Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wiederholte am Dienstag seine Warnung, dass Russland eine neue Aggressionswelle plane, wobei die ersten Anzeichen bereits in der erweiterten Donbass-Region im Südosten der Ukraine sichtbar seien:
„Russland bereitet sich mit den Kräften, die es mobilisieren kann, auf eine neue Welle der Aggression vor. Die Besatzer erhöhen bereits den Druck in Richtung Bachmut, Wuhledar und in andere Richtungen. Und sie wollen den Druck in größerem Umfang erhöhen.“
Warum warnt Selenskyj am Dienstag vor einer neuen russischen Aggressionswelle?
Der deutsche Bundeskanzler Scholz will laut Medienberichten heute verkünden, dass die Ukraine deutsche Kampfpanzer erhält. Die USA wollen offenbar Abrams-Panzer schicken
Nach langer Debatte will Deutschland nun offenbar Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 in die Ukraine schicken. Das berichten Reuters und das Nachrichtenmagazin “Spiegel” am Dienstagabend. Aus den USA könnten laut US-Medien auch Abrams-Panzer kommen.
Für die die das nicht wissen, ein Ambrahams wiegt 60 Tonnen, fährt 450m pro Liter und ist wie der Leopard 2 eine reine Angriffswaffe.
Jetzt ist der Russe aber wieder so aggressiv.
Da wird Deutschland wohl Leopard 2 liefern müssen.
Aber wisst ihr was der Russe wieder macht?! Der erzählt seiner Bevölkerung das wäre ein Krieg Russland gegen die Nato! Dabei ist das nicht mal ein Stellvertreter Krieg. Obwohl ers ist nach wissenschaftlicher Definition ist. Man darf auch nicht Abnutzungskrieg dazu sagen, obwohl es einer ist. Und die Russenpropaganda stilisiert das hin als ob die Nato Russland vernichten wolle! Dabei sind das alles nur bilaterale Vereinbarungen! Und das wording ist “vernichtend schlagen”, wobei nicht dazu gesagt wird, dass Russland den Schwarzmeerzugang für seine Flotte verlieren soll, was ihm die Rolle als regionale Großmacht abdreht. Um das gesellschaftsfähig zu machen, gibts dann Nato Generäle auf Wirtschaftskonferenzen.
Und was sagt nochmal die deutsche Stiftung Wissenschaft und Politik dazu? Achja, was wir sehen ist keine Eskalationsspirale, das ist eine Lernkurve!
*Lern, lern, lern, lern*
Russland hat darauf bereits reagiert.
Russland bezeichnet mögliche Panzerlieferung der USA als “weitere eklatante Provokation”
Eine Lieferung von Kampfpanzern der USA an die Ukraine stellt nach den Worten des russischen Botschafters in den Vereinigten Staaten eine “weitere eklatante Provokation” des Konflikts dar. “Wenn die Vereinigten Staaten beschließen, Panzer zu liefern, dann kann man einen solchen Schritt definitiv nicht mit dem Argument der “Verteidigungswaffen” rechtfertigen. Dies wäre eine weitere eklatante Provokation gegen die Russische Föderation”, hieß es in einer Stellungnahme des russischen Botschafters Anatoli Antonow auf Telegram. Es sei offensichtlich, dass die Regierung in Washington gezielt auf eine strategische Niederlage Russlands hinwirke.
Worauf eine vollkommen durchverarschte Gesamtbevölkerung in einem angeblich neutralen Land wie folgt reagiert.
Jetzt muss man solche Kommentare aber natürlich nicht wegmoderieren. Ich mein wo kämen wir denn da hin.
Der Russe darf erst wieder einen Punkt haben, wenn er tot ist. Wertewesten.
Die Funke Mediengruppe macht diesmal die Totalverarschungs-Vorbereitung für die breitere Bevölkerung.
