Wie kann man die Öffentlichkeit eigentlich noch verarschen?
13. Juli 2023Mit counterfactuals.
Mit diesen US-Spezialgranaten will die Ukraine die russische Front aufbrechen
[…]
„Die Streumunition hat bewusst eine Fehlerquote von 30 Prozent Sprengkörpern, die nicht explodierten. Denn so haben die Russen das betroffene Gebiet nicht nur beschossen, sondern gleichzeitig auch in ein Minenfeld verwandelt.“ [Das geht soweit in Ordnung.]
Eine „effektive Waffe“ für Kiew
Bei der Streumunition aus den USA, die die Ukraine jetzt geliefert bekommt, sei das jedoch anders. Die Fehlerquote soll sich nur auf etwa zwei bis drei Prozent belaufen. „Die Ukraine braucht Streumunition für ihre Gegenoffensive und nicht, um ihre eigenen Städte zu bombardieren. Diese Waffe ist die beste und effektivste, um den Gegner massenweise auszuschalten“, meint Theiner. „Die Ukraine kann damit ganze russische Bataillone auf einmal ausschalten, sogar gepanzerte Fahrzeuge zerstören und Lastkraftwagen sowieso.“
src: click
Die Presse fischt mal wieder bei Experten die ins aktuelle Narrativ passen - also Thomas C. Theiner:
The Ukraine-russia war is over. putin has lost and he knows it. There are no more paths to victory for russia. The russian army is past culmination, its forces are exhausted, decimated, and demoralized. Ukrainians, with growing confidence, capabilities, and morale have begun offensives to cut of the russian spearheads. These offensives will continue and grow, and if russia does not retreat in the next two weeks it will lose most of its army to death and destruction.
src: Thomas C. Theiner vor etwas mehr als einem Jahr.
Dass der zitierfähig ist, erkennt man daran, dass er ein Profilfoto mit einem Berg im Hintergrund hat, bzw daran, dass er auch Opinion pieces auf euromaidanpress.com publizieren darf. Siehe auch: click
Klar - nur die beste Berichterstattung für unsere Leser. Hat nur einen kleinen Haken.
Stimmt nämlich nicht.
Hier bei 39min in:
https://www.youtube.com/watch?v=ICYg4ajuC9c
Diese Munition ist nicht geeignet, dass man [damit] praktisch ein Minenfeld in die Luft sprengt, durch den Einsatz von Streumunition. Und sie ist auch nur ganz am Rande einsetzbar gegen befestigte Stellungen. Wenn sie sich vorstellen, das ist eine Flächenwaffe, die einen ganzen Fußballplatz abdecken kann, mit kleinen Bomblets, nennen wir das - und sich vorstellen, durch diesen Fußballplatz geht ein Schützengraben, dann ist es ja mehr oder weniger Zufall, wenn solche Bomblets in diesem Graben landen und dort ihre Wirkung erzeugen, der Rest der Wirkung verpufft praktisch, weil das rechts und links des Grabens dort die Einschläge gibt - also deshalb sage ich, nicht sehr effizient, und deshalb nur begrenzt einsetzbar gegen Stellungen.
[…]
Naja, es ist schon eine Verstärkung, wie ich gerade gesagt habe, es ist der Ausgleich des Mangels an Artilleriemunition, aber sie haben auch Recht - es ist kein Gamechanger.
Zitat: Erhard Bühler, Ex Nato General beim MDR
Das ist immer so arg blöd, da hat man gerade wieder die perfekte Erzählung für seine seit Monaten sorgsam komplett verblödete, Verzeihung, bespielte Leserschaft, und dann gibts einfach Experten die verlautbaren glatt wies wirklich ist.
Dabei stützt man sich wirklich bereits seit Monaten nur auf die feinsten Propagandaoutlets der Ukraine und interviewt nur die Militärexperten die auf ukrainischen Propagandakanälen Meinungsjournalismus betreiben dürfen… Also es ist wirklich zum verrückt werden, nie kann man es als Presse-Redakteur wem recht machen.
Jetzt müsste Russland nur noch außerhalb von Schützengräben angreifen und in einen ukrainischen Hinterhalt laufen, so mehrere Fußballfelder und Bataillone breit, dann - jaha, aber dann! Wäre die Presse Berichterstattung zumindest annähernd nahe an der Realität dran.
Diese Gesellschaft ist das absolut abartigst, grotesk Allerletzte.
