Der Weg zur einjährigen Pause für Langdienende in der Ukraine:
Soldaten, die 36 Monate durchgehend gedient haben, sollen neu einen Antrag zur Demobilisierung schreiben können, über den das Oberkommando entscheiden muss.
Willkommen im Wertewesten meine Damen und Herren.
Kontext:
Die Forderung droht die Ukraine politisch und gesellschaftlich zu zerreissen. Präsident Selenski weiss das und zögert, während die Russen im Donbass vorrücken. Militärisch lässt sich die Untätigkeit kaum erklären. Doch die Widerstände gegen die Ausweitung der Mobilisierung sind riesig, und sie kommen aus verschiedensten Interessengruppen.
[…]
Zum Symbol dieses erbitterten Streits ist das Gesetz über die Mobilisierung geworden. Es hängt trotz grosser Dringlichkeit seit über zwei Monaten im Parlament fest. Eine erste Version musste das Verteidigungsministerium nach Tumulten in der Werchowna Rada zurückziehen. Die Neufassung durchlief Anfang Februar zwar die erste Lesung. Doch seither kamen über 4200 Änderungsanträge dazu, die eine Verabschiedung weiter verzögern.
[…]
Das Militärbudget muss Kiew aus Steuererträgen finanzieren. 500 000 Mann zu mobilisieren, hiesse aber auch, dass diese als reguläre Angestellte und Steuerzahler wegfallen. Das Budgetloch würde dadurch noch grösser.
Deshalb steigen nun auch die Wirtschaftsverbände auf die Barrikaden. So fordert die European Business Association, die 1000 Firmen vertritt, «eine Balance zwischen der Front und der Wirtschaft». Viele Unternehmen leiden wegen Krieg und Flucht unter einem Arbeitskräftemangel und dem Ausbleiben von Aufträgen. Sie klagen auch, dass oft unklar bleibe, welche Sektoren als strategisch bedeutsam deklariert würden und welche Angestellten deshalb von der Mobilisierung ausgenommen seien.
Gut, auf Seiten der Russen würde ich jetzt noch weniger aufs Oberkommando vertrauen - aber if I ever saw a conflict of interest, thats one…
Naja, man wird sicher ausgiebig prüfen. Nach welchen Kriterien?
Ehm. Ehm…
Und wie bereits unten referenziert:
Eine Verstärkung durch Jüngere wäre deshalb hochwillkommen. Doch die Krisen, Konflikte und Gebietsverluste haben die Bevölkerung der Ukraine stark schrumpfen lassen. Die Geburtenrate brach bereits in den neunziger Jahren ein. Laut Schätzungen der Weltbank liegt der Anteil der 20- bis 34-Jährigen an der männlichen Bevölkerung bei 17 Prozent, jener der 35- bis 49-Jährigen aber bei 26 Prozent. Der Rekrutierungspool ist also deutlich kleiner. Ihn anzuzapfen, erhöht die Risiken im Überlebenskampf noch zusätzlich.
Deshalb warten wir jetzt bis die 15 jährigen 21 sind, um dann den Krieg endlich zu gewinnen! Mehr oder minder (Interpretation). Nach Meinung von Wasley Clark.
Russische Desinformationskampagne soll Bettwanzenproblem in Frankreich aufgebauscht haben
Die französische Regierung erhebt nun entsprechende Vorwürfe – Debatten in sozialen Medien seien wesentlich von mit dem Kreml verbundenen Konten verstärkt worden
Ok, und was lernen wir daraus? Die Interne Kreml Propaganda hat den Russen vorgespiegelt, dass es mit dem Westen eh bereits bergab geht, und solche Meldungen explizit für russisches Publikum gefeatured. Also belegtermaßen.
Jetzt hat dieser Bettwanzentalk aber noch so eine sinistre Zweitbedeutung mehr ungebilidete Rechte gegen den Status Quo aufzuwiegeln, damit sie Le Pen wählen!
Achso, nein - Moment, es war noch etwas komplizierter, laut den französischen Behörden war das Ziel nämlich -
Das Bettwanzenproblem sei sehr stark von “mit dem Kreml verbundenen Konten verstärkt worden”, betont der Minister. Entsprechende Konten hätten zudem versucht, einen Zusammenhang zwischen der Ankunft von ukrainischen Flüchtlingen und dem Auftauchen von Bettwanzen herzustellen. Neben dem Versuch, die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen, verfolge der Kreml aber noch ein zweites Ziel: Verunsicherung im Vorfeld der im Sommer 2024 in Paris abgehaltenen Olympischen Spiele zu säen.