07:48: als ich dieses buch über olaf scholz (1/35)
17:14: freund von olaf scholz (2/35)
17:18: stimmt ja warum warum redet olaf scholz (3/35)
17:22: wie olaf scholz weißt du was ich kann (4/35)
17:39: und olaf schaut man kann olaf scholz (5/35)
17:43: sein zu wollen als olaf scholz der ist (6/35)
18:09: scholz noch ein anderer olaf (7/35)
18:15: mal einen olaf scholz erlebt von dem (8/35)
18:16: glaube ich nicht mal olaf scholz wusste (9/35)
18:18: dass dieser olaf scholz auch in den (10/35)
18:50: olaf scholz und Waschlappen sind nicht (11/35)
19:13: scholz haben sie gerade Waschlappen (12/35)
19:28: guck mal olaf scholz ist dann doch noch (13/35)
19:40: mal richtig loslegt ist olaf scholz ja (14/35)
19:51: ist olaf scholz olaf (15/35)
19:54: gerade was hier olaf scholz ich habe mir (16/35)
20:00: okay ich habe das hier schon olaf scholz (17/35)
20:20: schützen soll und olaf scholz gefragt (18/35)
22:17: versteht für olaf scholz ja das wäre (19/35)
23:04: scholz der sich mit den themen auskennt (20/35)
23:12: olaf scholz um jetzt über deinen freund (21/35)
23:17: scholz ist einer den ich wirklich (22/35)
23:43: insbesondere für olaf scholz (23/35)
24:06: jetzt ah ja und olaf scholz egal ich (24/35)
25:16: ist das problem von scholz oder das ist (25/35)
27:03: jetzt mal vor olaf scholz würde sowas (26/35)
27:16: olaf scholz ist doppelwumms ja und (27/35)
27:54: und olaf scholz braucht jemand der dann (28/35)
29:02: ist und olaf scholz geht nachts ans (29/35)
29:34: zwei sitzen die olaf scholz gewählt (30/35)
39:57: laden olaf scholz ging ja noch mal einen (31/35)
49:39: söder hätte olaf scholz nicht geschlagen (32/35)
49:43: dir sagen warum die idee die scholz (33/35)
01:47:04: was passieren olaf scholz sagt immer (34/35)
01:47:30: zu scholz kommt da mal zu dir (35/35)
Wobei sich eigentlich nur noch eine Frage stellt: “Kommt er jetzt wo Will weg ist eigentlich mal zu dir?”
Vorsicht, die Tonregie hat sich schon die Kugel gegeben.
edit: Die Stückzahlen der Lieferung dürften sich noch in Grenzen halten.
Aber Salami-Taktik darf man ja auch nicht sagen. Die deutsche Stiftung Wissenschaft und Politik weiß ja, das ist ein Lernprozess. Ich frag mich ernsthaft was Deutschland gerade lernt.
Demokratie ist ein Witz. Komplettverarsche zahlt sich aus. Wenn du das gesellschaftliche Korrektiv ausschalten willst achte penibel darauf, dass alle Medien eines Landes selbst in Eigenwahrnehmung tendenziös berichten, kritische Berichterstattung abdrehen und nur noch designte Propaganda publizieren.
Der Krieg in der Ukraine tobt fast ein Jahr. Die Menschen hier blicken dennoch überraschend optimistisch in die Zukunft.
Quelle:
Oleksij Antypowytsch, wenn man ihn fragt, wie sich die ukrainische Gesellschaft knapp ein Jahr nach der russischen Invasion verändert hat. Der kräftige Mann ist Direktor des Sozialforschungsinstituts Rating Group
[Seinen Studien] zufolge glauben 97 Prozent der Ukrainer an einen Sieg gegen Russland. Mehr als 80 Prozent lehnen kontinuierlich jegliche territorialen Zugeständnisse an Moskau ab. Der kleine Teil der Ukrainer, der im ersten Kriegsmonat noch kompromissbereit war, hat seine Meinung Antypowytsch zufolge spätestens mit den Tragödien von Butscha, Irpin und Hostomel geändert.
Bei solchen Ergebnisse fragst du dich als gelernter Demoskop, ob da ein Soldat daneben gestanden, oder eh bereits die Waffe im Anschlag gehabt hat.
Und die Ukrainer hätten ihre Meinung nach Butscha, Irpin und Hostomel geändert, weiß der Sozialwissenschaftler.
Erstens einmal Propagandalüge.
