An das verfickte Wichserschwein von meinem letzten Psychologen

17. Dezember 2023

der bei dem ich Ent­las­tungs­ter­mi­ne wahr­neh­men durf­te, bis mich der “net­te Typ” nach einer Sit­zung wie­der zur Abklä­rung zu einer Psych­ia­te­rin geschickt hat -- war­um weiss ich lei­der bis heu­te nicht… Und danach die “Ent­las­tungs­ter­mi­ne” nicht mehr stattfanden.

Refe­ren­ziert in der Fol­ge mehrfach:

Pro­blem…

Fol­gen­des -- als Öster­reich begon­nen hat die Euro­pean Peace Faci­li­ty mit­zu­fi­nan­zie­ren, damit in der Ukrai­ne schön mit dem Geld des aus­ge­la­ger­ten (und damit nicht Teil des nor­ma­len EU Bud­gets) EU Fonds “Frie­den geschaf­fen wer­den konn­te” -- wur­de für EU Staa­ten die in ihrer Ver­fas­sung die Neu­tra­li­tät ver­an­kert haben, extra ein neu­es Rechts­mit­tel geschaf­fen, bei denen die­se sich Zah­lun­gen ver­wei­gern kön­nen, aber die Ver­wei­ge­rung nicht als “nega­tiv”, “dem ent­ge­gen­ste­hend” oder auch nur eine “poli­ti­sche Mei­nung die­ses Lan­des” aus­ge­legt wer­den kann - oder um es etwas ein­fa­cher zu sagen, obwohl die­se Län­der in ihren Ver­fas­sun­gen ver­an­kert haben, dass sie in Krie­gen nicht aktiv Posi­ti­on bezie­hen, ste­he dies in kei­nem Wider­spruch zu einem EU-Fond zu dem sie sich seit die­sem Rechts­mit­tel nicht mehr äußern müs­sen, selbst wenn damit - mit ihrem Ein­ver­ständ­nis - auch Waf­fen für Krie­ge gekauft werden.

Das Rechts­mit­tel heißt “Kon­struk­ti­ve Enthaltung”.

Wenn man wie ich im Fal­le der Ukrai­ne­un­ter­stüt­zung die ent­spre­chen­den “Zusatz­ver­trä­ge” der Euro­päi­schen Uni­on bzgl. der Kon­struk­ti­ven Ent­hal­tung liest, bricht man weg - weil das zwei Sät­ze sind die fol­gen­des besagen:

Auf­grund des Neu­tra­li­täts­sta­tus des Mit­glieds­lan­des nimmt Land X das Rechts­mit­tel der kon­struk­ti­ven Ent­hal­tung in Anspruch. Land X ver­pflich­tet sich im Gegen­zug Zah­lun­gen in einem unbe­stimm­ten Umfang für “huma­ni­tä­re Arbeit” des Fonds in der Form der Unter­stüt­zung kon­kre­ter Pro­jek­te zu leisten.

Das wars. Der Para­graph im gegen­ständ­li­chen Doku­ment ist genau so seicht, dass er nichts defi­niert. Nichts aus­schließt, nichts exakt vor­schreibt. Nichts exakt definiert.

Jetzt hat sich vor etwa eine Jahr her­aus­ge­stellt, dass Irland - die den Umfang der Zah­lun­gen an den Fond ver­öf­fent­li­chen, laut eige­ner Pres­se­mit­tei­lung die Erhö­hung der Zah­lun­gen an den Fond der ande­ren Län­der antei­lig mit­ge­gan­gen ist. Soweit so nor­mal in Kriegszeiten.

(Irland hat eine etwas gerin­ge­re Ein­woh­ner­zahl als Öster­reich, aber ein höhe­res GDP.)

Von Öster­reich kennt man die Höhe der geleis­te­ten Zah­lun­gen nicht, sie wird nicht veröffentlicht.

Nimmt man die Zah­lun­gen Irlands an die Euro­pean Peace Faci­li­ty, und ver­dop­pelt sie (weil wir davon aus­ge­hen, dass Öster­reich in etwa das sel­be zahlt), ergibt sich sich allei­ne durch die­se bei­den Län­der (und ohne Mal­ta) eine Bei­trags­hö­he, die die KOMPLETTEN jähr­li­chen Aus­ga­ben der Euro­pean Peace Faci­li­ty für huma­ni­tä­re und Rüs­tungs­gü­ter übersteigt.

Huh.

Gut, an der Stel­le soll­te viel­leicht auch noch erwähnt wer­den, dass eine FPÖ Abge­ord­ne­te, über das poli­ti­sche Mit­tel der par­la­men­ta­ri­schen Anfra­ge im letz­ten Jahr ver­sucht hat an nähe­re Zah­len zu kom­men. Die Anfra­ge ging an das Büro von Edstad­ler, Bun­des­mi­nis­te­rin für EU und Ver­fas­sung im Bun­des­kanz­ler­amt, die sah sich dafür recht­lich nicht zustän­dig und ver­wei­ger­te die Beant­wor­tung, die sel­be Abge­ord­ne­te fragt danach beim Bun­des­kanz­ler an, des­sen Büro sieht sich aber lei­der auch nicht zustän­dig, und bit­tet zwecks “kon­kre­ter Zah­len doch bit­te auf EU Ebe­ne anzu­fra­gen, dort sei das ja alles ersichtlich”.