Genau, und wenn dann erst mal weniger Leute bei den olympischen Spielen in Frankreich ein Zimmer buchen, werden die Franzosen so depressiv, dass sie gleich aufhören für den Krieg zu bezahlen. Don’t you see?!
Dieser verschlagene Russe schon wieder, alles versucht der, wirklich alles.
Wir haben die besten Experten gefragt.
Für weiter tolle Kandidaten für russische Desinformationskampagnen im Westen, siehe Correctiv - hab mir gestern deren Wirken noch mal angesehen, die debunken den gesamten Tag lang solche Meldungen.
Alles Whatsapp und Facebook postings mit einer potentiellen Reichweite von dein Onkel und seine Freunde.
Können wir an der Stelle vielleicht noch etwas zu “Mass persuasion” attempts durch state actors via online means sagen? Also, was generelles, mehr faktenbasiertes?
Versuchen können wirs.
- Erstens: Sie sind sau billig. (Bei Russlands “Wahlbeeinflussung” der US Präsidentschaftswahlen damals wurden nur etwa 300.000 USD an gekaufter Werbung den entsprechenden Konten zugeordnet.)
- Zweitens, jeder macht sie (also Schrott in den Umlauf zu bringen um den Public discourse zu “capturen” damit er sich nicht essenzielleren Dingen zuwendet, ist eine gängige Praxis bei allen nur erdenklichen politischen Akteuren), insbesondere staatlichen Akteuren aus dir nicht wohlgesonnenen Ländern, da du dafür ein PR Büro mit fünf Hanseln brauchst die Influencer bespielen (also Knotenpunkte mit vielen Kontakten), dafür benötigst du nicht mal Troll Armeen - auch nicht zur Verstärkung
- Am Effizientesten ist es tatsächlich Leute von Aktionen “abzuhalten”, da es weit leichter ist Menschen zum Nichtstun in einer Sache, als zum setzen von Aktionen zu bewegen.
Kurzum, nichts davon macht hier sehr viel Sinn. Also weder “Unzufriedenheit zu generieren, die Leute Veränderung wählen lässt” (das ist im Allgemeinen nicht sehr effektiv, dh du hast dadurch nicht viele Aktivierungen die aufgrunddessen tatsächlich wählen gehen würden), noch Leute vom Buchen von Hotels in Frankreich während der Olympischen Spiele abzuhalten.
Denn dieses Bild einer “Schwächung des Westens” bringt dir in Frankreich, für den Ukraine Krieg ziemlich exakt nada. Nüsse. Niente. Nichts.
Aber es bringt dir eben sehr viel in der internen Propaganda (mit dem Westen geht es bergab), wo wir bereits seit Monaten (und seit der entsprechenden Arte Berichterstattung) wissen, dass Russland dieses Motiv dort auch so einsetzt.
Komisch, aber die Franzosen haben hier vor allem Angst vor Wirkung auf ihre Gesellschaften.
Können Bettwanzen eigentlich auch DNC email accounts hacken? Denn falls ja hätten wir hier zumindest eine brauchbare innenpolitische Korrelation… 😉
Na komm, jetzt nur nicht zu viel Denken - wer noch andere spannende russische Propaganda Narrative lesen möchte, die der Westen entdeckt hat:
Anlässlich seines Wien-Besuchs konnte DERSTANDARD mit dem im Exil lebenden und arbeitenden Chef der Exekutivkörperschaft der Krimtataren sprechen. Refat Tschubarow warnt vor Wladimir Putin: Mit dem russischen Präsidenten könne und dürfe man nicht verhandeln.
Can’t trust Putin, cant trust Putin! Ukrainische Propaganda line seit dem 20. März 2022!
STANDARD: Vor zehn Jahren hat dieser Krieg auf der Krim begonnen. Aus dem Putsch russischer Militäreinheiten ist ein blutiger Krieg geworden. Haben Sie denn die Hoffnung, bald zurückkehren zu können?
Tschubarow: Wir – also ich spreche von wir, weil ich von den Krimtataren spreche – warten auf die Befreiung und auf die Rückkehr. Das mag vielleicht paradox klingen – aber Russlands Invasion hat eine Chance eröffnet, dass die Krim wieder ukrainisch wird.
