
Die Schweiz organisiert die Konferenz auf Wunsch der Ukraine. Das Ziel ist es, einen möglichen Friedensprozess anzustossen. Die eingeladenen Staaten sollen über Schritte in diese Richtung diskutieren. Kiew schwebte zunächst vor, die ukrainische Friedensformel möglichst breit abzustützen. Der 10-Punkte-Katalog von Präsident Wolodimir Selenski sieht unter anderem den Abzug der russischen Truppen und die Rückgabe eroberter Territorien sowie die Errichtung eines Sondertribunals vor. Das ist gegenwärtig eine Illusion..
Inzwischen ist denn auch klar, dass auf dem Bürgenstock vorderhand bloss einzelne Punkte des ukrainischen Friedensplans ein Thema sein dürften, etwa der Schutz der Atomanlagen. Für Bundespräsidentin Viola Amherd wäre es schon ein Erfolg, wenn in einzelnen Bereichen [Nukleare Sicherheit, Getreide Abkommen, Humnanitäre Bleh] eine Einigung der Konferenzteilnehmer gelingt.
Die Formel ist im Kern jedoch noch immer die Selbe.
Also - sie haben die Schweiz die aktuell hervorstreicht:
Die Schweiz organisiert die Konferenz auf Wunsch der Ukraine. Das Ziel ist es, einen möglichen Friedensprozess anzustossen. Die eingeladenen Staaten sollen über Schritte in diese Richtung diskutieren. Kiew schwebte zunächst vor, die ukrainische Friedensformel möglichst breit abzustützen. Der 10-Punkte-Katalog von Präsident Wolodimir Selenski sieht unter anderem den Abzug der russischen Truppen und die Rückgabe eroberter Territorien sowie die Errichtung eines Sondertribunals vor. Das ist gegenwärtig eine Illusion.
„Gemäß den Rückmeldungen aller Seiten und dem angekündigten Aufbau des Treffens, scheinen die drei von China vorgeschlagenen Kernelemente schwer zu realisieren zu sein“, erklärte Mao. Mit den drei Elementen meint China die Akzeptanz der Konferenz durch sowohl Russlands und als auch die Ukraine, eine gleichberechtigte Teilnahme aller Parteien und eine „faire Diskussion aller Friedensoptionen“.
Sie haben Selenskyj, der darauf hin öffentlich verlautbart China würde seine ECHTEEINZIGWAHRE Friedenskonferenz sabotieren.
Und sie haben dann einen “senior Editor” bei France 24, der tags darauf interpretiert “wie Selenskyj das gefühlt habe”.
Warum?
Nun - Headline Artikel in der NZZ heute:
Die Schweiz überschätzt sich mit der Ukraine-Friedenskonferenz
Der Bundesrat hat spät begonnen, die Erwartungen an das Treffen auf dem Bürgenstock zu relativieren. Die Schweiz tut sich schwer, in einer veränderten Welt ihre Rolle zu finden.
Sieht auf den ersten Blick wie ein “Mea Culpa” - es ist keine Friedenskonferenz, wir haben das Wording zu spät angepasst aus -- ist aber das komplette Gegenteil.
Es ist ein “Mea maxima Culpa, wir haben zu lange angenommen, dass die Schweiz die Rolle eines neutralen Mittlers spielen kann, deshalb haben wir diese Hoffnung auf eine “normale Friedenskonferenz” auch zu lange kommuniziert - tatsächlich müsse die Schweiz Farbe bekennen und kann sich nicht auf ihre neutrale Tradition herausreden, jetzt - wo die Selenskyj Friedensformel so wichtig geworden ist, dass 106 Nationen kommen” spin.