Wie kann man die Öffentlichkeit eigentlich noch belügen?
12. Juli 2023Wenn man von nichts eine Ahnung hat - und immer falsch liegt, wird man zum einen jahrelanger Moskau-Korrespondent für die Zeit (Michael Thumann) und gründet dann ein außenpolitisches Magazin, oder kennt besser die Gründer eines solchen, oder so… Weil die Kineden haben genausowenig drauf. Hofierende Fragen soweit das Auge reicht.
Also worum gehts hier?
Ich habe selten in meinem Leben ein Interview gesehen, das bereits zwölf Tage nach seinem Erscheinen so gealtert ist, dass man eigentlich nur noch zusammenfassen kann - vollkommen daneben.
Und dabei fings doch so gut an…
Michael Thumann, seinerseits mittelprominenter Selbstdarsteller auf PR Tour hat gerade ein Buch veröffentlicht in dem er deutlich prominenter den Schlagwortkomplex “Revanchismus” im Zusammenhang mit Putins Handeln beleuchtet hat.
Problem: Revanchismus darf heute keiner mehr sagen (also Mangott schon noch, als einziger (!) Experte im deutschsprachigen Raum, gerade eben so - weil man seine Analysen sonst sehr schätzt), da die US sich ja durch Snyder nach Kriegsbeginn das Neoimperialismus als Russlands primärer Kriegsgrund Narrativ erfinden haben lassen. Snyder - das ist der hier: click
In dem Moment in dem das Narrativ aufkam, musste sowohl das deutsche Auswärtige Amt, als auch der Deutsche Verteidigungsausschuss in deren Pressestatements, binnen drei Monaten, von “Revanchismus” über Neokolonialismus zu Neoimperialismus wechseln, in der Skizzierung der offiziell geglaubten Kriegsbegründung/des offiziell geglaubten Kriegsgrunds.
Sukzessive mit der Medienberichterstattung (in der das Imperialismusnarrativ stetig wichtiger wurde).
Was machst du jetzt also als jemand der das nicht kommen gesehen hat, aber der trotzdem in seinem Berufsumfeld als Selbstdarsteller relevant bleiben will?
Verschärfend: Du hast nebenbei ein Buch draußen, das voll mit Revanchismus als “ich kann lesen wie Putin denkt” Begründungen für staatliches Handeln ist, während aber die Begründung heute eben keiner mehr öffentlich verwenden darf.
Keine Sorge, dafür gibt es eine Lösung:
Schritt 1: Behaupte Revanchismus sei doch das selbe wie Neoimperialismus und du habest es doch schon immer kommen gesehen - schließlich hast du ja gerade erst ein Buch herausgegeben, das sich noch verkaufen soll, nicht wahr Herr Michael Thumann? (Wertung: Aus dem Argumentationsleitfaden eines Volltrottels.)
Schritt 2: Hetze gegen Klaus von Dohnanyi (und Sarah Wagenknecht, aber ok, die ist ja bereits ein free for all) um deine ideologische Zugehörigkeit zu untermauern, auch wenn du in deinem Buch leider den aus PR-Sicht falschen Begriff als intrinsisches Leitmotiv für “Putins Handeln” verwendet hast.
Schritt 3: Such dir ein aktuelles Thema bei dem noch keiner eine abschließende Wertung auf Lager hat (Warum hat Prigoschin geputscht?), dann erweitere deine Theorie, und behaupte das sei durch eine Erweiterung von Revanchismus als Leitmotiv am ehesten erklärbar, und du würdest es jetzt hier, ad hoc, gegenüber dem Podcaster der die Frage eigentlich initial aufgeworfen hat, für alle Zuhörer einwandfrei begründen.
Schritt 4: Lad dir eine noch viel größere Vollnulpe ein die von “ich habe mit Studenten Putins Rede vor der Nato 2008 über mehrere Jahre als Lehrender (Professor?!) analysieren lassen - und immer gesagt, das wäre für Europa eine große vertane Chance gewesen” zurückrudern muss, als quasi vom Mittelpunkt des Bodensees, während du nur aus dem Uferbereich zurückrudern musst. Ich mein dumm gelaufen, die US haben einfach ein anderes Narrativ öffentlich zum einzig richtigen “Putin verstehen” Duktus erklärt, und das auf das du in deinem Buch gesetzt hast, mittels eines noch viel talentierteren Selbstdarstellers, ins Abseits geschossen.