Also der komplette Aspekt. Die Ukraine hat die schweren Waffen für eine Strategieänderung vier Tage vor Butscha gefordert. Das Atlantic Council hat zwei Tage vor Butscha die Propaganda verstärkt (“Jetzt müssen schwere Waffen in die Ukraine geliefert werden”).
Zweitens Hostommel?
Der Flughafen in der Nähe Kiews? Der in den ersten zwei Kriegsmonaten relevant war?
Googelt man nach Hostommel Ukraine tragedy - kommt zuerst ein Artikel über den “Battle of Antonov Airport”, an zweiter Stelle ein Propaganda Artikel von ukraine.ua und an fünfter Stelle ein guardian Artikel über den Einschlag einer fehlgeleiteten Cluster-Bombe.
Ehm, ja ehm Hostommel, die Tragädie der Flughafen Region hat mehr als das halbe ukrainische Volk laut einem ukrainischen Sozialwissenschaftler davon überzeugt, dass es gewinnen muss! Weil es gewinnen kann!
Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels - 3. April.
Spricht über Ereignisse am 7. März.
Nein also, als der Russe in Woche zwei den Flughafen angegriffen hat, da wussten wir, den müssen wir aus der gesammten Ukraine vertreiben.
Da hat sich die Meinung der Ukrainer geändert. Das weiß der Sozialwissenschaftler.
“Was sich am meisten verändert hat, ist die Grundeinstellung der Ukrainer gegenüber ihrem eigenen Land”, sagt Antypowytsch. Vor dem Krieg sei die Mehrheit der Menschen der Ansicht gewesen, dass 30 Jahre Unabhängigkeit mehr Misserfolge als Erfolge brachten. “Nun betrachten die Menschen auch die Zeit vor dem 24. Februar ganz anders. Sie sagen, dass wir auch ab 1991 durchaus erfolgreich waren.”
Antypowytsch zufolge ist dadurch auch das Bekenntnis zur Ukraine als Staat gestiegen. “Vor dem großen Krieg haben sich acht von zehn Ukrainern vor allem als Staatsbürger der Ukrainer identifiziert. Im Moment sind das zehn von zehn”, sagt der Meinungsforscher. Und dass 80 Prozent heute glauben, dass sich die Ukraine generell in die richtige Richtung entwickelt, hätten Experten wie Antypowytsch früher so nicht für möglich gehalten.
Erstaunlich…
Dass Russland auf einen richtig langen Krieg setzt, ist den Ukrainern mittlerweile bewusst. Trotzdem haben im Dezember 89 Prozent der im Rahmen einer Studie befragten Menschen angegeben, dass sie mit Optimismus ins nächste Jahr blicken, während 65 Prozent davon ausgingen, dass 2023 besser als 2022 sein wird.
Ist es nicht erstaunlich was Propaganda zu leisten im Stande ist?
Es liegt auf der Hand, dass 2023 blutiger und entbehrungsreicher für die Ukraine werden wird. Da sie ja jetzt in den Angriff gehen will während Russland die Energieversorgung des Landes angreift. Aber wissen sie was dieses sozialwissenschaftliche Institut herausgefunden hat?! Also die Ukrainer, mit dem neuen autokratischen Mediengesetz das keine Europäischen Standards erfüllt, die glauben glatt das Gegenteil.
Ist das nicht herzerwärmend. Wenn ich einen Hund hätte, hätte ich glaub ich jetzt das starke Bedürfnis ihn zu füttern, damit er mit dem Schwanz wedelt.
“Für mich ist das der Ausdruck einer Kriegsanpassung. Der Befund bedeutet nicht, dass es keine mentalen Probleme in der Gesellschaft gibt. Aber viele Menschen sagen sich offenbar: Ach, schlimmer kommt es sowieso nicht mehr”
Kriegsanpassung also. So, so. Dazu sollte man vielleicht mal ein neues soziologisches Studienfeld eröffnen, denn es gibt diesbezüglich noch keines.
Früher hieß das im Studium Propaganda.
85 Prozent der Ukrainer sprechen inzwischen auch von der faktischen Wiederherstellung der Grenzen von 1991 als gewünschtem Kriegsergebnis. Nur neun Prozent würden sich mit der Rückkehr zum Status quo vor dem 24. Februar, also mit einer russischen Kontrolle der Krim-Halbinsel und Teilen der Bezirke Donezk und Luhansk, zufriedengeben.