Also wichtig für die öffentliche Wahrnehmung:
Wer viele Staatenführer versammeln kann, die dann ein Papier unterzeichnen das “Nichteinbezug von Atomkraftwerken in Agriffskriegsführung fordert (bereits UN Position), das freien Warenverkehr von seinen Häfen fordert - wenn es um Getreide für die Welt geht, und das die Rückführung aller entführter Kinder fordert” veranstaltet SELBSTVERSTÄNDLICH einen Friedensgipfel - nach der nun international hoch anerkannten Selenskyj Friedens-Formel, was France 24 am Tag zuvor noch einen Trick genannt hat - und die Schweiz entschuldigt sich noch kurz, sie habe sich nur vertan, als sie da doch noch Russland laden wollte - und eventuell Anfänge einer echten Friedenskonferenz einleiten…
Denn - so die NZZ heute: Man muss mit der Zeit gehen…
Also noch mal in der Kurzzusammenfassung.
Die “Frieden nur wenn Russland komplett abzieht” Formelkonferenz spricht diesmal nur über die drei Punkte “Verzicht auf Angriffe auf Atomkraftwerke (bereits Teil der UN Charta), freier Warenverkehr in Kriegen - wenn es um die Welternährung geht, und Rückführung von entführten Kindern” - ist aber eine Friedenskonferenz, die Russland laut ihrer formellen Formelplanung erst zu ihrem Vorletzten Meeting einladen möchte.
Die Ukraine hat diesmal auch aktiv verhindert, dass Russland geladen wird:
Deutscher Botschafter der Ukraine Oleksij Makejew am 18. April 2024 bei ZDF heute Live:
„Botschafter der Ukraine in Deutschland, Oleksij Makejew: wir haben es klar gemacht dass diese, diese erste Runde nicht zusammen mit Russland geführt wird damit wir auch eine starke Unterstützung von Partner bekommen. Eigentlich um diesen Krieg zu beenden braucht man nur das russische Wort und das Handeln. Russland kann diesen Krieg stoppen in dem Russland ihre Kräfte von den besitzten Gebieten zurückzieht und hört auf uns täglich zu beschießen, aber leider kommt dieses das Recht der Ukraine auf Existenz wird von von russischer Führung und russische Bevölkerung überhaupt nicht anerkannt. Russland will uns als Nation vernichten und da können wir nur können wir uns nur wehren.“
China “sabotiert das”, so fühlt Selenskyj, so interpretiert der senior France 24 Editor heute. Indem China darauf besteht, dass eine Friedenskonferenz ergebnisoffen und unter der Teilnahme Russlands stattfinden müsse.
Und Tobias Gafafer in der NZZ entschuldigt sich noch kurz, dass die Schweiz so lange gedacht hat, sie könne eine klassische Friedenskonferenz anbahnen (Russland doch noch einladen), denn man muss ja mit der Zeit gehen und eher weniger mit der Tradition als neutraler Vermittler.
ich hoffe sie kennen sich aus.
Was anderes wäre es, wenn Selenskyj Belege dafür hätte, dass China seine Friedensformelkonferenz sabotiert, aber das hat der France 24 Redakteur heute leider nicht “von Selenskyj gefühlt”. Und Belege muss der ja nicht bringen.
Da bist du doch froh, dass du die USA als Partner hast, oder?
Der Bundesrat war überrumpelt. Er brauchte einige Tage, um zu realisieren, dass gerade eine Epoche zu Ende gegangen ist – und der Schweizer Sonderweg nicht mehr funktioniert. Nach der Annexion der Krim durch Russland 2014 hatte die Regierung die EU-Sanktionen nicht übernommen, sondern nur deren Umgehung über die Schweiz verhindert. Nun, nach der Invasion, war diese Position nicht mehr halt- und vermittelbar. Nach in- und ausländischem Druck übernahm die Regierung die EU-Sanktionen gegen Moskau vollumfänglich.
Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus. Westliche Staaten nahmen die Schweiz bei der Hilfe und den Sanktionen als zu zögerlich und passiv wahr. Hinzu kam die untersagte Weitergabe von Kriegsmaterial aus Schweizer Produktion an Kiew. Die Diskussion gipfelte in Aussagen des amerikanischen Botschafters in Bern: Scott Miller kritisierte die Schweiz so undiplomatisch, wie es seit langem kein Diplomat getan hatte.