Was du danach aber auf garkeinen Fall tun solltest, ist das erst beste Narrativ auf das du bezüglich deines Reframings setzt SO klar und detailiert mit Schlussfolgerungen (warum das Revanchismus war) belegen, dass bereits zwölf Tage danach (!) komplett und unwiderbringlich klar ist, dass du von nichts eine Ahnung hast, dass du nicht mal die Farbe deines Milchcafes am Morgen bestimmen könntest und dass du dir den ganzen Scheiß tagtäglich in Form von Glaubenssätzen aus der Nase ziehst.
Also gehen wirs durch, es ist sehr, sehr unterhaltsam.
Hauptthese: Der Prigoschin Putsch ist eine Fortführung von Revanchismus, da der Revanchismus letztlich durch eine Sorge um den Machterhalt begründet gewesen sei, und der Putschversuch daher exakt das ist, was du als Führung Russlands kommen sehen hast aber verhindern wolltest.
Daher hast du einen Krieg ausgerufen, im Zuge dessen die Profilierung eines deiner Kriegsherren erst möglich wurde, der danach eine Stärkung seiner Machtposition angestrebt hat?
Und dass du dir das geleistet hast, was deine Machtposition delegitimiert hat, war dein Plan dem eigentlich entgegenzuwirken, daher hast du doch den Krieg begonnen?
Wait what?
Alles klar?
Folgethesen:
1. Das alles sei ein Zeichen von Schwäche, Putin wird es zukünftig sehr schwer haben die Legitimation seiner Führungsstruktur nach außen hin weiter zu begründen, es wird jetzt immer weitere Revolten geben, das wird ein sehr schwer zu meisterndes Problem für Russlands PR.
2. Wagner durch Staatseinheiten zu ersetzen wird nicht leicht möglich sein. Das verschafft dir weitere machtpolitische Probleme im Rahmen deiner Außenpolitik in den Staaten in denen Wagner tätig ist. Das wird Russland noch über Monate nachhängen und seine Position schwächen.
3. Die Bürger in Russland werden nicht aufhören können darüber zu reden! Das bedeutet letztlich Legitimitätsverlust und mehr Leute die das Regime in Frage stellen.
Und wenn das nicht zutrifft, ist die komplette Karriere des Michael Thuman im Eimer, vom Verkaufserfolg des Buchs mit Revanchismus als handlungsleitende “ich kann erkennen was Putin denkt” Motivation ganz zu Schweigen.
Darauf die Kreml-Propaganda so - hold my beer.
Und 12 Tage später:
Prigoschin festgesetzt, aber hat mit Putin bereits direkt gesprochen, ist auch schon wieder in Moskau, dafür aber Schoigu komplett abgesetzt, den nächsten Hopeful nachbesetzt und intern gegen seine offiziellen Gegner gepitcht.
Wagner NICHT eingestellt sondern klargestellt, dass sie vor allem im Ausland als Wagner weiter agieren werden.
Oder ums anders zu sagen, sowohl Schoigu, als auch Prigoschin aus dem Spiel genommen, eine neue Generation des internen Machtkampfs aufstrebender Gruppierungen unter der eigenen Ägide installiert - Wagner zwecks “kennt man” PR Konsistenz beibehalten.
Shit. Worüber unterhält sich jetzt das russische Volk?
Putin zu schwach, der Putsch hat ganze 23 Stunden gedauert? Putin zu schwach er hat nur Schoigu UND Prigoschin entmachtet?
Wer war auf Prigoschins und nicht auf Putins Seite während des Putsches?
Aber Prigoschin hat doch jetzt erst wieder mit Putin gesprochen - und Schoigu ist ganz raus… Scheiße gegen welche Seite intrigier ich denn jetzt?
Und gleich noch ein neuer Machtkampf mit neuen Köpfen in Hintergrund auf den ich meine Aufstrebungsbemühungen doch viel besser fokusiere.
Und das alles binnen einer Woche.
Auf was fokusiere ich denn jetzt meine disruptiven Bemühungen, wenn ich ein Auslandsgeheimdienst bin?
Auf das einzig verbleibende Element von “eingesessener Macht” das symbolisch noch vorhanden ist - die Wagner Gruppe?