Golly, what a great chance! A once in a lifetime chance! Quick, into the exile in Kiew Batman! Then we can plan our round trip to Vienna to tell everyone!
STANDARD: Allerdings gab es erst diese Woche Aktionen russischer Sicherheitsdienste gegen krimtatarische Aktivisten. Was können Sie über diese Aktionen sagen?
Tschubarow: Es gab Razzien bei rund zehn krimtatarischen Familien, dabei wurden zehn Männer vom FSB festgenommen – unter dem Vorwurf terroristischer Aktivitäten. Es gibt Zeugen der Aktionen: Da haben Maskierte die Türen eingetreten und Kinder mit Waffen bedroht. Es geht ihnen darum, Angst zu verbreiten – vor allem unter Krimtataren. Es gibt heute 190 politische Gefangene auf der Krim. 125 davon sind Krimtataren.
Wahnsinn, wie die Bevölkerung der Krim terrorisiert wird! 2,02 Millionen und seit Kriegsbeginn 190 politische Gefangene, davon 125 Krimtataren, die die Krim wieder ukrainisch werden lassen wollen - das ist ja unglaublich, Bob.
STANDARD: Russland hat 2014 die Wahrung von Minderheitenrechten versprochen. Dann wurde der Medschlis, die Exekutivkörperschaft der Krimtataren, als terroristische Organisation eingestuft. Sie selbst wurden von einem russischen Gericht zu sechs Jahren Lagerhaft verurteilt. Kulturelle Aktivitäten werden unterbunden. Was ist übrig von der Selbstverwaltung vor Ort?
Tschubarow: Grundsätzlich sind alle unsere Aktivitäten in die Festland-Ukraine und in die Diaspora verbannt. Wir waren 33 Personen im Medschlis. Zehn davon sind in der Ukraine, alle anderen auf der Krim. Und dort ist das keine Aktivität für jedermann. Fünf dieser Personen haben den Exekutivrat verlassen, eine ist gestorben. Der Vizevorsitzende Nariman Dzhelal wurde zu 17 Jahren Haft verurteilt. Wenn man als terroristische Organisation angesehen wird, wird die Arbeit unmöglich gemacht.
Die Abeit die Krim wieder zur Ukraine zu holen? Mitten im Krieg? Nein, sag bloss…
STANDARD: Die Krimtataren pflegen gute Beziehungen zur Türkei, sie bringt sich als Vermittlerin ins Spiel. Birgt das die Gefahr, unter die Räder zu kommen?
Tschubarow: Das ist ein Thema. Es ist nicht möglich, an irgendeine Art von Frieden zu denken und für diesen Frieden mit der Krim und den Krimtataren zu bezahlen. Irpin, Butscha, Hostomel – alle diese Orte haben der Welt verdeutlicht, dass es unmöglich ist, zum Beispiel die Krim herzugeben und Frieden zu haben. Die Befreiung der Krim wird sehr hart – sie ist aber der einzige Weg. Wir sind offen für die Türkei, und wir sind dankbar für ihre Bemühungen, wir verstehen auch ihre Ideen. Aber wir bitten sie auch, diese bis zum Ende durchzudenken.
In Butscha hat die Ukraine laut Reisner natürlich schon 1000 Russen mit Himars weggeschossen, bevor die durchgedreht sind, und Irpin ist ein Teil der Region Butscha, und in Hostoml werden 400 Leute vermisst, wobei ein Großteil der Einwohner geflohen ist. Achja, und dem Gisi hat man auf Nachfrage warum denn da so viele ausgekohlte Panzerwracks rumstehen, wenn die Russen doch “selbstständig abgezogen sind” und es keine Schlacht mit dem russischen Militär gegeben hätte bei seinem Ukraine Besuchstermin gesagt, das wären Wagner Truppen gewesen. Aber so gehts halt zu in der besetzten Ukraine, net woar? Während es Zeugenberichte gibt, dass die Russen unter Artellariefeuer von Schutzbunker zu Schutzbunker sind und Leute mit nationalistischen Tatoos rausgezogen, “verhört” und umgebracht haben, um “die Verräter zu finden” (die für das akkurat Himars Targeting gesorgt haben), während sie von Nachschub und Kommunikation abgeschnitten waren. Aber so gehts halt zu in der besetzten Ukraine… Das ist ja dieses aggressive Tier von einem Russen, ohne dass man ihn provoziert hätte (gut der Reisner sieht das als Grund, dass die Russen durchgedreht haben, aber was weiß der schon… Fragen wir lieber einen Krimtataren) - desshalb müssen wir sie ja sechs bis neun Jahre lang befreien.