Wir mer­ken uns auch, zum sel­ben Zeit­punkt steht Mar­tin Son­ne­born (Die Par­tei) öffent­lich auf, und ver­laut­bart, dass die EU Kom­mis­si­on das Manage­ment des Fonds an eine pri­va­te Gesell­schaft aus­ge­la­gert hat, und die Bür­ger­be­auf­trag­te für Trans­pa­renz­fra­gen der Euro­päi­schen Uni­on öffent­lich Reden hält, dass sie kei­nen Ein­blick in Aus­ga­ben der EPF erhal­te, und dass das gegen den Trans­pa­renz­grund­satz verstoße.

Enter unse­re öster­rei­chi­schen Medien.

Der Stan­dard bekommt das mit und schickt einen Redak­teur zum Völ­ker­recht­ler Ralph Janik, der ers­ten Per­son in Öster­reich die im Stan­dard in einem Kom­men­tar Pazi­fis­ten (Franz­o­bel) und (außen­po­lit.) Rea­lis­ten (Precht) als Lupen­pa­zi­fis­ten ver­het­zen durf­te (nicht im Wort­laut, aber in der Note), da die Ukrai­ne ja gewin­nen müsse.

Ralph Janik erklärt dem Stan­dard Redak­teur, dass das alles SUPER SAUBER ist, und kein öster­rei­chi­scher Euro über die EPF in Waf­fen­käu­fe flie­ße, denn - und jetzt beginnt das zir­ku­lä­re Argu­ment, es gäbe da ja die­se Rechts­kon­struk­ti­on der kon­struk­ti­ven Ent­hal­tung, die “stel­le das sicher”. Jetzt stellt die “Kon­struk­ti­ve Ent­hal­tung” aber genau nichts davon sicher. Da das im Geset­zes­zu­satz selbst nur eine zwei Satz­kon­struk­ti­on, ohne kon­kre­te Aus­for­mu­lie­rung ist. Es gibt kei­ne ver­knüpf­ten Accoun­ta­bi­li­ty Mecha­nis­men - und was die Account­ma­na­ger machen, bekommt eben­falls nie­mand zu Gesicht, da das Fond­ma­nage­ment mitt­ler­wei­le ja an ein Pri­vat­un­ter­neh­men aus­ge­la­gert wor­den ist.

Dann hat­te der Stan­dard Redak­teur noch die umwer­fen­de Idee, dass er auch ein­fach mal beim Öster­rei­chi­schen Bun­des­heer nach­fragt, und das Bun­des­heer hat ihm bestä­tigt, dass es im Rah­men der EPF tat­säch­lich nur Schutz-Ausrüstung und medi­zi­ni­sche Güter in die Ukrai­ne ver­schickt. Das hat der Redak­teur dann als Beleg ange­führt. Pro­blem: Es ist kei­ner. Das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer hat kei­nen Ein­blick in die Ver­wen­dung der Fond­gel­der. Es kann nur bei der EPF um Aus­gleichs­zah­lun­gen für sei­ne Lie­fe­run­gen ansu­chen. Dem Durch­schnitts­le­ser wird viel­leicht auf­fal­len, dass das nicht das Sel­be ist.

Auf­grund des­sen habe ich in mei­ner vor­läu­fig letz­ten The­ra­pie­stun­de die Äuße­rung getä­tigt, dass ich da dran blei­be, mich aber noch nicht revi­die­re, dass öster­rei­chi­sche Steu­er­gel­der poten­ti­ell auch für Waf­fen­käu­fe in der Ukrai­ne ein­ge­setzt wer­den. Genannt übri­gens als “hier bin ich mir nicht ganz sicher” Ele­ment als Teil der in etwa 12 Kriegs­lü­gen die die öster­rei­chi­sche Qua­li­täts­pres­se der öster­rei­chi­schen Bevöl­ke­rung - alle der sel­ben inhalt­li­chen Posi­ti­on in der Kriegs­be­richt­erstat­tung fol­gend - unter­brei­tet hat.