Die ist ja so schwach? Viel schwächer als man denkt? Soll sies sein - niemand weiß wo genau welche Teile von ihr weiter zum Einsatz kommen werden und wer sie anführt, und das stärkt ihr Mysterium, was zwar für den Krieg irrelevant ist, aber nicht für den Einsatz als Sicherungsmacht. Und meine Güte, in etwa zwei Jahren hat die dann einen neuen Anführer…
Ich sprechs ja nicht gerne aus - aber Tchakarowa (siehe: click), hatte vom Ausgang betrachtet, mehr recht als die gesamte Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik zusammen…
Zwölf Tage lang haben ihre Betrachtungen gehalten.
Zwölf fucking Tage.
Tja - schon scheiße - Hauptsache Heucheln und viel Schwachsinn erzählen ist eben doch keine so attraktive Perspektive, wenn man als ehemaliger Moskau-Korrespondent der Zeit, mit einem Buch mit der leider falschen Theorie irgendwo am See sitzt und versucht wieder zurückzurudern. Kann viel schiefgehen bei sowas…
edit: Die Presse und der Standard schreiben heute noch einen imho ziemlich offensichtlichen Schrott zusammen - unter dem Stichwort “jetzt schert noch ein General aus, Popow”. Hintergrund - der Ausscherer war scheinbar nicht machtpolitisch begründet, und General ist der auch nicht mehr. Der war scheinbar tatsächlich intrinsisch motiviert die Missstände an der südlichen russischen Front in der Ukraine aufzuzeigen. Mitten während einer ukrainischen Offensive. Also ein ganz schlauer Idealist. Einer der es bis zum russischen General geschafft hat, und dem dann aufgefallen ist, dass Russland im Zweifelsfall Menschenleben auch einfach verheizt. Einer der mehr Feindaufklärung gegen Artillerie wollte, also genau das was das russische Militär mit Ersatzteilknappheit nicht flächendeckend leisten wird. Aber der wird jetzt für Putins Regime zum Problem, weil ihn die russischen Militärblogger mögen? Jetzt wo er nicht mehr beim Militär ist, und seine Strafe stoisch erwartet?
Hm…
edit2: Die Presse hat heute die Auflösung, hier ist der Propaganda Angle. Des Westens natürlich, also das was herausschaut, wenn du wieder embedded Journalism machst, und dir hübsch notierst, was du denn laut deinen ukrainischen Handlern berichten sollst:
Auf Frontbesuch in der Ukraine: „Die Leichen liegen im Straßengraben“
Kriegsreporter Alfred Hackensberger spricht nach seinem Besuch an der Front über die verheerende Lage in der Ostukraine. Warum die ukrainische Gegenoffensive erst langsam in Schwung kommt und immer mehr russische Soldaten überlaufen.
src: click
Wegen Popow, nicht?
Oder doch weil die Ukraine aktuell Russland aktuell eine Verlustrate von 1:1,4 zufügt? Das spüren die was - 1:6 Soldaten im russischen Schützengraben? 1:4? 1:2?
Hier der Standard der der Öffentlichkeit versucht Verwunderung zu verkaufen, warum sich in der russischen Öffentlichkeit immer noch nichts regt: click Popow hat es mit seiner Aussage bis zu einem Duma Abgeordneten geschafft! Der Kreml hat mit “Keine “Show” machen” kommentiert. Es geht drunter und drüber! Ja, und erst die ganzen russischen Soldaten die jetzt vermehrt überlaufen!
Wir sind schon wieder fast am gewinnen! Es dauert nur noch zwei Jahre! Der Gegner ist schon wieder unfähig! Und der Bevölkerung ist das schon beinahe klar! Und Propaganda hat immer noch niemand entdeckt!
The Future of Blackrock, I mean Ukraine
12. Juli 2023You know, they are in closed doors right now, in Vilnius, trying to hammer out what that means - what Biden said [Ukraine being on the way to Nato, but no membership plan yet, being made interoperable with Nato], I think there is such pressure, to find a way to include Ukraine, but not fully include Ukraine. What I think you know, there was a conference at the beginning of June in London about reconstruction of Ukraine. One would hope that at this gathering, there would be some attention payed to what may mean a trillion dollars for the world community [rebuilding costs of Ukraine] and what was ponied up in London was something like 15 billion [largely part of the EU reconstruction fund, to be payed out in tranches, btw.]. There are reports now, that Zelenskyy has set up an office in Kiev for economic development which Blackrock has played a major role in, so I fear that as we witnessed the militarization and the war proceeding, the future of Ukraine is being negotiated in other places […]
Ahhh… so gut das zu hören! Wo doch Selenskyj noch am ersten Tag der Geberkonferenz in London verlautbaren lassen hat er müsse sich selbst (!) noch einen ökonomischen Plan für die Ukraine ausdenken!