STANDARD: Wenn Sie solche Vorschläge hören wie jenen des türkischen Außenministers Hakan Fidan, der einen Waffenstillstand ohne Klärung der territorialen Fragen zur Debatte gestellt hat: Was sagen Sie dazu?
Tschubarow: Wir haben einander gerade erst getroffen. Diese Idee hat er leider erst nach unserer Pressekonferenz geäußert. Der Vorschlag hört sich ja fürs Erste gut an: Ende der Kämpfe, Wahrung der Souveränität, Lösung der strittigen Fragen später. Aber es wäre besser, Russland nach einem Waffenstillstand und einem Rückzug der Armee zu fragen, weil es sehr viele offene Fragen gibt: die der Kriegsverbrechen und der Kriegsverbrecher, die der Reparationen. Solche Vorschläge spielen Russland in die Hände.
Genau, der perfekte Grund den Russen lieber zu besiegen! Damits keine Kriegsverbrechen mehr gibt!
STANDARD: Und wären eventuelle Zusagen Moskaus Ihrer Ansicht nach denn glaubhaft?
Tschubarow: Außenpolitiker glauben leider sehr oft, dass man mit Russland verhandeln kann. Aber wenn sie auf die Krim blicken und sehen würden, wie Russland dort die Ukraine und die Krimtataren dämonisiert, und man alle die Versuche sieht, diese Identitäten zu eliminieren – dann glaube ich, dass sie ihre Meinung ändern würden. Wie kann man mit Russland reden, wenn Wladimir Putin sagt, dass es die Ukraine nicht gibt? Dass die Ukraine eine künstliche Nation sei? Unsere ausländischen Partner müssen sehr logisch handeln. Entscheidungen müssen sich an internationalem Recht orientieren – nicht an Angst.
Diese Frage ist dem Standard selbst eingefallen? Nachdem die Gruppierung von Russland als terroristische Gruppierung eingestuft wurde, und Russland auf der Krim einen Großteil ihrer Mitglieder als politische Gefangene hält? Wow. Amazing. Mehr davon. Das ist ja noch echter Journalismus. Auf die Meinung der Krimtataren kommts hier halt an.
STANDARD: Dmitri Medwedew – Ex-Präsident, Ex-Premier und Vizechef des Sicherheitsrats der Russischen Föderation – hat eben erst wieder bewiesen, dass Russland nicht viel auf internationales Recht gibt. Wenn internationales Recht aber ausgehebelt ist, wie kann es weitergehen?
Tschubarow: Wenn wir kein internationales Recht haben, dann haben wir nur das Recht der Macht und nicht mehr die Macht des Rechts. Es braucht eine Reform, eine Transformation der internationalen Mechanismen. Das Fundament dieser Mechanismen muss Moral sein. Ein Beispiel: Was ist 2014 in der OSZE passiert? Am 27. Februar hat Russland die Aggressionen auf der Krim gestartet. Und die OSZE – also die Organisation, die genau eine solche Situation verhindern sollte – hat Ende Juni damit begonnen, das Thema zu diskutieren. Das Ergebnis war eine letztlich gute Resolution: Beschlossen wurde, dass die Okkupation gegen alle Prinzipien der Schlussakte von Helsinki verstößt. Und zwei Monate danach: Da haben alle möglichen westlichen Staatschefs Putin in der Normandie umarmt und abgeküsst.
Gut, dem Journalisten war die Antwort auf die letzte Frage nicht “can’t trust Putin, can’t trust Putin enough”, da hat er sie einfach nochmal gestellt…
Und das Fundament einer Weltordnung muss Moral sein?
Erzähl das mal wer dem Hägemon.
Nicht mal “es geht um die westliche Werteordnung” geht in der intrinsischen Begründung so weit. Aber der Krimtatar weiß halt wieder mehr.
STANDARD: Mechanismen sind träge, Reformen brauchen Zeit. Eine bedrängte Minderheit wie die Krimtataren hat aber nicht ewig Zeit. Wie viel Zeit haben die Krimtataren?