Boah, genauso wie der Propagandastandpunkt Selenskyjs seit dem zweiten Kriegsmonat. Das ist echt erstainlich. Also der Zufall. Unsere Medien hätten es auch bereits im Juni Festgestellt. Also einzelne Experten in einzelnen Medien. Dass das das Ziel der Ukraine ist. Aber jetzt ist es ja auch ukrainische Volksmeinung, laut einem sozialwissenschaftlichen Institut. Das macht den Standpunkt natürlich unangreifbar.
Ach nein, Moment - es ist doch nur Propagandagewichse. Fürs Volk. Und seine Wirkung.
Unter Experten wird allerdings oft diskutiert, ob die Frage eines wohl sehr blutigen Rückeroberungsversuch der besetzten Krim wirklich so bewertet wird, wie die Umfrageergebnisse nahelegen. Laut dem Politologen Oleschtschuk hat sich die Bewertung der von der Krim ausgehenden Gefahr aber in jedem Fall radikal verändert. 2014 hatten die Ukrainer die faktische Situation akzeptiert und auch die Regierung hat ausschließlich über diplomatische Wege gesprochen. “In diesen acht Jahren wurde die Krim aber stark militarisiert und dient nun als russisches Aufmarschgebiet für die Operationen in der Südukraine”, sagt Oleschtschuk. “Die Ukrainer können auf lange Sicht nicht ruhig schlafen, wenn die Schwarzmeerflotte nicht aus Sewastopol weg ist.”
HAHHAHAHAHAHAHAH! Die Schwarmeerflotte die aus russischer Sicht nicht aufgegeben werden konnte (einziger über das gesamte Jahr eisfreier Hafen Russlands, ohne ihn verliert Russland den Großmachtsstatus), muss jetzt leider weg, damit die Ukrainer wieder ruhig schlafen können.
Da kennt ein Soziologe noch Prioritäten.
Da weiß noch einer wie die Welt funktioniert.
“Wir wollen zur Nato als Militärbündnis, damit wir gut schlafen künnen!” Und darauf die Nato, das Militärbündnis “Da wir euer Anliegen wieder gut schlafen wollen zu können anerkennen, nehmen wir euch gerne in ein Militärbündis auf, wir sind eh nur ein Verteidigungsbündnis, also bis auf Serbien und Syrien vielleicht -- aber da gibts dann Filme mit George Clooney, und die helfen ja auch beim wieder ruhig schlafen.”
Dass die Ukrainer wieder gut schlafen wollen, weiss sein sozialwissischaftliches Institut. Und Jeffrey Sachs weiß bereits, dass Nato aktuell Generäle auf Wirtschaftskonferenzen schickt, die die “Sicherung des Schwarzmeerraumes” als Aufgabe der Nato herausstreichen. Also jetzt neu. Weil davor nie der Fall. Aber dank des großartigen Erfolges, hat die Nato einfach mal ihren Einflussbereich vergrößert, und schickt dazu jetzt, ebenfalls neu, Generäle auf Wirtschaftskonferenzen die die Rolle der Nato in diesem Zusammenhang erstmals herausstreichen. Das ist derartig erstaunlich. Also schon allein wenn man bedenkt wie weit der Nordatlantik vom Schwarzen Meer entfernt ist. Aber Gott sei dank ist die Nato ein Militärbündnis der Willigen, bei dem jeder beitreten darf den wir mögen, und HUPS hast dus nicht gesehen, versteht sie die Sicherung des schwarzen Meers als ihre neue Kernaufgabe. Damit die Ukrainer wieder gut schlafen können.
Ich mein wenns grad so gut läuft, warum nicht.
Jetzt gibts aber noch eine unglaubliche Leistung der Wiener Zeitung, und das ist diesen PROPAGANDASCHROTT, unkontextualisiert für Stunden heute als Headliner veröffentlicht zu haben, während man sich nicht gefragt hat wie ein ukrainisches sozialwissenschaftliches Institut zu 97% Zustimmungsraten und einer Volksmeinung kommt, die EXAKT die ukrainischen Propaganda-Positionen der letzten sechs Monate widerspiegelt.