Heu­te habe ich dann mal wie­der eine Stun­de für eine Fol­ge­re­cher­che ein­ge­legt - und, naja -- man wirds kaum für mög­lich hal­ten, der eula­wana­ly­sis blog (https://eulawanalysis.blogspot.com/) hat seit Febru­ar die­sen Jah­res fol­gen­de Bedenken:

The EPF is an off-EU bud­get, finan­ced by the EU Mem­ber Sta­tes, which finan­ces ope­ra­ti­ons with mili­ta­ry impli­ca­ti­ons and pro­vi­des sup­port for inter alia trai­ning and equip­ment, inclu­ding the pro­vi­si­on of let­hal wea­pons to EU part­ner coun­tries. The EPF builds on the EU’s expe­ri­en­ces with the Athena Mecha­nism and the Afri­can Peace Faci­li­ty (her­ein­af­ter “APF”) and inte­gra­tes this for­mer sup­port pro­vi­ded via the APF. Sin­ce its adop­ti­on in 2021, it has beco­me the main source of fun­ding for Euro­pean Uni­on exter­nal actions in the field of cri­sis manage­ment and con­flict pre­ven­ti­on. The EPF aims to faci­li­ta­te the EU’s Glo­bal Stra­te­gy by con­tri­bu­ting to the Com­mon For­eign and Secu­ri­ty Poli­cy ope­ra­ti­ons that are mili­ta­ry and secu­ri­ty ori­en­ted. Sin­ce the EU Trea­ty pro­hi­bits the use of its regu­lar mul­ti­an­nu­al bud­get for acti­vi­ties of a mili­ta­ry natu­re in Arti­cle 41 (2) TEU, the fund is off-budget. This off-budget qua­li­fi­ca­ti­on was pro­po­sed by the for­mer High Repre­sen­ta­ti­ve, Fede­ri­ca Mog­heri­ni and requi­res unani­mous appro­val by EU Mem­ber Sta­tes through an EU Coun­cil Decisi­on for funds to be allo­ca­ted. [daher brauch­te es “Kon­struk­ti­ve Ent­hal­tung” als Rechts­mit­tel] All the while, Mem­ber Sta­tes remain bound by Arti­cle 21 (1) TEU. When jux­ta­po­sing this com­mit­ment with the recent announ­ce­ments of several arms deli­ve­ries from Mem­ber Sta­tes to Ukrai­ne, the ques­ti­on of com­pli­an­ce with the rule of law, lin­ked to the princip­le of demo­cra­cy and respect for human rights, in its exter­nal rela­ti­ons beco­mes even more pertinent.

[…]

The­re is no pro­vi­si­on for any form of judi­cial review by Court of Jus­ti­ce of the Euro­pean Uni­on (her­ein­af­ter “CJEU”) of the assi­s­tance mea­su­res. Given the restric­ti­ve judi­cial con­trol exer­cis­ed by the CJEU over CFSP and CSDP mis­si­ons on the basis of Arti­cle 24(1) TFEU, for­eign and secu­ri­ty poli­cy remains a tra­di­tio­nal core area of exclu­si­ve Mem­ber Sta­te con­trol. Against this back­drop, the ques­ti­on ari­ses whe­ther rule of law mecha­nisms ensu­ring trans­pa­ren­cy, accoun­ta­bi­li­ty and demo­cra­tic con­trol are embed­ded in the EPF that allow for an ex-ante or ex-post veri­fi­ca­ti­on of the use of the fun­ding. The back­lash of EU-delivered equip­ment going rogue could be signi­fi­cant but is cur­r­ent­ly being downplayed.

[…]

Con­ver­se­ly, Rutiglia­no argues that the cur­rent let­hal equip­ment being sent to Ukrai­ne appears to be in line with the princi­ples of EU and inter­na­tio­nal law (Rutiglia­no, 2022). Howe­ver, she right­ly points out that inso­far the wea­pons are used in a non-compliant man­ner, this will lead to a com­plex issue of inter­na­tio­nal respon­si­bi­li­ty and accoun­ta­bi­li­ty. This is par­ti­cu­lar­ly important as the EPF is an extra-budgetary fund, not sub­ject to par­lia­men­ta­ry con­trol by the Euro­pean Par­lia­ment and does not fall under the scope of the judi­cial review by the CJEU

[Die FPÖ Abge­ord­ne­te sol­le da laut Bun­des­kanz­ler­amt kurz nach­fra­gen, das sei die zustän­di­ge Stel­le - *HUST*.]