Tschubarow: Ich würde gerne sagen, dass wir Zeit haben. Aber ich weiß nicht, was morgen passiert und welche Aktionen Russland setzen wird. (Stefan Schocher, 7.3.2024)
Der Journalist als Schmalzbrot konjugierender Heitmatmusiker.
So und jetzt kann ja endlich wieder weiter gestorben werden, denn obwohl die Ukraine nicht mehr in ihrer Existenz gefährdet ist, sind Putins überbordernde Aktionen Kiew anzugreifen und nicht nur den Donbaskonflikt zu eskalieren ja die Chance schlechthin, vielleicht die Krim wiederzubekommen.
Toll!
Gesprochen bei der Pressereise in Wien, zu der man aus dem Exil in Kiew aufgebrochen ist.
Hier würde noch einiges abgefedert gehören, um nicht wie ein kompletter Arsch dazustehen, aber ich habe aktuell die Zeit nicht, und bin nach zwei verfickten Jahren einfach die Propaganda so leid.
Wobei der Herr zwar das Messaging intus hat, aber immer noch selbst argumentiert, da solche internen Inkonsistenzen und Softpaddling keine Public Relation Schulung überlebt hätten. Will sagen, der ist rhetorisch angreifbar, weil er noch verhältnismäßig frei spricht.
Achja, zu wer ihn eingeladen hat? Derselbe der den roten Teppich Aufsteller gekauft hat vermutlich. Aber das muss der Standart in seinem Artikel ja nicht erwähnen…
Jetzt aber nur nicht kriegsmüde werden!
Diese Einschaltung brachte ihnen die
Permanent Mission of Ukraine
to the International Organisations in Vienna
!
Die Österreichische Diplomatische Akademie wird sich freuen, da hat sie endlich wieder Optionen für neue Guestspreaker!
Diese Gesellschaft ist so “am Ball, und Puls der Zeit”, dass es das gesamte VERFICKTESCHEISSMEDIENSYSTEM hier nicht mal mitbekommen hat, dass die Ukraine zwar “die Russen im schwarzen Meer zurückdrängen konnte” (*hust* Konfrontation gabs zwar noch keine direkte, aber so aus 350 km Entfernung oder mit unbemannten Drohnen auf Boats in a Harbor zu schießen, erhöht nicht nur die operativen Kosten für Russland, nein - es belegt auch die taktische Überlegenheit und Heldenhaftigkeit der Ukraine! Während Russland dort nur rumsitzt. Und hast dus nicht gesehen konnte die Ukraine schon wieder ein Landungsboot versenken! #winning!), dass die Ukraine zwar mittlerweile endlich die Donauhäfen (westlich von Odessa) ausgebaut hat, und somit wieder voll exportfähig ist.…
Obwohl die verfickten US gebrieften Propagandisten uns noch vor nem halben Jahr erklärt haben dass die Ukraine ohne den Donbas und die Krim (Militärpräsenz) nicht überlebensfähig sei, da es die braucht um ihre Seerouten zu sichern.
Das dann aber wieder so effektiv, dass es selbst der Reisner für ein gutes Monat rumerzählt hat, …
Also, das deutschsprachige Mediensystem hätte bisher noch nicht erkannt, dass die Ukraine aufgrund der ausgebauten Donauhäfen wieder voll exportfähig ist, obwohl es das selbst berichtet hat, und es daher im Krieg NICHTMEHR um die mittelbare, oder unmittelbare Überlebensfähigkeit der Ukraine, oder der ukrainischen Bevölkerung gehen kann.
Also, einer Ukraine die im letzten Jahr von niedrigem Niveau aus wieder ein gesundes Wachstum vorweisen konnte! Was haben die Medien gejubelt! Alle Exportwege die sie braucht sind offen. Sie ist mehr als Selbstversorger, da sie auch wieder Getreide exportieren kann… Sie ist ein extrem TOLLER Investitionsstandort, in den auch schon vor dem Ende des Krieges investiert werden soll! Haben sie die Konferenzen in Deutschland nicht gesehen?!
Und trotzdem ist sie in ihrer Existenz bedroht, wenn sie jetzt in Verhandlungen gehen würde (der Papst tötet mit seinem Ruf nach Verhandlungen laut Kuleba - praktisch Ukrainer die LEBEN wollen!), oder der Russe gewinnt, wobei gewinnen alles bedeuten kann, bis der letzte Russe die Ukraine samt Krim verlassen hat.