Ja, ja. Denk. Denk.
Seine erste Idee war ja eigentlich Rock Red. Das war ihm dann aber zu wenig patriotisch.
Dann ist er vermutlich bei Blue, yellow Rock als Namen für den Aufbauplan gelandet, weil er sich gedacht hat - fangt er halt einmal mit dem Namen an, der ist ja auch nicht unwichtig.
Dann haben Selenskyj aber gottseidank seine Berater doch noch davon überzeugen können, dass er doch besser Blackrock nimmt, dann muss er sich auch nicht so schwer noch weiter was überlegen, und kann sofort ins Kinderzimmer zurück um mit dem grauen Panzer zu spielen, den er erst im März vom Großvati geschenkt bekommen hat.
*hustkeuch*
Kommt zurück in die Ukraine, geflüchtete Ukrainer! In ein Land das aufgrund der aktiven US Militärstrategie noch mehrere Jahre im Krieg verbleiben wird - das aber bereits jetzt mit Infrastrukturinvestments beginnen muss, damit ihm nicht noch mehr Einwohner wegrennen - auch wenn diese dann zerbombt werden dürften. Das aktuell “wir bauen Kindergärten” Spots im Staatsfernsehen senden muss, weil es demographisch bereits Richtung terminal decline unterwegs ist (Hälfte der Bevölkerung weg, und zwar die jüngere, besser ausgebildete) -- und dessen ökonomische und institutionelle Zukunft nunmehr seit drei Wochen von Blackrock gestaltet wird!
Wo kann ich mich für die Staatsbürgerschaft anmelden? Ich meine, damit ich dann automatisch EU Bürger werde natürlich, also wenn ich nicht schon einer wäre.
Eigentlich 1A dieses “die Ukraine muss alles selbst entscheiden” Konzept - dieser so bestimmende Wahlspruch europäischer, was wars noch gleich…? Sorry hab das Wort vergessen, kann nicht jemand bei McKinsey anrufen, damit die ab jetzt meine Blogeinträge schreiben?
Macron darf ja seit dem Monat nicht noch mehr externe Berater einstellen… Da können die da doch sicher einen abstellen.
Macron govt must limit use of private consultancy firms, watchdog says
France’s government must further rein in sometimes “inappropriate” hiring of consultancies, the country’s Court of Auditors said Monday, responding to public outcry over an issue that hobbled President Emmanuel Macron’s reelection campaign last year.
src: click
Naja wenigstens McKinsey und nicht Blackrock… Sorry Ukraine, die Ukraine meine ich.
Der gehts ja aktuell nur mehr nur so, so…
Hab ich gehört.
Wobei sich aber auch Blackrock die attraktivsten Investitionsobjekte als erstes heraussuchen darf. Als Vermittlungsprovision.
edit: Sorry, ich Dummerle, McKinsey ist natürlich ebenfalls eingebunden… Ich mein, wie konnt ich nur…
“So many of today’s long-term challenges are best addressed through blended finance and this is one. You need these vehicles to mobilise capital at scale,” said BlackRock vice-chair Philipp Hildebrand, who will be discussing the work on Wednesday.
The World Bank estimated in March that Ukraine would need $411bn to rebuild after the war, and recent Russian attacks have driven that figure higher.
The Kyiv government engaged BlackRock’s consulting arm in November to determine how best to attract that kind of capital, and then added JPMorgan in February. [Sicher eine Europäische Bank, diese JPMorgan, nicht? Wo wir doch die Mehrheit des finanziellen Investments stellen. Oder? Nein? Schade eigentlich.] Ukraine president Volodymyr Zelenskyy announced last month that the country was working with the two financial groups and consultants at McKinsey.
[…]
BlackRock and JPMorgan are donating their services, although the work will give them an early look at possible investments in the country. The assignment also deepens JPMorgan’s relationship with a longstanding client. The bank has helped Ukraine raise more than $25bn in sovereign debt since 2010 and led the country’s $20bn debt restructuring last year.
The financiers consulted with private and public sector investors and found they wanted to help Ukraine but were leery not just about war losses but also the country’s governance, lack of transparency and shallow capital markets.