Der Inhalt zählt
Inzwischen äussern sich westliche Diplomaten anerkennend. Mit der Ukraine-Konferenz tut die Schweiz, was sie in der Aussenpolitik selten macht: Sie wagt etwas. Mit dem Treffen ist sie ein Risiko eingegangen. Zunächst schien es, als würden vornehmlich westliche Spitzenpolitiker auf den Bürgenstock kommen, mehrheitlich aus Europa. Die Idee der Konferenz ist es jedoch nicht, lediglich die Unterstützer der Ukraine zu versammeln, sondern auch Länder des globalen Südens. Sie sollen eine wichtige Rolle spielen, um später Russland einzubeziehen.
Recht hat, wer viele Nationen auf ein Gipfeltreffen ziehen kann - und endlich wagt die Schweiz wieder etwas!
Achja, und nach Gressel rennt der Krieg noch bis 2028 oder 2030, für den Fall dass Russland nicht gewinnt, und keine größeren Fehler macht.
Da freut man sich doch in dieser Gesellschaft zu leben, und in zwei Wochen eine Friedenskonferenz über die Bühne gehen zu sehen!
edit: Dazu noch die beiden Top Kommentare im besagten “Mea Culpa, dass wir noch tatsächliche Diplomatie versuchen wollten” Artikel der NZZ heute:
Jürg Simeon
vor etwa 11 Stunden
51 Empfehlungen
Wenn die Schweiz heftig kritisiert wird von einem brutalen, diktatorischen Unrechtsstaat wie es Russland ist, hat sie es richtig gemacht. Man mag über das Wort Friedenskonferenz streiten. Wichtig ist, dass Russland sieht, wie isoliert es da steht, dann ist es es auch eher bereit über das Ende des Krieges nachzudenken.
R. G.
vor etwa 11 Stunden
41 Empfehlungen
Die Schweiz sollte sich zurückhalten und ihren neutralen Boden für Gespräche beider Parteien anbieten, wenn diese miteinander zu reden bereit sind. Diese Konferenz ist sinnlos und Zeitverschwendung für alle Beteiligten.
Toomas Hendrik Ilves warnt die freien westlichen Tech-Demokratien davor, sich vor Angreifern wie Russland zu sicher zu fühlen, denn der Krieg verlagert sich in die digitale Domäne und tobt dort längst.
[…]
Doch was tun? Laut Ilves wäre schon ein erster Schritt, wenn alle Staaten anerkennen würden, dass es hinter den meisten großangelegten Cyberangriffen staatliche Akteure wie eben Russland stecken.
Wenn sie mal vor haben ihr Kind nach Alpbach zu schicken - kann es dort spannende Gespräche wie dieses (tatsächlich erlebte) erleben.
“Russia has hacked Hillary and the DNC!
You cant say that. [Its complex…]
Why?
You cant say that.
Why?
You cant say that.
Why?
Cant say that.
Why?
You cant say that.
But why?
Ok, it is somewhat likely that russia was behind it.”
Und dann später:
“Na, hats mit dem Peter (Name geändert) geklappt?”
“Geklappt?”
Themenwechsel
Also, wenn sie vorhaben ihr Kind mal nach Alpbach zu schicken, sagen sie ihm - dass es nicht wissen sollte, dass das “Attribution problem” beim Belegen der Nationalität von Hackingattacken real ist, und vor allem dass ALLES was in den US die CIA ohne burden of proof gegenüber Journalisten behauptet in Alpbach für bare Münze genommen werden sollte.
Sonst klappts nicht mit Peter (Name geändert).
Ah, good old Alpbach…
Und gut dass der Standard soetwas heute veröffentlicht.
1. Same old circular logic regarding the internal reasoning for the prolongation of war.
So in essence - once you are in a protracted war like this, and you noticed, that things arent going well, the “nationbuilding” starts to happen in inwards/public facing propaganda - and I cant exist in a world, that just ignores internal propaganda reasoning, until the end of days.
You need internal propaganda, to stabilize societies, to prolong the war.
You dont call that “russias motivation” - you call that propaganda - and
2. On the “Historical unity of Russians and Ukrainians text” -
you cant use that as rectification for the main goal of the russian foreign politics going forward. You can read that into it. You cant use it as proof for that.