JOURNALISMUS meine Damen und Herren.
In einem der Verfassung nach neutralen Land. Was aber laut unserer politischen Führung nicht bedeutet, dass wir auch “moralisch neutral seien”.
Nein, wir sind verlogen, wie die letzten Dreckssäue.
In der westlichen Wertegesellschaft.
Wir haben den Begriff SCHEISSPROPAGANDA immer noch nicht, also bis heute nicht im Wortschatz der publizierenden Fraktion gefunden…
Nein, also die kennt da nichts, wo ist denn da der Widerspruch? Wo war denn da die scheiss Dreckspropaganda der US Propagandisten letztes Jahr?
Ham wir wieder das Video nicht zur Hand gehabt ums refferenzieren zu können?
Nein, also ich glaube der Kuleba hat mit seinem letzten Tweet wirklich eindrucksvoll bewiesen, dass die Ukrainer mehr so spirituell sterben würden, wenn sie jetzt nicht den letzten Russen aus der Krim rausprügeln könnten.
Also als Volk. Und dann als Nation. Und dann als atmende lebende Menschen, … Im Krieg. Gegen das Böse.
Also, jetzt gewinnen - oder in sechs Jahren, was macht das schon…
Propaganda hat aber natürlich wieder niemand entdeckt.
Natürlich stirbt durch den jetzt noch Jahre prolongierten Krieg niemand.
Aber spirituell würden so viele Ukrainer leiden, wenn sie jetzt nicht noch ihr Land weiter in einem Aufreibungskrieg befreien könnten.
Danke, dass sie daran glauben.
Danke.
edit: Ja scheisse! Ich hab endlich verstanden warum der Krieg (laut dem höchsten US General, vor 17 Tagen) noch 6 Jahre dauern soll!
War doch nicht eine weitere verlorene Offensive die da bereits eingerechnet ist.
Dann hat die Ukraine nämlich endlich wieder 21 Jährige um sie einzuziehen! In den US rechnet man ja gerne mit 21 als Alter für die Volljährigkeit…
Zusatz, weil man die Bevölkerung komplett verarschen muss, bezieht sich die Antwort von Kuleba in dieser Woche auf eine Aussage des Papstes die letztes Monat getätigt wurde.
Volltext:
The strongest is the one who, in the battle between good and evil, stands on the side of good rather than attempting to put them on the same footing and call it “negotiations”.
At the same time, when it comes to the white flag, we know this Vatican’s strategy from the first half of the twentieth century. I urge to avoid repeating the mistakes of the past and to support Ukraine and its people in their just struggle for their lives.
Our flag is a yellow and blue one. This is the flag by which we live, die, and prevail. We shall never raise any other flags.
We thank His Holiness Pope Francis for his constant prayers for peace, and we continue to hope that after two years of devastating war in the heart of Europe, the Pontiff will find an opportunity to pay an Apostolic visit to Ukraine to support over a million Ukrainian Catholics, over five million Greek-Catholics, all Christians, and all Ukrainians.
Dazu der Standard:
Ukrainischer Außenminister Kuleba kritisiert Papst für Appell zu Friedensverhandlungen
Nachdem bisher vor allem ukrainische Diplomaten die päpstliche Aufforderung an die Ukraine, in Friedensverhandlungen mit Russland einzutreten, kritisiert haben, hat sich am Sonntagnachmittag mit Außenminister Dmytro Kuleba auch ein Regierungsmitglied in der Sache geäußert. “Am stärksten ist der, der im Kampf zwischen Gut und Böse auf der Seite des Guten steht, und die beiden nicht auf dieselbe Ebene stellt und das ‘Verhandlungen’nennt”, schrieb Kuleba auf X.
Die “weiße Flagge”, sei eine bekannte Strategie des Vatikan aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. “Ich dränge darauf, die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden und die Ukraine sowie ihr Volk in ihrem gerechten Kampf um ihr Leben zu unterstützen.”
Gleichwohl dankte Kuleba Papst Franziskus für seine anhaltenden Gebete für den Frieden. Auch sprach er die Hoffnung aus, Franziskus möge die Ukraine besuchen und die “über eine Million ukrainischen Katholiken, über fünf Millionen Griechisch-Katholischen, alle Christen, und alle Ukrainerinnen und Ukrainer” zu unterstützen.
Dazu die Bevölkerung in den Kommentaren: “Kuleba ich will eine Kind von dir!”