What Ukraine needed, BlackRock advised, was a development finance bank to find investment opportunities in sectors such as infrastructure, climate and agriculture and make them attractive to pension funds and other long-term investors and lenders. JPMorgan was brought in partly for its debt expertise.
“The fund is being set up to also give public and private sector investors the opportunity to invest into specific projects and sectors,” said Stefan Weiler, JPMorgan’s head of debt capital markets for central Europe, Middle East and Africa. “There will be different sectoral funds that the fund identified as priorities for Ukraine. The aim is maximise capital participation.”
The structure calls for the fund to use the lower-cost public money, known as concessional capital, to make initial investments and absorb the first losses.
“The notion is that this initial seed capital would be a de-risking mechanism, and it would create the potential for private sector capital to come in at scale,” said Brandon Hall, co-head of BlackRock’s Financial Markets Advisory arm. “Ukraine will have its own organisation to source and syndicate these local investment opportunities.”
To overcome investor concerns about governance, the fund is expected to stock its board with representatives of international financial institutions and governments and hire investment professionals to execute its strategy.
“Our view is that if you have a strong governance structure and an internationally credible set of stakeholders who are in the leadership position in this fund, then that will go a long way,” Hall said.
BlackRock’s advice has drawn on its work for the Saudi National Development Fund and the Climate Finance Partnership, a blended finance vehicle that directs investment into sustainability projects in emerging markets. McKinsey did not respond to a request for comment.
At present, the Ukraine work is focused on setting up the structure, governance and practical procedures because most investors want to wait for the end of hostilities. “The important part is that Ukraine is already thinking ahead,” Weiler said. “When the war is over, they’re going to want to be ready and start the rebuilding process immediately.”
src: click
Wait what?
11. Juli 2023Germany shouldn’t ‘block’ US from sending cluster munitions to Ukraine, says president
German President Frank-Walter Steinmeier on Sunday said the country should not “block” the United States from sending cluster bombs to Ukraine, while defending its opposition to the use of the controversial weapon. Ukrainian President Volodymyr Zelensky on Sunday voiced hope for the “best possible result” from an upcoming NATO summit where Kyiv is looking for a greenlight regarding its bid to join the alliance.
src: click
6:25pm: Germany shouldn’t ‘block’ US from sending cluster munitions to Ukraine, says president
Germany’s president on Sunday said the country should not “block” the United States from sending cluster bombs to Ukraine, while defending its opposition to the use of the controversial weapon.
“Germany’s position against the use of cluster munitions is as justified as ever. But we cannot, in the current situation, block the United States,” said President Frank-Walter Steinmeier in an interview with German broadcaster ZDF.
If Ukraine no longer has the means to defend itself or if those supporting the war-stricken country back down, “it would be the end of Ukraine”, said the president, whose powers are largely ceremonial.
The United States announced Friday new military aid to support the Ukrainian army to counter the Russian invasion, which include cluster munitions, crossing a new threshold in the type of weaponry supplied to Kyiv.
Stimmt, wie könnte sich die Ukraine auch ohne Clustergranaten vorwärtsverteidigen?
Let me get this straight.
Es ist wichtig, dass der Westen geschlossen agiert.
Es ist wichtig, dass wir in diesem Punkt nicht geschlossen agieren und auch unsere Wertepositionen vertreten die sich von denen der US maßgeblich (also nach internationalem Vertragsrecht) unterscheiden.
Es ist wichtig, dass wir die Stimmen nicht abdrehen, die sich gegen den Einsatz von geächteten Mitteln der Kriegsführung wenden.
Und es is vor allem wichtig, dass wir aber die US nicht davon abhalten die nach Europa zu liefern.
Wegen. Ehm. *papierraschel* der ehm Verteidigungsfähigkeit der Ukraine.
Mitten in eine ukrainische Offensive hinein, für die die Munition noch rechtzeitig ankommen soll.
Ich glaub jetzt hab ichs aber!
Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief, grotesk Allerletzte.
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten, diesmal von Oxford Economics (einer economic forecasting Klitsche):
Despite a large fall in wholesale energy prices in 2023, Germany’s energy-intensive industries have not recovered (data up to May). Seems like the crisis has left permanent scarring. pic.twitter.com/ndbrnnr0ci
— Daniel Kral (@DanielKral1) July 7, 2023
Die Reduktion in der Elektrizitätsproduktion ist übrigens demand driven. Dh. das sind Industriebereiche die still stehen. Und natürlich die ganzen tollen Effizienzgewinne die Reuters hier listet: click