Pro­blem statement

Con­si­de­ring the risks and misu­se asso­cia­ted with deli­vering let­hal equip­ment in alrea­dy unsta­ble and fra­gi­le con­texts (Malet­ta & Héau, 2022), pro­vi­ding arms by Mem­ber Sta­tes through an extra-budgetary fund should be trans­pa­rent (Euro­pean Par­lia­ment reso­lu­ti­on of 17 Febru­a­ry 2022 on the imple­men­ta­ti­on of the Com­mon Secu­ri­ty and Defence Poli­cy – annu­al report 2021) to be in line with the EU’s inte­gra­ted approach to exter­nal con­flicts and cri­sis as a mat­ter of good admi­nis­tra­ti­ve prac­ti­ce, key to the rule of law. The princip­le of good admi­nis­tra­ti­ve prac­ti­ce, ensh­ri­ned in Arti­cles 41 and 42 of the Char­ter, does not app­ly to CSDP mis­si­ons as they do not con­sti­tu­te an EU body wit­hin the mea­ning of Arti­cle 15(3) TFEU. Howe­ver, the EEAS remains bound, the Euro­pean Ombuds­man defi­nes malad­mi­nis­tra­ti­on as fol­lows: “malad­mi­nis­tra­ti­on occurs if an insti­tu­ti­on or body fails to act in accordance with the law or the princi­ples of good admi­nis­tra­ti­on, or vio­la­tes human rights”. Par­ti­cu­lar­ly in the light of recent deve­lo­p­ments, name­ly the sup­ply of batt­le tanks to Ukrai­ne, it is even more important to ensu­re trans­pa­ren­cy in the sup­ply of arms to be in line with Arti­cle 1 e) of Coun­cil Decisi­on (CFSP) 2020/1464 of 12 Octo­ber 2020. Espe­cial­ly, sin­ce some aut­hors point out that befo­re the Rus­si­an inva­si­on, Ukrai­ne was host of one of the lar­gest ille­gal arms mar­kets in Euro­pe (Foti­dia­dis & Schmidt, 2022). Several EU princi­ples, inclu­ding trans­pa­ren­cy, demo­cra­tic con­trol and accoun­ta­bi­li­ty, are severely under con­si­de­red in the EPF.

In its Glo­bal Stra­te­gy, the EU decla­res its com­mit­ment to the princi­ples of accoun­ta­bi­li­ty, respon­si­bi­li­ty, effec­ti­ve­ness and trans­pa­ren­cy. Con­si­de­ring that legal and insti­tu­tio­nal trans­pa­ren­cy is essen­ti­al for the exer­cise of accoun­ta­bi­li­ty (Judgment of 21 April 2021, Pech v Coun­cil, Case T-252/19, para 26), and the­re­fo­re for the respect of the rule of law in CSDP mis­si­ons (Euro­pean Par­lia­ment, Human Rights Facts­heet). The EU fails to live up to its own stan­dards in practice

[…]

In Janu­a­ry of last year, a com­p­laint was lod­ged with the Euro­pean Ombuds­man to make the IMF Frame­work public. The com­p­laint was rejec­ted on the basis of the excep­ti­on in Arti­cle 15 TFEU, the EEAS argued that dis­clo­sing the docu­ments could under­mi­ne the pro­tec­tion of the public inte­rest (Euro­pean Ombuds­man, Case 124/2022/NH). Arti­cle 15 (3) TFEU, “any citi­zen of the Uni­on, and any natu­ral or legal per­son resi­ding or having its regis­tered office in a Mem­ber Sta­te, shall have a right of access to docu­ments of the Uni­on insti­tu­ti­ons, bodies, offices and agen­ci­es, wha­te­ver their medi­um, sub­ject to the princi­ples and the con­di­ti­ons to be defi­ned in accordance with this para­graph”. While trans­pa­ren­cy is a pre­re­qui­si­te for imple­men­ting an accoun­ta­ble and legal sys­tem in accordance with the rule of law, the legal frame­work for public access to docu­ments does not app­ly to CSDP mis­si­ons. As CSDP mis­si­ons are not EU bodies wit­hin the mea­ning of Arti­cle 15 TFEU (Judgment of Novem­ber 12, 2015, Elita­lia­na SpA v Eulex Koso­vo, Case C-439/13, para 54), they act under the respon­si­bi­li­ty of the Coun­cil and the High Repre­sen­ta­ti­ve of the Uni­on for For­eign Affairs and Secu­ri­ty Poli­cy. They are not sub­ject to the requi­re­ments of access to docu­ments, nor to Arti­cles 41 and 42 of the Char­ter. In order to fill this legal vacu­um, some CSDP mis­si­ons adopt a spe­ci­fic poli­cy on public access to docu­ments (EUNAVFOR MED Ope­ra­ti­on SOPHIA), but trans­pa­ren­cy remains depen­dent on the good-will of each CSDP mis­si­on itself.

[…]

Addi­tio­nal to the lack of trans­pa­ren­cy and to the ent­i­re arms deli­very pro­cess, the­re is no demo­cra­tic con­trol over the decisi­ons to sup­ply. The Lis­bon Trea­ty has not great­ly incre­a­sed the demo­cra­tic scru­ti­ny over CFSP and CSDP by the Euro­pean Par­lia­ment. Moreo­ver, as the EPF is estab­lis­hed as an inter­go­vern­men­tal CFSP instru­ment, the Euro­pean Par­lia­ment is not invol­ved and has no for­mal over­sight role. Ins­tead, it is the EEAS [Diplo­ma­tic Ser­vice of the Euro­pean Uni­on] that will ensu­re moni­to­ring and con­trol based on the situa­ti­on on the ground. Whe­ther the EEAS’ risk ana­ly­ses are always cor­rect is ques­tion­ab­le howe­ver, as the Mali expe­ri­ence is a bla­zing examp­le of this.