Aber wie würde die Ukraine Propagandistin die bei Phoenix mittlerweile zur Standardbesetzung zählt es ausdrücken? Das ist wegen Demokratie, also das was Russland nicht hat.
Jetzt fleucht heut aber noch eine zweite Zahl rum. Die, falls korrekt, ein ziemlicher Horror für die Ukraine ist. Wo dann der Standard hergeht, und die Öffentlichkeit verarscht, dass diese wie ein Fussballresultat zu interpretieren sei.
Folgendes:
Norwegen: 180.000 russische Soldaten getötet oder verletzt
Bei dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine sind nach norwegischen Schätzungen bisher fast 180.000 russische Soldaten getötet oder verletzt worden. Auf ukrainischer Seite seien vermutlich mehr als 100.000 Soldaten tot oder verwundet, sagte Generalstabschef Eirik Kristoffersen am Sonntag in einem Interview mit dem norwegischen Sender TV2. Zudem seien bisher 30.000 ukrainische Zivilisten getötet worden. Wie die Zahlen zustande kamen, erläuterte der General nicht.
Erstens Norwegen ist seit Tag eins Nato Musterschüler und wollte als solcher bereits in den ersten Stunden von Tag eins dass Deutschland endlich einen Krieg einen Krieg nennt, Moneyquote norwegischer Verteidigungssprecher bei der Nato PK am Abend des ersten Kriegstags: “Wir lassen uns doch nicht seit 2014 verarschen, wenn Russland neue Fahrzeuge in den Donbas schickt, dann haben wir jetzt einen Krieg und sollten nicht versuchen Gespräche anzustrengen”. Dh. der Zeitpunkt an dem ich das ohne Angabe von Quellen als korrekt annehme der - ehm, ist noch nicht gekommen.
Aber selbst wenn es so ist, sind das furchtbare Zahlen für die Ukraine. Der durchschnittliche “Verbrauch” an Menschenleben bei einem Angriff auf freiem Feld liegt bei 3:1 zu Ungunsten des Angreifers, der gegen Befestigungen im freien Feld bei 4:1, der in Städten bei 6:1. (Der der Amerikaner, wenn sie mal irgendwo Krieg führen im Schnitt bei 1:1000, da überlegenes Kriegsgerät.) Und Russland steigt bisher bei 1.8:1 aus? In einem Krieg der strategisch geführt wird wie der erste Weltkrieg? Ohne nennenswerte Gebietsverluste abseits der Flanken? Während es immer noch 20% der Ukraine besetzt hält?
Wenn man bedenkt, wie katastrophal der Angriff auf Kiew verlaufen ist, und dass Russland dreimal so viele Einwohner wie die Ukraine hat - ist das eine sensationelle Ratio.
Und das wo der Angriff der Ukraine abseits von gezielten Gegenschlägen erst ansteht.
Holla die Waldfee.
Da braucht es schon die gesamte Redaktion des Standard um das ehm “ins Richtige Licht zur rücken”:
Trotz schwerer Verluste sei Russland in der Lage, diesen Krieg “ziemlich lange fortzusetzen”, sagte Kristoffersen und verwies auf Moskaus Mobilisierungs- und Waffenproduktionskapazitäten. Der norwegische General forderte auch die rasche Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine, bei der bisher vor allem Deutschland bremst.
No shit Sherlock.
Na da kann ja jetzt endlich wieder weiter gestorben werden.
Gut übrigens auch dass die Wiener Zeitung einen Demoskopen gefunden hat, der weiß, dass die Ukrainer wissen, dass 2023 nur besser werden kann…
Jetzt weiß aber der ukrainische Sozialwissenschaftler des medienösterreichischen Vertrauens dass 97% der Ukrainer glauben den Krieg gewinnen zu können wobei über 80% die Grenzen von 1991 als Zielvorstellung angeben, und zusätzlich noch wissen dass “Russland auf eine richtig langen Krieg setzt”.
Dass Russland auf einen richtig langen Krieg setzt, ist den Ukrainern mittlerweile bewusst. Trotzdem haben im Dezember 89 Prozent der im Rahmen einer Studie befragten Menschen angegeben, dass sie mit Optimismus ins nächste Jahr blicken, während 65 Prozent davon ausgingen, dass 2023 besser als 2022 sein wird.