The text is crafted in a way - to mean absolutely nothing in terms of “actionable proof for anything” - until the latter events unfold.
Then you can use it as a stand-in for whatever argument you need to hold, by just elongating Putins historical revisionism into the near future, and proposing that this [whatever fits in your sketched out version of that prolongation (you’ve got five Tsars to pick from, and Fiona Hill picked all of them!)] was always his aim.
That said - at the time it could have meant
- proposed and or forced political “integration” of the Donbas,
- military support for the Donbas,
- a limited military intervention, …
Anything. And people acknowledged that at the time of its release. But as soon as the war started - it, and Putins speeches in security fora prior to it became the pinpoint “proof” of russia working on the reestablishment of the USSR.
And because those fears ran deep with nordic states - and the EU is a consensus based decision body… And the US pressed for “whatever this war is at this stage”… finally, prolonged war of attrition until 2028 or 2030, until russia runs out of stock to refurbish.
[And a germany that has lost its business model. Luckily enough we have the Zeitewende (where the GMF at the time was the only institution that got a debriefing on “what that would actually mean” ( https://harlekin.me/allgemein/a-real-broad-shift/ ) and no journalistic outlet did - they just all knew, that because of that speech, nothing would be the same on the day after -- because thats how speeches work…).]
Its like the worlds most stupidest McGuffin. As it was used to signal some “godgiven” (as in pseudo historical) “unity” narrative to someone for sure.
But you dont know to whom. To seperatists, to the religious crowd, to hardliners in the party, to the people who were corrupted and about to take action, to the russian public - as a guideline for political storytelling of what was to come --- but it is definitely, positively, no proof - that Putins war aim is the recreation of the USSR. Thats Mearsheimers position btw - and hes absolutely correct on that -
Thats not even remotely within the scope of the boundries of the text. Thats overinterpretation.
Sorbonne, or not.
That said, if you find other proof, that russia went into an irreversible path of action that aims for them becoming a superpower again at the end of it - then present it.
This in essence is what your argument hinges on. If you can prove that, then your argument holds.
If you cant, then we are not talking about zero sum games here.
And so far, the proof for that has been lousy. (Not just in that Sorbonne speech.)
For example:
The war aim for russias elite could have just been to avoid all the problems that come with an overaging society in terms of social cohesion. Yes the war also serves a bunch of internal purposes around creating a new power elite, raising it among certain myths, even reducing the prosperity of the russian public to some extent, which makes it more compatible with Chinas development trajectory. If you take the position, that the class thats in power in Russia really doesnt care much about anything other than “self replication/prolongation” - there are a bunch of reasons for “why a war might not have been the worst thing to start at that point in time”, that arent “to become a great power again”.
Simply to secure crimea once and for all (Sewastopol) could have been pretty high on that list (referencing Herfried Münkler) . Considering that the Ukraine did everything to prevent the long term functioning of annexed crimea f.e. (Suing (?) the company that got the contract to maintain the bridge - putting it under an international sanction regime, …)) - so “land bridge” to crimea, also probably pretty high on the same list.
So that the recreation of the USSR is the main aim, is - as far as I’m concerned, just storytelling.
Storytelling that prevents any latch on point for diplomacy.
And with that - I have a problem.
I am much more prone to the position of Sachs (stone me), that you could risk a “try run” - if “access to the black sea” was part of why russia “had to” start this war in its internal logic. Do what you have to do, to try to prevent the rearmament of russia, pronounce the conflict frozen - put in UN peace keepers, and see who rearms to what extent. Now its a bit late for that (also security guarantees are an issue) - but you’ve done everything imaginable to prevent a diplomatic solution from even being discussed in the open.
Sabotaged so called peace conferences, removed those voices from the public dialog, ridiculed them openly, denounced the Carnegie Endowment for International Peace, -- this:
Have Selenskyj stage a peace conference that only needs one of the conflict (yes, its a war) parties to attend to… Great stuff!
And it wasnt a risk based calculus why you did that - it was one that was potentiality/oportunity driven. “You probably could beat russia fast!” That was the sales pitch in the first year.
Thats about the extent of my criticism.