[…]

If the EEAS fails, natio­nal par­lia­ments could argu­ab­ly exer­cise an over­sight role on the basis of Arti­cles 10 (2) and 12 TEU. Unfor­tu­n­a­te­ly, natio­nal par­lia­ments are not the right insti­tu­ti­on to con­trol the CSDP mis­si­ons. Natio­nal par­lia­ments do not have the necessa­ry know­ledge, expe­ri­ence or infor­ma­ti­on to exer­cise ade­qua­te demo­cra­tic con­trol over spe­cia­li­zed CFSP bud­get allo­ca­ti­on. It is extre­me­ly dif­fi­cult for mem­bers of natio­nal par­lia­ments to acqui­re the necessa­ry over­sight and exper­ti­se to be able to judge the­se decisi­ons effec­tively. As a result of the weak and for­mal natio­nal demo­cra­tic powers, the struc­tu­ral shor­ta­ge of infor­ma­ti­on and lack of trans­pa­ren­cy the­re is a weak de fac­to and de jure accoun­ta­bi­li­ty for infor­ma­ti­on and for con­duct. This app­lies to both the Euro­pean and natio­nal levels. The Euro­pean Par­lia­ment wants to exer­cise effec­ti­ve con­trol, which would only incre­a­se the accoun­ta­bi­li­ty and trans­pa­ren­cy of the EPF, but the­re is no legal basis for this in the TEU. This leads to CSDP mis­si­ons which are to a lar­ge extent poli­ti­cal­ly unche­cked at natio­nal and Euro­pean level. Some scho­l­ars argue that par­lia­men­ta­ry con­trol by natio­nal par­lia­ments is a necessa­ry com­ple­ment to the scru­ti­ny of the Euro­pean Par­lia­ment but can­not be a repla­ce­ment (De Bae­re, 2008). The clear lack of demo­cra­tic con­trol at natio­nal and Euro­pean level is alar­ming, espe­cial­ly regar­ding the check with (inter­na­tio­nal) human rights.

src: click

Ich würd sagen wir fol­gen der Rechts­mei­nung des Wichs­er­schweins von Ralph Janik, mit sei­ner Jugend in Mer­ca­tor Nähe, und hal­ten fest, dass kein öster­rei­chi­scher Euro für Waf­fen­käu­fe in der Ukrai­ne aus­ge­ge­ben wur­de, oder?

Weils der Stan­dard doch geschrie­ben hat, nach­dem er das Alp­bach Wun­der­kind Ralph Janik gefragt hat, und der dem Redak­teur ver­si­chert hat, dass das Rechts­mit­tel der “kon­struk­ti­ven Ent­hal­tung” das schon ver­hin­de­re, oder?

Ich würd sagen, damit schläft sichs leich­ter, oder?

Jetzt gibts da aber auch dazu noch ein Sah­ne­häub­chen on top - es war nach die­ser Sit­zung, dass mich die Psych­ia­te­rin des Sol­zi­al­psy­cho­lo­gi­schen Zen­trums plötz­lich Rich­tung Zen­trum für Per­sön­lich­keits­stö­run­gen Ybbs
( https://ybbs.gesundheitsverbund.at/leistung/station-08/ ) schie­ben woll­te, mit “Musik­the­ra­pie, Kom­ple­men­tär­me­di­zi­ni­sche The­ra­pie­maß­nah­men, Qi-Gong, Klangrei­sen, Koch­grup­pe, Aroma-Duftreise-Wellness, The­ra­peu­tic Touch, Trom­meln, Instru­men­ten­bau, und NADA-Ohrakupunktur” obwohl mir nie eine Per­sön­lich­keits­stö­rung attes­tiert wur­de. Wie ich das auf­ge­nom­men habe, muss ich wohl nicht wei­ter erwähnen.

Und ich frag mich jetzt schon seit zwei Stun­den, ob das dar­an liegt, dass mir der Psy­cho­lo­ge ver­schwö­rungs­theo­rie­na­hes Den­ken unter­stellt hat, auch wenns weder Psy­cho­lo­ge, noch Psych­ia­te­rin jemals aus­ge­spro­chen, oder dia­gnos­ti­ziert hät­ten. Ich hab seit zwei Stun­den rich­tig­ge­hend Para­noia davor (Scherz, kein sehr guter.).

Aber zum Glück kann ich Trost in dem vom Stan­dard recher­chier­ten Wis­sen suchen, dass KEIN ÖSTERREICHISCHER EURO, JEMALS FÜR WAFFENKÄUFE IN DER UKRAINE GENUTZT WORDEN IST.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Och, geb ma Israel noch drei Wochen.…

15. Dezember 2023

… um auf prä­zi­se­re Mili­tär­schlä­ge als Streu­bom­ben zu wech­seln. War­um nicht. Ich mein sie sagen doch eh schon, dass sie noch Mona­te für ihre Mili­tär­ope­ra­ti­on brau­chen wer­den, da machen drei Wochen Flä­chen­bom­bar­de­ments auch kei­nen Unter­schied mehr.