Ok, selbst das Alpbach Hurenwichserschwein von Tschakarowa (nichts gegen sie persönlich, oder als Frau, das Hurenwichserschwein kommt einfach mit dem Job und der “affiliation”) verlautbart bei The Agenda with Steve Paikin vor 11 Tagen dass es aktuell die Ukraine sei, die von einem Angriffsszenario mehr profitieren würde --
Aber das muss die Wiener Zeitung doch nicht richtig kontextualisieren.
Heute war einfach einmal ein guter Tag für einen Headline Artikel, “97% der Befragten Ukrainer glauben den Krieg gewinnen zu können, wobei gewinnen als “die Ukraine von 1991 zurück definitert wurde””.
Und der kommt das garnicht komisch vor der Wiener Zeitung.…
Also weder dass sch die Zielperspektive verändert hat, noch dass in einer demoskopischen Umfrage 97% der selben Meinung sind. Ohne Stimmenthaltungen, ohne “ich weiß nicht”.
Während sich der gelernte Demoskop fragt, ob der Soldat bei einer solchen Umfrage nur daneben gestanden ist, oder bereits die Waffe im Anschlag hatte.
Aber das Wichtige ist ja nur, dass das dem europäischen Journalisten nicht auffällt.
Was will man da machen, da gibt man dem Russen alle Gelegenheit immer vollständig zu kapitulieren, und sich ganz aus der Ukraine zurückzuziehen, und die Krim binnen 30 Jahren freiwillig abzugeben - und dann eskaliert der! Hätte ja keiner ahnen können, dass Russland eine Teilmobilmachung fährt!
Wir im medialen Wertewesten haben einfach immer korrekt berichtet dass der Russe jetzt nichts mehr tun kann und bald weg vom Fenster ist, weil wir die deutsche Regierungspolitik verfolgt haben, die deeskalierend aufgestellt war - wir erinnern uns an die deeskalierenden Worte der deutschen Außenministerin, oder die deeskalierenden Worte von von der Leyen im Mai diesen Jahres als sich die Position der EU binnen 50 Tagen ohne Angabe von Gründen um 180 Grad gedreht hat.
Und weil der Russe so aggressiv war, und nicht verhandeln wollte - nachdem Selenskyj Verhandlungen mit Putin unter Strafe gestellt und per Präsidential-Dekret verboten hat, und die laufenden Friedendsverhandlungen Anfang Mai seinerseits einseitig ausgesetzt hat - stehen wir jetzt vor einem neuen Dilemma -
wie sichern wir die Ukraine so ab, dass sie vor der russischen Eskalation geschützt ist! Da wird man auch über Fragen der Luftraumsicherung nachdenken müssen. Vielleicht Flugzeuge liefern und…
So als Argument gesehen, beim ehemaligen Nachrichten Magazin:
Der Moderator ist vollkommen blank. Die Gäste auch. Aber zumindest sind die Gäste auf Parteilinie, da kann ja nichts mehr schiefgehen.
Deutschland habe sich deeskalierend verhalten. Und gleich mal Nordstream 2 aufgekündigt, Panzerhaubitze 2000 geliefert, Ringtausch mit Griechenland und Tschechien initiiert. Und das deeskalierende Außenministerium, erinnert sich keiner mehr an die die wir müssen eine Friedenslösung anstrengen Reden von Baerbock bei der UN?
Erinnert sich keiner mehr daran? Nein? Komisch.
Jetzt ist es aber gut, finden die drei zusammen mit dem Moderator in Einklang, dass der diplomatische Backchannel Frankreich, endlich auch eingeknickt ist ist “die Ukraine muss gewinnen” fordert.
Inernational war man sich ja einig, Frankreich muss wegen seiner extremen Linken und extremen Rechten einen eigenständigen Kurs fahren und -- ups, jetzt hat sich das ja Gottseidank geändert. Warum? Nun ja, Macron hat nachgedacht, und jetzt ein Gefühl.
edit: Es gibt aber auch wieder eine gute Nachricht, Die Presse hat heute ein dramaturgisch gut gestaltetes Drehbuch fürs Kasperltheater als Leitartikel veröffentlicht: click
Dh, das ist bereits nach der Befreiung von Charkiw und den Logistikknoten in der Region.