Also argue for “the Ukraine is fighting for survival” a bit more convincingly - when all you have are “acts of genozide” - which still might be other war crimes” - by the hundreds -
But who am I kidding now - that anyone is giving Russia here a “fair trial” approach - when it comes to interpreting their war aims.
No one would ever do that, Wertewesten or not - thats what history departments are for, right? And they are all about stories…
Just a bit early to write that history - in that Sorbonne video - one month ago…
On the other statements in the video I’m more favorable - but I just about had it - that no one EVER until this day, was able to identify propaganda, and propaganda logic, when they mention five fucking speeches, aimed at domestic publics in a war.
Propaganda hat ja wieder niemand entdeckt, am allerwenigsten der Gressel.
Gut - Militäranalyst, vielleicht kennt der nur die klassischen Anwendungsformen…
I pray for the peace in your country ukrain.. Slava ukrain.. 🇵🇭
Here is @user-tb5dp1ok7o landing page on youtube:
Ah, the good old user who made a youtube account just to post a comment.
Reverse search on google for the username: No other results.
Ok, to be fair, theres a metric ton of russian bots on the Singapore summit press conference sites on youtube as well.
So on to what happened in the press confernce. About 9 out of 10 questions where “what do you want from us”, “have you already convinced others”, “why do you want us to attend to something that doesnt lead to peace”, “Biden doesnt seem to attend - why should our leaders”, “have you talked to china” - and so on and so forth…
For that Selenskyj handled himself exceptionally well - within his means.
Almost would have attended the Peace Summit myself in the end, just out of pitty. His catch all line in the end was “lets just agree to no aggressor in a war should capture nuclear plants, no aggressor in a war should block food routes for the world, and we want all our children back -” lets get that on paper, and hand it to the secretary general of the UN, and then it will become reality!
In all wars, from now on - because more than 100 countries will attend this peace formula summit!
Ok, on the last part he wasnt excessively briefed, because he also substituted it with “further prisoner exchanges” and other topics that fit within the “humanitarian actions” envelope.
Ich komm trotzdem aus dem Kotzen nicht heraus.
Double standards? War die andere Frage die neun von zehn mal aufgepoppt ist.
Nein, Selenskyj hat keine - er hat sowohl Israel, als auch Palästina eingeladen! Und er hat den Angriff auf Israel verurteilt, und dann Hilfslieferungen für die Leute in Gaza angeboten!
Herrlich diese Außenpolitik der Werte.
Wie wärs - zum Nobelressort in die Berge um alleine durch die Präsenz die Selenskyj Friedensformel zu unterfüttern?
Sie wissen schon - die mit “Russland muss vollkommen abziehen”, “Russland muss vor ein Kriegstribunal gestellt werden”, “Russland muss Reparationszahlungen leisten”, “Die territoriale Integrität der Ukraine muss erhalten bleiben”…
Aber kommen sie in die Schweiz - in ein Nobelressort - wir unterzeichnen da nur drei andere Punkte. Die “einfacheren moralischen”, die wir dann der UN vorlegen, und schon stört kein Aggressor in einem Krieg mehr die Nahrungsmittelversorgung der Welt in dem er einen Hafen blockiert.
Wegen unser aller universalen Werte - und weils die UN in diesem Fall fordern wird, wenn nur 106 Staaten in ein Luxushotel in die Schweiz kommen.
Der Frieden ist so nah…
Alle österreichischen Medien schreiben schon seit Monaten von dieser Friedenskonferenz!
Und jeder der das nicht nachplappert oder auf Friedensformelkonferenz besteht - wird degradiert, verarscht, verleumdet, niedergeknüppelt - nicht mehr ernst genommen…
Vielleicht noch aus seinem Beruf getreten.
Hauptsache wir haben 100 Österreicher die “China verhindert den Frieden” unbelangt im Standard Forum schreien können.
Na dann kann der Krieg ja endlich wieder weiter gehen.
Auch nach der Friedenskonferenz.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abgrundtief Allerletzte.
Und alle Medien wissens. Und alle machen mit.
Mund zu, Augen zu, Ohren zu - und mit Friedenskonferenz wording veröffentlichen.
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