Argu­men­tie­ren ler­nen von der US Außenpolitik.

Wobei der Stan­dard heu­te schon sagt, dass Isra­el mehr Vor­sicht gelobt.

Die­se Gesell­schaft ist das Abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Also, der US Regie­rung ren­nen die Staf­fer davon, ein AP News-Team haben die Ver­tei­di­ger Isra­els schon mit Pan­zern weg­ge­schos­sen, und CNN ist mitt­ler­wei­le auch in Gaza vor Ort - also ists doch klar, jetzt noch mal drei Wochen Flä­chen­bom­bar­de­ments, aber dann…!

Ja also was dann, wis­sen wir von der US Admi­nis­tra­ti­on auch nicht, nur dass es danach noch Mona­te wei­ter­ge­hen wird.

Ah, of course.…

14. Dezember 2023

Der Leit­spruch der welt­wei­ten Anti-Israel-Demonstrationen macht es dem Rechts­staat schwer. Um ihn zu ver­bie­ten, müss­te er schon ein­deu­tig sein. Doch es gibt krea­ti­ve Lösungen.

Zwei jüdi­sche Ame­ri­ka­ner haben nun Mar­ken­rech­te für die Paro­le «From the river to the sea: Pales­ti­ne will be free» beim Patent- und Mar­ken­amt der USA ange­mel­det. Damit wol­len Joel Acker­man und Oron Rosen­krantz ver­hin­dern, dass die Wor­te wei­ter­hin auf den anti-israelischen Demons­tra­tio­nen die­ser Welt skan­diert werden.

Ihre Idee ist ein­fach: Wenn sie die Mar­ken­rech­te bekä­men, könn­ten sie Demons­tran­ten ver­bie­ten, den Slo­gan zu benut­zen. Wer es trotz­dem tut, gegen den dürf­ten Acker­man und Rosen­krantz recht­lich vor­ge­hen. Zwar ist es eine offe­ne Fra­ge, ob die Anmel­dung beim Mar­ken­amt durch­geht. Doch die Akti­on zeigt, wie ver­zwickt die Situa­ti­on um die berühm­ten Wor­te ist.

[…]

Im Jahr 2018 schrieb Maha Nas­sar, eine Pro­fes­so­rin für Nah­ost­stu­di­en an der Uni­ver­si­tät Ari­zo­na, in einer Stel­lung­nah­me zu dem Slo­gan: «Was die Paläs­ti­nen­ser wirk­lich wol­len, sind glei­che Rech­te.» Zwi­schen die­sen zwei Polen schwankt die Inter­pre­ta­ti­on des Spru­ches. Doch was heisst er nun: Kampf gegen Isra­el oder Appell an den Frieden?

[…]

Mit Tricks lässt sich gegen die Paro­le vorgehen
Doch so ein­deu­tig sind die Wor­te nicht, dass ein Rechts­staat sie ein­fach ver­bie­ten kann. Deutsch­land argu­men­tiert daher his­to­risch: Es schreibt die Wor­te der Hamas zu, was jeden Zwei­fel des Anti­se­mi­tis­mus bei­sei­te räumt. So kann das Land gegen die Wor­te vorgehen.

Die Schweiz dis­ku­tiert noch dar­über, wie mit dem Slo­gan umzu­ge­hen sei. Und die Ame­ri­ka­ner Joel Acker­man und Oron Rosen­krantz sind krea­tiv gewor­den – mit ihrem Vor­stoss, aus dem Slo­gan eine Mar­ke zu machen. Die bei­den wol­len es dem Rechts­staat leicht machen. Statt auf Straf­recht setz­ten sie auf Markenrecht.

src: click (NZZ)

Bei uns ist das viel ein­fa­cher, da ver­bie­tet ein­fach die Wie­ner Poli­zei den Slo­gan, und kommt dafür ins eng­lisch­spra­chi­ge Wiki­pe­dia.

Was?! Das kann nicht sein!

14. Dezember 2023

Nach­dem in Alp­bach 2018 300 Leu­te in eine Turn­hal­le gepfercht wor­den sind um sie anzu­lei­ten für die Euro­pa­wah­len auf ihren Accounts unter dem Hash­tag #FAN (Forum Alp­bach Net­work) Wer­bung für die Euro­pa Wah­len, etwa ein Monat vor den Euro­pa Wah­len, im Bekann­ten­kreis zu machen, wobei der Per­son mit der höchs­ten Ver­brei­tung wei­te­re Networking-Opportunities und ein Fea­turing in einem Pos­ting des FAN als “Preis” zuge­sagt wur­den, wäh­rend man zum Event social media mana­ger der BBC ein­ge­flo­gen hat die Tipps zum viral gehen gege­ben haben und hilf­rei­che Foli­en vor­be­rei­tet hat mit “emo­tio­na­li­siert”, “lie­ber Vide­os als Text”, “zeigt dass ihr Spass habt”, “bit­te kurz, sonst liests kei­ner” usw…

sie­he:

Figh­t­ing the infor­ma­ti­on war wit­hin our societies

Also nach­dem im sel­ben Jahr ein­fach das gesam­te Digitalisierungs-Panel in Alp­bach, inklu­si­ve aller öster­rei­chi­schen Kory­phä­en auf dem Gebiet und inklu­si­ve dem neu beru­fe­nen US Bot­schaf­ter auf die Fra­ge nach Regu­lie­rung von Social Media ein­fach ver­stummt ist, und der (mitt­ler­wei­le wie­der abbe­ru­fe­ne) US-Botschafter dann auf zwei­fa­che Nach­fra­ge hin begon­nen hat zu erklä­ren, dass social media Unter­neh­men wie face­book kei­ner Regu­lie­rung bedür­fen wür­den, “da da dann ein­fach ein Kon­kur­rent ent­ste­hen wür­de, und dann wür­den ein­fach alle Men­schen auf der Welt dem Netz­werk­ef­fekt zum Trotz wech­seln - wie bei Fire­fox, das reg­le sich von alleine”.

Also nur fünf Jah­re nach der blö­den Fra­ge im Alp­bach Semi­nar zu Digi­ta­li­sie­rung, wie sich denn Micro­tar­ge­ting von Post­wurf­sen­dun­gen unter­schei­de, die lei­der man­gels Zeit vom Semi­nar­lei­ter nicht beant­wor­tet wer­den konnte.

Also jetzt, nur fünf Jah­re spä­ter - stellt sich her­aus, dass die EU Kom­mis­si­on selbst gegen den Digi­tal Ser­vice Act und die DSGVO ver­sto­ßen und auf Twit­ter Micro­tar­ge­ting gegen gel­ten­des Recht zur Wer­bung für ihre Posi­tio­nen ein­ge­setzt hat? Die ihr von Lob­by­ing­un­ter­neh­men vor­ge­ge­ben wur­den? Und X, vor­mals Twit­ter, hat ihnen das Micro­tar­ge­ting ein­fach mal ver­kauft, weil - eh super wenn man so ein­fluß­rei­che kom­pro­mit­tier­ba­re Freun­de hat?

Wie jetzt, und jetzt - und jetzt müs­sen wir insti­tu­tio­nell erst mal einen Wer­be­s­top ver­hän­gen um den public Fall­out zu mana­gen, aber an der Situa­ti­on wol­len wir dann lie­ber doch nichts verändern?

Auf dem Papier ver­bie­tet X die Nut­zung sen­si­bler Daten für poli­ti­sche Wer­bung. In der Rea­li­tät pro­fi­tiert X noch immer von Tech­ni­ken, von denen wir spä­tes­tens seit dem Cambridge-Analytica-Skandal im Jahr 2018 wis­sen, dass sie schäd­lich sind”, so Maartje de Graaf, Daten­schutz­ju­ris­tin bei Noyb.

Kom­mis­si­on stopp­te Wer­bung auf X
Die poli­ti­sche Ein­stel­lung und reli­giö­se Über­zeu­gung von Men­schen genie­ßen laut der DSGVO beson­de­ren Schutz, argu­men­tiert die Daten­schüt­ze­rin. Obwohl das bedeu­tet, dass sie nur unter beson­de­ren Umstän­den ver­ar­bei­tet wer­den dür­fen, hat die EU-Kommission sie für das Micro-Targeting auf X ver­wen­det. Das ver­stößt nicht nur gegen die DSGVO, son­dern auch gegen den Digi­tal Ser­vices Act (DSA). Noyb reicht des­halb eine Beschwer­de bei der nie­der­län­di­schen Daten­schutz­be­hör­de ein. Ange­sichts der Schwe­re der Ver­stö­ße und der gro­ßen Zahl betrof­fe­ner Per­so­nen schlägt Noyb außer­dem vor, dass die zustän­di­ge Behör­de ein Buß­geld ver­hän­gen sollte.

Nach­dem wir unse­re ers­te Beschwer­de in die­ser Ange­le­gen­heit ein­ge­reicht haben, hat die EU-Kommission einen Wer­be­stopp auf X verhängt. 

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Will­kom­men in Alp­bach mei­ne Damen und Her­ren, Stan­dard­re­dak­teu­re wer­den dort regel­mä­ßig als Mode­ra­to­ren gekauft, und ein­fach mit den rich­ti­gen Exper­ten zusam­men­ge­bracht. Sonst wüß­ten sie ja gar­nicht was sie schrei­ben sollten…

Hey, und tol­les Turnhallen-Event.

Hät­te ja kei­ner ahnen kön­nen, dass sich Poli­tik von Social Media Unter­neh­men mit Ver­spre­chen bes­se­rer Wahl­wer­be­mög­lich­kei­ten “regu­la­to­ry cap­tu­ren” (urks, schlech­tes Deutsch) lässt. 