Also, halten wir noch mal kurz fest. Die Ukraine ist komplett gefickt wenn US Aid nicht mehr nach den Wahlen erneut im vollen Umfang einsetzt. Perspektive Partisanenkampf und so.
Die Ukraine ist fürs gesamte Jahr 2024 gefickt - aber noch verteidigungsfähig, wenn bis zu den Präsidentschaftswahlen das US Aid Package für dieses Jahr nicht verabschiedet wird. (Stichtag aktuell Ende März, es sei denn es fällt der Pro Ukraine Fraktion im US Senat dann wieder was Tolles ein)
In den eigens von der Ukraine veranstalteten Propaganda Veranstaltungen - freut sich die höchste US Generalität (sic?) schon über weitere 6 Jahre Krieg, das bedeutet Perspektive Aufreibungskrieg, und noch mindestens eine fehlgeschlagene Offensive der Ukraine die bereits mit eingerechnet ist, bis Russland dann finanziell die Puste ausgeht.
Während dessen deindustrialisiert gerade Deutschland, entvölkert sich die Ukraine, während die Boomergeneration der österreichischen Sozialdemokratie vom “Management des Abschwungs” fasziniert ist (siehe Hausjell Video hier: click), man muss das nur den Leuten politisch mehr so als Chance definieren… Und ja, mir ist der demographische Faktor durchaus ein Begriff, ich kann nur die verlogene Scheiße nicht mehr hören.
Vielleicht überzeugt man die Bevölkerungen ja mit dem Gut und Böse aus Kulebas Narrativ?
Also auch noch im Jahr 2029, wenn der Krieg dann endlich im darauffolgenden Jahr endet.
Dass das Carnegie Endowment for International Peace (“we all together against Putins Russia”) nicht als Europa Narrativ haben wollte, obwohl mans ihnen beim IWMVienna vorgeschlagen hatte? Komplett egal. Und dass das dann seitens von der Leyen und Co NATÜRLICH als EU Narrativ der Zukunft aufgegriffen wurde? Komplett normal.
Ich meine SCHEISSE, Erasmus reißts nicht mehr raus, das kauft denen in der Bevölkerung kein Schwein mehr als Perspektive für seine Kinder ab (Eurobarometer) - und ansonsten ist Europa nunmal nur ein Wirtschaftsbündnis, mit Verteidigungsbündnis NATO, also warum nicht einfach einen Aufreibungskrieg für 6 Jahre wegen “gut und böse” führen. Das Friedensprojekt war gestern.
Bei dem am Ende die US und China als Gewinner hervorgehen. Aber wir es noch so lange wie möglich prolongiert haben.
Die Bevölkerung ist komplett bei der Strange! Sie hat ja in Österreich auch ein Medianalter von 46.
Es geht darum, dass wir morgen noch Menschenrechte haben!
In Palästina, und im Irak - während der Belagerung, oder? Stimmt, darum gehts - ich bin mir sicher es geht darum. Und damals erst als irgendjemand die vetrottelten Russen davon überzeugt hat in Afghanistan einzumarschieren. Wegen den Menschenrechten.
Denn es geht darum, dass das Gute gewinnt!
Hurra!
SCHEISS sich einzig an social media Attraktivität von Postings orientierende Gesellschaft.
So und jetzt knüpft die erst mal den Papst dafür auf, dass der das Leiden minimieren wollte.
Sicher auch so ein Putlerversteher.
Und jeder in diesem Scheiss Dreckssystem (politische Eliten, wir verstehen uns?) wird bezahlt das alles zu Verlängern.
WEILDIEUKRAINEMUSSESJASELBSTENTSCHEIDEN.
Sie lasen gerade die öffentlich vorgetragenen Entscheidungskriterien des Dmytro Kuleba.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte.
edit: Sorry, die Tagesschau wollte noch mit Empörung ein paar clicks farmen…
Fuck them.
Weiße Flagge war in Punkto Öffentlichkeitswirkung unglücklich gewählt, aber gleichzeitig auch Signaling hinsichtlich der Situation in der Ukraine - wie sie die römisch katholische Kirche sieht. Also im Zweifelsfall, hat schon gepasst so.
Auch wenns die Dame im Kostüm natürlich anders sieht, und sehr empört ist. Fuck them. And the fucking horse of “alle sind massiv empört” you rode in on.
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