Jetzt werden sie aber nicht glauben, wie erfolgreich die ukrainische Befreiungsinitiative seit dem, dh. in den vergangenen vier Monaten war.
Also seit dem größten militärischen Erfolg der Ukraine durch das Zurückschlagen der russischen Armee bei Kiew UND Charkiw -
hat die Ukraine, während ihr die Artillerie Munition ausgegangen ist, sie keine Javelins mehr hatte und sich die russische Armee - nicht mal unter hohen Verlusten aus Cherson zurückgezogen hat (ein Nachsetzen ist nicht erfolgt (man hatte “zu viel Respekt vor einer Falle” Ergo, die russische Armee hat noch mit ordentlichen Einheiten Rückzugsgefechte angeschoben), und der Zeitpunkt war für Beobachter überraschend) - von Mitte Oktober bis Mitte Jänner, in der Periode in der der Krieg weitestgehend eingefroren war -
viermal so viele russische Panzer zerstört wie in den gesamten acht Monaten davor (800). Dh. seit Kriegsbeginn.
tanks ‒ 3139 (+3),
und nein, da sind keine APVs und keine UAVs dabei die sind separat verzeichnet.
Dh, die Ukraine hat es in den Wintermonaten geschafft, während ihnen die konventionelle Granatenmunition ausgegangen ist, und die US nur 500 Stück Präzisions-Artilleriemunition in die Ukraine geliefert haben, vier mal mehr Panzer zu vernichten als in den acht Kriegsmonaten davor.
Dh. pro Monat sechs mal so viel wie im Durchschnitt in jedem der acht vorhergegangenen Monate.
Während der Gefechtspause zur Rekonstituierung beider Seiten im Winter.
Nachdem sie 40 Dörfer für Facebook befreit haben, die aber eigentlich 1800 waren. Mit mindestens zwei Panzern pro Dorf.
Dann geht sich das aus.
Vielleicht haben die Russen aber auch einfach ihre Panzer übereinander geparkt, sodass eine Excalibur immer vier auf einmal erwischt hat, und die Ukraine hat dabei nie daneben geschossen.
Das Problem ist dann nur noch, wie vernichtet die Ukraine noch 10.000 UAVs und APVs die sie ja auch wie immer ehrenhaft, und hocheffizient, und jung und mit Elan weggeschossen haben.
Das ist aktuell nicht unwichtig, da die Ukraine angeblich “in Davos viel Unterstützung erhält” wie der Standard heute ebenfalls titelt. (Den PR Fetzen such ich nicht nochmal raus, den kann sich jeder im Inhalt einfach denken.)
Während Russland die ukrainische Energieversorgungsinfrastruktur angegriffen hat.
Jetzt aber schnell noch fünf Milliarden pro Monat, bei gestundeten Zinszahlungen, damit die Ukraine das Militärpersonal und die Pensionen aufbringen kann!
Ganz Davos kann sich bei den Unterstützungsbekundungen gar nicht mehr halten.
Gut, auf dem Youtube Kanal des WEF hat die Ansprache Selenskyjs aktuell weniger Views als das Gespräch mit dem griechischen Premierminister, und dreimal weniger Abrufe als das Satya Nadella Interview, aber die Großunternehmen sind natürlich wieder voll der Güte… Die wollen einfach das finanzieren, was die US aktuell über inflationieren der Weltreservewährung finanzieren. Die sind nämlich ganz gefnkelt sind die.
Der Standard weiß das. Das darf man ihm schon glauben.
edit: Jetzt gibts da aber so einen blöden Umstand, den die Breitenmedien noch nicht ausreichend konzeptualisiert haben…
Spiegel: Deutscher Geheimdienst alarmiert über ukrainische Verluste in Bachmut
Der deutsche Auslandsnachrichtendienst sei alarmiert über die Verluste der ukrainischen Armee im Kampf gegen russische Truppen in der ostukrainischen Stadt Bachmut, berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel am Freitag.
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