Nie­mand. Nie­mand hät­te es ahnen können.

Triage für Vergewaltigte

13. Dezember 2023

- ab Freitag?

Mora­li­sie­ren­de social Media Opfer beim sich gegen­sei­tig erklä­ren, war­um Geo­po­li­tik Moral zu fol­gen habe.

Fürs “grea­ter good”, das nur gewähr­leis­tet sei, wenn wir der Ukrai­ne einen zehn­jäh­ri­gen Auf­rei­bungs­krieg ermöglichen.

Weil eines dür­fen wir nicht. Der über­schul­de­ten Ukrai­ne die Umstruk­tu­rie­run­gen, ich mei­ne die Self-Agency wegnehmen.

Wenn man gera­de­wegs Rich­tung gut gemeint, und gut gemacht sind unüber­brück­ba­re Gegen­sät­ze argu­men­tiert, viel­leicht ein­fach mal den Mund halten?

Wobei, das ist ein Event der Kir­che, also hät­te ich mir den letz­ten Satz auch gleich spa­ren können.

Aber viel­leicht kommt Gott noch run­ter und ret­tet die Ukrai­ne vor zu wenig Waf­fen. Wer weiß…

The righ­te­ous god, from the shi­ning city on a hill. Die gera­de zwecks dive­s­ting und deris­king die Indus­trie von mor­gen baut, wäh­rend Habeck der ener­gie­in­ten­si­ven deut­schen Indus­trie erklärt, dass es in Deutsch­land ein­fach nicht mehr mög­lich ist sie zu halten…

Aber kei­ne Angst, Chi­na und Indi­en sind ja auch Pro­fi­teu­re des lan­gen Krie­ges, das gleicht sich wie­der aus…

Für die Insti­tu­ti­on die uns den Frie­den in Euro­pa gebracht hat!

Die Ukrai­ner wol­len auch ein­mal leben! Das ist nur menschlich.

(800.000 Tote spä­ter eva­lu­ie­ren wir neu?)

Wer sind wir um ihnen zu sagen ihr dürft nicht für unse­re Sicher­heit ster­ben?! Zum Gewin­nen ists noch zu wenig.

Und wenn sie gewin­nen, was pas­siert dann mit den Atom­waf­fen? Also lie­ber bei­de Sei­ten schön zehn Jah­re auf­rei­ben, das ist moralisch.

Und auf Moral setzt man ja in der Geo­po­litk. Weil man dann jede Ven­det­ta in inter­ner Logik rich­tig schön begrün­den könnte…

Der Böse Ork, wir muss­ten ja. Er hat im letz­ten Kampf unser strah­len­des Staats­ober­haupt gefällt. Wir kämp­fen um unser Leben. Jeden ein­zel­nen Kilo­me­ter bis zur voll­stän­di­gen ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät der Ukrai­ne kämp­fen wir um unser Leben. Als uns Mark A. Mil­ley nahe­legt zu ver­han­deln schla­gen wir auch das aus, weil wir ja um unser Über­le­ben kämp­fen. Jeden ein­zel­nen Kilometer.

Also wenn bis Frei­tag kein Durch­bruch kommt, von dem ich immer noch anneh­me, dass er kommt, gibts dann bald Tria­ge für das Bei­spiel einer Ver­ge­wal­tig­ten der wir kei­ne guten Rat­schlä­ge zu geben hätten?

Die ja lei­der bereits hoch ver­schul­det ist, auch wenn sich laut IMF ihr credit rating nicht ver­än­dert hat. Laut S&P aber schon?

Jaja, die Moral in der Geo­po­li­tik…, die zu fin­den und mit ihr zu argu­men­tie­ren ist wahr­lich eine Spe­zia­li­tät Österreichs.

edit: The BBC sug­gests, that the Biden government wants to chan­ge Ukrai­ni­ans war aims. Of cour­se out of their own self interest.

The most important aspect is self agen­cy, dont you see?

Also, no one is cal­ling this a pro­xy war of cour­se. No one.

Also on the point of Aus­tria and morals in geopolitics:

Bildschirmfoto 2023 12 13 um 23 54 43

I like what Vene­zue­la did most.

edit2:

Ukrai­ni­sches Milliarden-Handelsdefizit stimmt Öko­no­men besorgt

Das ukrai­ni­sche Han­dels­de­fi­zit hat sich in den ers­ten zehn Mona­ten des Jah­res 2023 auf 22,3 Mil­li­ar­den US-Dollar belau­fen. Das teil­te die ukrai­ni­sche Sta­tis­tik­be­hör­de am Frei­tag mit. Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler war­nen davor, dass das wach­sen­de Defi­zit die Sta­bi­li­tät der Volk­wirt­schaft gefähr­den könnte.

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Zwei­te Quel­le: click

Kon­text:
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